Das Wichtigste in Kürze
- Scoot ist die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines mit Drehkreuz Singapur-Changi. Sie fliegt kurze Asien-Strecken ebenso wie Langstrecken nach Europa.
- Codes: IATA TR, ICAO TGW, Rufzeichen „SCOOTER“. TGW stammt von Tigerair, mit der Scoot 2017 verschmolzen wurde.
- Drei Flugzeugfamilien: Boeing 787-8 und 787-9 für die Langstrecke, Airbus A320-Familie für die Region und seit 2024 der Embraer E190-E2.
- In Europa landet Scoot Stand Oktober 2026 in Wien und Athen. Berlin und London-Gatwick wurden früher bedient.
- Keine große Allianz: Scoot ist weder bei Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam, nutzt aber das Vielfliegerprogramm KrisFlyer der Muttergesellschaft.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | TR |
|---|---|
| ICAO-Code | TGW |
| Rufzeichen | SCOOTER |
| Drehkreuze | SIN |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline für Kurz-, Mittel- und Langstrecke über ein Drehkreuz |
| Heimatland | Singapur |
| Drehkreuz | Singapur-Changi (SIN) |
| Gegründet | November 2011 durch Singapore Airlines, erster Flug im Juni 2012 (Singapur–Sydney) |
| Konzern | Tochtergesellschaft von Singapore Airlines; 2017 mit Tigerair (Singapur) verschmolzen |
| Allianz | keine der großen Allianzen; die Low-Cost-Allianz Value Alliance ist seit 2023 nicht mehr aktiv |
| Flotte (Stand 2026, laut Flottenlisten) | rund 63 Flugzeuge: Boeing 787-8 und 787-9, Airbus A320, A320neo und A321neo, Embraer E190-E2 |
| Bestellungen | weitere A320neo, darunter 11 Maschinen aus einer im Mai 2026 bestätigten Bestellung mit Auslieferung ab 2028 |
| Europa-Ziele (Oktober 2026) | Wien und Athen, jeweils nonstop ab Singapur |
| Nationalitätskennzeichen | 9V- (Singapur) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Scoot?
- Weiß-gelbe Bemalung mit dem Schriftzug „scoot“ – Gelb ist die Leitfarbe der Marke
- Auf der Langstrecke immer eine Boeing 787, erkennbar an den gezackten Triebwerksverkleidungen und den stark nach oben gebogenen Flügeln
- In Asien zusätzlich A320, A320neo, A321neo und der kleine Embraer E190-E2
- Kennzeichen mit 9V-; die 787-8 tragen Kennzeichen nach dem Muster 9V-OF., die 787-9 nach 9V-OJ.
- Flugnummer mit TR, auf dem Tracker TGW plus Nummer – ein Erbe der Tigerair-Fusion
Eine Low-Cost-Airline mit Dreamliner, die von Singapur bis nach Europa fliegt – das klingt erst einmal widersprüchlich. Genau das ist Scoot: die preisgünstige Schwester von Singapore Airlines, mit Boeing 787 auf der Langstrecke und einer bunten Mischung aus Airbus und Embraer in Asien. Für Spotter in Europa ist Scoot ein eher seltener Gast. Wer sie sehen will, muss wissen, wo und wie. Diese Seite hilft dir dabei.
Seltene Gäste nicht verpassen
Mit Planetrack setzt du Airlines wie Scoot auf deine Alarm-Liste und wirst benachrichtigt, wenn eine ihrer Maschinen in deiner Nähe anfliegt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Scoot im Überblick
Scoot ist die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines. Die Muttergesellschaft kündigte die neue Airline 2011 an, im November 2011 bekam sie ihren Namen, im Juni 2012 ging der erste Flug von Singapur nach Sydney. Drehkreuz ist der Flughafen Singapur-Changi, den Scoot sich mit Singapore Airlines teilt.
