Das Wichtigste in Kürze
- Das Fleet Air Arm Museum liegt direkt an der RNAS Yeovilton, einem der wichtigsten Hubschrauberstandorte der britischen Streitkräfte. Heute tritt es als Royal Navy Museums: Naval Aviation auf.
- Concorde 002 ist der Publikumsmagnet: Die erste britische Concorde landete am 4. März 1976 zu ihrem letzten Flug in Yeovilton und steht seitdem im Museum – 2026 also seit 50 Jahren.
- Hall 3 bildet das Flugdeck der HMS Ark Royal in den 1970er-Jahren nach, die Flugzeuge stehen dort wie im Einsatz.
- Draußen fliegen Wildcat und Merlin, wenn Dienstbetrieb ist. Die besten Chancen hast du an Werktagen, an denen das Museum geöffnet hat.
- Plane Öffnungstage und Regeln ein: Mittwoch bis Sonntag geöffnet, keine Stative, kein Blitz, keine Hunde außer Assistenzhunden.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Ein Museum auf einem Marineflugplatz
- 7.Die Lage: Museum im Norden, Flugfeld im Süden
- 8.Concorde 002: Die erste britische Concorde
- 9.Hall 3: Auf dem Deck der Ark Royal
- 10.Hall 1 und 2: Typensammeln durch ein Jahrhundert
- 11.Draußen: Flugbetrieb an der RNAS Yeovilton
- 12.Fotografieren: Hallen, Gegenlicht und Militärgelände
- 13.Anreise: Auto, Bahn und Fahrrad
- 14.Veranstaltungen im Herbst und Winter 2026
- 15.Yeovilton im Vergleich
- 16.Fazit
- 17.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt51.01490, -2.63660 · Yeovilton bei Ilchester, Somerset, England
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Offizieller Name | Heute als Royal Navy Museums: Naval Aviation geführt, bekannt als Fleet Air Arm Museum; Teil der Royal Navy Museums |
|---|---|
| Spot-Typ | Marineflieger-Museum auf dem Gelände eines aktiven Militärflugplatzes der Royal Navy |
| Flugplatz | Royal Naval Air Station Yeovilton, auch HMS Heron (ICAO: EGDY, IATA: YEO), seit 1941 in Betrieb |
| Adresse | RNAS Yeovilton, Ilchester, Somerset, BA22 8HW – an der B3151, nahe A303 und A37 |
| Pisten | Betonbahnen 08/26 (rund 2.290 m) und 04/22 (rund 1.460 m) |
| Öffnungszeiten | Mittwoch bis Sonntag 10–16:30 Uhr, in den Schulferien in South Somerset täglich (Stand Oktober 2026, vorab prüfen) |
| Eintritt | Erwachsene 21 £ online, 24 £ an der Kasse; Ticket gilt zwölf Monate ab Besuchsdatum (Stand Oktober 2026) |
| Parken | Kostenlos, rund 230 Plätze, davon 15 Behindertenparkplätze; Eingang etwa 50 m vom Parkplatz |
| Fotografieren | Private Fotos ohne Blitz erlaubt, Stative auf dem Gelände verboten |
| Typische Aufenthaltsdauer | Ein halber bis ganzer Tag, je nachdem, wie viel draußen fliegt |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Hall 4 mit Concorde 002
Der Höhepunkt für Airliner-Fans: Die erste in Großbritannien gebaute Concorde steht hier seit 1976, und du darfst an Bord gehen. Daneben findest du Versuchsflugzeuge wie den BAC 221 und den Hawker Siddeley P.1127, den Vorläufer des Harrier. Für die ganze Concorde brauchst du ein Weitwinkel oder ein Panorama aus mehreren Bildern, an Bord ist es eng.
Hall 3: Aircraft Carrier Experience
Die Halle ist als Flugdeck und Insel des Flugzeugträgers HMS Ark Royal gestaltet, so wie er in den 1970er-Jahren aussah; diese Form bekam sie 2023. Die Flugzeuge stehen wie auf einem echten Deck. Das ist die Chance für Bilder, die sonst nur an Bord eines Trägers möglich wären – mit Inszenierung statt Tageslicht.
Hall 1 und Hall 2: Von Doppeldeckern bis Korea
In Hall 1 geht es von Luftschiffen und Doppeldeckern bis zu Jets und Hubschraubern, darunter das Rumpfvorderteil einer Short 184, die in der Skagerrakschlacht flog. Hall 2 zeigt vor allem den Zweiten Weltkrieg mit einem Nebenraum zu Kamikaze-Flugzeugen und zwei Mustern aus dem Koreakrieg. Ideal zum Typensammeln, weil viele Exponate Einzelstücke sind.
Sichtbereiche zum Flugfeld
Das Museum liegt direkt auf dem Gelände der Air Station. Laut gängigen Nachschlagewerken gibt es Bereiche, von denen du militärische Flugzeuge, vor allem Hubschrauber, beim Starten und Landen beobachten kannst. Was du siehst, hängt vom Dienstbetrieb ab – an manchen Tagen ist viel los, an anderen fast nichts. Ein Telezoom gehört in die Tasche.
