Das Wichtigste in Kürze
- Zwei Typen von Apps: Reise-Begleiter wie Flighty verfolgen anstehende Flüge und legen sie danach automatisch ab. Reine Logbuch-Dienste wie myFlightradar24, OpenFlights oder FlightMemory sind fürs Nachtragen und Auswerten gemacht.
- Export ist wichtiger als Design: Wer über Jahre loggt, braucht einen Weg, die Daten mitzunehmen. OpenFlights und myFlightradar24 bieten laut eigener Hilfe einen CSV-Export.
- Das Kennzeichen musst du fast immer selbst ergänzen: Viele Apps kennen Strecke und Typ, aber nicht die konkrete Maschine. Für Spotter ist genau das der wertvollste Eintrag.
- Kalender- und Mail-Import spart Zeit: Bei Flighty gehört der Import aus E-Mail, Kalender und TripIt zur Pro-Version. Prüf vorher, welche Daten du freigibst.
- Die beste Lösung ist oft eine Kombination: eine App für Komfort unterwegs, eine eigene Tabelle als dauerhaftes Archiv.
Inhaltsverzeichnis
Am Zaun notierst du jedes Kennzeichen, aber was ist mit den Flügen, in denen du selbst sitzt? Ein Flugtagebuch hält fest, mit welcher Airline, welchem Flugzeugtyp und welcher Maschine du von wo nach wo geflogen bist. Nach ein paar Jahren wird daraus eine Statistik, die überraschend viel erzählt: wie viele Kilometer zusammenkommen, welche Typen dir noch fehlen und welche Flughäfen du nur vom Umsteigen kennst. Für die Pflege gibt es spezialisierte Apps und Webdienste. Dieser Vergleich zeigt, wie sie sich unterscheiden und welche zu dir passt.
Von innen geflogen, von außen gesammelt
Mit Planetrack sammelst du die Flugzeuge, die du am Boden fotografierst: Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen, Airline, Flughafen und Spot in einem Beitrag, gesammelt in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Die kurze Antwort
Für Flugtagebücher gibt es grob zwei Arten von Apps. Die erste begleitet dich auf der Reise: Sie zeigt Gate, Verspätungen und Gepäckband und legt den Flug hinterher automatisch im Verlauf ab. Bekanntestes Beispiel ist Flighty. Die zweite Art sind reine Logbücher wie myFlightradar24, OpenFlights oder FlightMemory. Dort trägst du Flüge selbst ein, auch Jahre später, und bekommst dafür Karten, Distanzen und Ranglisten nach Typ, Airline und Flughafen.
Welche Variante besser ist, hängt von deinem Alltag ab. Wer mehrmals im Monat fliegt, will nichts von Hand eintippen. Wer zweimal im Jahr in den Urlaub fliegt und dafür die letzten zwanzig Jahre nachtragen will, braucht eine gute Eingabemaske und einen Export. Was überhaupt in ein Flugtagebuch gehört, erklärt der Guide Eigene Flüge als Passagier loggen ausführlich. Hier geht es um die Werkzeuge.
Die Apps und Dienste im Porträt
Flighty: der Reise-Begleiter mit Passport
Flighty ist in erster Linie eine App zur Flugverfolgung für Passagiere. Laut Website meldet sie Status, Verspätungen und Gate-Wechsel und beobachtet das ankommende Flugzeug schon bis zu 25 Stunden vor dem Abflug. So erfährst du früh, ob deine Maschine noch irgendwo anders festhängt. Dazu kommen Hinweise auf Bodenstopps oder Wetterprobleme am Flughafen sowie Angaben zu Gate, Gepäckband und Buchungscode.
