Das Wichtigste in Kürze
- Atlantic Airways ist die Fluggesellschaft der Färöer-Inseln mit Sitz in Sørvágur und Heimatbasis am Flughafen Vágar (FAE).
- Codes: IATA RC, ICAO FLI, Rufzeichen „FAROELINE“.
- Die Flotte ist klein und einheitlich: vier Airbus der A320-Familie, je zwei A320 und A320neo mit 174 bis 180 Sitzen.
- Zur Airline gehört ein Hubschrauberdienst mit zwei Leonardo AW139, der kleine Inseln anbindet und auch für Rettungseinsätze da ist.
- Vágar ist ein anspruchsvoller Platz: kurze Piste zwischen Bergen, viel Wind und Nebel – Atlantic Airways nutzt dort satellitengestützte RNP-Anflüge.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Atlantic Airways im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Die Flotte: kleine Airbus-Familie
- 4.Von der BAe 146 zum Airbus: die Flottengeschichte
- 5.Hubschrauber: Linienflug zwischen den Inseln
- 6.Vágar: Heimatflughafen mit Charakter
- 7.Woran du Atlantic Airways erkennst
- 8.Streckennetz und wo du die Airline spotten kannst
- 9.Atlantic Airways im Nordatlantik
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | RC |
|---|---|
| ICAO-Code | FLI |
| Rufzeichen | FAROELINE |
| Drehkreuze | FAE |
| Geschäftsmodell | Nationale Fluggesellschaft der Färöer mit Linien- und Charterflügen sowie Hubschrauberdienst |
| Sitz | Sørvágur auf der Insel Vágar, Färöer (Königreich Dänemark) |
| Gegründet | 10. November 1987, erster Flug am 28. März 1988 (Vágar–Kopenhagen) |
| Eigentümer | Färöische Landesregierung |
| Heimatflughafen | Vágar (FAE), der einzige Flughafen der Färöer |
| Allianz | keine; Codeshares unter anderem mit Air France, KLM und Icelandair |
| Flotte (Stand 2026 laut Airline) | vier Airbus der A320-Familie: zwei A320 und zwei A320neo mit 174 bis 180 Sitzen |
| Hubschrauber | zwei Leonardo AW139 für Inselverkehr, Charter und Rettungseinsätze |
| Kennzeichen | Dänisches Register mit Präfix OY- |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Atlantic Airways?
- Fast immer ein Airbus A320 oder A320neo – andere Strahlflugzeuge setzt Atlantic Airways derzeit nicht ein
- Schriftzug „Atlantic Airways“ am Rumpf; prüf zur Sicherheit immer das Kennzeichen
- Dänisches Kennzeichen mit OY-, bei den Airbus-Jets bisher in der Reihe OY-RC…
- Auf Flugtrackern steht der ICAO-Code FLI, im Funk das Rufzeichen FAROELINE
- Die A320neo erkennst du an den deutlich größeren Triebwerksgondeln gegenüber dem klassischen A320
- Auf den Färöern zusätzlich AW139-Hubschrauber im Linien- und Rettungseinsatz
Atlantic Airways gehört zu den Airlines, die du nicht zufällig im Vorbeigehen sammelst. Vier Jets, ein Heimatflughafen am Rand des Nordatlantiks und ein Streckennetz, das sich nach Saison und Wetter richtet – wer eine Maschine mit dem Code FLI vor die Linse bekommt, hat meist gezielt darauf gewartet. Diese Seite zeigt dir, wie die Airline der Färöer-Inseln aufgebaut ist, welche Flugzeuge sie fliegt und warum ihr Heimatflughafen Vágar unter Piloten und Spottern einen besonderen Ruf hat.
