Das Wichtigste in Kürze
- Kuwait Airways ist die nationale Airline Kuwaits mit Sitz und Drehkreuz am Kuwait International Airport.
- Codes: IATA KU, ICAO KAC, Rufzeichen „KUWAITI“, Kennzeichen mit 9K-.
- Erstkunde der Airbus A330-800: Die ersten beiden Maschinen kamen im Oktober 2020, damit ist Kuwait Airways ein Schlüsselbetreiber dieses seltenen Typs.
- Langstrecke mit 777-300ER und A330neo, Kurz- und Mittelstrecke mit der A320-Familie; A350-900 stehen in den Bestelllisten.
- Keine Allianz: Kuwait Airways arbeitet mit Codeshares statt mit einem Bündnis.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Kuwait Airways im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Drehkreuz Kuwait International Airport
- 4.Die Flotte: 777-300ER, A330neo und A320-Familie
- 5.Erstkunde der A330-800
- 6.777-300ER oder A330neo? So unterscheidest du die Langstreckentypen
- 7.Woran du Kuwait Airways erkennst
- 8.Kuwait Airways in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
- 9.Kuwait Airways im Vergleich mit den Nachbarn
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | KU |
|---|---|
| ICAO-Code | KAC |
| Rufzeichen | KUWAITI |
| Drehkreuze | KWI |
| Geschäftsmodell | Staatliche Netzwerk-Airline mit Kurz-, Mittel- und Langstrecke |
| Sitz | Gelände des Kuwait International Airport, Gouvernement al-Farwaniya |
| Gegründet | 1953 als Kuwait National Airways, Flugbetrieb ab März 1954, seit 1955 Kuwait Airways |
| Drehkreuz | Kuwait International Airport (KWI) |
| Allianz | keine; Codeshares mit einzelnen Partnern, etwa Saudia, Etihad und Turkish Airlines |
| Langstreckenflotte | Boeing 777-300ER, Airbus A330-800 und A330-900, einzelne A330-200 |
| Kurz- und Mittelstrecke | Airbus A320, A320neo und A321neo |
| Bestellungen (Stand 2026) | weitere A321neo und A321LR sowie Airbus A350-900 |
| Kennzeichen | 9K- (Kuwait) |
| Vielfliegerprogramm | Oasis Club |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Kuwait Airways?
- Weißer Rumpf mit dem Schriftzug „KUWAIT AIRWAYS“ und dem Namen in arabischer Schrift
- Blaues Leitwerk mit dem stilisierten Vogel, dem Logo der Airline, seit 2016 in überarbeiteter Form
- Kuwaitisches Kennzeichen mit 9K- am Heck
- Auf der Langstrecke meist eine Boeing 777-300ER oder ein Airbus A330neo
- Flugnummer beginnt mit KU, auf dem Tracker steht KAC, im Funk das Rufzeichen „KUWAITI“
- Die A330-800 ist die kurze A330neo – ein Typ, den weltweit nur sehr wenige Airlines fliegen
Kuwait Airways gehört zu den Airlines, die du in Europa nicht jeden Tag siehst – und genau das macht sie spannend. Die nationale Airline Kuwaits fliegt mit Boeing 777-300ER und Airbus A330neo nach Frankfurt, München, Genf oder London und hat dabei einen Typ im Gepäck, der weltweit nur selten auftaucht: die Airbus A330-800, für die Kuwait Airways Erstkunde war. Diese Seite zeigt dir, wie du die Airline einordnest, ihre Flugzeuge auseinanderhältst und wo du die besten Chancen auf eine Sichtung hast.
Jede Kuwait-Sichtung im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, ob dir die A330-800 noch fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Kuwait Airways im Überblick
Kuwait Airways ist die staatliche Netzwerk-Airline Kuwaits mit Sitz direkt auf dem Gelände des Kuwait International Airport. Gegründet wurde sie 1953 als Kuwait National Airways; im März 1954 nahm sie den Flugbetrieb auf, ab Juli 1955 trat sie unter dem heutigen Namen auf. Damit zählt Kuwait Airways zu den ältesten Fluggesellschaften am Persischen Golf – älter als Emirates, Qatar Airways oder Etihad Airways. Schon Mitte der 1960er-Jahre standen Ziele wie Frankfurt, London, Paris und Genf im Netz.