Cobham Hall (Reservesammlung)
Gegenüber dem Museum steht eine klimatisierte Halle mit der Reservesammlung, in der Flugzeuge gelagert und restauriert werden. Normalerweise ist sie nicht zugänglich, das Museum öffnet sie aber zu besonderen Führungen, für 2026 ist eine Reserve Collection Experience am 2. Dezember angekündigt.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Fleet Air Arm Museum an der RNAS Yeovilton
- Concorde 002 (G-BSST) – die erste in Großbritannien gebaute Concorde, begehbar
- Flugdeck der HMS Ark Royal als begehbare Inszenierung in Hall 3
- Fairey Fulmar N1854 – Prototyp und einziges erhaltenes Exemplar des Musters
- Fairey Swordfish, Supermarine Walrus und Seafire aus der Frühzeit der Trägerflieger
- Sea Vixen, Buccaneer, Phantom FG.1 und Sea Harrier FA.2 aus der Jetära der Royal Navy
- Wessex, Sea King und Lynx als Vertreter der Marinehubschrauber
- Wildcat und Merlin im Platzbetrieb – die aktuellen Hubschrauber der Royal Navy und des Army Air Corps
- Navy Wings mit flugfähigen historischen Marineflugzeugen auf dem Platz
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Museum und aktiver Militärflugplatz an einem Ort
- Concorde 002 zum Betreten – ein Exponat, das du nirgendwo sonst bekommst
- Sehr seltene Marine-Typen, teils als letzte Exemplare ihrer Art
- Kostenloses Parken direkt am Eingang
- Ticket gilt zwölf Monate – ein zweiter Besuch kostet nichts extra
Dagegen spricht
- Außerhalb der Schulferien montags und dienstags geschlossen
- Flugbetrieb ist Dienstbetrieb, nicht Programm – planbar ist nichts
- Blick aufs Flugfeld nach Süden, mittags Gegenlicht
- Ohne Auto umständlich, kein Bahnhof in der Nähe
- Keine Stative erlaubt, in der Concorde wenig Platz
Aktualisiert: Oktober 2026 – Wer nach Yeovilton fährt, bekommt zwei Spots zum Preis von einem. Auf der einen Seite steht eine der größten Sammlungen zur Marinefliegerei überhaupt, mit mehr als 90 Flugzeugen und einer Concorde, in die du hineinsteigen kannst. Auf der anderen Seite liegt die Royal Naval Air Station Yeovilton, ein aktiver Militärflugplatz, auf dem Wildcat- und Merlin-Hubschrauber ihren Dienst tun. Das Museum ist nicht neben den Flugplatz gebaut, es liegt mitten auf seinem Gelände.
Diese Seite zeigt dir, was in den vier Hallen auf dich wartet, wie du das Flugfeld im Blick behältst, wann du am besten kommst und welche Regeln auf einem Militärgelände gelten.
Jede Marine-Rarität in deinem Hangar
Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen und Spot – von der Concorde 002 in Hall 4 bis zur Wildcat im Platzrundenverkehr – und baust dir deine eigene Sammlung auf. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Ein Museum auf einem Marineflugplatz
Die Air Station Yeovilton liegt in Somerset, wenige Kilometer nördlich von Yeovil. Sie wurde ab 1939 gebaut, ist seit 1941 in Betrieb und trägt, wie bei der Royal Navy üblich, auch einen Schiffsnamen: HMS Heron. Der Platz hat zwei Betonbahnen, die Hauptbahn 08/26 mit rund 2.290 Metern und die kürzere 04/22 mit rund 1.460 Metern. Der ICAO-Code lautet EGDY.
Das Museum wurde am 28. Mai 1964 eröffnet. Zur Einweihung flog der Duke of Edinburgh mit dem Vorführflugzeug einer HS 748 nach Yeovilton. Aus der kleinen Sammlung von damals wuchs eine der wichtigsten Ausstellungen zur britischen Marinefliegerei. Laut Museum umfasst sie heute mehr als 90 Flugzeuge und rund 30.000 Objekte, dazu Triebwerke, Schiffsmodelle – vor allem von Flugzeugträgern – und ein Archiv. 2025 kamen nach gängigen Angaben gut 80.000 Besucher.
Offiziell tritt das Haus inzwischen als Royal Navy Museums: Naval Aviation auf. In Wegweisern, Webadressen und in der Szene bleibt es aber das Fleet Air Arm Museum, kurz FAAM – benannt nach dem Fleet Air Arm, den Fliegerkräften der Royal Navy.
Die Lage: Museum im Norden, Flugfeld im Süden
Das Museum liegt am Nordrand der Air Station an der Straße B3151. Der Parkplatz ist direkt am Eingang, gegenüber steht die Cobham Hall mit der Reservesammlung. Südlich der Museumsbauten erstreckt sich das Flugfeld mit beiden Pisten und den Hubschrauberflächen.
