Das Wichtigste in Kürze
- AirAsia X ist die Langstrecken-Low-Cost-Airline der AirAsia-Familie mit Sitz in Sepang und Drehkreuz Kuala Lumpur.
- Codes: IATA D7, ICAO XAX, Rufzeichen „XANADU“.
- Die Flotte besteht ganz überwiegend aus Airbus A330-300; die Gruppe hat angekündigt, den Großraumjet über die nächsten Jahre durch den A321XLR zu ersetzen.
- Seit Januar 2026 ist AirAsia X der Kern der AirAsia Group: Sie hat die Kurzstrecken-Airlines der Marke von Capital A übernommen.
- Europa war zweimal Thema: London und Paris wurden 2009 bis 2012 bedient, eine Rückkehr über Bahrain ist angekündigt.
Inhaltsverzeichnis
- 1.AirAsia X im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Eine wechselvolle Geschichte
- 4.Vom Langstrecken-Ableger zur AirAsia Group
- 5.Die Flotte: Airbus A330-300 als Arbeitspferd
- 6.A330 oder A340? Der Blick zurück lohnt sich
- 7.Woran du AirAsia X erkennst
- 8.AirAsia X und die Schwestern
- 9.AirAsia X spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | D7 |
|---|---|
| ICAO-Code | XAX |
| Rufzeichen | XANADU |
| Drehkreuze | KUL |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline auf Mittel- und Langstrecke |
| Sitz | Sepang (Selangor), am Flughafen Kuala Lumpur International |
| Gegründet | 2007 aus FlyAsianXpress hervorgegangen, erster Flug am 2. November 2007 nach Gold Coast |
| Drehkreuz | Kuala Lumpur International (KUL), Terminal 2 |
| Konzern | AirAsia Group – seit Januar 2026 gehören auch die Kurzstrecken-Airlines der Marke dazu |
| Allianz | keine |
| Flotte | Rund 20 Flugzeuge, ganz überwiegend Airbus A330-300 mit Rolls-Royce-Trent-700-Triebwerken |
| Flottenstrategie | A330 sollen innerhalb weniger Jahre ausscheiden, die Langstrecke soll auf den Airbus A321XLR umgestellt werden |
| Markenzeichen | Rot-weiße AirAsia-Bemalung mit großem Schriftzug „airasia“ |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich AirAsia X?
- Rot-weiße Bemalung mit großem weißem Schriftzug „airasia“ auf rotem Grund – gleiche Optik wie die Kurzstrecken-Schwestern
- Fast immer ein zweistrahliger Großraumjet Airbus A330-300 – die AirAsia-Kurzstrecke fliegt dagegen A320 und A321
- Malaysisches Kennzeichen mit 9M- am Heck; Thai AirAsia X trägt thailändische HS--Kennzeichen
- Flugnummer mit D7, auf dem Tracker das ICAO-Kürzel XAX, im Funk das Rufzeichen „XANADU“
- Rolls-Royce-Trent-700-Triebwerke mit langer, schlanker Verkleidung
Billig fliegen über mehr als acht Stunden – mit dieser Idee trat AirAsia X 2007 an. Die malaysische Airline übertrug das Low-Cost-Modell der Kurzstrecke auf den Großraumjet und wurde damit zu einem der bekanntesten Vertreter der Langstrecken-Low-Cost-Idee. Für Spotter ist sie ein reizvolles Ziel: Die rote AirAsia-Optik auf einem Airbus A330 ist unverwechselbar, die Flotte ist überschaubar, und die A330-Ära geht absehbar zu Ende. Hier erfährst du, wie du AirAsia X sauber zuordnest.
Jede A330 einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst, welche AirAsia-X-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
AirAsia X im Überblick
AirAsia X ist die Langstrecken-Low-Cost-Airline der AirAsia-Familie mit Sitz in Sepang im Bundesstaat Selangor, direkt am Flughafen Kuala Lumpur International. Ihre Wurzeln liegen in einer Gesellschaft namens FlyAsianXpress, die zunächst kleine Turboprop-Strecken im malaysischen Teil Borneos übernahm. Als diese Strecken 2007 an eine andere Gesellschaft übergingen, erfand sich das Unternehmen neu: Im September 2007 kam der Name AirAsia X, am 2. November 2007 startete der erste Flug von Kuala Lumpur ins australische Gold Coast.
