Das Wichtigste in Kürze
- Canaryfly ist eine kleine Inselairline mit Sitz am Flughafen Gran Canaria und fliegt ausschließlich zwischen den Kanarischen Inseln.
- Codes: IATA PM, ICAO CNF, Rufzeichen „CANARY“.
- Die Flotte besteht nur aus ATR 72-500 – eine Handvoll Turboprops, die du am Typcode AT75 erkennst.
- Canaryfly ist der Herausforderer von Binter: Binter fliegt mit einer viel größeren Flotte alle acht Kanaren-Flughäfen an, Canaryfly sechs.
- Seltenheitswert für Spotter: Bei so wenigen Flugzeugen hast du die komplette Flotte schnell beisammen – wenn du weißt, wo und wann du suchen musst.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | PM |
|---|---|
| ICAO-Code | CNF |
| Rufzeichen | CANARY |
| Drehkreuze | LPA |
| Geschäftsmodell | Regionalairline mit Low-Cost-Ansatz für Flüge zwischen den Kanarischen Inseln |
| Sitz | Hangar L am Flughafen Gran Canaria |
| Anfänge | 2008 als Canarias Aeronáutica gegründet, erste Inselstrecke im Mai 2012 |
| Basis | Gran Canaria (LPA) |
| Angeflogene Flughäfen | Gran Canaria, Teneriffa-Nord, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und El Hierro |
| Allianz | keine; Codeshare mit Air Europa |
| Flotte (Stand 2026) | Eine kleine Flotte aus ATR 72-500, laut Nachschlagewerken fünf Maschinen mit rund 70 Sitzen |
| Frühere Typen | Fairchild Swearingen Metro, ATR 42-320, zeitweise Dash 8 |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Canaryfly?
- Schriftzug „Canaryfly“ am Rumpf der Turboprops
- Immer eine ATR 72: Schulterdecker mit zwei Propellern und T-Leitwerk
- Version ATR 72-500 – auf dem Tracker als AT75, die Binter-Maschinen als AT76
- Spanisches Kennzeichen mit EC- am Rumpf
- Flugnummer beginnt mit PM, auf dem Tracker steht CNF
- Heimat ist Gran Canaria: Dort stehen die Flugzeuge morgens und abends am häufigsten
Wer auf den Kanaren spottet, sieht ATR-Turboprops fast im Minutentakt – und fast alle tragen den Schriftzug von Binter. Umso schöner ist es, wenn zwischendurch eine Maschine von Canaryfly auf die Piste schwenkt. Die kleine Airline aus Gran Canaria fliegt mit einer Handvoll ATR 72 zwischen den Inseln und ist damit so etwas wie der David im Inselverkehr. Diese Seite zeigt dir, wer hinter Canaryfly steckt, welche Flugzeuge du erwarten kannst und wie du sie sicher von Binter unterscheidest.
Die ganze Inselflotte im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst auf einen Blick, welche Canaryfly-ATR dir noch fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Canaryfly im Überblick
Canaryfly ist eine Regionalairline von den Kanarischen Inseln. Ihren Sitz hat sie in einem Hangar am Flughafen Gran Canaria. Gegründet wurde das Unternehmen laut Nachschlagewerken 2008 unter dem Namen Canarias Aeronáutica; anfangs war es mit kleinen Flugzeugen unterwegs, unter anderem auf Verbindungen zwischen den Kanaren und Afrika. Die erste Strecke zwischen den Inseln kam im Mai 2012 dazu.
Canaryfly versteht sich als Low-Cost-Airline für den Inselverkehr und wirbt mit dem Motto, weniger zu zahlen und mehr zu fliegen. Das zeigt sich vor allem bei den Tarifen: Es gibt mehrere Stufen, und Koffer oder Sitzplatzwahl kommen in den günstigen Tarifen bei Bedarf dazu. Wer auf den Inseln wohnt, bekommt wie bei anderen Airlines auch den staatlichen Residentenrabatt für Inlandsflüge.
