Das Wichtigste in Kürze
- Vier Stufen, eine Karte: Gratis, Silver, Gold und Business greifen auf dieselben Positionsdaten zu. Die Stufen unterscheiden sich bei Verlauf, Zusatzdaten, Werkzeugen und Kontolimits, nicht bei der Zahl der Flugzeuge auf der Karte.
- Der Verlauf ist das Kernmerkmal: Laut Flightradar24 reicht die Wiedergabe vergangener Flüge gratis 7 Tage zurück, bei Silver 90 Tage, bei Gold 365 Tage und bei Business drei Jahre.
- Silver bringt Details, Gold die Ebenen: Silver ergänzt Seriennummer, Alter, Vertikalgeschwindigkeit, Squawk, Filter und Alarme. Gold legt Wolken- und Niederschlagsebenen, Luftfahrtkarten, Kontrollbezirke und erweiterte Mode-S-Daten obendrauf.
- Limits wachsen mit der Stufe: Gratis ist eine Sitzung gleichzeitig erlaubt, bei Silver und Gold drei, bei Business vier Geräte. Lesezeichen steigen von 1 über 10 und 25 bis 60.
- Testen kostet nichts, Vergessen schon: Die Testphase dauert sieben Tage, gibt es nur einmal pro Konto und muss mindestens 24 Stunden vor Ende gekündigt werden.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Das Stufenmodell auf einen Blick
- 2.Was die Gratis-Version abdeckt
- 3.Bereich 1: Flugverlauf und Wiedergabe
- 4.Bereich 2: Flugzeug- und Flugdaten
- 5.Bereich 3: Filter, Alarme und Lesezeichen
- 6.Bereich 4: Wetter, Karten und Luftraum
- 7.Bereich 5: Business und die berufliche Nutzung
- 8.Die Stufen im Vergleich
- 9.Testphase, Abrechnung und Kündigung
- 10.Der Sonderfall Contributor-Konto für Feeder
- 11.Was ein Abo nicht ändert
- 12.Fazit
Flightradar24 ist für viele Spotter die erste App, die am Zaun aufgeht. Wer sie öfter nutzt, stößt schnell auf die Bezahlstufen: Silver, Gold und Business. Die Angebotsseite im Store zählt Dutzende Funktionen auf, aber was steckt konkret dahinter? Dieser Artikel ist ein neutraler Funktions-Überblick. Wir gehen die Stufen Bereich für Bereich durch und erklären, wie Testphase, Abrechnung, Geräte-Limits und das Feeder-Konto funktionieren. Wenn du schon weißt, was die Stufen können, und nur wissen willst, welche zu deinem Spotting passt, lies direkt Flightradar24-Abo: Was lohnt sich für Spotter?.
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Das Stufenmodell auf einen Blick
Flightradar24 arbeitet nach dem Freemium-Prinzip. Die Grundversion kostet nichts, dafür musst du Werbung in Kauf nehmen und mit einigen Grenzen leben. Darüber liegen drei Abos:
- Silver ist die Einstiegsstufe für Privatnutzer. Im App Store wirbt Flightradar24 mit rund 30 Funktionen, die Silver freischaltet.
- Gold enthält alles aus Silver und kommt laut Store-Beschreibung auf über 60 Premium-Funktionen.
- Business ist die oberste Stufe und richtet sich an berufliche Nutzer. Sie hat die längste Historie und die großzügigsten Kontolimits.
Wichtig zum Verständnis: Alle Stufen sehen dieselben Flugzeuge. Ein Abo erweitert weder die Abdeckung noch macht es Maschinen sichtbar, deren Daten auf Wunsch von Haltern eingeschränkt sind. Flightradar24 nennt dafür Programme wie das amerikanische LADD sowie gesperrte Militär- und Regierungsflüge. Mehr dazu steht in Warum ein Flugzeug nicht auf Flightradar erscheint.
Was die Gratis-Version abdeckt
Laut Store-Beschreibung gehören Live-Tracking, Flugdetails, historische Daten mit Wiedergabe, Flughafentafeln, Lesezeichen und Filter schon zur kostenlosen App. In der Praxis heißt das: Du siehst die Live-Karte, tippst Flugzeuge an, bekommst Flugnummer, Route, Typ und Kennzeichen und kannst an jedem Flughafen die Ankünfte und Abflüge durchblättern. Der Verlauf reicht sieben Tage zurück. Lesezeichen gibt es nur eines, und du kannst nur auf einem Gerät gleichzeitig angemeldet sein.
