Das Wichtigste in Kürze
- Air Tahiti Nui ist die Langstrecken-Airline Französisch-Polynesiens mit Sitz in Faa'a auf Tahiti und mehrheitlich in Hand der polynesischen Regierung.
- Codes: IATA TN, ICAO THT, Rufzeichen „TAHITI AIRLINES“.
- Die Flotte besteht aus vier Boeing 787-9, die 2018 und 2019 die A340-300 abgelöst haben.
- Paris ist die längste Strecke: Sie führt über Los Angeles; im März 2020 flog Air Tahiti Nui die Strecke einmalig nonstop.
- Keine Allianz, aber viele Partner – darunter Air France, Air New Zealand, Japan Airlines und Qantas.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | TN |
|---|---|
| ICAO-Code | THT |
| Rufzeichen | TAHITI AIRLINES |
| Drehkreuze | PPT |
| Geschäftsmodell | Internationale Langstrecken-Airline und Flag-Carrier Französisch-Polynesiens |
| Sitz | Faa'a auf Tahiti, am Gelände des Flughafens Tahiti-Faa'a |
| Gegründet | 1996, erster Linienflug im November 1998 (Papeete–Los Angeles) |
| Eigentümer | Mehrheitlich die Regierung Französisch-Polynesiens, Rest bei lokalen Investoren |
| Drehkreuz | Tahiti-Faa'a (PPT) bei Papeete |
| Allianz | keine, aber zahlreiche Codeshare-Partner wie Air France, Air New Zealand und Japan Airlines |
| Flotte (Stand 2026) | 4 Boeing 787-9, rund 294 Sitze in drei Klassen |
| Frühere Flotte | Airbus A340-300 (2001 bis 2019), anfangs auch eine A340-200 |
| Markenzeichen | Tiare-Blüte auf dem Leitwerk, Blautöne und von polynesischen Tattoos inspirierte Motive am Rumpf |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Tahiti Nui?
- Leitwerk mit dem Logo der Tiare-Blüte, der Nationalblume Tahitis
- Rumpf in mehreren Blautönen für Meer, Lagune und Himmel, mit Mustern im Stil polynesischer Tattoos
- Ausschließlich Boeing 787-9 – jede Air-Tahiti-Nui-Maschine ist ein Dreamliner
- Kennzeichen mit F-O am Heck: F-OTOA, F-ONUI, F-OMUA und F-OVAA
- Flagge Französisch-Polynesiens am Rumpf, dazu der Name einer Insel oder Persönlichkeit
- Flugnummer beginnt mit TN, auf dem Tracker steht THT
Air Tahiti Nui gehört zu den Airlines, die du nicht nebenbei mitnimmst. Vier Flugzeuge, ein Drehkreuz mitten im Südpazifik und eine Strecke nach Europa, die fast um den halben Globus führt: Wer die Tiare-Blüte am Leitwerk vor die Linse bekommt, hat eine echte Rarität im Logbuch. Diese Seite zeigt dir, wie die Airline aufgestellt ist, woran du ihre Dreamliner erkennst und wo du die besten Chancen auf eine Sichtung hast.
Vier Dreamliner, vier Kennzeichen
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst in deinem Hangar sofort, welche Air-Tahiti-Nui-Maschine dir noch fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air Tahiti Nui im Überblick
Air Tahiti Nui ist die internationale Langstrecken-Airline Französisch-Polynesiens. Gegründet wurde sie im Oktober 1996 auf Initiative der polynesischen Regierung, die bis heute die große Mehrheit der Anteile hält; der Rest liegt bei lokalen Investoren. Der Auftrag war von Anfang an klar: Tahiti und seine Inseln sollten eine eigene Verbindung in die großen Herkunftsmärkte der Touristen bekommen, statt allein von ausländischen Airlines abzuhängen.
