Georgian Airways

Die private Flag-Carrier Georgiens aus Tiflis: kleine Flotte aus Boeing 737 mehrerer Generationen, Flüge nach Mittel- und Westeuropa und eine bewegte Geschichte von Airzena bis zur Restrukturierung.

Auch bekannt als: Airzena · Airzena Georgian Airlines · A9

GeorgienGeorgienNetzwerk-AirlinesIATA: A9ICAO: TGZ11 Min. Lesezeit

A9

IATA-Code

TGZ

ICAO-Code

4L-

Kennzeichen-Präfix

1993

Gründung als Airzena

Das Wichtigste in Kürze

  • Georgian Airways ist die nationale Airline Georgiens – privat geführt, mit Sitz und Drehkreuz in Tiflis.
  • Codes: IATA A9, ICAO TGZ, Rufzeichen „TAMAZI“.
  • Die Flotte ist klein und fast reine Boeing 737: 737-500, 737-700 und 737-800, dazu VIP-Jets für Regierungsflüge.
  • Europa-Strecken im Angebot führen unter anderem nach Wien, Berlin, Amsterdam, Paris, Nizza und Rom – viele Ziele nur an einzelnen Wochentagen.
  • Die Wurzeln reichen bis 1993: Aus Airzena wurde 2004 Georgian Airways; die Flagge am Leitwerk kam mit dem Namenswechsel.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Georgian Airways im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Geschichte: von Airzena zu Georgian Airways
  4. 4.Die Flotte: kleine Boeing-737-Familie
  5. 5.737-500, -700 oder -800? So unterscheidest du sie
  6. 6.Woran du Georgian Airways erkennst
  7. 7.Strecken nach Europa
  8. 8.Georgian Airways spotten
  9. 9.Häufige Verwechslungen
  10. 10.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeA9
ICAO-CodeTGZ
RufzeichenTAMAZI
DrehkreuzeTBS
GeschäftsmodellPrivate nationale Airline (Flag-Carrier) mit Linien- und Charterflügen ab Tiflis
Sitz und DrehkreuzTiflis, Georgien – Flughafen Tiflis (TBS)
WurzelnSeptember 1993 als Airzena gegründet, seit 2004 Georgian Airways
Allianzkeine
Flotte (Stand September 2026)Je nach Quelle sieben bis zehn Flugzeuge, überwiegend Boeing 737 (737-500, 737-700, mehrere 737-800), dazu VIP-Businessjets
Kennzeichen-Präfix4L- (Georgien)
MarkenzeichenGeorgische Flagge mit fünf roten Kreuzen auf dem Leitwerk
Europa-Ziele (Stand 2026)im Angebot u. a. Wien, Berlin, Amsterdam, Paris, Nizza, Rom, Mailand-Bergamo und Larnaka

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Georgian Airways?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Weißes Leitwerk mit der georgischen Flagge: rotes Kreuz, dazu vier kleine rote Kreuze in den Ecken
  • Schriftzug „Georgian Airways“ am weißen Rumpf
  • Fast immer eine Boeing 737 – von der alten 737-500 bis zur 737-800
  • Kennzeichen mit 4L- am Heck, das Präfix Georgiens
  • Flugnummer mit A9, auf dem Tracker erscheint TGZ
  • Rufzeichen im Funk: „TAMAZI“

Georgian Airways gehört zu den Airlines, die du in Mitteleuropa nicht jeden Tag siehst – und genau das macht sie spannend. Die nationale Airline Georgiens fliegt mit einer kleinen Flotte aus Boeing 737 von Tiflis nach Wien, Berlin, Amsterdam und weitere europäische Städte. Wer die georgische Flagge am Leitwerk einmal im Sucher hatte, will meist auch die übrigen Maschinen der Flotte. Diese Seite zeigt dir, wie du Georgian Airways erkennst, welche Typen sie fliegt und wo deine Chancen am besten stehen.

