Das Wichtigste in Kürze
- Die Karte ist überall gratis: Live-Positionen, Flugnummer, Typ, Kennzeichen und Route bekommst du bei allen großen Diensten ohne Abo. Bezahlt wird für Rückblick, Zusatzdaten, Alarme und Werbefreiheit.
- Eine Woche Rückblick ist Standard: Flightradar24 und FlightAware zeigen kostenlos rund sieben Tage Flugverlauf. Für Kennzeichen-Recherchen über Monate brauchst du ein Abo oder einen eigenen Empfänger.
- Flightradar24 ist gratis die stärkste Spotter-Karte: Himmelsansicht, 3D, Flughafentafeln mit Bodenverkehr und einfache Filter sind schon in der kostenlosen App enthalten.
- FlightAware ist gratis der stärkste Planer: Flugstatus, Flughafenseiten und Status-Alarme für Abflug, Ankunft und Verspätung kosten in der App nichts.
- Community-Karten kennen keine Bezahlstufen: ADS-B Exchange, adsb.fi und adsb.lol laufen im Browser ohne Abo und zeigen Verkehr, den kommerzielle Apps teils ausblenden.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Die kurze Antwort
- 2.Flightradar24 gratis: die beste Spotter-Karte ohne Abo
- 3.FlightAware gratis: der beste Planer ohne Abo
- 4.AirNav Radar gratis: solide Karte mit Werbung
- 5.Plane Finder gratis: werbefinanziert mit optionalem Abo
- 6.Community-Karten: komplett kostenlos und ungefiltert
- 7.Die Gratisversionen im Vergleich
- 8.Wann die Gratisversion nicht mehr reicht
- 9.Der Feeder-Weg: Premium ohne Abogebühr
- 10.Die beste Gratis-Kombination für den Spot
- 11.Worauf du bei Gratis-Trackern achten solltest
- 12.Fazit
Ein Flugtracker gehört bei fast jedem Spotter zur Grundausstattung. Zahlen musst du dafür meistens nichts. Flightradar24, FlightAware, AirNav Radar, Plane Finder und ADS-B Exchange haben alle eine kostenlose Version. Trotzdem werben die Stores mit Silver, Gold, Premium und Business, und schnell fragt man sich, ob die Gratisversion für den Spotting-Alltag reicht. Dieser Überblick zeigt dir, was die kostenlosen Versionen der großen Flugtracker wirklich können, wo sie aufhören und wie du an die Bezahlfunktionen kommst, ohne ein Abo abzuschließen. Die Angaben stammen aus den Store-Beschreibungen, FAQs und Abo-Seiten der Anbieter (Stand Oktober 2026). Die Anbieter ändern ihre Pakete regelmäßig, prüf vor einer Entscheidung deshalb kurz den aktuellen Stand.
Der Tracker zeigt, was kommt. Planetrack hält fest, was du gesehen hast.
Mit Planetrack postest du deine Sichtungen mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen, Airline, Flughafen und Spot und sammelst sie in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Die kurze Antwort
Für den normalen Spotting-Tag reicht eine kostenlose Flugtracker-App fast immer. Live-Karte, Flugnummer, Route, Flugzeugtyp, Kennzeichen und die Ankunftstafel deines Flughafens bekommst du bei allen großen Diensten ohne Abo. Bezahlt wird für vier Dinge: einen längeren Rückblick auf vergangene Flüge, zusätzliche Datenfelder wie Seriennummer oder Squawk, Alarme und Kartenebenen und Werbefreiheit. Wer davon nichts regelmäßig braucht, spart sich das Abo. Wer es braucht, kann sich die Funktionen mit einem eigenen ADS-B-Empfänger oft kostenlos freischalten.
Wichtig vorab: Kein Abo macht mehr Flugzeuge sichtbar. Alle Stufen eines Dienstes greifen auf dieselben Positionsdaten zu. Maschinen, deren Halter die Anzeige sperren lassen, sowie gesperrte Militär- und Regierungsflüge fehlen bei kommerziellen Trackern auch im teuersten Abo. Die Hintergründe erklärt Warum ein Flugzeug nicht auf Flightradar erscheint.