Ein tiefer Einschnitt war die irakische Invasion im August 1990. Mindestens 15 Flugzeuge der Airline wurden in den Irak gebracht und Iraqi Airways übernommen, zum Teil umlackiert und neu registriert. Sechs Maschinen, die in den Iran gelangt waren, kehrten 1992 zurück, nachdem Kuwait für Wartung und Abstellung bezahlt hatte. Der Streit um Entschädigungen zog sich über Jahrzehnte und wurde erst 2017 beigelegt.
Nach Jahren mit einer alternden Flotte begann ab 2014 die große Erneuerung: neue Airbus-Schmalrumpfjets, die Boeing 777-300ER und schließlich die A330neo. Das Vielfliegerprogramm der Airline heißt Oasis Club. Einer Allianz gehört Kuwait Airways nicht an.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code KU: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, auf dem Ticket und in den Flugplänen der Flughäfen.
- ICAO-Code KAC: taucht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern auf.
- Rufzeichen KUWAITI: so meldet sich die Besatzung im Funk, gefolgt von der Flugnummer.
Anders als bei vielen anderen Airlines sind die Codes hier gut zu merken: KU und KAC leiten sich erkennbar vom Namen ab. Warum es überhaupt zwei Codesysteme gibt und wofür welches genutzt wird, erklärt der Guide IATA- und ICAO-Codes.
Tracker richtig lesen
Auf vielen Flugtrackern siehst du statt der KU-Flugnummer das ICAO-Rufzeichen mit KAC. Der ICAO-Typcode verrät dir dort auch, ob gerade eine A330-800 (A338), eine A330-900 (A339) oder eine 777-300ER (B77W) unterwegs ist. In Planetrack hältst du Kennzeichen, Typ und Airline getrennt fest, damit deine Sammlung sauber bleibt.
Drehkreuz Kuwait International Airport
Kuwait Airways bündelt ihr gesamtes Netz am Kuwait International Airport (KWI) südlich von Kuwait-Stadt. Ein zweites Drehkreuz gibt es nicht. Von dort fliegt die Airline in den Nahen Osten, nach Ägypten, auf den indischen Subkontinent, nach Asien, nach Europa und bis nach New York.
Am selben Flughafen ist auch Jazeera Airways zu Hause, eine eigenständige kuwaitische Low-Cost-Airline. Die beiden teilen sich das Heimatfeld, haben aber unterschiedliche Geschäftsmodelle: Kuwait Airways bietet Netzwerkverkehr mit mehreren Reiseklassen, Jazeera Airways einfache Direktflüge mit Schmalrumpfjets.
Im Unterschied zu den großen Golf-Carriern lebt Kuwait Airways weniger vom Umsteigeverkehr zwischen Europa und Asien. Ein großer Teil der Fluggäste reist von oder nach Kuwait selbst – Geschäftsreisende, Urlauber und viele Arbeitskräfte aus Südasien und Ägypten. Wie das Modell der großen Drehkreuz-Airlines funktioniert, liest du im Artikel Emirates, Qatar Airways, Etihad.
Die Flotte: 777-300ER, A330neo und A320-Familie
Kuwait Airways setzt auf eine überschaubare Flotte aus wenigen Typen. Laut Flottenübersichten (Stand Oktober 2026) umfasst sie rund 35 Flugzeuge. Die Stückzahlen ändern sich durch Auslieferungen und Abgänge laufend, deshalb sind die Werte in der Tabelle nur als Orientierung gedacht.
| Typ | ICAO-Typcode | Bestand (ca., Stand 2026) | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 777-300ER | B77W | 10 | Lange Strecken, etwa nach Europa | Größtes Flugzeug der Flotte, sechs Räder je Hauptfahrwerk |
| Airbus A330-800 | A338 | 4 | Mittel- und Langstrecke | Kuwait Airways war Erstkunde, sehr seltener Typ |
| Airbus A330-900 | A339 | 6, eine weitere bestellt | Mittel- und Langstrecke | Gut fünf Meter länger als die -800 |
| Airbus A330-200 | A332 | 1 | Mittelstrecke | Ältere A330-Generation |
| Airbus A320 / A320neo | A320 / A20N | zusammen 13 | Golfregion, Nahost, Asien | ceo und neo fliegen nebeneinander |
| Airbus A321neo | A21N | 1, weitere bestellt | Kurz- und Mittelstrecke | Neuester Schmalrumpftyp |
| Airbus A350-900 | A359 | bestellt | noch nicht im Einsatz | Bestellung deutlich reduziert |
Die Boeing 777-300ER ist das Flaggschiff. Kuwait Airways hat zehn Exemplare Ende 2014 fest bei Boeing bestellt, die erste Maschine kam im Dezember 2016.