Vier Jets, vier Einträge im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst sofort, welche Atlantic-Airways-Maschine dir noch fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Atlantic Airways im Überblick
Atlantic Airways ist die Fluggesellschaft der Färöer-Inseln. Die Inselgruppe zwischen Schottland, Norwegen und Island gehört zum Königreich Dänemark, regelt aber die meisten Angelegenheiten selbst. Auf Färöisch heißt die Airline Atlantsflog, ihr Sitz liegt in Sørvágur auf der Insel Vágar – direkt neben dem einzigen Flughafen des Archipels.
Gegründet wurde das Unternehmen am 10. November 1987. In den Anfangsjahren war die dänische Cimber Air als Partner beteiligt, bald darauf übernahm die färöische Landesregierung die Gesellschaft vollständig. Der erste Flug führte am 28. März 1988 von Vágar nach Kopenhagen, damals mit einer BAe 146. Diese Verbindung ist bis heute das Rückgrat des Netzes.
Lange teilte sich Atlantic Airways die Strecken zwischen den Färöern und Dänemark mit Wettbewerbern, unter anderem mit Maersk Air. Nach deren Rückzug von den Färöer-Routen 2004 war Atlantic Airways für einige Zeit die einzige Gesellschaft auf diesen Verbindungen. 2007 wurde ein Teil der Aktien an der isländischen Börse platziert, die Kontrolle blieb aber bei der Landesregierung. Seit 2015 leitet Jóhanna á Bergi das Unternehmen.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code RC: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafeln, Tickets und in Flugplänen.
- ICAO-Code FLI: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen FAROELINE: so meldet sich die Besatzung im Funk – ein schöner Hinweis auf die Herkunft.
Für Spotter ist vor allem das Kennzeichen spannend. Weil die Färöer kein eigenes Luftfahrzeugregister führen, sind die Flugzeuge in Dänemark registriert und tragen das Präfix OY-. Die aktuellen Airbus-Jets der Airline tragen die Kennzeichen OY-RCJ bis OY-RCM. Ein OY-Kennzeichen allein sagt dir also noch nicht, ob du eine Maschine aus Kopenhagen oder aus Vágar vor dir hast. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Tracker richtig lesen
Such auf dem Flugtracker nach dem Präfix FLI statt nach der RC-Flugnummer oder verfolge gezielt ein Kennzeichen. Gerade bei einer so kleinen Flotte lohnt es sich, die einzelnen Kennzeichen zu verfolgen: Dann weißt du schon vor der Landung, welche der vier Maschinen kommt.
Die Flotte: kleine Airbus-Familie
Mit gerade einmal vier Strahlflugzeugen gehört Atlantic Airways zu den kleinsten Airlines, die eigenständig eine Airbus-Flotte betreiben. Laut Angaben der Airline sieht die Flotte (Stand 2026) so aus:
| Typ | Anzahl | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320 | 2 | 174 bzw. 180 | OY-RCJ und OY-RCM; klassischer A320 mit schlankeren Triebwerken, erster A320 der Airline kam im Dezember 2016 |
| Airbus A320neo | 2 | 174 | OY-RCK (Baujahr 2019) und OY-RCL (2020); neuere Generation mit deutlich größeren Triebwerksgondeln |
| Leonardo AW139 (Hubschrauber) | 2 | bis zu 12 | Inselverkehr, Charter, Such- und Rettungseinsätze |
Der Airbus A320 und die A320neo unterscheiden sich äußerlich nur in Details. Am sichersten erkennst du die neo an den großen, rundlichen Triebwerken, die weiter vor der Flügelvorderkante hängen. Eine ausführliche Anleitung findest du im Artikel A320neo oder ceo?. Hersteller beider Typen ist Airbus.
Jedes Flugzeug der Airline trägt zusätzlich einen Taufnamen, etwa „William“ oder „Elinborg“. Bei der geringen Zahl an Maschinen lohnt es sich, die Namen zusammen mit dem Kennzeichen zu notieren – so wird aus der Sichtung ein vollständiger Logbuch-Eintrag.