Jede 4L-Maschine im Hangar

Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche Georgian-Airways-Flugzeuge dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Georgian Airways im Überblick

Georgian Airways ist die nationale Airline Georgiens und hat ihren Sitz in der Hauptstadt Tiflis. Drehkreuz und Heimatbasis ist der Flughafen Tiflis (IATA-Code TBS). Anders als viele Flag-Carrier aus der Region ist die Airline nicht in Staatsbesitz, sondern privat geführt. Trotzdem übernimmt sie typische Aufgaben einer nationalen Fluggesellschaft – bis hin zu Regierungs- und VIP-Flügen mit einem eigenen Businessjet.

Das Geschäftsmodell ist eine Mischung aus Linien- und Charterverkehr. Linienflüge verbinden Tiflis mit Zielen in Europa, im Nahen Osten und in Russland, dazu kommen Inlandsflüge an die Schwarzmeerküste nach Batumi und saisonale Charter. Die Flotte ist klein, das Netz entsprechend überschaubar: Viele Ziele werden nur an einzelnen Wochentagen angeflogen.

Mit großen Netzwerk-Airlines wie Lufthansa oder Turkish Airlines hat Georgian Airways deshalb wenig gemeinsam. Für dich als Spotter ist das ein Vorteil: Die Flotte lässt sich komplett sammeln, und jede Maschine hat ihre eigene Geschichte.

A9IATA-Code in der Flugnummer
TGZICAO-Code auf dem Tracker
4L-Kennzeichen-Präfix Georgiens

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code A9: steht in der Flugnummer, also auf Ticket, Anzeigetafel und in Flugplänen.
  • ICAO-Code TGZ: taucht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern auf.
  • Rufzeichen TAMAZI: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Gerade auf Flugtrackern lohnt sich der Blick auf TGZ statt auf A9, weil dort meist das ICAO-Rufzeichen angezeigt wird. Den Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen erklärt der Artikel Callsign und Flugnummer. Wer sich für die Herkunft ungewöhnlicher Rufzeichen interessiert, findet in Airline-Rufzeichen und ihre Geschichte weitere Beispiele.

Tracker-Filter nutzen

Filter deinen Flugtracker nach dem ICAO-Code TGZ. Weil Georgian Airways nur wenige Flugzeuge in der Luft hat, siehst du so sofort, ob gerade eine Maschine Richtung Mitteleuropa unterwegs ist. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll liest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Geschichte: von Airzena zu Georgian Airways

Die Wurzeln der Airline liegen in den frühen Jahren nach der Unabhängigkeit Georgiens. Im September 1993 wurde Airzena gegründet, zunächst als Charterfluggesellschaft. 1997 nahm sie Linienflüge auf, unter anderem nach Wien, Dubai und Taschkent.

Ein wichtiger Schritt folgte 1999: Airzena schloss sich mit Air Georgia zusammen. Unter dem Namen Airzena Georgian Airlines übernahm sie die Rolle des Flag-Carriers. 2004 kam die Umbenennung in Georgian Airways. Mit dem neuen Namen wechselte auch das Leitwerk: Statt des früheren Borjgali-Symbols, eines traditionellen georgischen Sonnenzeichens, zeigt es seitdem die georgische Flagge.

1993

Gründung als Airzena, zunächst mit Charterflügen.

1997

Start des Linienverkehrs, unter anderem nach Wien.

1999

Zusammenschluss mit Air Georgia zu Airzena Georgian Airlines, Rolle als nationale Airline.

2004

Umbenennung in Georgian Airways, georgische Flagge am Leitwerk.

Krisenjahre ab 2019

Die jüngere Geschichte ist von Rückschlägen geprägt. Ab dem 8. Juli 2019 verbot Russland Flüge von und nach Georgien. Für Georgian Airways fiel damit ein wichtiger Markt weg; Flüge nach Moskau liefen zeitweise nur über Umwege mit Partnern. Kurz danach kam die Pandemie: Der internationale Luftverkehr in Georgien stand rund elf Monate still. Als er im Februar 2021 wieder anlief, bot die Airline zunächst nur sechs Ziele an.