Für das Flugtagebuch ist der Flighty Passport interessant: Er sammelt deine geflogenen Reisen und macht daraus eine Übersicht deines Reiselebens. Nach Angaben von Flighty gehört der Passport zur kostenlosen Version, die unbegrenzte Historie dagegen zu Flighty Pro. Auch der Import von Reisen aus E-Mail, Kalender und TripIt ist laut Preisseite eine Pro-Funktion. Pro kostet dort 4,99 US-Dollar im Monat oder 59,99 US-Dollar im Jahr, weitere Laufzeiten und ein Familienangebot gibt es ebenfalls (Stand Oktober 2026). Die App läuft laut Hersteller auf iPhone, iPad, Mac und Apple Watch; eine Android-Version nennt die Website nicht.
Für Spotter heißt das: Flighty ist stark, solange du die App schon vor dem Flug nutzt. Für das Nachtragen alter Reisen und für Detailfelder wie das Kennzeichen ist ein klassisches Logbuch oft die bessere Ergänzung.
myFlightradar24: das Logbuch des Flugradar-Riesen
Flightradar24 betreibt neben seiner Live-Karte ein eigenes Logbuch für Passagiere: myFlightradar24. Der Dienst lief früher unter dem Namen Flightdiary, der Export-Link in der Hilfe verweist bis heute auf flightdiary.net. Du trägst dort deine Flüge mit Datum, Flugnummer, Strecke, Airline und Flugzeug ein und bekommst eine Karte deiner Strecken samt Statistik.
Praktisch für Datenfans: Laut Support von Flightradar24 kannst du alle Flüge als CSV-Datei herunterladen. Die Hilfeseiten behandeln außerdem das Hochladen von Flügen per CSV. Die Flughafendatenbank deckt nach Angaben des Supports die meisten Verkehrsflughäfen ab; fehlen kleinere Plätze, kannst du sie über das Kontaktformular mit Name, Koordinaten und Codes nachmelden. Wie sich die Abos der Flugradar-Seite unterscheiden, steht im Artikel zu den Flightradar24-Abos, Alternativen zeigt Flugradar-Apps im Vergleich.
OpenFlights: kostenlos, offen und exportfreundlich
OpenFlights ist eine Website, auf der du deine Flüge auf einer Weltkarte darstellst, deine Historie durchsuchst und filterst und dir automatisch Statistiken berechnen lässt. Der Dienst ist nach eigener Aussage kostenlos, der Quellcode steht unter der GNU Affero General Public License auf GitHub. Auch die Datenbanken zu Flughäfen, Airlines und Strecken lassen sich frei herunterladen.
Für Umsteiger wichtig: OpenFlights kann Daten aus FlightMemory und aus CSV-Dateien im eigenen Format importieren und deine Daten auch wieder exportieren. Die FAQ weist darauf hin, dass Excel beim Öffnen des Exports auf UTF-8 eingestellt sein muss, damit Sonderzeichen stimmen. Profile lassen sich per Link oder Banner teilen. Wer spendet, erhält den Elite-Status, der laut FAQ unter anderem Werbefreiheit und passwortgeschützte private Profile umfasst. Die Statistik rechnet mit Großkreisdistanzen, also der kürzesten Strecke zwischen den Flughäfen. Die Oberfläche wirkt etwas altmodisch und ist laut FAQ auf Tablets nur eingeschränkt nutzbar, dafür gehören die Daten im Zweifel dir.
FlightMemory: der Klassiker unter den Online-Logbüchern
FlightMemory ist ein Online-Dienst zum Protokollieren eigener Flüge und laut Website ein Projekt von Robert Heret; der Copyright-Vermerk reicht bis 2007 zurück. Der Dienst richtet sich ausdrücklich an Luftfahrtfans, Crews, Privatpiloten und Gelegenheitspassagiere. Er erfasst Flugzeit, Distanz, Flugzeugtypen und Airlines und erzeugt daraus ein persönliches Logbuch sowie Streckenkarten. Eine Community-Karte bündelt die Einträge der Nutzer aus den letzten 24 Stunden.
