Air China

Chinas Flag Carrier aus Peking: Star-Alliance-Mitglied, roter Phönix am Leitwerk und eine gemischte Flotte von der Boeing 747-8 über die A350 bis zur heimischen Comac C919.

Auch bekannt als: Air China Limited · 中国国际航空 · Guohang · CA

ChinaChinaNetzwerk-AirlinesIATA: CAICAO: CCA10 Min. Lesezeit

CA

IATA-Code

CCA

ICAO-Code

7

Boeing 747-8I in der Flotte

2007

Beitritt zur Star Alliance

Das Wichtigste in Kürze

  • Air China ist der Flag Carrier der Volksrepublik China mit Sitz in Peking und Mitglied der Star Alliance.
  • Codes: IATA CA, ICAO CCA, Rufzeichen „AIR CHINA“.
  • Die Flotte ist gemischt: Airbus und Boeing auf der Langstrecke, dazu die heimischen Comac-Typen C909 und C919 im Inlandsverkehr.
  • Air China fliegt die Boeing 747-8I – als eine von nur drei Airlines weltweit, neben Lufthansa und Korean Air.
  • In Europa siehst du Air China vor allem an großen Drehkreuzen wie Frankfurt, München und Wien, dort mit Großraumflugzeugen.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Air China im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Drehkreuze: Peking und Chengdu
  4. 4.Air China in der Star Alliance
  5. 5.Die Flotte: Airbus, Boeing und Comac
  6. 6.Die Langstreckentypen auseinanderhalten
  7. 7.Woran du Air China erkennst
  8. 8.Die Air China Group: mehr als eine Airline
  9. 9.Air China in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
  10. 10.Häufige Verwechslungen
  11. 11.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeCA
ICAO-CodeCCA
RufzeichenAIR CHINA
DrehkreuzePEK, PKX, CTU, TFU
AllianzStar Alliance
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline und Flag Carrier der Volksrepublik China mit Inlands-, Regional- und Langstreckenverkehr
SitzBezirk Shunyi, Peking, China
Gegründet1. Juli 1988, hervorgegangen aus dem internationalen Flugbetrieb der Behörde CAAC
KonzernMehrheitlich im Besitz der staatlichen China National Aviation Holding (Air China Group)
DrehkreuzePeking-Capital (PEK), Peking-Daxing (PKX), Chengdu-Shuangliu (CTU) und Chengdu-Tianfu (TFU); dazu Shanghai-Pudong (PVG)
AllianzStar Alliance (Mitglied seit Dezember 2007)
Flotte (Stand Anfang 2026)Rund 540 Flugzeuge, darunter A319, A320, A321 (auch neo), A330, A350-900, Boeing 737, 747, 777-300ER, 787-9, Comac C909 und C919
BestellungenRund 220 Flugzeuge, vor allem Comac C919, Airbus A321neo und A320neo sowie weitere A350-900
Wichtige BeteiligungenShenzhen Airlines, Shandong Airlines, Air Macau, Dalian Airlines, Beijing Airlines, Air China Cargo; Anteil an Cathay Pacific
MarkenzeichenRoter Phönix am Leitwerk, dazu der chinesische Schriftzug in Kalligrafie

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Air China?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Roter Phönix am Leitwerk – das stilisierte Logo, das zugleich die Buchstaben „VIP“ andeutet
  • Chinesischer Schriftzug in Kalligrafie am Rumpf, daneben „AIR CHINA“ in lateinischen Buchstaben
  • Festland-Kennzeichen mit B- und meist vier Zeichen danach, etwa B-2479 oder bei der C919 B-919X
  • Flugnummer beginnt mit CA, auf dem Tracker steht CCA
  • In Europa fast immer ein Großraumjet: A330, A350-900, 787-9, 777-300ER oder seltener die 747-8
  • Gelegentlich mit Star-Alliance-Lackierung oder einer Sonderbemalung mit chinesischen Motiven

Ein Großraumjet rollt in Frankfurt zur Parkposition, am Leitwerk ein roter Vogel, am Rumpf chinesische Schriftzeichen in geschwungener Kalligrafie. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Air China, der Flag Carrier der Volksrepublik. Für Spotter ist die Airline doppelt spannend: In Europa bringt sie Langstreckenflugzeuge mit B-Kennzeichen an die großen Drehkreuze, und zu Hause betreibt sie Typen, die du hier nie im Linienverkehr siehst – von der heimischen Comac C919 bis zur Boeing 747-8 im Regierungsdienst. Diese Seite zeigt dir, wie du Air China sicher erkennst, welche Flotte dahintersteht und wo du sie in Mitteleuropa vor die Linse bekommst.

