Das Wichtigste in Kürze
- Das Flygvapenmuseum liegt am Militärflugplatz Malmen bei Linköping, wo Carl Cederström 1912 eine Flugschule gründete.
- Die Sammlung zeigt die schwedische Luftwaffe von den Pionieren bis zum Gripen, mit Schwerpunkt auf den Saab-Jets des Kalten Krieges.
- Das Wrack der 1952 abgeschossenen DC-3 ist eines der eindrucksvollsten Exponate und Kern einer preisgekrönten Ausstellung.
- Erwachsene zahlen 120 bzw. 150 SEK je nach Saison, unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.
- Malmen ist weiter aktiv – mit Hubschraubern und SK-60-Jettrainern, aber ohne offiziellen Spotterplatz.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Malmen: Fliegerei seit 1912
- 7.Von der Malmen-Sammlung zum Nationalmuseum
- 8.Die Sammlung: von den Pionieren bis zum Gripen
- 9.„Om kriget kommer“: Schweden im Kalten Krieg
- 10.Die DC-3, die verschwand
- 11.„Flygfärdig“, EFFEKT und das Jubiläumsjahr
- 12.Simulatoren, Flyglabbet und Futuro
- 13.Fotografieren im Museum
- 14.Anreise und Planung
- 15.Der aktive Flugplatz nebenan
- 16.Malmslätt mit anderen Zielen kombinieren
- 17.Fazit
- 18.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt58.41020, 15.52380 · Linköping (Malmslätt), Östergötland
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Offizieller Name | Flygvapenmuseum (Swedish Air Force Museum), Teil von Statens museer för maritim-, transport- och försvarshistoria |
|---|---|
| Spot-Typ | Luftfahrtmuseum in Hallen am Rand des aktiven Militärflugplatzes Malmen (ICAO: ESCF) |
| Adresse | Carl Cederströms Gata 2, 586 63 Linköping (Malmslätt), rund 7 km westlich der Innenstadt |
| Öffnungszeiten | Wechseln je nach Saison, donnerstags Abendöffnung; aktuelle Zeiten im Kalender des Museums (Stand Oktober 2026, vorab prüfen) |
| Eintritt | Erwachsene 120 SEK (1. September bis 31. Mai) bzw. 150 SEK (1. Juni bis 31. August), Rentner und Studierende 100 SEK, unter 18 Jahren frei |
| Themen | Schwedische Militärfliegerei von den Pionieren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Kalten Krieg, Triebwerke, Spionageflug der DC-3 |
| Flugbetrieb nebenan | Hubschrauberverbände der Streitkräfte und Flugschule mit SK 60 (Saab 105) |
| Gastronomie | Restaurant Aviatören am Museum, Mittagstisch 11–14 Uhr |
| Parken | Großer kostenloser Besucherparkplatz, Ausfahrt 111 der E4 |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Ausstellung „Om kriget kommer“ zum Kalten Krieg
Der Bereich, für den die meisten Spotter kommen. Rund fünfzehn Flugzeuge und Hubschrauber erzählen, wie sich das bündnisfreie Schweden zwischen 1945 und dem Ende der 1980er-Jahre auf einen Krieg vorbereitete – darunter die Viggen, eine Spitfire und der U-Jagd-Hubschrauber Hkp 4. Zwischen den Maschinen liegen vier nachgebaute Wohnungen aus vier Jahrzehnten, ein Leitstand und ein Raum zur Luftaufklärung. Für Ganzaufnahmen brauchst du ein Weitwinkel.
Ausstellung „Flygfärdig“ – die Luftwaffe nimmt Gestalt an
Hier geht es von den Flugpionieren über die Gründung der Luftwaffe bis zum Beginn des Jetzeitalters. Die Flugzeuge stehen zusammen mit Objekten aus der Sammlung, Filmen und Porträts von Fliegerinnen und Fliegern. Für Oldtimer-Fans ist das der Bereich mit den Doppeldeckern und den frühen Saab-Mustern.
Untergeschoss mit dem Wrack der DC-3
Im Untergeschoss liegt das Wrack der Tp 79, einer militärischen DC-3, die am 13. Juni 1952 über der Ostsee abgeschossen wurde. Die Ausstellung „Hemliga handlingar“ zeigt es in einer eigens gebauten Vitrine, ergänzt um Funde, persönliche Gegenstände der Besatzung und ein kleines Kino. Fotografisch ist der Raum anspruchsvoll, weil das Licht gedämpft ist.