Flightradar24 gratis: die beste Spotter-Karte ohne Abo
Flightradar24 ist für viele Spotter die App, die am Zaun zuerst aufgeht, und die Gratisversion ist erstaunlich vollständig. Laut Store-Beschreibung bekommst du ohne Abo:
- die Live-Karte mit allen Flugzeugen, die der Dienst empfängt,
- Flugdetails mit Route, Abflugzeit, voraussichtlicher Ankunft, Flugzeugtyp, Geschwindigkeit, Höhe und Fotos,
- die Himmelsansicht: Du richtest das Handy auf ein Flugzeug am Himmel und bekommst Flug und Foto angezeigt,
- eine 3D-Ansicht aus Pilotenperspektive und 3D-Modelle mit Lackierungen,
- Flughafentafeln mit Ankünften, Abflügen, Flugstatus, Flugzeugen am Boden, Verspätungsstatistik und Wetter,
- Playback vergangener Flüge, laut Flightradar24 bis sieben Tage zurück,
- Suche nach Flugnummer, Flughafen oder Airline und einfache Filter nach Airline, Typ, Höhe oder Geschwindigkeit.
Die Grenzen liegen bei den Kontolimits und den Profi-Daten. Ohne Abo ist die Zahl der Lesezeichen und der gleichzeitig angemeldeten Geräte knapp bemessen. Seriennummer und Alter der Maschine, Vertikalgeschwindigkeit, Squawk und Alarme schaltet erst Silver frei, Wetterebenen, Luftfahrtkarten und erweiterte Mode-S-Daten erst Gold. Dazu kommt Werbung. Im US-App-Store war Silver zuletzt ab 2,99 US-Dollar im Monat gelistet, in Deutschland hängen die Preise vom Store ab.
Für Spotter heißt das: Den Anflug beobachten, eine Maschine am Himmel identifizieren und abends nachsehen, welches Kennzeichen um 14:37 Uhr auf der 26R gelandet ist, geht kostenlos. Wie du die Karte bedienst, zeigt die Flightradar24-Anleitung, die Abo-Stufen im Detail erklärt Flightradar24 Silver, Gold und Business.
Wenige Lesezeichen klug nutzen
Mit wenigen Lesezeichen lohnt es sich, nicht Flüge, sondern einen Kartenausschnitt zu speichern, etwa den Endanflug deines Hausflughafens. Einzelne Kennzeichen setzt du in Planetrack auf die Wunschliste in deinem Hangar und lässt dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn die Maschine anfliegt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
FlightAware gratis: der beste Planer ohne Abo
FlightAware aus Houston, seit 2021 Teil von Collins Aerospace, setzt einen anderen Schwerpunkt. Der Dienst ist um Flüge, Flugpläne und Flughäfen herum gebaut, die Karte ist ein Werkzeug unter mehreren. Die App ist laut Store-Eintrag kostenlos und enthält Werbung. Ohne Abo bekommst du:
- Flugsuche und Flugstatus mit Plan- und Prognosezeiten,
- Flughafenseiten mit Ankünften, Abflügen, geplanten Flügen und Flugzeugen im Anflug,
- die Live-Karte und ein Wetterradar,
- Status-Alarme für Abflug, Ankunft, Annullierung, Gate-Wechsel, Verspätung und Umleitung,
- gespeicherte Lieblingsflugzeuge und -flughäfen.
Laut FAQ sind die letzten sieben Tage der Flughistorie einsehbar. Legst du ein kostenloses Konto an, aktualisiert FlightAware die Seiten häufiger, ohne Anmeldung kommen Updates ein- bis viermal pro Minute. Die Werbung lässt sich in der App über einen kleinen Einzelposten entfernen, laut US-Store für 1,49 US-Dollar im Monat oder 8,99 US-Dollar im Jahr. Die Aviator-Pakete im Store richten sich an Piloten der allgemeinen Luftfahrt und sind für Spotter kaum relevant. Die eigentlichen Premium-Abos verlängern vor allem den Verlauf auf drei, fünf oder acht Monate und bringen unbegrenzte Alerts.
Am Spot ist FlightAware vor allem am Vorabend stark: Du siehst in der Flughafenseite, welche Umläufe geplant sind und ob der erwartete Langstreckenjet pünktlich unterwegs ist. Mehr dazu in der FlightAware-Anleitung und im direkten Duell Flightradar24 und FlightAware im Vergleich. Wie belastbar die Prognosezeiten sind, steht in Wie genau sind ETA-Prognosen?.
AirNav Radar gratis: solide Karte mit Werbung
AirNav Radar, in der Szene oft noch unter dem alten Namen RadarBox bekannt, kombiniert Freiwilligen-Empfänger, Satelliten-ADS-B, MLAT und Behördendaten. Kostenlos nutzt du Live-Karte, Flugsuche, die Flight Card mit Flugdetails und Datenquelle sowie Flughafenlisten, allerdings mit Werbung und eingeschränktem Umfang. Wie viel Satelliten-ADS-B ohne Abo sichtbar ist, legt der Anbieter fest. Laut FAQ berechnet AirNav bestimmte Satellitendaten sogar gesondert.
