Bildbearbeitung am Smartphone: Lightroom Mobile, Snapseed und Co. für Flugzeugfotos

Sechs Bearbeitungs-Apps, ein Ziel: aus dem Bild vom Zaun ein sauberes Spotterfoto machen. Welche App wofür taugt, wo die Kosten lauern und welche Kombination sich im Alltag bewährt.

Planetrack RedaktionVeröffentlicht: 15. Oktober 202612 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt nicht die eine beste App: Lightroom Mobile punktet bei Serien und Desktop-Anbindung, Snapseed bei Tempo ohne Kosten, Darkroom und Photomator bei RAW-Arbeit direkt in der Apple-Fotomediathek.
  • Fünf Kriterien entscheiden: RAW-Unterstützung, Ausrichten und Perspektive, lokale Masken für Himmel und Rumpf, Übertragen von Einstellungen auf Serien und das Kostenmodell.
  • Plattform zuerst prüfen: Darkroom und Photomator gibt es nur für Apple-Geräte. Unter Android führt der Weg meist über Lightroom Mobile, Snapseed oder Photoshop Express.
  • Kostenlos heißt nicht gleich vollständig: Viele Apps lassen dich gratis bearbeiten, verlangen aber für Masken, KI-Werkzeuge oder sogar den Export ein Abo.
  • Zwei Apps reichen fast immer: eine für Serien und Konsistenz, eine für schnelle Einzelkorrekturen – mehr bremst eher, als dass es hilft.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Die kurze Antwort
  2. 2.Was eine Bearbeitungs-App für Flugzeugfotos können muss
  3. 3.Lightroom Mobile: der Allrounder mit Abo-Ebene
  4. 4.Snapseed: kostenlos und schnell
  5. 5.Darkroom: RAW-Arbeit direkt in der Apple-Mediathek
  6. 6.Photomator: viel Leistung für Apple-Geräte
  7. 7.VSCO und Photoshop Express: Looks und schnelle Retusche
  8. 8.Bordmittel: Foto-App von iOS und Android
  9. 9.Die Apps im direkten Vergleich
  10. 10.Welche App passt zu dir?
  11. 11.Worauf du achten solltest
  12. 12.Praxisbeispiel: zwei Apps, eine Session
  13. 13.Fazit

Ein A350 im Abendlicht, die Serie sitzt, und eigentlich willst du das beste Bild noch am Zaun aufräumen und teilen. Die Frage ist nur: mit welcher App? Im Store stapeln sich Bildbearbeitungs-Apps, und fast alle versprechen „Profi-Ergebnisse“. Für Flugzeugfotos zählen aber ganz bestimmte Werkzeuge. Dieser Vergleich zeigt dir, was Lightroom Mobile, Snapseed, Darkroom, Photomator, VSCO, Photoshop Express und die Bordmittel deines Telefons für Spotter wirklich leisten – und welche Kombination sich im Alltag bewährt.

Wie du ein Bild Schritt für Schritt entwickelst, beschreibt der Guide Flugzeugfotos am Smartphone bearbeiten. Hier geht es um die Frage davor: welches Werkzeug zu dir passt.

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Die kurze Antwort

Lightroom Mobile ist die vielseitigste App für iOS und Android, vor allem wenn du Serien einheitlich entwickelst und später am Rechner weiterarbeitest. Snapseed ist die beste kostenlose Wahl für schnelle Einzelkorrekturen. Auf dem iPhone sind Darkroom und Photomator starke Alternativen mit viel RAW-Kompetenz und direktem Zugriff auf die Fotomediathek. VSCO und Photoshop Express haben ihre Stärken eher bei Looks und schnellen Retuschen als bei präziser Spotterarbeit.

Die meisten Spotter fahren am besten mit zwei Apps: einer für Konsistenz über viele Bilder, einer für schnelle Einzelaufgaben.

