Das Wichtigste in Kürze
- Cebu Pacific ist eine philippinische Low-Cost-Airline und nach Flottengröße die größte Airline des Landes.
- Codes: IATA 5J, ICAO CEB, Rufzeichen „CEBU“.
- Die Jetflotte ist reines Airbus: A320- und A321-Familie (ceo und neo) sowie A330-900 mit 459 Sitzen.
- Cebgo ist die Turboprop-Tochter mit ATR-Flugzeugen für kurze Inselstrecken – mit eigenem Code SRQ.
- Viele neue A321neo sind bestellt: 70 Festbestellungen aus dem Oktober 2024 prägen die kommenden Jahre.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Cebu Pacific im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Die Flotte: Airbus von klein bis groß
- 4.Der A330neo mit 459 Sitzen
- 5.ceo oder neo? So unterscheidest du die Schmalrumpf-Flotte
- 6.Cebgo: die Turboprop-Tochter
- 7.Woran du Cebu Pacific erkennst
- 8.Strecken und Basen
- 9.Cebu Pacific im Vergleich
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | 5J |
|---|---|
| ICAO-Code | CEB |
| Rufzeichen | CEBU |
| Drehkreuze | MNL, CEB, CRK |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Inlands- und Regionalverkehr in Asien sowie einzelnen Langstrecken |
| Firmierung | Cebu Air, Inc., an der philippinischen Börse notiert |
| Sitz | Pasay, Metro Manila, Philippinen |
| Gegründet | 1988, erster Linienflug am 8. März 1996 von Manila nach Cebu |
| Konzern | Mehrheitlich JG Summit Holdings (Familie Gokongwei) |
| Basen | Manila (MNL), Cebu (CEB), Clark (CRK), Davao (DVO) und Iloilo (ILO) |
| Regionaltochter | Cebgo (IATA DG, ICAO SRQ) mit ATR-Turboprops |
| Allianz | keine der großen Allianzen; 2016 Gründungsmitglied der Value Alliance |
| Flotte | Reine Airbus-Jetflotte: A320ceo/neo, A321ceo/neo und A330-900 (A330neo) |
| Bestellung | 70 A321neo fest (Oktober 2024), dazu Optionen auf weitere A320neo-Familie |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Cebu Pacific?
- Weißer Rumpf mit Schriftzug „cebu pacific“ und farbigem Logo, das an die Farben der Philippinen angelehnt ist
- Bei den Jets immer ein Airbus: A320, A321 oder A330neo
- Philippinisches Kennzeichen mit RP-C am Rumpfende
- Flugnummer beginnt mit 5J, im Tracker steht der ICAO-Code CEB
- Großraumflugzeug mit Cebu-Pacific-Bemalung ist praktisch immer ein A330-900: gebogene, lange Flügelspitzen und große Trent-7000-Triebwerke
- ATR-Turboprops in ähnlicher Optik gehören zur Tochter Cebgo (ICAO SRQ)
Wer auf den Philippinen unterwegs ist, kommt an Cebu Pacific kaum vorbei: Auf vielen Flughäfen des Inselstaats stellt die Airline einen großen Teil der Abflüge. Für Spotter aus Europa ist sie eine echte Fernreise-Sichtung, denn bei uns landet sie praktisch nie. Umso mehr lohnt sich der genaue Blick, wenn du sie in Asien vor die Linse bekommst – vom dicht bestuhlten A330neo bis zu den ATR-Turboprops der Tochter Cebgo.
Deine Asien-Sichtungen im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Flughafen fest – so bleibt auch der Cebu-Pacific-A330neo aus dem Urlaub sauber dokumentiert. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Cebu Pacific im Überblick
Cebu Pacific ist eine philippinische Low-Cost-Airline und gehört mehrheitlich zur Holding JG Summit der Unternehmerfamilie Gokongwei. Die Firma dahinter heißt offiziell Cebu Air, Inc. und ist an der philippinischen Börse notiert. Gegründet wurde sie 1988, den Flugbetrieb nahm sie aber erst nach der Liberalisierung des philippinischen Luftverkehrs auf: Der erste Linienflug führte am 8. März 1996 von Manila nach Cebu – daher auch der Name.