Jeder Phönix im Hangar

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Air China im Überblick

Air China ist der Flag Carrier der Volksrepublik China mit Sitz im Pekinger Bezirk Shunyi, direkt neben dem Hauptstadtflughafen. Ihre Wurzeln liegen in der Zivilluftfahrtbehörde CAAC, die lange selbst Airline und Behörde zugleich war. 1988 wurde der Flugbetrieb aufgeteilt: Aus dem internationalen Teil entstand am 1. Juli 1988 Air China. Anfang der 2000er-Jahre wurde die chinesische Luftfahrt erneut neu geordnet, Air China schloss sich mit anderen Gesellschaften wie China Southwest Airlines zusammen und ging 2004 an die Börse.

Heute ist Air China mehrheitlich im Besitz der staatlichen Holding China National Aviation, die auch als Air China Group firmiert. Das macht die Airline zu einem der drei großen Staatskonzerne der chinesischen Luftfahrt, neben China Eastern Airlines aus Shanghai und China Southern Airlines aus Guangzhou.

Ihre Rolle als Staatsairline zeigt Air China auch nach außen: Sie fliegt Staatsgäste und Regierungsdelegationen. Im Chinesischen wird sie oft kurz 国航 (Guohang) genannt, abgeleitet vom vollen Namen 中国国际航空.

CAIATA-Code in der Flugnummer
CCAICAO-Code auf dem Tracker
B-Kennzeichen-Präfix für Festland-China

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code CA: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und im Flugplan des Flughafens.
  • ICAO-Code CCA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
  • Rufzeichen AIR CHINA: so meldet sich die Besatzung im Funk, auch in Europa.

Die Codes sind schnell gelernt, die Verwechslungsgefahr liegt woanders: China Airlines ist eine völlig andere Airline aus Taiwan. Beide Namen klingen ähnlich, beide Flugzeuge tragen ein B- am Heck. Wie du die beiden Register sicher trennst, liest du im Guide zum B-Kennzeichen. Die Kurzform: Festland-China nutzt vier Zeichen nach dem B-, Taiwan fünf Ziffern.

Tracker richtig lesen

Auf ADS-B-Trackern steht bei Air-China-Flügen meist CCA plus Nummer. Zeigt der Tracker CAL, ist es China Airlines aus Taiwan, bei CES China Eastern, bei CSN China Southern. Wie du die Daten am Spot sinnvoll nutzt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Drehkreuze: Peking und Chengdu

Anders als viele europäische Netzwerk-Airlines hat Air China nicht ein Drehkreuz, sondern zwei Städte mit jeweils zwei Flughäfen:

Stadt Flughafen Code Rolle
Peking Capital International PEK Heimatbasis und größtes Drehkreuz
Peking Daxing PKX Zweiter Pekinger Flughafen, seit 2019 in Betrieb
Chengdu Shuangliu CTU Drehkreuz im Südwesten
Chengdu Tianfu TFU Neuer Großflughafen von Chengdu
Shanghai Pudong PVG Zweites Standbein für internationale Strecken

Für die Langstrecke nach Europa ist vor allem Peking-Capital wichtig. Dazu gibt es Verbindungen ab Shanghai und Chengdu. Daneben hat Air China Schwerpunkte in Städten wie Chongqing, Hangzhou, Shenzhen und Tianjin.

Air China in der Star Alliance

Air China trat im Dezember 2007 der Star Alliance bei und ist damit Partner von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines. Mit der Lufthansa Group ist die Verbindung sogar noch enger: Die beiden Konzerne arbeiten auf den Strecken zwischen Europa und China in einem Joint Venture zusammen, abgestimmt bei Flugplänen und Preisen. Schon 1989 gründeten Air China und Lufthansa in Peking gemeinsam den Wartungsbetrieb AMECO.

Für dich als Spotter bedeutet das: Air China landet vor allem an Flughäfen, an denen auch die Star-Alliance-Partner stark vertreten sind. Hin und wieder ist auch ein Flugzeug in der gemeinsamen Star-Alliance-Lackierung unterwegs. Welche Allianz-Bemalungen es gibt und wie du sie erkennst, zeigt der Überblick zu Allianz-Lackierungen; die Unterschiede zwischen den drei Bündnissen erklärt Star Alliance, oneworld und SkyTeam.