5Kriterien, die für Flugzeugfotos wirklich zählen
2Apps reichen den meisten Spottern für den Alltag
100 %Zoomstufe für den Schärfe-Check vor dem Export

Was eine Bearbeitungs-App für Flugzeugfotos können muss

Spotterfotos haben ihre eigenen Problemzonen. Ein Flugzeug ist ein großes, glattes Objekt mit oft weißem Rumpf vor einem hellen Himmel – und am Boden kommen Asphalt, Zaun und Gras dazu. Daraus ergeben sich fünf Kriterien, an denen sich jede App messen lassen muss:

  • RAW-Unterstützung: Eine RAW-Datei – ob Apple ProRAW, DNG vom Android-Pro-Modus oder das Format deiner Kamera – verträgt viel mehr Korrektur bei Lichtern und Weißabgleich. Warum das so ist, erklärt der Artikel RAW oder JPEG beim Planespotting?.
  • Ausrichten und Perspektive: Ein schiefer Horizont oder eine kippende Rollbahn fällt bei Flugzeugfotos sofort auf. Die App muss gradgenau drehen und zuschneiden können. Hintergründe dazu stehen im Guide zum Bildausschnitt bei Flugzeugfotos.
  • Lokale Anpassungen: Weiße Rümpfe brennen schnell aus, Unterseiten liegen im Schatten. Mit einer Himmels- oder Motivmaske korrigierst du beides getrennt.
  • Serienbearbeitung: Nach einer Session hast du oft Dutzende Bilder unter ähnlichem Licht. Einstellungen kopieren oder Vorgaben anwenden spart enorm Zeit – mehr dazu unter Serienbilder effizient bearbeiten.
  • Kostenmodell: Kostenlos, Abo oder Einmalkauf – und vor allem: Welche der Funktionen oben stecken hinter der Bezahlschranke?

Dazu kommen Details wie Rauschreduzierung für Abend- und Schlechtwetterbilder und eine saubere Schärfung. Mehr zu beidem findest du unter Rauschreduzierung mit KI-Denoise und Flugzeugfotos schärfen ohne Artefakte.

Lightroom Mobile: der Allrounder mit Abo-Ebene

Adobes Lightroom Mobile gibt es für iOS und Android. Laut Adobe enthält die kostenlose Version Vorgaben und die grundlegenden Bearbeitungswerkzeuge, also Belichtung, Lichter, Tiefen, Farbe und Zuschnitt. Funktionen wie Generative Remove, Objektiv-Unschärfe und Adaptive Presets ordnet Adobe dem Premium-Umfang zu. Im Store tauchen dafür mehrere Abo-Stufen auf; welche Funktion genau welche Stufe braucht, ändert sich immer wieder – prüf das vor dem Kauf in der App.

Für Spotter liegt die Stärke von Lightroom Mobile weniger in einzelnen Werkzeugen als im Workflow:

  • Du legst eine Vorgabe für „Abendlicht, weißer Rumpf“ an und wendest sie auf eine ganze Serie an.
  • Einstellungen lassen sich von einem Bild auf viele kopieren, damit eine ganze Serie einheitlich aussieht.
  • Mit einem Adobe-Abo synchronisiert die App mit Lightroom am Rechner und im Web. Du sortierst am Zaun vor und entwickelst zu Hause in Ruhe weiter.

Wenn du ohnehin am Desktop mit Lightroom arbeitest, ist die mobile App fast gesetzt. Wie ein durchgängiger Ablauf aussieht, zeigt der Lightroom-Workflow für Flugzeugfotos; wie sich Lightroom gegen Capture One und DxO schlägt, steht im Vergleich Capture One, Lightroom und DxO.

Dafür spricht

  • läuft auf iOS und Android
  • Vorgaben und kopierte Einstellungen für ganze Serien
  • Anbindung an Lightroom am Rechner mit Abo
  • RAW-Bearbeitung mit umfangreichen Farb- und Tonwerkzeugen

Dagegen spricht

  • mehrere Funktionen nur mit Premium-Abo
  • viele Menüs, die am kleinen Display Zeit kosten
  • KI-Funktionen verführen zu Eingriffen, die bei Fotodatenbanken tabu sind

Snapseed: kostenlos und schnell

Googles Snapseed ist seit Jahren der Geheimtipp für schnelle, präzise Korrekturen. In der aktuellen iOS-Store-Beschreibung betont Google, dass die App ohne Abos, Käufe, Werbung und Wasserzeichen auskommt. Die Werkzeugliste ist für Spotter genau richtig:

  • Zuschneiden, Drehen und Perspektive für gerade Horizonte und senkrechte Tower.
  • Feinabstimmung, Kurven und Tonwerte für Lichter und Tiefen.
  • Weißabgleich und Dunst entfernen für diesige Telebilder.
  • Details für dezentes Schärfen von Kennzeichen und Beschriftung.
  • Selektiv und One-Touch-Maskierung, um nur Motiv oder Hintergrund zu verändern.
  • Reparieren für Staubflecken im Himmel.