Vorplatz und Umfeld des Flugplatzes
Vor dem Museum steht neben dem großen Hallentor das futuristische Kunststoffhaus Futuro, das früher als Beobachtungsposten auf einem Schießplatz der Luftwaffe diente. Den Flugbetrieb auf Malmen siehst und hörst du aus der Umgebung des Museums, einen offiziellen Spotterpunkt am Vorfeld gibt es aber nicht.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Flygvapenmuseum am Flugplatz Malmen bei Linköping
- Saab-Jets des Kalten Krieges – J 29 Tunnan, A 32A Lansen, J 35D Draken, AJS 37 Viggen und JAS 39 Gripen unter einem Dach
- Wrack der DC-3 (Tp 79), 1952 von einem sowjetischen Jäger abgeschossen und 2004 aus der Ostsee geborgen
- Ausländische Muster in schwedischen Farben wie Spitfire, P-51D Mustang (J 26), Vampire (J 28), Hunter (J 34) und Gloster Gladiator
- Junkers Ju 86, die als letztes erhaltenes Exemplar ihres Typs gilt
- MiG-15 und Catalina als Zeugen der Ostsee-Konfrontation
- Triebwerksausstellung EFFEKT zum 100. Geburtstag der Luftwaffe, vom Sternmotor bis zum RM 15 der SK 60
- Simulatoren für JAS 39 Gripen E und Saab 105/SK 60
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Eine der umfassendsten Sammlungen schwedischer Militärflugzeuge überhaupt
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen keinen Eintritt
- Wetterunabhängig und barrierearm, Aufzüge zu allen Etagen
- Kostenloser Parkplatz und direkte Busverbindung ab Linköping
- Starke Inszenierung des Kalten Krieges mit Zeitzeugenräumen und der DC-3
Dagegen spricht
- Kein offizieller Spotterpunkt zum aktiven Flugplatz
- Öffnungszeiten wechseln saisonal – unbedingt vorher prüfen
- Viele Jets stehen dicht oder auf mehreren Ebenen, freie Ganzaufnahmen sind schwierig
- Nicht jedes Exponat ist dauerhaft zu sehen – Umstellungen und Restaurierungen sind möglich
- An Wochenenden und in den Ferien deutlich voller
Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein paar Kilometer westlich von Linköping, im Ortsteil Malmslätt, liegt einer der traditionsreichsten Flugplätze Schwedens. Hier gründete der Flugpionier Carl Cederström 1912 eine Flugschule, von hier aus flog jahrzehntelang ein Geschwader der Luftwaffe, und bis heute starten auf Malmen Hubschrauber und Jettrainer. Am Rand des Geländes steht das Flygvapenmuseum – das Museum der schwedischen Luftwaffe.
Für Spotter ist es der Ort, an dem du die großen schwedischen Eigenentwicklungen in einem Rundgang erlebst: Tunnan, Lansen, Draken, Viggen und Gripen. Dazu kommen ausländische Muster in schwedischen Farben und eine Geschichte aus dem Kalten Krieg, die dich lange nicht loslässt. Diese Seite zeigt dir, was dich erwartet, wie du deinen Besuch planst und worauf du beim Fotografieren achtest.
Draken, Viggen und Co. in deinen Hangar
Mit Planetrack hältst du jedes Exponat mit Foto, Typ und Kennung fest und baust dir deine eigene Sammlung schwedischer Militärflugzeuge auf. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Malmen: Fliegerei seit 1912
Der Flugplatz ist selbst ein Teil der Geschichte, die das Museum erzählt. Carl Cederström, in Schweden als „Flygbaronen“ bekannt, eröffnete 1912 in Malmen eine Flugschule – zunächst mit drei Flugzeugen. Die Straße, an der das Museum heute liegt, trägt seinen Namen. Als 1926 die eigenständige schwedische Luftwaffe gegründet wurde, wurde Malmen zur Heimat des Östgöta-Geschwaders F 3, das hier bis 1974 stationiert blieb.
Danach wechselte die Zuständigkeit mehrfach, bis Malmen ab 1998 zum Hauptstandort der Hubschrauberverbände der schwedischen Streitkräfte wurde. Seit 2003 bildet hier außerdem die Flugschule der Luftwaffe Piloten auf dem SK 60 aus, der schwedischen Bezeichnung für den Jettrainer Saab 105. Der Platz hat zwei Asphaltpisten und den ICAO-Code ESCF.
Ganz in der Nähe, auf der anderen Seite der Stadt, liegt mit dem Flugplatz Linköping/Saab das Werksgelände von Saab. Linköping ist damit der Ort, an dem schwedische Kampfflugzeuge entstanden und an dem ihre Geschichte heute ausgestellt wird – eine Kombination, die es in Europa nicht oft gibt.
Von der Malmen-Sammlung zum Nationalmuseum
Angefangen hat alles mit Offizieren des Geschwaders F 3, die in den 1960er-Jahren ausgemusterte Flugzeuge zusammentrugen. Diese „Malmen-Sammlung“ wurde zunächst in Ryd, einem Stadtteil von Linköping, gezeigt und war ab 1967 mit 26 Flugzeugen öffentlich zugänglich. 1977 übernahm der Staat die Sammlung und ordnete sie den staatlichen militärhistorischen Museen zu.