Die Grundidee: Was bei der Kurzstrecken-Schwester AirAsia funktioniert, soll auch über lange Distanzen klappen. Also eine einheitliche Flotte, dichte Bestuhlung, Zusatzleistungen gegen Aufpreis und Verkauf vor allem über die eigene Website. Wie dieses Modell grundsätzlich funktioniert, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
Drehkreuz ist der Flughafen Kuala Lumpur (KUL), genauer das Terminal 2, das früher als klia2 bekannt war. Einer Allianz gehört AirAsia X nicht an.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code D7: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code XAX: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen XANADU: So meldet sich die Besatzung im Funk – eines der ungewöhnlicheren Rufzeichen, die du auf einer Frequenz hören kannst.
Wichtig für die Zuordnung: Die Kurzstrecken-Airline AirAsia fliegt unter dem IATA-Code AK, AirAsia X unter D7. Siehst du auf dem Tracker einen roten AirAsia-Jet mit XAX, ist es AirAsia X – mit hoher Wahrscheinlichkeit also ein A330.
Tracker richtig lesen
Auf Flugtrackern taucht oft das ICAO-Rufzeichen statt der Flugnummer auf. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll auswertest und Flugnummer, Rufzeichen und Kennzeichen auseinanderhältst, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Eine wechselvolle Geschichte
Die Geschichte von AirAsia X ist eine Abfolge von großen Ambitionen, Rückzügen und Neuanfängen. Ein grober Überblick:
| Zeitraum | Ereignis |
|---|---|
| 2007 | Umbenennung von FlyAsianXpress in AirAsia X, erster Flug Kuala Lumpur–Gold Coast am 2. November |
| 2008–2010 | Ausbau nach Australien und China, 2009 erste Europa-Strecke nach London-Stansted, 2010 Paris-Orly |
| 2011 | London-Verkehr wechselt von Stansted nach Gatwick |
| 2012 | Rückzug aus Europa und von mehreren weiteren unrentablen Strecken |
| 2013 | Börsengang in Kuala Lumpur |
| 2020–2022 | Linienverkehr wegen der Pandemie eingestellt, Umschuldung, ab April 2022 Neustart |
| 2026 | Übernahme der Kurzstrecken-Airlines von Capital A, Formierung der AirAsia Group |
Die Europa-Episode ist für Spotter aus dem deutschsprachigen Raum besonders interessant. Ab 2009 landeten die roten Großraumjets zunächst am Flughafen London-Stansted, ab 2011 am Flughafen London-Gatwick. 2012 gab AirAsia X London und Paris wieder auf – die Strecken waren zu teuer im Betrieb. Fotos aus dieser Zeit sind heute begehrte historische Motive.
Anfang 2026 kündigte AirAsia X an, über Bahrain wieder nach London-Gatwick zu fliegen. Bahrain sollte damit das erste Drehkreuz der Airline außerhalb Asiens werden. Laut späteren Berichten wurde der Start verschoben – ob und wann die Strecke tatsächlich kommt, solltest du am aktuellen Flugplan prüfen.
Vom Langstrecken-Ableger zur AirAsia Group
Lange war AirAsia X eine eigene börsennotierte Gesellschaft, die nur lose mit der Kurzstrecken-Airline verbunden war. Das hat sich 2026 grundlegend geändert. Im Januar 2026 schloss AirAsia X die Übernahme von AirAsia Berhad und der AirAsia Aviation Group vom bisherigen Mutterkonzern Capital A / AirAsia ab. Der Deal lief als Aktientausch; Capital A blieb als Minderheitsaktionär beteiligt. Seitdem firmiert das Ganze als AirAsia Group, die alle Airline-Aktivitäten der Marke bündelt.
