Das Wichtigste in Kürze
- Die Miradors an der Schwelle 24R sind die bekanntesten Spotterpunkte in Barcelona – eine kleine Plattform neben der Bahn und ein Hügel mit Bänken unter dem Anflug.
- Die Piste hieß bis März 2022 noch 07L/25R. Ältere Spotterführer und Fotos nennen deshalb oft die alten Nummern.
- Tagsüber wird bei Westbetrieb auf der 24R gelandet – genau vor der Plattform. Nachts und bei Ostwind ist der Spot dagegen ruhig.
- Licht: An der Plattform im Sommer bis etwa 14 Uhr mit der Sonne im Rücken, danach zum Friedhof auf der Nordseite wechseln.
- Nichts im Auto lassen: An den Parkplätzen nahe der 24R werden immer wieder Autoaufbrüche gemeldet.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Ein Flughafen am Meer – und ein Spot am Ende der Nordbahn
- 7.Die Aussichtspunkte im Überblick
- 8.Betriebsrichtung: Wann der Mirador zündet
- 9.Licht und Fotografie
- 10.Was du an der 24R zu sehen bekommst
- 11.Anreise: Auto, Bus und Fahrrad
- 12.So läuft ein guter Tag am Mirador
- 13.Ausweichspots rund um El Prat
- 14.Regeln am Mirador
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt41.30460, 2.10760 · El Prat de Llobregat, Katalonien
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Flughafen | Aeropuerto Josep Tarradellas Barcelona-El Prat (IATA: BCN, ICAO: LEBL), betrieben von Aena |
|---|---|
| Spot-Typ | Ausgewiesene Aussichtspunkte der Gemeinde El Prat: erhöhte Plattform (Mirador lateral) neben der Schwelle und Hügel mit Bänken (Mirador dels Bancs) unter dem Anflug |
| Lage | Ostende der Nordbahn an der Carretera de la Platja, der Straße zum Strand von El Prat, nahe dem Friedhof Cementiri del Sud |
| Piste | 06L/24R (3.352 m), bis März 2022 als 07L/25R bezeichnet |
| Betriebsrichtung | Lohnt bei der bevorzugten Westkonfiguration am Tag (Landungen 24R, Starts 24L); nachts ruht die Nordbahn |
| Plattformhöhe | Rund 3 m – genug, um über den Zaun zu fotografieren |
| Infrastruktur | Kleine öffentliche Toilette an der Plattform, einige Bänke und Bäume, sonst kaum Schatten; keine Gastronomie |
| Anreise ÖPNV | Buslinie PR3 ab Bahnhof El Prat Richtung Platja del Prat, laut Spotterguide nur von Juni bis September; Halt Tanatori teils nur auf Anfrage |
| Brennweite | Etwa 50 bis 300 mm, für die meisten Landungen reichen 200 mm |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Mirador lateral (Plattform an der Schwelle 24R)
Der Klassiker und die Wahl für den ersten Besuch. Die etwa drei Meter hohe Plattform steht südöstlich der Schwelle an der Straße zum Strand. Du schaust nach Norden über den Zaun auf die letzten Meter des Anflugs, das Aufsetzen auf der 24R und dahinter auf das Vorfeld von Terminal 2. Gelegentlich startet ein schwerer Langstreckenjet von der 24R, weil er die zusätzliche Bahnlänge braucht – das sind die seltenen Starts direkt vor dir. Für die meisten Landungen genügt ein Zoom bis 200 mm.
Mirador dels Bancs (Hügel unter dem Anflug)
Ein paar hundert Meter weiter östlich, rund einen halben Kilometer vor der Schwelle, liegt ein kleiner Hügel mit Bänken fast genau in der Anfluglinie. Im Kartenmaterial heißt der Punkt auch Mirador d'avions. Hier kommen die Flugzeuge frontal auf dich zu und ziehen niedrig über dich hinweg – ideal für Head-on-Aufnahmen, Fahrwerk und Bauchansichten. Im Herbst und Winter geht die Sonne vor dir hinter den anfliegenden Jets unter, ein beliebtes Motiv für Silhouetten.
Friedhof und Tanatori
Nördlich des Anflugs, beim Friedhof Cementiri del Sud und dem Tanatori, fotografierst du die Landungen auf die 24R von der anderen Seite. Bodenbewegungen siehst du hier nicht, dafür steht die Sonne am späten Nachmittag hinter dir. Ein guter zweiter Standort, wenn an der Plattform das Licht kippt.
