Das Wichtigste in Kürze
- The Mound ist der Einstieg: Der Erdhügel an der Old Airport Road liegt südlich der Hauptbahn 10R/28L und ist seit Jahrzehnten der Treffpunkt der Dubliner Szene. Die daa hat dort eine offizielle Aussichtsanlage genehmigt bekommen.
- Westwind ist der Normalfall: Meist wird Richtung 28 geflogen. Dann landen die Jets auf der 28L direkt vor dem Mound, viele schwere Starts laufen über die Nordbahn 28R.
- Licht von Süden: Spots südlich der Hauptbahn haben ab etwa halb zehn die Sonne im Rücken, im Winter fast ganztags. Plätze an der Nordbahn liegen dagegen oft im Gegenlicht.
- Ein Auto hilft enorm: Die Plätze an der Nordbahn erreichst du praktisch nur mit dem Auto, eine Bahnverbindung zum Flughafen gibt es nicht.
- Der Verkehrsmix: Aer Lingus mit Kleeblatt, sehr viele Ryanair-737, ATR von Aer Lingus Regional, US-Airlines dank Preclearance und Großraumjets vom Golf.
Inhaltsverzeichnis
Eine Aer-Lingus-A330 mit grünem Kleeblatt am Leitwerk schwebt über die Old Airport Road ein, dahinter folgen drei Ryanair-737 im Abstand von wenigen Minuten, und auf der Nordbahn hebt eine Boeing 777 Richtung Golf ab. Planespotting in Dublin ist Kennzeichensammeln im großen Stil, gewürzt mit Transatlantikverkehr, wie ihn kaum ein anderer europäischer Flughafen dieser Größe bietet. Eine Besucherterrasse gibt es nicht, dafür einen legendären Erdhügel und ein paar gute Plätze an den Bahnenden. Dieser Guide zeigt dir, wie der Flughafen funktioniert, wo du stehst und wie Wind und Licht deinen Tag bestimmen.
Deine Dubliner Sichtungen an einem Ort
Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline, Flughafen und Spot – so behältst du auch bei Dutzenden Ryanair-737 den Überblick im Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Dublin in Kürze: Drehkreuz und Low-Cost-Hochburg
Der Flughafen Dublin (IATA DUB, ICAO EIDW) liegt im Ortsteil Collinstown im Bezirk Fingal, nördlich der Stadt und wenige Kilometer südlich von Swords. Betreiber ist die staatliche daa. 2025 zählte der Flughafen rund 36,4 Millionen Passagiere, so viele wie nie zuvor.
Für Spotter prägen zwei Heimat-Airlines das Bild: Aer Lingus hat hier ihr Drehkreuz zwischen Europa und Nordamerika, Ryanair ihre Heimatbasis und eine ihrer größten Basen. Dazu kommt eine Besonderheit: Im Terminal 2 erledigen Passagiere nach Amerika die US-Einreise schon vor dem Abflug. Das macht Dublin zu einem beliebten Sprungbrett über den Atlantik und sorgt für viele Großraumjets am Tag.
Drei Bahnen und die übliche Betriebsrichtung
Dublin hat zwei parallele Bahnen in Ost-West-Richtung: die Hauptbahn 10R/28L mit 2.637 Metern direkt nördlich der Terminals und seit August 2022 die Nordbahn 10L/28R mit 3.110 Metern, rund 1,7 Kilometer weiter nördlich. Quer dazu liegt die selten genutzte 16/34 mit 2.072 Metern. Die frühere Bahn 11/29 gibt es nicht mehr.
Gelandet und gestartet wird gegen den Wind, und der kommt in Irland häufig aus westlichen Richtungen. Deshalb fliegt Dublin meist Richtung 28: Die Anflüge kommen von der Irischen See her über die Old Airport Road herein. Nach Spotterberichten landet der Großteil des Verkehrs dann auf der 28L, während viele Starts – gerade schwere Langstreckenjets – über die längere Nordbahn 28R laufen. Bei Ostwind kehrt sich das Bild um.
| Situation | Was passiert | Bester Spot |
|---|---|---|
| Westwind, Richtung 28 | Landungen auf der 28L, viele Starts auf der 28R | The Mound und Anflugbefeuerung der 28L |
| Ostwind, Richtung 10 | Landungen von Westen, Line-ups auf der 10R | Zufahrten am Blue Car Park, Plätze an der Nordbahn |
| Nacht (23 bis 7 Uhr) | Nordbahn geschlossen, Verkehr nur auf der Hauptbahn | Hauptbahn, sofern ein beleuchteter Platz verfügbar ist |
| Starker Nord- oder Südwind | zeitweise Betrieb auf der 16/34 | Zaun an der Anflugschneise der 16 |
Ob gerade 28 oder 10 aktiv ist, verrät dir ein Blick in den Flugtracker kurz vor der Abfahrt. Wie du das deutest, erklären Betriebsrichtung am Flughafen verstehen und Flugverfolgung per ADS-B für Spotter. Für die Planung am Vorabend helfen METAR und TAF lesen und Windy und andere Wetterkarten für Spotter.
