Das Wichtigste in Kürze
- Die Besucherterrasse am Albrecht Dürer Airport ist kostenlos und liegt im 2. Obergeschoss zwischen Abflughalle 1 und 2, also vor der Sicherheitskontrolle.
- Du schaust nach Norden auf die einzige Piste 10/28. Die Sonne steht deshalb fast den ganzen Tag hinter dir – ein echter Vorteil für Fotografen.
- Laut Flughafen ist die Terrasse täglich von 8 bis 22 Uhr offen, der Aufzug fährt aber nur von 11 bis 20 Uhr. Im Winter und bei Veranstaltungen kann es Abweichungen geben.
- Nürnberg ist ein Ferien- und Low-Cost-Flughafen mit Ryanair, Corendon, Marabu und SunExpress, dazu Zubringern von Lufthansa, KLM, Air France und Turkish Airlines.
- Für mehr Nähe zu Starts und Landungen nennt der Flughafen selbst Ausweichpunkte an der Irrhainstraße im Westen und an der Rathsbergstraße im Osten.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Ein kompakter Flughafen mit nur einer Piste
- 7.Die Terrasse im Überblick
- 8.Betriebsrichtung: 28 ist der Normalfall
- 9.Licht und Fotografie
- 10.Was du in Nürnberg zu sehen bekommst
- 11.Anreise: U-Bahn, Auto und Fahrrad
- 12.So läuft ein guter Tag in Nürnberg
- 13.Ausweichspots rund um den Nürnberger Flughafen
- 14.Mit Kindern auf die Terrasse
- 15.Regeln auf der Terrasse und am Zaun
- 16.Fazit
- 17.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt49.49450, 11.07920 · Nürnberg, Bayern
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Flughafen | Albrecht Dürer Airport Nürnberg (IATA: NUE, ICAO: EDDN), rund 5 km nördlich der Innenstadt |
|---|---|
| Spot-Typ | Besucherterrasse im öffentlichen Bereich des Terminals, außerhalb der Sicherheitskontrolle |
| Lage im Terminal | 2. Obergeschoss, zwischen Abflughalle 1 und Abflughalle 2, über Treppe oder Aufzug erreichbar |
| Blickrichtung | Von Süden nach Norden über das Vorfeld auf die Piste 10/28 |
| Piste am Flughafen | Eine Start- und Landebahn: 10/28, 2.700 m lang und 45 m breit |
| Öffnungszeiten | Laut Flughafen täglich 8 bis 22 Uhr, außer bei Veranstaltungen im GATE-Restaurant; im Winter abweichende Zeiten möglich. Aufzug nur 11 bis 20 Uhr |
| Eintritt | Kostenlos |
| Anreise ÖPNV | U-Bahn-Linie U2 ab Nürnberg Hauptbahnhof bis Haltestelle Flughafen, etwa 12 bis 13 Minuten Fahrt |
| Typische Aufenthaltsdauer | 2–3 Stunden, gut kombinierbar mit einem Spot am Pistenkopf |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Besucherterrasse im 2. Obergeschoss
Der Klassiker und der einzige offizielle Aussichtspunkt im Terminal. Vor dir liegt das Vorfeld mit den Abstellpositionen, dahinter die Piste 10/28 in voller Breite. Rollverkehr, Pushbacks und Abfertigung erlebst du aus nächster Nähe, Starts und Landungen siehst du seitlich auf der Bahn. Für Vorfeldbilder reicht ein Standardzoom, für Flugzeuge auf der Piste solltest du etwa 200 bis 400 mm einplanen.
Besucherhügel an der Irrhainstraße
Der Flughafen nennt diesen Hügel im Westen ausdrücklich als Aussichtspunkt. Er taugt für Starts und Landungen von und nach Westen, also für Starts auf der 28 und Landungen auf der 10. Hier stehst du näher an den Flugzeugen in der Luft als auf der Terrasse.
Westlicher Pistenkopf an der Irrhainstraße
Nahe dem westlichen Ende der Bahn bekommst du Flugzeuge, die nach Westen starten oder aus dem Westen kommend landen. Eine gute Ergänzung zum Besucherhügel, wenn du eine andere Perspektive auf denselben Verkehr willst.
Östlicher Pistenkopf an der Rathsbergstraße
Am östlichen Ende der Bahn an der Rathsbergstraße bist du richtig, wenn Flugzeuge nach Osten starten oder von Osten kommend landen. Bei der häufigen Betriebsrichtung 28 kommen die Landungen genau über diesen Bereich herein.