Mirador de l'Illa am Strand
Der rund 20 Meter hohe Betonturm neben dem Centre Municipal de Vela ist der höchste Aussichtspunkt im Llobregat-Delta. Er ist keine 24R-Position, aber die naheliegende Ergänzung: Von oben siehst du die Starts von der 06R samt Kurven über dem Meer und an kalten Wintertagen auch Bewegungen auf der 24L. Der Turm ist seit September 2025 wieder geöffnet.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Mirador d'avions an der Piste 24R in Barcelona-El Prat
- Fast alle Tageslandungen bei Westbetrieb auf der 24R – in Barcelona der Normalfall
- Vueling in allen Varianten der A320-Familie, dazu Iberia und die Langstreckenmarke Level
- Low-Cost-Verkehr von Ryanair und easyJet mit Boeing 737 und Airbus A320
- Golf-Carrier wie Qatar Airways und Emirates, Letztere auf Dubai mit dem Airbus A380
- Seltene Starts von der 24R – nur schwere Jets, die die längere Bahn brauchen
- Head-on-Landungen vom Hügel Mirador dels Bancs direkt in der Anfluglinie
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Offiziell ausgewiesener Aussichtspunkt – du stehst legal an einem Ort, der für die Flugzeugbeobachtung gedacht ist
- Sehr viel Verkehr: Tagsüber landet bei Westbetrieb praktisch alles vor dir
- Plattform hoch genug für freie Sicht über den Zaun, ohne Leiter
- Öffentliche Toilette direkt am Spot
- Mehrere Standpunkte auf engem Raum für Vormittag und Nachmittag
- Strand und weitere Spots in kurzer Entfernung
Dagegen spricht
- Wiederholte Berichte über Autoaufbrüche an den Parkplätzen in der Nähe
- Kaum Schatten, im Sommer Hitze und Hitzeflimmern
- Ohne Auto außerhalb der Sommersaison schwer erreichbar
- Bei Ostbetrieb und nachts passiert an der 24R so gut wie nichts
- Starts siehst du hier nur selten – die laufen meist über die 24L am Strand
Aktualisiert: Oktober 2026 – Wer zum ersten Mal in Barcelona spottet, landet fast immer am selben Ort: an der Straße zum Strand von El Prat, dort, wo die Nordbahn des Flughafens endet. Hier weist die Gemeinde El Prat de Llobregat Aussichtspunkte für Flugzeugfans aus – eine kleine, erhöhte Plattform direkt neben der Schwelle und einen Hügel mit Bänken unter dem Anflug. In der Szene läuft das Ganze meist unter Mirador d’avions oder, auf Spanisch, Mirador de aviones.
Von hier siehst du tagsüber in der Regel jede Landung in Barcelona. Diese Seite erklärt dir, wann das so ist und wann nicht, wo du zu welcher Tageszeit stehst, wie du hinkommst und worauf du am Parkplatz achten musst.
Deine BCN-Landungen an einem Ort
Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot – und siehst, was andere Spotter gerade an der 24R erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Ein Flughafen am Meer – und ein Spot am Ende der Nordbahn
Der Flughafen Barcelona-El Prat liegt im Delta des Llobregat, direkt an der Mittelmeerküste südwestlich der Stadt. Er hat drei Bahnen: die Nordbahn 06L/24R mit 3.352 Metern auf der Landseite, die Meerbahn 06R/24L mit 2.660 Metern direkt hinter dem Strand und die Querbahn 02/20, die vor allem nachts genutzt wird. Betreiber ist Aena, der staatliche Flughafenkonzern, der auch Madrid-Barajas und Palma de Mallorca führt.
Der Mirador liegt am östlichen Ende der Nordbahn, also an der Schwelle 24R. Die Flugzeuge kommen von Osten über das Delta herein und setzen praktisch vor deiner Nase auf. Weil Barcelona tagsüber fast immer in diese Richtung landet, ist der Spot einer der verlässlichsten in ganz Spanien.
25R oder 24R? Die alte und die neue Nummer
Wenn du in alten Foren, Spotterführern oder Bildbeschreibungen von der Plattform an der 25R liest, ist derselbe Ort gemeint. Bis zum 24. März 2022 hießen die Parallelbahnen in Barcelona 07L/25R und 07R/25L. Weil sich die magnetische Missweisung seit dem Bau verschoben hat, wurden sie auf 06L/24R und 06R/24L umbenannt. An Lage und Länge hat sich nichts geändert. Für dich ist nur wichtig, dass Flugtracker, ATIS und aktuelle Karten die neuen Nummern verwenden. Wie die Ziffern aus der Kompassrichtung entstehen, erklärt der Beitrag zu Pistenbezeichnungen.
Die Aussichtspunkte im Überblick
Rund um die Schwelle 24R liegen mehrere Standpunkte dicht beieinander. Die Gemeinde El Prat listet auf ihrer Tourismusseite vier Miradors für die Flugzeugbeobachtung – den Mirador lateral, den Mirador dels Bancs, den Mirador de l’Illa und den Mirador de la platja. Zwei davon gehören direkt zur 24R, die anderen beiden liegen am Strand.
Mirador lateral – die Plattform. Etwa drei Meter hoch, steht sie südöstlich der Schwelle an der Carretera de la Platja. Von oben schaust du nach Norden über den Zaun: Vor dir liegen die letzten Meter des Anflugs, der Aufsetzpunkt und weiter hinten das Vorfeld von Terminal 2. Gleich neben der Plattform gibt es eine kleine öffentliche Toilette, ein paar Bäume und eine Bank – Schatten ist trotzdem knapp.