Das Besondere war von Anfang an die Ausrichtung: Viele Low-Cost-Airlines bleiben auf der Kurz- und Mittelstrecke. Scoot dagegen startete mit Großraumflugzeugen und Zielen in Australien und Asien, die mehrere Flugstunden entfernt liegen. Damit gehört Scoot zu den wenigen Billigfliegern, die das Low-Cost-Modell auf die Langstrecke übertragen haben – ähnlich wie AirAsia X aus Malaysia oder French Bee in Europa.
Wie dieses Modell grundsätzlich funktioniert – Grundtarif, kostenpflichtige Extras, dichte Bestuhlung –, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren. Scoot folgt diesem Prinzip: Gepäck, Essen und Sitzplatzwahl kosten extra. Auf den Boeing 787 gibt es zusätzlich eine Komfortklasse namens ScootPlus mit mehr Platz.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code TR: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code TGW: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern.
- Rufzeichen SCOOTER: so meldet sich die Crew im Funk.
Dass TR und TGW nicht nach „Scoot“ klingen, hat einen Grund. Die Codes gehörten ursprünglich zur Schwester Tigerair. Als die Singapore-Airlines-Gruppe beide Airlines 2017 zusammenlegte, flog Scoot fortan mit dem Luftverkehrsbetreiberzeugnis von Tigerair und übernahm deren Codes. Die alten Scoot-Codes TZ und SCO wurden aufgegeben, den Markennamen und das Rufzeichen „SCOOTER“ behielt die Airline. Mehr zum Unterschied zwischen beiden Code-Systemen liest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt, zur Logik hinter Rufzeichen unter Callsign und Flugnummer.
Tracker richtig lesen
Suchst du auf einem Flugtracker nach „Scoot“ oder „TR“, findest du manchmal nichts. Gib stattdessen TGW ein. Wie du ADS-B-Daten am Spot sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Von Tigerair zu Scoot: kurze Geschichte
Die Geschichte von Scoot lässt sich in wenigen Abschnitten erzählen.
2011–2014: Start mit gebrauchten 777
Scoot begann mit sechs Boeing 777-200ER, die vorher bei Singapore Airlines geflogen waren. Erste Ziele waren Sydney und die Gold Coast, später kamen Strecken in Asien dazu.
2015–2017: reine Dreamliner-Flotte
Die 777 wurden durch Boeing 787 ersetzt. Eine Zeit lang flog Scoot ausschließlich Dreamliner – eine ungewöhnliche Einheitsflotte für eine Low-Cost-Airline.
2017: Fusion mit Tigerair
Tigerair aus Singapur ging in Scoot auf. Damit kamen Airbus A320 und A319 in die Flotte. Die A319 wurden 2019 ausgemustert.
Seit 2021: neue Typen, neue Ziele
2021 kam der erste A321neo, 2024 der erste Embraer E190-E2. In Europa ersetzte Wien 2025 die frühere Berlin-Verbindung, Athen steht bereits seit 2017 im Netz.
Eine Zeit lang war Scoot auch über ein Joint Venture in Thailand aktiv: NokScoot, gemeinsam mit Nok Air gegründet, flog ab 2015 von Bangkok aus und ging 2020 in die Liquidation. Außerdem war Scoot 2016 Gründungsmitglied der Value Alliance, eines Zusammenschlusses asiatischer Low-Cost-Airlines, zu dem unter anderem Cebu Pacific und Jeju Air gehörten. Diese Allianz ist seit 2023 nicht mehr aktiv.
