MIAT Mongolian Airlines

Die staatliche Airline der Mongolei fliegt ab Ulaanbaatar mit einer kleinen Boeing-Flotte nach Asien und Europa – und mit der 787-9 bis nach Frankfurt.

Auch bekannt als: MIAT · Mongolian Airlines · OM

MongoleiMongoleiNetzwerk-AirlinesIATA: OMICAO: MGL10 Min. Lesezeit

OM

IATA-Code

MGL

ICAO-Code

JU-

Kennzeichen-Präfix der Mongolei

1956

Gründungsjahr

Das Wichtigste in Kürze

  • MIAT ist die staatliche Airline der Mongolei mit Sitz und Drehkreuz in Ulaanbaatar.
  • Codes: IATA OM, ICAO MGL, Rufzeichen „MONGOL AIR“.
  • Kleine, fast reine Boeing-Flotte: 787-9 für die Langstrecke, 737-800 und 737 MAX 8 für Asien, CRJ700 im Inland.
  • Frankfurt ist das deutsche Ziel: Mit OM137/OM138 verbindet MIAT Ulaanbaatar mit Hessen.
  • Seltene Sichtung: Weil MIAT nur wenige Flugzeuge hat, ist jede JU-Registrierung in Europa ein echtes Highlight im Logbuch.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.MIAT im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Geschichte: von der An-2 zur 787
  4. 4.Die Flotte: klein und fast ganz Boeing
  5. 5.787-9 oder 767-300ER? So unterscheidest du sie
  6. 6.Woran du MIAT erkennst
  7. 7.MIAT in Frankfurt spotten
  8. 8.Das Drehkreuz: Chinggis Khaan International Airport
  9. 9.Häufige Verwechslungen
  10. 10.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeOM
ICAO-CodeMGL
RufzeichenMONGOL AIR
DrehkreuzeUBN
GeschäftsmodellStaatliche Netzwerk-Airline (Flag Carrier) mit Inlands-, Asien- und Europastrecken
SitzUlaanbaatar, Mongolei
Gegründet1956, erster Linienflug im Juli 1956 von Ulaanbaatar nach Irkutsk
EigentümerMongolischer Staat (staatliches Unternehmen)
DrehkreuzChinggis Khaan International Airport (UBN) bei Ulaanbaatar, seit Juli 2021
Allianzkeine; Codeshares u. a. mit Korean Air, Turkish Airlines, Japan Airlines und Cathay Pacific
Flotte (Stand Ende 2025)rund zehn Flugzeuge: Boeing 787-9, 767-300ER, 737-800, 737 MAX 8, CRJ700 und ein 757-Frachter
VielfliegerprogrammBlue Sky Mongolia
DeutschlandFrankfurt (FRA), Flugnummern OM137/OM138

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich MIAT Mongolian Airlines?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Schriftzug „MIAT“ am Rumpf, dazu der Zusatz „Mongolian Airlines“
  • Mongolisches Kennzeichen mit Präfix JU- am Heck bzw. hinteren Rumpf
  • Auf dem Tracker als MGL, im Funk mit dem Rufzeichen „MONGOL AIR“
  • In Frankfurt unter der Flugnummer OM137 bzw. OM138, vorgesehen ist dafür vor allem die Boeing 787-9
  • Reine Boeing-Flotte im Linienverkehr, nur im Inland ergänzt durch den Regionaljet CRJ700

Ein Flugzeug mit JU-Kennzeichen am Himmel über Frankfurt – das ist für viele Spotter einer dieser Momente, für die sich das Warten lohnt. MIAT Mongolian Airlines gehört zu den kleineren Flag Carriern, die regelmäßig nach Deutschland kommen. Weil die ganze Flotte in wenige Zeilen passt, wird aus jeder Sichtung schnell ein Sammlerstück. Hier erfährst du, wer MIAT ist, welche Flugzeuge die Airline fliegt und wie du die mongolische Boeing 787 in Frankfurt erwischst.

JU-Kennzeichen sammeln

Mit Planetrack hältst du jede MIAT-Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot fest – und siehst in deinem Hangar sofort, welche Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

MIAT im Überblick

MIAT Mongolian Airlines ist die staatliche Airline der Mongolei mit Sitz in Ulaanbaatar. Sie fliegt im Inland zu Provinzstädten, innerhalb Asiens unter anderem nach China, Japan, Südkorea und Hongkong und auf der Langstrecke nach Europa – mit Frankfurt als Ziel in Deutschland und Istanbul als zweitem großen Europa-Ziel.