Für die Fotografie ist das die wichtigste Information: Vom Museum aus blickst du nach Süden. Zur Mittagszeit steht die Sonne damit vor dir, Hubschrauber und Flugzeuge werden zu dunklen Silhouetten. Morgens und am späten Nachmittag fällt das Licht von Osten oder Westen seitlich ein. Im Winter steht die Sonne den ganzen Tag tief im Süden – dann ist das Gegenlicht am Flugfeld hartnäckig, und die Hallen sind die bessere Wahl.
| Bereich | Was dich dort erwartet | Spotter-Wert |
|---|---|---|
| Hall 1 | Von Luftschiffen und Doppeldeckern bis zu Jets und Hubschraubern | Viele Einzelstücke, Café im Gebäude |
| Hall 2 | Zweiter Weltkrieg, Kamikaze-Raum, Koreakrieg | Seltene Muster, teils aus Japan |
| Hall 3 | Flugdeck und Insel der HMS Ark Royal in den 1970ern | Einzigartige Inszenierung |
| Hall 4 | Concorde 002, BAC 221, P.1127, Bristol-Scout-Nachbau | Prototypen und Versuchsflugzeuge |
| Cobham Hall | Reservesammlung und Restaurierung | Nur bei Führungen |
| Flugfeld | Dienstbetrieb mit Wildcat, Merlin und Schulflugzeugen | Bonus, nicht planbar |
Licht vorab einschätzen
Weil du vom Museum nach Süden blickst, entscheidet die Uhrzeit über Gegenlicht oder Seitenlicht. Mit dem Sonnenstand-Planer in Planetrack siehst du für deinen Besuchstag, wann die Sonne seitlich auf das Flugfeld fällt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Concorde 002: Die erste britische Concorde
Für viele Besucher ist sie der eigentliche Grund für die Fahrt nach Somerset. Die Concorde 002 mit dem Kennzeichen G-BSST war der zweite Prototyp des Überschallverkehrsflugzeugs und die erste in Großbritannien gebaute Concorde. Ihr Erstflug führte am 9. April 1969 vom Werk in Filton zum Flugplatz Fairford, am Steuer saß Testpilot Brian Trubshaw. Wenige Wochen vorher war in Toulouse der französische Prototyp 001 gestartet.
Nach Jahren in der Erprobung flog die 002 am 4. März 1976 ein letztes Mal, und zwar nach Yeovilton. 2026 steht sie damit seit einem halben Jahrhundert im Museum. Heute ist sie in Hall 4 untergebracht, und du kannst an Bord gehen. Im Inneren siehst du, dass sie nie ein Linienflugzeug war: Ein Prototyp war voller Messtechnik statt Passagiersitze. Das Museum weist darauf hin, dass es innen eng ist und der Zugang für Rollstühle eingeschränkt ist.
Neben der Concorde stehen in Hall 4 Versuchsflugzeuge, die britische Luftfahrtgeschichte geschrieben haben. Der BAC 221 ist ein umgebauter Forschungsjet aus dem Umfeld der Concorde-Entwicklung. Der Hawker Siddeley P.1127 gilt als Vorläufer des Senkrechtstarters Harrier. Dazu kommt ein Nachbau des Doppeldeckers Bristol Scout.
Fotografisch ist Hall 4 eine Herausforderung. Die Concorde ist lang, die Halle bietet wenig Abstand für eine Gesamtansicht. Nimm ein Weitwinkel mit oder setz ein Panorama aus mehreren Einzelbildern zusammen. Weil Stative verboten sind, hilft eine ruhige Hand und eine höhere ISO-Einstellung. Tipps für kurze Brennweiten findest du im Beitrag Weitwinkel- und Normalobjektive beim Spotting, die ganze Geschichte des Musters in Die Concorde.
Concorde-Doppel im Südwesten
Gut eine Autostunde nördlich steht in Filton die nächste Concorde. Im Museum Aerospace Bristol ist die Maschine zu sehen, die 2003 als letzte Concorde überhaupt flog und in Filton landete. Wer beide an einem Wochenende besucht, hat den Anfang und das Ende der britischen Concorde-Geschichte gesehen. Den Spot-Guide dazu findest du unter Aerospace Bristol am Flugplatz Filton.
Hall 3: Auf dem Deck der Ark Royal
Die zweite große Attraktion ist die Aircraft Carrier Experience. Hall 3 ist als Flugdeck und Insel des Flugzeugträgers HMS Ark Royal gestaltet, so wie das Schiff in den 1970er-Jahren aussah. Ihre heutige Gestalt bekam die Halle 2023. Am Eingang stehen Anker der Ark Royal und der HMS Eagle, die beide als Träger der Royal Navy dienten.
Auf dem Deck stehen die Flugzeuge, als wären sie bereit für den nächsten Start. Die 1970er-Jahre waren die Zeit der großen Jets auf britischen Trägern: Zur Sammlung des Museums gehören unter anderem eine McDonnell Douglas Phantom FG.1, eine Blackburn Buccaneer und eine de Havilland Sea Vixen. Welche Maschine gerade wo steht, kann sich mit Umbauten ändern.