Am 31. Dezember 2021 beantragte Georgian Airways ein Insolvenzverfahren, mit dem Ziel einer Restrukturierung. Anfang 2022 wurde die Airline zum Verkauf angeboten. Im Mai 2023 hob Russland das Flugverbot auf, und Georgian Airways nahm Flüge nach Moskau wieder auf. Weil die Ukraine daraufhin Sanktionen gegen die Airline verhängte, ist sie politisch nicht unumstritten. Einordnung zu ähnlichen Fällen findest du im Artikel über große Airline-Pleiten in Europa.

Ein schwerer Unfall

Am 4. April 2011 verunglückte ein Bombardier CRJ100 der Airline (Kennzeichen 4L-GAE) bei einer Landung bei Unwetter in Kinshasa. Die Maschine flog im Auftrag der Vereinten Nationen; nur einer der 33 Menschen an Bord überlebte. Die CRJ100 gehört heute nicht mehr zur Flotte.

Die Flotte: kleine Boeing-737-Familie

Die Flotte von Georgian Airways ist überschaubar – und gerade deshalb für Sammler interessant. Laut Flottenübersichten mit Stand September 2026 sieht sie ungefähr so aus (andere Übersichten nennen zusätzlich eine 737-900ER, einen CRJ200 und einen zweiten Businessjet):

Typ Anzahl (ca.) Sitze Kennzeichen (Beispiele) Spotter-Hinweis
Boeing 737-500 1 ca. 116, mit Business Class 4L-TGI Baujahr 1996, ältester Typ der Flotte (737 Classic)
Boeing 737-700 1 ca. 135, mit Business Class 4L-NIK Kürzere 737 Next Generation
Boeing 737-800 4 172 bis 189, je nach Kabine 4L-GTD, 4L-GTN, 4L-GTO, 4L-GTV Rückgrat der Flotte, Kabinen nicht einheitlich
Bombardier Global 6000 1 VIP-Kabine 4L-GTG Regierungs- und VIP-Flüge, selten im Linienumfeld

Die Zahlen sind Momentaufnahmen. Bei einer so kleinen Flotte reicht schon eine geleaste oder zurückgegebene Maschine, um das Bild zu verändern. Prüf deshalb vor einer gezielten Jagd, welches Kennzeichen aktuell aktiv ist.

Das Arbeitspferd ist die Boeing 737-800. Die Maschinen stammen aus unterschiedlichen Quellen, was du an den Kabinen merkst: Manche haben eine Business Class, andere sind reine Economy-Flugzeuge. Die Boeing 737-700 ist die kürzere Schwester der gleichen Generation. Echte Exoten-Qualität hat die Boeing 737-500: Die 737 Classic ist aus europäischen Linienflotten weitgehend verschwunden. Hersteller aller drei Typen ist Boeing.

Frühere Typen

Wer alte Fotos durchsieht, stößt bei Georgian Airways und Airzena auf eine bunte Typenliste. Dazu gehörten unter anderem:

  • Boeing 737-300 und 737-400 – weitere Classic-Varianten
  • Bombardier CRJ100 – Regionaljet, unter anderem im Einsatz für die Vereinten Nationen
  • Embraer 190 und 195 – wurden in der Pandemie bei Sparmaßnahmen abgegeben
  • Jakowlew Jak-42 – ein sowjetischer Dreistrahler

Eine ausgemusterte Jak-42 hat übrigens ein ungewöhnliches zweites Leben bekommen: Sie wurde in Rustawi zu einem Kindergarten umgebaut. Mehr über diese Flugzeuggeneration erfährst du im Artikel zu sowjetischen Verkehrsflugzeugen.

Die 737-500 fehlt dir noch?

Setz das Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn die Maschine im Anflug auf deinen Flughafen ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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737-500, -700 oder -800? So unterscheidest du sie

Alle drei Typen tragen dieselbe Bemalung. Ein paar Merkmale verraten aber schnell, welche 737 vor dir steht. Ausführlich erklärt das der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.

