Das Wichtigste in Kürze
- Air Dolomiti ist eine italienische Regionalairline mit Sitz bei Verona und gehört seit 2003 vollständig zur Lufthansa.
- Codes: IATA EN, ICAO DLA, Rufzeichen „DOLOMITI“.
- Die Flotte ist reine Embraer: E190 und E195, seit 2009 im Einsatz.
- Eigene Marke statt Kranich: Anders als viele Konzernschwestern fliegt Air Dolomiti unter eigenem Namen.
- München und Frankfurt sind die Drehkreuze – dort siehst du Air Dolomiti in Deutschland am häufigsten.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Air Dolomiti im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Die Flotte: reine Embraer
- 4.E190 oder E195? So unterscheidest du sie
- 5.Von Dash 8 bis BAe 146: die historische Flotte
- 6.Woran du Air Dolomiti erkennst
- 7.Air Dolomiti in Deutschland spotten
- 8.Air Dolomiti in Italien
- 9.Air Dolomiti im Lufthansa-Konzern
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | EN |
|---|---|
| ICAO-Code | DLA |
| Rufzeichen | DOLOMITI |
| Drehkreuze | MUC, FRA |
| Geschäftsmodell | Regionalairline, Zubringer zwischen Italien und den Lufthansa-Drehkreuzen |
| Sitz | Dossobuono di Villafranca bei Verona, Italien |
| Flugbetrieb seit | 21. Januar 1991 |
| Konzern | Lufthansa Group, Deutsche Lufthansa AG ist seit 2003 alleinige Eigentümerin |
| Drehkreuze | München (MUC) und Frankfurt (FRA) |
| Flotte (laut Air Dolomiti, Stand 2026) | 28 Embraer-Jets: 19 Embraer 195 und 9 Embraer 190 |
| Vielfliegerprogramm | Miles & More |
| Kennzeichen | Italienisch, Präfix I- (bei den Embraer meist I-ADJ…) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Dolomiti?
- Schriftzug „Air Dolomiti“ am Rumpf statt Lufthansa-Kranich – die Airline behält ihre eigene Marke
- Immer ein Embraer E-Jet: E190 oder die längere E195
- Italienisches Kennzeichen mit I-, bei den Embraer meist I-ADJ…
- Flugnummer mit EN, auf dem Tracker DLA und im Funk „DOLOMITI“
- Fast alle Flüge verbinden einen italienischen Flughafen mit München oder Frankfurt
- Einzelne Maschinen mit Sonderbemalung, etwa in Star-Alliance-Optik
Zwischen den vielen Kranich-Maschinen in München fällt sie sofort auf: eine schlanke Embraer mit dem Schriftzug „Air Dolomiti“. Die italienische Regionalairline gehört seit über 20 Jahren vollständig zur Lufthansa, hat ihren Namen aber nie abgegeben. Für Spotter ist sie deshalb ein dankbares Motiv – klar zu erkennen, mit einer übersichtlichen Embraer-Flotte und einer Geschichte, die von Turboprops über Vierstrahler bis zum E-Jet reicht. Hier erfährst du, wie du Air Dolomiti einordnest und wo du sie am besten erwischst.
Jede Embraer einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du deine Sichtungen mit Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche Air-Dolomiti-Jets dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air Dolomiti im Überblick
Air Dolomiti ist eine italienische Regionalairline mit Sitz in Dossobuono di Villafranca, direkt am Flughafen Verona. Der Name verweist auf die Dolomiten, das Gebirge in den Südalpen, und damit auf die Herkunft aus Norditalien. Hinter der Gründung stand der Unternehmer Alcide Domenico Leali aus der Stahlbranche. Am 21. Januar 1991 nahm die Airline den Flugbetrieb auf, die ersten Flüge verbanden Triest mit Genua.
Schon früh suchte Air Dolomiti die Nähe zur Lufthansa. Anfang der 1990er-Jahre kamen die ersten internationalen Verbindungen nach München dazu, 1993 folgte eine kommerzielle Zusammenarbeit und 1994 der offizielle Status als Lufthansa-Partner. Ab 1999 stieg Lufthansa schrittweise ein: zunächst mit 26 Prozent, 2003 dann mit allen Anteilen. Seitdem ist die Deutsche Lufthansa AG alleinige Eigentümerin, und Air Dolomiti ist fester Teil der Lufthansa Group.