Am 8. März 1984 weihte König Carl XVI. Gustaf die erste Ausstellungshalle direkt am Flugplatz Malmen ein. 1989 folgte eine zweite Halle, eröffnet von Prinz Bertil; damals waren rund 60 Flugzeuge ausgestellt. Der dritte große Schritt kam zwischen 2008 und 2010: Das Museum schloss im März 2009, wurde umgebaut und erweitert und öffnete am 12. Juni 2010 um gut 6.000 Quadratmeter Publikumsfläche erweitert neu. Ein Jahr später wurde es zu Schwedens Museum des Jahres gekürt.
Getragen wird das Haus heute vom Staat: Seit Anfang 2026 gehört es zur Behörde Statens museer för maritim-, transport- och försvarshistoria, die mehrere nationale Museen zu Seefahrt, Verkehr und Militärgeschichte bündelt. Eine wichtige Rolle spielt nach wie vor der regionale Verein für Luftfahrtgeschichte in Östergötland, der beim Aufbau des Museums half und es bis heute unterstützt. Wie Freiwillige solche Häuser am Laufen halten, beschreibt der Beitrag Ehrenamt in Luftfahrtmuseen. Mehr zur Institution findest du im Porträt des Flygvapenmuseum Linköping.
Die Sammlung: von den Pionieren bis zum Gripen
Das Museum verteilt sich auf mehrere Ebenen, die per Aufzug erreichbar sind. Die Bestände umfassen rund 100.000 Objekte, von Uniformen und Konstruktionszeichnungen bis zu Funk- und Medizintechnik. Die folgende Übersicht stützt sich auf die Angaben des Museums und den öffentlich dokumentierten Bestand. Exponate werden umgestellt, restauriert oder eingelagert – nimm sie deshalb als Orientierung.
| Bereich | Typische Exponate | Für Spotter interessant, weil … |
|---|---|---|
| Pionierzeit | Albatros-Schulflugzeug, Nieuport- und Bréguet-Maschinen | Flugzeuge aus der Zeit, als in Malmen gerade das Fliegen begann |
| Zwischenkriegszeit und Zweiter Weltkrieg | Gloster Gladiator (J 8), Hawker Hart (B 4), Reggiane Re.2000 (J 20), Junkers Ju 86, Saab B 17, B 18 und J 21 | ausländische Muster unter schwedischer Kennung und die ersten Saab-Konstruktionen |
| Frühe Jets | de Havilland Vampire (J 28), Venom (J 33), Saab J 29 Tunnan | der Sprung ins Jetzeitalter, mit der „fliegenden Tonne“ als Ikone |
| Kalter Krieg | A 32A Lansen, J 35D Draken, AJS 37 Viggen, Hawker Hunter (J 34), MiG-15, Catalina (Tp 47) | die großen Saab-Jets neben Gegnern und Partnern aus Ost und West |
| Gegenwart | JAS 39 Gripen, SK 60 | die aktuelle Generation und das Schulflugzeug, das nebenan noch fliegt |
| Aufklärung | Spitfire PR.XIX (S 31), Wrack der DC-3 (Tp 79) | die heimliche Seite der Luftwaffe zwischen Fotoflug und Funkaufklärung |
Der Star für die meisten Besucher ist die Saab-Linie. Die J 29 Tunnan war Anfang der 1950er-Jahre einer der ersten Pfeilflügeljäger Westeuropas, die Lansen brachte Schweden das Allwetter-Angriffsflugzeug. Mit dem doppelten Deltaflügel der Draken und dem Canard-Layout der Viggen entstanden zwei Silhouetten, die du auch Jahrzehnte später sofort erkennst. Am Ende der Reihe steht der JAS 39 Gripen, der heute noch im Einsatz ist. Wenn du diese Typen auch im Flug sicher unterscheiden willst, hilft dir der Ratgeber Kampfjets in Europa erkennen.
Spannend ist auch, wie viele ausländische Muster Schweden unter eigener Bezeichnung flog. Die Supermarine Spitfire diente als Fotoaufklärer S 31, die P-51 Mustang als Jäger J 26, die de Havilland Vampire als J 28 und der Hawker Hunter als J 34. Eine Besonderheit ist die Junkers Ju 86, die als letztes erhaltenes Exemplar ihres Typs gilt. Und mit der MiG-15 steht auch die andere Seite des Kalten Krieges in der Halle. Wie du ältere Muster einordnest, erklärt der Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen.
Schwedische Bezeichnungen mitfotografieren
Schwedische Militärflugzeuge tragen eigene Typbezeichnungen wie J für Jäger, A für Angriff, S für Aufklärung, Sk für Schulflugzeug und Tp für Transport, dazu eine Nummer am Rumpf. Fotografiere die Infotafel immer mit – dann ordnest du jede Aufnahme in deinem Hangar in Planetrack eindeutig zu. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
„Om kriget kommer“: Schweden im Kalten Krieg
Die Ausstellung zum Kalten Krieg ist das Herzstück des Hauses. Ihr Titel bedeutet „Wenn der Krieg kommt“. Erzählt wird die Zeit von 1945 bis Ende der 1980er-Jahre: das Wettrüsten der Supermächte, Schwedens Bündnisfreiheit bei gleichzeitiger stiller Zusammenarbeit mit dem Westen, die Angst vor der Sowjetunion, Überwachung und U-Boot-Jagd.