Wie du die Grundfunktionen im Alltag bedienst, erklärt die Flightradar24-Anleitung. Was die Symbole und Farben auf der Karte bedeuten, steht in Symbole, Farben und Datenfelder auf Flugradar-Karten.
Bereich 1: Flugverlauf und Wiedergabe
Der Verlauf ist das deutlichste Unterscheidungsmerkmal der Stufen. Flightradar24 erlaubt es, einzelne vergangene Flüge in der App und auf der Website abzuspielen. Dafür suchst du einen Flug oder ein Flugzeug und wählst den gewünschten Umlauf aus. Auf der Website gibt es zusätzlich die globale Wiedergabe, die den gesamten Verkehr in einem Gebiet zu einem bestimmten Datum und einer Uhrzeit zeigt.
| Stufe | Wie weit zurück |
|---|---|
| Gratis | 7 Tage |
| Silver | 90 Tage |
| Gold | 365 Tage |
| Business | 3 Jahre |
Für Spotter ist der Verlauf vor allem bei der Nacharbeit nützlich: Welche Maschine flog um 14:37 Uhr auf der 26R an? Auf welchen Strecken war ein bestimmtes Kennzeichen im letzten Monat unterwegs? Wie du solche Recherchen aufbaust, zeigen Vergangene Flüge eines Flugzeugs nachschlagen und Sichtungen mit ADS-B-Logs und Flugradar-Historie abgleichen. Flightradar24 weist übrigens darauf hin, dass der Support keine Einzelrecherchen zu historischen Flügen übernimmt. Suchen musst du selbst.
Bereich 2: Flugzeug- und Flugdaten
Ab Silver werden die Infokarten deutlich ausführlicher. Laut Flightradar24 kommen zu den Grunddaten weitere Flugzeugdetails wie Seriennummer und Alter hinzu, außerdem Flugdaten wie die Vertikalgeschwindigkeit und der Squawk-Code. Das hilft beim sauberen Dokumentieren: Die Seriennummer identifiziert eine Zelle eindeutig, auch wenn sie später ein neues Kennzeichen bekommt. Was MSN und Line Number unterscheidet, erklärt MSN, c/n und Line Number. Das Alter kannst du alternativ auch über andere Quellen ermitteln, siehe Flugzeugalter per Kennzeichen herausfinden.
Gold ergänzt erweiterte Mode-S-Daten. Gemeint sind Werte, die das Flugzeug selbst über seinen Transponder übermittelt, etwa zusätzliche Angaben zu Höhe und Geschwindigkeit sowie gemessene Wind- und Temperaturwerte. Ob diese Daten auftauchen, hängt davon ab, ob die Maschine sie sendet und ob ein Empfänger in Reichweite sie aufnimmt. Die Technik dahinter beschreibt Transponder Mode A, C und S erklärt. Was ein bestimmter Squawk bedeutet, steht in Squawk-Codes 7500, 7600, 7700.
Bereich 3: Filter, Alarme und Lesezeichen
Filter und Alarme sind die Werkzeuge, mit denen du die Karte auf das reduzierst, was dich interessiert. Filter blenden zum Beispiel alles außer einem Flugzeugtyp, einer Airline oder einer Höhenspanne aus. Alarme melden sich, wenn ein Flug eine bestimmte Bedingung erfüllt. Laut Store-Beschreibung gehören Filter und Alarme zum Funktionsumfang von Silver, die Grundversion bietet bereits einfache Filter. Wie du Alarme sinnvoll anlegst und welche Alternativen andere Dienste bieten, zeigt Benachrichtigungen für Flugzeuge, Typen und Airlines einrichten.