Flottenangaben mit Vorsicht
Bei einer Airline mit vier Jets verändert schon ein einzelner Zu- oder Abgang das Bild deutlich. Die Angaben oben beruhen auf den Flottenangaben der Airline (Stand 2026) und können sich ändern. Für die tagesaktuelle Flotte hilft ein Blick in eine Flottendatenbank.
Von der BAe 146 zum Airbus: die Flottengeschichte
Wer ältere Fotos von Atlantic Airways kennt, sieht dort einen ganz anderen Flugzeugtyp: die vierstrahlige BAe 146. Der britische Regionaljet war wie gemacht für Vágar, denn er kam mit kurzen Pisten gut zurecht. Von 1988 bis in die 2010er-Jahre war die BAe 146-200 das Arbeitspferd der Airline. Später kamen die weiterentwickelten Versionen Avro RJ85 und Avro RJ100 hinzu.
Zum Wendepunkt wurde die Pistenverlängerung in Vágar. Bis 2011 war die Bahn nur rund 1.250 Meter lang, danach knapp 1.800 Meter. Erst damit konnte Atlantic Airways ab März 2012 den Airbus A319 einsetzen und mehr Sitze sowie weiter entfernte Ziele anbieten, etwa Sonnenziele am Mittelmeer. Die A319 waren bis Anfang der 2020er-Jahre im Einsatz, dann übernahmen A320 und A320neo komplett.
| Zeitraum (laut Nachschlagewerken) | Typ | Bedeutung |
|---|---|---|
| ab 1988 bis 2010er-Jahre | BAe 146-200 | Erster Typ, Erstflug nach Kopenhagen |
| 2000er- bis 2010er-Jahre | Avro RJ85, Avro RJ100 | Modernisierte Versionen der 146 |
| 2012 bis Anfang 2020er | Airbus A319 | Erster Airbus, möglich durch längere Piste |
| seit Dezember 2016 | Airbus A320 | Mehr Sitze bei gleicher Pistenlänge |
| seit 2019 | Airbus A320neo | Aktuelle Generation |
Zur Geschichte gehört auch ein schwerer Unfall: Am 10. Oktober 2006 rutschte eine gecharterte BAe 146-200 der Airline bei der Landung in Stord (Norwegen) über das Pistenende hinaus. Vier Menschen kamen ums Leben. Die Ursache lag laut den Untersuchungen bei den Spoilern, die bei der Landung nicht ausfuhren und so die Bremswirkung schwächten.
Die A320neo fehlt dir noch?
Setz Kennzeichen oder Airlines auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Hubschrauber: Linienflug zwischen den Inseln
Eine Besonderheit, die du bei kaum einer anderen europäischen Airline findest: Atlantic Airways betreibt auch einen Hubschrauberdienst. Er bindet kleine Inseln und Orte an, die sonst nur per Boot erreichbar sind – etwa Mykines, Skúvoy, Stóra Dímun, Svínoy oder Fugloy. Die Umläufe beginnen und enden in Vágar, auch Tórshavn wird angeflogen. Geflogen wird an festen Wochentagen, im Sommer teils mit abweichenden Strecken.
Lange flog die Airline dafür Hubschrauber vom Typ Bell 412. 2015 und 2016 wurden sie durch zwei Leonardo AW139 ersetzt, die laut Airline jeweils bis zu 12 Fluggäste befördern. Neben dem Linienverkehr übernehmen sie Charter sowie Such- und Rettungseinsätze. Hersteller ist Leonardo.
Wenn du auf den Färöern unterwegs bist, lohnt sich der Blick nach oben: Die AW139 sind dort ein alltägliches Bild. Tipps zum Fotografieren von Drehflüglern findest du im Guide Hubschrauber spotten.
Vágar: Heimatflughafen mit Charakter
Der Flughafen Vágar (IATA FAE, ICAO EKVG) liegt etwas östlich von Sørvágur, rund 46 Kilometer von der Hauptstadt Tórshavn entfernt. Gebaut wurde er im Zweiten Weltkrieg von britischen Truppen; der Ort wurde damals gewählt, weil er vom Meer aus schwer einzusehen war. Nach dem Krieg lag der Platz brach, bis er 1963 als ziviler Flughafen wieder öffnete. 2014 ging ein neues Terminal in Betrieb.
