Airlines sammeln: So führst du deine Airline-Liste und schließt Lücken gezielt

Wer Airlines sammelt, braucht klare Zählregeln, eine saubere Liste und einen Plan für die Lücken. Wie du Betreiber von Marken unterscheidest, Wet-Leases richtig einträgst und fehlende Gesellschaften gezielt findest.

Planetrack RedaktionVeröffentlicht: 15. Oktober 202613 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Erst die Regel, dann die Liste: Lege fest, ob du Betreiber, Marken oder Lackierungen zählst – sonst ist deine Liste nach einem Jahr nicht mehr vergleichbar.
  • Der ICAO-Code ist der beste Schlüssel: Er steht für den Flugbetrieb, nicht für die Marke. Ryanair und Malta Air tragen dieselbe Optik, fliegen aber unter RYR und MAY.
  • Codeshares zählen nicht, Wet-Leases schon – aber für den Betreiber: Entscheidend ist, wer das Flugzeug tatsächlich fliegt, nicht wer das Ticket verkauft.
  • Lücken haben Muster: Fehlende Airlines kommen selten, zu ungewöhnlichen Zeiten oder nur an bestimmten Flughäfen. Wer das Muster kennt, plant gezielt statt auf Zufall.
  • Historische Einträge bleiben stehen: Eine eingestellte Airline verschwindet nicht aus deiner Liste – sie wird zum Beleg, dass du sie noch erwischt hast.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Airlines sammeln: die kurze Antwort
  2. 2.Was zählt als Airline? Die Zählregel
  3. 3.So baust du deine Airline-Liste auf
  4. 4.Die Zielliste: Wissen, was überhaupt fehlt
  5. 5.Warum dir immer dieselben Airlines fehlen
  6. 6.Lücken gezielt schließen: drei Hebel
  7. 7.Lohnt sich die Fahrt für eine einzelne Airline?
  8. 8.Historische Airlines und Endlichkeit
  9. 9.Die Liste auswerten
  10. 10.Worauf du achten solltest
  11. 11.Fazit

Irgendwann reicht es nicht mehr, nur schöne Fotos mitzubringen. Dann fängt die Frage an: Wie viele Airlines habe ich eigentlich schon gesehen – und welche fehlen mir noch? Airlines sammeln ist eine der ältesten Spielarten des Planespottings und funktioniert an jedem Flughafen, vom kleinen Regionalplatz bis zum Drehkreuz. Dieser Guide zeigt dir, wie du Zählregeln festlegst, wie eine saubere Airline-Liste aufgebaut ist und wie du die Lücken darin gezielt schließt, statt auf den Zufall zu warten.

Jede Airline mit einem Fingertipp festhalten

Mit Planetrack postest du Sichtungen mit Foto, Airline, Kennzeichen, Flugzeugtyp, Flughafen und Spot – und legst fehlende Gesellschaften auf deine Wunschliste im Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Airlines sammeln: die kurze Antwort

Eine gute Airline-Sammlung steht auf drei Beinen: einer festen Zählregel, einer sauberen Liste mit eindeutigem Schlüssel und einem Plan für die Lücken. Die Zählregel legt fest, was überhaupt als „neue Airline“ gilt. Die Liste hält jede Erstsichtung mit Datum, Ort und Kennzeichen fest. Und der Plan sagt dir, an welchem Flughafen, zu welcher Uhrzeit und an welchem Wochentag die fehlenden Gesellschaften auftauchen.

Das klingt nach Bürokratie, spart dir aber Ärger. Wer ohne Regel startet, steht nach ein paar Monaten vor Fragen wie: Zählt Eurowings extra, obwohl das Flugzeug von einer anderen Gesellschaft geflogen wurde? Ist Malta Air eine eigene Airline, obwohl die Maschine aussieht wie eine Ryanair? Je früher du diese Fragen beantwortest, desto weniger musst du später aufräumen.

3Buchstaben im ICAO-Code eines Betreibers
2Zeichen im IATA-Code, der in der Flugnummer steht
3Sammelebenen: Betreiber, Marke, Lackierung

Was zählt als Airline? Die Zählregel

Die wichtigste Entscheidung triffst du vor der ersten Zeile. Es gibt drei sinnvolle Sammelebenen, und jede hat ihre Logik.