Der erste Linienflug startete im November 1998 von Papeete nach Los Angeles, kurz darauf folgte Tokio. In den Jahren danach kamen Osaka, Auckland und 2002 auch Paris hinzu. Zeitweise flog Air Tahiti Nui sogar eine Verbindung New York–Tahiti–Sydney. Die Finanzkrise traf die kleine Airline aber hart: 2009 strich sie New York, Osaka und Sydney, und um 2011 stand sie kurz vor dem Aus. Erst 2015 schrieb sie nach mehreren Verlustjahren wieder schwarze Zahlen – und kündigte im selben Jahr die Erneuerung der Flotte an.
Sitz der Airline ist heute ein Bürogebäude in Faa’a direkt am Flughafen Tahiti-Faa’a, das 2018 bezogen wurde. Vorher saß die Verwaltung im Zentrum von Papeete.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code TN: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code THT: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen TAHITI AIRLINES: so meldet sich die Crew im Funk.
Für Spotter ist der ICAO-Code der wichtigere. Wer zum Beispiel in Los Angeles auf die Ankunft aus Papeete wartet, filtert im Tracker am einfachsten nach THT. Weil es nur eine Handvoll Flüge pro Tag gibt, ist die Liste kurz und übersichtlich.
Tracker-Tipp
Air Tahiti Nui fliegt viele Abschnitte über dem offenen Pazifik, wo bodengebundene ADS-B-Empfänger nichts mehr sehen. Lücken im Track sind dort normal, sofern der Tracker keine Daten aus weltraumgestütztem ADS-B nutzt. Wie du Tracker-Daten richtig einordnest, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Das Streckennetz: klein, aber weit
Das Netz von Air Tahiti Nui ist überschaubar – dafür sind die Strecken lang. Von Papeete aus fliegt die Airline nach Angaben auf der eigenen Website und in gängigen Nachschlagewerken (Stand 2026) diese Ziele:
| Ziel | Flughafen | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Los Angeles | LAX | Wichtigstes Ziel, zugleich Zwischenstopp nach Paris |
| Paris | CDG | Einziges Ziel in Europa, Verbindung über Los Angeles |
| Tokio | NRT | Seit den Anfangsjahren im Netz |
| Auckland | AKL | Kurze Verbindung in den Südwestpazifik |
| Sydney | SYD | Wiederaufnahme für Dezember 2026 angekündigt |
Früher bediente Air Tahiti Nui außerdem Osaka, New York und zeitweise Seattle; diese Strecken sind eingestellt. Zubringer innerhalb Französisch-Polynesiens – etwa nach Bora Bora oder Moorea – fliegt die eigenständige Air Tahiti mit Turboprops.
Für dich in Deutschland wichtig: Zubringer nach Paris übernehmen Partner wie Air France oder die französische Bahn. Die Dreamliner der Airline selbst siehst du in Europa nur am Flughafen Paris-Charles de Gaulle.
Der Rekordflug Papeete–Paris
Im März 2020 schrieb Air Tahiti Nui Luftfahrtgeschichte. Wegen der Pandemie war die übliche Zwischenlandung in Los Angeles nicht möglich, also flog eine nur schwach besetzte Boeing 787-9 mit dem Kennzeichen F-OTOA als Flug TN64 nonstop von Papeete nach Paris-Charles de Gaulle. Gut 15.700 Kilometer legte sie in rund 15 Stunden und 45 Minuten zurück.
Weil Französisch-Polynesien zu Frankreich gehört, galt der Flug als längster Inlandsflug der Welt – und war zu diesem Zeitpunkt einer der längsten Linienflüge überhaupt. Lange hielt der Rekord allerdings nicht: Im Mai 2020 flog French Bee eine etwas längere Verbindung von Papeete nach Paris-Orly. In der Folgezeit legte Air Tahiti Nui auf dem Weg nach Paris zeitweise technische Stopps ein, unter anderem in Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe, bevor die Strecke wieder über Los Angeles lief.
Mehr zu den längsten Verbindungen der Welt und warum sie technisch so anspruchsvoll sind, liest du im Artikel über Ultralangstreckenflüge.