Die Flotte: Boeing, Airbus und Embraer
Die Flotte von Scoot ist für eine Low-Cost-Airline auffällig gemischt. Laut den gängigen Flottenlisten (Stand 2026) sieht sie ungefähr so aus:
| Typ | Anzahl (ca.) | Sitze | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 787-8 | 13 | rund 330 (ScootPlus und Economy) | Langstrecke, auch Europa | Kürzere 787-Version, Kennzeichen nach dem Muster 9V-OF. |
| Boeing 787-9 | 11 | 375 (ScootPlus und Economy) | Langstrecke, auch Europa | Gestreckte Version, Kennzeichen nach dem Muster 9V-OJ. |
| Airbus A320 | 6 | 180 | Kurz- und Mittelstrecke in Asien | Ältere Generation, teils aus der Tigerair-Flotte |
| Airbus A320neo | 12 | 186 | Kurz- und Mittelstrecke in Asien | Weitere Exemplare bestellt |
| Airbus A321neo | 12 | 236 | Mittelstrecke in Asien | Dicht bestuhlt, erster Einsatz 2021 |
| Embraer E190-E2 | 9 | 112 | Regionalstrecken in Südostasien | Seit 2024 in der Flotte |
Für Europa ist allein die Boeing 787 relevant: Nur sie hat die Reichweite für die Strecke von Singapur nach Wien oder Athen. Die Boeing 787-8 und die längere Boeing 787-9 siehst du deshalb, wenn Scoot in Europa landet. Hersteller ist Boeing.
In Asien wird es abwechslungsreicher. Neben der älteren A320 fliegen A320neo und A321neo. Wie du alte und neue A320-Generation auseinanderhältst, zeigt der Vergleich A320neo oder ceo?. Die echte Überraschung ist der Embraer E190-E2: Mit 112 Sitzen ist er deutlich kleiner als die Airbusse. Scoot setzt ihn auf Strecken ein, für die eine A320 zu groß wäre. Der Hersteller Embraer hat mit Scoot damit einen Kunden aus dem Low-Cost-Bereich in Südostasien gewonnen.
Den E190-E2 im Hangar?
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787-8 oder 787-9? So unterscheidest du sie
In Europa begegnet dir bei Scoot also eine 787. Welche Version gerade kommt, ist auf den ersten Blick schwer zu sagen – beide tragen dieselbe Bemalung und haben dieselben Triebwerksverkleidungen.
Das spricht für die 787-9
- Rumpf wirkt im Verhältnis zur Flügelspannweite länger und schlanker
- Mehr Fenster vor und hinter dem Flügel
- Kennzeichen nach dem Muster 9V-OJ.
- Auf Trackern mit dem ICAO-Typcode B789
Das spricht für die 787-8
- Kompakter, etwas gedrungener Rumpf
- Weniger Abstand zwischen Flügel und Leitwerk
- Kennzeichen nach dem Muster 9V-OF.
- Auf Trackern mit dem ICAO-Typcode B788
Am zuverlässigsten ist der Blick auf den Tracker oder auf das Kennzeichen. Ohne Daten hilft das Augenmaß: Die 787-9 ist rund sechs Meter länger, was sich vor allem hinter dem Flügel zeigt. Wie Typcodes wie B788 und B789 aufgebaut sind, erklärt ICAO-Typcodes erklärt. Und falls du dir unsicher bist, ob überhaupt ein Dreamliner kommt oder eher ein Airbus-Großraumjet: Der Vergleich A350 oder Boeing 787? hilft dir weiter – gerade in Wien, wo am selben Tag auch Großraumjets anderer asiatischer Airlines landen können.
Woran du Scoot erkennst
Scoot setzt auf Gelb als Leitfarbe. Der Rumpf ist überwiegend weiß, dazu kommt der Schriftzug „scoot“ in Kleinbuchstaben und gelbe Akzente. Neben den dezenten Farben vieler Netzwerk-Airlines fällt die Bemalung auf, besonders bei Gegenlicht oder bedecktem Himmel. Eine bekannte Ausnahme war eine Boeing 787-9 mit Pokémon-Motiv (9V-OJJ), die Scoot ab Juli 2022 als „Pikachu Jet“ einsetzte – solche Sonderbemalungen sind begehrte Motive, ihre Einsatzdauer ist aber begrenzt.