Für Spotter ist die Halle ein seltenes Motiv: Trägerflugzeuge in Deckaufstellung bekommst du sonst nur auf einem Museumsschiff wie dem Intrepid Museum in New York. Das Licht ist inszeniert und wechselt teilweise. Belichte deshalb eher auf die hellen Flächen und arbeite mit offener Blende, statt auf Blitz zu setzen – der ist ohnehin nicht erlaubt.
Hall 1 und 2: Typensammeln durch ein Jahrhundert
In Hall 1 beginnt die Geschichte mit Luftschiffen und Doppeldeckern und reicht bis zu modernen Jets und Hubschraubern. Ein besonderes Stück ist das Rumpfvorderteil der Short 184 mit der Kennung 8359, die 1916 in der Skagerrakschlacht im Einsatz war. Im selben Gebäude liegt das Warnefords Café.
Hall 2 widmet sich vor allem dem Zweiten Weltkrieg. In einem Nebenraum geht es um japanische Kamikaze-Flugzeuge, darunter eine Yokosuka Ohka, dazu kommen zwei Muster aus dem Koreakrieg. Kurz vor dem Übergang zu Hall 3 stehen Modelle von Flugzeugträgern.
Für Typensammler ist die Liste lang. Laut gängigen Nachschlagewerken gehören zur Sammlung:
- Fairey Fulmar N1854 – der Prototyp und das einzige erhaltene Exemplar eines Musters, von dem rund 600 gebaut wurden
- Fairey Swordfish und Supermarine Walrus aus der Zeit der offenen Cockpits und Doppeldecker
- Supermarine Seafire F.17, die Marineversion der Spitfire
- Vought Corsair KD431 im restaurierten Zustand von 1944
- Hawker Sea Fury und Westland Wyvern aus der Übergangszeit zum Jet
- Sea Vixen, Buccaneer und Phantom FG.1 aus der Hochzeit der großen Träger
- British Aerospace Sea Harrier FA.2, die letzte Version des Senkrechtstarters bei der Royal Navy
- Hubschrauber wie Wessex, Sea King und Lynx
Viele dieser Muster tragen eine militärische Seriennummer statt eines zivilen Kennzeichens. Wer sich bei älteren Flugzeugen unsicher ist, findet im Beitrag Oldtimer am Himmel erkennen Merkmale, mit denen du ähnliche Typen auseinanderhältst.
Seriennummer mitfotografieren
Fotografiere bei jedem Exponat die Kennung oder die Infotafel mit. So ordnest du jedes Bild später eindeutig zu und setzt fehlende Muster in Planetrack auf deine Wunschliste. Planetrack startet bald – sichere dir einen Platz auf der Warteliste.
Draußen: Flugbetrieb an der RNAS Yeovilton
Yeovilton ist kein Museumsflugplatz, sondern eine der wichtigsten Hubschrauberbasen der britischen Streitkräfte. Nach gängigen Nachschlagewerken sind hier unter anderem stationiert:
- Die 815 und 825 Naval Air Squadron mit dem Wildcat HMA2, dem Bordhubschrauber der Royal Navy
- Die Commando Helicopter Force mit den Staffeln 845, 846 und 847, die den Merlin und den Wildcat AH1 zur Unterstützung der Royal Marines fliegen
- Mehrere Staffeln des Army Air Corps mit dem Wildcat AH1
- Die 727 Naval Air Squadron mit dem Schulflugzeug Tutor
Wildcat und Merlin stammen aus der Produktion von Leonardo, dessen britischer Hubschrauberzweig in Yeovil sitzt, nur wenige Kilometer südlich. Die Wildcat ist eine Weiterentwicklung des Lynx – im Museum siehst du also den Vorgänger, draußen den Nachfolger.
Dazu kommt Navy Wings, eine Stiftung, die historische Marineflugzeuge restauriert und fliegt. Sie hat ihr Heritage Centre auf der Air Station. Zur Sammlung zählen laut Navy Wings unter anderem zwei Fairey Swordfish – die W5856 gilt als ältestes flugfähiges Exemplar weltweit –, eine Seafire, eine Sea Fury, eine Sea Hawk und ein Westland Wasp. Ob eine dieser Maschinen bei deinem Besuch auf dem Platz ist oder fliegt, hängt von Wartung und Airshow-Kalender ab.
Planbar ist am Flugfeld nichts. Militärischer Betrieb richtet sich nach Ausbildung, Übungen und Einsätzen, nicht nach Besuchern. Erfahrungsgemäß ist unter der Woche mehr los als am Wochenende. Weil das Museum außerhalb der Ferien nur von Mittwoch bis Sonntag öffnet, sind Mittwoch bis Freitag die besten Tage, um Hallen und Flugbetrieb zu kombinieren. Für Hubschrauber im Schwebeflug und beim Rollen hilft dir der Beitrag Hubschrauber spotten, die Unterschiede zwischen den Mustern erklärt Hubschraubertypen erkennen.
Kein Merlin verpassen
Mit Planetrack legst du Sichtungs-Alarme für Typen und Kennzeichen an und siehst Wetter, Wind und Pisten am Flughafen direkt in der App. Planetrack startet bald – zur Warteliste.
