Das Wichtigste in Kürze
- Air China ist der Flag Carrier der Volksrepublik China mit Sitz in Peking und Mitglied der Star Alliance.
- Codes: IATA CA, ICAO CCA, Rufzeichen „AIR CHINA“.
- Die Flotte ist gemischt: Airbus und Boeing auf der Langstrecke, dazu die heimischen Comac-Typen C909 und C919 im Inlandsverkehr.
- Air China fliegt die Boeing 747-8I – als eine von nur drei Airlines weltweit, neben Lufthansa und Korean Air.
- In Europa siehst du Air China vor allem an großen Drehkreuzen wie Frankfurt, München und Wien, dort mit Großraumflugzeugen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Air China im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Drehkreuze: Peking und Chengdu
- 4.Air China in der Star Alliance
- 5.Die Flotte: Airbus, Boeing und Comac
- 6.Die Langstreckentypen auseinanderhalten
- 7.Woran du Air China erkennst
- 8.Die Air China Group: mehr als eine Airline
- 9.Air China in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | CA |
|---|---|
| ICAO-Code | CCA |
| Rufzeichen | AIR CHINA |
| Drehkreuze | PEK, PKX, CTU, TFU |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline und Flag Carrier der Volksrepublik China mit Inlands-, Regional- und Langstreckenverkehr |
| Sitz | Bezirk Shunyi, Peking, China |
| Gegründet | 1. Juli 1988, hervorgegangen aus dem internationalen Flugbetrieb der Behörde CAAC |
| Konzern | Mehrheitlich im Besitz der staatlichen China National Aviation Holding (Air China Group) |
| Drehkreuze | Peking-Capital (PEK), Peking-Daxing (PKX), Chengdu-Shuangliu (CTU) und Chengdu-Tianfu (TFU); dazu Shanghai-Pudong (PVG) |
| Allianz | Star Alliance (Mitglied seit Dezember 2007) |
| Flotte (Stand Anfang 2026) | Rund 540 Flugzeuge, darunter A319, A320, A321 (auch neo), A330, A350-900, Boeing 737, 747, 777-300ER, 787-9, Comac C909 und C919 |
| Bestellungen | Rund 220 Flugzeuge, vor allem Comac C919, Airbus A321neo und A320neo sowie weitere A350-900 |
| Wichtige Beteiligungen | Shenzhen Airlines, Shandong Airlines, Air Macau, Dalian Airlines, Beijing Airlines, Air China Cargo; Anteil an Cathay Pacific |
| Markenzeichen | Roter Phönix am Leitwerk, dazu der chinesische Schriftzug in Kalligrafie |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air China?
- Roter Phönix am Leitwerk – das stilisierte Logo, das zugleich die Buchstaben „VIP“ andeutet
- Chinesischer Schriftzug in Kalligrafie am Rumpf, daneben „AIR CHINA“ in lateinischen Buchstaben
- Festland-Kennzeichen mit B- und meist vier Zeichen danach, etwa B-2479 oder bei der C919 B-919X
- Flugnummer beginnt mit CA, auf dem Tracker steht CCA
- In Europa fast immer ein Großraumjet: A330, A350-900, 787-9, 777-300ER oder seltener die 747-8
- Gelegentlich mit Star-Alliance-Lackierung oder einer Sonderbemalung mit chinesischen Motiven
Ein Großraumjet rollt in Frankfurt zur Parkposition, am Leitwerk ein roter Vogel, am Rumpf chinesische Schriftzeichen in geschwungener Kalligrafie. Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit Air China, der Flag Carrier der Volksrepublik. Für Spotter ist die Airline doppelt spannend: In Europa bringt sie Langstreckenflugzeuge mit B-Kennzeichen an die großen Drehkreuze, und zu Hause betreibt sie Typen, die du hier nie im Linienverkehr siehst – von der heimischen Comac C919 bis zur Boeing 747-8 im Regierungsdienst. Diese Seite zeigt dir, wie du Air China sicher erkennst, welche Flotte dahintersteht und wo du sie in Mitteleuropa vor die Linse bekommst.