Bei aller Low-Cost-Sprache ist Canaryfly aber vor allem eines: eine klassische Regionalairline. Die Flüge sind kurz, die Flugzeuge haben Propeller, und Abflug und Ankunft liegen oft nur eine halbe bis Dreiviertelstunde auseinander.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code PM: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und in den Flugplänen.
- ICAO-Code CNF: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen CANARY: so meldet sich die Besatzung im Funk, zum Beispiel beim Anflug auf Gran Canaria.
Wie IATA- und ICAO-Codes zusammenhängen, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes. Und warum im Funk ein anderes Wort fällt als auf der Anzeigetafel steht, liest du im Beitrag zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer.
Codeshare im Blick
Canaryfly hat ein Codeshare-Abkommen mit Air Europa. Ein Flug kann deshalb in Buchungsportalen zusätzlich mit einer UX-Nummer auftauchen – geflogen wird er trotzdem von der Canaryfly-ATR. Hintergründe dazu findest du unter Codeshare-Flüge erklärt.
Das Inselnetz
Canaryfly konzentriert sich voll auf den Verkehr zwischen den Inseln. Angeflogen werden sechs der acht kanarischen Flughäfen:
| Flughafen | IATA | Insel | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Gran Canaria | LPA | Gran Canaria | Sitz und Basis, hier siehst du Canaryfly am häufigsten |
| Teneriffa-Nord | TFN | Teneriffa | Der Inselflughafen; der Süden wird von Canaryfly nicht bedient |
| Lanzarote | ACE | Lanzarote | Pistennahe Spots am Strand Playa Honda |
| Fuerteventura | FUE | Fuerteventura | Kurze Strecke nach Gran Canaria |
| La Palma | SPC | La Palma | Kleinerer Flughafen an der Ostküste |
| El Hierro | VDE | El Hierro | Kleinster Flughafen im Netz |
Nicht im Netz sind Teneriffa-Süd, den vor allem Ferienflieger aus Europa nutzen, und La Gomera. Welche Verbindungen konkret im Plan stehen, wechselt mit der Saison. Typisch sind Flüge ab Gran Canaria zu den Nachbarinseln sowie einige Querverbindungen ab Teneriffa-Nord, etwa nach Lanzarote. Für eine Spottertour gilt deshalb: Schau kurz vorher in den aktuellen Flugplan, statt dich auf ältere Berichte zu verlassen.
Die Flotte: ATR 72-500 und sonst nichts
Die Flotte ist klein und einheitlich. Canaryfly fliegt ausschließlich die ATR 72-500, offiziell als ATR 72-212A geführt. Laut gängigen Nachschlagewerken sind es (Stand 2026) fünf Maschinen mit rund 70 Sitzen – eine Zahl, die sich durch Leasing schnell ändern kann. Die Flugzeuge haben bereits einige Jahre auf dem Buckel und stammen nicht aus Neuauslieferungen an Canaryfly.
| Typ | Zeitraum | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| ATR 72-500 | aktuell | rund 70 | Einziger Typ der heutigen Flotte, Tracker-Code AT75 |
| ATR 42-320 | etwa 2011–2016 (historisch) | rund 48 | Kürzere Schwester der ATR 72, Tracker-Code AT43 |
| Fairchild Swearingen Metro | etwa 2008–2015 (historisch) | 19 | Schlanker Zubringer-Turboprop aus der Anfangszeit |
Die Geschichte der Flotte zeigt, wie Canaryfly gewachsen ist: Am Anfang standen kleine Fairchild Swearingen Metro mit nur 19 Plätzen. Später kam die ATR 42-320 dazu, ehe die Airline ganz auf die größere ATR 72 umstieg. Laut Nachschlagewerken waren 2014 und 2015 zudem zwei Dash 8 mit österreichischen Kennzeichen für Canaryfly im Einsatz. Hersteller ist das französisch-italienische Gemeinschaftsunternehmen ATR aus Toulouse.