Was Vágar unter Piloten bekannt macht, ist die Kombination aus kurzer Piste, hohem Gelände und rauem Wetter. Die Bahn 12/30 ist knapp 1.800 Meter lang. Rundherum steigt das Gelände steil an, Wind aus wechselnden Richtungen sorgt für Turbulenzen, und Nebel kann den Betrieb tagelang erschweren.
Satellitennavigation statt Sichtflug
Atlantic Airways setzt in Vágar seit 2012 auf RNP-Verfahren (Required Navigation Performance). Dabei folgt das Flugzeug einem satellitengestützten Pfad mit sehr engen Toleranzen – auch durch Kurven hindurch, die ein klassischer Instrumentenanflug nicht abbilden kann. So lassen sich Berge präzise umfliegen und Anflüge auch bei schlechterer Sicht durchführen. Atlantic Airways gilt als eine der ersten Airlines in Europa, die solche Verfahren eingeführt hat. Andere Gesellschaften, die Vágar anfliegen, brauchen dafür eigene Ausrüstung, Schulung und Genehmigungen.
Wie ein klassischer Instrumentenanflug funktioniert, erklärt der Artikel zum ILS-Anflug. Und warum Landungen bei kräftigem Querwind so spektakulär aussehen, liest du unter Seitenwindlandungen.
Wetter einplanen
Auf den Färöern ändert sich das Wetter oft innerhalb kurzer Zeit. Verspätungen, Ausweichlandungen oder Annullierungen wegen Nebel und Wind kommen vor. Wenn du für Fotos anreist, plane Puffertage ein und behalte Wind und Wolken im Blick, etwa mit Windy und anderen Wetterkarten. Wie du auch bei grauem Himmel brauchbare Bilder machst, zeigt der Guide Planespotting bei schlechtem Wetter.
Woran du Atlantic Airways erkennst
Die einfachste Faustregel: Ein Jet mit dem Schriftzug „Atlantic Airways“ ist immer ein Airbus der A320-Familie. Andere Strahlflugzeuge betreibt die Airline derzeit nicht. Auf dem Vorfeld in Kopenhagen oder Billund hilft dir zusätzlich das Kennzeichen: Ein OY- zusammen mit dem Tracker-Code FLI ist praktisch eindeutig.
Verwechslungsgefahr besteht vor allem beim Namen. Die norwegische Norse Atlantic Airways fliegt Langstrecke mit Boeing 787 – mit den Färöern hat sie nichts zu tun. Auch Air Atlanta Icelandic klingt ähnlich, ist aber ein isländischer Wet-Lease-Anbieter mit Großraumflugzeugen.
Typ prüfen
A320 oder A320neo? Die Triebwerke verraten die Generation.
Kennzeichen lesen
Das OY- am Rumpf zeigt das dänische Register, die letzten Buchstaben die einzelne Maschine.
Tracker abgleichen
Der ICAO-Code FLI bestätigt, dass Atlantic Airways den Flug durchführt.
Sauber notieren
Kennzeichen, Typ und Flughafen getrennt festhalten – bei vier Jets weißt du so genau, was dir noch fehlt.
Streckennetz und wo du die Airline spotten kannst
Das Netz ist klein und stark saisonal geprägt. Das Rückgrat bildet die Verbindung nach Kopenhagen, dazu kommen Flüge nach Billund und – je nach Saison – nach Aalborg, Edinburgh, Paris, London, Barcelona, Mallorca oder Gran Canaria. Auch Island und Norwegen standen und stehen immer wieder im Programm. Zeitweise flog Atlantic Airways saisonal sogar in die USA; diese Verbindung ist inzwischen wieder eingestellt. Dazu kommen Charterflüge, vor allem ab Kopenhagen und Billund.