Für dich als Spotter ändert sich an der Optik zunächst wenig: Die Flugzeuge tragen weiter die bekannte rote Bemalung. Spannend wird es bei Codes und Zuordnung. Langfristig sollen Kurz- und Langstrecke enger zusammenwachsen, einzelne Strecken wechseln bereits zwischen den Gesellschaften. Notiere deshalb bei jeder Sichtung, welcher ICAO-Code im Tracker steht – so bleibt dein Logbuch auch nach weiteren Umbauten eindeutig.
Die Flotte: Airbus A330-300 als Arbeitspferd
Die Flotte ist klein und übersichtlich. Laut Flottendaten von ch-aviation betrieb AirAsia X 2025 rund 19 Airbus A330-300, von denen ein Teil wegen Problemen mit den Rolls-Royce-Trent-700-Triebwerken zeitweise am Boden stand.
| Typ | Rolle | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Airbus A330-300 | Haupttyp der Langstrecke | Sehr dicht bestuhlt, teils mit kleiner Premium-Flatbed-Kabine vorn; Trent-700-Triebwerke |
| Airbus A321XLR | Angekündigter Nachfolger | Single-Aisle-Langstreckenjet, die Gruppe hat eine Absichtserklärung über eine große Zahl bei Airbus unterzeichnet |
| Airbus A330-900 | Früher bestellt | Die Auslieferungen wurden 2020 auf unbestimmte Zeit verschoben; mit dem Kurs auf Single-Aisle-Jets gilt die Bestellung als aufgegeben |
| Airbus A340-300 | Historisch | Gehörte in den Anfangsjahren zur Flotte |
Die A330-300 bei AirAsia X ist ein typisches Low-Cost-Flugzeug: Die Economy ist eng bestuhlt, insgesamt finden je nach Version bis zu rund 377 Fluggäste Platz. Hersteller der Zelle ist Airbus, die Triebwerke stammen von Rolls-Royce.
Der eigentliche Umbruch steht beim Flugzeugtyp an. Die Gruppe hat angekündigt, die A330 innerhalb von etwa fünf bis sechs Jahren auszumustern. Statt Großraumjets soll der Airbus A321XLR die Langstrecke übernehmen. Dafür unterzeichnete AirAsia im Juli 2025 eine Absichtserklärung mit Airbus über 50 Flugzeuge dieses Typs mit Optionen auf 20 weitere. Die früher bestellte A330-900 spielt in dieser Strategie keine Rolle mehr.
Die letzten A330 nicht verpassen
Setz AirAsia X oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A330 oder A340? Der Blick zurück lohnt sich
Wer ältere Fotos von AirAsia X sortiert, stößt neben der A330 auf die A340-300 aus der Anfangszeit. Beide Typen teilen sich Rumpf und Flügel, unterscheiden sich aber deutlich bei Triebwerken und Fahrwerk.
Das spricht für die A330-300
- Zwei Triebwerke unter den Flügeln
- Zwei Hauptfahrwerke ohne Mittelfahrwerk
- Auf Trackern als A333 geführt
- Heute der Standard bei AirAsia X
Das spricht für die A340-300
- Vier kleinere Triebwerke
- Zusätzliches Mittelfahrwerk unter dem Rumpf
- Auf Trackern als A343 geführt
- Bei AirAsia X nur historisch
Ausführlich erklärt der Artikel A330 oder A340?, woran du die Varianten sicher unterscheidest – inklusive der kürzeren A330-200, die bei AirAsia X keine Rolle spielt.
Woran du AirAsia X erkennst
Die Bemalung folgt der Markenlinie der ganzen AirAsia-Familie: kräftiges Rot, weißer Rumpf und großer Schriftzug „airasia“. Auf dem Großraumjet wirkt das besonders auffällig, weil die Flächen größer sind. Genau hier liegt aber auch die Falle: Von weitem siehst du nur „AirAsia“, nicht welche Gesellschaft fliegt.
Typ prüfen
Großraumjet mit zwei Triebwerken? Dann ist es fast sicher ein Langstrecken-Ableger, keine Kurzstrecken-A320.