Nur noch eine ATR fehlt?
Setz einzelne Kennzeichen oder die Airline auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn die Maschine im Anflug ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
David gegen Goliath: Canaryfly und Binter
Wer über Canaryfly spricht, kommt an Binter Canarias nicht vorbei. Binter ist seit Ende der 1980er-Jahre die bestimmende Airline im Inselverkehr, betreibt eine große Flotte aus ATR 72-600 und Embraer E195-E2 und fliegt alle acht Flughäfen der Kanaren an. Dazu kommen Strecken aufs spanische Festland, nach Madeira, auf die Azoren und nach Westafrika.
Canaryfly spielt in einer anderen Liga. Mit einer Handvoll Flugzeugen konzentriert sich die Airline auf die nachfragestärksten Inselstrecken und setzt dort auf günstige Einstiegspreise. Für Reisende bedeutet das Auswahl auf den Hauptstrecken, für Spotter einen netten Kontrast: Wo Binter mit dutzenden Abflügen am Tag den Rhythmus vorgibt, sind Canaryfly-Bewegungen deutlich seltener.
Typisch Canaryfly
- Nur ATR 72-500, Tracker-Code AT75
- ICAO-Code CNF, Flugnummern mit PM
- Sechs Flughäfen, ausschließlich Inselverkehr
- Basis und Firmensitz in Gran Canaria
Typisch Binter
- ATR 72-600 (AT76) und Embraer E195-E2
- ICAO-Code IBB, Flugnummern mit NT
- Alle acht Kanaren-Flughäfen plus Festland, Portugal und Afrika
- Drehkreuze in Gran Canaria und Teneriffa-Nord
Woran du Canaryfly erkennst
Weil beide Airlines ATR 72 fliegen, entscheidet am Spot vor allem die Bemalung. Achte auf den Schriftzug „Canaryfly“ am Rumpf – Binter-Flugzeuge tragen dagegen groß den Schriftzug „Binter“. Das Kennzeichen hilft bei der Zuordnung nicht weiter: Beide Airlines fliegen mit spanischen **EC-**Kennzeichen. Wie Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Die Flugzeugversion ist von außen dagegen kaum zu unterscheiden. ATR 72-500 und ATR 72-600 haben dieselbe Grundform mit Schulterflügel, T-Leitwerk und sechsblättrigen Propellern; die Unterschiede liegen vor allem im Cockpit und in der Avionik. Zuverlässig trennst du die beiden über den Typcode im Tracker: AT75 steht für die 72-500, AT76 für die 72-600. Eine ausführliche Anleitung zu ATR und anderen Propellermaschinen findest du unter Turboprops unterscheiden.
Schriftzug prüfen
„Canaryfly“ statt „Binter“ am Rumpf – damit ist die Airline klar.
Tracker abgleichen
CNF im Rufzeichen und AT75 als Typ bestätigen die Sichtung, auch wenn du den Schriftzug im Gegenlicht nicht lesen konntest.
Kennzeichen notieren
Bei so wenigen Flugzeugen lohnt sich jedes Kennzeichen – so siehst du, welche Maschinen du schon hast.
Sauber eintragen
Halte Airline, Typ, Kennzeichen und Flughafen getrennt fest. Ein Codeshare mit UX-Nummer ändert nichts daran, wer tatsächlich fliegt.
Achtung Verwechslung
Auf manchen Strecken fliegen auch andere Gesellschaften mit Turboprops, und Leasingflugzeuge tragen gelegentlich neutrale oder abweichende Bemalungen. Verlass dich deshalb nie nur auf die Silhouette einer ATR – Schriftzug, Kennzeichen und Tracker gehören zusammen.