Für Spotter in Mitteleuropa ist der Flughafen Kopenhagen die beste Adresse. Dort teilt sich Atlantic Airways das Vorfeld mit SAS und vielen anderen nordischen Gesellschaften. Ein guter Ausgangspunkt ist der Spot Flyvergrillen, mehr Tipps sammelt der Kopenhagen-Guide für Spotter. Ebenfalls regelmäßig zu Gast ist die Airline am Flughafen Billund, saisonal auch am Flughafen Edinburgh.
Gute Chancen auf Atlantic Airways, wenn …
- du in Kopenhagen spottest und der Flugplan einen RC-Flug zeigt
- du den Flug vorher per Tracker unter FLI verfolgst
- Sommer ist und die saisonalen Ziele bedient werden
Prüf es vorher, wenn …
- auf den Färöern schlechtes Wetter herrscht – dann verschieben sich Umläufe
- du nach älteren Spotterberichten oder Streckenkarten planst
Eher kein Atlantic-Airways-Tag, wenn …
- dein Flughafen nicht im aktuellen Streckennetz steht – Zufallsbesuche sind selten
Atlantic Airways im Nordatlantik
Atlantic Airways ist Teil eines kleinen Kreises von Airlines, die abgelegene Inselregionen im Nordatlantik anbinden. Vergleichbar ist Air Greenland, die ebenfalls in Dänemark registrierte Fluggesellschaft Grönlands. Nach Island bestehen enge Verbindungen: Icelandair arbeitete schon in den 1990er-Jahren mit Atlantic Airways zusammen und ist heute Codeshare-Partner. Island erreichst du über den Flughafen Keflavik.
Auch ein Blick nach Norwegen und Schottland lohnt sich: Widerøe und Loganair fliegen ebenfalls unter rauen Bedingungen auf kurze Pisten. Wenn du solche Airlines gezielt sammelst, ergibt sich eine spannende Nordatlantik-Liste – mit Atlantic Airways als einem der schwierigsten Einträge.
Einer Allianz gehört Atlantic Airways nicht an. Stattdessen setzt die Airline auf einzelne Partnerschaften, unter anderem Codeshares mit Air France und KLM. Damit erreichen Reisende aus Paris und Amsterdam die Färöer mit einem durchgehenden Ticket.
Häufige Verwechslungen
- Atlantic Airways mit Norse Atlantic Airways verwechseln – Norse ist eine norwegische Langstrecken-Airline mit Boeing 787.
- OY- automatisch für eine dänische Airline halten – auch die Färöer und Grönland nutzen das dänische Register.
- A320 als A320neo notieren – die Triebwerksgröße entscheidet, nicht die Bemalung.
- Die Airline nach der BAe 146 suchen – die vierstrahligen Jets sind Geschichte, heute fliegt nur noch Airbus.
- RC-Flugnummer im Tracker suchen – dort erscheint meist der ICAO-Code FLI.
- Hubschrauber übersehen – die AW139 gehören zur selben Airline und zählen für Sammler ebenfalls.
Atlantic Airways im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen der Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Atlantic Airways ist klein, aber eigenständig: eine nationale Airline für eine kleine Inselgruppe im Nordatlantik, mit vier Airbus-Jets, zwei Hubschraubern und einem Heimatflughafen, der zu den anspruchsvolleren Europas zählt. Für Spotter ist sie eine überschaubare, aber nicht ganz leichte Sammelaufgabe. Wer Kennzeichen und ICAO-Code im Blick behält und Kopenhagen als Anlaufpunkt nutzt, hat gute Chancen, alle vier Jets ins Logbuch zu bekommen.
Kurzfazit
Atlantic Airways (IATA RC, ICAO FLI) ist die Airline der Färöer-Inseln mit Sitz in Sørvágur. Sie fliegt vier Airbus A320 und A320neo mit OY-Kennzeichen, betreibt AW139-Hubschrauber zwischen den Inseln und landet zu Hause auf der kurzen Piste von Vágar.