In den Anfangsjahren flog Cebu Pacific mit gebrauchten McDonnell Douglas DC-9 und kurzzeitig auch mit Boeing 757. Beide Typen verschwanden 2006 aus der Flotte. Den Wechsel zum konsequenten Billigflieger-Modell markierte das Tarifprogramm „Go“ ab November 2005, mit dem die Airline ihre Preise dauerhaft senkte. Etwa zur selben Zeit kamen die ersten Airbus A319 und A320 – der Startpunkt der heutigen Airbus-Flotte.
Der Erfolg zeigte sich schnell: 2010 ging Cebu Pacific an die Börse und überholte im selben Jahr Philippine Airlines bei der Zahl der beförderten Fluggäste. Nach Flottengröße gilt sie heute als größte Airline des Landes. Im Jahr 2024 beförderte sie rund 24,5 Millionen Passagiere, im Dezember 2024 flog der 250-millionste Fluggast mit.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code 5J: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafeln, Tickets und in Flugplänen.
- ICAO-Code CEB: taucht im Flugplan der Flugsicherung und in Flugtrackern auf.
- Rufzeichen CEBU: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Etwas Aufmerksamkeit brauchst du beim ICAO-Code: CEB ist gleichzeitig der IATA-Code des Flughafens Mactan-Cebu, einer der wichtigsten Basen der Airline. In Flugplänen und Trackern bedeutet die Buchstabenfolge also je nach Spalte etwas anderes. Wie die beiden Code-Systeme zusammenhängen, erklärt der Artikel zu IATA- und ICAO-Codes.
Die Regionaltochter Cebgo fliegt mit eigenen Codes: IATA DG, ICAO SRQ, Rufzeichen „BLUE JAY“. Gebucht werden Cebgo-Flüge über Cebu Pacific, im Tracker zeigt dir der ICAO-Code aber, wer tatsächlich fliegt.
Tracker richtig lesen
Siehst du im Tracker ein Rufzeichen mit CEB, fliegt Cebu Pacific selbst mit einem Airbus. Steht dort SRQ, ist es ein ATR von Cebgo. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll auswertest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: Airbus von klein bis groß
Bei den Jets setzt Cebu Pacific ausschließlich auf Airbus. Die Flotte deckt dabei alles ab, was eine Low-Cost-Airline in Asien braucht: Standardrumpf für Inland und Nachbarländer, Großraum für dichte Regionalstrecken und längere Routen. Die genauen Stückzahlen ändern sich laufend, weil neue Flugzeuge kommen, ältere an Leasinggeber zurückgehen und ein Teil der neo-Flotte zeitweise für Triebwerksinspektionen am Boden steht. Die Tabelle zeigt deshalb Typen und Auslegung statt fester Zahlen.
| Typ | Sitze | Rolle | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320 (ceo) | 180 | Inland und Kurzstrecke | Ältere Generation, kleinere Triebwerke, wird schrittweise ersetzt |
| Airbus A320neo | 188 | Inland und Regionalverkehr in Asien | Deutlich größere Triebwerksgondeln der neo-Generation |
| Airbus A321 (ceo) | 230 | Stark nachgefragte Strecken | Langer Rumpf, klassische Triebwerke |
| Airbus A321neo | 236 | Rückgrat der Zukunft | Die meisten offenen Bestellungen entfallen auf diesen Typ |
| Airbus A330-900 (A330neo) | 459 | Dichte Regional- und Langstrecken | Extrem dicht bestuhlt, einzige Großraumflotte |
| ATR 72-600 (Cebgo) | bis 78 | Kurze Inselstrecken | Fliegt unter dem Code SRQ der Tochter Cebgo |
Die A320neo und die A321neo bilden das Herz der Flotte. Die erste A321neo kam Anfang 2019; im Oktober 2024 bestellte Cebu Pacific dann 70 weitere A321neo fest, dazu kamen Optionen auf zusätzliche Flugzeuge der A320neo-Familie. Die Festbestellung geht auf eine Absichtserklärung vom Juli 2024 über bis zu 152 Flugzeuge zurück, die als größter Flugzeugauftrag der philippinischen Luftfahrtgeschichte gilt. Für dich als Spotter heißt das: In den nächsten Jahren wird der Anteil der langen A321neo deutlich wachsen.
Bei der A321neo kommen Getriebefan-Triebwerke von Pratt & Whitney zum Einsatz. Schon bei den ersten Exemplaren kam es wegen dieser Triebwerke zu Lieferverzögerungen, und später standen Teile der neo-Flotte für Inspektionen am Boden. Um die Lücke zu überbrücken, mietete die Airline 2024 zeitweise A320 älterer Bauart samt Besatzung von Bulgaria Air an. Wundere dich also nicht, wenn du an Cebu-Pacific-Flughäfen gelegentlich Maschinen in fremder Bemalung unter 5J-Flugnummern siehst.