Das Besondere: Anders als viele Regionalgesellschaften im Konzern hat Air Dolomiti ihre eigene Identität behalten. Sie fliegt unter eigenem Namen, mit eigener Bemalung und eigenem Bordservice. Ihre Aufgabe ist trotzdem klar umrissen: Sie bringt Passagiere aus Italien zu den Drehkreuzen München und Frankfurt, wo sie in das weltweite Netz der Lufthansa umsteigen. Laut eigener Website sind das rund 550 Flüge pro Woche.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code EN: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code DLA: taucht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern auf.
- Rufzeichen DOLOMITI: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Ein Stolperstein für Einsteiger: Der ICAO-Code DLA erinnert an Lufthansa (DLH), gehört aber eindeutig zu Air Dolomiti. Und weil viele Air-Dolomiti-Flüge zusätzlich mit Lufthansa-Flugnummer verkauft werden, steht auf der Anzeigetafel manchmal LH, obwohl am Gate eine Embraer mit Air-Dolomiti-Schriftzug wartet. Im Zweifel entscheidet der ICAO-Code im Tracker.
Tracker richtig lesen
Suchst du gezielt nach Air Dolomiti, filtere im Tracker nach DLA statt nach der Flugnummer. So findest du auch Flüge, die unter Lufthansa-Nummer verkauft werden. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: reine Embraer
Heute ist Air Dolomiti eine reine Embraer-Airline. Laut Air Dolomiti umfasst die Flotte 2026 insgesamt 28 Flugzeuge. Zuletzt kamen im Dezember 2025 und im März 2026 je eine weitere E195 hinzu.
| Typ | Anzahl | Sitze (ca.) | Seit | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Embraer 195 | 19 | rund 120 | 2009 | Längere Version, Hauptmuster der Flotte |
| Embraer 190 | 9 | rund 100–110 | später ergänzt | Kürzerer Rumpf, sonst nahezu identisch |
Die erste E195 nahm Air Dolomiti im Februar 2009 in Betrieb – als erste italienische Airline mit diesem Typ. Die Jets ersetzten damals die vierstrahligen BAe 146. Ein Teil der heutigen Flotte stammt aus dem Konzern: Ab 2017 kamen gebrauchte E195 von Lufthansa CityLine nach Verona, später weitere Maschinen aus der Gruppe. Hersteller beider Typen ist Embraer aus Brasilien.
Ein schönes Detail für Sammler: Seit 2006 tragen Flugzeuge von Air Dolomiti Namen bekannter Opern italienischer Komponisten. Das ist eine Verbeugung vor Verona und seiner Arena, die für ihre Opernfestspiele berühmt ist. Achte bei Nahaufnahmen auf den Namen am Bug – er macht dein Foto unverwechselbar.
Nur noch eine E190 fehlt?
Setz Kennzeichen oder Typen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
E190 oder E195? So unterscheidest du sie
Beide Typen gehören zur ersten Generation der E-Jets und sehen auf den ersten Blick gleich aus: gleiche Flügel, gleiche Triebwerke unter den Tragflächen, gleiches Cockpit. Der Unterschied steckt in der Länge. Eine ausführliche Anleitung findest du im Artikel Embraer E-Jets unterscheiden.
Das spricht für die E195
- Rumpf wirkt deutlich gestreckter, vor allem vor dem Flügel
- Mehr Fensterreihen zwischen vorderer Tür und Flügel
- Auf Trackern als E195 geführt
- Bei Air Dolomiti der häufigere Typ
Das spricht für die E190
- Kompaktere Proportionen, Flügel sitzt optisch weiter vorn
- Weniger Fenster zwischen Tür und Flügel
- Auf Trackern als E190 geführt
- Bei Air Dolomiti die kleinere Teilflotte
Ohne Vergleichsobjekt ist die Länge schwer zu schätzen. Am sichersten ist deshalb das Kennzeichen: Fotografiere es mit, gleiche es zu Hause mit einer Flottenliste ab, und die Zuordnung ist eindeutig. Wie du Kennzeichen liest und einordnest, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Achtung Verwechslung
Die E2-Generation, etwa die Embraer E195-E2, erkennst du an den größeren Triebwerken und den langen, schlanken Flügeln ohne klassische Winglets. Bei Air Dolomiti spielt die E2 keine Rolle – die gesamte Flotte gehört zur ersten Generation.