Mirador dels Bancs – der Hügel unter dem Anflug. Einige hundert Meter weiter östlich, ungefähr einen halben Kilometer vor der Schwelle, liegt ein kleiner Hügel mit Bänken fast genau in der Verlängerung der Bahn. In Karten ist dieser Punkt auch als Mirador d’avions eingetragen. Hier kommen die Flugzeuge frontal auf dich zu und ziehen niedrig über dich hinweg. Das ist der Ort für Head-on-Bilder, Fahrwerk im Detail und – im Herbst und Winter – Sonnenuntergänge hinter anfliegenden Jets.
Friedhof und Tanatori. Nördlich des Anflugs, beim Friedhof Cementiri del Sud, fotografierst du dieselben Landungen von der anderen Seite. Bodenverkehr gibt es hier nicht, dafür das bessere Licht am späten Nachmittag.
| Standpunkt | Was du siehst | Bestes Licht | Brennweite |
|---|---|---|---|
| Plattform (Mirador lateral) | Landungen 24R, Aufsetzen, wenige schwere Starts, Vorfeld T2 | Sommer ca. 7–14 Uhr, Winter fast ganztags | 50–300 mm |
| Hügel (Mirador dels Bancs) | Endanflug 24R frontal und von unten | ganztags, abends Gegenlicht | 70–300 mm |
| Friedhof / Tanatori | Landungen 24R von Norden | April–Oktober ab ca. 16–17 Uhr | 70–300 mm |
Die Angaben zu Licht und Brennweite stammen aus den Spotterführern von Spotterguide und der örtlichen Spottervereinigung. Sie sind Richtwerte – je nach Kamera und Ausschnitt liegst du etwas darüber oder darunter.
Betriebsrichtung: Wann der Mirador zündet
Barcelona arbeitet mit festen Konfigurationen, die im spanischen Luftfahrthandbuch festgelegt sind. Das macht die Planung einfacher als an vielen anderen Flughäfen.
- Tagsüber, 7 bis 23 Uhr – West (bevorzugt): Alle Landungen auf der 24R, Starts auf der 24L. Von der 24R starten nur Flugzeuge, die die zusätzliche Bahnlänge brauchen, meist schwere Langstreckenjets. Für den Mirador ist das der Idealfall.
- Tagsüber bei Ostwind – Ost: Landungen auf der 06L, Starts auf der 06R. Die Flugzeuge kommen dann von Westen herein und setzen am anderen Ende der Nordbahn auf. An der Plattform siehst du höchstens noch Flugzeuge, die weit weg ausrollen.
- Nachts, 23 bis 7 Uhr – Nord: Die Nordbahn ruht. Gelandet wird auf der Querbahn, gestartet auf der 06R. Am Mirador ist dann Ruhe.
Umgestellt auf Ost wird erst, wenn die Rückenwindkomponente auf der 24R mehr als 10 Knoten erreicht. Deshalb ist Westbetrieb in Barcelona der Normalfall und der Mirador an den meisten Tagen die richtige Wahl. Bei geringem Verkehr kann die Nachtkonfiguration allerdings auch etwas früher beginnen oder länger dauern.
| Konfiguration | Was am Mirador passiert | Wie oft | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| West (Landung 24R, Start 24L) | Jede Landung direkt vor dir | Normalfall am Tag | Plattform oder Hügel |
| Ost (Landung 06L, Start 06R) | Kaum Bewegungen in Reichweite | bei kräftigem Ostwind | zum Terminal 1 oder an den Mirador de l’Illa |
| Nacht (Querbahn, Start 06R) | Nordbahn außer Betrieb | 23 bis 7 Uhr | Pause oder Strand |
Wie du Wind und Betriebsrichtung grundsätzlich einschätzt, erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen. Für die Vorhersage am Vorabend hilft dir der Beitrag zu METAR und TAF.
Vor der Abfahrt kurz prüfen
Ein Blick auf einen Flugtracker reicht: Kommen die Anflüge von Osten über das Delta herein, läuft Westbetrieb, und der Mirador passt. Kommen sie von Westen über das Land, fährst du besser direkt zu einem Spot an der 06L. Wie Flugverfolgung funktioniert, steht im Beitrag Flugverfolgung per ADS-B für Spotter.
Licht und Fotografie
Die Parallelbahnen verlaufen ungefähr von Ost-Nordost nach West-Südwest, die Sonne steht mittags im Süden über dem Meer. Die Plattform liegt südlich der Nordbahn, du schaust also nach Norden – mit der Sonne im Rücken. Im Sommer funktioniert das etwa von 7 bis 14 Uhr, im Winter steht die Sonne so tief im Süden, dass du fast den ganzen Tag gutes Licht hast. Am späten Nachmittag wandert die Sonne nach Westen und damit langsam ins Bild.
Für den Nachmittag gibt es die Nordseite: Am Friedhof steht die Sonne im Sommer ab etwa 16 oder 17 Uhr hinter dir, bis sie untergeht. Von April bis Oktober lässt sich so ein ganzer Tag an der 24R verbringen, ohne gegen das Licht zu fotografieren. Im Winter reicht die Sonne auf der Nordseite dafür nicht mehr.