Lange war die Gesellschaft nur unter dem Kürzel MIAT bekannt, das auf ihre mongolische Bezeichnung zurückgeht. Erst Mitte der 2000er-Jahre wurde der Name aus Marketinggründen um „Mongolian Airlines“ ergänzt. Einer Allianz gehört MIAT nicht an. Stattdessen arbeitet die Airline per Codeshare mit einzelnen Partnern zusammen, darunter Korean Air, Turkish Airlines, Japan Airlines, Cathay Pacific und Air China.

OMIATA-Code in der Flugnummer
MGLICAO-Code auf dem Tracker
JU-Kennzeichen-Präfix der Mongolei

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code OM: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel und im Ticket – in Frankfurt etwa als OM137 oder OM138.
  • ICAO-Code MGL: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
  • Rufzeichen MONGOL AIR: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Der IATA-Code OM wirkt auf den ersten Blick beliebig – er hat mit dem Ländernamen nichts zu tun. Eingängiger ist der ICAO-Code MGL, der klar an „Mongolia“ erinnert. Wenn du auf dem Tracker nach der Airline filterst, ist MGL deshalb der bessere Suchbegriff.

Tracker richtig nutzen

Bei einer so kleinen Flotte lohnt es sich, einzelne Kennzeichen zu beobachten. Wie du ein bestimmtes Flugzeug über Kennzeichen oder Hex-Code findest, zeigt der Artikel Flugzeug per Kennzeichen verfolgen, Grundlagen liefert der Guide zur Flugverfolgung für Spotter. Mit Planetrack legst du dir dafür einen Sichtungs-Alarm für die Airline oder ein JU-Kennzeichen an. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Geschichte: von der An-2 zur 787

Die Geschichte von MIAT beginnt im Juli 1956. Mit Unterstützung der Sowjetunion und von Aeroflot nahm die Gesellschaft den Flugbetrieb auf, der erste Linienflug führte von Ulaanbaatar ins sibirische Irkutsk. In den ersten Jahrzehnten bestand die Flotte aus Propellerflugzeugen sowjetischer Bauart, darunter die Antonov An-2, die Iljuschin Il-14 und ab 1964 die Antonov An-24. Später kam auch die An-26 dazu. Die Airline war damals eng mit dem Militär verbunden.

Der Schritt ins internationale Jetzeitalter folgte 1987: Mit einer von Aeroflot geleasten Tupolew Tu-154B flog MIAT regelmäßig nach Moskau, Irkutsk und Peking. Nach dem politischen Umbruch in der Mongolei änderte sich die Ausrichtung deutlich. 1992 erhielt MIAT eine Boeing 727-200 als Geschenk vom Chef der Hanjin-Gruppe, zu der auch Korean Air gehört. 1993 wurde das zivile Geschäft als eigenständiges Staatsunternehmen vom Militär getrennt.

In den 1990er-Jahren wuchs das Netz: Neben Seoul kamen 1996 auch Berlin und Osaka dazu. 1998 übernahm MIAT mit einem geleasten Airbus A310 das erste Airbus-Flugzeug, 2002 die erste Boeing 737 – im selben Jahr startete die Verbindung nach Tokio. 2011 folgten zwei geleaste Boeing 767-300ER. Mit ihnen ließen sich Strecken, die vorher Zwischenstopps brauchten, direkt fliegen, und MIAT führte ein neues Erscheinungsbild ein. Die A310 schied in den folgenden Jahren aus der Flotte aus.

1956

Gründung mit sowjetischer Unterstützung, erster Linienflug nach Irkutsk.

1987

Internationale Linienflüge mit einer von Aeroflot geleasten Tu-154B.

1992–1998

Erste Boeing (727-200), Ausgliederung als Staatsunternehmen, Strecken nach Berlin und Osaka, erster Airbus A310.

2011–2024

767-300ER, später 737 MAX 8, neuer Flughafen ab 2021 und ab 2023 die Boeing 787-9.

Auch in jüngerer Zeit schrieb MIAT kleine Kapitel Luftfahrtgeschichte. Im Juni 2020 flog die Airline nonstop von Ulaanbaatar nach Seattle – ein Sonderflug, um gestrandete Landsleute zurückzuholen. Im Oktober 2022 war MIAT nach dem weltweiten Flugverbot von 2019 die erste Airline, die wieder mit einer Boeing 737 MAX nach China flog.