Der Air Day
Lange war Yeovilton auch für seinen Flugtag bekannt. Bis 2019 veranstaltete die Air Station jedes Jahr im Juli einen Air Day, an dem das Publikum aufs Flugfeld durfte. Ob und in welcher Form es wieder einen Flugtag gibt, veröffentlicht die Royal Navy. Wenn du gezielt eine britische Airshow suchst, hilft der Überblick Airshows in Europa für Planespotter.
Fotografieren: Hallen, Gegenlicht und Militärgelände
Ohne Stativ und Blitz durch die Hallen
Die Hausregeln sind klar: Private Fotos sind erlaubt, aber ohne Blitz, und Stative sind auf dem ganzen Gelände verboten. Für die Hallen heißt das: Arbeite mit lichtstarken Objektiven und höherer ISO, stütz dich an Geländern ab und nutz die Bildstabilisierung. Ein Weitwinkel ist für Concorde und Trägerdeck Pflicht, ein Normalzoom reicht für die meisten anderen Exponate.
Achte auf Spiegelungen. In Glasvitrinen und an polierten Rümpfen tauchen Lampen und Besucher auf. Ein leicht veränderter Winkel oder eine Gegenlichtblende direkt an der Scheibe hilft mehr als jede Nachbearbeitung.
Am Flugfeld: Seitenlicht abwarten
Weil du nach Süden blickst, ist die Mittagszeit die schlechteste für Bilder vom Flugbetrieb. Nutz diese Stunden für die Hallen und halte morgens und am späten Nachmittag Ausschau nach Bewegungen. An bewölkten Tagen ist das Licht weicher und das Gegenlichtproblem kleiner. Wie du trotzdem gegen die Sonne fotografierst, steht im Beitrag Gegenlicht in der Flugzeugfotografie.
Hubschrauber sind eigene Motive: Mit einer sehr kurzen Verschlusszeit frierst du die Rotorblätter ein, und das Bild wirkt, als hinge die Maschine bewegungslos in der Luft. Für Rotorbewegung musst du die Belichtungszeit verlängern. Die gleiche Überlegung gilt bei Propellerflugzeugen von Navy Wings, mehr dazu im Beitrag Propeller fotografieren.
Du stehst auf einem Militärgelände
Das Museum liegt auf dem Gelände einer aktiven Air Station. Bleib in den öffentlichen Bereichen, folge Absperrungen und Anweisungen des Personals und fotografiere keine Wachen, Tore oder Sicherheitsanlagen. Drohnen haben hier nichts zu suchen. Was beim Spotten in Großbritannien rechtlich gilt, erklärt der Beitrag Spotten in Großbritannien, allgemeine Regeln stehen im Ratgeber Militärflugplätze fotografieren.
Wie viel Zeit brauchst du in Yeovilton?
Richtwert ohne Gewähr, ohne Rückfahrt.
Anreise: Auto, Bahn und Fahrrad
Yeovilton liegt im ländlichen Somerset. Mit dem Auto ist die Anreise am einfachsten: Das Museum liegt an der B3151, in der Nähe der Fernstraßen A303 und A37. Von der Autobahn M5 ist die Ausfahrt 25 bei Taunton der nächste Anschluss. Der Parkplatz ist kostenlos, hat rund 230 Plätze, davon 15 für Menschen mit Behinderung, und liegt etwa 50 Meter vom Eingang entfernt. Eine Reservierung brauchst du nicht.
Mit der Bahn wird es umständlicher. Das Museum nennt die Bahnhöfe Yeovil Pen Mill, Yeovil Junction und Castle Cary. Von dort brauchst du ein Taxi oder eine Busverbindung, die du vor der Fahrt prüfen solltest. Für das Fahrrad gibt es einen Fahrradständer am Museum. Allgemeine Tipps zur Planung findest du im Beitrag Anreise zum Spot.
Wer aus dem Ausland anreist, landet oft in Bristol. Von dort ist Yeovilton mit dem Mietwagen gut zu erreichen, und Aerospace Bristol liegt quasi auf dem Weg.
Öffnungstag wählen
Außerhalb der Schulferien hat das Museum von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Für Flugbetrieb sind Mittwoch bis Freitag die besten Tage.
Ticket online kaufen
Online ist das Ticket günstiger als an der Kasse, und es gilt zwölf Monate. Führungen wie die Cobham-Hall-Tour buchst du separat.
Zur Öffnung um 10 Uhr da sein
Morgens sind die Hallen leerer, und in der Concorde hast du mehr Platz für Bilder.
Mittags in die Hallen
Wenn die Sonne im Süden steht, arbeitest du Hall 1 bis 4 ab und machst Pause im Warnefords Café.
Nachmittags aufs Flugfeld achten
Ab dem späten Nachmittag fällt das Licht seitlicher. Halte das Tele bereit, falls eine Wildcat oder ein Merlin zurückkommt.
Bist du bereit für Yeovilton?