Die Flotte: Airbus, Boeing und Comac

Air China gehört zu den großen Airlines der Welt. Laut Flottenübersichten (Stand Anfang 2026) hat sie rund 540 Flugzeuge im Einsatz und rund 220 weitere bestellt. Die Flotte ist bunt gemischt – das macht sie für Sammler interessant.

Typ Im Einsatz (ca.) Einsatz Spotter-Hinweis
Airbus A319, A320, A321 (ceo und neo) über 220 Inland und Asien In Europa nicht zu sehen
Boeing 737-700, 737-800, 737 MAX 8 rund 140 Inland und Asien Die 737-800 ist der häufigste Einzeltyp
Comac C909 (ARJ21) 35 Regionalverkehr in China Heimischer Regionaljet
Comac C919 knapp 10, rund 100 bestellt Inland Seit 2024 im Liniendienst
Airbus A330-200 und A330-300 über 40 Langstrecke und Asien Häufiger Gast in Europa
Airbus A350-900 30, weitere bestellt Langstrecke Modernster Airbus der Flotte
Boeing 787-9 14 Langstrecke Auch auf Europa-Strecken
Boeing 777-300ER 28 Langstrecke Großraum-Arbeitspferd
Boeing 747-8I 7 Langstrecke und VIP Selten und begehrt
Boeing 747-400 2 Sonderdienste Letzte Exemplare einer älteren Generation

Die genauen Zahlen ändern sich laufend durch Auslieferungen und Ausmusterungen. Sieh sie deshalb als Orientierung, nicht als festen Stand.

Boeing 747-8I: die Königin der Flotte

Die Boeing 747-8 ist der Typ, den viele Spotter bei Air China zuerst suchen. Die Passagierversion 747-8 Intercontinental haben nur drei Airlines übernommen: Lufthansa, Korean Air und Air China. Air China gab ihre erste Bestellung 2012 auf und übernahm insgesamt sieben Exemplare. Zwei davon, B-2479 und B-2481, sind für VIP- und Regierungsflüge ausgestattet und transportieren Staatsgäste und Delegationen. Die übrigen fliegen im Liniendienst, vor allem auf nachfragestarken Strecken.

Wie du die 747-8 von der älteren 747-400 unterscheidest – am längeren Rumpf, den gezackten Triebwerksverkleidungen und den Flügelspitzen ohne Winglets –, erklärt der Artikel zu den 747-Varianten.

Comac C919: das politisch wichtigste Flugzeug

Die Comac C919 ist Chinas erster großer Schmalrumpfjet aus eigener Entwicklung. Air China übernahm ihre erste Maschine Ende August 2024 in Shanghai, etwa zeitgleich mit China Southern. Am 10. September 2024 folgte der erste Linienflug ab Peking-Capital, zunächst nach Shanghai-Hongqiao und Hangzhou. Air China setzt die Version mit größerer Reichweite ein, bei ihr mit 158 Sitzen in zwei Klassen, und hat 2024 rund 100 Exemplare bestellt. Die Auslieferungen sind bis 2031 vorgesehen.

Neben der C919 betreibt Air China auch den kleineren Regionaljet Comac C909, früher als ARJ21 bekannt. Beide stammen vom Hersteller COMAC und sind bislang nur in China und einigen Nachbarländern unterwegs – in Mitteleuropa siehst du sie im Linienverkehr nicht.

Die 747-8 von Air China fehlt dir noch?

Setz Typen oder Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Die Langstreckentypen auseinanderhalten

In Europa begegnet dir Air China fast ausschließlich mit Großraumflugzeugen. Vier davon verwechseln Einsteiger gern:

Airbus-Langstrecke

  • A330-300: zwei Triebwerke, klassische Cockpitfenster, nach oben gebogene Winglets
  • A350-900: schwarz umrandete Cockpitfenster wie eine „Maske“, geschwungene Flügelspitzen

Boeing-Langstrecke

  • 787-9: glatte Nase ohne Maske, stark nach oben biegende Flügel, gezackte Triebwerksverkleidungen
  • 777-300ER: sehr langer Rumpf, riesige Triebwerke, sechs Räder pro Hauptfahrwerk

Die A350-900 und die 787-9 sind das klassische Rätselpaar. Der sicherste Blick geht auf die Cockpitfenster, mehr dazu in A350 oder Boeing 787?. Die 777-300ER erkennst du schon von Weitem an der Länge und den mächtigen Triebwerken, die A330-300 am vergleichsweise schlanken Profil.