Den A330neo auf die Wunschliste
Setz Typen, Airlines oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Der A330neo mit 459 Sitzen
Das Flugzeug, das Cebu Pacific unter Spottern bekannt gemacht hat, ist der Airbus A330-900. Die erste Maschine kam Ende November 2021. Cebu Pacific bestuhlt sie mit 459 Sitzen in einer einzigen Klasse – eine Auslegung, die für einen A330 außergewöhnlich dicht ist. Viele Netzwerk-Airlines bringen im selben Rumpf mit mehreren Klassen nur rund 250 bis 300 Plätze unter.
Der Hintergrund ist das Geschäftsmodell: Auf manchen Strecken in Asien ist die Nachfrage so hoch, dass ein Großraumjet mit maximaler Sitzzahl günstiger fliegt als zwei Schmalrumpfflugzeuge. Mit dem neo hat Cebu Pacific die älteren A330-300 ersetzt; die letzte dieser Maschinen verließ die Flotte 2024.
Zum Erkennen am Himmel helfen dir beim A330neo vor allem drei Merkmale: die großen Trent-7000-Triebwerke von Rolls-Royce, die langen, sanft nach oben gebogenen Sharklets an den Flügelspitzen und die gegenüber dem A330ceo etwas größere Spannweite. Wer zwei A330-Generationen nebeneinander sieht, erkennt den Unterschied am schnellsten an den Flügelspitzen. Mehr zu den Bauformen erklärt der Artikel über Winglets und Sharklets.
ceo oder neo? So unterscheidest du die Schmalrumpf-Flotte
Weil Cebu Pacific beide Generationen der A320-Familie gleichzeitig fliegt, ist die Frage „ceo oder neo?“ bei dieser Airline besonders spannend. Die Bemalung ist bei beiden gleich – entscheidend sind die Details.
Das spricht für eine neo
- Deutlich größere, runde Triebwerksgondeln, die näher an der Flügelvorderkante sitzen
- Auf Trackern als A20N (A320neo) oder A21N (A321neo) geführt
- Sitzzahl 188 bzw. 236
Das spricht für eine ceo
- Schlankere, kleinere Triebwerksgondeln
- Auf Trackern als A320 oder A321 geführt
- Sharklets gibt es bei beiden – sie sind kein Unterscheidungsmerkmal
- Sitzzahl 180 bzw. 230
Am zuverlässigsten bleibt der Blick auf die Triebwerke. Eine ausführliche Anleitung findest du im Guide A320neo oder ceo?, und wie du A320 und A321 sicher auseinanderhältst, erklärt der Artikel A318, A319, A320 und A321 unterscheiden. Die Typcodes im Tracker entschlüsselt der Beitrag zu ICAO-Typcodes.
Cebgo: die Turboprop-Tochter
Die Philippinen bestehen aus Tausenden Inseln, und viele kleine Flughäfen haben kurze Pisten. Dafür hat Cebu Pacific die Tochter Cebgo. Ihre Geschichte ist verwinkelt: Sie begann 1995 als South East Asian Airlines (SEAir), wurde 2013 zu Tigerair Philippines und nach der Übernahme durch Cebu Pacific 2015 in Cebgo umbenannt. Heute fliegt Cebgo ausschließlich Turboprops.
Im Einsatz ist vor allem die ATR 72-600 des Herstellers ATR. Je nach Kabine bietet sie 72 oder 78 Sitze. Mit der im Oktober 2024 angekündigten Übernahme der kleinen Airline AirSWIFT kamen zudem zwei ATR 42-600 hinzu, und Cebgo übernahm deren Flugbetrieb. Wer auf Inselflughäfen spottet, sieht deshalb oft ATRs in Cebu-Pacific-Optik – mit dem Code SRQ statt CEB.
Typ bestimmen
Jet oder Turboprop? Ein Airbus gehört zu Cebu Pacific, ein ATR zu Cebgo.
Kennzeichen lesen
RP-C plus vierstellige Zahl – bei beiden Gesellschaften philippinisch registriert.
Tracker abgleichen
CEB oder SRQ im Rufzeichen zeigt dir, welche Gesellschaft den Flug wirklich durchführt.