Achtung Verwechslung
Gelbe Akzente nutzen auch andere Airlines. Achte deshalb immer auf den Schriftzug und das 9V-Kennzeichen. Und: Tigerair Taiwan hat nichts mit Scoot zu tun – sie gehört zur taiwanischen China-Airlines-Gruppe, auch wenn der Name an die frühere Scoot-Schwester Tigerair erinnert.
Scoot in Europa spotten
Scoot ist in Europa ein seltener Gast. Stand Oktober 2026 landen ihre Dreamliner an zwei Flughäfen:
| Flughafen | Status | Hinweis |
|---|---|---|
| Wien-Schwechat | nonstop ab Singapur, seit 2025 | Nächstes Scoot-Ziel für Spotter aus Deutschland und der Schweiz |
| Athen | nonstop ab Singapur, seit 2017 im Netz | Zeitweise mit Weiterflug nach Berlin |
| Berlin | eingestellt im Frühjahr 2025 | Ab 2018 im Netz, zuerst Tegel, später BER |
| London-Gatwick | eingestellt 2022 | Nur kurz bedient, von Dezember 2021 bis Sommer 2022 |
Für Spotter aus dem deutschsprachigen Raum ist Wien damit die naheliegende Adresse. Der Flughafen bietet mit dem Spotterhügel und der Besucherterrasse zwei bewährte Standorte; einen Überblick über alle Möglichkeiten gibt der Planespotting-Guide für Wien-Schwechat. Wann Langstreckenflüge aus Asien in Europa typischerweise ankommen und wieder abfliegen, erklärt der Artikel zu Langstrecken-Ankunftszeiten. Die genauen Zeiten und Flugtage von Scoot schaust du dir vorher im aktuellen Flugplan an – sie können sich zwischen Sommer- und Winterflugplan ändern.
Gute Chancen auf Scoot, wenn …
- du in Wien oder Athen spottest und die Flugtage vorher geprüft hast
- du den Tracker nach TGW filterst und die Ankunft verfolgst
- du nach Asien reist und über Singapur-Changi fliegst
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst – Berlin und Gatwick sind nicht mehr im Netz
- ein Flugplanwechsel ansteht
Kein Scoot-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen wartest – Stand Oktober 2026 fliegt Scoot dort nicht hin
Wer nach Südostasien reist, sieht Scoot dagegen ständig. In Singapur-Changi gehört die Airline zum Alltag, und dort begegnen dir auch A320neo, A321neo und E190-E2. Im asiatischen Low-Cost-Markt teilt sich Scoot den Himmel mit Airlines wie AirAsia und Jetstar.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an die Regeln vor Ort – im Ausland können sie strenger sein als in Deutschland. Was hierzulande gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- TR für die Türkei halten – der IATA-Code TR ist eine reine Airline-Kennung und gehört zu Scoot.
- Scoot unter „SCO“ suchen – das war der alte ICAO-Code. Heute fliegt Scoot als TGW.
- Tigerair Taiwan für eine Scoot-Tochter halten – die taiwanische Airline gehört zu einer anderen Gruppe.
- Jede gelbe 787 für Scoot halten – Schriftzug und 9V-Kennzeichen geben Sicherheit.
- Scoot und Singapore Airlines gleichsetzen – gleiche Mutter, gleiches Drehkreuz, aber zwei Airlines mit eigenen Codes und eigener Flotte.
- 787-8 und 787-9 nach Gefühl notieren – Kennzeichen oder Typcode auf dem Tracker entscheiden.
Scoot im Blick behalten
Lass dich bei Anflug oder Landung einer Scoot-787 benachrichtigen, prüf Wind und Pistenrichtung am Flughafen und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Scoot zeigt, dass Low-Cost nicht automatisch Kurzstrecke und A320 bedeuten muss. Die Tochter von Singapore Airlines fliegt Dreamliner bis nach Europa, Airbus-Jets durch Südostasien und mit dem E190-E2 sogar einen Regionaljet. Für Spotter in Mitteleuropa ist sie ein seltener, aber gut planbarer Fang: Wer in Wien oder Athen zur richtigen Zeit am Zaun steht und den Tracker nach TGW filtert, hat gute Chancen auf die gelb-weiße 787.