Die Flotte: nur Boeing 787-9
Seit Herbst 2019 fliegt Air Tahiti Nui ausschließlich mit der Boeing 787-9. Die Airline nennt ihre Flugzeuge selbst „Tahitian Dreamliner“. Die Flottenübersicht im Detail:
| Typ | Anzahl | Sitze | Zeitraum | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 787-9 | 4 | rund 294 in drei Klassen | seit 2018 | F-OTOA, F-ONUI, F-OMUA, F-OVAA |
| Airbus A340-300 | 5 (historisch) | – | 2001 bis 2019 | Vierstrahler, längst ausgemustert |
| Airbus A340-200 | 1 (historisch) | – | 1998 bis 2003 | Erstes Flugzeug der Airline |
Die Kabine teilt sich in Business Class (Poerava Business), Premium Economy und Economy (Moana Economy). Nach verfügbaren Angaben sind es 30 Sitze in der Business, 32 in der Premium Economy und 232 in der Economy. Gebaut wurden die Dreamliner von Boeing; zwei von ihnen sind von einem Leasinggeber gemietet.
Die Flugzeuge tragen Namen von Inseln und Persönlichkeiten: Bekannt sind unter anderem „Fakarava“, „Bora Bora“, „Tetiaroa“ und „Tupaia“ – benannt nach einem historischen tahitianischen Navigator. Der Name steht am Rumpf, du kannst ihn bei guten Bedingungen also schon auf dem Rollweg lesen.
Nur noch F-OMUA fehlt?
Setz einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen im Anflug sind. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Vom A340 zum Dreamliner
Fast zwei Jahrzehnte lang war der Airbus A340 das Gesicht von Air Tahiti Nui. Den Anfang machte 1998 eine geleaste A340-200, ab 2001 übernahm die größere A340-300 das Netz. Für die langen Wasserstrecken im Pazifik war der Vierstrahler damals eine naheliegende Wahl.
2015 kündigte die Airline an, ihre fünf A340-300 durch vier Boeing 787-9 zu ersetzen. Die Dreamliner kamen 2018 und 2019, der letzte A340-Flug fand im September 2019 statt. Mehrere der alten Vierstrahler wurden danach in der Wüste von Arizona abgestellt. Mit einem Flugzeug weniger fliegt die Airline seither ein ähnliches Netz – möglich, weil die 787-9 sparsamer ist und mehr Reichweite hat.
Wenn du alte Fotos sortierst: Air-Tahiti-Nui-Bilder mit vier Triebwerken stammen alle aus der Zeit vor Herbst 2019. Den Unterschied zwischen A340 und dem ähnlich aussehenden A330 erklärt der Artikel A330 oder A340?.
Woran du Air Tahiti Nui erkennst
Die aktuelle Bemalung kam 2018 mit dem ersten Dreamliner. Kern ist ein überarbeitetes Logo, das die Airline im April 2018 vorstellte und das zusammen mit einer Markenagentur und dem Künstler Alexander Lee entstand. Im Mittelpunkt steht die Tiare-Blüte, die Nationalblume Tahitis, die groß auf dem Leitwerk sitzt.
Am Rumpf dominieren mehrere Blautöne, die für Ozean, Lagune und Himmel stehen. Dazu kommen Muster, die von traditionellen polynesischen Tätowierungen inspiriert sind. Am Rumpf findest du außerdem die Flagge Französisch-Polynesiens und den Namen des Flugzeugs. Welche Elemente eine Livery typischerweise ausmachen, zeigt der Guide Livery-Design erklärt.
Typ prüfen
Eine 787 mit gezackten Triebwerksverkleidungen und stark gebogenen Flügeln – andere Typen fliegt die Airline nicht.
Leitwerk lesen
Die Tiare-Blüte am Leitwerk macht die Airline eindeutig.
Kennzeichen festhalten
F-OTOA, F-ONUI, F-OMUA oder F-OVAA – mit vier Kennzeichen weißt du genau, welche Maschine du hast.
Namen notieren
Der Inselname vorn am Rumpf ist ein schönes Detail für dein Logbuch und hilft beim späteren Abgleich.
Achtung Verwechslung
Eine 787 wird gern mit dem Airbus A350 verwechselt, vor allem von hinten. Achte auf die Cockpitfenster: Die A350 hat eine dunkle „Maske“, die 787 nicht. Mehr dazu im Artikel A350 oder Boeing 787?.