Der Hügel unter dem Anflug ist ein Sonderfall. Weil die Flugzeuge frontal kommen, ist das Licht weniger entscheidend als die Perspektive. Spannend wird es gegen Abend: Im Herbst und Winter versinkt die Sonne im Westen genau hinter dem Anflug, und die Jets werden zu Silhouetten. Wie du solche Bilder belichtest, steht im Beitrag zu Gegenlicht in der Flugzeugfotografie.
Hitzeflimmern im Hochsommer
Über dem Asphalt der Nordbahn flimmert die Luft an heißen Tagen schon am Vormittag. Bilder vom Aufsetzen am anderen Ende der Bahn werden dann weich. Konzentrier dich auf Flugzeuge im Endanflug, die noch in der Luft und nah bei dir sind, und nutz die frühen Morgenstunden. Mehr dazu im Beitrag Hitzeflimmern vermeiden.
Bei der Brennweite kommst du mit einem gängigen Telezoom aus. Für einen Schmalrumpfjet kurz vor dem Aufsetzen genügen an der Plattform rund 200 mm, Großraumflugzeuge passen auch mit weniger ins Bild. Am Hügel ziehen die Flugzeuge so nah über dich hinweg, dass du sogar mit einem Standardzoom arbeiten kannst. Welche Optik wofür passt, erklärt der Beitrag zur richtigen Brennweite, die passenden Einstellungen findest du im Beitrag zu Kamera-Einstellungen.
Wissen, wann die Sonne kippt
Mit dem Sonnenstand-Planer in Planetrack siehst du vorab, bis wann an der Plattform das Licht passt und ab wann der Friedhof die bessere Wahl ist. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
Was du an der 24R zu sehen bekommst
Weil tagsüber fast alle Landungen über die 24R laufen, bekommst du am Mirador einen guten Querschnitt durch den gesamten Verkehr in Barcelona. Und der ist bunt.
- IAG-Familie: Vueling hat in Barcelona ihr Drehkreuz und prägt das Bild mit Jets der A320-Familie bis hin zur A321neo. Wie du die Varianten auseinanderhältst, zeigt der Beitrag A318, A319, A320 und A321 unterscheiden. Dazu kommen Iberia und die Langstreckenmarke Level – alle drei gehören zur International Airlines Group.
- Low-Cost: Ryanair bringt die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8, easyJet fliegt mit A319, A320 und A320neo. Spanische Gesellschaften wie Air Europa und Volotea ergänzen das Feld.
- Langstrecke: Nach Aena-Zahlen waren Doha, Dubai und New York-JFK 2025 die passagierstärksten Fernziele. Damit tauchen Qatar Airways, Emirates mit dem Airbus A380 und Etihad Airways regelmäßig auf, im Sommer zusätzlich nordamerikanische Airlines wie American Airlines, Delta und United. Je nach Flugplan kommen Boeing 787-9, A350-900 oder 777-300ER.
Eine Besonderheit der 24R sind die seltenen Starts. Tagsüber dürfen nur Flugzeuge von der Nordbahn abheben, die die zusätzliche Bahnlänge nachweislich brauchen. Wenn ein schwerer Langstreckenjet hier startet, rollt er direkt vor der Plattform auf die Bahn – eine der wenigen Gelegenheiten in Barcelona, einen Großraumjet im Startlauf aus dieser Nähe zu sehen.
Kleine Propellermaschinen der allgemeinen Luftfahrt wirst du dagegen kaum sehen. Barcelona ist auf Instrumentenflugverkehr beschränkt; Sichtflüge, Hubschrauber und Flugzeuge bis zwei Tonnen sind bis auf Rettungs-, Notfall- und Staatsflüge ausgeschlossen. Businessjets landen dagegen regelmäßig – auch sie über die 24R.
Den A380 nicht verpassen
Setz Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries auf die Wunschliste in deinem Hangar – Planetrack meldet sich, wenn sie Barcelona anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Anreise: Auto, Bus und Fahrrad
Mit dem Auto folgst du in El Prat den Schildern zur Platja del Prat. Die Carretera de la Platja führt am Friedhof vorbei direkt an der Schwelle 24R entlang. Spotterguide empfiehlt, am Friedhof zu parken und das letzte Stück zu laufen; der sandige Platz direkt unter dem Anflug ist keine gute Idee. Der Parkplatz am Friedhof ist nach diesen Angaben gebührenpflichtig, an Wochenenden und Feiertagen aber meist frei. Prüf die Beschilderung vor Ort.
Mit Bus und Bahn wird es saisonabhängig. Zum Flughafen fährst du bequem mit der Metro L9 Sud oder der Nahverkehrslinie R2 Nord, aber von den Terminals ist es zum Mirador ein gutes Stück. Mit der L9 Sud kommst du auch zum Bahnhof El Prat, wo die PR3 abfährt. Für die Pisten- und Strandspots ist die Buslinie PR3 ab dem Bahnhof El Prat Richtung Platja del Prat die wichtigste Verbindung, Haltestelle Tanatori – laut Spotterguide hält sie dort teils nur auf Anfrage, sag dem Fahrer also vorher Bescheid. Nach diesen Angaben fährt sie nur von Juni bis September; im Winter gibt es keine regelmäßige Verbindung. Fahrpläne und Haltestellen können sich ändern – prüf sie vor dem Besuch.