Sauber notieren
Halte Gesellschaft, Typ und Kennzeichen getrennt von der 5J-Flugnummer fest. So bleibt die Sichtung eindeutig.
Woran du Cebu Pacific erkennst
Seit 2016 trägt die Flotte schrittweise eine Bemalung mit weißem Rumpf, dem Schriftzug „cebu pacific“ und einem farbigen Logo, das die Farben der Philippinen aufgreift. Die Vorgänger-Bemalung aus der Mitte der 2000er-Jahre ist inzwischen Geschichte: Das letzte Flugzeug in dieser alten Optik ging 2026 nach Ende des Leasingvertrags zurück an seinen Eigentümer.
Neben der Standardbemalung lohnt sich der Blick auf Sonderlackierungen. Ein A320 trägt etwa die Sonderbemalung „Let’s Fly Every Juan“ – ein Wortspiel mit dem verbreiteten philippinischen Vornamen Juan. Solche Maschinen sind beliebte Motive; wie du Sonderbemalungen gezielt aufspürst, zeigt der Guide zu Special Liveries.
Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist allerdings das Kennzeichen. Alle Flugzeuge von Cebu Pacific und Cebgo tragen das philippinische Präfix RP mit dem Zusatz C und einer vierstelligen Zahl. Wie solche Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Artikel zum Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Achtung Verwechslung
Auch die philippinische Schwester von AirAsia fliegt Airbus mit RP-C-Kennzeichen. Die knallrote Bemalung ist aber eindeutig anders als der überwiegend weiße Rumpf von Cebu Pacific. Bei schlechtem Licht oder im Gegenlicht hilft dir der Blick auf den Tracker.
Strecken und Basen
Die wichtigste Basis ist Manila (MNL), dazu kommen Mactan-Cebu (CEB), Clark (CRK), Davao (DVO) und Iloilo (ILO). Von dort aus verbindet Cebu Pacific gemeinsam mit Cebgo zahlreiche Inlandsziele und fliegt in viele Länder Asiens, darunter Ziele in Japan, Südkorea, China, Hongkong, Taiwan und Südostasien. 2013 nahm die Airline außerdem Dubai ins Netz, ab 2014 kamen Strecken nach Australien hinzu – ob sie aktuell bedient werden, verrät der Flugplan. Pläne für einen weiteren Ausbau der Langstrecke legte Cebu Pacific 2024 auf Eis.
Das Streckennetz ändert sich bei Low-Cost-Airlines schneller als bei Netzwerk-Airlines. Prüf vor dem Spotten deshalb den aktuellen Flugplan. Warum Billigflieger ihre Netze so flexibel planen, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
Gute Chancen auf Cebu Pacific, wenn …
- du in Manila, Cebu oder Clark spottest – dort stellt die Airline einen großen Teil des Verkehrs
- du an großen Drehkreuzen in Ost- und Südostasien bist, etwa in Hongkong, Singapur oder Tokio
- du kleinere philippinische Inselflughäfen besuchst – dann vor allem mit Cebgo-ATRs
Prüf es vorher, wenn …
- du speziell den A330neo sehen willst – er fliegt nur auf ausgewählten Strecken
- du nach älteren Reiseberichten planst
Eher keine Chance, wenn …
- du in Europa oder Nordamerika spottest – dorthin fliegt Cebu Pacific nicht
Wenn du eine Asienreise mit Spotting verbindest, helfen dir die Guides zu Planespotting in Singapur, Planespotting in Hongkong und Planespotting in Tokio. An diesen Flughäfen triffst du Cebu Pacific neben anderen asiatischen Low-Cost-Airlines wie Scoot, HK Express oder Vietjet Air.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und informiere dich vor der Reise über die örtlichen Regeln – sie sind in vielen Ländern strenger als in Deutschland. Was hierzulande gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Cebu Pacific im Vergleich
Im philippinischen Markt ist Philippine Airlines der wichtigste Konkurrent: eine klassische Netzwerk-Airline mit mehreren Klassen und Langstrecken nach Nordamerika und Europa. Cebu Pacific setzt dagegen auf eine einheitliche Einklassen-Kabine und möglichst viele Sitze pro Flugzeug. Dazu kommt die philippinische AirAsia, die zur Gruppe rund um Capital A gehört.