Ein kostenloses Konto steht zur Verfügung. Details zu bezahlten Varianten nennt die Startseite nicht; prüf das am besten direkt im Konto. Weil OpenFlights einen FlightMemory-Import anbietet, ist der Umzug von dort vergleichsweise einfach. Laut OpenFlights-FAQ können dabei Airline-Namen abweichen, und inoffizielle Flugplätze müssen vorher angelegt werden.
TripIt und andere Reiseorganisatoren
Reiseorganisatoren wie TripIt sind keine Flugtagebücher im engeren Sinn. Sie sammeln Buchungen, wenn du Bestätigungsmails weiterleitest, und zeigen daraus deinen Reiseplan. Laut TripIt gehören auch Reisestatistiken zum Angebot, weitere Funktionen stecken in der Pro-Variante. Für Spotter ist das vor allem als Datenquelle interessant: Flighty kann Reisen aus TripIt übernehmen, und die gesammelten Buchungen helfen beim Nachtragen alter Flüge.
Profi-Tipp: Kennzeichen direkt nach der Landung sichern
Die meisten Flugtagebücher kennen Strecke und Flugnummer, aber nicht die konkrete Maschine. Schlag das Kennzeichen noch am selben Tag in der Flughistorie eines Flugradar-Dienstes nach, denn kostenlos reicht sie meist nur wenige Tage zurück. Wie das geht, zeigt Vergangene Flüge eines Flugzeugs nachschlagen, und warum das Kennzeichen so wichtig ist, erklärt Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Der Vergleich auf einen Blick
| Dienst | Art | Plattform | Kosten | Import und Export | Stärke |
|---|---|---|---|---|---|
| Flighty | Reise-Begleiter mit Passport | iPhone, iPad, Mac, Apple Watch | Basis kostenlos, Pro im Abo | Import aus E-Mail, Kalender, TripIt (Pro) | Statusmeldungen und automatisches Logging |
| myFlightradar24 | Logbuch | Web | kostenloses Konto | CSV-Export laut Support | Verknüpfung mit Flightradar24, Karte, Statistik |
| OpenFlights | Logbuch, Open Source | Web | kostenlos, Spenden für Elite | Import aus FlightMemory und CSV, Export | Offene Daten, Statistik, private Profile für Spender |
| FlightMemory | Logbuch | Web | kostenloses Konto | Daten lassen sich zu OpenFlights übertragen | Langjähriger Dienst, Karten, Flugzeit |
| TripIt | Reiseorganisator | App und Web | Basis kostenlos, Pro im Abo | Bestätigungsmails weiterleiten | Buchungen sammeln, Datenquelle |
| Eigene Tabelle | Selbstbau | überall | kostenlos | beliebig | Volle Kontrolle, Abgleich mit Spotting-Logbuch |
Die Angaben beruhen auf den Websites und Hilfeseiten der Anbieter, Stand Oktober 2026. Funktionen, Preise und Plattformen ändern sich regelmäßig. Prüf vor einem Abo immer die aktuelle Übersicht.
Die Typen, die dir noch fehlen
Halte fehlende Typen auf deiner Wunschliste im Hangar fest und leg Sichtungs-Alarme für Flugzeugtypen, Airlines, Kennzeichen und Special Liveries an – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Worauf es bei einem Flugtagebuch ankommt
Normale Passagiere wollen eine hübsche Karte und eine Zahl für die gesammelten Kilometer. Als Spotter hast du höhere Ansprüche. Mit diesen Kriterien bewertest du jede App:
- Felder für Typ und Kennzeichen: Kannst du die genaue Variante eintragen, etwa Airbus A320neo statt nur „A320“, und gibt es ein eigenes Feld für die Registrierung? Ohne Kennzeichen lässt sich das Tagebuch nicht mit deinem Spotting-Logbuch verknüpfen.
- Nachtragen alter Flüge: Wie schnell geht die Eingabe, wenn du dreißig Flüge aus alten Buchungsbestätigungen erfassen willst? Hier haben Web-Logbücher oft die Nase vorn.
- Import aus Buchungen: Mail- oder Kalenderimport spart Arbeit, setzt aber eine Freigabe sensibler Daten voraus.