Kennzeichen lesen
9M- steht für Malaysia und damit AirAsia X, HS- für Thailand und damit Thai AirAsia X.
Tracker abgleichen
XAX im ICAO-Code bestätigt AirAsia X, D7 steht in der Flugnummer.
Sauber notieren
Gesellschaft, Kennzeichen und Typ getrennt festhalten – das macht die Sichtung auch nach dem Gruppenumbau eindeutig.
Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind und was das Länderpräfix verrät, zeigt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Achtung Verwechslung
Thai AirAsia X fliegt ebenfalls A330 in nahezu identischer Optik. Wer nur Leitwerk und Schriftzug fotografiert, kann die beiden später kaum noch trennen. Mach immer auch ein Bild, auf dem das Kennzeichen lesbar ist.
AirAsia X und die Schwestern
Die AirAsia-Familie ist für Spotter ein Puzzle aus mehreren Gesellschaften in ähnlicher Optik. Die wichtigsten Unterscheidungen:
- AirAsia: malaysische Kurzstrecken-Airline mit A320 und A321, IATA-Code AK.
- Thai AirAsia X: thailändische Langstrecken-Schwester mit A330, Basis Bangkok, HS-Kennzeichen.
- Thai AirAsia: thailändische Kurzstrecken-Airline der Marke.
- Indonesia AirAsia X: indonesische Langstrecken-Tochter, Linienbetrieb 2019 eingestellt, 2020 aufgelöst – nur noch historisch.
In Kuala Lumpur triffst du AirAsia X außerdem neben Malaysia Airlines, die ebenfalls A330 fliegt, aber als Netzwerk-Airline mit oneworld-Mitgliedschaft. Dazu kommt Batik Air Malaysia. Ein vergleichbares Langstrecken-Low-Cost-Konzept aus der Region verfolgt Scoot aus Singapur, allerdings mit Boeing 787 und Airbus A320-Familie.
AirAsia X spotten
In Deutschland, Österreich und der Schweiz siehst du AirAsia X derzeit nicht im Linienverkehr. Wer die roten A330 fotografieren will, muss reisen – oder auf die angekündigte Rückkehr nach London warten.
Gute Chancen auf AirAsia X, wenn …
- du in Kuala Lumpur bist – dort startet und landet jeder Flug der Airline
- du in Australien spottest, etwa in Melbourne – sofern die Strecke im aktuellen Plan steht
- du in Japan, Korea oder China an einem Flughafen mit D7-Flügen stehst
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst – das Netz ändert sich häufig
- du auf die Strecke nach Sydney setzt, die laut Streckenübersichten Ende Oktober 2026 eingestellt wurde
- du auf die London-Verbindung über Bahrain hoffst
Eher kein AirAsia-X-Tag, wenn …
- du in Mitteleuropa spottest – hier gibt es derzeit keine Linienflüge
Wer schon einmal in Australien unterwegs war, kennt den Spotting-Klassiker Shep’s Mound am Flughafen Sydney. Mehr zur Planung vor Ort liefert der Guide Planespotting in Sydney. Da AirAsia X ihr Netz häufig umbaut, lohnt der Blick in den aktuellen Flugplan des Zielflughafens vor jeder Tour.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. In manchen Ländern gelten strengere Regeln für das Fotografieren an Flughäfen als in Deutschland – informiere dich vor der Reise über die Vorschriften vor Ort und halte Abstand zu Zäunen und Sicherheitsbereichen.
Häufige Verwechslungen
- AirAsia X mit AirAsia gleichsetzen – die Kurzstrecken-Schwester fliegt A320/A321 unter AK, AirAsia X fliegt A330 unter D7.
- Jeden roten A330 für AirAsia X halten – Thai AirAsia X trägt dieselbe Optik, aber HS-Kennzeichen.
- A330 und A340 in alten Fotos verwechseln – vier Triebwerke und ein Mittelfahrwerk verraten die A340 der Anfangsjahre.
- AirAsia X für eine Netzwerk-Airline halten – sie gehört keiner Allianz an und verkauft vor allem Direktflüge.