Mit dem Fahrrad bist du am flexibelsten. Das Delta ist flach, die Wege zwischen Mirador, Friedhof, Strand und Mirador de l’Illa sind kurz, und du kannst bei einem Wechsel der Betriebsrichtung schnell umziehen. Allgemeine Tipps zur Anfahrt findest du im Beitrag Anreise zum Spot.
Nichts im Auto lassen
An den Parkplätzen rund um die Plattform und den Friedhof werden immer wieder Autoaufbrüche gemeldet. Lass nichts im Kofferraum und nichts sichtbar im Wagen liegen, nimm Kamera, Objektive, Papiere und Wertsachen mit an den Spot. Das gilt auch für Mietwagen – gerade die fallen auf. Mehr dazu im Beitrag Fotoausrüstung schützen.
Wie früh musst du losfahren?
Richtwert ohne Gewähr. Taktzeiten und Verkehr in der Hochsaison können die Anreise deutlich verlängern.
So läuft ein guter Tag am Mirador
Konfiguration checken
Am Vorabend Wind und TAF prüfen, am Morgen den Flugtracker. Kommen die Anflüge von Osten über das Delta, landen sie auf der 24R.
Vormittags auf die Plattform
Sonne im Rücken, Landung um Landung vor dir. Halte für schwere Jets im Blick, ob einer von der 24R startet.
Zwischendurch auf den Hügel
Für ein paar Head-on-Bilder und Bauchansichten wechselst du zum Mirador dels Bancs. Hier zählt die Perspektive mehr als das Licht.
Mittags Pause oder Strand
Wenn das Licht hart wird und das Flimmern zunimmt, ist Zeit für Schatten, Wasser oder einen Abstecher an die 24L am Strand.
Nachmittags zum Friedhof
Von April bis Oktober steht die Sonne ab etwa 16 Uhr auf der Nordseite des Anflugs hinter dir – bis zum Sonnenuntergang.
Bist du bereit für den Mirador?
- Westbetrieb geprüft, Landungen laufen über die 24R
- Ankunft für den Vormittag geplant
- Telezoom bis mindestens 200 mm eingepackt
- Wasser, Kopfbedeckung und Sonnenschutz dabei
- Wertsachen nicht im Auto, sondern bei dir
- Busfahrplan PR3 geprüft oder Auto bzw. Rad organisiert
- Ausweichspot für Ostbetrieb herausgesucht
- Keine Drohne im Gepäck
Was sonst in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting. Für die Sommerhitze hilft der Beitrag Planespotting im Sommer, und wenn du den Spot in einen Urlaub einbaust, lies den Ratgeber Planespotting im Urlaub.
Ausweichspots rund um El Prat
Der Mirador deckt die Landungen ab, nicht die Starts. Weil Barcelona tagsüber auf der 24L startet und die Querbahn nur nachts genutzt wird, brauchst du für ein vollständiges Bild einen zweiten Spot – und der liegt meist am Strand.
- Mirador de l’Illa: Der rund 20 Meter hohe Turm neben dem Centre Municipal de Vela ist der höchste Aussichtspunkt im Delta und seit September 2025 wieder geöffnet. Von oben siehst du die Starts von der 06R samt Kurven über dem Meer, an kalten Wintertagen auch Bewegungen auf der 24L. Laut Gemeinde ist er von Oktober bis März werktags von 9 bis 15 Uhr und am Wochenende von 9 bis 17 Uhr zugänglich, von April bis September werktags von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende von 9 bis 19 Uhr.
- Strand an der 24L: Rund um den Tunnel und den Strandzugang siehst du Flugzeuge, die auf die 24L rollen und abheben. Hier parkst du nur auf den ausgewiesenen Strandparkplätzen – die Polizei geht nach Spotterguide gegen Falschparker sehr konsequent vor.
- Balkone im Terminal 1: Am Ende der Abflugebene gibt es öffentlich zugängliche Außenflächen. Sie sind die Lösung, wenn du ohne Auto unterwegs bist oder Ostbetrieb auf der 06L läuft.
Inoffizielle Standorte am Zaun, etwa am Iberia-Hangar, kontrolliert die Polizei regelmäßig und schickt Spotter dann an die offiziellen Plätze. Genau deshalb ist der Mirador so angenehm: Du stehst an einem Platz, der genau dafür gedacht ist.