Buchenbühler Höhe
Ebenfalls an der Rathsbergstraße liegt eine Anhöhe, die der Flughafen als Platz für ein Picknick mit Blick auf die Bahn empfiehlt. Gut, wenn du mit Familie unterwegs bist und es nicht auf jedes einzelne Foto ankommt.
Nördlicher Waldrand
Auf der Nordseite des Flughafens fotografierst du startende und landende Flugzeuge mit dem Terminal und dem Tower im Hintergrund. Im Wald gibt es einen Parkplatz. Weil du hier nach Süden schaust, hast du über weite Teile des Tages Gegenlicht – plane den Besuch für bedeckte Tage oder die Randzeiten im Sommer.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Besucherterrasse Flughafen Nürnberg
- Vorfeldbetrieb aus nächster Nähe – Abfertigung, Pushbacks und Rollverkehr direkt unter der Terrasse
- Ferienflieger von Corendon Airlines, Marabu und SunExpress, im Sommer in die Türkei, nach Spanien, Griechenland und Ägypten
- Ryanair als große Low-Cost-Airline mit stationierten Flugzeugen und eigenem Wartungshangar am Flughafen
- Zubringer zu den Drehkreuzen Frankfurt, Amsterdam, Paris und Istanbul – mit Lufthansa, KLM, Air France und Turkish Airlines
- Neu im Winter 2026/27: easyJet mit Verbindungen nach London, Manchester und Mailand
- Rettungshubschrauber Christoph 27, ein Airbus H145, der am Flughafen stationiert ist
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Sonne fast den ganzen Tag im Rücken – selten an einer Terrasse
- Kostenlos und außerhalb der Sicherheitskontrolle
- U-Bahn direkt am Terminal, vom Hauptbahnhof in rund einer Viertelstunde
- Kompakter Flughafen: Vorfeld und Piste liegen übersichtlich vor dir
- Mehrere offizielle Ausweichpunkte an beiden Pistenköpfen
- Gastronomie und Toiletten im Terminal
Dagegen spricht
- Deutlich weniger Bewegungen als an den großen Drehkreuzen, lange Pausen möglich
- Kaum Großraumflugzeuge im Linienverkehr
- Brüstung oder Glas können je nach Standplatz Spiegelungen oder störende Elemente ins Bild bringen
- Aufzug nur zu den Restaurantzeiten, bei Veranstaltungen kann die Terrasse geschlossen sein
- Für Flugzeuge auf der Piste brauchst du ein längeres Tele
Aktualisiert: Oktober 2026 – Wenn du in Franken Flugzeuge sehen willst, führt kein Weg an der Besucherterrasse am Albrecht Dürer Airport Nürnberg vorbei. Sie liegt mitten im Terminal, kostet keinen Eintritt und ist mit der U-Bahn in einer Viertelstunde vom Hauptbahnhof aus erreichbar. Von oben schaust du über das Vorfeld auf die einzige Piste des Flughafens – und zwar so, dass die Sonne fast den ganzen Tag hinter dir steht.
Diese Seite zeigt dir, was du von der Terrasse realistisch erwarten kannst, wann sich der Besuch lohnt, wie du hinkommst und welche Aussichtspunkte rund um den Zaun du ergänzend nutzen kannst.
Deine Nürnberger Sichtungen an einem Ort
Mit Planetrack hältst du Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest und siehst, was andere Spotter gerade am Albrecht Dürer Airport erwischt haben. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Ein kompakter Flughafen mit nur einer Piste
Der Flughafen Nürnberg liegt etwa fünf Kilometer nördlich der Altstadt, zwischen den Stadtteilen Buchenbühl, Kraftshof und Almoshof. Am heutigen Standort ging er 1955 in Betrieb, das aktuelle Fluggastterminal mit der großen Besucherterrasse kam 1981 dazu. Seit 2014 trägt der Flughafen den Beinamen Albrecht Dürer Airport. Er ist der zweitgrößte Flughafen Bayerns, spielt aber in einer ganz anderen Liga als das Drehkreuz in München.
Für Spotter ist vor allem eines wichtig: Es gibt nur eine Start- und Landebahn, die 10/28. Sie ist 2.700 Meter lang und verläuft ungefähr in Ost-West-Richtung. Das Terminal liegt südlich davon, das Vorfeld zwischen Terminal und Piste. Damit ist die Lage übersichtlich wie an kaum einem anderen größeren deutschen Flughafen – jede Bewegung spielt sich vor dir ab, egal, in welche Richtung gerade geflogen wird.