Von Dash 8 bis BAe 146: die historische Flotte
Wer alte Fotos von Air Dolomiti sieht, staunt über die Vielfalt. Die Flottengeschichte ist ein kleiner Streifzug durch die europäische Regionalluftfahrt:
| Typ | Zeitraum | Hinweis |
|---|---|---|
| de Havilland Dash 8-300 | ab 1991 | Erstes Muster, Turboprop mit 50 Sitzen |
| ATR 42 | ab 1993 | Erste fünf ATR 42-320, später auch ATR 42-500 |
| ATR 72-500 | ab 2000 | Bis Mitte der 2010er-Jahre im Einsatz |
| Bombardier CRJ200 | ab 2001 | Erste Jets der Airline |
| BAe 146-300 | ab 2004 | Vierstrahler mit 99 Sitzen, 2009 von der E195 abgelöst |
Ende 2012 beschloss Lufthansa, die ATR-Flotte von Air Dolomiti zu verkaufen. Damit endete die Turboprop-Ära, und die Airline konzentrierte sich ganz auf die Embraer-Jets. Für Spotter heißt das: Fotos von Air-Dolomiti-ATR oder -BAe-146 sind heute echte Archivstücke.
Woran du Air Dolomiti erkennst
Das wichtigste Merkmal ist der eigene Schriftzug „Air Dolomiti“ am Rumpf. Während viele Konzernschwestern im Lufthansa-Design mit dem Kranich am Leitwerk fliegen, tritt Air Dolomiti mit eigener Markenoptik auf. Das macht die Airline auch auf größere Entfernung leicht von Lufthansa CityLine oder den Kranich-Maschinen der Mutter zu unterscheiden.
Dazu kommt der Flugzeugtyp: Wenn du eine Embraer der ersten Generation mit italienischem I-Kennzeichen in München oder Frankfurt siehst, liegt Air Dolomiti sehr nahe. Die Embraer tragen meist Kennzeichen aus der Reihe I-ADJ…, was die Zuordnung zusätzlich erleichtert.
Besonders begehrt sind die Sonderbemalungen. Bekannt sind etwa I-ADJV, die 2018 die Star-Alliance-Optik erhielt, und I-ADJO, die 2021 eine Jubiläumsbemalung zum 30. Geburtstag der Airline bekam. Ob sie diese Farben noch tragen, prüfst du am besten vor deiner Tour. Solche Maschinen sind seltener im Bild und lohnen das gezielte Warten. Mehr zu Allianz-Bemalungen findest du im Artikel Star-Alliance-, oneworld- und SkyTeam-Lackierungen.
Schriftzug prüfen
„Air Dolomiti“ am Rumpf statt Lufthansa-Kranich – damit ist die Airline klar.
Typ bestimmen
Embraer erster Generation: E190 oder die längere E195.
Kennzeichen lesen
I- für Italien, meist I-ADJ… – das bestätigt die Zuordnung und verrät das einzelne Flugzeug.
Sauber notieren
Halte Kennzeichen, Typ und gegebenenfalls Sonderbemalung fest, getrennt von der Flugnummer.
Air Dolomiti in Deutschland spotten
In Deutschland siehst du Air Dolomiti vor allem an den beiden Lufthansa-Drehkreuzen. Am Flughafen München gehört sie seit Jahrzehnten zum Bild – die Verbindung Verona–München war eine der ersten internationalen Strecken der Airline. Am Flughafen Frankfurt ist sie ebenfalls regelmäßig zu sehen.
Von beiden Drehkreuzen fliegt Air Dolomiti zu zahlreichen italienischen Städten, darunter Verona, Venedig, Bologna, Florenz, Turin, Mailand und Bari. Dazu kommen einzelne Strecken in andere europäische Länder, die die Airline im Auftrag der Lufthansa bedient. Das Streckennetz ändert sich saisonal; prüf vor deiner Tour den aktuellen Flugplan.
Die Flüge sind auf die Umsteigewellen der Lufthansa abgestimmt. Kommt eine Welle an, landen viele Zubringer kurz hintereinander – auch Air Dolomiti. Wie du diese Wellen für deine Planung nutzt, erklärt der Artikel zu Hub-Wellen an Drehkreuzen. In München ist der Besucherhügel ein guter Startpunkt, in Frankfurt die Aussichtsplattform Zeppelinheim. Tipps für den Münchner Flughafen insgesamt findest du im Spotting-Guide München.
Gute Chancen auf Air Dolomiti, wenn …
- du in München oder Frankfurt stehst
- gerade eine Lufthansa-Umsteigewelle ankommt oder abfliegt
- im Flugplan Verbindungen nach Verona, Venedig, Bologna oder Florenz stehen
Prüf es vorher, wenn …
- du eine bestimmte Sonderbemalung suchst
- du nach alten Spotterberichten planst – Strecken wechseln saisonal
Eher kein Air-Dolomiti-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen ohne Lufthansa-Drehkreuz stehst
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Air Dolomiti in Italien
In Italien ist Verona die Heimat der Airline: Hier sitzt die Verwaltung, und der Flughafen ist ihr Stammplatz. Für Spotter in Norditalien lohnen sich außerdem Flughäfen wie Venedig, Bologna, Florenz oder Mailand-Linate, an denen Air Dolomiti die Verbindungen nach München und Frankfurt fliegt.