- D7 für einen Ländercode halten – IATA-Codes sind reine Airline-Kennungen.
- AirAsia X für eine eigenständige Airline außerhalb der Gruppe halten – seit 2026 ist sie der Kern der AirAsia Group.
AirAsia X im Blick behalten
Beobachte einzelne A330 oder die ganze Airline, werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
AirAsia X ist der Versuch, Billigfliegen auf die Langstrecke zu bringen – mit Erfolgen, Rückschlägen und einem Neustart nach der Pandemie. Für Spotter steht die Airline für rote A330 am Drehkreuz Kuala Lumpur, eine kurze Europa-Episode und einen bevorstehenden Wechsel zum Single-Aisle-Jet. Wer Kennzeichen und ICAO-Code mitnotiert, trennt sie sauber von Thai AirAsia X und den Kurzstrecken-Schwestern.
Kurzfazit
AirAsia X (IATA D7, ICAO XAX) ist die malaysische Langstrecken-Low-Cost-Airline mit einer Flotte aus Airbus A330-300. Das Präfix 9M- und der Code XAX verraten sie, der A321XLR soll die A330 in den kommenden Jahren ablösen.
Zusammenfassung
- AirAsia X erkennst du an der roten AirAsia-Optik auf einem Großraumjet – das unterscheidet sie auf den ersten Blick von den A320 der Kurzstrecken-Schwestern.
- Für die genaue Zuordnung zählen Kennzeichen und ICAO-Code: 9M- und XAX stehen für AirAsia X, HS- für die thailändische Schwester Thai AirAsia X.
- Die A330-300-Ära ist endlich: Die Gruppe will auf der Langstrecke zum A321XLR wechseln. Jede A330-Sichtung wird damit über die Jahre wertvoller.
- In Deutschland siehst du AirAsia X derzeit nicht; die besten Chancen hast du in Kuala Lumpur, Australien und Nordasien.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat AirAsia X?
Der IATA-Code von AirAsia X ist D7, der ICAO-Code XAX. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „XANADU“. Die Kurzstrecken-Schwester AirAsia nutzt dagegen den IATA-Code AK.
Was ist der Unterschied zwischen AirAsia und AirAsia X?
AirAsia (Malaysia AirAsia) fliegt Kurz- und Mittelstrecken mit Airbus A320 und A321, AirAsia X ist für längere Strecken zuständig und setzt dafür den Großraumjet A330-300 ein. Beide tragen dieselbe rot-weiße Markenoptik. Seit Januar 2026 gehören beide unter dem Dach der AirAsia Group zusammen.
Welche Flugzeuge fliegt AirAsia X?
Ganz überwiegend den Airbus A330-300 mit Rolls-Royce-Trent-700-Triebwerken, Stand 2025/2026 rund 19 Exemplare. Die Kabine ist sehr dicht bestuhlt, in einigen Flugzeugen mit einer kleinen Premium-Flatbed-Sektion vorn. Die Gruppe hat angekündigt, die A330 innerhalb von etwa fünf bis sechs Jahren auszumustern und auf der Langstrecke auf den A321XLR zu setzen.
Fliegt AirAsia X nach Europa?
Historisch ja: Von 2009 bis 2012 flog AirAsia X nach London (erst Stansted, dann Gatwick) und ab 2010 nach Paris-Orly. 2012 zog sich die Airline aus Europa zurück. Anfang 2026 kündigte sie eine Verbindung von Kuala Lumpur über Bahrain nach London-Gatwick an, deren Start laut Berichten verschoben wurde. Prüf vor einer Planung den aktuellen Flugplan.
Gehört AirAsia X zu einer Allianz?
Nein. AirAsia X ist weder Mitglied der Star Alliance noch von oneworld oder SkyTeam. Wie bei vielen Low-Cost-Airlines stehen Direktverkauf und das eigene Netz im Vordergrund.
Was ist Thai AirAsia X?