Die Flotte: klein und fast ganz Boeing

Die Flotte von MIAT ist so überschaubar, dass du sie dir auf einen Zettel schreiben kannst. Laut Flottenübersichten sah sie Ende 2025 so aus:

Typ Anzahl Einsatz Spotter-Hinweis
Boeing 787-9 2 Langstrecke, u. a. Frankfurt, Istanbul, Seoul Das Flugzeug, das du in Deutschland am ehesten siehst
Boeing 767-300ER 1 Mittel- und Langstrecke Älteste Großraummaschine, Ausmusterung vorgesehen
Boeing 737-800 3 Asienstrecken 737 der Next-Generation-Reihe
Boeing 737 MAX 8 1 Asienstrecken Weitere MAX-Flugzeuge sind bestellt
Bombardier CRJ700 2 Inlandsflüge Regionaljet, außerhalb der Mongolei kaum zu sehen
Boeing 757-200 (Frachter) 1 Fracht Umgebauter Passagierjet

Die Boeing 787-9 ist das Aushängeschild. Die erste Maschine übernahm MIAT im August 2023, die zweite folgte 2024. Vorgesehen waren die beiden Dreamliner zunächst vor allem für die Strecken nach Frankfurt, Istanbul und Seoul. Laut Flottenübersichten ist eine der beiden Maschinen inzwischen an eine andere Airline verleast. Die verbliebene Boeing 767-300ER ist damit die älteste Großraummaschine der Flotte; ihre Ausmusterung ist vorgesehen.

Auf den Asienstrecken fliegen die Boeing 737-800 und die 737 MAX 8. Im Inland ergänzt der Regionaljet Bombardier CRJ700 die Flotte: MIAT hat 2023 den Inlandsverkehr wieder aufgenommen, die erste CRJ700 kam im April 2024 unter der Marke „MIAT Regional“ dazu. Hersteller der übrigen Typen ist Boeing – ein Airbus gehört heute nicht mehr zur Flotte.

Die mongolische 787 nicht verpassen

Leg dir mit Planetrack einen Sichtungs-Alarm für MIAT oder ein einzelnes JU-Kennzeichen an und lass dich benachrichtigen, wenn die Maschine im Anflug auf Frankfurt ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

787-9 oder 767-300ER? So unterscheidest du sie

Beide Großraumjets tragen die MIAT-Bemalung und haben zwei Triebwerke. Trotzdem sind sie gut zu trennen – vor allem, wenn du auf Nase, Flügel und Triebwerke achtest.

Das spricht für die 787-9

  • Glatte, rundliche Nase mit geschwungenen Cockpitfenstern
  • Lange, stark nach oben gebogene Flügel ohne Winglets
  • Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
  • Auf Trackern als B789 geführt

Das spricht für die 767-300ER

  • Klassische Boeing-Nase mit kantigen Cockpitfenstern
  • Kürzere, gerader wirkende Flügel ohne die stark geschwungene Spitze der 787
  • Glatte Triebwerksverkleidungen ohne Zacken
  • Auf Trackern als B763 geführt

Wer die 787 sicher von anderen Großraumjets trennen will, findet im Artikel Boeing 777 und 787 unterscheiden weitere Merkmale. Die 787-9 ist übrigens die mittlere Länge der Dreamliner-Familie – zwischen der kürzeren 787-8 und der längeren 787-10.

Woran du MIAT erkennst

Das wichtigste Merkmal ist der Schriftzug „MIAT“ am Rumpf, ergänzt um den Zusatz „Mongolian Airlines“. Das heutige Erscheinungsbild geht auf das Jahr 2011 zurück, als MIAT mit den ersten 767-300ER ein neues Corporate Design einführte.

Fast noch eindeutiger ist das Kennzeichen. Luftfahrzeuge aus der Mongolei tragen das Nationalitätszeichen JU-, gefolgt von Ziffern. Ein solches Präfix ist in Mitteleuropa so selten, dass es dir beim Durchsehen der Fotos sofort auffällt. Mehr zur Systematik der Nationalitätszeichen erklärt der Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen.

Achtung Verwechslung

Die Boeing 787-9 ist in Frankfurt alles andere als selten – viele Airlines aus Asien und dem Nahen Osten setzen sie ein. Verlass dich deshalb nicht auf den Typ allein. Erst Schriftzug, JU-Kennzeichen und MGL auf dem Tracker machen die Sichtung eindeutig.