Canaryfly auf den Kanaren spotten
Die besten Chancen hast du in Gran Canaria. Hier sitzt die Airline, hier beginnen und enden die meisten Umläufe. Ein beliebter Spot ist der Strand Ojos de Garza direkt neben der Piste, wo du landende Flugzeuge aus nächster Nähe erwischst. Auf Lanzarote bietet der Strand Playa Honda ähnlich gute Bedingungen – dort kommen die Anflüge über das Wasser herein.
Auch Fuerteventura, Lanzarote und Teneriffa-Nord gehören zum Netz. Teneriffa-Nord hat zudem einen besonderen Platz in der Luftfahrtgeschichte: Hier ereignete sich 1977 das schwerste Unglück der zivilen Luftfahrt, über das du im Artikel zur Flugzeugkatastrophe von Teneriffa mehr erfährst. Einen Überblick über alle Inseln und ihre Spots bietet der Guide Planespotting auf den Kanaren.
Gute Chancen auf Canaryfly, wenn …
- du in Gran Canaria bist, vor allem morgens und am frühen Abend
- der Flugplan des Tages mehrere PM-Flüge auf deinem Flughafen zeigt
- du einen Spot an der Landeseite der Piste wählst
Prüf es vorher, wenn …
- du auf La Palma oder El Hierro spotten willst, wo es nur wenige Verbindungen gibt
- du nach älteren Spotterberichten planst
Eher kein Canaryfly-Tag, wenn …
- du nur in Teneriffa-Süd oder auf La Gomera bist – beide gehören nicht zum Netz
Für gute Bilder von Turboprops brauchst du eine passende Verschlusszeit, damit die Propeller nicht eingefroren wirken. Wie du das einstellst, zeigt der Artikel Propeller fotografieren. Auf den Kanaren hilft außerdem ein Blick auf den Passat: Der Wind kommt meist aus nordöstlicher Richtung und bestimmt die Betriebsrichtung. Wer die Regeln für Spotter in Spanien kennen will, liest vorher den Beitrag Spotten in Spanien.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Spanische Flughäfen achten genau darauf, wer sich am Zaun aufhält – bleib freundlich und erklär im Zweifel, was du machst.
Häufige Verwechslungen
- Jede ATR auf den Kanaren für Binter halten – Canaryfly fliegt dieselbe Grundform. Der Schriftzug am Rumpf entscheidet.
- ATR 72-500 als 72-600 notieren – von außen sind beide fast gleich, der Typcode AT75 oder AT76 im Tracker schafft Klarheit.
- PM für eine Abkürzung von Palma halten – PM ist der IATA-Code von Canaryfly und hat mit Mallorca nichts zu tun.
- Codeshare-Nummer mit durchführender Airline verwechseln – eine UX-Nummer von Air Europa heißt nicht, dass Air Europa fliegt.
- Canaryfly in Teneriffa-Süd suchen – die Airline nutzt auf Teneriffa nur den Nordflughafen.
- ATR 42 aus alten Fotos für die aktuelle Flotte halten – die kleineren ATR 42 sind bei Canaryfly Geschichte.
Canaryfly im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die ganze Airline, werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Canaryfly ist eine der kleineren Linienairlines, denen du in Spanien begegnen kannst – und gerade deshalb ein lohnendes Ziel. Gegen den Platzhirsch Binter wirkt die Flotte winzig, doch die wenigen ATR 72-500 verbinden sechs Inseln und bringen Abwechslung in den Turboprop-Alltag der Kanaren. Wer Schriftzug, Kennzeichen und Typcode zusammen notiert, hat die Flotte schnell im Logbuch.
Kurzfazit
Canaryfly (IATA PM, ICAO CNF) ist eine kanarische Inselairline mit Sitz in Gran Canaria und einer kleinen Flotte aus ATR 72-500. Vom großen Konkurrenten Binter unterscheidest du sie am Schriftzug und am Typcode AT75.
Zusammenfassung
- Canaryfly ist eine kanarische Regionalairline, die sich selbst als Low-Cost-Airline für den Inselverkehr bezeichnet und mit ATR 72-500 zwischen sechs Flughäfen pendelt.