- Öffnungstag geprüft – Montag und Dienstag außerhalb der Ferien geschlossen
- Ticket online gebucht
- Weitwinkel für Concorde und Trägerdeck eingepackt
- Telezoom für den Flugbetrieb dabei
- Stativ zu Hause gelassen – auf dem Gelände verboten
- Akkus geladen, Ersatzkarte dabei
- Keine Drohne im Gepäck
Veranstaltungen im Herbst und Winter 2026
Das Museum bietet regelmäßig Sonderprogramme an. Für den Rest des Jahres 2026 sind laut Veranstaltungskalender unter anderem angekündigt:
| Datum | Veranstaltung | Für Spotter interessant, weil … |
|---|---|---|
| 22. Oktober | Yeovilton Naval Aviation Heritage Tour | Ganztägige Tour zur Marinefliegerei in Yeovilton |
| 26.–30. Oktober | A Fairey Adventure (Herbstferien) | Familienprogramm rund um Fairey-Flugzeuge |
| 28.–29. Oktober | Aviation VR Experience | Virtuelle Realität zwischen den Exponaten |
| 2. Dezember | Reserve Collection Experience in Cobham Hall | Seltener Zugang zur Reservesammlung |
| 10.–11. Dezember | Christmas Concert under Concorde | Abendveranstaltung unter der Concorde 002 |
Termine und Buchung prüfst du am besten direkt auf der Museumsseite, Plätze bei Führungen sind meist begrenzt. Wenn dich die Arbeit hinter den Kulissen interessiert, wirf einen Blick in den Beitrag Ehrenamt in Luftfahrtmuseen.
Yeovilton im Vergleich
Großbritannien hat eine dichte Landschaft an Luftfahrtmuseen auf Flugplätzen. Yeovilton hebt sich durch zwei Dinge ab: den Schwerpunkt auf Marinefliegerei und die Lage auf einer aktiven Air Station mit Hubschrauberbetrieb.
Yeovilton passt, wenn …
- du Concorde, Trägerflugzeuge und Marinehubschrauber an einem Ort sehen willst
- du seltene Einzelstücke für deine Typensammlung suchst
- du an einem Werktag zwischen Mittwoch und Freitag Zeit hast
- du ohnehin im Südwesten Englands unterwegs bist
Kombiniere weiter, wenn …
- du die zweite Concorde sehen willst – dann Aerospace Bristol in Filton
- du flugfähige Warbirds in Serie suchst – dann IWM Duxford an einem Flying Day
- du schnelle Jets im Tiefflug willst – dann der Mach Loop in Wales
Fahr woanders hin, wenn …
- du nur Montag oder Dienstag außerhalb der Ferien Zeit hast
- du sicheren Flugbetrieb in hoher Taktung brauchst
- du aktuellen Linienverkehr fotografieren willst
Für Warbirds in der Luft ist IWM Duxford die erste Adresse, für die Geschichte der Royal Air Force das RAF Museum Cosford. Aktive Kampfjets erlebst du an der Viewing Area der RAF Coningsby oder im Tiefflugtal Mach Loop. Und wer Concorde-Geschichte vollständig erzählen will, fährt nach Yeovilton weiter zu Aerospace Bristol.
Teile deine Yeovilton-Bilder
Poste deine Fotos von Concorde, Trägerdeck und Wildcat in der Planetrack-Community, sammle Likes und Kommentare und schau, was andere Spotter auf der Air Station erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Fazit
Das Fleet Air Arm Museum ist kein Ort, an dem Flugzeuge im Minutentakt landen. Es ist ein Ort, an dem du in einem Tag die gesamte Geschichte der britischen Marinefliegerei abgehst, in die erste britische Concorde steigst und auf dem nachgebauten Deck der Ark Royal stehst. Mit etwas Glück dreht draußen eine Wildcat ihre Runden, oder ein Merlin kehrt von einer Übung zurück.
Wer die Öffnungstage im Blick hat, mittags in die Hallen geht und morgens wie am späten Nachmittag aufs Flugfeld schaut, holt das Maximum aus Yeovilton heraus. Für Concorde-Fans und Typensammler gehört der Abstecher nach Somerset auf jede Großbritannien-Tour.
Kurzfazit
Große Marineflieger-Sammlung auf einer aktiven Air Station: Concorde 002 zum Betreten, Trägerdeck der Ark Royal und seltene Einzelstücke. Flugbetrieb mit Wildcat und Merlin ist ein Bonus – komm von Mittwoch bis Freitag, nimm Weitwinkel und Tele mit und lass das Stativ zu Hause.
Zusammenfassung
- Yeovilton ist der Spot für alle, die britische Marinefliegerei in ihrer ganzen Breite sehen wollen – vom Doppeldecker bis zum Sea Harrier.
- Die Concorde 002 und das nachgebaute Trägerdeck machen das Museum auch für reine Airliner-Fans lohnend.
- Flugbetrieb gibt es als Bonus: Militärhubschrauber und gelegentlich historische Maschinen von Navy Wings, aber ohne Fahrplan.
- Wer ohnehin im Südwesten Englands unterwegs ist, kombiniert den Besuch mit Aerospace Bristol und der zweiten Concorde in Filton.
Häufige Fragen
Heißt das Museum noch Fleet Air Arm Museum?