Das spricht für die 737-500

  • Kurzer, gedrungener Rumpf
  • Kürzere Tragfläche der Classic-Generation
  • Kleineres Seitenleitwerk mit der klassischen Rückenflosse
  • Auf Trackern als B735 geführt

Das spricht für 737-700 oder -800

  • Größere Spannweite mit neu gestaltetem Flügel der Next Generation
  • -800 deutlich länger mit zwei Notausgängen über dem Flügel auf jeder Seite
  • -700 kürzer mit nur einem Overwing-Exit pro Seite
  • Auf Trackern als B737 bzw. B738 geführt

Die kürzere 737-700 und die 737-500 sehen sich von der Länge her ähnlich. Am sichersten unterscheidest du sie am Flügel und am Leitwerk: Die Next Generation hat einen größeren Flügel und ein höheres Seitenleitwerk, die Classic wirkt kompakter. Unten abgeflachte Triebwerkseinlässe haben beide Generationen, daran allein erkennst du sie also nicht.

Woran du Georgian Airways erkennst

Das wichtigste Merkmal ist das Leitwerk mit der georgischen Flagge: ein großes rotes Kreuz auf weißem Grund, in den vier Feldern jeweils ein kleineres rotes Kreuz. Die Flagge wird oft als „Fünf-Kreuz-Flagge“ bezeichnet und ist auf dem Leitwerk gut aus großer Entfernung zu erkennen. Am weißen Rumpf steht der Schriftzug „Georgian Airways“.

Zweites starkes Merkmal ist das Kennzeichen. Georgische Luftfahrzeuge tragen das Präfix 4L-, gefolgt von drei Buchstaben. Bei Georgian Airways beginnen viele Kennzeichen mit 4L-GT oder 4L-TG. Wie Länderpräfixe grundsätzlich funktionieren, erklärt der Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen.

Achtung Verwechslung

Weiße 737 mit rotem Akzent am Leitwerk gibt es bei mehreren Airlines. Wenn du die Flagge nur unscharf siehst, hilft das Kennzeichen: 4L- steht immer für Georgien. Mach deshalb mindestens ein Foto, auf dem die Registrierung lesbar ist.

Strecken nach Europa

Das Europa-Netz ist der Teil von Georgian Airways, der für Spotter im deutschsprachigen Raum zählt. Laut Angebot der Airline mit Stand 2026 gehören unter anderem diese Ziele dazu. Einzelne Verbindungen, etwa nach Frankreich und Armenien, werden laut Übersichten gemeinsam mit Partnern verkauft und nicht von Georgian Airways selbst geflogen:

Land Ziele Hinweis
Österreich Wien Eines der ältesten Ziele, schon zu Airzena-Zeiten im Netz
Deutschland Berlin Flüge zum BER
Niederlande Amsterdam Schiphol
Frankreich Paris, Nizza Teils mit Partnern, Durchführung prüfen
Italien Rom, Mailand-Bergamo, Forlì Angebot schwankt saisonal
Zypern Larnaka Verbindung ans östliche Mittelmeer

Außerhalb der EU fliegt Georgian Airways unter anderem nach Tel Aviv, Jerewan und – seit dem Ende des Flugverbots 2023 wieder – nach Moskau und Sankt Petersburg. Innerhalb Georgiens ist Batumi am Schwarzen Meer angebunden. Die Liste ändert sich mit den Saisons; einzelne Ziele kommen hinzu oder fallen weg.

Zu den Partnern zählen laut Übersichten Airlines wie Austrian Airlines, KLM, Air France und Aegean Airlines. Über solche Partnerschaften erreichst du Georgien auch mit Umsteigen. Wie gemeinsam verkaufte Flüge grundsätzlich funktionieren, erklärt der Artikel Codeshare-Flüge erklärt.

