Die Regionalmarke von Qantas verbindet Australiens Hauptstädte mit Bergbauorten, Inseln und Provinzstädten – geflogen von mehreren Gesellschaften mit Dash 8, A220, Airbus-Jets und Fokker 100.
Auch bekannt als: Qantas Link · Sunstate Airlines · National Jet Systems · Network Aviation · Eastern Australia Airlines
Australien·Regionalfluggesellschaften·IATA: QF·ICAO: QLK·11 Min. Lesezeit
QF
IATA-Code in der Flugnummer
QLK
ICAO-Code der meisten Flüge
137
Sitze im A220-300
2024
Letzter 717-Flug
Das Wichtigste in Kürze
QantasLink ist keine eigene Airline, sondern die Regionalmarke der Qantas Group – geflogen von mehreren Tochtergesellschaften.
Codes: Flugnummern mit QF, auf dem Tracker meist ICAO QLK mit Rufzeichen „Q LINK“.
Die Dash 8-400 ist der wichtigste Typ; die kleineren Dash 8-Versionen sind inzwischen ausgemustert.
Die Boeing 717 ist Geschichte: Ihr letzter Flug für QantasLink war im Oktober 2024, ersetzt wird sie durch den Airbus A220-300.
In Westaustralien fliegt Network Aviation unter QantasLink-Marke mit Airbus A319, A320 und Fokker 100 vor allem für den Bergbau.
Regionalmarke der Qantas Group für Inlands- und Zubringerflüge, dazu Charter für den Bergbau in Westaustralien
Sitz
Mascot bei Sydney, New South Wales
Marke seit
2001
Konzern
Qantas Group
Durchführende Gesellschaften
Sunstate Airlines, National Jet Systems und Network Aviation, dazu Wet-Lease-Flugzeuge von Alliance Airlines
Wichtige Basen
Sydney, Brisbane, Melbourne, Adelaide, Perth, Canberra, Hobart, Cairns und Darwin
Allianz
oneworld (als Affiliate über Qantas)
Flottentypen (Stand 2026)
De Havilland Canada Dash 8-400, Airbus A220-300, Airbus A319 und A320, Fokker 100; Embraer E190 im Wet-Lease
Historische Typen
Boeing 717 (Abschied 2024), Dash 8-100/-200/-300, BAe 146
Markenzeichen
Rotes Leitwerk mit weißem Känguru und Schriftzug „QantasLink“ am Rumpf
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich QantasLink?
Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.
Rotes Leitwerk mit weißem Känguru – die Qantas-Optik, am Rumpf aber der Schriftzug „QantasLink“
Sehr häufig ein Turboprop: Die Dash 8-400 ist das Rückgrat auf kurzen Strecken
Moderner Regionaljet mit großen Fenstern und GTF-Triebwerken: der Airbus A220-300
In Westaustralien oft eine Fokker 100 mit hecknahen Triebwerken – einer der letzten großen Betreiber
Australisches Kennzeichen mit VH- am Rumpf
Auf Trackern meist QLK, in Westaustralien bei Network Aviation ein eigener Code
Wer in Australien spottet, sieht das Qantas-Känguru ständig – aber längst nicht jedes Flugzeug mit rotem Leitwerk ist ein Langstreckenjet aus Sydney. Ein großer Teil davon fliegt unter QantasLink, der Regionalmarke der Qantas Group. Hinter dem Namen stecken mehrere Gesellschaften, eine Turboprop-Flotte, ein frischer Generationswechsel und mit der Fokker 100 einer der letzten großen Betreiber eines Klassikers. Diese Seite zeigt dir, wie du QantasLink sauber zuordnest.
Jede Dash 8 einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst, welche QantasLink-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
QantasLink im Überblick
QantasLink ist die Regionalmarke von Qantas, Australiens nationaler Fluggesellschaft. Sie verbindet die Hauptstädte der Bundesstaaten mit Provinzstädten, Bergbauorten und Inseln – Strecken, auf denen ein großer Jet zu groß oder zu teuer wäre. Eingeführt wurde die Marke 2001. Sie bündelte damals Regionalgesellschaften, die Qantas Anfang der 1990er-Jahre mit der Übernahme von Australian Airlines bekommen hatte. Schon seit 1993 flogen diese Töchter in einer abgewandelten Qantas-Bemalung.