Der Mirador passt, wenn …
- tagsüber Westbetrieb läuft – also an den meisten Tagen
- du vor allem Landungen und viele Airlines sehen willst
- du einen legalen, erhöhten Standpunkt ohne Leiter suchst
- du zum ersten Mal in Barcelona spottest
Kombiniere weiter, wenn …
- du nachmittags weitermachen willst – dann auf die Nordseite zum Friedhof
- du Starts suchst – dann an den Strand oder auf den Mirador de l'Illa
- du Vorfeld und Gates sehen willst – dann ins Terminal
Fahr woanders hin, wenn …
- Ostwind weht und die Landungen auf der 06L laufen
- du nachts spotten willst – dann ruht die Nordbahn
- du im Winter ohne Auto oder Rad unterwegs bist
Wenn du deine Spanien-Reise ausbauen willst: Am Flughafen Madrid-Barajas wartet mit La Muñoza ein Anflugspot mit noch mehr Langstrecke, auf den Kanaren liegt mit Playa Honda auf Lanzarote ein Strandspot unter dem Anflug. Alle Standorte rund um El Prat im Zusammenhang zeigt der Planespotting-Guide für Barcelona, einen Überblick über weitere Ziele findest du in den besten Spotting-Spots Europas.
Regeln am Mirador
Die Miradors liegen außerhalb des Sicherheitsbereichs auf öffentlichem Gelände und sind ausdrücklich für die Flugzeugbeobachtung gedacht. Damit das so bleibt, gelten ein paar einfache Regeln.
Was in El Prat nicht verhandelbar ist
Klettere nicht auf Zäune, Mauern oder Gebäude, bleib aus Notzufahrten und abgesperrten Bereichen und park nicht unter dem Anflug oder vor Toren. Die Drohne bleibt zu Hause – direkt an einer Landebahnschwelle ist ihr Betrieb ohne Genehmigung verboten. Halte deinen Ausweis bereit, falls die Polizei kontrolliert. Was in Spanien sonst gilt, fasst der Beitrag Spotten in Spanien zusammen, die Grundlagen stehen in Ist Planespotting erlaubt?
Rücksicht gilt auch gegenüber den anderen Besuchern. Am Friedhof und am Tanatori verabschieden sich Menschen von Angehörigen – sei dort leise, park nicht in Zufahrten und lass Trauergäste vor. Die Plattform ist klein: Mach Platz, wenn sich andere dazustellen wollen, und nimm deinen Müll wieder mit.
Spot bewerten, Fotos teilen
In der Spot-Karte von Planetrack findest du den Mirador mit Anreise, bestem Licht, Bewertungen und Community-Fotos – und mit Wetter, Wind und aktiven Pisten in Barcelona siehst du sofort, ob die 24R gerade läuft. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Der Mirador d’avions an der 24R ist der Spot, mit dem ein Spottertag in Barcelona fast immer beginnt – und das zu Recht. Er ist offiziell ausgewiesen, erhöht, kostenlos und hat eine Toilette. Vor allem aber liegt er an der Bahn, auf der tagsüber nahezu jede Landung stattfindet. Wer am Vormittag kommt und die Betriebsrichtung kurz prüft, bekommt hier in wenigen Stunden einen großen Teil des Verkehrs von El Prat vor die Linse.
Die Grenzen sind klar: Starts siehst du nur selten, bei Ostwind und nachts ist Ruhe, und am Parkplatz musst du aufpassen. Mit dem Friedhof für den Nachmittag und einem Abstecher an den Strand oder auf den Mirador de l’Illa wird daraus trotzdem ein voller Tag.
Kurzfazit
Die offizielle Spotterplattform an der Schwelle 24R (früher 25R) ist der beste Einstieg in Barcelona: legal, erhöht und bei Westbetrieb mit fast jeder Landung des Tages. Komm am Vormittag, nimm Wertsachen mit und plan für Starts einen zweiten Spot am Strand ein.
Zusammenfassung
- Der Mirador d'avions ist der einfachste Einstieg in Barcelona: legal, erhöht, mit Toilette und tagsüber mit einer Landung nach der anderen.
- Er lebt von der Westkonfiguration. Bei Ostbetrieb landen die Flugzeuge auf der 06L am anderen Ende des Flughafens.
- Vormittags an die Plattform, nachmittags auf die Nordseite des Anflugs – so nutzt du das Licht den ganzen Tag.
- Wer Starts will, kombiniert den Spot mit dem Strand an der 24L oder dem Mirador de l'Illa.
Häufige Fragen
Wo genau liegt der Mirador d'avions in El Prat?
Am Ostende der Nordbahn 06L/24R, an der Carretera de la Platja, also der Straße vom Ort El Prat zum Strand. Die erhöhte Plattform (Mirador lateral) steht südöstlich der Schwelle 24R, der Hügel mit Bänken (Mirador dels Bancs) einige hundert Meter weiter östlich direkt in der Anfluglinie. Folge den Schildern zur Platja del Prat – kurz vor dem Ende der Bebauung beim Friedhof Cementiri del Sud bist du da.
Ist das ein offizieller Spotterpunkt?