Rund fünfzehn Flugzeuge und Hubschrauber stehen in diesem Bereich, darunter die Viggen, eine Spitfire und der U-Jagd-Hubschrauber Hkp 4. Dazwischen gehst du durch vier eingerichtete schwedische Wohnungen, je eine pro Jahrzehnt von den frühen 1950er- bis zu den späten 1980er-Jahren, mit Radio, Fernsehen und Nachrichten der jeweiligen Zeit. In einer nachgebauten Leitzentrale hörst du, wie ein Aufklärer zu seinem Auftrag geführt wurde, und in einem Strategieraum zeigen Karten, wie Schweden auf verschiedene sowjetische Angriffsszenarien reagieren wollte.
Für Spotter funktioniert diese Mischung erstaunlich gut: Du siehst die Jets nicht nur als Technik, sondern verstehst, warum Schweden so viel Geld in eine eigene Flugzeugindustrie steckte. Wer danach mehr über die Rolle von Militärflugzeugen in Europa wissen will, findet im Beitrag Militärflugzeuge online verfolgen den Übergang in die Gegenwart.
Die DC-3, die verschwand
Im Untergeschoss liegt das bewegendste Exponat des Museums. Am 13. Juni 1952 startete eine militärische DC-3 der Luftwaffe, intern Tp 79, mit acht Männern an Bord in Stockholm-Bromma zu einem streng geheimen Flug über der Ostsee. Die Maschine war mit Technik zur Funkaufklärung ausgerüstet. Rund zwei Stunden nach dem Start brach der Funkkontakt ab. Gefunden wurde zunächst nur ein Schlauchboot mit Spuren sowjetischer Munition.
Drei Tage später, am 16. Juni 1952, wurde auch eine schwedische Catalina, die nach der DC-3 suchte, von sowjetischen Jägern abgeschossen; ihre Besatzung überlebte. Die Vorfälle gingen als Catalina-Affäre in die Geschichte ein. Für die Angehörigen der DC-3-Besatzung begann eine jahrzehntelange Ungewissheit. Erst am 10. Juni 2003 wurde das Wrack mit Sonar in rund 126 Metern Tiefe entdeckt und im März 2004 gehoben. Seit Mai 2009 liegt es im Museum.
Die Ausstellung „Hemliga handlingar – DC-3:an som försvann“ zeigt das Wrack in einer eigenen Vitrine, dazu Aufklärungsausrüstung, Kartenfragmente, Notrationen und persönliche Gegenstände der Besatzung wie Brieftaschen, Schuhe und Schlüssel. Ein zweiter Teil erklärt den politischen Hintergrund mit Nachrichtenausschnitten, Interviews mit Angehörigen und einem kleinen Kino. 2010 wurde sie als Ausstellung des Jahres ausgezeichnet. Den Typ selbst stellt die Seite zur Douglas DC-3 vor, seine Geschichte erzählt der Beitrag Douglas DC-3 – der Klassiker.
Seltene Gäste live erwischen
Richte Sichtungs-Alarme für Typen wie den Gripen oder einzelne Kennzeichen ein – Planetrack benachrichtigt dich, wenn ein passendes Flugzeug einen Flughafen in deiner Nähe anfliegt oder dort landet. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
„Flygfärdig“, EFFEKT und das Jubiläumsjahr
Die Ausstellung „Flygfärdig – det svenska flygvapnet tar form“ zeigt, wie aus einzelnen Pionieren eine Luftwaffe wurde. Sie ist in vier Themen gegliedert und führt bis an die Schwelle des Jetzeitalters. Die meisten Flugzeuge stehen zusammen mit passenden Objekten aus der Sammlung, Filmen und Fotos. Porträts stellen bekannte Fliegerinnen und Flieger vor, darunter auch Frauen, die in der Luftfahrtgeschichte lange übersehen wurden.
Neu ist seit dem 1. Juli 2026 die Ausstellung EFFEKT – Flygvapnets drivkraft under 100 år. Sie eröffnete auf den Tag genau 100 Jahre nach der Gründung der schwedischen Luftwaffe und läuft laut Museum bis Ende 2029. Im Mittelpunkt stehen Triebwerke: von frühen Sternmotoren bis zum RM 15, dem Antrieb der SK 60. Interaktive Stationen und eigens komponierte Klangwelten machen die Technik hörbar. Rund um das Jubiläum bietet das Museum 2026 außerdem Thementage, Sonderführungen und Vorträge an – die Termine stehen im Kalender.
Simulatoren, Flyglabbet und Futuro
Wer selbst ans Steuer will, bucht einen der Simulatoren. Zur Auswahl stehen der JAS 39 Gripen E und die Saab 105 / SK 60; ein Instruktor begleitet dich durch den ganzen Flug. Gebucht wird vorab über das Online-System, das auf der Museumsseite verlinkt ist. Für den Gripen-Simulator gilt laut Museum ein Mindestalter von zehn Jahren.