Im asiatischen Vergleich ähnelt Cebu Pacific Airlines wie IndiGo oder Vietjet: große Airbus-Schmalrumpfflotten, viele Bestellungen und ein starker Heimatmarkt. Das Besondere an Cebu Pacific ist der dicht bestuhlte A330neo, mit dem die Airline auch auf vollen Regionalstrecken Großraum fliegt.
Häufige Verwechslungen
- CEB als Flughafen statt Airline lesen – CEB ist sowohl der ICAO-Code der Airline als auch der IATA-Code des Flughafens Mactan-Cebu.
- Cebgo-ATR als Cebu-Pacific-Flug notieren – der Code SRQ im Tracker zeigt die Tochter.
- A320neo und A320ceo verwechseln – beide tragen Sharklets, entscheidend sind die Triebwerke.
- Den A330neo für einen A330-300 halten – die alten A330-300 sind seit 2024 nicht mehr in der Flotte.
- 5J-Flug mit fremder Bemalung für einen Fehler halten – zeitweise angemietete Flugzeuge fliegen unter Cebu-Pacific-Flugnummern.
- Cebu Pacific mit AirAsia Philippines verwechseln – beide haben RP-C-Kennzeichen, aber völlig unterschiedliche Bemalungen.
Cebu Pacific im Blick behalten
Beobachte Typen wie den A330neo oder einzelne Kennzeichen, plane dein Licht mit dem Sonnenstand-Planer und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot in der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Cebu Pacific ist die prägende Airline der Philippinen und für europäische Spotter eine klassische Reise-Sichtung. Die reine Airbus-Jetflotte wirkt auf den ersten Blick einheitlich, steckt aber voller Details: zwei Generationen der A320-Familie, ein außergewöhnlich dicht bestuhlter A330neo und die ATR-Tochter Cebgo mit eigenem Code. Wer Kennzeichen, Typcode und Rufzeichen mitnotiert, hat am Ende einen sauberen Logbuch-Eintrag statt nur „ein Airbus von Cebu“.
Kurzfazit
Cebu Pacific (IATA 5J, ICAO CEB) ist die größte Low-Cost-Airline der Philippinen mit reiner Airbus-Jetflotte. Highlight für Spotter ist der A330neo mit 459 Sitzen, die ATRs fliegt die Tochter Cebgo unter dem Code SRQ.
Zusammenfassung
- Cebu Pacific erkennst du an der Airbus-Flotte mit RP-C-Kennzeichen und dem farbigen Logo auf weißem Rumpf.
- Spannend für Spotter ist vor allem der A330neo: Kaum ein anderes Exemplar dieses Typs ist so dicht bestuhlt.
- Zwischen ceo und neo unterscheidest du am Triebwerksdurchmesser, bei der A321 hilft zusätzlich die Türanordnung.
- Außerhalb der Philippinen begegnet dir Cebu Pacific vor allem an asiatischen Flughäfen wie Hongkong, Singapur oder Tokio.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Cebu Pacific?
Der IATA-Code ist 5J, der ICAO-Code CEB. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „CEBU“. Die Regionaltochter Cebgo nutzt eigene Codes: IATA DG und ICAO SRQ.
Welche Flugzeuge fliegt Cebu Pacific?
Die Jetflotte besteht nur aus Airbus: A320 und A320neo, A321 und A321neo sowie A330-900 (A330neo) für längere Strecken. Die Turboprops vom Typ ATR fliegt die Tochter Cebgo. Wegen Triebwerksinspektionen an der neo-Familie und laufender Auslieferungen schwankt die Zahl der aktiven Flugzeuge – für aktuelle Zahlen lohnt ein Blick in eine Flottendatenbank.
Wie viele Sitze hat der A330neo von Cebu Pacific?
Cebu Pacific bestuhlt den A330-900 mit 459 Sitzen in einer einzigen Klasse. Das ist für diesen Typ eine außergewöhnlich dichte Auslegung und zeigt, dass die Airline den Großraumjet auch auf kürzeren Regionalstrecken mit viel Nachfrage einsetzt.
Gehört Cebu Pacific zu einer Allianz?
Nein, Cebu Pacific ist weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. 2016 war die Airline Gründungsmitglied der Value Alliance, eines Zusammenschlusses asiatischer Low-Cost-Airlines – mit klassischen Allianzen ist das aber nicht vergleichbar.
Was ist Cebgo?