Ja. Die Gemeinde El Prat de Llobregat stellt auf ihrer Tourismusseite mehrere Aussichtspunkte für Flugzeugbeobachtung vor, darunter den Mirador lateral, den Mirador dels Bancs, den Mirador de l'Illa und den Mirador de la platja. Du stehst dort also nicht in einer Grauzone wie an manchen Zaunpunkten. Trotzdem gilt: Zäune, Notzufahrten und abgesperrte Bereiche sind tabu. Was in Spanien sonst zu beachten ist, steht im Beitrag Spotten in Spanien.
Heißt die Piste 25R oder 24R?
Heute 24R. Am 24. März 2022 wurden die beiden Parallelbahnen in Barcelona umbenannt, weil sich die magnetische Missweisung verschoben hat: Aus 07L/25R wurde 06L/24R, aus 07R/25L wurde 06R/24L. Die Bahnen selbst sind gleich geblieben. Wie Pistennummern zustande kommen, erklärt der Beitrag zu Pistenbezeichnungen.
Wann landen die Flugzeuge auf der 24R?
Tagsüber zwischen 7 und 23 Uhr in der bevorzugten Westkonfiguration: Landungen auf der 24R, Starts auf der 24L. Erst wenn die Rückenwindkomponente mehr als 10 Knoten erreicht, wird auf Ost umgestellt – dann landen die Flugzeuge auf der 06L am anderen Ende. Nachts ruht die Nordbahn, gelandet wird dann auf der Querbahn. Wie du die Richtung vorab einschätzt, steht im Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Wann ist das Licht an der Plattform am besten?
Im Sommer ungefähr von 7 bis 14 Uhr, im Winter fast den ganzen Tag. Die Plattform liegt südlich der Bahn, die Sonne steht also tagsüber über dem Meer hinter dir. Ab dem Nachmittag wandert sie nach Westen und damit Richtung Gegenlicht. Dann lohnt der Wechsel zum Friedhof nördlich des Anflugs. Wie du den Sonnenstand für deinen Reisetermin genau ermittelst, steht im Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.
Welche Brennweite brauche ich?
Rechne mit etwa 50 bis 300 mm. Für einen Schmalrumpfjet im kurzen Endanflug genügen an der Plattform meist rund 200 mm, Großraumflugzeuge passen auch mit weniger ins Bild. Am Hügel unter dem Anflug ziehen die Flugzeuge so nah über dich hinweg, dass auch kurze Brennweiten spannend werden. Mehr dazu im Beitrag zur richtigen Brennweite.
Wie komme ich ohne Auto zum Mirador?
Im Sommer mit der Buslinie PR3 ab dem Bahnhof El Prat Richtung Platja del Prat, Haltestelle Tanatori – den Halt dort meldest du laut Spotterguide am besten vorher beim Fahrer an. Die Linie fährt nach diesen Angaben nur von Juni bis September; im Winter gibt es keine regelmäßige Verbindung zu den Strand- und Pistenspots. Dann bleibt das Fahrrad, ein Taxi oder ein Mietwagen. Prüf Linie und Fahrplan vor der Anreise beim örtlichen Verkehrsverbund.
Ist mein Auto am Mirador sicher?
Nicht unbedingt. Spotterführer und Besucher berichten wiederholt von Aufbrüchen an geparkten Autos nahe der Plattform und dem Friedhof. Lass nichts im Kofferraum oder sichtbar im Wagen und nimm Kamera, Objektive und Papiere mit an den Spot. Tipps für unterwegs findest du im Beitrag Fotoausrüstung schützen.
Sehe ich hier auch Starts?
Nur wenige. Von der 24R starten tagsüber lediglich Flugzeuge, die die längere Bahn wirklich brauchen – typischerweise schwere Langstreckenjets. Der normale Startverkehr läuft über die 24L am Strand. Für Starts fährst du deshalb an die Strandspots oder auf den Mirador de l'Illa, von dem du außerdem die Starts von der 06R siehst.
Darf ich am Mirador eine Drohne fliegen lassen?
Nein. Der Mirador liegt direkt an der Schwelle einer Landebahn in der Kontrollzone des Flughafens, ohne Genehmigung ist der Drohnenbetrieb hier verboten. Was beim Fliegen im Ausland generell gilt, steht im Beitrag Mit der Drohne in den Urlaub.
Mirador d'avions an der Piste 24R in Barcelona-El Prat in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
La Muñoza am Flughafen Madrid-Barajas
Südöstlich von Madrid-Barajas, am Rand des Iberia-Technikgeländes La Muñoza, führt ein Schotterweg am Jarama entlang unter den Anflug der Piste 32R. Ein Spot für Spotter mit Geduld: nur bei Nordbetrieb, ohne Infrastruktur, aber mit dem Langstreckenverkehr eines der größten Drehkreuze Europas.
AnflugschneisePlaya Honda am Flughafen Lanzarote
Am Strand zwischen Playa Honda und Matagorda schweben die Flugzeuge über das Meer heran und setzen kurz hinter der Promenade auf der Piste 03 auf. Was du dort siehst, wo du am besten stehst und wann das Licht passt.