Die drei Bezahlstufen Spotter, Pilot und Business unterscheiden sich bei Werbefreiheit, Historie, Playback, Kartenebenen, Wetterlayern und Export. Die Abo-Seite nannte im Oktober 2026 Jahrespreise von 24,50 US-Dollar für Spotter, 79,50 US-Dollar für Pilot und 399,50 US-Dollar für Business. Neue Abos starten laut FAQ mit einer siebentägigen Testphase. Wer AirNav Radar als Zweitkarte nutzt, kommt mit der Gratisversion gut zurecht. Was die Stufen genau bringen, erklärt RadarBox (AirNav) erklärt, die Bedienung AirNav RadarBox nutzen.
Plane Finder gratis: werbefinanziert mit optionalem Abo
Plane Finder vom britischen Entwickler Pinkfroot war früher eine Kaufapp. Heute ist die Grundversion eine kostenlose, werbefinanzierte App, Zusatzfunktionen gibt es über das Abo Plane Finder Premium.
Plane Finder bietet mehrere Kartenstile, eine AR-Ansicht und einen 3D-Modus. Welche Filter und Extras ohne Abo freigeschaltet sind, legt der Anbieter fest und verschiebt es gelegentlich mit Updates. Am einfachsten probierst du aus, was dein Gratis-Konto kann. Details stehen in Plane Finder im Überblick und Plane Finder erklärt.
Community-Karten: komplett kostenlos und ungefiltert
Eine ganz andere Kategorie sind die Karten, die direkt auf den Daten von Freiwilligen-Netzen aufbauen. Sie haben keine Abo-Stufen, und sie verzichten auf die gezielte Filterung, die kommerzielle Dienste auf Wunsch von Haltern einbauen.
- ADS-B Exchange unter globe.adsbexchange.com ist die bekannteste ungefilterte Karte. Sie ist im Browser frei nutzbar und zeigt Werbung. Seit der Übernahme durch JETNET verkauft ADS-B Exchange Datenprodukte für Unternehmen, die Karte selbst bleibt kostenlos. Spuren, Replay und Heatmap gibt es dort ohne Abo. Alles Weitere steht in ADS-B Exchange erklärt.
- adsb.fi, adsb.lol und airplanes.live nutzen dieselbe tar1090-Oberfläche, laufen ohne Konto und ohne Abo und bieten keine Premium-Stufen. Welche davon in deiner Region die meisten Feeder hat, vergleicht Ungefilterte Community-Tracker im Vergleich.
- OpenSky Network ist ein gemeinnütziger Verein aus dem schweizerischen Burgdorf mit Forschungsschwerpunkt. Neben der Live-Karte gibt es eine REST-API mit Tageskontingent: anonym 400 Credits, mit Konto 4.000. Mehr in OpenSky Network erklärt.
Der Preis für die Freiheit: Die Community-Karten haben weniger Komfort. Flugpläne, Verspätungsprognosen und hübsche Flughafentafeln wie bei Flightradar24 oder FlightAware fehlen weitgehend. Als Zweitkarte für Militär-, Regierungs- und Geschäftsflugzeuge sind sie aber unschlagbar, vor allem, wenn du gezielt nach Tankern oder Hubschraubern suchst. Dafür lohnt auch Hubschrauber auf dem Flugradar finden.