- Gegen Binter mit seiner großen ATR-72-600- und Embraer-Flotte ist Canaryfly klein – genau das macht jede Sichtung interessanter.
- Optisch unterscheidest du ATR 72-500 und 72-600 kaum; zuverlässiger sind Schriftzug, Kennzeichen und der Typcode im Tracker.
- Beste Chancen hast du in Gran Canaria, wo die Airline ihren Sitz und ihre Basis hat, sowie an den Flughäfen der Hauptinseln.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Canaryfly?
Der IATA-Code von Canaryfly ist PM, der ICAO-Code CNF. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „CANARY“. Auf Flugtrackern taucht daher meist CNF mit einer Nummer auf, auf der Anzeigetafel dagegen die PM-Flugnummer.
Welche Flugzeuge fliegt Canaryfly?
Canaryfly setzt ausschließlich Turboprops vom Typ ATR 72-500 ein. Laut gängigen Nachschlagewerken umfasst die Flotte (Stand 2026) fünf Maschinen mit rund 70 Sitzen. Früher flog die Airline auch kleinere Fairchild Swearingen Metro und ATR 42, zeitweise zudem Dash 8.
Welche Inseln fliegt Canaryfly an?
Das Netz verbindet sechs Flughäfen: Gran Canaria, Teneriffa-Nord, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und El Hierro. Teneriffa-Süd und La Gomera gehören nicht dazu. Welche Strecken genau im Plan stehen, ändert sich von Saison zu Saison – prüf den aktuellen Flugplan.
Was ist der Unterschied zwischen Canaryfly und Binter?
Beide fliegen ATR 72 zwischen den Inseln, aber in ganz anderen Dimensionen. Binter Canarias betreibt eine große Flotte aus ATR 72-600 und Embraer E195-E2, fliegt alle acht Flughäfen der Kanaren an und dazu Ziele auf dem Festland, in Portugal und Westafrika. Canaryfly bleibt mit einer Handvoll ATR 72-500 im Inselverkehr und setzt auf günstige Tarife mit zubuchbaren Extras.
Gehört Canaryfly zu einer Allianz?
Nein. Canaryfly ist in keiner der drei großen Allianzen. Es gibt aber ein Codeshare-Abkommen mit Air Europa, deshalb tragen manche Canaryfly-Flüge zusätzlich eine UX-Flugnummer.
Ist Canaryfly eine Low-Cost-Airline?
Canaryfly bezeichnet sich selbst als Low-Cost-Airline für Flüge zwischen den Kanaren. Es gibt mehrere Tarife; Gepäck und Sitzplatzwahl buchst du je nach Tarif bei Bedarf dazu. Von den großen Low-Cost-Jets unterscheidet sich Canaryfly aber deutlich: Geflogen wird mit Turboprops auf Strecken von oft nur einer halben bis Dreiviertelstunde.
Wie unterscheide ich eine ATR 72-500 von einer ATR 72-600?
Von außen kaum. Beide haben sechsblättrige Propeller, Schulterflügel und T-Leitwerk. Der Unterschied steckt vor allem im Cockpit und in der Avionik. Für Spotter am sichersten: der ICAO-Typcode im Tracker – AT75 für die 72-500, AT76 für die 72-600 – und natürlich Bemalung und Kennzeichen.
Wo spotte ich Canaryfly am besten?
Am Flughafen Gran Canaria, wo Canaryfly ihren Sitz hat. Von dort laufen die meisten Umläufe, morgens starten die ersten Maschinen in Richtung der anderen Inseln. Gute Chancen hast du auch in Lanzarote, Fuerteventura und Teneriffa-Nord. Ein bekannter Spot in Gran Canaria ist der Strand Ojos de Garza direkt an der Piste.