Im Jahr 2025 zählte der Flughafen rund 4,5 Millionen Passagiere, nach etwa 4,0 Millionen im Jahr davor. In den Sommerferien 2026 nutzten nach Angaben des Flughafens rund 806.000 Reisende den Airport – erstmals deutlich mehr als 800.000. Das ist ordentlich für einen Regionalflughafen, bedeutet aber auch: Zwischen den Wellen gibt es Pausen. Wer die Terrasse gezielt zu den Spitzenzeiten besucht, hat deutlich mehr davon.
Die Terrasse im Überblick
Die Besucherterrasse liegt im 2. Obergeschoss des öffentlichen Bereichs, zwischen Abflughalle 1 und Abflughalle 2. Du gehst also nicht durch die Sicherheitskontrolle und brauchst keine Bordkarte. Nach oben kommst du über die Treppe oder mit dem Aufzug. Die Terrasse grenzt an das GATE-Restaurant und ist teilweise überdacht.
Laut Website des Flughafens ist die Terrasse täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Zwei Einschränkungen solltest du kennen: Bei Veranstaltungen im GATE kann die Terrasse geschlossen sein, und in den Wintermonaten können die Zeiten abweichen. Außerdem fährt der Aufzug nur von 11 bis 20 Uhr, also zu den Öffnungszeiten des Restaurants. Wer früh am Morgen kommt oder mit Kinderwagen oder Rollstuhl unterwegs ist, sollte das einplanen.
Öffnungszeiten vorab prüfen
Die Angaben auf dieser Seite geben den Stand vom Oktober 2026 wieder. Weil Veranstaltungen und Winterzeiten den Zugang einschränken können, wirf vor der Anfahrt einen Blick auf die Seite „Aussichtspunkte" auf der Website des Flughafens Nürnberg.
Betriebsrichtung: 28 ist der Normalfall
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. In Nürnberg heißt das: Bei Westwind wird auf der 28 geflogen, also in Richtung Westen. Die Landungen kommen dann von Osten über die Gegend an der Rathsbergstraße herein, die Starts heben in Richtung Westen ab. Bei Ostwind dreht der Betrieb auf die 10. Weil in Deutschland Westwetterlagen überwiegen, ist die 28 an den meisten Tagen die aktive Richtung – an einem einzelnen Tag ist das aber keine Garantie.
Auch die Ausstattung spricht für die 28: Für Landungen in dieser Richtung gibt es ein Instrumentenlandesystem der Kategorie III, das Anflüge auch bei sehr schlechter Sicht erlaubt. Für die 10 steht ein ILS der Kategorie I zur Verfügung. Bei Nebel und tiefen Wolken spricht deshalb viel für Betrieb auf der 28.
Für die Terrasse ist die Richtung weniger entscheidend als an einem Pistenkopf, weil du die gesamte Bahn seitlich vor dir hast. Sie bestimmt aber, wo die Flugzeuge abheben und aufsetzen – und damit, wie groß sie in deinem Sucher sind.
| Konfiguration | Was du auf der Terrasse siehst | Häufigkeit | Ergänzender Spot |
|---|---|---|---|
| Betrieb auf 28 | Landungen kommen von rechts, Starts rollen nach links und heben im Westen ab | meistens | Rathsbergstraße für Anflüge, Irrhainstraße für Starts |
| Betrieb auf 10 | Landungen kommen von links, Starts heben Richtung Osten ab | bei Ostwind | Irrhainstraße für Anflüge, Rathsbergstraße für Starts |
| Wenig Verkehr | Vorfeld, Abfertigung, gelegentlich Hubschrauber | zwischen den Wellen | Pause im Terminal oder Spotwechsel |
Wie du Wind und Betriebsrichtung vor der Anfahrt richtig deutest, erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen. Warum die Piste „10/28“ heißt, steht im Beitrag zu den Pistenbezeichnungen am Flughafen.
Wind und Wellen vor der Abfahrt checken
Ein Blick auf einen Flugtracker zeigt dir in Sekunden, ob die Anflüge von Osten oder von Westen kommen – und wann die nächste Welle ansteht. Wie das funktioniert, steht im Beitrag Flugverfolgung per ADS-B für Spotter. In Planetrack siehst du Wetter, Wind und aktive Piste am Flughafen auf einen Blick. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Licht und Fotografie
Die Lage der Terrasse ist fotografisch ein Geschenk. Weil das Terminal südlich der Piste liegt, schaust du nach Norden – und die Sonne steht über den größten Teil des Tages hinter dir. Das ist an deutschen Besucherterrassen keine Selbstverständlichkeit. Im Frühjahr und Herbst hast du praktisch vom Vormittag bis zum Abend Licht auf den Rümpfen. Im Hochsommer geht die Sonne im Nordosten auf und im Nordwesten unter, dann kommt sie am frühen Morgen und am späten Abend flach von der Seite oder sogar leicht von vorn und leuchtet je nach Richtung nur eine Seite des Flugzeugs aus.