- Export: Bekommst du deine Daten als CSV zurück? Das ist die wichtigste Versicherung gegen eingestellte Dienste und Preisänderungen.
- Statistik: Rankings nach Typ, Airline, Flughafen und Strecke sind Standard. Spannend wird es, wenn du nach Jahr, Reiseklasse oder Sitzplatz filtern kannst.
- Privatsphäre: Ist dein Profil öffentlich? Wer jeden Flug live teilt, verrät auch, wann die Wohnung leer steht.
Welche Lösung passt zu dir?
Ein Reise-Begleiter wie Flighty, wenn …
- du oft fliegst und unterwegs Statusmeldungen willst
- du ein iPhone nutzt und nichts von Hand eintragen möchtest
- dir eine schöne Übersicht deiner Reisen wichtiger ist als jedes Detailfeld
Ein Web-Logbuch wie OpenFlights oder myFlightradar24, wenn …
- du viele alte Flüge nachtragen willst
- du Wert auf Export und freie Daten legst
- du detaillierte Statistiken nach Typ, Airline und Flughafen suchst
Eine eigene Tabelle, wenn …
- du Flüge und Sichtungen in einem System führen willst
- du keinem Anbieter dauerhaft deine Reisedaten anvertrauen möchtest
- du gern mit Filtern und Pivot-Tabellen arbeitest
Die eigene Tabelle ist kein Rückschritt. Viele erfahrene Spotter nutzen eine App für den Komfort und exportieren regelmäßig in eine Tabelle als Archiv. Eine fertige Struktur zum Nachbauen findest du in Spotting-Logbuch in Excel oder Google Sheets, die Grundsatzfrage zwischen Papier, Tabelle und App beantwortet Notizbuch, Tabelle oder App.
So kombinierst du App und Archiv
Ein bewährter Ablauf, der Komfort und Datensicherheit verbindet:
Vor dem Flug erfassen
Leg den Flug in deiner App an, sobald du gebucht hast. Bei Reise-Begleitern bekommst du so auch Status- und Gate-Infos.
Am Gate das Kennzeichen notieren
Ein Foto der Maschine am Gate oder beim Einsteigen reicht. Den passenden Platz für Fotos aus der Kabine erklärt Den besten Fensterplatz wählen.
Nach der Landung ergänzen
Trag Kennzeichen, Sitzplatz und Besonderheiten ein, solange du dich erinnerst und die kostenlose Flughistorie noch reicht.
Regelmäßig exportieren
Lade einmal im Quartal deine Daten als CSV herunter und führ sie in deiner Tabelle zusammen. So überlebt dein Tagebuch jeden App-Wechsel.
Beim Export lohnt ein kurzer Blick auf die Schreibweisen. Nutz für Flughäfen konsequent IATA-Codes wie FRA oder MUC und für Typen einheitliche Bezeichnungen. Dann lassen sich Flüge ab dem Flughafen Frankfurt oder dem Flughafen München sauber zählen, und du siehst schnell, ob du die Boeing 737-800 schon zwanzigmal, den Airbus A350-900 aber noch nie geflogen bist.
Was Flugtagebuch-Apps gut können
- Distanzen und Karten automatisch berechnen
- Statistiken nach Typ, Airline und Flughafen ohne Formeln
- Flüge teils aus Buchungen oder Kalender übernehmen
- Profile mit Freunden oder der Community teilen
Wo du aufpassen solltest
- Kennzeichen fehlen oft oder müssen von Hand ergänzt werden
- Dienste können Funktionen, Preise oder den Betrieb ändern
- Mail-Import gewährt Einblick in sensible Buchungsdaten
- Öffentliche Profile verraten Reisemuster
Vom Tagebuch zur Statistik
Richtig spannend wird ein Flugtagebuch, wenn genug Einträge zusammenkommen. Typische Auswertungen sind die Gesamtstrecke, die Zahl verschiedener Typen und Airlines, die meistgeflogene Strecke und die Liste der Flughäfen, die du schon von innen gesehen hast. Spotter gehen oft weiter und gleichen ihre Typenliste mit der Sammlung vom Zaun ab: Welche Muster habe ich fotografiert, aber nie selbst geflogen? Genau daraus entstehen Reiseideen, etwa wie im Artikel Seltene Flugzeugtypen als Passagier fliegen.