Nie wieder eine Special Livery verpassen
Planetrack meldet dir per Sichtungs-Alarm, wenn ein beobachtetes Kennzeichen, ein Flugzeugtyp, eine Airline oder eine Special Livery deinen Flughafen anfliegt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Die Gratisversionen im Vergleich
| Dienst | Kostenlos enthalten | Gratis-Rückblick | Wichtigste Grenzen ohne Abo | Werbung |
|---|---|---|---|---|
| Flightradar24 | Live-Karte, Himmelsansicht, 3D, Flughafentafeln mit Bodenverkehr, einfache Filter | 7 Tage | wenige Lesezeichen und Geräte, keine Alarme, keine Seriennummer und kein Squawk | ja |
| FlightAware | Flugstatus, Flughafenseiten, Karte, Wetterradar, Status-Alarme | 7 Tage | kurzer Verlauf, Alerts begrenzt, Updates ohne Konto seltener | ja, in der App abschaltbar |
| AirNav Radar | Live-Karte, Flight Card, Flughafenlisten | eingeschränkt | Playback, Ebenen, Wetter und Export in den Abos | ja |
| Plane Finder | Live-Karte, Kartenstile, Flugdetails | eingeschränkt | Premium-Extras nur im Abo | ja |
| ADS-B Exchange | ungefilterte Karte, Spuren, Replay, Heatmap | Replay im Browser | wenig Flugplan-Komfort | ja |
| adsb.fi, adsb.lol | ungefilterte tar1090-Karte ohne Konto | über Spuren und Replay | keine Flugpläne, wenig Komfort | nein |
Die Tabelle fasst die Angaben der Anbieter zusammen, Stand Oktober 2026. Bei AirNav Radar und Plane Finder nennen die Anbieter für die Gratisstufe keine genaue Verlaufsdauer, deshalb steht dort „eingeschränkt“. Einen breiteren Blick auf alle Dienste inklusive Abos gibt der Flugradar-Apps-Vergleich.
Wann die Gratisversion nicht mehr reicht
Ob ein Abo sinnvoll ist, entscheidet nicht der Preis, sondern dein Spotting-Stil. Die meisten Gelegenheitsspotter vermissen in der Gratisversion nichts. Drei Situationen ändern das.
Gratis reicht, wenn …
- du vor allem den Anflug beobachtest und Flugzeuge am Himmel identifizierst
- du deine Fotos innerhalb einer Woche zuordnest
- dich Werbung am Spot nicht stört
Ein Abo lohnt sich, wenn …
- du Kennzeichen über Monate zurückverfolgst
- du Alarme, Seriennummern oder Squawk-Codes regelmäßig brauchst
- du auf mehreren Geräten gleichzeitig angemeldet sein willst
Spar dir das Abo, wenn …
- du ohnehin einen eigenen ADS-B-Empfänger betreiben willst
- du nur mehr Militärverkehr sehen möchtest – dafür hilft eine Community-Karte, kein Abo
- du die Funktionen nur für einen einzelnen Ausflug brauchst
Für den letzten Punkt gibt es die Testphasen: Flightradar24 bietet für Silver und Gold eine kostenlose Probezeit, AirNav Radar laut FAQ sieben Tage zum Ausprobieren. Kündige rechtzeitig, sonst läuft das Abo automatisch weiter. Ob sich Flightradar24 speziell für dich rechnet, beantwortet Flightradar24-Abo: Was lohnt sich für Spotter?. Wie das Abo in die Gesamtkosten des Hobbys passt, zeigt Was kostet Planespotting?.
Der Feeder-Weg: Premium ohne Abogebühr
Die großen Dienste bauen ihre Empfängernetze zu einem großen Teil mit Freiwilligen auf und bedanken sich mit Premium-Konten. Wer einen eigenen ADS-B-Empfänger betreibt und Daten teilt, bekommt:
- bei Flightradar24 ein erweitertes Konto ohne Abogebühr,
- bei FlightAware ein kostenloses Enterprise-Konto, dessen Wert der Anbieter mit 99,95 US-Dollar im Monat beziffert,
- bei AirNav Radar ein Business-Konto, laut FAQ innerhalb von 24 Stunden nach den ersten Daten,
- bei Plane Finder Premium auf allen Plattformen.
Alle Konten gelten nur, solange deine Station sendet. Ein einziger Empfänger kann mehrere Netze gleichzeitig beliefern, so sammelst du mit derselben Hardware mehrere Premium-Konten. FlightAware beziffert die Teile aus Raspberry Pi, USB-Empfänger und Antenne auf rund 100 US-Dollar bzw. 80 Euro. Die Bauanleitung findest du in ADS-B-Empfänger selber bauen, die Einrichtung in PiAware einrichten und fr24feed einrichten. Was die Netze jeweils zurückgeben, vergleicht Was Feeder als Gegenleistung bekommen.
1. Gratis starten
Nutz eine kostenlose Allrounder-App und eine Community-Karte ein paar Wochen lang parallel.
2. Lücken notieren
Schreib auf, welche Funktion dir am Spot oder bei der Nacharbeit wirklich gefehlt hat: Verlauf, Alarme, Datenfelder oder Werbefreiheit.
3. Gezielt testen
Probier die passende Stufe in der Testphase aus und stell dir direkt eine Erinnerung zum Kündigen.