Georgian Airways spotten

In Deutschland ist Berlin deine beste Chance. Am Flughafen Berlin Brandenburg verbindet Georgian Airways die Hauptstadt mit Tiflis, allerdings nicht täglich. Im Nachbarland lohnt sich Wien: Die Strecke Tiflis–Wien hat eine lange Tradition, und der Flughafen ist bei Spottern ohnehin beliebt. Konkrete Spots findest du im Guide Planespotting in Wien-Schwechat, etwa am Spotterhügel oder auf der Besucherterrasse in Wien. In Berlin bietet sich die Besucherterrasse am BER an. Auch am Flughafen Amsterdam Schiphol kannst du A9-Flüge erwischen.

Weil die Flotte klein ist und viele Ziele nur an bestimmten Wochentagen bedient werden, ist Planung alles. Schau in die Ankunftstafel deines Flughafens und gleich die Zeiten mit einem Tracker ab. Wie du Flugpläne für den Spotting-Tag auswertest, zeigt der Artikel Ankunfts- und Abflugpläne lesen.

Gute Chancen auf Georgian Airways, wenn …

  • im aktuellen Flugplan ein A9-Flug aus Tiflis steht
  • du in Berlin, Wien oder Amsterdam spottest
  • Reisesaison ist und saisonale Ziele wie Italien bedient werden

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach älteren Spotterberichten oder Flugplänen planst
  • du eine bestimmte Maschine wie die 737-500 suchst – die Umläufe wechseln

Eher kein Georgian-Airways-Tag, wenn …

  • dein Flughafen keine Verbindung nach Tiflis hat – dann bleibt nur eine Umleitung als Glücksfall

Neben Georgian Airways triffst du auf Kaukasus-Strecken oft Wizz Air, die vor allem den Flughafen Kutaissi im Westen Georgiens bedient, sowie Airlines aus den Nachbarländern wie Azerbaijan Airlines. Für die Einordnung deiner Sichtung hilft der Artikel Wie selten ist meine Sichtung?. Und wer Airlines systematisch sammelt, findet in Airlines sammeln Ideen für die eigene Liste.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Häufige Verwechslungen

  • A9 für einen Länder-Code halten – A9 ist eine reine Airline-Kennung und gehört zu Georgian Airways.
  • Jedes rote Kreuz am Leitwerk für Georgien halten – erst das 4L-Kennzeichen macht die Zuordnung sicher.
  • Die 737-500 als 737-700 notieren – Flügel und Leitwerk verraten die ältere Classic-Generation.
  • Airzena als eigene Airline führen – Airzena ist der frühere Name von Georgian Airways, keine separate Gesellschaft im heutigen Linienverkehr.
  • Alte Flottenlisten übernehmen – Embraer, CRJ100 und Jak-42 gehören nicht mehr zur aktiven Flotte.
  • Den VIP-Jet als Linienflugzeug notieren – der Bombardier Global 6000 fliegt Regierungs- und VIP-Missionen, keine A9-Linienflüge.

Georgian Airways im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne 4L-Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Georgian Airways ist eine kleine Airline mit großer Symbolkraft: die nationale Fluggesellschaft Georgiens, hervorgegangen aus Airzena, mit der Landesflagge am Leitwerk. Die Flotte aus einer Handvoll Boeing 737 lässt sich komplett sammeln, und mit der 737-500 fliegt ein echtes Stück Classic-Geschichte mit. Wer Berlin, Wien oder Amsterdam im Blick hat und den Flugplan kennt, hat gute Chancen auf eine Sichtung, die nicht jeder im Logbuch hat.

Kurzfazit

Georgian Airways (IATA A9, ICAO TGZ) ist die private Flag-Carrier Georgiens mit Drehkreuz in Tiflis. Erkennungszeichen sind die georgische Flagge am Leitwerk und das Kennzeichen-Präfix 4L-; die Flotte besteht fast nur aus Boeing 737.