Kurzfazit
Scoot (IATA TR, ICAO TGW) ist die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines mit Drehkreuz Changi. In Europa landet sie mit der Boeing 787 in Wien und Athen, in Asien fliegt sie zusätzlich Airbus A320-Familie und Embraer E190-E2.
Zusammenfassung
- Scoot erkennst du am Gelb in der Bemalung und am Schriftzug „scoot“. In Europa kommt fast sicher eine Boeing 787.
- Auf der Anzeigetafel steht TR, auf dem Tracker TGW. Beides meint dieselbe Airline, nicht zwei verschiedene.
- Spannend für Sammler: In Asien fliegt Scoot mit dem E190-E2 einen Typ, den du von einer Low-Cost-Airline eher nicht erwartest.
- Für Europa-Spotter sind Wien-Schwechat und Athen die Adressen. Welche Zeiten und Tage gelten, prüfst du im aktuellen Flugplan.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Scoot?
Der IATA-Code ist TR, der ICAO-Code TGW, das Rufzeichen im Funk „SCOOTER“. TR steht in der Flugnummer und auf der Anzeigetafel, TGW auf ADS-B-Trackern. Beide Codes stammen von Tigerair: Bei der Fusion 2017 übernahm Scoot das Luftverkehrsbetreiberzeugnis der Schwester, behielt aber den eigenen Markennamen und das Rufzeichen.
Gehört Scoot zu Singapore Airlines?
Ja. Singapore Airlines hat Scoot 2011 als eigene Low-Cost-Tochter gegründet. Beide Airlines nutzen das Drehkreuz Singapur-Changi und das Vielfliegerprogramm KrisFlyer, verkaufen aber unterschiedliche Produkte: Singapore Airlines als Netzwerk-Airline mit vollem Service, Scoot mit Grundtarif und kostenpflichtigen Extras.
Welche Flugzeuge fliegt Scoot?
Laut Flottenlisten (Stand 2026) besteht die Flotte aus rund 63 Flugzeugen: Boeing 787-8 und 787-9 für Langstrecken, Airbus A320, A320neo und A321neo für Strecken in Asien sowie Embraer E190-E2 für kleinere Regionalstrecken. Weitere A320neo sind bestellt.
Welche Ziele fliegt Scoot in Europa an?
Stand Oktober 2026 fliegt Scoot nonstop von Singapur nach Wien und nach Athen. Wien kam 2025 dazu und ersetzte die frühere Verbindung nach Berlin, Athen fliegt Scoot bereits seit 2017 an. London-Gatwick wurde nur kurz, von Ende 2021 bis 2022, bedient. Flugpläne ändern sich – prüf vor dem Spotten den aktuellen Stand.
Fliegt Scoot nach Deutschland?
Stand Oktober 2026 nicht. Berlin war ab 2018 im Netz, zuerst Tegel, später BER, wurde aber im Frühjahr 2025 eingestellt. Die nächsten Scoot-Ziele für Spotter aus Deutschland sind Wien und Athen.
Ist Scoot Mitglied einer Allianz?
Nicht in einer der drei großen Allianzen. Scoot war Gründungsmitglied der Value Alliance, eines Zusammenschlusses asiatischer Low-Cost-Airlines aus dem Jahr 2016. Diese Allianz ist seit 2023 nicht mehr aktiv. Codeshares gibt es trotzdem, unter anderem mit Singapore Airlines.
Was ist der Unterschied zwischen Scoot und Tigerair?
Tigerair war eine weitere Low-Cost-Airline aus Singapur, die ebenfalls zur Singapore-Airlines-Gruppe gehörte. 2017 wurde sie in Scoot integriert, die Marke Tigerair verschwand in Singapur. Nicht verwechseln: Tigerair Taiwan ist eine eigenständige taiwanische Airline und gehört nicht zu Scoot.