4. Feeden statt zahlen
Wenn du mehrere Dienste brauchst, rechnet sich ein eigener Empfänger auf dem Dach oft schneller als mehrere Abos.
Die beste Gratis-Kombination für den Spot
In der Praxis nutzen viele Spotter nicht einen Tracker, sondern zwei oder drei, jeweils für ihre Stärke. Eine bewährte kostenlose Aufteilung:
- Am Vorabend: FlightAware für die Flughafenseite. Welche Umläufe kommen, welcher Typ fliegt wann, gibt es Verspätungen? Am Flughafen Frankfurt oder am Flughafen München siehst du so früh, ob sich die Fahrt lohnt.
- Am Spot: Flightradar24 für den Blick in den Anflug und die Himmelsansicht. Am Besucherhügel München oder an der Aussichtsplattform Zeppelinheim erkennst du so rechtzeitig, was gleich über dich hinwegzieht.
- Für Besonderes: ADS-B Exchange oder adsb.fi im Browser, wenn Militär-, Regierungs- oder Geschäftsflugzeuge in der Gegend sind.
- Nach dem Spotten: der Sieben-Tage-Verlauf, um Fotos ohne sicher abgelesenes Kennzeichen zuzuordnen. Wie das systematisch geht, erklärt Sichtungen mit ADS-B-Logs und Flugradar-Historie abgleichen.
Was die Symbole und Farben auf den Karten bedeuten, steht in Symbole, Farben und Datenfelder auf Flugradar-Karten. Und wenn du Alarme für bestimmte Maschinen willst, ohne ein Abo abzuschließen, findest du Wege in Benachrichtigungen für Flugzeuge, Typen und Airlines einrichten.
Worauf du bei Gratis-Trackern achten solltest
- Werbung frisst Akku und Daten. Werbebanner und Videoeinblendungen laden im Hintergrund nach. An langen Spottertagen gehört eine Powerbank in die Tasche, und im Ausland lohnt ein Blick aufs Datenvolumen.
- Konto anlegen lohnt sich. Bei Flightradar24 bekommst du damit Lesezeichen, bei FlightAware häufigere Aktualisierungen. Beides kostet nichts.
- Abos über den Store kündigen. Hast du im App Store oder bei Google Play abgeschlossen, kündigst du auch dort. Das Löschen der App beendet kein Abo.
- Keine Garantie auf Vollständigkeit. Auch die beste Gratiskarte zeigt nur, was ein Empfänger hört. Ältere Transponder ohne ADS-B erscheinen nur, wenn genug Stationen für eine MLAT-Berechnung in Reichweite sind. Die Technik dahinter erklärt Flugverfolgung mit ADS-B für Spotter.
- Paketinhalte ändern sich. Welche Funktion in welcher Stufe steckt, verschieben die Anbieter immer wieder. Was heute gratis ist, kann morgen hinter dem Abo liegen, und umgekehrt.
Bist du gratis gut aufgestellt?
- Ich habe eine Allrounder-App wie Flightradar24 oder FlightAware mit kostenlosem Konto.
- Ich kenne eine ungefilterte Community-Karte für Militär- und Regierungsverkehr.
- Ich ordne meine Fotos meist innerhalb einer Woche zu.
- Ich weiß, wo ich die Ankunftstafel meines Hausflughafens finde.
- Ich weiß, dass ein eigener Empfänger Premium-Konten freischaltet.
Vom Tracker in deinen Hangar
Finde Spots mit bestem Licht auf der Spot-Karte, check Wetter, Wind und Pisten am Flughafen und sammle jede Sichtung mit Kennzeichen in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Die kostenlosen Versionen der großen Flugtracker sind kein Lockangebot, sondern vollwertige Werkzeuge. Flightradar24 liefert gratis die komfortabelste Spotter-Karte mit Himmelsansicht und Flughafentafel, FlightAware die besten Plan- und Statusdaten samt Status-Alarmen, AirNav Radar und Plane Finder solide Alternativen mit Werbung. Die Community-Karten wie ADS-B Exchange, adsb.fi und adsb.lol ergänzen das Bild um ungefilterten Verkehr, ganz ohne Bezahlstufen. Bezahlt wird für Rückblick, Zusatzdaten, Alarme und Werbefreiheit, und wer einen eigenen Empfänger aufstellt, bekommt genau das oft geschenkt. Welche weiteren Apps in die Spotter-Grundausstattung gehören, zeigt der Planespotting-Apps-Vergleich.