Jeder Phönix im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche Air-China-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air China im Überblick
Air China ist der Flag Carrier der Volksrepublik China mit Sitz im Pekinger Bezirk Shunyi, direkt neben dem Hauptstadtflughafen. Ihre Wurzeln liegen in der Zivilluftfahrtbehörde CAAC, die lange selbst Airline und Behörde zugleich war. 1988 wurde der Flugbetrieb aufgeteilt: Aus dem internationalen Teil entstand am 1. Juli 1988 Air China. Anfang der 2000er-Jahre wurde die chinesische Luftfahrt erneut neu geordnet, Air China schloss sich mit anderen Gesellschaften wie China Southwest Airlines zusammen und ging 2004 an die Börse.
Heute ist Air China mehrheitlich im Besitz der staatlichen Holding China National Aviation, die auch als Air China Group firmiert. Das macht die Airline zu einem der drei großen Staatskonzerne der chinesischen Luftfahrt, neben China Eastern Airlines aus Shanghai und China Southern Airlines aus Guangzhou.
Ihre Rolle als Staatsairline zeigt Air China auch nach außen: Sie fliegt Staatsgäste und Regierungsdelegationen. Im Chinesischen wird sie oft kurz 国航 (Guohang) genannt, abgeleitet vom vollen Namen 中国国际航空.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code CA: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und im Flugplan des Flughafens.
- ICAO-Code CCA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen AIR CHINA: so meldet sich die Besatzung im Funk, auch in Europa.
Die Codes sind schnell gelernt, die Verwechslungsgefahr liegt woanders: China Airlines ist eine völlig andere Airline aus Taiwan. Beide Namen klingen ähnlich, beide Flugzeuge tragen ein B- am Heck. Wie du die beiden Register sicher trennst, liest du im Guide zum B-Kennzeichen. Die Kurzform: Festland-China nutzt vier Zeichen nach dem B-, Taiwan fünf Ziffern.
Tracker richtig lesen
Auf ADS-B-Trackern steht bei Air-China-Flügen meist CCA plus Nummer. Zeigt der Tracker CAL, ist es China Airlines aus Taiwan, bei CES China Eastern, bei CSN China Southern. Wie du die Daten am Spot sinnvoll nutzt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Drehkreuze: Peking und Chengdu
Anders als viele europäische Netzwerk-Airlines hat Air China nicht ein Drehkreuz, sondern zwei Städte mit jeweils zwei Flughäfen:
| Stadt | Flughafen | Code | Rolle |
|---|---|---|---|
| Peking | Capital International | PEK | Heimatbasis und größtes Drehkreuz |
| Peking | Daxing | PKX | Zweiter Pekinger Flughafen, seit 2019 in Betrieb |
| Chengdu | Shuangliu | CTU | Drehkreuz im Südwesten |
| Chengdu | Tianfu | TFU | Neuer Großflughafen von Chengdu |
| Shanghai | Pudong | PVG | Zweites Standbein für internationale Strecken |
Für die Langstrecke nach Europa ist vor allem Peking-Capital wichtig. Dazu gibt es Verbindungen ab Shanghai und Chengdu. Daneben hat Air China Schwerpunkte in Städten wie Chongqing, Hangzhou, Shenzhen und Tianjin.
Air China in der Star Alliance
Air China trat im Dezember 2007 der Star Alliance bei und ist damit Partner von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines. Mit der Lufthansa Group ist die Verbindung sogar noch enger: Die beiden Konzerne arbeiten auf den Strecken zwischen Europa und China in einem Joint Venture zusammen, abgestimmt bei Flugplänen und Preisen. Schon 1989 gründeten Air China und Lufthansa in Peking gemeinsam den Wartungsbetrieb AMECO.
Für dich als Spotter bedeutet das: Air China landet vor allem an Flughäfen, an denen auch die Star-Alliance-Partner stark vertreten sind. Hin und wieder ist auch ein Flugzeug in der gemeinsamen Star-Alliance-Lackierung unterwegs. Welche Allianz-Bemalungen es gibt und wie du sie erkennst, zeigt der Überblick zu Allianz-Lackierungen; die Unterschiede zwischen den drei Bündnissen erklärt Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Die Flotte: Airbus, Boeing und Comac
Air China gehört zu den großen Airlines der Welt. Laut Flottenübersichten (Stand Anfang 2026) hat sie rund 540 Flugzeuge im Einsatz und rund 220 weitere bestellt. Die Flotte ist bunt gemischt – das macht sie für Sammler interessant.