Canaryfly im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
ATR 72-500
Sechs Propellerblätter, Hochdecker, T-Leitwerk – und von außen fast nicht von der -600 zu unterscheiden: Die ATR 72-500 ist die meistgebaute ATR 72 vor der aktuellen Generation. So grenzt du sie sauber ab.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
FlugzeugtypATR 42-300/320
Hochdecker, T-Leitwerk und nur vier Blätter pro Propeller: Die ATR 42-300 und -320 sind die erste Generation des ATR-Turboprops. Heute triffst du sie vor allem als Frachter. So erkennst du sie.
FlugzeugtypFairchild Swearingen Metro
Lang, dünn, laut und erstaunlich zäh: Die Swearingen Metro aus San Antonio war der Zubringer-Turboprop der 1970er- und 80er-Jahre und fliegt heute vor allem Fracht. So erkennst du Metro, Merlin und Expediter.
Weitere Airlines
Binter Canarias
Die Airline der Kanarischen Inseln: ATR-Turboprops im Inselhüpfer-Takt, Embraer E195-E2 für Festland, Madeira und Westafrika – und Flugzeuge mit Namen aus dem kanarischen Alltag.
NetzwerkAir Europa
Spaniens private Netzwerk-Airline von Mallorca: Drehkreuz Madrid-Barajas, SkyTeam-Mitglied, reine Boeing-Flotte aus 737 und 787 Dreamliner und ein starker Fokus auf Lateinamerika.
RegionalAir Nostrum
Spaniens große Regionalairline aus Valencia fliegt seit 1997 als Iberia Regional: CRJ1000-Jets und ATR-72-600-Turboprops in Iberia-Farben, verkauft unter IB-Flugnummern, durchgeführt unter dem ICAO-Code ANE.
NetzwerkIberia
Die spanische Netzwerk-Airline aus Madrid: 1927 gegründet, Drehkreuz Barajas mit Terminal 4, Teil der International Airlines Group, Mitglied von oneworld und Erstkunde der Airbus A321XLR.
RegionalAviaco
Historische spanische Inlands- und Charterairline (1948–1999) aus Bilbao und später Madrid. Aviaco flog die Nebenstrecken neben Iberia, prägte mit DC-9 und MD-88 die spanischen Flughäfen und ging am 1. September 1999 in Iberia auf.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
ATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
FlughafenFlughafen Gran Canaria
Ferienflughafen, Inseldrehkreuz und Luftwaffenbasis in einem: In Gando an der Ostküste von Gran Canaria landen Urlaubsjets aus ganz Europa, Binter-Turboprops im Minutentakt und die Kampfjets der Ala 46. Was du über Pisten, Passat und Spots wissen musst.
FlughafenFlughafen Teneriffa Nord
Der kleinere der beiden Flughäfen Teneriffas: eine Bahn auf 633 Metern Höhe, Nebel aus heiterem Himmel, die schwerste Katastrophe der Luftfahrtgeschichte von 1977 – und heute das Revier von Binter, Inselhüpfern und Festlandsflügen.
FlughafenFlughafen Lanzarote
Der Ferienflughafen der Vulkaninsel: eine einzige Bahn direkt an der Küste, zwei Terminals für Europa- und Inselverkehr und fast neun Millionen Passagiere im Jahr. Für Spotter zählt vor allem eines – die Landungen auf der 03 kommen über das Meer und den Strand herein.
Wo du Canaryfly vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Strand Ojos de Garza am Flughafen Gran Canaria
Am kleinen Strand von Ojos de Garza im Norden des Flughafens Gran Canaria kommen die Landungen bei Südwindlagen direkt über das Meer und die Küste herein. Wann sich der Spot lohnt, wo du stehst und was du siehst.
AnflugschneisePlaya Honda am Flughafen Lanzarote
Am Strand zwischen Playa Honda und Matagorda schweben die Flugzeuge über das Meer heran und setzen kurz hinter der Promenade auf der Piste 03 auf. Was du dort siehst, wo du am besten stehst und wann das Licht passt.
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