Sammelebene Was du zählst Beispiel Vorteil Nachteil
Betreiber Gesellschaft, die das Flugzeug tatsächlich fliegt Ryanair DAC und Malta Air getrennt eindeutig über den ICAO-Code, gut nachprüfbar gleich aussehende Flugzeuge zählen mehrfach
Marke Name, unter dem Tickets verkauft werden „Ryanair“ einmal, egal wer fliegt intuitiv, nah an der Wahrnehmung am Zaun Wet-Leases und Konzerntöchter verschwimmen
Lackierung sichtbares Design, auch Sonderlackierungen Retro- oder Allianzlackierung extra sehr fotografisch, endlos erweiterbar kaum vergleichbar, keine feste Obergrenze

Für die Hauptliste hat sich bei vielen Sammlern der Betreiber durchgesetzt. Der Grund ist praktisch: Jeder Flugbetrieb hat in der Regel einen eigenen ICAO-Code, und den kannst du über Flugtracker, Funk oder Kennzeichen nachprüfen. Wie IATA- und ICAO-Codes aufgebaut sind und wo du sie findest, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Ein Beispiel macht den Unterschied deutlich: Unter der Marke Ryanair fliegen mehrere Gesellschaften der Group, darunter Ryanair DAC (ICAO RYR), Malta Air (MAY), Buzz (RYS) und Ryanair UK (RUK). Für die Betreiber-Liste sind das vier verschiedene Einträge, für die Marken-Liste einer. Ähnlich ist es bei Konzernen wie der Lufthansa Group, in der neben Lufthansa auch SWISS, Austrian, Brussels Airlines, Eurowings und Lufthansa City Airlines als eigene Flugbetriebe unterwegs sind.

Sonderfälle, die du einmal entscheiden musst

  • Codeshare: Zählt nie. Die zusätzlichen Flugnummern auf der Anzeigetafel sagen nichts darüber, wer fliegt. Mehr dazu im Artikel Codeshare-Flüge erklärt.
  • Wet-Lease: Gezählt wird der Betreiber, der Flugzeug und Crew stellt. Die Airline, für die er fliegt, notierst du als Bemerkung. Hintergründe stehen im Guide Wet-Lease erklärt.
  • Hybridlackierungen: Fliegt ein Flugzeug nach einem Wechsel noch halb in alten Farben, zählt trotzdem der aktuelle Betreiber. Wie du solche Fälle erkennst, beschreibt der Artikel Hybrid-Liveries erkennen.
  • Umbenennungen: Behält ein Betreiber seinen Code und ändert nur den Namen, ist es nach der Betreiber-Regel dieselbe Airline. Bekommt er ein neues Zeugnis und einen neuen Code, ist es eine neue.
  • Gesehen oder fotografiert: Lege fest, ob eine sicher identifizierte Sichtung reicht oder ob du ein eigenes Foto brauchst.

Zwei Listen statt einer Grundsatzdebatte

Wenn du dich nicht entscheiden kannst, führe eine strenge Betreiber-Liste als Hauptliste und eine lockere Marken- oder Lackierungsliste daneben. So bleibt die Hauptliste vergleichbar, und du verlierst trotzdem keine schöne Sonderlackierung.

So baust du deine Airline-Liste auf

Ob du in ein Notizbuch, eine Tabelle oder eine App schreibst, ist zweitrangig – die Vor- und Nachteile vergleicht der Artikel Logbuch: Papier oder digital. Wichtig ist, dass jede Zeile dieselben Felder hat. Bewährt hat sich folgender Aufbau:

Feld Inhalt Warum es hilft
ICAO-Code dreibuchstabiger Betreibercode eindeutiger Schlüssel, verhindert Doppelungen
Name offizieller Name des Betreibers lesbar, auch für andere
Land Sitz des Betreibers Auswertung nach Ländern und Kontinenten
Erstsichtung Datum der ersten Sichtung zeigt den Fortschritt über die Zeit
Flughafen und Spot wo du sie zuerst gesehen hast erkennbar, welche Orte viel gebracht haben
Kennzeichen und Typ das konkrete Flugzeug Beleg und Verknüpfung zur Flottenliste
Status aktiv, historisch, umbenannt ehrliche Einordnung nach Jahren
Bemerkung Wet-Lease, Sonderlackierung, Foto ja/nein Kontext für spätere Zweifelsfälle

Das Kennzeichen ist dabei mehr als eine Fleißarbeit. Über die Länderkennung verrät es dir oft, welcher Betreiber fliegt, wenn die Lackierung das nicht eindeutig tut. Wie die Präfixe aufgebaut sind, zeigen die Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen und Länderkennungen von Flugzeugen. Und wer die Kennzeichen ohnehin notiert, hat die Grundlage für eine zweite Sammlung schon gelegt – mehr dazu in Registrierungen sammeln.