Mittags steht die Sonne hoch und das Licht wird hart. Für Vorfeldbilder ist das kein großes Problem, für Flugzeuge in der Luft fehlen dann die Schatten an den Rümpfen, die Bilder wirken flacher. Wenn du die Wahl hast, plane eher den Vormittag oder den späten Nachmittag ein.
Bei der Brennweite brauchst du zwei Werkzeuge: Für Abfertigung, Pushbacks und Rollverkehr direkt vor der Terrasse reicht ein Standardzoom. Für Starts und Landungen auf der Piste, die einige Hundert Meter entfernt liegt, solltest du etwa 200 bis 400 mm einplanen. Welche Kombination für dich passt, erklärt der Beitrag Objektiv fürs Planespotting, die passenden Belichtungswerte findest du in Kamera-Einstellungen fürs Planespotting.
Ein Wort zu Glas und Geländer: Je nach Standplatz auf der Terrasse fotografierst du über eine Brüstung oder durch eine Scheibe. Such dir möglichst eine freie Lücke oder halte das Objektiv nah ans Glas, damit keine Spiegelungen ins Bild kommen. Eine Gummi-Gegenlichtblende hilft dabei. Und an warmen Tagen flimmert die Luft über dem Asphalt – Bilder vom anderen Ende der Bahn werden dann weich, nahe Motive bleiben scharf.
Das beste Licht planen
Mit dem Sonnenstand-Planer in Planetrack siehst du vorab, wann die Sonne auf der Nürnberger Terrasse von der Seite kommt und wann sie genau hinter dir steht. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
Was du in Nürnberg zu sehen bekommst
Nürnberg ist kein Drehkreuz, sondern ein Ferien- und Punkt-zu-Punkt-Flughafen. Das prägt das Bild auf dem Vorfeld: viel Mittelmeer- und Türkeiverkehr, Low-Cost-Airlines, ein paar Zubringer zu den großen Umsteigeflughäfen und kaum Großraumflugzeuge.
- Low-Cost: Ryanair ist seit rund zehn Jahren in Nürnberg vertreten, hat Flugzeuge in der Stadt stationiert und betreibt seit 2023 einen Wartungshangar am Flughafen. Dazu kommen Wizz Air und Pegasus Airlines. Neu im Winterflugplan 2026/27 ist easyJet mit Verbindungen nach London-Gatwick, London-Luton, Manchester und Mailand.
- Ferienflieger: Corendon Airlines hat in Nürnberg seit 2019 eine Basis und stationiert seit Mai 2026 ein zweites Flugzeug. Marabu Airlines und SunExpress bedienen Mallorca, Antalya und weitere Sonnenziele. Antalya wird im Sommer mehrmals täglich angeflogen.
- Zubringer zu den Drehkreuzen: Lufthansa verbindet Nürnberg mit Frankfurt, KLM mit Amsterdam, Air France mit Paris-Charles-de-Gaulle und Turkish Airlines mit Istanbul.
- Typen: Am häufigsten siehst du die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8, dazu die A320-Familie mit A320neo und A321neo. Auf den Drehkreuz-Verbindungen tauchen auch Regionaljets auf, etwa aus der Embraer-E-Jet-Familie – welches Muster gerade fliegt, wechselt mit Flugplan und Auslastung.
Eine Besonderheit ist der Rettungshubschrauber Christoph 27, ein Airbus H145 mit Rettungswinde, der am Flughafen stationiert ist. Gerade in ruhigen Phasen sorgt er für Bewegung. Daneben ist allgemeine Luftfahrt mit Business Jets und Kleinflugzeugen unterwegs. Wer gezielt nach Geschäftsreiseflugzeugen sucht, findet Tipps im Beitrag Businessjets spotten.
Flugplan ändert sich mit der Saison
Welche Airlines und Ziele gerade angeboten werden, hängt stark vom Sommer- oder Winterflugplan ab. Der Flughafen nannte für den Sommer 2026 rund 60 Nonstop-Ziele, für den Winter 2026/27, der von November bis Ende März läuft, 19 Airlines. Prüfe vor einem gezielten Besuch den aktuellen Flugplan.