MIAT in Frankfurt spotten

In Deutschland ist Frankfurt das Ziel von MIAT. Die Flüge laufen unter den Nummern OM137 und OM138. Wie oft sie verkehren und zu welcher Uhrzeit, ändert sich mit den Flugplanperioden – im Oktober 2026 hat MIAT etwa die Zeiten der Freitags- und Sonntagsflüge angepasst. Schau deshalb kurz vor deiner Tour in den aktuellen Plan des Flughafens oder auf einen Flugtracker.

Für das Foto selbst brauchst du keine Geheimtipps. Bewährt ist die Aussichtsplattform in Zeppelinheim. Ob sie passt, hängt von der Betriebsrichtung und vom Sonnenstand ab. Einen Überblick über alle Möglichkeiten bietet der Guide Planespotting am Flughafen Frankfurt.

Gute Chancen auf MIAT, wenn …

  • OM137 oder OM138 an diesem Tag im Frankfurter Flugplan steht
  • du den Flug vorab auf dem Tracker gefunden hast und die geschätzte Landezeit kennst
  • Betriebsrichtung und Licht zu deinem Spot passen

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach älteren Spotterberichten planst
  • gerade eine Flugplanperiode wechselt

Eher kein MIAT-Tag, wenn …

  • an diesem Wochentag kein OM-Flug im Plan steht – dann hilft nur eine andere Tour

Weil MIAT nur zwei 787-9 in der Flotte führt und eine davon laut Flottenübersichten verleast ist, kann auf der Frankfurt-Strecke auch mal ein anderes Muster auftauchen. Wer beide Kennzeichen im Hangar haben will, braucht deshalb Geduld und mehrere Besuche. Genau das macht MIAT zu einem typischen Kandidaten für die Liste der seltenen Flugzeuge. Wie besonders deine Sichtung ist, kannst du mit dem Artikel Wie selten ist meine Sichtung? einordnen.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Das Drehkreuz: Chinggis Khaan International Airport

Seit Juli 2021 startet MIAT vom Chinggis Khaan International Airport (IATA UBN). Er liegt rund 52 Kilometer südlich von Ulaanbaatar im Tal von Khöshig und ersetzt den alten Flughafen Buyant-Ukhaa. Dieser lag nahe der Stadt zwischen zwei Bergen, was die Nutzung der Piste einschränkte und den Betrieb wetteranfällig machte. Der neue Flughafen hat eine einzelne Betonpiste (11/29) mit 3.600 Metern Länge – ausreichend für Großraumjets auf der Langstrecke. Den ersten Linienflug am neuen Flughafen führte MIAT selbst durch: mit einer Boeing 737 nach Tokio-Narita.

Von hier aus fliegt MIAT regelmäßig unter anderem nach Frankfurt, Tokio-Narita, Seoul-Incheon, Peking, Istanbul und Hongkong. Saisonal kommen Ziele wie Bangkok, Singapur, Osaka und Ho-Chi-Minh-Stadt dazu. In Ostasien begegnet dir MIAT dadurch öfter als in Europa – etwa beim Planespotting in Tokio.

Häufige Verwechslungen

  • Jede 787-9 mit asiatischem Ziel für MIAT halten – der Typ ist weit verbreitet, entscheidend sind Schriftzug und JU-Kennzeichen.
  • OM als Code der Mongolei lesen – der IATA-Code ist eine reine Airline-Kennung; auf dem Tracker hilft MGL weiter.
  • MIAT für ein Allianzmitglied halten – die Airline arbeitet nur per Codeshare mit einzelnen Partnern.
  • Den alten Flughafen-Code verwenden – seit 2021 ist UBN das Drehkreuz, nicht mehr Buyant-Ukhaa.
  • Alte Spotterberichte ungeprüft übernehmen – mit so wenigen Flugzeugen ändern sich Einsatz und Flugplan schnell.

MIAT im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen, lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Planetrack im App Store laden Planetrack bei Google Play laden

Fazit

MIAT Mongolian Airlines ist klein, aber geschichtsträchtig: von sowjetischen Propellerflugzeugen über Tu-154, Boeing 727 und Airbus A310 bis zur heutigen Boeing-Flotte mit zwei 787-9. Für Spotter in Deutschland bedeutet das eine überschaubare, aber lohnende Aufgabe. Wer Frankfurt-Flugplan, Tracker und Kennzeichen im Blick behält, holt sich mit dem JU-Präfix eine der selteneren Sichtungen am größten deutschen Flughafen.