| Typ | Im Einsatz (ca.) | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A319, A320, A321 (ceo und neo) | über 220 | Inland und Asien | In Europa nicht zu sehen |
| Boeing 737-700, 737-800, 737 MAX 8 | rund 140 | Inland und Asien | Die 737-800 ist der häufigste Einzeltyp |
| Comac C909 (ARJ21) | 35 | Regionalverkehr in China | Heimischer Regionaljet |
| Comac C919 | knapp 10, rund 100 bestellt | Inland | Seit 2024 im Liniendienst |
| Airbus A330-200 und A330-300 | über 40 | Langstrecke und Asien | Häufiger Gast in Europa |
| Airbus A350-900 | 30, weitere bestellt | Langstrecke | Modernster Airbus der Flotte |
| Boeing 787-9 | 14 | Langstrecke | Auch auf Europa-Strecken |
| Boeing 777-300ER | 28 | Langstrecke | Großraum-Arbeitspferd |
| Boeing 747-8I | 7 | Langstrecke und VIP | Selten und begehrt |
| Boeing 747-400 | 2 | Sonderdienste | Letzte Exemplare einer älteren Generation |
Die genauen Zahlen ändern sich laufend durch Auslieferungen und Ausmusterungen. Sieh sie deshalb als Orientierung, nicht als festen Stand.
Boeing 747-8I: die Königin der Flotte
Die Boeing 747-8 ist der Typ, den viele Spotter bei Air China zuerst suchen. Die Passagierversion 747-8 Intercontinental haben nur drei Airlines übernommen: Lufthansa, Korean Air und Air China. Air China gab ihre erste Bestellung 2012 auf und übernahm insgesamt sieben Exemplare. Zwei davon, B-2479 und B-2481, sind für VIP- und Regierungsflüge ausgestattet und transportieren Staatsgäste und Delegationen. Die übrigen fliegen im Liniendienst, vor allem auf nachfragestarken Strecken.
Wie du die 747-8 von der älteren 747-400 unterscheidest – am längeren Rumpf, den gezackten Triebwerksverkleidungen und den Flügelspitzen ohne Winglets –, erklärt der Artikel zu den 747-Varianten.
Comac C919: das politisch wichtigste Flugzeug
Die Comac C919 ist Chinas erster großer Schmalrumpfjet aus eigener Entwicklung. Air China übernahm ihre erste Maschine Ende August 2024 in Shanghai, etwa zeitgleich mit China Southern. Am 10. September 2024 folgte der erste Linienflug ab Peking-Capital, zunächst nach Shanghai-Hongqiao und Hangzhou. Air China setzt die Version mit größerer Reichweite ein, bei ihr mit 158 Sitzen in zwei Klassen, und hat 2024 rund 100 Exemplare bestellt. Die Auslieferungen sind bis 2031 vorgesehen.
Neben der C919 betreibt Air China auch den kleineren Regionaljet Comac C909, früher als ARJ21 bekannt. Beide stammen vom Hersteller COMAC und sind bislang nur in China und einigen Nachbarländern unterwegs – in Mitteleuropa siehst du sie im Linienverkehr nicht.
Die 747-8 von Air China fehlt dir noch?
Setz Typen oder Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Langstreckentypen auseinanderhalten
In Europa begegnet dir Air China fast ausschließlich mit Großraumflugzeugen. Vier davon verwechseln Einsteiger gern:
Airbus-Langstrecke
- A330-300: zwei Triebwerke, klassische Cockpitfenster, nach oben gebogene Winglets
- A350-900: schwarz umrandete Cockpitfenster wie eine „Maske“, geschwungene Flügelspitzen
Boeing-Langstrecke
- 787-9: glatte Nase ohne Maske, stark nach oben biegende Flügel, gezackte Triebwerksverkleidungen
- 777-300ER: sehr langer Rumpf, riesige Triebwerke, sechs Räder pro Hauptfahrwerk
Die A350-900 und die 787-9 sind das klassische Rätselpaar. Der sicherste Blick geht auf die Cockpitfenster, mehr dazu in A350 oder Boeing 787?. Die 777-300ER erkennst du schon von Weitem an der Länge und den mächtigen Triebwerken, die A330-300 am vergleichsweise schlanken Profil.