Bei den Lesezeichen nennt Flightradar24 klare Zahlen. Gespeichert werden können Flugzeuge, Flüge, Flughäfen und Kartenausschnitte, du brauchst dafür mindestens ein kostenloses Konto, und die Liste wird zwischen deinen Geräten abgeglichen:
| Stufe | Lesezeichen |
|---|---|
| Gratis (mit Konto) | 1 |
| Silver | 10 |
| Gold | 25 |
| Business | 60 |
Für Spotter sind Lesezeichen auf einzelne Kennzeichen praktisch, etwa für Sonderlackierungen. In der Flugzeug-Liste siehst du dann auf einen Blick, ob die Maschine gerade fliegt und wohin.
Lesezeichen gezielt nutzen
Mit zehn Plätzen bei Silver lohnt es sich, die Liste regelmäßig auszumisten. Speichere nur Maschinen, die du wirklich vor die Linse bekommen willst. In Planetrack setzt du solche Kandidaten auf die Wunschliste in deinem Hangar und lässt dich per Sichtungs-Alarm benachrichtigen, wenn sie deinen Flughafen anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Bereich 4: Wetter, Karten und Luftraum
Ab Silver zeigt Flightradar24 laut Store-Beschreibung das aktuelle Wetter an mehr als 3.000 Flughäfen direkt auf der Karte. So siehst du schnell, wie Wind und Sicht am Zielort sind.
Gold erweitert die Karte um mehrere Ebenen:
- Wetterebenen mit Wolken und Niederschlag auf der Live-Karte.
- Luftfahrtkarten und die ozeanischen Routen über dem Nordatlantik und anderen Ozeanen.
- Grenzen der Kontrollbezirke, also die Bereiche, für die eine bestimmte Flugsicherungsstelle zuständig ist.
Diese Ebenen sind spannend, wenn du verstehen willst, warum ein Flug einen Umweg fliegt oder wo die Zuständigkeit wechselt. Hintergrund zur Struktur des Luftraums liefert Luftraumklassen A bis G. Für die reine Fotoplanung genügt oft eine eigene Wetterkarte, siehe Windy und andere Wetterkarten für Spotter.
Wind, Wetter und Pisten im Blick
Planetrack zeigt dir Wetter, Wind und aktive Pisten am Flughafen und plant mit dem Sonnenstand-Planer das beste Licht für deinen Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Bereich 5: Business und die berufliche Nutzung
Business ist auf Unternehmen und berufliche Anwender zugeschnitten. Gegenüber Gold verlängert sich der Verlauf auf drei Jahre, und die Kontolimits steigen auf vier Geräte und 60 Lesezeichen. Neben Kreditkarte, Debitkarte und PayPal bietet Flightradar24 laut Support für Business-Abos zusätzlich eine Zahlung per Rechnung an. Welche weiteren Werkzeuge Business gegenüber Gold freischaltet, beschreiben Support und Store-Text nicht im Detail. Den genauen Funktionsumfang solltest du vor dem Abschluss in der aktuellen Übersicht prüfen, weil Flightradar24 Ausstattung und Bezeichnungen immer wieder anpasst.
Was Business nicht enthält: einen Zugang zur Programmierschnittstelle. Laut Support verkauft Flightradar24 die API für Live-Positionen, Airline- und Flughafendaten sowie historische Flugdaten getrennt von den App-Abos. Wer Daten automatisiert auswerten will, braucht also ein eigenes API-Paket.
Die Stufen im Vergleich
| Merkmal | Gratis | Silver | Gold | Business |
|---|---|---|---|---|
| Flugverlauf | 7 Tage | 90 Tage | 365 Tage | 3 Jahre |
| Seriennummer und Alter | nein | ja | ja | ja |
| Vertikalgeschwindigkeit, Squawk | nein | ja | ja | ja |
| Filter und Alarme | Basis-Filter | ja | ja | ja |
| Flughafenwetter auf der Karte | nein | ja | ja | ja |
| Wolken- und Niederschlagsebenen | nein | nein | ja | ja |
| Luftfahrtkarten, Kontrollbezirke | nein | nein | ja | ja |
| Erweiterte Mode-S-Daten | nein | nein | ja | ja |
| Lesezeichen | 1 | 10 | 25 | 60 |
| Gleichzeitige Sitzungen | 1 | 3 | 3 | 4 Geräte |
| Zahlung per Rechnung | – | nein | nein | ja |
| API-Zugang | nein | nein | nein | nein |
Die Tabelle fasst die Angaben aus dem Flightradar24-Support und der Store-Beschreibung zusammen (Stand Oktober 2026). Wie sich das Angebot gegen den größten Konkurrenten schlägt, liest du in Flightradar24 und FlightAware im Vergleich.