Für Familien gibt es das Science Center Flyglabbet mit Experimenten rund ums Fliegen und den Spielbereich Leklanda mit Tretflugzeugen. Ein Hingucker steht schon vor der Tür: das Futuro, ein ovales Kunststoffhaus des finnischen Architekten Matti Suuronen aus dem Jahr 1968. Die Luftwaffe stellte drei solcher Häuser auf Betontürme an Schießplätzen, um von dort Zielübungen zu beobachten. Das Museum holte eines 2016 vom Schießplatz Norran bei Söderhamn und stellte es 2021 rechts neben den Eingang.
Fotografieren im Museum
Das Flygvapenmuseum ist ein Hallenmuseum auf mehreren Ebenen, und das bestimmt deine Ausrüstung. Die Jets stehen teils dicht beieinander und auf verschiedenen Ebenen. Ein Weitwinkel ist Pflicht, für Kennungen, Hoheitszeichen und Bewaffnung reicht ein Standardzoom. Was du bei kurzen Brennweiten beachten solltest, steht im Ratgeber Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting.
Mindestens genauso wichtig ist ein lichtstarkes Objektiv. In den Ausstellungen mischt sich Tageslicht mit Kunstlicht, und gerade in der DC-3-Ausstellung ist das Licht bewusst gedämpft. Fotografiere im RAW-Format und passe den Weißabgleich später an. Nutze außerdem die oberen Ebenen: Von dort hast du oft einen Blick auf die Jets von oben, der die Form von Draken-Delta und Viggen-Canards besonders gut zeigt.
Ob Stativ oder Blitz erlaubt sind, nennt das Museum auf seiner Website nicht. Frag im Zweifel an der Kasse nach und nimm Rücksicht auf andere Besucher – gerade in den nachgebauten Wohnzimmern wird es schnell eng.
Wie viel Zeit brauchst du in Malmslätt?
Richtwert ohne Gewähr. Rückweg nicht eingerechnet.
Anreise und Planung
Das Museum liegt an der Carl Cederströms Gata 2 in Malmslätt, rund sieben Kilometer westlich der Innenstadt von Linköping. Mit dem Auto nimmst du auf der E4 die Ausfahrt 111, folgst den Schildern nach Linköping und dann den braunen Hinweisschildern zum Museum. Der große Besucherparkplatz ist kostenlos und nimmt auch Busse und Wohnwagen auf.
Ohne Auto fährst du vom Reisezentrum Linköping mit der Buslinie 6 Richtung Malmslätt bis zur Haltestelle „Flygvapenmuseum“, laut Museum in etwa 20 Minuten. Die Stadtbusse sind bargeldlos, Tickets kaufst du über Östgötatrafiken. Linköping selbst erreichst du mit dem Zug aus Stockholm oder Göteborg; zum Flughafen Göteborg-Landvetter und nach Stockholm Arlanda ist es jeweils eine längere Bahnfahrt.
Das Museum hat einen Audioguide, auch auf Deutsch, den du über die Museums-App nutzt. Für Gruppen lassen sich eigene Führungen buchen, öffentliche Führungen für Kinder und Erwachsene stehen im Kalender.
Öffnungszeit prüfen
Die Zeiten wechseln saisonal. Schau am Vortag in den Kalender des Museums.
Simulator vorab buchen
Gripen- und SK-60-Simulator sind begehrt – sichere dir online einen Termin.
Mit dem Kalten Krieg starten
Geh direkt nach Öffnung zu Draken, Viggen und Lansen, solange die Halle leer ist.
Ins Untergeschoss zur DC-3
Nimm dir Zeit für das Wrack und den Film – die Ausstellung lohnt jede Minute.
Pioniere und Triebwerke zum Schluss
„Flygfärdig“ und EFFEKT runden den Tag ab, danach Kaffee im Aviatören.
Bist du bereit für das Flygvapenmuseum?
- Öffnungszeit für deinen Tag geprüft
- Weitwinkel oder Standardzoom eingepackt
- Lichtstarkes Objektiv für Hallen und Untergeschoss dabei
- Simulator gebucht, falls gewünscht
- Akku geladen, Ersatzkarte dabei
- Bezahlkarte für Bus, Eintritt und Restaurant
- Audioguide-App vorab installiert
Was sonst noch in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting.
Der aktive Flugplatz nebenan
Malmen ist kein stiller Museumsflugplatz. Die Hubschrauberverbände der schwedischen Streitkräfte haben hier ihren Hauptstandort, und die Flugschule der Luftwaffe trainiert mit dem SK 60. Mit etwas Glück hörst du die kleinen Jettrainer schon auf dem Parkplatz. Wer sich für Drehflügler interessiert, findet im Beitrag Hubschrauber spotten Tipps zu Typen und Technik.