Anreise: U-Bahn, Auto und Fahrrad
Mit der U-Bahn ist die Terrasse kaum zu schlagen. Die Linie U2 fährt vom Nürnberger Hauptbahnhof bis zur Endhaltestelle Flughafen, die Fahrt dauert etwa 12 bis 13 Minuten. Von der Station gehst du direkt ins Terminal und von dort zur Treppe oder zum Aufzug zwischen den Abflughallen. Zusätzlich fahren Buslinien zum Flughafen. In der Nacht ist das Angebot eingeschränkt, für die Öffnungszeiten der Terrasse spielt das aber keine Rolle. Takte und Verbindungen prüfst du am besten in der VGN-Auskunft.
Mit dem Auto steuerst du die Parkhäuser direkt gegenüber dem Terminal an. Für einen kurzen Besuch ist das bequem, über den Tag summieren sich die Parkgebühren. Wer die Pistenköpfe ansteuern will, ist mit dem Auto oder dem Fahrrad flexibler: An der Irrhainstraße im Westen und an der Rathsbergstraße im Osten liegen die Aussichtspunkte, die der Flughafen selbst empfiehlt, auf der Nordseite gibt es einen Wanderparkplatz im Wald.
Wie früh musst du losfahren?
Richtwert ohne Gewähr. Umstiege und Takte im Nahverkehr können die Anreise verlängern.
So läuft ein guter Tag in Nürnberg
Flugplan und Wind checken
Schau am Vorabend in die Windvorhersage und in den Flugplan. Plane deinen Besuch um die Wellen der Ferienflieger herum, statt auf gut Glück zu fahren.
Mit der Terrasse starten
Ab 8 Uhr bist du oben. Fotografiere zuerst Vorfeld und Abfertigung, dann die Starts und Landungen auf der Bahn – das Licht kommt von hinten.
Kennzeichen sauber erwischen
Auf dem Vorfeld stehen die Flugzeuge still – ideal, um Kennzeichen lesbar abzulichten. So ordnest du die Sichtung später sicher zu.
An den Pistenkopf wechseln
Bei Betrieb auf der 28 lohnt die Rathsbergstraße für Anflüge, die Irrhainstraße für Starts. Bei Betrieb auf der 10 ist es umgekehrt.
Sichtungen sortieren
Notiere Typ, Airline und Spot noch am selben Tag. Tipps dazu findest du im Beitrag zum Sichtungs-Logbuch.
Bist du bereit für die Nürnberger Terrasse?
- Öffnungszeiten der Terrasse geprüft
- Betriebsrichtung und Flugplan angeschaut
- Telezoom bis mindestens 300 mm eingepackt
- Gummi-Gegenlichtblende gegen Spiegelungen dabei
- Akku geladen, Ersatzkarte dabei
- Ausweichspot am Pistenkopf herausgesucht
- Keine Drohne im Gepäck
Was sonst in die Fototasche gehört, steht in der Ausrüstungs-Checkliste fürs Planespotting. Wie du deine Sichtungen dauerhaft festhältst, erklärt der Beitrag Sichtungen dokumentieren. Wenn du ganz neu dabei bist, hilft dir Planespotting für Einsteiger beim Start.
Ausweichspots rund um den Nürnberger Flughafen
Ein Vorteil von Nürnberg: Der Flughafen nennt auf seiner Website selbst mehrere Aussichtspunkte im Umfeld, die sich zum Beobachten und Fotografieren eignen. Das schafft Klarheit, wo du stehen darfst.
Im Westen liegen an der Irrhainstraße gleich zwei Punkte: der Besucherhügel und ein Standort am westlichen Pistenkopf. Beide taugen für Flugzeuge, die nach Westen starten oder von Westen kommend landen – also für Starts auf der 28 und Landungen auf der 10. Im Osten findest du an der Rathsbergstraße einen Standort am östlichen Pistenkopf und die Buchenbühler Höhe, eine Anhöhe, die der Flughafen auch für ein Picknick empfiehlt. Hier bist du richtig für Landungen auf der 28 und Starts auf der 10. Auf der Nordseite fotografierst du schließlich startende und landende Flugzeuge mit Terminal und Tower im Hintergrund; im Wald steht ein Parkplatz zur Verfügung.
Beachte beim Licht: An der Nordseite schaust du nach Süden und hast deshalb über weite Teile des Tages Gegenlicht. An den Pistenköpfen hängt die Lichtsituation vom genauen Standpunkt und von der Tageszeit ab – den Sonnenstand prüfst du am besten vorab.