Woran erkenne ich eine Scoot-787 im Anflug?
An der weiß-gelben Bemalung mit dem Schriftzug „scoot“ und an den typischen 787-Merkmalen: gezackte Hinterkanten an den Triebwerksverkleidungen, ein vierteiliges Cockpitfenster und Flügel, die sich im Flug deutlich nach oben biegen. Ob 787-8 oder 787-9, verrät dir am sichersten das Kennzeichen oder der ICAO-Typcode auf dem Tracker.
Scoot im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 787-9 Dreamliner
Gezackte Triebwerksenden, schräg auslaufende Flügel und eine glatte, runde Nase: Die 787-9 ist die meistgeflogene Dreamliner-Version. So erkennst du sie und trennst sie von 787-8 und 787-10.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypEmbraer E190-E2
Gleicher Rumpf, ganz neuer Flügel: Die E190-E2 ist die zweite Generation des mittleren E-Jets. Lange, schräg auslaufende Flügelspitzen und große Getriebefan-Triebwerke verraten sie – wenn du weißt, worauf du achten musst.
Weitere Airlines
Singapore Airlines
Die Netzwerk-Airline aus Singapur: reines Drehkreuz Changi, größter A350-Betreiber, Erstkunde von A380 und 787-10 – und in Frankfurt und München ein Pflichtmotiv für Langstrecken-Fans.
Low-CostAirAsia X
Die Langstrecken-Low-Cost-Airline aus Malaysia: rot-weiße Airbus A330-300 ab Kuala Lumpur, eine wechselvolle Europa-Geschichte und seit 2026 der Kern der neu formierten AirAsia Group.
Low-CostJetstar Airways
Die Low-Cost-Tochter der Qantas Group aus Melbourne: A320-Familie auf Kurz- und Mittelstrecke, A321LR auf längeren Routen und eine kleine Flotte Boeing 787-8 für die Langstrecke.
Low-CostTigerair Taiwan
Taiwans erste Low-Cost-Airline gehört zur China Airlines Group, fliegt ab Taoyuan und Kaohsiung vor allem nach Japan und Korea und setzt auf eine reine Flotte aus Airbus A320ceo und A320neo.
Low-CostFrench bee
Die französische Low-Cost-Airline für die Langstrecke: 2016 als French Blue gestartet, heute mit einer kleinen, reinen Airbus-A350-Flotte ab Paris-Orly nach La Réunion, Nordamerika und Tahiti unterwegs.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Singapur Changi
Drei lange Parallelbahnen, vier Terminals, ein Wasserfall im Glasdom und fast 70 Millionen Passagiere: Changi ist die Heimat von Singapore Airlines und Scoot und für Spotter eines der spannendsten Drehkreuze Asiens – mit strengen Regeln am Zaun.
FlughafenFlughafen Wien-Schwechat
Größter Flughafen Österreichs und Drehkreuz von Austrian Airlines: zwei sich kreuzende Pisten, ein Terminal 3 im Umbau, starker Low-Cost-Verkehr – und seit dem Aus der Besucherterrasse ein Spotterhügel als wichtigster legaler Standpunkt.
FlughafenFlughafen Athen Eleftherios Venizelos
Griechenlands größter Flughafen liegt seit 2001 in der Mesogeia-Ebene bei Spata: zwei Parallelbahnen, Drehkreuz von Aegean und Olympic Air, viel Turboprop-Verkehr zu den Inseln – und Nachfolger des legendären Stadtflughafens Hellinikon.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
Wo du Scoot vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Spotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Wien
Die lange Dachterrasse auf Terminal 3 war jahrelang der bequemste Spot in Wien – derzeit ist sie wegen der Bauarbeiten an der Süderweiterung geschlossen. Hier liest du, was offiziell bekannt ist und welche legalen Alternativen dir am Flughafen Wien bleiben.
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