Laut Store öffnet Snapseed JPEG- und RAW-Dateien, auf iOS gibt es zudem eine Batch-Bearbeitung. Die App hat auf iOS eine neu gestaltete Oberfläche bekommen. Funktionsumfang und Oberfläche können sich zwischen iOS und Android unterscheiden.

Für einzelne Bilder ist Snapseed kaum zu schlagen: App öffnen, Horizont richten, Lichter retten, kurz schärfen, fertig. Schwächer ist die App bei der Verwaltung großer Serien und bei der Anbindung an einen Desktop-Workflow – die gibt es schlicht nicht. Weitere Gratis-Optionen, auch für den Rechner, stellt der Artikel Kostenlose Bildbearbeitung für Spotter vor.

Vom Bearbeiten in den Hangar

Jedes gepostete Foto landet in deinem Hangar – deiner Sammlung aller Kennzeichen und Typen. Über die Wunschliste siehst du, was dir noch fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Darkroom: RAW-Arbeit direkt in der Apple-Mediathek

Darkroom läuft auf iPhone, iPad, Mac und Vision Pro und arbeitet direkt mit der iCloud-Fotomediathek – ein Import entfällt. Das ist am Zaun praktisch: Du fotografierst mit dem iPhone oder überträgst Kameradateien in die Mediathek, und Darkroom sieht sie sofort.

Nach Angaben des Herstellers unterstützt die App RAW-Dateien von über 600 Kameras sowie Apple ProRAW. Alle Anpassungen sind nicht-destruktiv und landen in einem Bearbeitungsverlauf. Einstellungen kannst du kopieren und einfügen oder eine Bearbeitung auf eine ganze Session anwenden.

Das Kostenmodell ist ungewöhnlich: Alle Werkzeuge lassen sich kostenlos ausprobieren, für den Export brauchst du aber das Abo Darkroom+. Darin stecken auch die KI-Masken für Motiv, Himmel und Tiefe, Farbkurven und Color Grading. Für Spotter heißt das: Zum Testen ist Darkroom gratis, im echten Einsatz praktisch nur mit Abo.

Photomator: viel Leistung für Apple-Geräte

Photomator stammt vom Pixelmator-Team und läuft ebenfalls nur auf Mac, iPhone, iPad und Vision Pro. Die App nennt Unterstützung für über 750 RAW-Formate inklusive Apple ProRAW. Für Flugzeugfotos interessant sind vor allem:

  • KI-Auswahl von Motiv, Himmel und Hintergrund sowie lineare und radiale Masken und ein Pinsel für lokale Anpassungen.
  • Rauschentfernung per maschinellem Lernen, die laut Hersteller auch Kompressionsartefakte reduziert – hilfreich bei Bildern aus der Dämmerung.
  • Batch-Workflows, die Vorgaben, Zuschnitt, Drehen, Entrauschen und sogar Wasserzeichen auf viele Fotos auf einmal anwenden.

Eine Lizenz gilt laut Hersteller für alle Apple-Plattformen. Die genauen Konditionen findest du im App Store. Wer ein iPhone und einen Mac nutzt und nicht in Adobes Welt will, findet in Photomator eine ernsthafte Alternative zu Lightroom.

VSCO und Photoshop Express: Looks und schnelle Retusche

VSCO ist vor allem für seine filmartigen Vorgaben bekannt. Neben Belichtung, Kontrast, Klarheit, Weißabgleich, HSL und Split-Toning bietet die App auch selektive Werkzeuge wie Abwedeln und Nachbelichten sowie KI-Funktionen zum Entfernen und Hochskalieren. Welche Funktionen frei sind und welche eine Mitgliedschaft brauchen, legt VSCO in eigenen Tarifen fest. Für Spotter ist VSCO dann spannend, wenn du für Instagram einen wiedererkennbaren Look willst. Für dokumentarische Fotos mit neutralen Farben ist ein Filter-Look dagegen meist fehl am Platz.