Thai AirAsia X ist die thailändische Langstrecken-Schwester mit Basis in Bangkok. Sie fliegt ebenfalls A330 in AirAsia-Optik, trägt aber thailändische Kennzeichen mit HS- und hat eigene Codes. Eine indonesische Langstrecken-Tochter stellte den Linienbetrieb 2019 ein und wurde 2020 aufgelöst.
Wo kann ich AirAsia X spotten?
Am sichersten am Drehkreuz Kuala Lumpur International, wo die A330 im Terminal-2-Bereich stehen. Außerhalb Malaysias fliegt AirAsia X unter anderem nach Australien, Japan, Korea, China und Zentralasien. Das Netz ändert sich häufig – einige Strecken wurden für Ende Oktober 2026 eingestellt.
AirAsia X im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A321XLR
Ein Schmalrumpfjet über den Atlantik: Die A321XLR ist die Extra-Long-Range-Version der A321neo mit festem Hecktank. Was sie kann, wer sie fliegt und wie du sie bestimmst.
FlugzeugtypAirbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A340-300
Vier schlanke Triebwerke, ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf und der Rumpf einer A330: Die A340-300 ist Airbus’ klassischer Langstrecken-Vierstrahler – und verschwindet gerade aus Europas Flotten. So erkennst du sie, solange es noch geht.
Weitere Airlines
AirAsia
Die malaysische Stamm-Airline der AirAsia-Gruppe: knallrote Airbus-Einheitsflotte, Drehkreuz am KLIA Terminal 2 und Schwester-Airlines in Thailand, Indonesien, den Philippinen und Kambodscha.
Low-CostThai AirAsia X
Die thailändische Langstrecken-Schwester der AirAsia-Familie: rote Airbus A330-300 mit HS-Kennzeichen, Basis Bangkok-Don Mueang und ein Streckennetz mit klarem Schwerpunkt Japan.
Low-CostThai AirAsia
Die größte Low-Cost-Airline Thailands: rote Airbus-A320-Familie, Heimatbasis am traditionsreichen Flughafen Don Mueang und ein dichtes Netz in Thailand und Asien – optisch fast identisch mit den AirAsia-Schwestern.
NetzwerkMalaysia Airlines
Die nationale Airline Malaysias: Drehkreuz Kuala Lumpur, Mitglied von oneworld, Langstrecke mit A350 und A330neo – und in Europa ein eher seltener Gast, der sich für Spotter umso mehr lohnt.
NetzwerkBatik Air Malaysia
Die malaysische Airline der Lion Group, bis 2022 als Malindo Air unterwegs: Drehkreuz Kuala Lumpur, Boeing 737 auf Kurz- und Mittelstrecke, Airbus A330 für die dicken Strecken – und der erste 737-MAX-Betreiber der Welt.
Low-CostScoot
Die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines: Drehkreuz Changi, Boeing 787 auf der Langstrecke, Airbus und Embraer E190-E2 in Asien – und in Europa vor allem in Wien und Athen zu sehen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Capital A / AirAsia
AirAsia ist der rote Low-Cost-Riese Südostasiens. Hinter der Marke steckt ein Konzern, der sich 2026 neu sortiert hat: Die Airlines liegen jetzt bei der AirAsia Group Berhad, Capital A behält das Geschäft rund ums Fliegen. Hier erfährst du, wer was fliegt und wie du die Ableger am Vorfeld auseinanderhältst.
FlughafenFlughafen Kuala Lumpur
Zwei Terminals, drei rund vier Kilometer lange Bahnen und zwei Heimatairlines, die unterschiedlicher kaum sein könnten: In Sepang treffen die oneworld-Flotte von Malaysia Airlines und die roten Jets von AirAsia aufeinander – für Spotter einer der spannendsten Flughäfen Südostasiens.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerRolls-Royce
Britischer Triebwerkshersteller mit über hundert Jahren Luftfahrtgeschichte: Die Trent-Familie treibt A330, A350, A380 und Boeing 787 an, die Business-Jet-Triebwerke kommen aus Dahlewitz bei Berlin. Für Spotter ist Rolls-Royce die Frage hinter der Frage – welcher Antrieb hängt eigentlich unter dem Flügel?
Wo du AirAsia X vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
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