Woran du Air China erkennst

Das Erkennungszeichen ist der rote Phönix auf dem Leitwerk. Das Logo stammt vom chinesischen Künstler Han Meilin und ist so gestaltet, dass sich im Schwung des Vogels auch die Buchstaben „VIP“ lesen lassen. Am Rumpf steht der chinesische Name der Airline in Kalligrafie – die Schriftzeichen gehen auf den früheren Staatsführer Deng Xiaoping zurück –, daneben „AIR CHINA“ in lateinischen Buchstaben.

Neben der Standardbemalung tauchen immer wieder Sonderlackierungen auf. Dazu gehören Bemalungen mit chinesischen Motiven und die Star-Alliance-Lackierung. Solche Maschinen sind gezielt zu suchen; Tipps dafür liefert der Guide Special Liveries finden.

Leitwerk prüfen

Roter Phönix auf hellem Grund – damit ist Air China fast sicher.

Kennzeichen lesen

B- mit vier Zeichen danach zeigt Festland-China. Fünf Ziffern deuten auf Taiwan und damit auf China Airlines.

Tracker abgleichen

CCA im Tracker bestätigt Air China, CAL wäre China Airlines.

Typ notieren

A330, A350, 787-9, 777-300ER oder 747-8: Mit Typ und Kennzeichen ist die Sichtung eindeutig.

Die Air China Group: mehr als eine Airline

Hinter Air China steht ein ganzer Verbund. Viele dieser Airlines tragen eigene Farben – du siehst sie in Europa selten, in Asien dafür ständig.

  • Shenzhen Airlines: große Tochter aus Südchina, ebenfalls Star-Alliance-Mitglied.
  • Shandong Airlines: Mehrheitsbeteiligung, fliegt vor allem Boeing 737.
  • Air Macau: Airline aus Macau mit eigenem Kennzeichenformat.
  • Air China Cargo: Frachttochter, die mit Frachtern auch Europa anfliegt.
  • Dalian Airlines und Beijing Airlines: kleinere Gesellschaften im Verbund.

Außerdem besteht eine Überkreuzbeteiligung mit Cathay Pacific aus Hongkong: Air China hält knapp 30 Prozent an Cathay, Cathay umgekehrt einen Anteil an Air China. An Tibet Airlines und Sichuan Airlines ist Air China als Minderheitsaktionär beteiligt.

Air China in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten

In Mitteleuropa landet Air China an den großen Drehkreuzen. Zu den Zielen gehören Frankfurt, München, Düsseldorf und Wien. In der Schweiz fliegt Air China nach Genf; die Verbindung nach Zürich wurde in der Vergangenheit mehrfach eingestellt und wieder aufgenommen. Seit der Pandemie wurden Strecken nach Europa schrittweise wieder aufgenommen, Frequenzen und eingesetzte Typen schwanken aber stärker als früher.

Gute Plätze für die Großraumjets:

Flüge aus China kommen typischerweise nach einem Nachtflug am Morgen oder Vormittag in Europa an und fliegen einige Stunden später zurück. Wann welche Langstrecke landet, beschreibt der Artikel Langstrecken-Ankunftszeiten in Europa.

Gute Chancen auf Air China, wenn …

  • im aktuellen Flugplan deines Flughafens CA-Flüge stehen
  • du am Vormittag am Spot bist, wenn die Nachtflüge aus Asien ankommen
  • die Betriebsrichtung zum Spot passt

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach älteren Spotterberichten planst
  • du auf einen bestimmten Typ wie die 747-8 hoffst

Eher kein Air-China-Tag, wenn …

  • du die C919 oder einen Schmalrumpfjet von Air China suchst – die bleiben in Asien

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Häufige Verwechslungen

  • Air China mit China Airlines verwechseln – China Airlines kommt aus Taiwan, Air China aus Peking. Das Kennzeichenformat entscheidet.
  • Jeden roten Vogel für Air China halten – auch andere asiatische Airlines nutzen rote Logos. Schau auf den Phönix und den Kalligrafie-Schriftzug.
  • Shenzhen- oder Shandong-Jets als Air China notieren – die Töchter fliegen unter eigenen Codes und in eigenen Farben.
  • Die 747-8 für eine 747-400 halten – die 747-8 ist länger, hat gezackte Triebwerksverkleidungen und keine Winglets.
  • A350 und 787-9 vertauschen – die schwarze Fenstermaske gibt es nur beim A350.
  • Die C919 in Europa erwarten – Air China setzt sie innerhalb Chinas ein.