Einen offiziellen Spotterplatz am Vorfeld gibt es allerdings nicht, und das Gelände ist militärisch. Fotos aus der Umgebung sind möglich, wenn du auf öffentlichem Grund bleibst – mehr Bewegungen in besserem Licht erlebst du aber an zivilen Plätzen. Wer Gripen im Flug erleben will, braucht Glück mit Testflügen rund um Linköping oder besucht eine der Flugschauen, die du in der Übersicht Airshows in Europa findest.
Was am Militärflugplatz nicht verhandelbar ist
Malmen ist ein aktiver Stützpunkt der Streitkräfte. Betritt keine abgesperrten Flächen, folge den Anweisungen von Personal und Wachdienst und fotografiere militärische Anlagen nicht gezielt außerhalb freigegebener Bereiche. Lass die Drohne zu Hause. Allgemeine Regeln fürs Fotografieren an Militärplätzen findest du im Beitrag Militärflugplätze fotografieren.
Malmslätt passt, wenn …
- du Draken, Viggen, Lansen und Tunnan an einem Ort sehen willst
- dich die Geschichte des Kalten Krieges im Ostseeraum interessiert
- du mit Kindern unterwegs bist – unter 18 ist der Eintritt frei
- es draußen regnet und der Zaun keinen Sinn ergibt
Kombiniere weiter, wenn …
- du auch Airliner sehen willst – dann ein Tag in Arlanda
- du eine Skandinavien-Tour planst – dann weitere Museen in Oslo und Helsinki
- du Gripen live suchst – dann Airshow-Termine im Blick behalten
Fahr woanders hin, wenn …
- du Starts und Landungen von Kampfjets fotografieren willst
- du große Freiflächen für Ganzaufnahmen ohne Hallenkulisse suchst
- du nur einen Tag in Stockholm hast und keine Zeit für die Anreise
Malmslätt mit anderen Zielen kombinieren
Linköping liegt günstig zwischen Stockholm und Göteborg, und das macht das Museum zu einem idealen Baustein einer Schweden-Tour. In Stockholm wartest du an den offiziellen Spotterplätzen am Flughafen Arlanda auf Linienverkehr, darunter die Flotte der SAS. Im Museum siehst du anschließend, welche Militärtypen die schwedische Luftfahrt geprägt haben. In Linköping baute Saab übrigens auch zivile Regionalflugzeuge wie die Saab 340.
Wer Skandinavien systematisch abklappert, findet im Norden weitere starke Militärsammlungen: die Forsvarets flysamling in Gardermoen bei Oslo, das Suomen Ilmailumuseo am Flughafen Helsinki und das Danmarks Flymuseum in Stauning. Die Draken flog übrigens nicht nur in Schweden, sondern auch in Dänemark, Finnland und Österreich.
Im europäischen Vergleich spielt das Flygvapenmuseum in einer Liga mit dem Luftwaffenmuseum in Berlin-Gatow oder dem Flieger Flab Museum in Dübendorf: ein nationales Luftwaffenmuseum direkt auf einem historischen Militärflugplatz, ganz auf die Geschichte eines Landes konzentriert.
Deine Museums- und Spottertage an einem Ort
Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot, findest auf der Spot-Karte Anreise, bestes Licht und Community-Fotos und teilst deine Funde mit anderen Spottern. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Fazit
Das Flygvapenmuseum ist kein Spot für Bewegungen, sondern für Geschichte – und zwar auf einem der ältesten Flugplätze Schwedens. Auf dem Flugplatz Malmen stehen Pioniermaschinen, Kriegsflugzeuge in schwedischen Farben und die komplette Reihe der großen Saab-Jets von Tunnan bis Gripen. Dazu kommen eine der eindrucksvollsten Ausstellungen über den Kalten Krieg in Europa und das Wrack der DC-3, das du so schnell nicht vergisst.
Die Grenzen sind klar: wechselnde Öffnungszeiten, teils enge Hallen und kein offizieller Blick auf den Flugbetrieb nebenan. Wer den Besuch aber in eine Schweden-Tour mit Arlanda einbaut, erlebt in Malmslätt einen der lohnendsten Museumstage, die Skandinavien für Spotter zu bieten hat.
Kurzfazit
Das Museum der schwedischen Luftwaffe auf einem traditionsreichen Militärflugplatz: wetterfest, für Jugendliche kostenlos und voller Saab-Ikonen wie Draken und Viggen – dazu die bewegende Geschichte der 1952 abgeschossenen DC-3. Für Bewegungen brauchst du Arlanda oder eine Airshow.
Zusammenfassung
- Das Flygvapenmuseum ist der Pflichtstopp für alle, die Saab-Jets wie Draken und Viggen aus der Nähe sehen wollen.
- Plane drei bis vier Stunden ein, mit Simulator und Mittagessen wird schnell ein ganzer Tag daraus.
- Fotografiert wird in der Halle: Weitwinkel und lichtstarkes Objektiv statt Tele.