Testphase, Abrechnung und Kündigung
So funktioniert die Testphase
Für die Bezahlstufen bietet Flightradar24 eine siebentägige Testphase an. Die Funktionen stehen sofort zur Verfügung, gezahlt wird erst danach. Pro Konto gibt es nur eine Testphase. Hast du sie schon einmal genutzt, wird beim nächsten Abschluss sofort der volle Preis fällig. Damit der Dienst nach dem Test nahtlos weiterläuft, verlangt Flightradar24 schon beim Start die Zahlungsdaten. Willst du nicht weiterzahlen, musst du mindestens 24 Stunden vor Ende der Testphase kündigen.
Während der Testphase auf der Website kannst du laut Support noch frei zwischen Silver, Gold und Business sowie zwischen Monats- und Jahresabrechnung wechseln.
Monatlich oder jährlich
Alle drei Stufen gibt es mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung. Die erste Zahlung wird am Ende der Testphase fällig. Wer kündigt, behält den Zugang bis zum Ende des bereits bezahlten Zeitraums. Bei Abos über die Website gilt nach der Testphase eine Einschränkung: Du kannst nur von monatlich auf jährlich wechseln. Willst du zurück zur Monatsabrechnung, kündigst du, lässt das Jahresabo auslaufen und schließt dann neu ab. Bei Abos über App Store oder Google Play wickelt der Store Stufenwechsel ab und verrechnet sie anteilig.
Die Preise unterscheiden sich je nach Land, Währung und Kaufweg. Im US-App-Store war Silver zuletzt ab 2,99 US-Dollar im Monat gelistet, Gold und die Jahresabos lagen je nach Angebot darüber. Maßgeblich ist der Preis, den dir dein Store oder die Website beim Abschluss anzeigt. Wie sich das Abo in die Gesamtkosten des Hobbys einfügt, zeigt Was kostet Planespotting?.
Kaufweg merken
Notiere, ob du über die Website, den App Store oder Google Play abschließt. Dort verwaltest und kündigst du später.
Mit Konto anmelden
Verknüpfe den Store-Kauf mit einem Flightradar24-Konto. Nur so erkennt die Website dein Abo, und die Werbung verschwindet überall.
Erinnerung setzen
Trag dir das Ende der Testphase minus zwei Tage in den Kalender, damit du rechtzeitig entscheidest.
Richtig kündigen
Website: im Konto unter Billing. iPhone: in den Abo-Einstellungen des Apple-Kontos. Android: im Google Play Store unter Abos.
Ein Abo, alle Plattformen
Ein Abo ist nicht an ein Gerät gebunden. Laut Flightradar24 funktioniert es auf der Website und in den Apps für iOS und Android, solange du dich überall mit derselben E-Mail-Adresse anmeldest. Das gilt auch über Store-Grenzen hinweg: Ein bei Google Play gekauftes Abo läuft auf dem iPhone und umgekehrt. Nur die Abrechnung bleibt beim ursprünglichen Store. Wer die Zahlungsart wechseln will, kündigt dort, wartet das Ende der Laufzeit ab und schließt dann auf dem neuen Weg ab.
Siehst du trotz Abo noch Werbung, liegt das laut Support meist daran, dass du nicht mit dem richtigen Konto angemeldet bist. Ab- und wieder anmelden und gegebenenfalls den Browser-Cache leeren, löst das Problem in der Regel.
Der Sonderfall Contributor-Konto für Feeder
Flightradar24 bezieht einen großen Teil seiner Daten von Freiwilligen, die ADS-B-Empfänger betreiben. Wer mit einem eigenen Raspberry-Pi-Empfänger oder einem von Flightradar24 gestellten Gerät Daten einspeist, bekommt laut Support ein kostenloses Contributor-Konto. Es bleibt aktiv, solange dein Feed läuft. Früher war in diesem Zusammenhang oft vom kostenlosen Business-Abo die Rede. Welche Funktionen das Contributor-Konto heute genau umfasst, steht in der Support-Erklärung nicht im Detail. Prüf das deshalb in deinem Konto, bevor du dich darauf verlässt.