Kurzfazit
Kombinier eine kostenlose Allrounder-App mit einer ungefilterten Community-Karte, leg dir Gratis-Konten an und nutz den Sieben-Tage-Verlauf für die Nacharbeit. Ein Abo brauchst du erst, wenn dir regelmäßig längerer Verlauf, Alarme oder Zusatzdaten fehlen – und selbst dann ist ein eigener ADS-B-Empfänger oft die günstigere Lösung.
Zusammenfassung
- Alle großen Flugtracker arbeiten nach dem Freemium-Prinzip: Die Grundversion ist werbefinanziert und kostenlos, Abos erweitern Verlauf, Datenfelder, Kartenebenen und Kontolimits.
- Kein Abo macht mehr Flugzeuge sichtbar. Gesperrte Militär-, Regierungs- und Privatmaschinen fehlen bei kommerziellen Diensten in jeder Stufe.
- Für den Spotting-Alltag reicht meist die Kombination aus einer kostenlosen Allrounder-App und einer ungefilterten Community-Karte im Browser.
- Wer einen eigenen ADS-B-Empfänger betreibt, bekommt bei Flightradar24, FlightAware, AirNav Radar und Plane Finder erweiterte Konten ohne Abogebühr.
Häufige Fragen
Welcher Flugtracker ist komplett kostenlos?
Komplett ohne Bezahlstufen arbeiten die Community-Karten wie adsb.fi und adsb.lol: Du öffnest sie im Browser, brauchst kein Konto und siehst keine Premium-Schranken. Auch die Karte von ADS-B Exchange ist frei nutzbar, finanziert sich aber über Werbung und Datenprodukte für Unternehmen. Die großen Apps wie Flightradar24, FlightAware, AirNav Radar und Plane Finder haben eine kostenlose Grundversion und verkaufen zusätzlich Abos.
Wie weit kann ich bei Flightradar24 kostenlos zurückschauen?
Laut Flightradar24 reicht der Flugverlauf in der Gratis-Version sieben Tage zurück. Innerhalb dieser Woche kannst du einzelne Flüge erneut abspielen. Silver erweitert auf 90 Tage, Gold auf 365 Tage und Business auf drei Jahre.
Ist FlightAware kostenlos?
Ja, die App ist kostenlos und werbefinanziert. Ohne Abo bekommst du Flugsuche, Flugstatus, Flughafenseiten mit Ankünften und Abflügen, die Live-Karte, Wetterradar und Status-Alarme. Laut FAQ sind auf der Website die letzten sieben Tage einsehbar, mit kostenlosem Konto werden die Seiten häufiger aktualisiert. Werbung lässt sich in der App gegen eine kleine Gebühr entfernen.
Sehe ich mit einem Abo mehr Flugzeuge?
Nein. Abos erweitern Funktionen, aber nicht die Abdeckung. Flugzeuge, deren Halter die Anzeige sperren lassen, etwa über das US-Programm LADD, sowie gesperrte Militär- und Regierungsflüge fehlen bei kommerziellen Diensten in jeder Stufe. Ungefilterte Community-Karten zeigen solche Maschinen eher, sofern sie ein Signal senden und ein Empfänger es auffängt.
Kann ich Alarme für bestimmte Kennzeichen kostenlos einrichten?
Das hängt vom Dienst ab. Bei Flightradar24 gehören Alarme laut Store-Beschreibung zu Silver. FlightAware bietet in der kostenlosen App Status-Alarme für Abflug, Ankunft, Verspätung, Gate-Wechsel und Umleitung an, unbegrenzte Alerts gibt es erst im Abo oder über das Feeder-Konto.
Wie bekomme ich die Premium-Funktionen gratis?
Über einen eigenen ADS-B-Empfänger. Wer Daten liefert, erhält bei Flightradar24 ein erweitertes Konto ohne Abogebühr, bei FlightAware ein Enterprise-Konto, bei AirNav Radar ein Business-Konto und bei Plane Finder Premium. Die Konten gelten, solange die Station sendet. Ein Raspberry Pi mit SDR-Stick und Antenne kann alle Netze gleichzeitig beliefern.
Welche kostenlose App ist am Spot die beste?
Für den Blick in den Anflug ist die kostenlose Flightradar24-App für viele Spotter die erste Wahl, weil Karte, Himmelsansicht und Flughafentafel gratis gut funktionieren. Für die Planung am Vorabend liefert FlightAware mehr Statusdaten. Als Zweitkarte für Militär- und Regierungsverkehr lohnt sich ADS-B Exchange im Browser.
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