Den ersten großen Wachstumsschub brachte ebenfalls 2001: Nach dem Zusammenbruch von Ansett fehlten in Australien plötzlich viele Inlandsverbindungen, und QantasLink sprang auf zahlreichen Strecken ein. Seitdem ist die Marke ein fester Teil des Qantas-Netzes und füttert die großen Drehkreuze mit Umsteigern.
Wichtig für das Verständnis: QantasLink besitzt kein eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis. Die Flüge werden von Tochtergesellschaften der Qantas Group und von einem Wet-Lease-Partner durchgeführt. Für Passagiere spielt das keine Rolle – für Spotter umso mehr.
QFIATA-Code in der Flugnummer
QLKICAO-Code der meisten Flüge
VH-Australisches Kennzeichen-Präfix
Codes und Rufzeichen
IATA-Code QF: QantasLink verkauft alle Flüge unter Qantas-Flugnummern. Auf der Anzeigetafel siehst du also keinen Unterschied zu einem Qantas-Jet.
ICAO-Code QLK: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern bei den meisten QantasLink-Flügen.
Rufzeichen „Q LINK“: so melden sich die Besatzungen im Funk.
Die Ausnahme ist Westaustralien: Network Aviation behält ihr eigenes Betreiberzeugnis und fliegt unter eigenem ICAO-Code und Rufzeichen, auch wenn am Rumpf „QantasLink“ steht. Wenn dir auf dem Tracker also ein Flug mit QF-Nummer, aber ohne QLK begegnet, lohnt der Blick auf die Region.
Flugnummer ist nicht gleich Betreiber
Eine QF-Flugnummer sagt nur, dass Qantas den Flug verkauft. Wer ihn tatsächlich fliegt, verrät dir der ICAO-Code im Tracker. Wie das Prinzip funktioniert, erklärt der Artikel zu Codeshare-Flügen.
Eine Marke, mehrere Gesellschaften
Unter der Marke QantasLink fliegen verschiedene Gesellschaften mit eigener Geschichte. Ihre Aufgaben sind klar nach Flugzeugtyp und Region verteilt.
Gesellschaft
Typen
Schwerpunkt
Code im Tracker
Besonderheit
Sunstate Airlines
Dash 8-400
Regionalnetz im Osten und Süden
QLK
Ursprünglich eine Regionalairline aus Queensland, gegründet 1981
National Jet Systems
Airbus A220-300
Jetstrecken zwischen Hauptstädten und größeren Regionalzentren
QLK
1988 gegründet, seit 2020 Teil der Qantas Group
Network Aviation
Airbus A319, A320, Fokker 100
Westaustralien, Bergbau-Charter ab Perth
eigener Code
Seit 2011 bei Qantas, seit 2015 in QantasLink-Optik
Alliance Airlines (Wet-Lease)
Embraer E190
Ergänzung auf Jetstrecken
im Tracker prüfen
Eigenständige Airline, Qantas ist Minderheitsaktionär
Eastern Australia Airlines
früher Dash 8
historisch
–
Gehörte zur ursprünglichen Markenfamilie, die Dash 8-Flüge hat inzwischen Sunstate übernommen
Die Arbeitsteilung hilft dir beim Zuordnen: Ein Turboprop mit QantasLink-Titel stammt heute praktisch immer von Sunstate, ein A220 von National Jet Systems, ein Fokker 100 von Network Aviation. Bei der E190 handelt es sich um ein Flugzeug von Alliance Airlines, das mitsamt Crew für Qantas fliegt – das Prinzip erklärt der Artikel zum Wet-Lease.
Leitwerk prüfen
Rotes Leitwerk mit weißem Känguru – damit ist die Qantas-Familie klar.
Titel lesen
Steht „QantasLink“ am Rumpf, ist es ein Regionalflug. Bei Jetstar oder Qantas selbst sieht der Schriftzug anders aus.
Typ bestimmen
Dash 8, A220, Fokker 100 oder E190: Der Typ verrät dir die durchführende Gesellschaft.
Tracker abgleichen
QLK oder eigener Code? So hältst du Marke und Betreiber sauber getrennt fest.
Die Flotte: Turboprop, Regionaljet und Klassiker
Die QantasLink-Flotte hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die folgende Übersicht nennt die Typen, die du Stand Oktober 2026 im Einsatz siehst. Genaue Stückzahlen ändern sich laufend durch Neuzugänge und Ausmusterungen, deshalb verzichten wir hier bewusst auf exakte Zahlen.