Zusammenfassung

  • Georgian Airways erkennst du an der georgischen Flagge am Leitwerk, dem 4L-Kennzeichen und der kleinen Boeing-737-Flotte.
  • Weil die Airline nur wenige Flugzeuge betreibt, ist jede Sichtung in Mitteleuropa ein überschaubarer Sammel-Eintrag – und die alte 737-500 ein echter Leckerbissen.
  • Krisenjahre mit Russland-Flugverbot, Pandemie und Insolvenzverfahren zur Restrukturierung haben das Netz geschrumpft; Ziele und Frequenzen ändern sich häufig.
  • Prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan deines Flughafens: Georgian Airways fliegt in Europa oft nur an einzelnen Wochentagen.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Georgian Airways?

Der IATA-Code von Georgian Airways ist A9, der ICAO-Code TGZ. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „TAMAZI“. Auf Flugtrackern siehst du deshalb meist TGZ plus Flugnummer, auf der Anzeigetafel A9.

Ist Georgian Airways die nationale Airline Georgiens?

Ja. Georgian Airways gilt als Flag-Carrier Georgiens, ist aber in privater Hand. Die Rolle als Flag-Carrier übernahm sie bereits 1999, damals noch als Airzena Georgian Airlines nach dem Zusammenschluss mit Air Georgia.

Welche Flugzeuge fliegt Georgian Airways?

Fast ausschließlich Boeing 737. Laut Flottenübersichten (Stand September 2026) gehören eine 737-500, eine 737-700 und mehrere 737-800 zur Flotte, dazu ein Bombardier Global 6000 für VIP- und Regierungsflüge. Manche Übersichten führen zusätzlich eine 737-900ER, einen CRJ200 und einen zweiten Businessjet. Früher setzte die Airline auch Bombardier CRJ100, Embraer 190 und 195 und sogar die sowjetische Jak-42 ein.

Wohin fliegt Georgian Airways in Europa?

Im Angebot der Airline stehen 2026 unter anderem Wien, Berlin, Amsterdam, Paris, Nizza, Rom, Mailand-Bergamo, Forlì und Larnaka. Dazu kommen Tel Aviv, Jerewan, Ziele in Russland und Batumi im Inland. Einzelne Verbindungen werden laut Übersichten gemeinsam mit Partnern verkauft und nicht selbst geflogen. Das Angebot schwankt saisonal, prüf daher den aktuellen Flugplan.

Kann ich Georgian Airways in Deutschland spotten?

Ja, vor allem in Berlin: Georgian Airways verbindet Tiflis mit dem Flughafen BER. Die Flüge laufen aber nicht täglich. Schau vorher in die Ankunftstafel oder einen Flugtracker und such nach dem Code TGZ.

Gehört Georgian Airways zu einer Allianz?

Nein. Georgian Airways gehört keiner der drei großen Allianzen an. Stattdessen arbeitet die Airline mit einzelnen Partner-Airlines zusammen, darunter laut Übersichten Austrian Airlines, KLM, Air France und Aegean Airlines.

Was hat es mit Airzena auf sich?

Airzena ist der ursprüngliche Name der Airline. Sie wurde im September 1993 gegründet, begann mit Charterflügen und nahm 1997 Linienflüge auf, unter anderem nach Wien. 2004 folgte die Umbenennung in Georgian Airways. Der Name Airzena taucht seither nur noch vereinzelt auf, laut Übersichten etwa bei einem CRJ200-Regionaljet, der unter dieser Marke betrieben wird.

Wie stabil ist Georgian Airways?

Die Airline hat schwierige Jahre hinter sich. Ab Juli 2019 durfte sie wegen eines russischen Flugverbots nicht mehr nach Russland fliegen, die Pandemie stoppte den internationalen Verkehr für Monate, und Ende 2021 beantragte das Unternehmen ein Insolvenzverfahren zur Restrukturierung. Seit 2023 sind Russland-Flüge wieder möglich. Für Spotter heißt das vor allem: Ziele und Flugzeuge wechseln öfter als bei großen Airlines.

Georgian Airways im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

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