Die Kurz- und Mittelstrecke fliegt die Airline mit der Airbus-A320-Familie von Airbus. Ab Dezember 2014 kamen neue A320 mit Sharklets, später die A320neo und seit 2025 die A321neo. Die A350-900 steht seit 2014 in den Büchern, die Bestellung wurde aber von ursprünglich zehn Maschinen deutlich verkleinert. Ob und wann sie bei Kuwait Airways fliegt, ist offen. Wie du A320 und A320neo am Vorfeld auseinanderhältst, zeigt der Guide A320neo oder ceo?.
Historisch war die Flotte bunter. Kuwait Airways flog unter anderem Boeing 747, Airbus A300 und A310 sowie Airbus A340. Diese Typen sind aus dem Linienbetrieb verschwunden; wer alte Dias oder Fotos davon hat, besitzt heute echte Zeitdokumente.
Die A330-800 fehlt dir noch?
Setz die A330-800 auf die Wunschliste in deinem Hangar und stell Sichtungs-Alarme für Typen, Airlines oder einzelne Kennzeichen ein – Planetrack meldet sich, wenn sie bei dir anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Erstkunde der A330-800
Die Airbus A330-800 ist die kurze Version der A330neo. Sie nutzt den Rumpf der älteren A330-200, bekommt aber die neuen Rolls-Royce-Trent-7000-Triebwerke und die überarbeiteten Flügel der neo-Generation. Im Oktober 2018 bestellte Kuwait Airways fest acht A330-800 und wurde damit Erstkunde dieser Variante. Am 29. Oktober 2020 übernahm die Airline die ersten beiden Exemplare, am 20. November 2020 ging der Typ auf der Strecke nach Dubai in den Liniendienst.
Später hat Kuwait Airways einen Teil der Bestellung auf die längere A330-900 umgestellt. Damit war sie die erste Airline, die beide Varianten der A330neo fliegt. Für Spotter ist das ein Glücksfall: Die -800 bleibt ein seltener Typ, den weltweit nur eine Handvoll Betreiber nutzt, und bei Kuwait Airways siehst du ihn direkt neben seiner längeren Schwester.
Triebwerke ansehen
Die A330neo trägt deutlich größere Trent-7000-Triebwerke als die ältere A330-200. Der Fan-Durchmesser ist sichtbar größer.
Flügelspitzen prüfen
Die neo-Generation hat lange, geschwungene Sharklets im Stil der A350 statt der kleinen, klassischen Winglets der A330-200.
Länge einschätzen
Die A330-800 ist rund 58 Meter lang, die A330-900 gut 63 Meter. Die -800 wirkt deshalb gedrungener, mit kürzerem Rumpf vor und hinter dem Flügel.
Tracker abgleichen
Der ICAO-Typcode A338 oder A339 bestätigt die Variante. Halte ihn zusammen mit dem Kennzeichen fest.
Wenn du dir unsicher bist, ob ein Vierstrahler oder ein Zweistrahler aus der A330/A340-Familie vor dir steht, hilft der Guide A330 oder A340 unterscheiden.
777-300ER oder A330neo? So unterscheidest du die Langstreckentypen
Auf den Europastrecken wechseln sich bei Kuwait Airways die 777-300ER und die A330neo ab. Beide sind Zweistrahler mit derselben Bemalung, im Anflug lassen sie sich aber gut auseinanderhalten.
Das spricht für die 777-300ER
- Sehr langer, mächtiger Rumpf
- Sechs Räder je Hauptfahrwerk
- Sehr große Triebwerke, schräg nach hinten gezogene Flügelspitzen ohne Winglets
- Auf Trackern als B77W geführt
Das spricht für die A330neo
- Schlankerer, kürzerer Rumpf
- Vier Räder je Hauptfahrwerk
- Hochgezogene, geschwungene Sharklets an den Flügelspitzen
- Auf Trackern als A338 oder A339 geführt
Die Nase gibt einen weiteren Hinweis: Die 777 hat die typische Boeing-Cockpitpartie mit flacherem Übergang, der A330 die rundere Airbus-Nase. Mehr zur 777-Familie findest du im Guide Boeing 777 und 787 unterscheiden.