Typ
Betreiber
Rolle
Spotter-Hinweis
De Havilland Canada Dash 8-400
Sunstate
Rückgrat im Regionalnetz
Größter Teil der Flotte, teils gebraucht von WestJet Encore übernommen
Airbus A220-300
National Jet Systems
Nachfolger der Boeing 717
137 Sitze in zwei Klassen, Auslieferung seit Dezember 2023
Airbus A319 und A320
Network Aviation
Westaustralien, Bergbau-Charter
Gebrauchtflugzeuge, unter anderem von Jetstar
Fokker 100
Network Aviation
Westaustralien
Wird schrittweise durch Embraer E190 ersetzt
Embraer E190
Alliance Airlines
Wet-Lease auf Jetstrecken
Flugzeuge von Alliance mit QantasLink-Flugnummern
Dash 8-400: das Arbeitspferd
Die Dash 8-400 ist der Typ, den du bei QantasLink am häufigsten siehst. Die ersten Exemplare kamen 2006 zu Sunstate. Lange flogen daneben auch die kleineren Versionen, die Dash 8-300 und die Dash 8-200. Die letzte Dash 8-300 hob im August 2025 ab, die Dash 8-200 gingen an einen anderen Betreiber. Seitdem fliegt QantasLink bei den Turboprops nur noch die Dash 8-400.
Um die Flotte zu verstärken, hat Qantas 2024 gebrauchte Dash 8-400 von WestJet Encore gekauft; das erste Flugzeug kam Ende 2024. Hersteller des Typs ist heute De Havilland Canada. Wenn du Turboprops noch schwer auseinanderhältst, hilft dir der Guide ATR und Dash 8 unterscheiden.
Airbus A220-300: der neue Jet
Der Airbus A220-300 ist die größte Neuerung bei QantasLink. Laut Airbus übernahm die Qantas Group das erste Flugzeug im Dezember 2023 im kanadischen Mirabel und ließ es über Vancouver, Honolulu und Nadi nach Sydney überführen. Die Kabine hat 137 Sitze, aufgeteilt in 10 Business- und 127 Economy-Plätze. Insgesamt hat die Gruppe 29 A220 bestellt. Das erste Exemplar trägt laut Airbus eine besondere Bemalung nach einem Kunstwerk der Aborigines – ein begehrtes Motiv.
Laut Airbus kann der A220 jede Verbindung innerhalb Australiens nonstop fliegen und damit auch Strecken bedienen, für die die 717 nicht genug Reichweite hatte. Hersteller ist Airbus, entwickelt wurde der Typ ursprünglich von Bombardier als CSeries.
Nur noch die A220-Sonderbemalung fehlt?
Setz Kennzeichen oder Special Liveries auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Boeing 717: der Abschied
Die Boeing 717 gehört bei QantasLink inzwischen zur Geschichte. Qantas hatte die ersten 717 Ende 2001 mit der Übernahme von Impulse Airlines bekommen. Die Flugzeuge wanderten zwischenzeitlich zu Jetstar und kehrten ab 2005 unter National Jet Systems zu QantasLink zurück. Über viele Jahre war die 717 dann auf Jetstrecken wie nach Canberra, Hobart oder in Regionalzentren unterwegs; ab 2014 ersetzte sie auf Hobart-Strecken sogar die Boeing 737.
Der letzte Flugtag der 717 bei Qantas war im Oktober 2024. Wer den Typ in QantasLink-Farben im Archiv hat, besitzt jetzt eine historische Aufnahme. Wie du alte Bilder richtig einordnest und das Alter einer Maschine prüfst, liest du im Artikel zum Flugzeugalter.
Fokker 100: die letzten ihrer Art
In Westaustralien fliegt Network Aviation die Fokker 100, vor allem ab Perth zu Bergbauorten wie Karratha, Port Hedland oder Newman. Seit 2015 tragen diese Flugzeuge die QantasLink-Bemalung. Die Fokker 100 ist robust und für die teils kurzen Pisten im Outback gut geeignet – weltweit ist sie aber selten geworden. Qantas hat 2025 die Embraer E190 als Nachfolger gewählt; die erste Maschine für Network Aviation ist im September 2026 in Perth eingetroffen. Für Spotter heißt das: Die Tage der Fokker unter QantasLink-Titeln sind gezählt.