Die Terrasse passt, wenn …
- du ohne Auto anreist und schnell vor Ort sein willst
- du Vorfeld, Abfertigung und Kennzeichen sammeln willst
- du mit Kindern oder Einsteigern unterwegs bist
- du gutes Licht über fast den ganzen Tag schätzt
Kombiniere weiter, wenn …
- du Anflüge formatfüllend willst – dann an einen der Pistenköpfe
- du Terminal und Tower im Hintergrund willst – dann auf die Nordseite
- vor 11 Uhr der Aufzug noch nicht fährt und du schweres Gepäck hast
Fahr woanders hin, wenn …
- du Großraumflugzeuge in Serie suchst
- du dichten Verkehr ohne Pausen erwartest
- im GATE eine Veranstaltung stattfindet und die Terrasse zu ist
Für mehr Langstrecke und dichteren Verkehr lohnt ein Ausflug nach Süden: Der Besucherhügel am Flughafen München ist rund zwei Stunden entfernt und bietet Großraumjets der Lufthansa Group und vieler Partner der Star Alliance. Ähnlich entspannte Terrassen findest du in Stuttgart und Leipzig/Halle. Wer in Bayern einen Tag mit Luftfahrtgeschichte verbinden will, plant zusätzlich die Flugwerft Schleißheim nördlich von München ein. Eine Übersicht weiterer Ziele bietet der Beitrag Die besten Spotting-Spots in Deutschland.
Den nächsten Sondergast in Nürnberg nicht verpassen
Setz Kennzeichen, Typen, Airlines und Special Liveries auf deine Wunschliste und lass dich von Planetrack benachrichtigen, wenn sie Nürnberg anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Mit Kindern auf die Terrasse
Die Nürnberger Terrasse ist einer der familienfreundlichsten Spots in Süddeutschland. Sie ist kostenlos, ist über das Terminal erreichbar, Toiletten und Gastronomie sind nah, und die Wege von der U-Bahn sind kurz. Weil das Vorfeld direkt unter dir liegt, gibt es auch in Phasen ohne Start und Landung etwas zu sehen: Gepäckwagen, Tankfahrzeuge, Pushbacks.
Die Sonntagsführungen mit einer einstündigen Busrundfahrt über das Vorfeld sind normalerweise ein Highlight für Familien. Nach Angaben des Flughafens finden sie derzeit bis auf Weiteres nicht statt, neue Termine veröffentlicht der Flughafen auf seiner Website. Als Alternative zeigen zwei Webcams auf der Website den westlichen und östlichen Teil des Vorfelds – mit leichter Zeitverzögerung und eingeblendeten Wetterdaten. Mehr Ideen für Ausflüge mit Nachwuchs findest du im Beitrag Planespotting mit Kindern.
Regeln auf der Terrasse und am Zaun
Auf der Terrasse gilt das Hausrecht des Flughafens. Halte dich an Absperrungen und Hinweise des Personals, lehn dich nicht über Geländer und lass keine Gegenstände über die Brüstung ragen. Private Fotos sind kein Problem, für gewerbliche Aufnahmen verlangt der Flughafen bei Führungen eine vorherige Genehmigung – frag im Zweifel nach, wenn du für einen Auftrag fotografierst.
Was in Nürnberg nicht verhandelbar ist
Der Flughafen weist ausdrücklich auf ein Drohnenverbot im Flughafenbereich hin – das gilt auch an den Aussichtspunkten außerhalb des Zauns. An den Spots rund um die Piste bleibst du auf öffentlichen Wegen und Flächen, kletterst nicht auf Zäune und lehnst keine Leiter an. Park nicht in Einfahrten oder auf Feldwegen. Was am Flughafen grundsätzlich erlaubt ist, fasst der Beitrag Ist Planespotting erlaubt? zusammen.
Ein Hinweis zum Nachtbetrieb: Nürnberg hat kein Nachtflugverbot, seit 2014 gilt aber eine Nachtschutzzone zum Lärmschutz. Für die Terrasse ist das ohne Bedeutung, sie schließt um 22 Uhr. Wer an den Pistenköpfen nachts fotografieren will, nimmt Rücksicht auf die Anwohner in Buchenbühl und den anderen Nachbarstadtteilen. Tipps für die Technik liefert der Beitrag Flugzeuge nachts fotografieren.