Photoshop Express von Adobe importiert laut Store auch RAW und TIFF, bietet einen Zuschnitt mit Perspektivkorrektur und ein Werkzeug zum Reparieren. Einige Funktionen stehen nur mit Premium-Abo zur Verfügung. Die App eignet sich für schnelle Korrekturen und Retuschen, weniger für präzise Ton- und Farbarbeit an Serien.

Bordmittel: Foto-App von iOS und Android

Die eingebauten Editoren in der Fotos-App des iPhones und in Google Fotos oder der Galerie deines Android-Telefons reichen für Belichtung, Kontrast, Zuschnitt und Horizont oft völlig aus. Für ein schnelles Sichtungsfoto ist das ein legitimer Weg. Grenzen zeigen sich bei lokalen Anpassungen, bei der feinen Kontrolle über Lichter in RAW-Dateien und beim Übertragen von Einstellungen auf viele Bilder.

Die Apps im direkten Vergleich

Kriterium Lightroom Mobile Snapseed Darkroom Photomator VSCO Photoshop Express
Plattform iOS, Android iOS, Android nur Apple nur Apple iOS, Android iOS, Android
RAW ja ja ja, inkl. ProRAW ja, inkl. ProRAW Angaben je nach Tarif prüfen ja
Lokale Masken ja, teils Premium Selektiv, One-Touch-Maske KI-Masken mit Darkroom+ KI-Auswahl, Verläufe, Pinsel Abwedeln/Nachbelichten eingeschränkt
Serien Vorgaben, Einstellungen kopieren Batch (iOS) Kopieren/Einfügen, ganze Session Batch-Workflows Vorgaben eingeschränkt
Kostenmodell kostenlos plus Abo kostenlos Export nur mit Abo Lizenz für Apple-Geräte kostenlos plus Mitgliedschaft kostenlos plus Abo
Stärke für Spotter Konsistenz und Desktop-Anbindung Tempo bei Einzelbildern RAW direkt aus der Mediathek Masken und Entrauschen Looks für Social Media schnelle Retusche

Stand Oktober 2026 nach den Angaben der Hersteller und Store-Beschreibungen. Funktionen und Bezahlstufen ändern sich häufig – prüf vor einem Abo, ob die Funktion, die du brauchst, wirklich enthalten ist.

Welche App passt zu dir?

Welche Bearbeitungs-App passt zu deinem Spotting?

Drei Fragen – am Ende bekommst du eine Empfehlung als Startpunkt.

Empfehlung

Snapseed als Schnellwerkzeug

Kostenlos, ohne Werbung und mit allem, was ein einzelnes Spotterfoto braucht: Horizont, Lichter, Weißabgleich, dezente Schärfe.

Empfehlung

Lightroom Mobile für Serien

Vorgaben und kopierte Einstellungen bringen Ordnung in große Serien, mit Abo geht es nahtlos am Rechner weiter.

Empfehlung

Darkroom oder Photomator im Apple-Kosmos

Beide arbeiten direkt mit deiner Mediathek, können RAW und ProRAW und bieten KI-Masken. Probier beide aus, bevor du dich festlegst.

Ein Abo lohnt sich, wenn …

  • du nach fast jeder Session Dutzende Bilder entwickelst
  • du am Rechner weiterarbeitest und synchronisieren willst
  • du Masken und Entrauschen regelmäßig brauchst

Kostenlos reicht, wenn …

  • du nur einzelne Highlights teilst
  • dir Horizont, Lichter und Weißabgleich genügen
  • die Kamera schon gut belichtete Bilder liefert

Finger weg von KI-Tricks, wenn …

  • das Bild in eine Fotodatenbank mit Screening soll
  • du Kennzeichen oder Teile des Flugzeugs „reparieren“ willst
  • das Foto als Dokumentation einer Sichtung dienen soll