Wenn du deine Liste in einer Tabelle führst, hilft dir der Guide Spotting-Logbuch in Excel oder Google Sheets beim Anlegen von Spalten, Filtern und Zählformeln. Das große Ganze rund um Logbücher steht im Artikel Sichtungen dokumentieren.

Deine Sammlung im Hangar

Im Planetrack-Hangar siehst du deine Sichtungen gesammelt und pflegst eine Wunschliste mit den Airlines, die dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Die Zielliste: Wissen, was überhaupt fehlt

Eine Liste dessen, was du gesehen hast, ist nur die halbe Miete. Richtig spannend wird es mit einer Zielliste: allen Airlines, die du an einem bestimmten Flughafen realistisch erwischen kannst. Erst der Vergleich beider Listen zeigt dir deine Lücken.

Eine Zielliste baust du dir in vier Schritten:

1. Ziel festlegen

Wähle einen klaren Rahmen: alle Airlines an deinem Heimatflughafen, alle Mitglieder einer Allianz oder alle Gesellschaften eines Landes. Ein Ziel ohne Grenze wird nie fertig.

2. Ankunfts- und Abflugpläne auswerten

Flughafen-Websites zeigen dir, welche Airlines in den nächsten Tagen kommen. Notiere über einige Wochen jede Gesellschaft. Wie du die Tafeln gezielt liest, steht im Guide Abflug- und Ankunftstafel nutzen.

3. Saison beachten

Manche Airlines fliegen nur im Sommer- oder nur im Winterflugplan. Prüfe deine Zielliste deshalb in beiden Flugplanperioden – Details im Artikel Sommer- und Winterflugplan.

4. Mit der eigenen Liste abgleichen

Alles, was auf der Zielliste steht und in deiner Sammlung fehlt, wandert auf die Wunschliste. Das ist ab jetzt deine Arbeitsgrundlage.

Ein beliebtes Ziel sind die drei großen Allianzen. Welche Airlines zu Star Alliance, oneworld und SkyTeam gehören, ist öffentlich dokumentiert – das macht sie zu einer gut abgrenzbaren Sammelaufgabe. Einen Überblick gibt der Artikel Star Alliance, oneworld und SkyTeam.

Den Fortschritt kannst du dir hier schnell ausrechnen:

Wie weit ist deine Airline-Sammlung?

Trag ein, wie viele Airlines auf deiner Zielliste stehen und wie viele du davon schon gesehen hast.

Rechenwert ohne Gewichtung. Eine seltene Langstrecken-Airline zählt hier genauso viel wie ein täglicher Gast.

Warum dir immer dieselben Airlines fehlen

Die ersten Einträge kommen von allein. Wer ein paar Wochenenden an einem größeren Flughafen verbringt, hat die häufigen Gesellschaften schnell beisammen. Die letzten Lücken folgen dagegen fast immer denselben Mustern:

  • Seltene Frequenz: Manche Airlines kommen nur ein- bis dreimal pro Woche. Wer immer samstags spottet, verpasst eine Verbindung, die dienstags und donnerstags fliegt.
  • Falsche Uhrzeit: Viele Langstreckenflüge landen in Mitteleuropa am frühen Morgen und starten am späten Vormittag oder Abend. Wann typischerweise was kommt, beschreibt der Artikel Langstrecken-Ankunftszeiten in Europa.
  • Nacht- und Frachtverkehr: Frachtairlines und Express-Integratoren fliegen oft in Randzeiten. Wer nur tagsüber an der Terrasse steht, sieht sie nie. Erkennungshilfe gibt der Guide Frachtflugzeuge erkennen.
  • Falscher Flughafen: Viele Airlines fliegen in Deutschland nur ein Drehkreuz an. Was in Frankfurt Alltag ist, kommt in Hamburg vielleicht nie vorbei.
  • Saison und Charter: Ferienflieger, Sonderflüge zu Großereignissen und Ad-hoc-Charter tauchen nur zu bestimmten Zeiten auf.
  • Wet-Leases und Aushilfen: Wenn eine Airline Flugzeuge knapp hat, springen andere Betreiber ein. Diese Gelegenheiten sind kurzlebig und unvorhersehbar.