Wie du Zahlen sinnvoll aufbereitest, zeigt Eigene Spotting-Statistiken auswerten. Und wenn dich interessiert, welche Typen du überhaupt noch sammeln kannst, hilft Alle Flugzeugtypen sammeln.
Ein häufiges Missverständnis: Die Kilometer im Tagebuch haben mit deinem Meilenkonto wenig zu tun. Logbücher zählen die Geografie, Vielfliegerprogramme folgen eigenen Regeln nach Tarif und Reiseklasse. Mehr dazu in Vielfliegerprogramme verstehen und Miles & More erklärt.
Häufige Fehler bei Flugtagebuch-Apps
- Ohne Export loggen. Wer jahrelang nur in einer App pflegt und nie exportiert, verliert im schlimmsten Fall alles, wenn der Dienst eingestellt wird.
- Typen ungenau eintragen. „Boeing 737“ ist keine Typangabe für Spotter. Trag die Variante ein, soweit du sie belegen kannst, und markier Unsicheres.
- Kennzeichen raten. Findest du die Registrierung nicht mehr heraus, schreib „unbekannt“. Ein falsches Kennzeichen verfälscht später die Verknüpfung mit deinen Sichtungen.
- Live teilen. Poste Reisen lieber nach der Rückkehr. Bordkarten nur mit geschwärztem Barcode, Namen und Buchungscode zeigen.
- Alle Freigaben dauerhaft erlauben. Kalender- und Mailzugriff nach dem Import wieder prüfen und nicht benötigte Rechte entziehen.
Ist dein Flugtagebuch zukunftssicher?
- Meine App bietet einen Export, und ich habe ihn schon einmal genutzt.
- Ich trage zu jedem Flug Typ und, wenn möglich, das Kennzeichen ein.
- Ich nutze einheitliche Codes für Flughäfen und Airlines.
- Ich weiß, welche Daten meine App aus Mails oder Kalender liest.
- Mein Profil ist privat oder zeigt nur, was ich teilen möchte.
- Ich habe eine Sicherungskopie außerhalb der App.
Wenn du neben dem Flugtagebuch auch deine Sichtungen am Boden systematisch führen willst, vergleicht Logbuch-Apps für Spotter die passenden Werkzeuge. Den großen Überblick über Apps rund ums Hobby liefert Planespotting-Apps im Vergleich.
Dein Hangar für alles, was du am Boden siehst
Poste deine Sichtungen mit Flugzeugdaten, sammle Kennzeichen und Typen im Hangar, plane mit Spot-Karte und Sonnenstand-Planer und teile deine Fotos mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Flugtagebuch-Apps nehmen dir Karten, Distanzen und Statistiken ab, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte. Flighty ist ein komfortabler Reise-Begleiter, der deine Flüge nebenbei im Passport sammelt. myFlightradar24, OpenFlights und FlightMemory sind klassische Logbücher, ideal zum Nachtragen und Auswerten, mit Export als großem Plus. Für Spotter zählt am Ende vor allem eines: dass Typ und Kennzeichen sauber im Tagebuch stehen und die Daten dir gehören.
Kurzfazit
Nimm einen Reise-Begleiter, wenn du oft fliegst und Komfort willst, und ein Web-Logbuch, wenn du viel nachtragen und auswerten möchtest. Ergänz das Kennzeichen direkt nach dem Flug, exportier regelmäßig und halte dein Profil privat – dann wird dein Flugtagebuch über die Jahre zur wertvollen Sammlung.