Fazit
Die Besucherterrasse am Albrecht Dürer Airport ist kein Spot für Großraum-Jäger, aber einer der angenehmsten Einstiege ins Planespotting in Deutschland. Sie ist kostenlos, liegt vor der Sicherheitskontrolle, ist mit der U2 in einer Viertelstunde vom Hauptbahnhof erreichbar und bietet dank ihrer Lage südlich der Piste über fast den ganzen Tag Licht von hinten.
Ihre Grenzen liegen im Verkehr: Nürnberg ist ein Ferien- und Low-Cost-Flughafen mit Wellen und Pausen. Wer den Flugplan im Blick hat, zur Spitzenzeit kommt und bei Bedarf an einen der offiziell genannten Pistenköpfe wechselt, macht aus einem kurzen Besuch trotzdem einen vollen Spottertag.
Kurzfazit
Kostenlos, zentral und mit der Sonne im Rücken: Die Nürnberger Terrasse ist ideal für Einsteiger, Familien und Kennzeichensammler. Für Anflugbilder wechselst du an die Irrhainstraße oder die Rathsbergstraße, für Großraumjets fährst du nach München.
Zusammenfassung
- Die Terrasse ist der ideale Einstieg: legal, kostenlos, mit der U-Bahn erreichbar und mit gutem Licht über fast den ganzen Tag.
- Sie lebt vom Vorfeld. Starts und Landungen siehst du auf der Piste, für spektakuläre Anflugbilder wechselst du an einen der Pistenköpfe.
- Der Verkehr ist überschaubar und stark vom Ferienflugplan geprägt. Der Sommer bringt die meiste Abwechslung.
- Prüfe vorher Öffnungszeiten, Betriebsrichtung und Flugplan, dann wird aus einem kurzen Besuch ein runder Spottertag.
Häufige Fragen
Wo genau ist die Besucherterrasse am Flughafen Nürnberg?
Im 2. Obergeschoss des öffentlichen Terminalbereichs, zwischen Abflughalle 1 und Abflughalle 2. Du erreichst sie über eine Treppe oder den Aufzug, eine Bordkarte brauchst du nicht. Die Terrasse grenzt an das GATE-Restaurant.
Wann ist die Besucherterrasse geöffnet?
Nach Angaben des Flughafens täglich von 8 bis 22 Uhr. Ausgenommen sind Veranstaltungen im GATE-Restaurant, und in den Wintermonaten können die Zeiten abweichen. Der Aufzug zur Terrasse fährt nur während der Restaurantzeiten von 11 bis 20 Uhr – außerhalb davon nimmst du die Treppe. Schau vor dem Besuch auf die Website des Flughafens, weil sich solche Angaben ändern können.
Kostet die Besucherterrasse in Nürnberg Eintritt?
Nein, die Terrasse ist kostenlos. Damit gehört Nürnberg zu den Flughäfen, an denen du ohne Eintritt und ohne Sicherheitskontrolle aufs Vorfeld schauen kannst.
Welche Betriebsrichtung ist in Nürnberg häufiger?
Weil in Deutschland Westwetterlagen überwiegen, wird in Nürnberg meist auf der 28 gestartet und gelandet, also in Richtung Westen. Die Landungen kommen dann von Osten herein. Bei Ostwind dreht der Betrieb auf die 10. Für Landungen auf der 28 steht ein Instrumentenlandesystem der Kategorie III zur Verfügung, für die 10 eines der Kategorie I. Wie du die Richtung vorab einschätzt, erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Wann ist das Licht auf der Terrasse am besten?
Fast den ganzen Tag. Die Terrasse liegt südlich der Piste, du schaust also nach Norden, und die Sonne steht im Süden hinter dir. Am frühen Morgen und späten Abend im Hochsommer kommt sie flach von der Seite. Mittags ist das Licht steil und hart – für Vorfeldbilder trotzdem brauchbar. Den genauen Sonnenstand für deinen Termin prüfst du mit dem Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.
Wie komme ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Besucherterrasse?
Am einfachsten mit der U-Bahn-Linie U2 vom Nürnberger Hauptbahnhof bis zur Endhaltestelle Flughafen. Die Fahrt dauert rund 12 bis 13 Minuten, die Station liegt direkt am Terminal. Zusätzlich fahren Buslinien zum Flughafen. Prüfe Takte und Betriebszeiten vorab in der VGN-Auskunft.
Welche Flugzeuge sehe ich in Nürnberg?
Vor allem Schmalrumpfjets: die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8 etwa bei Ryanair und Corendon, dazu die A320-Familie wie den A320neo und A321neo. Die Zubringer zu den Drehkreuzen bringen auch Regionaljets nach Nürnberg. Großraumflugzeuge sind im Linienverkehr die Ausnahme.