Lücken gezielt schließen: drei Hebel

Hebel 1: Den richtigen Flughafen wählen

Der größte Sprung in der Sammlung gelingt fast immer durch einen Ortswechsel. Ein Drehkreuz wie der Flughafen Frankfurt bringt dir an einem einzigen Tag oft mehr Airlines als ein Regionalflughafen in einem Monat. Von der Aussichtsplattform Zeppelinheim siehst du bei Westwind einen Großteil der Landungen auf der Südbahn, darunter viele Großraumjets aus aller Welt. Auch der Flughafen München oder die Besucherterrasse Düsseldorf bringen andere Airline-Mischungen als dein Heimatflughafen.

Lohnend sind außerdem große europäische Drehkreuze, an denen Airlines landen, die Deutschland gar nicht anfliegen. Tipps für die Spotterplätze dort findest du etwa im Schiphol-Guide oder im Heathrow-Guide. Und manchmal wird der Urlaub selbst zum Sammeltrip – wie das ohne Stress mit der Familie klappt, beschreibt Planespotting im Urlaub.

Hebel 2: Den richtigen Zeitpunkt treffen

Ist klar, welche Airline fehlt und wo sie landet, geht es um Wochentag und Uhrzeit. Hier helfen Flugpläne, Flugradar-Historie und die Ankunftstafel des Flughafens. Wie du nachschaust, welche Flüge eine Airline in den letzten Tagen durchgeführt hat, steht im Guide Flughistorie eines Flugzeugs abrufen. Bei Drehkreuzen lohnt zusätzlich ein Blick auf die Umsteigewellen: Der Artikel Hub-Wellen verstehen erklärt, warum sich der Verkehr zu bestimmten Zeiten bündelt.

Hebel 3: Sich benachrichtigen lassen

Für die wirklich seltenen Gäste – Wet-Lease-Betreiber, Sonderflüge, Charter – reicht Planung allein nicht. Hier helfen Alarme, die dich informieren, sobald eine bestimmte Airline im Anflug ist. Wie du solche Benachrichtigungen bei gängigen Flugtrackern einrichtest, zeigt der Artikel Flugverfolgungs-Alarme einrichten. Wie selten ein Gast tatsächlich ist, kannst du mit dem Guide Seltenheit einer Sichtung einschätzen beurteilen.

Die fehlende Airline kommt – du weißt es

Mit Sichtungs-Alarmen für Airlines, Typen, Kennzeichen und Special Liveries benachrichtigt dich Planetrack bei Anflug und Landung an deinem Flughafen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Lohnt sich die Fahrt für eine einzelne Airline?

Nicht jede Lücke rechtfertigt eine lange Anreise. Eine einfache Abwägung hilft:

Hinfahren, wenn …

  • die Airline laut Flugplan sicher an einem bestimmten Tag kommt
  • am selben Flughafen noch weitere Lücken auf dich warten
  • die Verbindung demnächst endet oder die Airline ihren Betrieb einstellt

Abwarten, wenn …

  • die Airline regelmäßig an deinem Heimatflughafen auftaucht, nur nicht zu deinen Zeiten
  • du ohnehin in Kürze an einem passenden Flughafen bist
  • Wetter oder Betriebsrichtung gegen dich spielen

Lass es, wenn …

  • es nur ein Gerücht ohne Flugplan oder Tracker-Hinweis gibt
  • der Flug ein einmaliger Wet-Lease mit unklarem Betreiber ist
  • du die Airline nach deiner eigenen Regel gar nicht zählen würdest

Historische Airlines und Endlichkeit

Airlines verschwinden – durch Insolvenz, Fusion oder Umbau eines Konzerns. Die europäische Luftfahrt hat in den vergangenen Jahrzehnten viele bekannte Namen verloren; einen Überblick gibt der Artikel Große Airline-Pleiten in Europa, und ein prominentes Beispiel ist Air Berlin. Wer Air Berlin noch in seiner Liste hat, hat sie rechtzeitig erwischt – dieser Eintrag lässt sich heute nicht mehr nachholen.