Woran du Kuwait Airways erkennst
Die Bemalung ist klar und gut zu erkennen: ein weißer Rumpf mit dem Schriftzug „KUWAIT AIRWAYS“ und dem Namen in arabischer Schrift, dazu ein blaues Leitwerk mit dem stilisierten Vogel, dem Logo der Airline. Im Oktober 2016 hat Kuwait Airways ihren Markenauftritt aufgefrischt und dabei das Vogel-Logo modernisiert. Seitdem tragen die neuen Flugzeuge die überarbeitete Optik.
Das Kennzeichen beginnt immer mit 9K-, dem Nationalitätskennzeichen Kuwaits. Es steht am hinteren Rumpf und ist auch auf Fotos im Anflug meist gut lesbar. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Achtung Verwechslung
Jazeera Airways trägt ebenfalls ein 9K-Kennzeichen, fliegt aber nur Schmalrumpfjets und hat eine ganz andere Bemalung. Ein Großraumflugzeug mit 9K- am Heck ist in Europa fast immer Kuwait Airways. Bei einer A320 entscheiden Schriftzug und Flugnummer.
Kuwait Airways in Deutschland, Österreich und der Schweiz spotten
Laut Streckenübersichten (Stand 2026) fliegt Kuwait Airways im deutschsprachigen Raum nach Frankfurt, München und Genf, saisonal auch nach Zürich und Wien. Gerade die Sommerziele schwanken von Jahr zu Jahr. Schau deshalb vor jeder Tour in den aktuellen Flugplan, statt dich auf ältere Spotterberichte zu verlassen.
- Flughafen Frankfurt: Frankfurt gehört seit den 1960er-Jahren zum Netz. Ein guter Startpunkt ist die Aussichtsplattform Zeppelinheim; Tipps zum Platz bündelt der Frankfurt-Guide.
- Flughafen München: Kuwait Airways fliegt seit 2015 wieder nach München. Vom Besucherhügel hast du die Pisten gut im Blick, weitere Ideen liefert der München-Guide.
- Flughafen Genf: Genf ist besonders im Sommer beliebt bei Reisenden aus der Golfregion. Die Aussichtsterrasse bietet einen bequemen Blick aufs Vorfeld, mehr im Genf-Guide.
- Flughafen Wien: Saisonal möglich; der Spotterhügel ist einer der beliebtesten Plätze.
Außerhalb des deutschsprachigen Raums sind unter anderem London-Heathrow, Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol im Netz. In Heathrow hast du von der Myrtle Avenue einen Klassiker für Anflugfotos.
Die Flugzeiten richten sich nach dem Umlauf ab Kuwait. Wann Langstreckenflüge aus dem Nahen Osten typischerweise in Europa eintreffen, erklärt der Guide Langstrecken-Ankunftszeiten in Europa.
Gute Chancen auf Kuwait Airways, wenn …
- du in Frankfurt, München oder Genf spottest und eine KU-Flugnummer im Plan steht
- Sommer ist und Saisonziele wie Wien oder Zürich bedient werden
- die Betriebsrichtung zur Lage deines Spots passt
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt die A330-800 suchst – welcher Typ auf einer Strecke fliegt, kann kurzfristig wechseln
- du nach älteren Streckenlisten planst
Eher kein Kuwait-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Verbindung nach Kuwait hat – dann bleiben dir nur Überflüge auf dem Tracker
Kuwait Airways im Vergleich mit den Nachbarn
Am Golf ist Kuwait Airways eine der traditionsreichen Staats-Airlines, ähnlich wie Gulf Air in Bahrain oder Saudia in Saudi-Arabien. Mit Saudia verbindet sie ein Codeshare-Abkommen. Im Vergleich zu Emirates, Qatar Airways und Etihad ist Kuwait Airways deutlich kleiner und weniger auf Umsteigeverkehr ausgerichtet. Während Qatar Airways bei oneworld und Saudia bei SkyTeam ist, bleibt Kuwait Airways ohne Allianz – eine Gemeinsamkeit mit Emirates und Etihad.
Für Spotter heißt das: Kuwait-Airways-Flüge sind in Europa seltener als die täglichen Rotationen der großen Golf-Carrier. Wie du einschätzt, ob eine Sichtung wirklich selten ist, zeigt der Guide Seltenheit einer Sichtung einschätzen.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- A330-800 und A330-900 gleichsetzen – die -800 ist gut fünf Meter kürzer. Der Typcode A338 oder A339 bringt Klarheit.