Partner statt Allianz
Air Tahiti Nui gehört keiner der drei großen Allianzen an – weder der Star Alliance noch oneworld oder SkyTeam. Für eine Airline mit vier Flugzeugen ist ein dichtes Partnernetz trotzdem überlebenswichtig, und deshalb setzt sie auf zahlreiche Codeshare-Abkommen. Zu den Partnern gehören unter anderem Air France, Air New Zealand, Aircalin aus Neukaledonien, Japan Airlines, Qantas, Alaska Airlines, American Airlines und Delta. Ungewöhnlich: Auch mit der französischen Bahn SNCF gibt es ein Abkommen, damit Reisende per TGV zum Flughafen Paris-Charles de Gaulle kommen.
Für Spotter heißt das: Auf Anzeigetafeln in Paris oder Los Angeles kann ein Air-Tahiti-Nui-Flug auch unter fremden Flugnummern auftauchen. Entscheidend für deine Sichtung ist aber immer, wer tatsächlich fliegt – und das verrät der ICAO-Code THT im Tracker. Wie die großen Allianzen funktionieren, erklärt der Überblick Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Wo du Air Tahiti Nui spotten kannst
Außerhalb Tahitis gibt es nur wenige Orte, an denen du die Airline regelmäßig siehst. Die besten Chancen:
- Los Angeles (LAX): Das wichtigste Ziel, hier landen die Flüge aus Papeete und die Paris-Verbindung legt hier ihren Zwischenstopp ein. Klassische Spots wie der Imperial Hill oder der Parkplatz am In-N-Out Burger bieten gute Sicht auf die Anflüge. Mehr Tipps im Planespotting-Guide für Los Angeles und auf der Seite zum Flughafen Los Angeles.
- Paris-Charles de Gaulle (CDG): Die einzige Chance in Europa. Wie du dort am besten vorgehst, steht im Planespotting-Guide für Paris-CDG.
- Tokio-Narita (NRT): Seit den Anfangsjahren im Netz. Am Flughafen Tokio-Narita ist der Hügel Sakura no Yama ein beliebter Spot.
- Auckland (AKL): Kurze Pazifik-Strecke, gut kombinierbar mit Sichtungen von Air New Zealand.
Gute Chancen auf Air Tahiti Nui, wenn …
- du in Los Angeles, Paris-CDG, Tokio-Narita oder Auckland spottest
- du die Ankunftszeit vorher im Tracker nach THT prüfst
- du flexibel bist – es gibt nur wenige Flüge pro Woche und Ziel
Prüf es vorher, wenn …
- du nach Sydney planst – die Rückkehr der Strecke ist erst für Dezember 2026 angekündigt
- du mit alten Flugplänen arbeitest, in denen noch Seattle oder Osaka stehen
Eher kein Air-Tahiti-Nui-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen spottest – dort landen die Dreamliner der Airline nicht
Langstreckenflüge haben in Europa typische Ankunfts- und Abflugfenster. Wie du sie für Paris einplanst, zeigt der Artikel Wann Langstreckenflüge in Europa landen und starten.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und an internationalen Flughäfen wie LAX oder CDG wird darauf besonders geachtet. Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren.
Häufige Verwechslungen
- Air Tahiti Nui mit Air Tahiti verwechseln – Air Tahiti fliegt mit Turboprops zwischen den Inseln, Air Tahiti Nui auf der Langstrecke.
- Air Tahiti Nui mit French Bee verwechseln – auch French Bee fliegt Paris–Papeete, aber ab Orly, mit Airbus A350 und in einer blau-weißen Optik ohne Tiare-Blüte.
- Die 787 für eine A350 halten – die fehlende dunkle Cockpitmaske verrät die 787.
- Die 787-9 mit der 787-10 verwechseln – Air Tahiti Nui fliegt nur die mittlere Version; die Unterschiede zeigt die Seite zur Boeing 787-10.
- Alte A340-Fotos als aktuelle Flotte einsortieren – Vierstrahler gibt es bei der Airline seit 2019 nicht mehr.