Deshalb gilt: Kündigt sich das Ende einer Airline oder einer Verbindung an, rückt sie auf deiner Wunschliste nach oben. Gleiches gilt für Konzernumbauten, bei denen Flugbetriebe zusammengelegt werden. Ein aktuelles Beispiel ist Lufthansa CityLine, die nach Angaben der Lufthansa Group seit April 2026 keinen eigenen Flugbetrieb mehr hat. In deiner Liste markierst du solche Einträge als historisch, löschst sie aber nie.

Die Liste auswerten

Nach einiger Zeit wird deine Liste zur Datenquelle. Ein paar Auswertungen lohnen sich besonders:

  • Neue Airlines pro Flughafen: Zeigt dir, welcher Ort für die Sammlung am meisten gebracht hat – und wo sich ein weiterer Besuch kaum lohnt.
  • Airlines nach Land oder Kontinent: Macht sichtbar, wo deine Sammlung dünn ist. Fehlen dir etwa Gesellschaften aus Asien, führt der Weg meist über ein großes Drehkreuz.
  • Erstsichtungen pro Jahr: Wird die Kurve flacher, hast du den Grundbestand deiner Region erfasst. Ab jetzt bringen Reisen den Fortschritt.
  • Verknüpfung mit Typen und Kennzeichen: Wer zusätzlich Flugzeugtypen sammelt oder ganze Flotten abhakt, findet in der Airline-Liste den perfekten Einstieg.

Wie du daraus eine Jahresbilanz machst, zeigen die Artikel Spotting-Statistiken auswerten und Die eigene Spotting-Jahresbilanz.

Ist deine Airline-Liste startklar?

Hak ab, was du schon geklärt hast – am Ende siehst du, ob deine Sammlung auf festen Füßen steht.

  • Ich habe entschieden, ob ich Betreiber, Marken oder Lackierungen zähle.
  • Ich weiß, wie ich Codeshares und Wet-Leases behandle.
  • Jede Zeile hat einen eindeutigen Schlüssel, etwa den ICAO-Code.
  • Ich notiere Datum, Flughafen und Kennzeichen der Erstsichtung.
  • Ich habe eine Zielliste für meinen Heimatflughafen oder ein anderes Ziel.
  • Fehlende Airlines stehen auf einer Wunschliste mit Hinweis, wo und wann sie kommen.
  • Eingestellte Airlines markiere ich als historisch, statt sie zu löschen.

Worauf du achten solltest

  • Regeln nicht nachträglich ändern. Wenn du die Zählregel wechselst, prüfe die komplette Liste neu. Sonst vermischen sich zwei Systeme.
  • Im Zweifel nachprüfen. Gleich aussehende Lackierungen innerhalb eines Konzerns sind die häufigste Fehlerquelle. Kennzeichen und Tracker klären fast jeden Fall – mehr zu Datenbanken im Guide Planespotters.net nutzen.
  • Auf öffentlichen Flächen bleiben. Keine Lücke ist es wert, Absperrungen zu übersteigen. Was erlaubt ist, steht im Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
  • Sammeln ist kein Wettrennen. Es gibt keine offizielle Rangliste. Deine Liste ist dein Archiv – vergleiche dich höchstens mit dir selbst vom letzten Jahr.

Sammeln, planen, teilen – in einer App

Poste deine Sichtungen mit Airline und Kennzeichen, verfolge deine Sammlung im Hangar, finde passende Spots auf der Spot-Karte und teile seltene Gäste mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Airlines sammeln ist mehr als Abhaken. Mit einer klaren Zählregel, einem eindeutigen Schlüssel wie dem ICAO-Code und einer Zielliste wird aus losen Sichtungen eine Sammlung, die du auswerten und gezielt erweitern kannst. Die häufigen Gesellschaften kommen von allein. Für die letzten Lücken brauchst du den richtigen Flughafen, den richtigen Wochentag und manchmal einen Alarm, der dich rechtzeitig an den Zaun holt.