- A330neo mit A330-200 verwechseln – die neo hat größere Triebwerke und geschwungene Sharklets.
- Jazeera Airways für eine Kuwait-Tochter halten – Jazeera ist eine eigenständige Low-Cost-Airline, nur der Heimatflughafen und das 9K-Präfix sind gleich.
- Kuwait Airways einer Allianz zuordnen – die Airline ist in keinem der drei großen Bündnisse.
- KU mit einem Ländercode verwechseln – KU ist eine Airline-Kennung; das Land steckt im Kennzeichen 9K-.
- Die A350 schon erwarten – die A350-900 ist bestellt, aber (Stand Oktober 2026) nicht im Einsatz.
Kuwait Airways im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die A330-800 oder Kuwait Airways als Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt. Danach postest du deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot direkt in die Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Kuwait Airways ist eine kleine, aber traditionsreiche Golf-Airline mit einer bewegten Geschichte. Für Spotter in Europa ist sie vor allem wegen ihrer Flotte interessant: Die 777-300ER bringt Größe, die A330-800 Seltenheit, und beide tauchen in Frankfurt, München oder Genf auf. Wer Typcode, Kennzeichen und Bemalung mitnotiert, macht aus einer einzelnen Kuwait-Sichtung einen der wertvolleren Einträge in der Sammlung.
Kurzfazit
Kuwait Airways (IATA KU, ICAO KAC) ist die nationale Airline Kuwaits ohne Allianz. Auf der Langstrecke fliegt sie Boeing 777-300ER und Airbus A330neo – als Erstkunde auch die seltene A330-800, erkennbar am blauen Vogel-Leitwerk und am 9K-Kennzeichen.
Zusammenfassung
- Kuwait Airways erkennst du am blauen Leitwerk mit dem stilisierten Vogel, am zweisprachigen Schriftzug und am 9K-Kennzeichen.
- Für Spotter ist vor allem die A330-800 interessant: Sie ist kürzer als die A330-900 und weltweit nur selten zu sehen.
- In Europa fliegt Kuwait Airways unter anderem nach Frankfurt, München, Genf und London-Heathrow, einige Ziele wie Wien oder Zürich nur saisonal.
- Die Geschichte der Airline ist eng mit der irakischen Invasion 1990 verbunden, bei der ein großer Teil der Flotte verloren ging.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Kuwait Airways?
Der IATA-Code ist KU, der ICAO-Code KAC. Im Sprechfunk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „KUWAITI“. KU findest du in der Flugnummer auf der Anzeigetafel, KAC im Flugplan der Flugsicherung und auf vielen Flugtrackern.
Gehört Kuwait Airways zu einer Allianz?
Nein. Kuwait Airways ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Die Airline setzt stattdessen auf Codeshare-Abkommen mit einzelnen Partnern, darunter Saudia, Etihad Airways und Turkish Airlines.
Welche Flugzeuge fliegt Kuwait Airways?
Auf der Langstrecke setzt Kuwait Airways die Boeing 777-300ER sowie die Airbus A330-800 und A330-900 ein, dazu einzelne ältere A330-200. Für Kurz- und Mittelstrecken nutzt sie Airbus A320, A320neo und A321neo. Laut Flottenübersichten (Stand Oktober 2026) umfasst die Flotte rund 35 Flugzeuge, darunter zehn 777-300ER. Bestellt sind weitere A321neo, A321LR und A350-900. Prüf aktuelle Zahlen in einer Flottendatenbank, weil sich der Bestand laufend ändert.
Was ist das Besondere an der A330-800 von Kuwait Airways?
Kuwait Airways war Erstkunde der A330-800, der kürzeren Version der A330neo. Die ersten beiden Exemplare wurden im Oktober 2020 übergeben, der erste Linienflug ging im November 2020 nach Dubai. Weil nur wenige Airlines diesen Typ bestellt haben, gehört eine Kuwait-A330-800 zu den gesuchteren Sichtungen.
Wohin fliegt Kuwait Airways in Deutschland, Österreich und der Schweiz?
Laut Streckenübersichten (Stand 2026) fliegt Kuwait Airways nach Frankfurt und München, in der Schweiz nach Genf und saisonal nach Zürich, dazu saisonal nach Wien. Weil Strecken und Frequenzen schwanken, schau vor dem Spotten in den aktuellen Flugplan des Flughafens.
Woran erkenne ich ein Flugzeug von Kuwait Airways?