Zusammenfassung
- Atlantic Airways erkennst du an der kleinen, reinen A320-Familien-Flotte, am Kennzeichen-Präfix OY- und am ICAO-Code FLI auf dem Tracker.
- Mit nur vier Jets ist jede einzelne Maschine eine überschaubare Sammelaufgabe – das Kennzeichen entscheidet, welche du schon hast.
- Außerhalb der Färöer triffst du Atlantic Airways vor allem in Kopenhagen und Billund, saisonal auch an Zielen wie Edinburgh, Paris oder Barcelona.
- Historisch prägten BAe 146 und Avro RJ das Bild der Airline – die Umstellung auf Airbus wurde erst durch die Pistenverlängerung in Vágar möglich.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Atlantic Airways?
Der IATA-Code ist RC, der ICAO-Code FLI. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „FAROELINE“. Auf Flugtrackern erscheint deshalb meist ein Flug mit FLI am Anfang, auf Anzeigetafeln dagegen eine RC-Flugnummer.
Ist Atlantic Airways eine dänische Airline?
Ja und nein. Die Färöer gehören zum Königreich Dänemark, sind aber weitgehend selbstverwaltet. Atlantic Airways ist die Fluggesellschaft der Färöer, gehört der färöischen Landesregierung und hat ihren Sitz in Sørvágur. Ihre Flugzeuge sind im dänischen Register eingetragen und tragen deshalb OY-Kennzeichen.
Welche Flugzeuge fliegt Atlantic Airways?
Laut Angaben der Airline (Stand 2026) besteht die Flotte aus vier Airbus der A320-Familie: zwei klassischen A320 und zwei A320neo mit 174 bis 180 Sitzen. Dazu kommen zwei Hubschrauber vom Typ Leonardo AW139. Flottendetails können sich ändern, prüf deshalb bei Bedarf eine aktuelle Flottendatenbank.
Welche Flugzeuge hatte Atlantic Airways früher?
Von 1988 bis in die 2010er-Jahre flog die Airline vor allem die BAe 146-200, später ergänzt durch Avro RJ85 und RJ100. Ab 2012 kamen Airbus A319 dazu, die inzwischen durch A320 und A320neo ersetzt sind. Hubschrauber vom Typ Bell 412 wurden 2015/2016 durch die AW139 abgelöst.
Warum gilt der Anflug auf Vágar als schwierig?
Die Piste ist mit rund 1.800 Metern kurz, liegt zwischen hohem Gelände und ist häufig starkem Wind, Turbulenzen und Nebel ausgesetzt. Atlantic Airways nutzt seit 2012 satellitengestützte RNP-Verfahren, mit denen sich der Platz auch bei eingeschränkter Sicht präziser anfliegen lässt.
Gehört Atlantic Airways zu einer Allianz?
Nein. Atlantic Airways ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Die Airline arbeitet aber über Codeshares mit Partnern zusammen, darunter Air France, KLM und Icelandair.
Wo kann ich Atlantic Airways außerhalb der Färöer spotten?
Am verlässlichsten in Kopenhagen, der wichtigsten Verbindung der Airline, und in Billund. Saisonal fliegt Atlantic Airways weitere Ziele an, etwa Edinburgh, Paris, Barcelona, Mallorca oder Gran Canaria. Das Streckennetz ändert sich von Saison zu Saison, schau also vorher in den aktuellen Flugplan.
Was macht der Hubschrauberdienst von Atlantic Airways?
Die AW139 verbinden Vágar und Tórshavn mit kleinen Inseln und Orten, die sonst nur per Boot erreichbar sind, etwa Mykines, Skúvoy oder Svínoy. Außerdem werden die Hubschrauber für Charter sowie Such- und Rettungseinsätze genutzt.