Cebgo ist die Regionaltochter von Cebu Pacific. Sie ging 2015 aus Tigerair Philippines hervor, die ursprünglich South East Asian Airlines (SEAir) hieß. Cebgo fliegt ausschließlich ATR-Turboprops auf kurzen Inlandsstrecken, unter anderem zu kleineren Inselflughäfen. Inzwischen hat Cebgo auch den Flugbetrieb der übernommenen AirSWIFT übernommen.
Kann man Cebu Pacific in Europa sehen?
Praktisch nicht. Cebu Pacific fliegt vor allem innerhalb der Philippinen und in Asien, in den vergangenen Jahren kamen einzelne Strecken nach Australien und Dubai hinzu. Wer Cebu Pacific fotografieren will, plant das am besten bei einer Reise nach Südostasien oder Ostasien ein.
Was bedeutet das Kennzeichen RP-C?
RP ist das Nationalitätszeichen der Philippinen. Bei Verkehrsflugzeugen folgt meist ein C und eine vierstellige Zahl, etwa RP-C4268. Welches Flugzeug sich hinter einem Kennzeichen verbirgt, findest du in einer Flottendatenbank.
Cebu Pacific im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypATR 72-600
Hochdecker, T-Leitwerk, zwei sechsblättrige Propeller und ein Rumpf, der fast auf dem Vorfeld aufsitzt: Die ATR 72-600 gehört zu den erfolgreichsten Regional-Turboprops unserer Zeit. So erkennst du sie und so findest du sie.
Weitere Airlines
Philippine Airlines
Der nationale Carrier der Philippinen gilt als älteste noch fliegende Airline Asiens: Drehkreuz Manila, Langstrecke mit A350 und Boeing 777-300ER, Regionaltochter PAL Express und ein angekündigter Beitritt zu oneworld.
Low-CostAirAsia
Die malaysische Stamm-Airline der AirAsia-Gruppe: knallrote Airbus-Einheitsflotte, Drehkreuz am KLIA Terminal 2 und Schwester-Airlines in Thailand, Indonesien, den Philippinen und Kambodscha.
Low-CostScoot
Die Low-Cost-Tochter von Singapore Airlines: Drehkreuz Changi, Boeing 787 auf der Langstrecke, Airbus und Embraer E190-E2 in Asien – und in Europa vor allem in Wien und Athen zu sehen.
Low-CostVietjet Air
Vietnams größte private Airline: eine Low-Cost-Flotte aus A320-Familie mit Schwerpunkt A321neo, gebrauchte A330-300 für längere Strecken, viele Werbebemalungen – und eine Schwester in Thailand.
Low-CostHK Express
Die Low-Cost-Airline aus Hongkong: seit 2019 Teil der Cathay Group, reine Airbus-A320-Familie mit vielen A320neo und A321neo und ein Netz, das sich auf Japan, Korea, Taiwan und Südostasien konzentriert.
Low-CostIndiGo
Indiens größte Airline: eine der größten Airbus-A320neo-Flotten der Welt, dazu ATR-Turboprops, eine Rekordbestellung über 500 Flugzeuge und A350 für die Langstrecke ab 2027.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
HerstellerATR
Der französisch-italienische Hersteller ATR baut seit den 1980er-Jahren nur zwei Flugzeuge – die ATR 42 und die ATR 72. Hochdecker, T-Leitwerk, Propeller: Wer die Familie einmal verstanden hat, erkennt sie überall, von Lanzarote bis zu den griechischen Inseln.
Airline-GruppeCapital A / AirAsia
AirAsia ist der rote Low-Cost-Riese Südostasiens. Hinter der Marke steckt ein Konzern, der sich 2026 neu sortiert hat: Die Airlines liegen jetzt bei der AirAsia Group Berhad, Capital A behält das Geschäft rund ums Fliegen. Hier erfährst du, wer was fliegt und wie du die Ableger am Vorfeld auseinanderhältst.
Passende Guides aus dem Blog
- Wie Billigflieger funktionieren: Kosten, Einheitsflotte und Zusatzerlöse
- A320neo oder ceo? Triebwerke, Sharklets und weitere Erkennungsmerkmale
- A318, A319, A320 und A321 sicher auseinanderhalten
- IATA- und ICAO-Codes erklärt: Flughäfen, Airlines und Flugzeugtypen entschlüsseln
- Planespotting in Singapur: Changi und Spots rund um den Flughafen
- Planespotting in Hongkong: Spots am Chek Lap Kok