Die Spots: Südseite für das Licht, Nordseite für die Starts
Weil es keine Terrasse gibt, wird in Dublin an öffentlichen Straßen, Parkplätzen und Zufahrten gespottet. Die wichtigsten Plätze liegen südlich der Hauptbahn – dort hast du über weite Teile des Tages die Sonne im Rücken.
The Mound an der Old Airport Road
Der Klassiker. Neben einem Parkplatz am südlichen Zaun liegt ein Erdhügel, von dem du nach Norden auf die 10R/28L schaust. Bei Richtung 28 setzen die Maschinen vor dir auf, außerdem rollen Abflüge zum Start auf. Laut daa nutzen Familien den Ort seit rund 40 Jahren zum Flugzeuggucken. Spotter nennen Brennweiten von etwa 18 bis 300 Millimetern. Für Schmalrumpfjets reicht die Höhe des Hügels, für lange Großraumflugzeuge beim Line-up hilft ein kleiner Tritt. Das Licht passt nach Spotterberichten etwa ab halb zehn bis zum späten Nachmittag, im Winter fast ganztags.
Für genau diesen Ort hat die daa eine Aircraft Observation Facility genehmigt bekommen: eine erhöhte, überdachte Plattform mit Sitzplätzen, einen Parkplatz für Autos und Fahrräder und eine Beleuchtung mit Solarstrom, kostenlos zugänglich. Nach der Genehmigung durch Fingal County Council 2025 und einer Beschwerde bei der Planungsbehörde ist ein Eröffnungstermin bisher nicht belegt. Rechne damit, dass der Hügel während Bauarbeiten eingeschränkt sein kann. Alle Details stehen im Spot-Guide The Mound am Flughafen Dublin.
Anflugbefeuerung der 28L
Weiter östlich an der Old Airport Road stehen die Lichter der Anflugbefeuerung. Vom Terminal 2 erreichst du sie laut Spotterberichten in rund einer Viertelstunde zu Fuß. Hier kommen die Landungen tief über dich herein. Der Platz ist ideal am frühen Morgen bis etwa halb zehn, dann ziehen die meisten zum Mound weiter.
Zufahrten am Blue Car Park
An den Zufahrten zum Langzeitparkplatz nahe der R108 siehst du Bewegungen auf der 10R/28L aus einem anderen Winkel, besonders das Abheben bei Starts auf der 28L. Bei Richtung 10 werden die Line-ups und Starts auf der 10R interessant. Bewuchs schränkt die Sicht je nach Standpunkt und Jahreszeit ein – Spotterberichte aus dem Herbst 2025 melden dichtes Gebüsch an einzelnen Punkten.
Plätze an der Nordbahn
Rund um die Nordbahn 10L/28R gibt es mehrere Standorte an der R108: Notzufahrten mit Blick auf die Anflüge auf die 10L, einen kleinen öffentlichen Parkplatz etwa auf halber Bahnlänge und den Kundenparkplatz am Hofladen Keelings, von dem aus du Landungen auf der 10L und schwere Starts auf der 28R siehst. Gemeinsam ist allen: Du stehst nördlich der Bahn, also oft im Gegenlicht. Gute Bedingungen gibt es vor allem an Sommermorgen und -abenden. Ohne Auto sind diese Plätze kaum erreichbar.
Was am Dubliner Zaun tabu ist
Notzufahrten und Tore bleiben frei, Leitern werden nie an den Zaun gelehnt, und Kundenparkplätze wie am Hofladen nutzt du nur zu den Öffnungszeiten und mit Rücksicht. Die Straßen rund um den Flughafen sind schnell befahren, an der R108 früh am Morgen auch von vielen Lastwagen – bleib vom Fahrbahnrand weg. Drohnen sind rund um den Flughafen ohne Genehmigung verboten. Mehr dazu in Ist Planespotting erlaubt? und Drohnen am Flughafen: die Regeln.