Im italienischen Markt steht Air Dolomiti neben ITA Airways, der Nachfolgerin der historischen Alitalia. Während ITA vor allem über Rom ins eigene Netz verteilt, ist Air Dolomiti ganz auf die Lufthansa-Drehkreuze nördlich der Alpen ausgerichtet. Eine weitere kleine Airline aus dem Alpenraum ist SkyAlps aus Bozen.
Air Dolomiti im Lufthansa-Konzern
Innerhalb der Lufthansa Group ist Air Dolomiti eine von mehreren Regionalgesellschaften. Spannend ist der Vergleich mit den Schwestern: Lufthansa CityLine fliegt im Kranich-Design, Austrian Airlines hat ihre eigene rot-weiße Optik. Air Dolomiti nimmt mit eigener italienischer Marke eine Sonderrolle ein.
Zwischen den Gesellschaften wandern auch Flugzeuge. Die E195 aus Deutschland, die ab 2017 nach Verona kamen, sind ein Beispiel. Für Spotter lohnt es sich deshalb, die Geschichte einzelner Kennzeichen zu verfolgen: Manche Embraer hat schon mehrere Bemalungen getragen. Einen Überblick über Regionalairlines in Europa gibt der Artikel Regionalairlines in Europa.
Häufige Verwechslungen
- DLA mit DLH verwechseln – DLA ist Air Dolomiti, DLH ist Lufthansa.
- LH-Flugnummer mit durchführender Airline gleichsetzen – viele Air-Dolomiti-Flüge werden auch unter Lufthansa-Nummer verkauft.
- E190 und E195 nach Gefühl unterscheiden – ohne Vergleich ist die Länge trügerisch, das Kennzeichen ist sicherer.
- Air Dolomiti für eine ATR-Airline halten – die Turboprops sind seit Jahren Geschichte.
- E-Jets der ersten Generation als E2 notieren – Air Dolomiti fliegt keine E2.
- Air Dolomiti für einen Teil der ITA halten – die Airline gehört zur Lufthansa, nicht zu ITA Airways.
Air Dolomiti im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder Sonderbemalungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Airline und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air Dolomiti ist die italienische Stimme im Lufthansa-Konzern: eine Regionalairline aus Verona, die ihren Namen behalten hat und mit reiner Embraer-Flotte Italien an München und Frankfurt anbindet. Für Spotter ist sie leicht zu erkennen und trotzdem nicht langweilig – Opernnamen am Bug, Sonderbemalungen und eine bewegte Flottengeschichte sorgen für Abwechslung. Wer Kennzeichen und Typ sauber notiert, hat die kleine Flotte schnell im Logbuch.
Kurzfazit
Air Dolomiti (IATA EN, ICAO DLA) ist eine italienische Lufthansa-Tochter aus Verona mit reiner Embraer-Flotte. Der eigene Schriftzug verrät die Airline, das I-Kennzeichen das einzelne Flugzeug.
Zusammenfassung
- Air Dolomiti verbindet Italien mit den Lufthansa-Drehkreuzen München und Frankfurt und fliegt dabei ausschließlich Embraer-Jets.
- Die Airline gehört vollständig zur Lufthansa, tritt aber mit eigenem Namen und eigener Bemalung auf – ein Hingucker zwischen den Kranich-Maschinen.
- Zwischen E190 und E195 unterscheidest du über die Rumpflänge, sicher wird es über Kennzeichen und Tracker.
- Historisch flog Air Dolomiti Dash 8, ATR, CRJ200 und BAe 146 – diese Typen sind heute Geschichte.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Dolomiti?
Der IATA-Code von Air Dolomiti ist EN, der ICAO-Code DLA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „DOLOMITI“. Weil viele Flüge auch Lufthansa-Flugnummern tragen, lohnt sich der Blick auf den ICAO-Code im Tracker.
Gehört Air Dolomiti zur Lufthansa?
Ja. Lufthansa stieg 1999 mit 26 Prozent ein und übernahm 2003 alle Anteile. Seitdem ist die Deutsche Lufthansa AG alleinige Eigentümerin. Air Dolomiti behält trotzdem ihren eigenen Namen, ihre eigene Bemalung und ihren Sitz bei Verona.