Air China im Blick behalten

Beobachte einzelne Kennzeichen wie die 747-8I oder Sonderlackierungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Air China ist mehr als nur eine weitere Langstrecken-Airline am Zaun. Hinter dem roten Phönix stehen ein Staatskonzern mit mehreren Töchtern, eine der seltenen 747-8I-Flotten und die erste große Bestellung der heimischen C919. In Mitteleuropa siehst du davon vor allem die Großraumjets an den Star-Alliance-Drehkreuzen. Wer Kennzeichen und Typ mitnotiert und China Airlines sauber von Air China trennt, hat am Ende einen eindeutigen Eintrag im Logbuch.

Kurzfazit

Air China (IATA CA, ICAO CCA) ist der Flag Carrier Chinas und Mitglied der Star Alliance. Der rote Phönix am Leitwerk zeigt die Airline, das B-Kennzeichen mit vier Zeichen bestätigt das Festland.

Zusammenfassung

  • Air China erkennst du am roten Phönix auf dem Leitwerk und am chinesischen Schriftzug in Kalligrafie.
  • Achte auf die Verwechslungsgefahr mit China Airlines aus Taiwan: Das Kennzeichen mit vier Zeichen nach dem B- zeigt dir das Festland.
  • Die 747-8I ist das Prestige-Flugzeug der Airline, die C919 das politisch wichtigste – nach Europa kommt die C919 aber nicht.
  • Strecken nach Europa ändern sich seit der Pandemie spürbar; prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan deines Flughafens.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air China?

Der IATA-Code von Air China ist CA, der ICAO-Code CCA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIR CHINA“. Auf Flugtrackern taucht deshalb meist CCA plus Flugnummer auf, auf der Anzeigetafel CA.

Gehört Air China zu einer Allianz?

Ja. Air China ist seit Dezember 2007 Mitglied der Star Alliance und damit Partner von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines. Mit Lufthansa arbeitet Air China außerdem in einem Joint Venture auf den Strecken zwischen Europa und China zusammen.

Ist Air China dasselbe wie China Airlines?

Nein. Air China ist die Staatsairline der Volksrepublik China mit Sitz in Peking. China Airlines stammt aus Taiwan und hat mit Air China nichts zu tun. Am Kennzeichen unterscheidest du sie leicht: Air China trägt Festland-Kennzeichen mit vier Zeichen nach dem B-, China Airlines fünfstellige Ziffernfolgen.

Fliegt Air China die Boeing 747-8?

Ja. Air China hat sieben Boeing 747-8I im Bestand und ist damit neben Lufthansa und Korean Air eine von nur drei Airlines, die die Passagierversion übernommen haben. Zwei der Maschinen werden für VIP- und Regierungsflüge genutzt. Dazu kommen laut Flottenübersichten noch zwei ältere 747-400.

Seit wann fliegt Air China die Comac C919?

Air China übernahm ihre erste C919 Ende August 2024 in Shanghai, etwa zeitgleich mit China Southern. Der erste Linienflug folgte am 10. September 2024 ab Peking-Capital. Die Airline hat rund 100 Exemplare der Version mit größerer Reichweite bestellt. Eingesetzt wird die C919 bei Air China auf Strecken innerhalb Chinas, nicht in Europa.

Welche Flugzeuge setzt Air China in Europa ein?

Auf den Strecken nach Europa fliegt Air China Großraumflugzeuge. Typisch sind Airbus A330 und A350-900, Boeing 787-9 und 777-300ER; seltener ist auch die 747-8I zu sehen. Welcher Typ an deinem Flughafen landet, wechselt mit Saison und Nachfrage.

Wo kann ich Air China in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten?

Zu den Zielen von Air China gehören Frankfurt, München, Düsseldorf und Wien, in der Schweiz Genf. Zürich wurde in der Vergangenheit mehrfach eingestellt und wieder aufgenommen. Weil Frequenzen und Ziele seit der Pandemie stark schwanken, solltest du vor jeder Tour den aktuellen Flugplan des Flughafens prüfen.

Welche Airlines gehören zu Air China?

Air China hält Mehrheiten an Shenzhen Airlines, Shandong Airlines, Air Macau, Beijing Airlines und der Frachtairline Air China Cargo; dazu gehört Dalian Airlines. Außerdem ist Air China an Cathay Pacific beteiligt, die umgekehrt Anteile an Air China hält.

Air China im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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