Kurzfazit

MIAT Mongolian Airlines (IATA OM, ICAO MGL) ist die staatliche Airline der Mongolei. In Deutschland siehst du sie in Frankfurt, wo vor allem die Boeing 787-9 zum Einsatz kommt – das JU-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig.

Zusammenfassung

  • MIAT Mongolian Airlines ist der Flag Carrier der Mongolei und gehört dem Staat.
  • Die Geschichte reicht von Propellerflugzeugen sowjetischer Bauart über Tu-154, Boeing 727 und Airbus A310 bis zur heutigen Boeing-Flotte mit 787-9.
  • In Deutschland siehst du MIAT in Frankfurt, wo vor allem die 787-9 vorgesehen ist – bei einer so kleinen Flotte lohnt es sich, Kennzeichen genau zu notieren.
  • Seit 2021 startet MIAT vom neuen Chinggis Khaan International Airport rund 52 Kilometer südlich von Ulaanbaatar.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat MIAT Mongolian Airlines?

Der IATA-Code ist OM, der ICAO-Code MGL. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „MONGOL AIR“. Auf Anzeigetafeln steht also OM, auf Flugtrackern meist MGL.

Fliegt MIAT nach Deutschland?

Ja. MIAT verbindet Ulaanbaatar mit Frankfurt am Main, die Flüge tragen die Nummern OM137 und OM138. Die Zeiten werden saisonal angepasst – im Oktober 2026 hat MIAT etwa den Flugplan einzelner Wochentage geändert. Prüf deshalb vor dem Spotten den aktuellen Plan.

Welche Flugzeuge setzt MIAT ein?

Die Flotte ist klein und besteht im Linienverkehr aus Boeing-Flugzeugen: zwei Boeing 787-9, eine 767-300ER, drei 737-800 und eine 737 MAX 8. Im Inland kommen Bombardier CRJ700 dazu, außerdem betreibt MIAT eine Boeing 757-200 als Frachter. Stand ist Ende 2025; bei so wenigen Maschinen verändert schon ein einzelner Zu- oder Abgang das Bild deutlich.

Seit wann hat MIAT die Boeing 787?

Die erste Boeing 787-9 kam im August 2023 zu MIAT, die zweite folgte im April 2024. Vorgesehen waren die beiden 787 zunächst vor allem für die Strecken nach Frankfurt, Istanbul und Seoul.

Ist MIAT Mitglied einer Allianz?

Nein. MIAT gehört weder der Star Alliance noch oneworld oder SkyTeam an. Die Airline arbeitet stattdessen per Codeshare mit einzelnen Partnern wie Korean Air, Turkish Airlines, Japan Airlines und Cathay Pacific zusammen.

Von welchem Flughafen startet MIAT in Ulaanbaatar?

Seit Juli 2021 vom Chinggis Khaan International Airport (IATA UBN), etwa 52 Kilometer südlich der Hauptstadt. Er hat eine 3.600 Meter lange Piste und ersetzt den alten Flughafen Buyant-Ukhaa, dessen Lage zwischen Bergen den Betrieb einschränkte.

Was bedeutet die Abkürzung MIAT?

MIAT ist ein Kürzel, das auf die mongolische Bezeichnung der Gesellschaft zurückgeht. Lange war die Airline nur unter dem Kürzel bekannt; erst Mitte der 2000er-Jahre kam aus Marketinggründen der Zusatz „Mongolian Airlines“ dazu.

Woran erkenne ich ein mongolisches Flugzeug?

Am Kennzeichen: Luftfahrzeuge aus der Mongolei tragen das Nationalitätszeichen JU-, gefolgt von Ziffern. Zusammen mit dem MIAT-Schriftzug ist die Zuordnung damit eindeutig.

MIAT Mongolian Airlines im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

Flugzeugtypen in der Flotte

Weitere Airlines

Flughäfen & Hersteller dazu

Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.

Alle Flughäfen & Hersteller →

Wo du MIAT Mongolian Airlines vor die Linse bekommst

Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.

Alle Spotting-Spots im Überblick →

Passende Guides aus dem Blog

PT

Planetrack Redaktion

Die Airline-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flotten, Strecken und Eigentümer ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet.

← Alle Airlines aus der Mongolei