Zusammenfassung
- Flighty (iPhone, iPad, Mac, Apple Watch) ist vor allem ein Flug-Begleiter mit Statusmeldungen; der Passport sammelt die geflogenen Reisen, unbegrenzter Verlauf und Import gehören zu Pro.
- myFlightradar24, früher als Flightdiary bekannt, ist das Flug-Logbuch von Flightradar24 mit Karte, Statistik und CSV-Export.
- OpenFlights ist kostenlos und Open Source, berechnet Statistiken aus Großkreisdistanzen und importiert Daten aus FlightMemory oder CSV.
- FlightMemory ist ein langjähriges Online-Logbuch des Betreibers Robert Heret mit Streckenkarten, Flugzeit, Distanz, Typen und Airlines.
- Eine eigene Tabelle bleibt die unabhängigste Lösung und lässt sich direkt mit dem Spotting-Logbuch verknüpfen.
Häufige Fragen
Welche App ist die beste für ein Flugtagebuch?
Das hängt davon ab, wie du die App nutzt. Wer viel fliegt und unterwegs Statusmeldungen will, ist mit einem Reise-Begleiter wie Flighty gut bedient, der die Flüge nebenbei protokolliert. Wer vor allem alte Flüge nachtragen und auswerten will, fährt mit einem reinen Logbuch wie myFlightradar24, OpenFlights oder FlightMemory besser. Spotter ergänzen das gern mit einer eigenen Tabelle, in der auch das Kennzeichen sauber steht.
Gibt es ein kostenloses Flugtagebuch?
Ja. OpenFlights ist nach eigener Aussage kostenlos und Open Source; Spenden finanzieren den Betrieb, und Spender erhalten Zusatzfunktionen wie ein werbefreies, privates Profil. Auch FlightMemory bietet ein kostenloses Konto an. Eine Tabelle in Excel oder Google Sheets kostet ebenfalls nichts.
Was kostet Flighty Pro?
Laut Preisseite von Flighty kostet Pro 4,99 US-Dollar im Monat oder 59,99 US-Dollar im Jahr, daneben gibt es weitere Laufzeiten und ein Familienangebot (Stand Oktober 2026). Die Grundversion mit Flugverfolgung und Passport ist kostenlos, beim ersten Flug sind alle Pro-Funktionen freigeschaltet. Preise in Euro und Details können je nach Store abweichen.
Kann ich meine Flüge von einer App in eine andere übertragen?
Oft ja, meist über eine CSV-Datei. myFlightradar24 erlaubt laut Hilfeseite den Download aller Flüge als CSV, OpenFlights bietet Export sowie Import aus FlightMemory und aus CSV-Dateien im eigenen Format. Rechne damit, dass Spalten, Airline-Namen oder Flughafencodes beim Wechsel angepasst werden müssen.
Erfassen Flugtagebuch-Apps auch das Kennzeichen?
Viele Logbücher haben ein Feld dafür, füllen es aber nicht immer automatisch. Am sichersten fotografierst du das Kennzeichen am Gate oder suchst es kurz nach dem Flug in der Flughistorie eines Flugradar-Dienstes. Die kostenlose Historie reicht dort meist nur wenige Tage zurück.
Ist es riskant, einer App Zugriff auf meine E-Mails zu geben?
Ein Mail-Import ist bequem, gewährt aber Einblick in Buchungsbestätigungen mit Namen, Buchungscodes und Reisedaten. Lies vorher die Datenschutzhinweise, nutz wenn möglich eine Weiterleitung einzelner Mails statt Vollzugriff aufs Postfach und widerrufe Freigaben, die du nicht mehr brauchst.
Wie rechnen Flugtagebücher die Distanz?
Meist als Großkreisdistanz zwischen den Koordinaten der beiden Flughäfen. OpenFlights nennt diese Methode ausdrücklich. Der tatsächlich geflogene Weg ist wegen Luftstraßen, Anflugverfahren und Umwegen in der Regel etwas länger.
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