Drei Punkte solltest du beim Wechsel beachten:
- Bestehendes Abo vorher kündigen. Das Contributor-Upgrade beendet ein bezahltes Abo nicht automatisch. Ohne Kündigung zahlst du weiter.
- Gratis-Konto reicht. Ein bestehendes kostenloses Konto wird automatisch hochgestuft, sobald Daten deiner Station ankommen. Klappt das nicht sofort, hilft Ab- und wieder Anmelden.
- Keine Testphase starten. Wer noch kein Konto hat, legt ein kostenloses an und startet weder Test noch Abo.
Die Einrichtung Schritt für Schritt beschreibt fr24feed einrichten. Welche Gegenleistungen andere Netzwerke ihren Feedern bieten, vergleicht Was Feeder als Gegenleistung bekommen. Wie ein dichtes Empfängernetz auch Flugzeuge ohne ADS-B ortbar macht, erklärt MLAT/Multilateration.
Silver passt, wenn …
- du Seriennummer, Alter und Squawk sehen willst,
- dir 90 Tage Verlauf genügen,
- du Alarme und mehr als ein Lesezeichen brauchst.
Gold passt, wenn …
- du Wetter- und Luftraumebenen wirklich nutzt,
- du Flüge ein ganzes Jahr zurückverfolgen willst,
- dich Wind- und Temperaturdaten aus Mode S interessieren.
Business eher nicht, wenn …
- du privat spottest,
- du nur mehr Flugzeuge auf der Karte sehen willst,
- du eigentlich API-Daten suchst.
Was ein Abo nicht ändert
Zum Schluss ein paar Missverständnisse, die in Spotter-Gruppen regelmäßig auftauchen:
- Mehr Abdeckung gibt es nicht. Wo kein Empfänger steht, zeigt auch Business keine Positionen. Fehlende Abdeckung in deiner Region verbesserst du nur mit zusätzlichen Empfängern.
- Gesperrte Flugzeuge bleiben gesperrt. Eingeschränkte Privatflugzeuge, gesperrte Militär- und Regierungsflüge sowie besonders prominente Maschinen erscheinen in keiner Stufe. Ungefilterte Alternativen stellt Ungefilterte Community-Tracker im Vergleich vor.
- Das Passagier-Logbuch ist ein eigenes Thema. Für eigene Flüge bietet Flightradar24 mit MyFlightradar24 ein separates Logbuch. Alternativen dazu findest du in Eigene Flüge als Passagier loggen.
Wenn du statt eines Abos lieber mehrere kostenlose Dienste kombinierst, hilft dir Kostenlose Flugtracker weiter, und den großen Überblick gibt Flugradar-Apps im Vergleich.
Vor dem Abschluss prüfen
- Ich weiß, welche Funktionen ich wirklich brauche, und habe die passende Stufe gewählt.
- Ich habe meine Testphase noch nicht verbraucht oder rechne mit dem vollen Preis.
- Ich habe mir das Ende der Testphase im Kalender notiert.
- Ich nutze dasselbe Konto auf allen Geräten.
- Ich habe geprüft, ob ein eigener Empfänger und das Contributor-Konto für mich infrage kommen.
Deine Sichtungen, deine Community
In Planetrack teilst du deine Fotos, sammelst Likes und Kommentare, chattest mit anderen Spottern und findest auf der Spot-Karte Anreise, bestes Licht und Bewertungen für jeden Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Die drei Flightradar24-Abos bauen sauber aufeinander auf. Silver erweitert den Verlauf auf 90 Tage und liefert die Detaildaten, die beim Dokumentieren helfen: Seriennummer, Alter, Vertikalgeschwindigkeit und Squawk, dazu Filter, Alarme und zehn Lesezeichen. Gold ergänzt ein Jahr Verlauf, Wetter- und Luftraumebenen und erweiterte Mode-S-Daten. Business verlängert den Verlauf auf drei Jahre, erhöht die Kontolimits und richtet sich an berufliche Nutzer. Alle Stufen teilen sich dieselbe Datenbasis, und API-Zugang gehört zu keiner davon. Wer einen eigenen Empfänger betreibt, bekommt mit dem Contributor-Konto eine kostenlose Alternative. Ob sich ein Abo für dein Spotting rechnet, klärt der Ratgeber Flightradar24-Abo: Was lohnt sich für Spotter?.