Woran du Air China erkennst
Das Erkennungszeichen ist der rote Phönix auf dem Leitwerk. Das Logo stammt vom chinesischen Künstler Han Meilin und ist so gestaltet, dass sich im Schwung des Vogels auch die Buchstaben „VIP“ lesen lassen. Am Rumpf steht der chinesische Name der Airline in Kalligrafie – die Schriftzeichen gehen auf den früheren Staatsführer Deng Xiaoping zurück –, daneben „AIR CHINA“ in lateinischen Buchstaben.
Neben der Standardbemalung tauchen immer wieder Sonderlackierungen auf. Dazu gehören Bemalungen mit chinesischen Motiven und die Star-Alliance-Lackierung. Solche Maschinen sind gezielt zu suchen; Tipps dafür liefert der Guide Special Liveries finden.
Leitwerk prüfen
Roter Phönix auf hellem Grund – damit ist Air China fast sicher.
Kennzeichen lesen
B- mit vier Zeichen danach zeigt Festland-China. Fünf Ziffern deuten auf Taiwan und damit auf China Airlines.
Tracker abgleichen
CCA im Tracker bestätigt Air China, CAL wäre China Airlines.
Typ notieren
A330, A350, 787-9, 777-300ER oder 747-8: Mit Typ und Kennzeichen ist die Sichtung eindeutig.
Die Air China Group: mehr als eine Airline
Hinter Air China steht ein ganzer Verbund. Viele dieser Airlines tragen eigene Farben – du siehst sie in Europa selten, in Asien dafür ständig.
- Shenzhen Airlines: große Tochter aus Südchina, ebenfalls Star-Alliance-Mitglied.
- Shandong Airlines: Mehrheitsbeteiligung, fliegt vor allem Boeing 737.
- Air Macau: Airline aus Macau mit eigenem Kennzeichenformat.
- Air China Cargo: Frachttochter, die mit Frachtern auch Europa anfliegt.
- Dalian Airlines und Beijing Airlines: kleinere Gesellschaften im Verbund.
Außerdem besteht eine Überkreuzbeteiligung mit Cathay Pacific aus Hongkong: Air China hält knapp 30 Prozent an Cathay, Cathay umgekehrt einen Anteil an Air China. An Tibet Airlines und Sichuan Airlines ist Air China als Minderheitsaktionär beteiligt.
Air China in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
In Mitteleuropa landet Air China an den großen Drehkreuzen. Zu den Zielen gehören Frankfurt, München, Düsseldorf und Wien. In der Schweiz fliegt Air China nach Genf; die Verbindung nach Zürich wurde in der Vergangenheit mehrfach eingestellt und wieder aufgenommen. Seit der Pandemie wurden Strecken nach Europa schrittweise wieder aufgenommen, Frequenzen und eingesetzte Typen schwanken aber stärker als früher.
Gute Plätze für die Großraumjets:
- In Frankfurt die Aussichtsplattform Zeppelinheim.
- In München der Besucherhügel, von dem du Langstreckenjets beim Rollen gut siehst.
- In Düsseldorf die Besucherterrasse.
- In Genf die Aussichtsterrasse, mehr dazu im Guide Planespotting in Genf.
- In Wien die Besucherterrasse oder der Spotterhügel.
Flüge aus China kommen typischerweise nach einem Nachtflug am Morgen oder Vormittag in Europa an und fliegen einige Stunden später zurück. Wann welche Langstrecke landet, beschreibt der Artikel Langstrecken-Ankunftszeiten in Europa.
Gute Chancen auf Air China, wenn …
- im aktuellen Flugplan deines Flughafens CA-Flüge stehen
- du am Vormittag am Spot bist, wenn die Nachtflüge aus Asien ankommen
- die Betriebsrichtung zum Spot passt
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst
- du auf einen bestimmten Typ wie die 747-8 hoffst
Eher kein Air-China-Tag, wenn …
- du die C919 oder einen Schmalrumpfjet von Air China suchst – die bleiben in Asien
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Air China mit China Airlines verwechseln – China Airlines kommt aus Taiwan, Air China aus Peking. Das Kennzeichenformat entscheidet.
- Jeden roten Vogel für Air China halten – auch andere asiatische Airlines nutzen rote Logos. Schau auf den Phönix und den Kalligrafie-Schriftzug.