Atlantic Airways im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypBAe 146-200
Hoher Flügel, vier kleine Triebwerke, Muschel-Heck: Die BAe 146-200 ist die mittlere und meistgesehene Version des britischen Vierstrahlers. Heute fliegt sie vor allem als Löschflugzeug über Nordamerika.
FlugzeugtypAvro RJ100 / BAe 146-300
Der Avro RJ100 ist die längste Version der vierstrahligen BAe-146-Familie – über Jahre das Arbeitspferd von Crossair, Swiss und Brussels Airlines und heute ein seltener Gast am Himmel.
FlugzeugtypBAe 146 / Avro RJ85
Hoch angesetzter Flügel, vier kleine Triebwerke, T-Leitwerk und eine Heckklappe als Luftbremse: Der Avro RJ85 ist eines der markantesten Regionalflugzeuge überhaupt – und inzwischen eine echte Rarität.
FlugzeugtypLeonardo AW139
Fünf Rotorblätter, offener Heckrotor und Räder, die in seitliche Stummel einfahren: Der AW139 ist laut Leonardo der meistverkaufte Zweimotorer seiner Klasse und fliegt für Küstenwachen, Polizei und Offshore-Betreiber. So erkennst du ihn.
FlugzeugtypBell 412
Huey-Silhouette, aber vier Rotorblätter und zwei gekoppelte Turbinen: Die Bell 412 ist der zweimotorige Mehrzweckhubschrauber für SAR, Militär und Behörden. So erkennst du sie und ihre Varianten.
Weitere Airlines
Air Greenland
Die Airline Grönlands: ein einziger roter Großraumjet nach Kopenhagen, Dash 8 zwischen den Küstenorten und eine große Hubschrauberflotte – dazu ein Streckennetz, das sich mit drei neuen Flughäfen gerade grundlegend verändert.
NetzwerkIcelandair
Islands Netzwerk-Airline verbindet über Keflavík Europa und Nordamerika. Die Flotte steckt mitten im Umbruch: Die Boeing 757 verschwindet, 737 MAX und Airbus A321LR übernehmen.
NetzwerkSAS Scandinavian Airlines
Die skandinavische Netzwerk-Airline mit dem blauen Leitwerk: 1946 von Dänemark, Norwegen und Schweden gegründet, drei Drehkreuze, seit 2024 bei SkyTeam statt in der Star Alliance – und eine Flotte mit Kennzeichen aus vier Ländern.
RegionalCimber Air / Cimber Sterling
Historische Regionalairline aus Sønderborg: 1950 gegründet, später Partner von Lufthansa und SAS, ab 2009 als Cimber Sterling unterwegs – und im Mai 2012 pleite.
NetzwerkMaersk Air
Historische dänische Airline der Reederei A. P. Møller-Mærsk: Maersk Air flog von 1969 bis 2005 ab Kopenhagen und Billund, vor allem mit Boeing 737 und Fokker-Turboprops, und ging 2005 in Sterling auf.
RegionalLoganair
Schottlands Regionalairline verbindet Inseln, Highlands und britische Städte – mit ATR-Turboprops, Embraer-Jets, Twin Ottern auf dem Strand von Barra und Islandern auf dem kürzesten Linienflug der Welt.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerLeonardo
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FlughafenFlughafen Kopenhagen-Kastrup
Der größte Flughafen der nordischen Länder liegt auf Amager, acht Kilometer vom Rathausplatz entfernt: drei Pisten, ein Terminalkomplex mit Metro- und Zuganschluss, SAS als Hausherr – und mit dem Flyvergrillen ein Spotterplatz, der in Dänemark Kultstatus hat.
FlughafenFlughafen Billund
Der Flughafen, den ein Spielzeughersteller baute: Billund begann als Graspiste für die Firmenflugzeuge von LEGO und ist heute Dänemarks zweitgrößter Flughafen – mit einer langen Bahn, viel Umsteigeverkehr über europäische Drehkreuze und einem kräftig wachsenden Frachtgeschäft rund um Maersk Air Cargo.
Wo du Atlantic Airways vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
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