Was in Dublin fliegt
Aer Lingus: das Kleeblatt in allen Größen
Aer Lingus gehört zur International Airlines Group und fliegt in Europa mit Jets der A320-Familie, darunter der Airbus A320 und der A320neo. Auf der Langstrecke kommen der Airbus A330-300 und Langstreckenversionen des A321neo zum Einsatz, inzwischen auch der Airbus A321XLR. Die schmalen Langstreckenjets fliegen zwischen ihren Atlantikumläufen teils auch europäische Strecken – ein Grund, bei jeder A321 genau hinzuschauen. Wie du die Varianten der Familie auseinanderhältst, zeigt A318, A319, A320 und A321 unterscheiden.
Die Turboprops von Aer Lingus Regional betreibt Emerald Airlines mit ATR 72-600. Wer ATR und Dash 8 sicher trennen will, findet die Merkmale in Turboprops unterscheiden.
Ryanair: Kennzeichen im Minutentakt
Die Konzernzentrale von Ryanair und der Ryanair Holdings liegt in Flughafennähe. Entsprechend dicht ist der Verkehr mit Boeing 737-800 und der 737-8-200, der MAX-Version mit mehr Sitzen. Weil die Maschinen fast identisch aussehen, ist das Kennzeichen das einzige echte Unterscheidungsmerkmal. Viele tragen das irische Präfix EI – warum Irland für Flugzeugregistrierungen so beliebt ist, erklärt Warum viele Flugzeuge in Irland registriert sind. Grundlagen zu Präfixen stehen in Flugzeugkennzeichen verstehen.
Transatlantik und Golf
Dank Preclearance fliegen neben Aer Lingus auch United Airlines, Delta Air Lines und American Airlines nach Dublin, teils nur saisonal. Typische Muster sind Boeing 787-9 und 767-300ER. Vom Golf kommen Emirates, Qatar Airways und Etihad Airways mit Großraumjets wie der Boeing 777-300ER oder der 787. Spotter berichten außerdem von Air Canada mit der 787. Welche Strecke an deinem Tag mit welchem Typ fliegt, ändert sich mit jedem Flugplan.
Dazu kommen viele europäische Airlines, etwa British Airways aus London, und laut Spotterberichten Frachter wie 737 von FedEx Express und DHL. Fracht läuft in Dublin aber überwiegend im Bauch der Passagierjets.
Kein Golf-Jet und keine XLR verpassen
Mit Sichtungs-Alarmen beobachtest du Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries – Planetrack benachrichtigt dich, wenn dein Wunschflieger Dublin anfliegt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Licht und Tagesplanung
Die Bahnen verlaufen von Ost nach West, die besten Plätze liegen südlich der Hauptbahn. Daraus ergibt sich bei Westwind ein klarer Ablauf:
| Tageszeit | Empfohlener Spot | Was du bekommst |
|---|---|---|
| Früher Morgen bis etwa 9:30 | Anflugbefeuerung der 28L | Landungen tief über dir, Licht von Osten |
| Vormittag bis später Nachmittag | The Mound | Landungen auf der 28L und Line-ups mit Sonne im Rücken |
| Sommerabend | Plätze an der Nordbahn | Starts auf der 28R im flachen Abendlicht |
Bei Ostwind verschiebt sich das Programm an die Zufahrten am Blue Car Park und – im Sommer – an die Nordbahn. Im Winter, wenn die Sonne tief im Süden steht, sind die Spots südlich der Hauptbahn fast den ganzen Tag gut, die Nordseite dagegen fast immer im Gegenlicht. Spotter empfehlen deshalb Frühling und Herbst als guten Kompromiss aus Licht und Verkehr.
Und dann ist da das irische Wetter: Schauer, schnell ziehende Wolken und wechselndes Licht gehören dazu. Das kann dramatische Himmel liefern, verlangt aber Geduld. Tipps dafür findest du in Planespotting bei schlechtem Wetter, die Sonnenstandsplanung in Sonnenstand am Fotospot planen.
Wind, Piste und Licht vorab prüfen
Der Sonnenstand-Planer und die Wetter-, Wind- und Pistendaten in Planetrack zeigen dir vor der Abfahrt, ob in Dublin auf der 28L gelandet wird und wann der Mound Licht hat. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Anreise und Ausrüstung
Eine Bahnverbindung zum Flughafen gibt es nicht. Aus der Innenstadt fahren Expressbusse wie Dublin Express und Aircoach sowie Linienbusse von Dublin Bus. Vom Terminal 2 läufst du am Zaun entlang zur Anflugbefeuerung und weiter zum Mound. Spotter nennen außerdem eine Bushaltestelle am Gelände des GAA-Klubs Ballymun Kickhams als Ausgangspunkt. Das Busnetz wird seit einigen Jahren umgebaut, prüf Linien und Takt deshalb im Journey Planner von Transport for Ireland.