Im Alltag ja, offiziell tritt es heute als Royal Navy Museums: Naval Aviation auf. Die Royal Navy Museums betreiben mehrere Häuser, Yeovilton ist ihr Standort für die Marinefliegerei. Viele Spotter, Wegweiser und Webadressen nutzen weiter den alten Namen, darum findest du das Museum unter beiden Bezeichnungen.
Wann hat das Museum geöffnet?
Laut Museum von Mittwoch bis Sonntag zwischen 10 und 16:30 Uhr. In den Schulferien in South Somerset ist täglich geöffnet. Prüf den aktuellen Stand vor der Fahrt auf der Museumsseite, besonders rund um Feiertage.
Was kostet der Eintritt?
Stand Oktober 2026 zahlen Erwachsene online 21 Pfund und an der Kasse 24 Pfund, Kinder 17 bzw. 17,50 Pfund. Es gibt Familientickets, Kinder unter drei Jahren kommen kostenlos hinein. Das Ticket gilt zwölf Monate ab dem gewählten Besuchstag, ein zweiter Besuch im selben Jahr ist also inklusive.
Kann ich in die Concorde 002 hinein?
Ja, du kannst an Bord gehen. Das Museum weist darauf hin, dass es innen eng ist und der Zugang für Rollstühle eingeschränkt ist. Die Concorde 002 mit dem Kennzeichen G-BSST war die erste in Großbritannien gebaute Concorde. Ihren Erstflug machte sie am 9. April 1969 von Filton nach Fairford, am Steuer saß Brian Trubshaw. Die Geschichte des Musters erzählt der Beitrag Die Concorde.
Sehe ich in Yeovilton auch Flugbetrieb?
Gut möglich, aber nicht planbar. Die Air Station ist Heimat von Wildcat- und Merlin-Hubschraubern der Royal Navy und von Wildcat-Staffeln des Army Air Corps, dazu kommen Schulflugzeuge. Wie viel geflogen wird, hängt vom Dienst, vom Wetter und von Einsätzen ab. An Werktagen stehen die Chancen besser als am Wochenende.
Gibt es noch den Yeovilton Air Day?
Die Air Station veranstaltete bis 2019 jedes Jahr im Juli einen Flugtag mit Zugang zum Flugfeld. Ob und wann es wieder einen gibt, veröffentlicht die Royal Navy. Einen Überblick über die britische Airshow-Landschaft liefert der Beitrag Airshows in Europa für Planespotter.
Darf ich im Museum fotografieren?
Private Fotos sind erlaubt, allerdings ohne Blitz. Stative sind auf dem Gelände verboten, für kommerzielle Aufnahmen brauchst du eine Absprache mit dem Museum. Draußen gilt: Du bist auf einem aktiven Militärgelände. Was beim Fotografieren an Militärflugplätzen zu beachten ist, steht im Ratgeber Militärflugplätze fotografieren.
Wie komme ich ohne Auto nach Yeovilton?
Das Museum nennt die Bahnhöfe Yeovil Pen Mill, Yeovil Junction und Castle Cary. Von dort brauchst du ein Taxi oder einen Bus, eine direkte Bahnverbindung gibt es nicht. Mit dem Auto ist die Anreise deutlich einfacher, der Parkplatz ist kostenlos.
Darf ich meinen Hund mitbringen?
Nein. Auf dem Gelände in Yeovilton sind laut Museum nur Assistenz- und Blindenhunde erlaubt.
Was ist Cobham Hall?
Die klimatisierte Halle gegenüber dem Museum beherbergt die Reservesammlung. Dort werden Flugzeuge gelagert und restauriert, normalerweise ist sie geschlossen. Das Museum bietet aber Führungen an, für den 2. Dezember 2026 ist eine Reserve Collection Experience angekündigt.
Fleet Air Arm Museum an der RNAS Yeovilton in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
Aerospace Bristol – Luftfahrtmuseum am ehemaligen Flugplatz Filton
Auf dem alten Werksflugplatz im Norden von Bristol steht die letzte gebaute Concorde – und du darfst einsteigen. Drumherum erzählt Aerospace Bristol über hundert Jahre Flugzeugbau in Filton, von der Boxkite bis zum Airbus-Flügel. So holst du als Spotter das Beste aus dem Besuch heraus.
MuseumIWM Duxford – Museum und Flugplatz bei Cambridge
Auf dem alten Spitfire-Flugplatz südlich von Cambridge stehen SR-71, B-52 und Concorde in den Hallen – und draußen rollen flugfähige Warbirds zur Graspiste. So planst du deinen Spottertag in Duxford, ob an einem ruhigen Werktag oder mitten im Airshow-Trubel.
MuseumRAF Museum Midlands am Flugplatz RAF Cosford
Freier Eintritt, alle drei V-Bomber unter einem Dach und eine TSR-2 im Testflug-Hangar: Das RAF Museum Midlands liegt direkt am aktiven RAF-Flugplatz Cosford in Shropshire. So holst du als Spotter das Maximum aus Hangars, Außenfläche und Air-Show-Tag heraus.