Achtung Verwechslung
Fokker 100 und Embraer E190 sehen auf den ersten Blick ähnlich groß aus. Die Fokker hat ihre Triebwerke am Heck, die E190 unter den Flügeln. Mehr Merkmale findest du im Guide Regionaljets erkennen und im Überblick Embraer E-Jets auseinanderhalten.
Woran du QantasLink erkennst
Die Bemalung lehnt sich eng an Qantas an: weißer Rumpf, rotes Leitwerk mit weißem Känguru. Der Unterschied steckt im Schriftzug am vorderen Rumpf: Dort steht „QantasLink“ statt nur „Qantas“. Bei Jetstar, dem Low-Cost-Ableger der Gruppe, siehst du dagegen ein orange-schwarzes Design mit Stern – die Verwechslungsgefahr ist dort gering.
Das zweite Erkennungszeichen ist der Flugzeugtyp. Qantas selbst fliegt im Inland vor allem Boeing 737-800 und Airbus A330-200, aber keine Turboprops, A220 oder Fokker. Siehst du also einen dieser Typen mit Känguru, bist du fast sicher bei QantasLink. Das Kennzeichen beginnt wie bei allen australischen Flugzeugen mit VH- – wie die Systematik funktioniert, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen.
Das spricht für QantasLink
Schriftzug „QantasLink“ am Rumpf
Turboprop, A220, Fokker 100 oder E190 mit Känguru-Leitwerk
ICAO-Code QLK im Tracker
Abstellung auf Regionalpositionen am Flughafen
Das spricht für Qantas selbst
Schriftzug nur „Qantas“
Boeing 737, Airbus A321XLR, A330 oder Langstreckentypen
ICAO-Code QFA im Tracker
Abstellung an den Hauptterminals mit Fluggastbrücke
Die Ausnahme sind die Airbus A319 und A320 von Network Aviation: Sie sind Mittelstreckenjets und könnten auf den ersten Blick wie Qantas-Flugzeuge wirken. Hier entscheidet der Titel am Rumpf. Für Spotter, die Allianzbemalungen sammeln: Ein Überblick über Sonderlackierungen der Bündnisse steht im Artikel zu Allianz-Lackierungen; QantasLink selbst gehört über Qantas zu oneworld – wie die Bündnisse funktionieren, erklärt der Artikel Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
QantasLink in Australien spotten
QantasLink ist an fast allen großen Flughäfen Australiens täglich zu sehen. Welche Typen du erwischst, hängt aber stark von der Region ab.
Melbourne, Adelaide, Canberra und Hobart: gute Chancen auf den A220 und die Dash 8-400, je nach Strecke auch auf eine E190 von Alliance.
Cairns und Queensland: Turboprop-Land – hier dominieren die Dash 8-400 auf Strecken in den Norden.
Perth: die einzige Gelegenheit für die Fokker 100 sowie die A319 und A320 von Network Aviation, oft früh am Morgen, wenn die Bergbauflüge starten.
Neben QantasLink triffst du in Australien die Regionalflieger von Rex Regional Express und die Jets von Virgin Australia. Der Vergleich lohnt sich: Rex fliegt Saab 340, QantasLink Dash 8 – zwei sehr unterschiedliche Turboprops, die du schon am Rumpfquerschnitt auseinanderhältst.
Gute Chancen auf QantasLink, wenn …
du an einem Hauptstadtflughafen oder in Queensland stehst
du morgens oder am frühen Abend zur Umsteigewelle spottest
du Perth wählst und die Fokker 100 suchst
Prüf es vorher, wenn …
du gezielt eine bestimmte E190 oder Fokker 100 suchst – die Flotten ändern sich gerade
du nach älteren Spotterberichten planst, in denen noch die 717 auftaucht
Eher kein QantasLink-Tag, wenn …
du außerhalb Australiens spottest – abgesehen von wenigen Auslandszielen in der Region bleibt QantasLink im Land
Sicherheit und Regeln
Auch in Australien gilt: Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Flächen, halte Abstand zu Zäunen und Sicherheitsbereichen und lass Drohnen in Flughafennähe am Boden. Was allgemein beim Spotten erlaubt ist, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
QantasLink für eine eigene Airline halten – es ist eine Marke; geflogen wird von Sunstate, National Jet Systems, Network Aviation und Alliance.
Jeden Känguru-Jet als Qantas notieren – der Schriftzug am Rumpf entscheidet, ob es ein Regionalflug ist.
E190 als QantasLink-eigenes Flugzeug führen – die Embraer gehören Alliance Airlines und fliegen im Wet-Lease.