Worauf du achten solltest

  • Neutral bleiben. Flugzeugfotos leben von korrekten Farben der Lackierung. Eine Lufthansa in Blau-Weiß sieht mit Filter-Look schnell falsch aus. Hilfe bei Farbstichen bietet der Guide zu Weißabgleich und Farben.
  • Generative Werkzeuge sparsam nutzen. Objekte entfernen oder Bildränder erweitern verändert den Bildinhalt. Für Fotodatenbanken ist das meist ein Ablehnungsgrund – was erlaubt ist, steht unter Fotos für JetPhotos und Co. bearbeiten. Mehr zum Thema KI im Hobby findest du im Artikel KI in der Flugzeugfotografie.
  • Display dimmen. Ein helles Handydisplay lässt Bilder knackiger wirken, als sie sind. Prüf Sättigung und Schärfe bei mittlerer Helligkeit.
  • Original behalten. Arbeite nicht-destruktiv oder als Kopie, damit du später neu ansetzen kannst.
  • Export passend wählen. Instagram, Foren und Fotodatenbanken haben unterschiedliche Anforderungen. Die richtigen Werte findest du unter Export-Einstellungen für Instagram, Foren und Websites.

Die Aufnahme ist die halbe Bearbeitung

Je besser die Ausgangsdatei, desto weniger musst du in der App retten. Fotografierst du mit dem Smartphone, lohnt ein Blick auf Kamera-Apps mit manuellen Einstellungen: RAW-Aufnahme und eine bewusst leicht knappe Belichtung schützen weiße Rümpfe vor dem Ausbrennen.

Praxisbeispiel: zwei Apps, eine Session

So kann ein Nachmittag am Affenfelsen am Flughafen Hamburg aussehen: Du fotografierst mit der Kamera und sortierst schnell aus und überträgst per Kartenleser die besten zwanzig RAW-Dateien aufs Telefon. In Lightroom Mobile entwickelst du das erste Bild sauber – Horizont, Lichter auf dem weißen Rumpf, Tiefen an der Unterseite, Weißabgleich – und kopierst die Einstellungen auf die übrigen Bilder derselben Lichtsituation. Ein einzelnes Highlight mit Staubfleck im Himmel ziehst du danach in Snapseed, entfernst den Fleck mit Reparieren und schärfst das Kennzeichen mit Details nach.

Am iPhone funktioniert derselbe Ablauf mit Darkroom oder Photomator anstelle von Lightroom. Entscheidend ist nicht die App, sondern die Aufteilung: eine für die Serie, eine für Einzelfälle. Wenn du deine Bilder später am Rechner weiterbearbeiten willst, hilft dir der Überblick Flugzeugfotos bearbeiten.

Hast du die richtige App für dich gefunden?

Hak ab, was deine Wunsch-App erfüllt – am Ende siehst du, ob sie zu deinem Spotting passt.

  • Sie läuft auf meinem Telefon und, falls nötig, auf meinem Rechner.
  • Sie öffnet die RAW-Dateien meiner Kamera oder meines Telefons.
  • Ich kann den Horizont gradgenau ausrichten und frei zuschneiden.
  • Sie bietet eine Maske oder ein selektives Werkzeug für Himmel und Rumpf.
  • Ich kann Einstellungen auf mehrere Bilder übertragen.
  • Ich weiß, welche meiner Lieblingsfunktionen ein Abo brauchen.

Dein bestes Foto verdient Publikum

Poste deine Bilder in Planetrack, sammle Likes und Kommentare und hol dir mit etwas Glück das Foto der Woche. Sichtungs-Alarme sagen dir vorher, wann sich der nächste Ausflug lohnt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Für Flugzeugfotos am Smartphone brauchst du keine Dutzend Apps, sondern die richtige Kombination. Lightroom Mobile ist der plattformübergreifende Allrounder für Serien und Desktop-Anbindung, Snapseed das kostenlose Schnellwerkzeug, Darkroom und Photomator die starken Alternativen im Apple-Kosmos. VSCO und Photoshop Express ergänzen das Feld für Looks und schnelle Retuschen. Welche anderen Apps dein Spotting unterstützen, zeigen die Übersichten zu Planespotting-Apps, iPhone-Apps und Android-Apps für Planespotter.