Mit dem Auto bist du deutlich flexibler: Am Mound gibt es einen Parkplatz, und die Plätze an der Nordbahn erreichst du ohnehin nur so. Park nie vor Toren oder Notzufahrten. Wer im Flughafenbereich oder in Swords übernachtet, ist morgens als Erster an der Anflugbefeuerung.
An keinem Spot gibt es Toiletten, Kiosk oder Unterstand. Toiletten findest du in den Terminals, Essen an Tankstellen und Imbissen rund um den Flughafen. Ins Gepäck gehören:
- ein Telezoom bis etwa 300 Millimeter, für die Nordbahn eher mehr Reserve
- ein kleiner Tritt mit zwei bis drei Stufen für Line-ups und Plätze mit hohem Zaun
- Regenjacke und Regenschutz für die Kamera
- Getränke und Proviant für mehrere Stunden
Mehr zur Brennweite steht in Objektiv und Brennweite fürs Planespotting, die komplette Packliste in der Ausrüstungs-Checkliste. Wie du einen Auslandstrip insgesamt vorbereitest, zeigt Spotting-Trip planen.
Dublin im Vergleich und als Teil einer Tour
Dublin ist kein Mega-Hub, aber ein dankbares Ziel: dichter Verkehr, viele Kennzeichen zum Sammeln und Großraumjets, die du an anderen Flughäfen dieser Größe kaum siehst. Gut kombinieren lässt sich Dublin mit Großbritannien. Der Spotting-Guide für Manchester führt dich zum Runway Visitor Park, einer offiziellen Anlage, wie die daa sie für Dublin genehmigt bekommen hat. In London siehst du Aer Lingus an der Myrtle Avenue in Heathrow wieder, mehr dazu im Spotting-Guide für Heathrow. In Irland selbst lohnt ein Abstecher zum Flughafen Shannon an der Westküste. Weitere Ziele sammelt Die besten Spotting-Spots in Europa.
Dublin passt, wenn …
- du viele Kennzeichen in kurzer Zeit sammeln willst
- du Aer Lingus mit A330, A321XLR und ATR suchst
- Westwind angesagt ist und du ab dem Vormittag Zeit hast
Kombinieren lohnt sich, wenn …
- du ein langes Wochenende in Irland und Großbritannien planst
- du die Nordbahn willst – dann mit Auto und an einem Sommerabend
Eher woanders hin, wenn …
- du eine Terrasse mit Café und Toiletten erwartest
- du im Winter vor allem die Nordbahn fotografieren willst
Bist du bereit für Dublin?
- Ich habe Wind und Betriebsrichtung geprüft: Richtung 28 heißt Landungen vor dem Mound.
- Ich habe nachgesehen, ob am Mound gebaut wird.
- Ein Ausweichspot für Ostwind ist herausgesucht.
- Telezoom und kleiner Tritt sind eingepackt.
- Regenjacke und Kameraschutz sind dabei.
- Getränke und Proviant sind eingepackt – am Spot gibt es nichts.
- Busverbindung geprüft oder Mietwagen organisiert.
- Keine Drohne im Gepäck.
Spots, Licht und Sichtungen in einer App
Finde den Mound und die Plätze an der Nordbahn mit Anreise, bestem Licht, Bewertungen und Community-Fotos auf der Spot-Karte und sammle deine Dubliner Sichtungen im Hangar samt Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Dublin belohnt Spotter, die sich auf den Wind einstellen. Bei Westwind beginnst du früh an der Anflugbefeuerung der 28L, ziehst gegen halb zehn auf den Mound und fotografierst dort mit der Sonne im Rücken Aer Lingus, Ryanair und die Großraumjets nach Nordamerika und an den Golf. Wer ein Auto hat, holt sich an einem Sommerabend die schweren Starts auf der Nordbahn dazu. Infrastruktur gibt es an den Spots keine, und die offizielle Aussichtsanlage der daa lässt noch auf sich warten – mit Regenjacke, Proviant und einem Blick in den Flugtracker wird es trotzdem ein guter Tag.
Kurzfazit
Morgens an die Anflugbefeuerung der 28L, ab dem Vormittag auf den Mound, bei Ostwind an die Zufahrten am Blue Car Park oder an die Nordbahn. Dazu Regenschutz und ein kleiner Tritt – dann liefert Dublin Kennzeichen am Fließband und Transatlantikverkehr obendrauf.