- Shenzhen- oder Shandong-Jets als Air China notieren – die Töchter fliegen unter eigenen Codes und in eigenen Farben.
- Die 747-8 für eine 747-400 halten – die 747-8 ist länger, hat gezackte Triebwerksverkleidungen und keine Winglets.
- A350 und 787-9 vertauschen – die schwarze Fenstermaske gibt es nur beim A350.
- Die C919 in Europa erwarten – Air China setzt sie innerhalb Chinas ein.
Air China im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen wie die 747-8I oder Sonderlackierungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air China ist mehr als nur eine weitere Langstrecken-Airline am Zaun. Hinter dem roten Phönix stehen ein Staatskonzern mit mehreren Töchtern, eine der seltenen 747-8I-Flotten und die erste große Bestellung der heimischen C919. In Mitteleuropa siehst du davon vor allem die Großraumjets an den Star-Alliance-Drehkreuzen. Wer Kennzeichen und Typ mitnotiert und China Airlines sauber von Air China trennt, hat am Ende einen eindeutigen Eintrag im Logbuch.
Kurzfazit
Air China (IATA CA, ICAO CCA) ist der Flag Carrier Chinas und Mitglied der Star Alliance. Der rote Phönix am Leitwerk zeigt die Airline, das B-Kennzeichen mit vier Zeichen bestätigt das Festland.
Zusammenfassung
- Air China erkennst du am roten Phönix auf dem Leitwerk und am chinesischen Schriftzug in Kalligrafie.
- Achte auf die Verwechslungsgefahr mit China Airlines aus Taiwan: Das Kennzeichen mit vier Zeichen nach dem B- zeigt dir das Festland.
- Die 747-8I ist das Prestige-Flugzeug der Airline, die C919 das politisch wichtigste – nach Europa kommt die C919 aber nicht.
- Strecken nach Europa ändern sich seit der Pandemie spürbar; prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan deines Flughafens.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air China?
Der IATA-Code von Air China ist CA, der ICAO-Code CCA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AIR CHINA“. Auf Flugtrackern taucht deshalb meist CCA plus Flugnummer auf, auf der Anzeigetafel CA.
Gehört Air China zu einer Allianz?
Ja. Air China ist seit Dezember 2007 Mitglied der Star Alliance und damit Partner von Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines. Mit Lufthansa arbeitet Air China außerdem in einem Joint Venture auf den Strecken zwischen Europa und China zusammen.
Ist Air China dasselbe wie China Airlines?
Nein. Air China ist die Staatsairline der Volksrepublik China mit Sitz in Peking. China Airlines stammt aus Taiwan und hat mit Air China nichts zu tun. Am Kennzeichen unterscheidest du sie leicht: Air China trägt Festland-Kennzeichen mit vier Zeichen nach dem B-, China Airlines fünfstellige Ziffernfolgen.
Fliegt Air China die Boeing 747-8?
Ja. Air China hat sieben Boeing 747-8I im Bestand und ist damit neben Lufthansa und Korean Air eine von nur drei Airlines, die die Passagierversion übernommen haben. Zwei der Maschinen werden für VIP- und Regierungsflüge genutzt. Dazu kommen laut Flottenübersichten noch zwei ältere 747-400.
Seit wann fliegt Air China die Comac C919?
Air China übernahm ihre erste C919 Ende August 2024 in Shanghai, etwa zeitgleich mit China Southern. Der erste Linienflug folgte am 10. September 2024 ab Peking-Capital. Die Airline hat rund 100 Exemplare der Version mit größerer Reichweite bestellt. Eingesetzt wird die C919 bei Air China auf Strecken innerhalb Chinas, nicht in Europa.
Welche Flugzeuge setzt Air China in Europa ein?
Auf den Strecken nach Europa fliegt Air China Großraumflugzeuge. Typisch sind Airbus A330 und A350-900, Boeing 787-9 und 777-300ER; seltener ist auch die 747-8I zu sehen. Welcher Typ an deinem Flughafen landet, wechselt mit Saison und Nachfrage.
Wo kann ich Air China in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten?