- Für Bewegungen kombinierst du den Besuch mit Arlanda oder hörst dem SK-60-Betrieb auf Malmen zu.
Häufige Fragen
Was kostet der Eintritt ins Flygvapenmuseum?
Laut Museum zahlen Erwachsene vom 1. September bis 31. Mai 120 SEK und vom 1. Juni bis 31. August 150 SEK. Rentner und Studierende zahlen 100 SEK, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kommen kostenlos hinein.
Wann hat das Museum geöffnet?
Die Öffnungszeiten ändern sich im Lauf des Jahres, donnerstags gibt es eine Abendöffnung. Die tagesaktuellen Zeiten stehen auf der Website und im Kalender des Museums. Plane genug Zeit vor der Schließung ein.
Ist der Saab 35 Draken ausgestellt?
Ja, eine J 35D Draken gehört zu den ausgestellten Flugzeugen, dazu Lansen, Tunnan, Viggen und Gripen. Da Exponate gelegentlich umgestellt oder restauriert werden, lohnt vor einer gezielten Anreise ein Blick auf die Museumsseite. Mehr zum Typ findest du auf der Seite zum Saab 35 Draken.
Was hat es mit der DC-3 im Museum auf sich?
Die Tp 79 war eine militärische DC-3, die am 13. Juni 1952 mit acht Männern an Bord zu einem geheimen Aufklärungsflug über der Ostsee startete und von einem sowjetischen Jäger abgeschossen wurde. Erst 2003 wurde das Wrack in rund 126 Metern Tiefe gefunden und 2004 gehoben. Seit 2009 liegt es im Untergeschoss des Museums. Drei Tage nach dem Abschuss wurde auch eine schwedische Catalina, die nach der DC-3 suchte, abgeschossen; ihre Besatzung überlebte.
Kann ich vom Museum aus Flugbetrieb sehen?
Eingeschränkt. Malmen ist ein aktiver Militärflugplatz mit Hubschrauberverbänden und der Flugschule, die SK 60 fliegt. Einen offiziellen Spotterplatz am Vorfeld gibt es aber nicht, und militärische Sperrbereiche sind tabu. Mehr Bewegungen erlebst du an zivilen Flughäfen wie Stockholm Arlanda.
Wie komme ich ohne Auto zum Museum?
Vom Reisezentrum in Linköping fährt die Buslinie 6 Richtung Malmslätt bis zur Haltestelle „Flygvapenmuseum“, laut Museum dauert die Fahrt etwa 20 Minuten. Die Stadtbusse in Linköping sind bargeldlos, Tickets und Fahrpläne findest du bei Östgötatrafiken.
Gibt es Simulatoren?
Ja. Das Museum hat einen Simulator für den JAS 39 Gripen E und einen für die Saab 105 beziehungsweise SK 60. Die Flüge laufen mit Instruktor und werden vorab online gebucht; für den Gripen-Simulator gilt laut Museum ein Mindestalter von zehn Jahren.
Gibt es einen Audioguide auf Deutsch?
Ja. Den Audioguide gibt es in der App des Flygvapenmuseum unter anderem auf Deutsch, Englisch, Schwedisch, Finnisch, Französisch und Spanisch. Für die neuere Ausstellung „Flygfärdig“ ist er laut Museum noch nicht aktualisiert.
Kann ich vor Ort essen?
Ja. Das Restaurant Aviatören am Museum bietet Mittagessen und Kaffee an, der Mittagstisch läuft von 11 bis 14 Uhr. Eigenes Essen darfst du im Picknickbereich beim Science Center Flyglabbet essen.
Flygvapenmuseum am Flugplatz Malmen bei Linköping in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
Spotterhügel am Flughafen Stockholm-Arlanda
Der offizielle Spotterplatz von Stockholm-Arlanda: ein Hügel mit kleinem Spotterhäuschen an der Navigatörsvägen, kostenlosem Parkplatz und Blick auf Landungen auf der 19L – erreichbar mit dem Auto oder dem Bus 806.
MuseumForsvarets flysamling am Flughafen Oslo-Gardermoen
Am Westrand des Flughafens Oslo-Gardermoen zeigt die Flysamlingen rund 40 Militärflugzeuge aus über hundert Jahren norwegischer Luftfahrt – vom Taube-Eindecker „Start“ von 1912 über deutsche Wracks aus dem April 1940 bis zu Starfighter und F-16. Direkt hinter dem Museum liegt ein offizieller Spotterhügel an der Piste 01L, und nebenan fliegt die Hercules-Staffel der Luftwaffe.
MuseumSuomen Ilmailumuseo am Flughafen Helsinki-Vantaa
Nur 300 Meter vom Bahnhof Aviapolis und direkt am Südrand des Flughafens Helsinki-Vantaa zeigt das Finnische Luftfahrtmuseum rund 70 Flugzeuge in zwei Hallen – von der ältesten Passagier-DC-3 Europas bis zum Draken. Ideal, um einen Spottertag am Zaun mit Geschichte zu verbinden.