Zusammenfassung
- Dublin hat keine Besucherterrasse, dafür eine Handvoll öffentlich zugänglicher Plätze an Straßen und Parkplätzen rund um den Zaun.
- Für die meisten Besucher reicht ein Tag zwischen Anflugbefeuerung der 28L am Morgen und The Mound ab dem Vormittag.
- Wer die Nordbahn 10L/28R fotografieren will, braucht ein Auto, einen Sommertag und am besten Morgen- oder Abendlicht.
- Regenjacke, Proviant und ein kleiner Tritt gehören in Dublin ins Gepäck – an den Spots gibt es keine Infrastruktur.
Häufige Fragen
Wo kann man in Dublin am besten Flugzeuge beobachten?
Am bekanntesten ist The Mound, ein Erdhügel an der Old Airport Road südlich der Hauptbahn 10R/28L. Bei Westwind landen die Maschinen dort direkt vor dir auf der 28L. Alles zu Licht, Anreise und Ausweichplätzen steht im Spot-Guide The Mound am Flughafen Dublin.
Hat der Flughafen Dublin eine Besucherterrasse?
Nein. Eine offizielle Aussichtsplattform gibt es bisher nicht. Der Betreiber daa hat für den Standort des Mound eine kostenlose Aussichtsanlage mit überdachter, erhöhter Plattform, Parkplatz und Beleuchtung genehmigt bekommen. Einen belegten Eröffnungstermin haben wir nicht gefunden – prüf den Stand vor deinem Besuch.
Welche Betriebsrichtung ist in Dublin üblich?
Weil der Wind in Irland häufig aus westlichen Richtungen weht, wird meist Richtung 28 geflogen: Die Landungen kommen von Osten über die Old Airport Road herein. Bei Ostwind gilt Richtung 10. Wie du das vorab erkennst, erklärt Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Kann ich die Nordbahn 10L/28R fotografieren?
Ja, von Straßen und Parkplätzen an der R108 nördlich und westlich der Bahn. Diese Plätze erreichst du praktisch nur mit dem Auto, und weil du nördlich der Bahn stehst, hast du oft Gegenlicht. Gute Bedingungen gibt es vor allem an Sommermorgen und -abenden. Zwischen 23 und 7 Uhr ist die Nordbahn geschlossen.
Brauche ich in Dublin eine Leiter?
Am Mound reicht für Schmalrumpfjets meist die Höhe des Hügels. Für Line-ups von Großraumjets und an einigen Plätzen an der Nordbahn empfehlen Spotter einen Tritt mit zwei bis drei Stufen. Stell ihn frei auf und lehne ihn nie an den Zaun – mehr in Leiter, Tritt und Stativ am Flughafenzaun.
Welche Airlines sieht man in Dublin?
Vor allem Aer Lingus und Ryanair, dazu ATR von Emerald Airlines für Aer Lingus Regional, US-Airlines wie United, Delta und American, Golf-Carrier wie Emirates und Qatar Airways sowie viele europäische Airlines. Welche Langstrecken saisonal fliegen, prüfst du im aktuellen Flugplan.
Wie komme ich ohne Auto zu den Spots?
Zur Anflugbefeuerung der 28L und weiter zum Mound läufst du vom Terminal 2 aus am Zaun entlang. Spotter nennen außerdem Busse bis zur Haltestelle am Gelände des GAA-Klubs Ballymun Kickhams. Weil sich das Dubliner Busnetz laufend ändert, prüf Linie und Takt im Journey Planner von Transport for Ireland.
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Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Dublin
Irlands größter Flughafen: Heimatbasis von Aer Lingus und Ryanair, seit 2022 mit zweiter Parallelbahn, US-Preclearance im Terminal 2 und viel Transatlantikverkehr – ohne offizielle Besucherterrasse, dafür mit Spotterplätzen rund um den Zaun.
FlughafenFlughafen Shannon
Irlands Tor zum Atlantik: einst Pflicht-Tankstopp zwischen Europa und Amerika, 1947 erster zollfreier Flughafen der Welt, heute mit US-Preclearance, Irlands längster Bahn, Betrieb rund um die Uhr und regelmäßigem Militärtransit.
Airline-GruppeInternational Airlines Group (IAG)
Die International Airlines Group ist der Konzern hinter British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und LEVEL. Wer in Heathrow, Madrid, Barcelona oder Dublin spottet, steht mitten im IAG-Revier – sieht den Konzernnamen aber auf keinem einzigen Rumpf.
Airline-GruppeRyanair Holdings
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