AnflugschneiseStrand Ojos de Garza am Flughafen Gran Canaria
Am kleinen Strand von Ojos de Garza im Norden des Flughafens Gran Canaria kommen die Landungen bei Südwindlagen direkt über das Meer und die Küste herein. Wann sich der Spot lohnt, wo du stehst und was du siehst.
MuseumMuseo del Aire am Flugplatz Madrid-Cuatro Vientos
Spaniens größtes Luftfahrtmuseum liegt am ältesten Flugplatz Madrids: sieben Hallen, ein weitläufiges Freigelände mit Phantom, Viggen, MiG und KC-97, dazu Autogiros von Juan de la Cierva und Francos Dragon Rapide. Der Eintritt ist frei, das Zeitfenster aber knapp – so planst du deinen Vormittag in Cuatro Vientos.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
✈ FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
✈ FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
✈ FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
✈ FlugzeugtypAirbus A380-800
Zwei durchgehende Passagierdecks, vier Triebwerke, fast 80 Meter Spannweite: Der A380 ist das größte Passagierflugzeug der Welt. Die Produktion ist beendet, sehen kannst du ihn trotzdem noch regelmäßig.
✈ FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
✈ FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
Airlines, die hier fliegen
Vueling
Die Low-Cost-Airline aus Barcelona gehört zur IAG: eine Flotte aus der kompletten Airbus-A320-Familie, ein zweites Drehkreuz in Rom und eine Boeing-Bestellung, die das einheitliche Bild aufbricht.
NetzwerkIberia
Die spanische Netzwerk-Airline aus Madrid: 1927 gegründet, Drehkreuz Barajas mit Terminal 4, Teil der International Airlines Group, Mitglied von oneworld und Erstkunde der Airbus A321XLR.
Low-CostLevel
Langstrecke zum Low-Cost-Preis aus Barcelona: Level gehört zur IAG, fliegt Airbus A330-200 nach Nord- und Südamerika und hat seit Dezember 2024 ein eigenes AOC – nicht zu verwechseln mit der früheren Level Europe aus Wien.
Low-CostRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
Low-CosteasyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
NetzwerkEmirates
Die Langstrecken-Airline aus Dubai: Emirates betreibt die größte A380-Flotte der Welt, fliegt fast ausschließlich Großraumjets und ist an vier deutschen Flughäfen ein fester Bestandteil des Spotteralltags.
NetzwerkQatar Airways
Die Airline aus Katar mit der Oryx am Leitwerk: Drehkreuz Doha, oneworld-Mitglied, Erstkundin des A350 und mit fünf deutschen Zielen eine der präsentesten Golf-Airlines in Deutschland.
NetzwerkAir Europa
Spaniens private Netzwerk-Airline von Mallorca: Drehkreuz Madrid-Barajas, SkyTeam-Mitglied, reine Boeing-Flotte aus 737 und 787 Dreamliner und ein starker Fokus auf Lateinamerika.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Barcelona-El Prat
Spaniens zweitgrößter Flughafen liegt direkt am Mittelmeer: zwei Parallelbahnen und eine Querbahn, Vueling als Platzhirsch, Low-Cost-Basen von Ryanair und easyJet, dazu Langstrecke vom Golf und aus Nordamerika – und Spotterplätze zwischen Strand, Friedhof und Terminalbalkon.
Airline-GruppeInternational Airlines Group (IAG)
Die International Airlines Group ist der Konzern hinter British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und LEVEL. Wer in Heathrow, Madrid, Barcelona oder Dublin spottet, steht mitten im IAG-Revier – sieht den Konzernnamen aber auf keinem einzigen Rumpf.
Allianzoneworld
Die kleinste der drei großen Allianzen mit den größten Namen: British Airways, American, Qatar Airways, Cathay Pacific, Qantas und Co. – und Flugzeugen im oneworld-Design, die Spotter gezielt jagen.
FlughafenFlughafen Madrid-Barajas
Spaniens größter Flughafen und das Tor nach Lateinamerika: vier Start- und Landebahnen, zwei Betriebsrichtungen mit klaren Regeln, Terminal 4 als Heimat von Iberia und oneworld – und eine Spotterszene, die zwischen Schotterweg, Autobahnbrücke und offizieller Aena-Zone pendelt.
Passende Guides aus dem Blog
- Spotten in Spanien: Guardia Civil, Flughafenregeln von Aena und Militärflugplätze
- Betriebsrichtung am Flughafen verstehen: Wind, Pisten und was das für deinen Spot bedeutet
- Sonnenstand planen: So stehst du am Flughafen nie im Gegenlicht
- Pistenbezeichnungen verstehen: Was 25C, 08L und 36 am Flughafen bedeuten
- Hitzeflimmern vermeiden: Distanz, Tageszeit und Standort bei Wärme
- Welches Objektiv fürs Planespotting? Die richtige Brennweite für jeden Spot
- Planespotting im Urlaub: Spotting mit Familien- und Strandurlaub verbinden
- Fotoausrüstung schützen: Diebstahl am Spot, Auto-Aufbrüche und Versicherung
- Planespotting in Barcelona: Spots, Pisten und Verkehr am Flughafen El Prat