- Die Partner-Flugnummer mit der durchführenden Airline gleichsetzen – THT im Tracker zeigt, dass wirklich Air Tahiti Nui fliegt.
Air Tahiti Nui im Blick behalten
Beobachte die vier Kennzeichen oder die ganze Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot für die Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air Tahiti Nui ist klein, aber ein echtes Highlight: vier Boeing 787-9, eine der auffälligsten Bemalungen im Pazifik und eine Verbindung nach Paris, die Rekordgeschichte geschrieben hat. Weil die Airline in Deutschland nicht landet, brauchst du einen Ausflug nach Paris oder eine Reise an die US-Westküste, nach Japan oder Neuseeland. Dafür ist jede Sichtung etwas Besonderes – und mit nur vier Kennzeichen kannst du die komplette Flotte tatsächlich sammeln.
Kurzfazit
Air Tahiti Nui (IATA TN, ICAO THT) ist die Langstrecken-Airline Französisch-Polynesiens mit einer reinen Flotte aus vier Boeing 787-9. Die Tiare-Blüte am Leitwerk macht sie unverwechselbar, in Europa siehst du sie nur in Paris-Charles de Gaulle.
Zusammenfassung
- Air Tahiti Nui erkennst du an der Tiare-Blüte am Leitwerk und am blauen Rumpf mit polynesischen Mustern.
- Weil die Flotte nur vier Flugzeuge umfasst, zählt jede einzelne Sichtung – mit vier Kennzeichen ist der Hangar schnell komplett, wenn du sie erwischst.
- In Europa landet Air Tahiti Nui nur in Paris-Charles de Gaulle; in Deutschland siehst du die Airline praktisch nicht.
- Spotter-Hotspots außerhalb Tahitis sind Los Angeles, Paris, Tokio-Narita und Auckland.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Tahiti Nui?
Der IATA-Code ist TN, der ICAO-Code THT. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „TAHITI AIRLINES“. Auf Flugtrackern taucht deshalb meist THT plus Flugnummer auf, auf der Anzeigetafel TN.
Welche Flugzeuge fliegt Air Tahiti Nui?
Ausschließlich die Boeing 787-9. Vier Exemplare sind im Einsatz, nach verfügbaren Angaben mit rund 294 Sitzen in Business, Premium Economy und Economy. Bis 2019 flog Air Tahiti Nui Airbus A340-300, die 2018 und 2019 durch die Dreamliner ersetzt wurden.
Fliegt Air Tahiti Nui nonstop von Paris nach Tahiti?
Im Regelbetrieb nicht. Die Verbindung Paris–Papeete führt mit Zwischenlandung über Los Angeles (Stand 2026). Einmalig flog Air Tahiti Nui im März 2020 während der Pandemie nonstop von Papeete nach Paris-Charles de Gaulle – rund 15.715 Kilometer. Da beide Orte zu Frankreich gehören, galt der Flug als längster Inlandsflug der Welt.
Gehört Air Tahiti Nui zu einer Allianz?
Nein. Air Tahiti Nui ist weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. Die Airline setzt stattdessen auf Codeshare-Abkommen, unter anderem mit Air France, Air New Zealand, Aircalin, Japan Airlines, Qantas, American Airlines und Delta.
Kann ich Air Tahiti Nui in Deutschland spotten?
Praktisch nicht. Buchst du ab Deutschland, übernehmen Partner wie Air France oder die französische Bahn den Zubringer nach Paris. Die eigenen 787-9 erreichen in Europa nur Paris-Charles de Gaulle. Wer die Airline vor die Linse bekommen will, plant also einen Spotting-Ausflug nach Paris oder Los Angeles.
Was ist der Unterschied zwischen Air Tahiti Nui und Air Tahiti?
Air Tahiti Nui fliegt international auf der Langstrecke, etwa nach Paris, Los Angeles, Tokio und Auckland. Air Tahiti ist eine eigene Gesellschaft, die mit Turboprops zwischen den Inseln Französisch-Polynesiens fliegt. Beide arbeiten zusammen, sind aber unterschiedliche Airlines mit eigenen Codes.