Zu den Zielen von Air China gehören Frankfurt, München, Düsseldorf und Wien, in der Schweiz Genf. Zürich wurde in der Vergangenheit mehrfach eingestellt und wieder aufgenommen. Weil Frequenzen und Ziele seit der Pandemie stark schwanken, solltest du vor jeder Tour den aktuellen Flugplan des Flughafens prüfen.
Welche Airlines gehören zu Air China?
Air China hält Mehrheiten an Shenzhen Airlines, Shandong Airlines, Air Macau, Beijing Airlines und der Frachtairline Air China Cargo; dazu gehört Dalian Airlines. Außerdem ist Air China an Cathay Pacific beteiligt, die umgekehrt Anteile an Air China hält.
Air China im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 747-8
Der letzte Jumbo: Die 747-8 ist die längste und modernste Version der Boeing 747. So erkennst du Passagierversion und Frachter und grenzt sie von der 747-400 ab.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypComac C919
Zwei LEAP-Triebwerke, A320-Format, Kennzeichen mit B-: Die Comac C919 ist Chinas erster großer Schmalrumpfjet. Hier erfährst du, wie du sie erkennst und warum sie in Europa ein echter Seltenheitsfund ist.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
Weitere Airlines
China Eastern Airlines
Die Großairline aus Shanghai ist SkyTeam-Mitglied, fliegt eine gemischte Airbus- und Boeing-Flotte und war 2022 der erste Kunde, der die chinesische COMAC C919 übernommen hat.
NetzwerkChina Southern Airlines
Gemessen an der Flotte die größte Airline Chinas: Drehkreuz in Guangzhou, rund 700 Flugzeuge, auf Langstrecke A350, Boeing 787-9 und 777-300ER – und mit China Southern Cargo eine eigene 777-Frachtsparte, die auch Europa anfliegt.
FrachtAir China Cargo
Die Frachtsparte von Air China aus Peking: Boeing 777F als Rückgrat, die letzten Boeing 747-400F, umgebaute A330-200P2F und bestellte A350F – mit Zielen wie Frankfurt, Lüttich und Prestwick.
NetzwerkShenzhen Airlines
Star-Alliance-Airline aus Südchina: mehrheitlich im Besitz von Air China, Drehkreuz Shenzhen-Bao’an und eine Flotte, die fast zu gleichen Teilen aus Airbus A320 und Boeing 737 besteht.
NetzwerkChina Airlines
Der taiwanische Flag Carrier aus Taoyuan: SkyTeam-Mitglied, A350-Langstrecke nach Europa, eine große Frachtsparte mit 747-400F und 777F – und eine Airline, die gern mit Air China verwechselt wird.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
HerstellerCOMAC
Von Shanghai aus will COMAC das Duopol von Airbus und Boeing aufbrechen: Der Regionaljet ARJ21, seit 2024 als C909 vermarktet, fliegt in großer Zahl in China, die C919 tritt gegen A320neo und 737 MAX an, und mit der C929 ist ein Großraumjet in Arbeit. Hier erfährst du, wie der staatliche Hersteller entstanden ist, wie du seine Muster erkennst und wo du sie realistisch vor die Linse bekommst.
FlughafenFlughafen Peking-Daxing
Pekings zweiter Großflughafen: 2019 eröffnet, mit einem Seestern-Terminal von Zaha Hadid Architects, vier Betonbahnen bis 3.800 Meter und den Drehkreuzen von China Southern und China Eastern – ein Pflichtziel für alle, die sich für chinesische Luftfahrt und Flughafenarchitektur interessieren.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Wo du Air China vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Wien
Die lange Dachterrasse auf Terminal 3 war jahrelang der bequemste Spot in Wien – derzeit ist sie wegen der Bauarbeiten an der Süderweiterung geschlossen. Hier liest du, was offiziell bekannt ist und welche legalen Alternativen dir am Flughafen Wien bleiben.
BesucherterrasseAussichtsterrasse Flughafen Genf
Im vierten Stock von Terminal 1 schaust du über das Vorfeld auf die längste Piste der Schweiz und die Jurakette dahinter. Die Terrasse Panorama kostet nichts, du kommst ohne Sicherheitskontrolle hinein – und dank Business-Aviation, easyJet-Basis und Langstreckengästen wird es selten langweilig. Einziger Haken: Sie ist nur von Mitte März bis Ende Oktober offen.
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