MuseumDanmarks Flymuseum am Flughafen Stauning
Am kleinen Flugplatz Stauning an der dänischen Westküste steht die größte Luftfahrtsammlung Dänemarks: von Ellehammers Pionierflugzeug über die Draken und den Hunter der Flyvevåbnet bis zur F-16 – und an Sommerabenden fliegen die Oldtimer.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
Saab 35 Draken
Ein Flügel wie eine Pfeilspitze mit Knick, kein Höhenleitwerk, eine einzige hohe Flosse: Der Saab 35 Draken war Schwedens Mach-2-Jäger und bis 2005 der Abfangjäger des österreichischen Bundesheers. So erkennst du ihn und hier findest du ihn heute.
✈ FlugzeugtypSaab 37 Viggen
Großer Deltaflügel, Canards dahinter, Schubumkehr im Heck: Die Saab 37 Viggen war Schwedens Kampfjet des Kalten Krieges. Hier erfährst du, wie du sie erkennst, welche Versionen es gab und wo du sie heute noch fliegen siehst.
✈ FlugzeugtypSaab JAS 39 Gripen
Klein, wendig, nur ein Triebwerk und trotzdem Canards plus Deltaflügel: Der Saab Gripen ist Schwedens Kampfjet und fliegt auch in Ungarn und Tschechien. So erkennst du ihn und trennst die Versionen C/D und E/F.
✈ FlugzeugtypDouglas DC-3 / C-47
Zwei Sternmotoren, Spornrad, schräg stehender Rumpf am Boden: Die DC-3 und ihre Militärschwester C-47 sind Legenden. So erkennst du sie und so findest du die letzten Flieger in Europa.
✈ FlugzeugtypSupermarine Spitfire
Der elliptische Flügel ist unverwechselbar: Die Supermarine Spitfire ist das berühmteste britische Jagdflugzeug und heute einer der häufigsten Warbirds Europas. So unterscheidest du Merlin- und Griffon-Spitfires, findest die Maschinen der BBMF und erfährst, wie Rundflüge im Zweisitzer funktionieren.
✈ FlugzeugtypNorth American P-51 Mustang
Bauchkühler, Blasenhaube und das Singen des Merlin-Motors: Die P-51 Mustang ist der bekannteste Jäger des Zweiten Weltkriegs und auf Europas Airshows bis heute ein Star. So erkennst du sie, unterscheidest die Versionen und findest flugfähige Exemplare.
✈ Flugzeugtypde Havilland Vampire (DH.100 / DH.115)
Kurze Rumpfgondel, zwei schlanke Leitwerksträger, ein einziges Strahltriebwerk: Die de Havilland Vampire gehört zur ersten Generation der Düsenjäger und flog in der Schweiz über vier Jahrzehnte. So erkennst du Einsitzer und Trainer und wo du sie heute erlebst.
✈ FlugzeugtypHawker Hunter
Gepfeilte Flügel, Lufteinläufe in der Flügelwurzel, ein Sound, den Fans nie vergessen: Der Hawker Hunter prägte über 36 Jahre die Schweizer Luftwaffe und war der erste Jet der Patrouille Suisse. So erkennst du den Klassiker und wo du ihn heute noch erlebst.
✈ FlugzeugtypMikojan-Gurewitsch MiG-15
Gedrungener Rumpf, 35 Grad Pfeilung, Höhenleitwerk hoch am Seitenleitwerk: Die MiG-15 war der erste große Strahljäger der Sowjetunion, schockte 1950 über Korea die US Air Force und flog bei der NVA. So erkennst du sie – im Museum und als fliegenden Warbird.
Airlines, die hier fliegen
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flygvapenmuseum Linköping
Das Flygvapenmuseum am Flugplatz Malmen bei Linköping ist das Museum der schwedischen Luftwaffe – und der beste Ort, um die ganze Saab-Ahnenreihe vom Propellerbomber B 18 über Tunnan, Lansen, Draken und Viggen bis zum Gripen an einem Tag zu sehen. Dazu kommt das Wrack der 1952 abgeschossenen DC-3 aus der Catalina-Affäre.
HerstellerSaab
Saab aus Schweden hat zwei Gesichter: Für Airline-Spotter steht der Name für die Turboprops Saab 340 und Saab 2000, die bis heute bei Regionalairlines fliegen. Auf Airshows und Militärflugplätzen ist es der Gripen – und mit dem GlobalEye baut Saab ein fliegendes Radar auf Basis eines Businessjets.
FlughafenFlughafen Stockholm-Arlanda
Schwedens größter Flughafen liegt rund 40 Kilometer nördlich von Stockholm im Wald bei Märsta: drei Pisten in zwei Richtungen, ein Terminalsystem im Umbau, SAS als Hausherr – und ein offizieller Spotterpavillon, um den herum sich ein ganzes Netz an Fotopunkten gebildet hat.
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