Die 717 noch im Flugplan erwarten – sie ist seit Oktober 2024 bei Qantas ausgemustert.
Dash 8-300 und -400 verwechseln – bei QantasLink fliegt heute nur noch die lange Dash 8-400.
QLK bei jedem Flug erwarten – Network Aviation in Westaustralien nutzt einen eigenen Code.
QantasLink im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, den A220 oder die letzten Fokker 100 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
QantasLink ist der Teil von Qantas, den du in Australien am häufigsten siehst, ohne es zu merken. Hinter der Marke stecken mehrere Gesellschaften, die Dash 8-400 als Rückgrat, der A220 als neuer Jet und mit der Fokker 100 ein Klassiker auf Abschiedstour. Die Boeing 717 ist bereits Geschichte. Wer Titel, Typ und ICAO-Code zusammen notiert, ordnet jede Sichtung korrekt zu – und hat für die nächsten Jahre spannende Generationswechsel vor der Linse.
Kurzfazit
QantasLink (Flugnummern QF, ICAO meist QLK) ist die Regionalmarke der Qantas Group. Der Typ verrät dir die durchführende Gesellschaft: Dash 8-400 von Sunstate, A220 von National Jet Systems, Fokker 100 und A320 von Network Aviation, E190 von Alliance.
Zusammenfassung
QantasLink erkennst du am Qantas-Känguru auf dem roten Leitwerk und am Schriftzug „QantasLink“ am Rumpf.
Hinter der Marke stecken mehrere Gesellschaften – welche fliegt, verraten Typ, Region und ICAO-Code im Tracker.
Für Spotter spannend sind der Generationswechsel von der 717 zum A220 und die letzten Fokker 100 im Linien- und Bergbauverkehr.
An den Hauptstadtflughäfen Australiens triffst du QantasLink täglich – am besten von Spots mit Blick auf die Regionalpositionen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat QantasLink?
QantasLink fliegt mit Flugnummern unter dem Qantas-Code QF. Die meisten Flüge laufen im Flugplan unter dem ICAO-Code QLK mit dem Rufzeichen „Q LINK“. Network Aviation in Westaustralien nutzt dagegen einen eigenen ICAO-Code und ein eigenes Rufzeichen.
Ist QantasLink eine eigene Airline?
Nein, QantasLink ist eine Marke. Die Flüge führen Tochtergesellschaften der Qantas Group durch: Sunstate Airlines mit der Dash 8-400, National Jet Systems mit dem Airbus A220-300 und Network Aviation in Westaustralien. Dazu kommen Embraer E190 von Alliance Airlines im Wet-Lease.
Fliegt QantasLink noch die Boeing 717?
Nein. Die Boeing 717 war viele Jahre auf Strecken wie nach Canberra oder Hobart im Einsatz, ihr letzter Flugtag für Qantas war im Oktober 2024. Nachfolger ist der Airbus A220-300, den QantasLink seit Dezember 2023 übernimmt.
Wie viele Sitze hat der A220 von QantasLink?
Laut Airbus hat der A220-300 von QantasLink 137 Sitze in zwei Klassen: 10 in der Business und 127 in der Economy. Die Qantas Group hat insgesamt 29 Flugzeuge dieses Typs bestellt.
Gehört QantasLink zu oneworld?
Ja, indirekt. Qantas ist Gründungsmitglied von oneworld, und die Regionalgesellschaften fliegen als Affiliates unter dem Qantas-Dach. Du sammelst also auch auf QantasLink-Flügen im Qantas-Vielfliegerprogramm.
Wo fliegt QantasLink noch die Fokker 100?
Vor allem in Westaustralien. Network Aviation setzt die Fokker 100 ab Perth für Flüge zu Bergbauorten und für Charter im Fly-in-fly-out-Verkehr ein. Die Flotte wird schrittweise durch Embraer E190 ersetzt – wer die Fokker noch fotografieren will, wartet besser nicht zu lange.
Wo kann ich QantasLink spotten?
An allen großen Flughäfen Australiens, etwa Sydney, Brisbane, Melbourne, Adelaide oder Perth, dazu an zahlreichen Regionalflughäfen. In Sydney und Brisbane bekommst du vor allem Dash 8 und A220 vor die Linse, in Perth zusätzlich die Jets und Fokker 100 von Network Aviation.
QantasLink im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Die Airline-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flotten, Strecken und Eigentümer ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet.
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