Kurzfazit

Entscheide zuerst, ob du Betreiber, Marken oder Lackierungen zählst, und bleib dabei. Führe jede Airline mit ICAO-Code, Datum, Ort und Kennzeichen, vergleiche deine Liste mit einer Zielliste und schließe die Lücken über Flughafenwahl, Timing und Alarme statt über Zufall.

Zusammenfassung

  • Eine Airline-Liste ist nur so gut wie ihre Zählregeln: Betreiber, Marke und Lackierung sind drei verschiedene Sammelebenen.
  • Als eindeutiger Schlüssel eignet sich der ICAO-Betreibercode, ergänzt um Name, Land, erste Sichtung, Flughafen und Kennzeichen.
  • Lücken schließt du über drei Hebel: die Flugpläne fremder Flughäfen, Randzeiten wie Nacht- und Frachtverkehr sowie gezielte Alarme für seltene Betreiber.
  • Wer seine Liste regelmäßig auswertet, erkennt, an welchem Flughafen sich der nächste Besuch für die Sammlung am meisten lohnt.

Häufige Fragen

Was zählt beim Airlines-Sammeln als neue Airline?

Das legst du selbst fest – wichtig ist nur, dass du die Regel konsequent durchhältst. Die verbreitetste Variante zählt den Betreiber, also die Gesellschaft, die das Flugzeug mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis fliegt. Ein praktischer Anhaltspunkt dafür ist der ICAO-Code. Wer lieber Marken oder Lackierungen sammelt, führt dafür am besten eine eigene Liste.

Zählt ein Codeshare-Flug als Sichtung einer Airline?

Nein. Bei einem Codeshare verkauft eine Airline Tickets unter ihrer eigenen Flugnummer, das Flugzeug fliegt aber eine andere Gesellschaft. Du hast am Zaun also nur den durchführenden Betreiber gesehen. Die zusätzlichen Flugnummern auf der Anzeigetafel sind für deine Liste bedeutungslos.

Wie trage ich einen Wet-Lease richtig ein?

Beim Wet-Lease stellt eine Gesellschaft Flugzeug und Crew für eine andere Airline. Gezählt wird der Betreiber, der tatsächlich fliegt – also die vermietende Gesellschaft. Das Kennzeichen und der ICAO-Code im Funk und auf dem Tracker helfen dir beim Zuordnen. Die Airline, für die geflogen wird, notierst du als Zusatzinfo.

Brauche ich ein Foto als Beleg?

Nicht zwingend. Viele Sammler zählen jede sicher identifizierte Airline, andere verlangen ein eigenes Foto. Ein Bild hat den Vorteil, dass du Kennzeichen und Lackierung später noch einmal prüfen kannst. Entscheide dich einmal und bleib dabei, sonst wird die Liste uneinheitlich.

Was mache ich mit Airlines, die es nicht mehr gibt?

Sie bleiben in der Liste. Markiere sie als historisch und notiere, wann der Flugbetrieb endete. So sieht man später, welche Gesellschaften du noch rechtzeitig erwischt hast. Bei Umbenennungen oder Fusionen entscheidest du nach deiner Regel: Hat der Betreiber seinen Code behalten, ist es meist dieselbe Airline unter neuem Namen.

Wo finde ich Airlines, die mir noch fehlen?

Schau in die Ankunfts- und Abflugpläne größerer Flughäfen, achte auf Randzeiten wie den Nacht- und Frachtverkehr und vergleiche deine Liste mit dem Angebot an Drehkreuzen. Viele Langstrecken-Airlines fliegen in Deutschland nur einen oder zwei Flughäfen an – dort liegt dann der Schlüssel zur Lücke.

Sollte ich Fracht- und Businessjet-Betreiber mitzählen?

Das ist Geschmackssache. Frachtairlines sind für viele Sammler ein fester Teil der Liste, weil sie eigene Betreiber mit eigenem Code sind. Bei Businessjet-Betreibern und Charterfirmen wird die Zahl schnell sehr groß. Viele führen dafür eine getrennte Kategorie, damit die Hauptliste übersichtlich bleibt.

PT

Planetrack Redaktion

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