Welche Flugzeuge fliegt Air Dolomiti?
Ausschließlich Embraer-Jets. Laut Air Dolomiti besteht die Flotte (Stand 2026) aus 28 Flugzeugen: 19 Embraer 195 und 9 Embraer 190. Die E195 ist der längere der beiden Typen und bietet rund 120 Sitze, die E190 rund 100 bis 110.
Warum heißt die Airline Air Dolomiti?
Der Name bezieht sich auf die Dolomiten, das markante Gebirge in den Südalpen nordöstlich von Verona. Er unterstreicht die Herkunft der Airline aus Norditalien.
Ist Air Dolomiti Mitglied der Star Alliance?
Air Dolomiti ist kein eigenständiges Vollmitglied, fliegt aber als Teil der Lufthansa Group im Star-Alliance-Netz: Viele Flüge tragen Lufthansa-Flugnummern, Meilen sammelst du über Miles & More. Eine Embraer erhielt 2018 zudem die Star-Alliance-Sonderbemalung.
Wo kann ich Air Dolomiti in Deutschland spotten?
Am besten in München und Frankfurt, den beiden Drehkreuzen. Von dort fliegt Air Dolomiti zu vielen italienischen Städten, darunter Verona, Venedig, Bologna, Florenz, Turin, Mailand und Bari. Die Flüge sind auf die Umsteigewellen der Lufthansa abgestimmt.
Welche Flugzeuge flog Air Dolomiti früher?
Begonnen hat Air Dolomiti 1991 mit Turboprops vom Typ Dash 8-300. Später kamen ATR 42 und ATR 72, ab 2001 der Bombardier CRJ200 und ab 2004 die vierstrahlige BAe 146-300. Die ATR blieben bis in die 2010er-Jahre, heute fliegt nur noch Embraer.
Air Dolomiti im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Embraer E195
Der größte E-Jet der ersten Generation: Die E195 streckt die E190 um rund 2,4 Meter und bringt typischerweise gut 100 bis 120 Passagiere in einer 2+2-Kabine in die Luft. In Europa ist sie vor allem im Lufthansa-Konzern zu Hause.
FlugzeugtypEmbraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
FlugzeugtypATR 72-500
Sechs Propellerblätter, Hochdecker, T-Leitwerk – und von außen fast nicht von der -600 zu unterscheiden: Die ATR 72-500 ist die meistgebaute ATR 72 vor der aktuellen Generation. So grenzt du sie sauber ab.
FlugzeugtypBombardier CRJ100/CRJ200
Klein, schlank, Triebwerke am Heck: Der CRJ100/200 war der erste Canadair Regional Jet und startete 1992 bei Lufthansa CityLine. In Europa ist er fast verschwunden, in den USA fliegt er noch – so erkennst du den 50-Sitzer sicher.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
RegionalLufthansa CityLine
Die frühere Regional- und Zubringertochter der Lufthansa: Wurzeln von 1958, als CityLine ab 1992 im Einsatz, mit CRJ, Avro RJ85, Embraer und sogar A340 – im April 2026 ging der Flugbetrieb zu Ende.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
NetzwerkITA Airways
Italiens Netzwerk-Airline und Nachfolgerin von Alitalia: Drehkreuz Rom-Fiumicino, seit April 2026 in der Star Alliance, mit Lufthansa als Anteilseignerin und einer reinen Airbus-Flotte in tiefem Blau.
NetzwerkAlitalia
Historische Nationalairline Italiens: 1946 gegründet, Drehkreuz Rom-Fiumicino, ab 1960 mit DC-8 und Caravelle im Jetzeitalter, später SkyTeam – nach mehreren Pleiten endete der Flugbetrieb am 14. Oktober 2021.
RegionalSkyAlps
Die Regionalairline aus Südtirol: Basis am kleinen Alpenflughafen Bozen, reine Flotte aus De Havilland Dash 8-400 und Direktflüge von Bozen nach Deutschland, Österreich und in viele Ferienregionen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Lufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
HerstellerEmbraer
Vom Zubringer-Turboprop Bandeirante zum E195-E2 mit 146 Sitzen: Embraer aus São José dos Campos gilt nach Airbus und Boeing als dritte große Kraft im Verkehrsflugzeugbau – und baut nebenbei Businessjets, den Militärtransporter C-390 und den Super Tucano. Hier erfährst du, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Wo du Air Dolomiti vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
SpotterhügelAussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
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