SpotterhügelViewing Area an der RAF Coningsby
Die RAF Coningsby in Lincolnshire ist eine der beiden Hauptbasen der Typhoon-Flotte Großbritanniens und Heimat des Battle of Britain Memorial Flight. Zwischen Kampfjets im Platzverkehr und Spitfires im Hangar erlebst du hier zwei Epochen der Royal Air Force an einem Ort – wenn du Öffnungszeiten, Licht und die Regeln eines Militärflugplatzes kennst.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
Aérospatiale/BAC Concorde
Deltaflügel, absenkbare Nase, vier Olympus-Triebwerke mit Nachbrenner: Die Concorde ist ein historischer Typ mit nur 20 gebauten Flugzeugen. Hier findest du Technik, Varianten, jede Registrierung und den Standort jedes erhaltenen Exemplars.
✈ FlugzeugtypLeonardo AW101 Merlin
Drei Turbinen, ein riesiger Fünfblattrotor mit geschwungenen Blattspitzen und eine Kabine für über 25 Personen: Der AW101 Merlin rettet Menschen vor Norwegen, jagt U-Boote für die Royal Navy und fliegt Marines an Land. So erkennst du ihn und so findest du ihn in Europa.
✈ FlugzeugtypWestland Lynx / Sea Lynx
Kurz, gedrungen, vier Blätter und ein Rotor, der sogar Loopings mitmacht: Der Westland Lynx war jahrzehntelang der Bordhubschrauber auf deutschen Fregatten und hält seit 1986 einen Geschwindigkeitsrekord. So erkennst du ihn.
✈ FlugzeugtypWestland Sea King
Bootsförmiger Rumpf, seitliche Schwimmer, fünf Rotorblätter und in Großbritannien jahrzehntelang leuchtend gelb: Der Westland Sea King war Rettungshubschrauber der RAF und Bordhubschrauber der Deutschen Marine. So erkennst du ihn und so findest du ihn heute noch.
✈ FlugzeugtypHawker Siddeley Harrier / BAe Sea Harrier
Vier schwenkbare Düsen, ein einziges Triebwerk und Stützräder an den Flügelspitzen: Der Harrier war das erste einsatzfähige Kampfflugzeug, das senkrecht starten und landen konnte. Hier liest du seine Geschichte vom P.1127 bis zum Sea Harrier und erfährst, wo du die erste Generation heute noch findest.
✈ FlugzeugtypMcDonnell Douglas F-4 Phantom II
Knick in den Flügeln, Höhenleitwerk nach unten, zwei rußende Triebwerke: Die Phantom flog 40 Jahre lang bei der Luftwaffe und bis heute in einigen Ländern. So erkennst du sie, so war ihre Zeit in Deutschland und hier steht sie heute.
✈ FlugzeugtypSupermarine Spitfire
Der elliptische Flügel ist unverwechselbar: Die Supermarine Spitfire ist das berühmteste britische Jagdflugzeug und heute einer der häufigsten Warbirds Europas. So unterscheidest du Merlin- und Griffon-Spitfires, findest die Maschinen der BBMF und erfährst, wie Rundflüge im Zweisitzer funktionieren.
Airlines, die hier fliegen
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Aerospace Bristol
In Filton bei Bristol steht die Concorde, mit der 2003 das Überschallzeitalter endete. Aerospace Bristol zeigt Alpha Foxtrot in einer eigenen Halle, dazu ein Jahrhundert Flugzeugbau vom Boxkite über Brabazon und Britannia bis zum Airbus-Flügel – der Guide für Luftfahrtfans.
MuseumImperial War Museum Duxford
Duxford ist Museum und aktiver Flugplatz zugleich: In den Hangars des früheren RAF-Jägerflugplatzes stehen Concorde, SR-71 und B-52, auf dem Vorfeld warten flugfähige Spitfires – und mehrmals im Jahr hebt alles ab, was Propeller hat. Der Guide für Airshow-Besucher und Spotter.
MuseumRAF Museum Cosford
Das RAF Museum Cosford in Shropshire – seit 2022 offiziell RAF Museum Midlands – zeigt alle drei britischen V-Bomber in einer Halle, den Überschall-Prototyp TSR-2 und laut Museum die älteste Spitfire Mk I der Welt. Der Eintritt ist frei, das Museum liegt auf einer aktiven RAF-Station, und einmal im Jahr wird das Gelände zum Schauplatz einer großen Airshow.
MuseumRAF Museum London (Hendon)
Das RAF Museum London steht auf dem früheren Flugplatz Hendon im Norden der Stadt – einem der Geburtsorte der britischen Luftfahrt. In sechs Hangars erzählt es die Geschichte der Royal Air Force von den Holz-und-Stoff-Doppeldeckern des Ersten Weltkriegs über Spitfire, Lancaster und Vulcan bis zu Tornado und Eurofighter. Der Eintritt ist frei, ein kostenloses Ticket buchst du vorab online.
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- Militärflugplatz fotografieren: Was Spotter an Fliegerhorsten dürfen und was nicht
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- Hubschraubertypen erkennen: H135, H145, Bell, NH90 und CH-47 sicher unterscheiden
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- Ehrenamt im Luftfahrtmuseum: So kommst du an Restaurierung und Exponate