Kurzfazit

Prüf zuerst Plattform und Kostenmodell, dann RAW, Ausrichten, Masken und Serienbearbeitung. Für die meisten Spotter reicht ein Duo: Lightroom Mobile, Darkroom oder Photomator für die Serie – Snapseed für das schnelle Einzelbild.

Zusammenfassung

  • Für Flugzeugfotos zählen am Smartphone vor allem gerade Horizonte, gerettete Lichter auf weißen Rümpfen, eine aufgehellte Unterseite, neutraler Weißabgleich und dezente Schärfe.
  • Lightroom Mobile ist die vielseitigste plattformübergreifende Lösung, setzt bei mehreren Funktionen aber ein Premium-Abo voraus.
  • Snapseed bleibt laut eigener Store-Beschreibung ohne Abo, Käufe, Werbung und Wasserzeichen und deckt die Grundkorrekturen komplett ab.
  • Darkroom und Photomator arbeiten direkt mit der iCloud-Fotomediathek und unterstützen viele Kamera-RAW-Formate sowie Apple ProRAW.
  • Die Bordmittel von iOS und Android genügen für schnelle Korrekturen, stoßen bei Serien und lokalen Anpassungen aber an Grenzen.

Häufige Fragen

Welche App ist die beste für Flugzeugfotos am Smartphone?

Das hängt von Plattform und Arbeitsweise ab. Wer viele Bilder einer Session einheitlich entwickeln und am Rechner weiterarbeiten will, ist mit Lightroom Mobile gut bedient. Wer kostenlos und schnell einzelne Bilder korrigieren will, greift zu Snapseed. Auf dem iPhone sind Darkroom und Photomator starke Alternativen, weil sie direkt auf die Fotomediathek zugreifen.

Gibt es eine gute kostenlose Bearbeitungs-App für Spotter?

Ja. Snapseed beschreibt sich im App Store als frei von Abos, Käufen, Werbung und Wasserzeichen und bringt Werkzeuge wie Perspektive, Details, Kurven, Selektiv und Reparieren mit. Lightroom Mobile ist in der Basis ebenfalls kostenlos, einige Zusatzfunktionen kosten aber ein Abo.

Kann ich RAW-Dateien meiner Kamera am Handy bearbeiten?

Ja, mit den meisten hier vorgestellten Apps. Darkroom nennt Unterstützung für RAW-Dateien von über 600 Kameras, Photomator für über 750 RAW-Formate, jeweils inklusive Apple ProRAW. Lightroom Mobile und Snapseed öffnen ebenfalls RAW-Dateien. Welche Formate genau funktionieren, hängt von App, Version und Kameramodell ab – teste deine eigenen Dateien.

Gibt es Darkroom oder Photomator auch für Android?

Nein. Beide Apps laufen auf iPhone, iPad und Mac (sowie Vision Pro). Unter Android sind Lightroom Mobile, Snapseed und Photoshop Express die naheliegenden Alternativen.

Brauche ich für Flugzeugfotos lokale Masken?

Oft ja. Typisch ist ein heller Himmel über einem Flugzeug mit dunkler Unterseite. Mit einer Himmels- oder Motivmaske hellst du nur den Rumpf auf oder dunkelst nur den Himmel ab, ohne das ganze Bild zu verändern. Lightroom Mobile, Darkroom und Photomator bieten KI-Masken, Snapseed die One-Touch-Maskierung und das Werkzeug Selektiv. Bei Lightroom Mobile und Darkroom stecken Teile davon im Abo.

Reicht die Foto-App des Telefons nicht aus?

Für schnelle Korrekturen von Helligkeit, Ausschnitt und Horizont meist schon. Sobald du Einstellungen gezielt auf Bildbereiche anwenden oder eine ganze Serie einheitlich entwickeln willst, sind spezialisierte Apps klar im Vorteil.

Kann ich Einstellungen auf alle Bilder einer Session übertragen?

In Lightroom Mobile über Vorgaben und das Kopieren von Einstellungen, in Darkroom und Photomator über Kopieren und Einfügen bzw. Batch-Workflows. Snapseed hat laut Store-Beschreibung auf iOS ebenfalls eine Batch-Bearbeitung. Prüfe danach jedes Bild kurz einzeln, weil sich Licht und Lackierungen innerhalb einer Session unterscheiden.

PT

Planetrack Redaktion

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