Gibt es in Nürnberg ein Nachtflugverbot?
Nein, der Flughafen ist rund um die Uhr in Betrieb, seit 2014 gilt aber eine Nachtschutzzone zum Lärmschutz. Für dich spielt das kaum eine Rolle, weil die Terrasse ohnehin nur bis 22 Uhr offen ist. Einen Überblick über die Regeln an deutschen Flughäfen gibt der Beitrag Nachtflugverbot an deutschen Flughäfen.
Darf ich am Flughafen Nürnberg eine Drohne fliegen lassen?
Nein. Der Flughafen weist ausdrücklich auf ein Drohnenverbot im Flughafenbereich hin. Das gilt auch für kleine Kameradrohnen und auch an den Aussichtspunkten außerhalb des Zauns. Mehr dazu im Beitrag Drohnen am Flughafen.
Gibt es am Flughafen Nürnberg Vorfeldführungen?
Der Flughafen bietet normalerweise sonntags 60-minütige Busrundfahrten über das Vorfeld an. Nach Angaben auf seiner Website finden diese Sonntagsführungen derzeit bis auf Weiteres nicht statt, neue Termine veröffentlicht der Flughafen dort. Was dich bei solchen Touren generell erwartet, steht im Beitrag Flughafenführung und Vorfeldrundfahrt.
Besucherterrasse Flughafen Nürnberg in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
Besucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Stuttgart
Kostenlos, mitten im Terminal und mit Blick auf das Vorfeld und das westliche Ende der einzigen Piste: Die Besucherterrasse auf dem Dach von Terminal 3 ist der einfachste Einstieg ins Planespotting auf den Fildern – am besten an Sommerabenden.
BesucherterrasseBesucherterrasse am Flughafen Leipzig/Halle
Der alte Tower zwischen Passagierterminal und General Aviation Terminal ist die klassische Besucherterrasse am Frachtdrehkreuz Leipzig/Halle. Was du von dort siehst, warum du vor der Anreise den Status prüfen musst und welche legalen Alternativen es am Flughafen gibt.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
✈ FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
✈ FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
✈ FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
✈ FlugzeugtypAirbus Helicopters H145
Ummantelter Heckrotor, hoch angesetzter Leitwerksträger, große Klapptüren am Heck: Der H145 ist Europas Rettungs- und Polizeihubschrauber schlechthin. So erkennst du ihn und seine Varianten.
Airlines, die hier fliegen
Ryanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
FerienfliegerCorendon Airlines
Türkischer Ferienflieger aus Antalya mit kleiner Boeing-737-Flotte, rotem Stern am Leitwerk und zwei Schwester-Airlines in Malta und den Niederlanden – im Sommer an vielen deutschen Flughäfen zu Hause.
FerienfliegerMarabu Airlines
Die Ferienairline aus dem Condor-Umfeld: Sitz in Tallinn, Flugzeuge mit estnischem Kennzeichen, Abflüge ab deutschen Flughäfen wie Hamburg, Nürnberg und Leipzig/Halle – und eine Flotte aus Airbus A320neo.
FerienfliegerSunExpress
Der türkische Ferienflieger aus Antalya gehört je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines, fliegt ausschließlich Boeing 737 und verbindet Deutschland so dicht mit der Türkei wie kaum eine andere Airline.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkKLM Royal Dutch Airlines
Die niederländische Netzwerk-Airline mit dem hellblauen Rumpf: 1919 gegründet, Drehkreuz Amsterdam-Schiphol, Teil von Air France-KLM und Mitglied von SkyTeam – mitten im Umbau von Boeing zu Airbus.
NetzwerkAir France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
NetzwerkTurkish Airlines
Die türkische Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 1933 gegründet, seit 2008 in der Star Alliance und mit dem Drehkreuz Istanbul eine der Airlines, die die meisten Länder der Welt anfliegt.
Low-CosteasyJet
Die orange Low-Cost-Airline aus Luton: ausschließlich Airbus der A320-Familie, Basen in ganz Europa und drei Gesellschaften unter einer Marke – mit britischen, österreichischen und Schweizer Kennzeichen.
Low-CostWizz Air
Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Nürnberg
Zweitgrößter Flughafen Bayerns mit nur einer Piste, aber viel Charme: Ferienflieger, Low-Cost-Airlines und Zubringer zu den Drehkreuzen, eine kostenlose Besucherterrasse mit der Sonne im Rücken – und die U-Bahn fährt bis ans Terminal.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Airline-GruppeLufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
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