Kurzfazit
Silver bringt Details und 90 Tage Verlauf, Gold die Karten-Ebenen und ein Jahr Historie, Business drei Jahre und mehr Geräte für den Beruf. Teste sieben Tage, kündige rechtzeitig dort, wo du gekauft hast, und prüf als Bastler zuerst das Contributor-Konto.
Zusammenfassung
- Flightradar24 setzt auf ein Freemium-Modell: Live-Karte, Flughafentafeln und eine Woche Verlauf sind kostenlos, alles darüber steckt in Silver, Gold und Business.
- Silver und Gold sind für den privaten Gebrauch gedacht, Business zielt auf berufliche Nutzer und lässt sich laut Flightradar24 auch per Rechnung bezahlen.
- Ein Abo gilt plattformübergreifend in Web, iOS und Android. Gekündigt wird dort, wo du abgeschlossen hast: auf der Website, im App Store oder bei Google Play.
- Wer Daten mit einem eigenen Empfänger einspeist, erhält ein kostenloses Contributor-Konto, solange die Station sendet. API-Zugang ist in keinem Abo enthalten.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Flightradar24 Silver und Gold?
Gold enthält alles aus Silver. Dazu kommen 365 statt 90 Tage Flugverlauf, Wetterebenen für Wolken und Niederschlag auf der Live-Karte, Luftfahrtkarten und ozeanische Routen, die Grenzen der Kontrollbezirke der Flugsicherung sowie erweiterte Mode-S-Daten wie Wind und Temperatur, sofern das Flugzeug sie sendet. Außerdem speicherst du bei Gold 25 statt 10 Lesezeichen.
Wie lange dauert die kostenlose Testphase bei Flightradar24?
Laut Flightradar24-Support dauert sie sieben Tage. Du nutzt die Funktionen sofort, bezahlst in dieser Zeit aber nichts. Pro Konto gibt es nur eine Testphase. Wer schon getestet hat, zahlt beim nächsten Abschluss sofort den vollen Preis. Willst du nicht weiterzahlen, kündigst du mindestens 24 Stunden vor Ablauf.
Auf wie vielen Geräten kann ich mein Flightradar24-Abo nutzen?
Ohne Abo ist eine Sitzung gleichzeitig möglich. Silver und Gold erlauben drei gleichzeitige Sitzungen über Browser, Tablets und Smartphones, Business vier Geräte. Meldest du dich auf mehr Geräten an, wird eine der laufenden Sitzungen beendet.
Gilt ein im App Store gekauftes Abo auch auf Android und im Browser?
Ja. Laut Flightradar24 funktioniert ein Abo aus dem App Store oder von Google Play auch in der jeweils anderen App und auf der Website, solange du mit demselben Konto angemeldet bist. Die Abrechnung bleibt aber beim Store, bei dem du abgeschlossen hast.
Wie kündige ich mein Flightradar24-Abo?
Das hängt vom Kaufweg ab. Hast du auf flightradar24.com abgeschlossen, verwaltest du das Abo im Konto unter Billing. Bei Käufen über iPhone oder iPad kündigst du in den Abo-Einstellungen deines Apple-Kontos, bei Android im Google Play Store. Nach der Kündigung bleibt der Zugang bis zum Ende des bezahlten Zeitraums aktiv.
Enthält ein Flightradar24-Abo API-Zugang?
Nein. Flightradar24 verkauft den API-Zugang für Live-Positionen, Airline- und Flughafendaten sowie historische Flugdaten separat. Auch Business enthält ihn nicht.
Was bekomme ich als Feeder bei Flightradar24?
Wer mit einem eigenen Raspberry-Pi-Empfänger oder einem Gerät von Flightradar24 Daten einspeist, erhält ein kostenloses Contributor-Konto, solange der Feed aktiv bleibt. Ein bestehendes bezahltes Abo solltest du vorher selbst kündigen, denn es läuft sonst weiter.
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