Warum tragen die Flugzeuge F-O-Kennzeichen?
Französisch-Polynesien gehört zu Frankreich, die Flugzeuge sind deshalb französisch registriert und tragen das Präfix F. Die Kennzeichen von Air Tahiti Nui beginnen alle mit F-O – das ist typisch für Flugzeuge, die in den französischen Überseegebieten beheimatet sind.
Air Tahiti Nui im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypAirbus A340-300
Vier schlanke Triebwerke, ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf und der Rumpf einer A330: Die A340-300 ist Airbus’ klassischer Langstrecken-Vierstrahler – und verschwindet gerade aus Europas Flotten. So erkennst du sie, solange es noch geht.
Weitere Airlines
Air France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
Low-CostFrench bee
Die französische Low-Cost-Airline für die Langstrecke: 2016 als French Blue gestartet, heute mit einer kleinen, reinen Airbus-A350-Flotte ab Paris-Orly nach La Réunion, Nordamerika und Tahiti unterwegs.
NetzwerkAircalin
Die internationale Airline Neukaledoniens: kleine, junge Airbus-Flotte aus A330neo und A320neo, Drehkreuz Nouméa-La Tontouta und eine eigene Langstrecke bis Paris-Charles de Gaulle.
NetzwerkAir New Zealand
Neuseelands Flag Carrier aus Auckland: Star-Alliance-Mitglied, Erstkunde der Boeing 787-9, schwarzes Leitwerk mit weißem Koru – und bekannt für Sicherheitsvideos, die eher an Kurzfilme erinnern.
NetzwerkFiji Airways
Die nationale Airline Fidschis fliegt vom Drehkreuz Nadi nach Australien, Neuseeland, Nordamerika und Asien – mit A350-900, A330, Boeing 737 und dem markanten Masi-Muster am Leitwerk.
NetzwerkHawaiian Airlines
Die Airline aus Honolulu mit der Blumenfrau am Leitwerk: gegründet 1929, seit 2024 Teil der Alaska Air Group, seit 2026 mit AS-Flugnummern und Mitglied von oneworld.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Paris-Charles de Gaulle
Größter Flughafen der EU und Heimat von Air France: vier Ost-West-Bahnen in zwei Paaren, ein riesiges Terminal 2, das FedEx-Drehkreuz für Europa – und ein Spotter-Umfeld, das ohne Genehmigung, Auto und gute Vorbereitung schnell frustriert.
FlughafenFlughafen Los Angeles (LAX)
Vom Weizenfeld Mines Field zum Tor nach Asien und Australien: vier Parallelbahnen direkt am Pazifik, vier große Hausairlines, Großraumjets aus aller Welt – und mitten im Terminal-Hufeisen das Theme Building, die fliegende Untertasse aus dem Jahr 1961.
FlughafenFlughafen Tokio-Narita
Kein großer Flughafen der Welt hat eine so umkämpfte Vorgeschichte wie Narita: Jahrzehnte des Widerstands, eine gestürmte Kontrollzentrale, eine zu kurze zweite Bahn. Heute ist NRT Japans wichtigstes Tor für Langstrecke, Fracht und Low-Cost – und mit seinen Spotterhügeln ein Ziel, das auf jede Asien-Liste gehört.
Wo du Air Tahiti Nui vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Imperial Hill am Flughafen Los Angeles
Der Klassiker unter den LAX-Spots: Vom Imperial Hill in El Segundo, heute offiziell Clutter's Park, schaust du von Süden auf die beiden Südbahnen von Los Angeles – mit Bänken, Sonne im Rücken und Großraumjets im Minutentakt.
AnflugschneiseIn-N-Out Burger am Flughafen Los Angeles
Burger in der Hand, Großraumjet über dem Kopf: Am In-N-Out an der Sepulveda Boulevard und dem kleinen Park gegenüber schweben die Landungen auf die Piste 24R in Los Angeles so tief herein, dass du die Nieten zählen kannst. Einer der bekanntesten Spots der Welt – mit klaren Regeln.
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