Am blauen Leitwerk mit dem stilisierten Vogel, am Schriftzug „KUWAIT AIRWAYS“ mit dem arabischen Namen daneben und am Kennzeichen mit 9K-. Das Logo wurde 2016 überarbeitet; die Grundidee mit Vogel am Heck ist geblieben.
Was ist der Unterschied zwischen Kuwait Airways und Jazeera Airways?
Kuwait Airways ist die staatliche Netzwerk-Airline mit Langstrecke und mehreren Reiseklassen. Jazeera Airways ist eine eigenständige kuwaitische Low-Cost-Airline mit eigener Bemalung und einer Flotte aus der A320-Familie. Beide nutzen Kuwait International Airport als Basis.
Was geschah mit der Flotte während der Invasion 1990?
Bei der irakischen Invasion Kuwaits im August 1990 wurden mindestens 15 Flugzeuge von Kuwait Airways in den Irak gebracht und von Iraqi Airways übernommen. Sechs Jets kamen 1992 über den Iran zurück. Der jahrzehntelange Rechtsstreit um Entschädigungen wurde erst 2017 beigelegt.
Kuwait Airways im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-800neo
Die kürzere Schwester der A330-900 ist eine echte Rarität: nur eine Handvoll Exemplare bei drei Airlines. So erkennst du die A330-800neo und weißt, wo du sie überhaupt zu sehen bekommst.
FlugzeugtypAirbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Jazeera Airways
Kuwaits private Low-Cost-Airline: reine Airbus-A320-Familie, ein einziges Drehkreuz am Flughafen Kuwait mit eigenem Terminal und ein Netz vom Nahen Osten bis nach Südasien.
NetzwerkGulf Air
Bahrains nationale Airline mit Wurzeln bis 1950: goldener Falke am Leitwerk, Boeing 787-9 auf der Langstrecke, A320neo-Familie im Nahbereich und Flüge nach Frankfurt, London und Paris.
NetzwerkSaudia
Die nationale Airline Saudi-Arabiens aus Dschidda: SkyTeam-Mitglied seit 2012, Langstrecke mit Boeing 777-300ER, 787 und Airbus A330, Kurz- und Mittelstrecke mit der A320-Familie – und regelmäßig zu Gast in Frankfurt, München und Wien.
NetzwerkQatar Airways
Die Airline aus Katar mit der Oryx am Leitwerk: Drehkreuz Doha, oneworld-Mitglied, Erstkundin des A350 und mit fünf deutschen Zielen eine der präsentesten Golf-Airlines in Deutschland.
NetzwerkEmirates
Die Langstrecken-Airline aus Dubai: Emirates betreibt die größte A380-Flotte der Welt, fliegt fast ausschließlich Großraumjets und ist an vier deutschen Flughäfen ein fester Bestandteil des Spotteralltags.
NetzwerkEtihad Airways
Die Airline aus Abu Dhabi: Etihad fliegt mit 787, A350-1000 und einer kleinen A380-Flotte über das Drehkreuz Zayed International und ist in Frankfurt, München und Düsseldorf regelmäßig zu sehen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
FlughafenFlughafen Genf
Zweitgrößter Flughafen der Schweiz mit nur einer Piste – dafür der längsten des Landes. Genf lebt von easyJet, SWISS und einer der stärksten Business-Aviation-Szenen Europas. Mit der kostenlosen Terrasse Panorama und dem Bahnhof direkt am Terminal ist er außerdem eines der bequemsten Spotting-Ziele der Schweiz.
FlughafenFlughafen London Heathrow
Europas verkehrsreichster Flughafen kommt mit nur zwei Bahnen aus – und genau das macht ihn für Spotter so spannend: Großraumflugzeuge im Minutentakt, ein fester Runway-Wechsel um 15 Uhr und mit der Myrtle Avenue einer der bekanntesten Anflugspots der Welt.
Wo du Kuwait Airways vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseAussichtsterrasse Flughafen Genf
Im vierten Stock von Terminal 1 schaust du über das Vorfeld auf die längste Piste der Schweiz und die Jurakette dahinter. Die Terrasse Panorama kostet nichts, du kommst ohne Sicherheitskontrolle hinein – und dank Business-Aviation, easyJet-Basis und Langstreckengästen wird es selten langweilig. Einziger Haken: Sie ist nur von Mitte März bis Ende Oktober offen.
SpotterhügelSpotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
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