Das Wichtigste in Kürze
- Aeroméxico Connect ist die Regionaltochter von Aeroméxico; rechtlich heißt die Gesellschaft bis heute Aerolitoral.
- Codes: IATA 5D, ICAO SLI, Rufzeichen „COSTERA“ – verkauft werden die Flüge aber unter AM-Flugnummern.
- Die Flotte besteht aus Embraer 190 mit 99 Sitzen in zwei Klassen; die E170 ist seit 2020 Geschichte.
- Aeroméxico will die E190 schrittweise ersetzen und auf vielen Strecken ab Mexiko-Stadt durch größere Boeing 737 MAX ablösen.
- Die Bemalung entspricht der Mutter – unterscheiden kannst du die Gesellschaft vor allem über Typ und ICAO-Code.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Aeroméxico Connect im Überblick
- 2.Von der Golfküste zur Regionaltochter: die Geschichte
- 3.Codes und Rufzeichen
- 4.Die Flotte: Embraer 190 im Zwei-Klassen-Layout
- 5.Abschied von der E190 in Mexiko-Stadt
- 6.Woran du Aeroméxico Connect erkennst
- 7.E190 oder E170? So hältst du die E-Jets auseinander
- 8.Aeroméxico Connect spotten
- 9.Einordnung: Connect im Vergleich
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | 5D |
|---|---|
| ICAO-Code | SLI |
| Rufzeichen | COSTERA |
| Drehkreuze | MEX, MTY, GDL |
| Allianz | SkyTeam |
| Geschäftsmodell | Regionalairline, die als Tochter die Drehkreuze von Aeroméxico zubringt |
| Rechtlicher Name | Aerolitoral, S.A. de C.V. |
| Gegründet | 1988 in Veracruz als Servicios Aéreos Litoral, seit 1990 Tochter von Aeroméxico |
| Marke Aeroméxico Connect | seit 2007, zeitgleich mit der Ankunft der ersten Embraer 190 |
| Wichtigste Basen | Mexiko-Stadt (MEX), Monterrey (MTY) und Guadalajara (GDL) |
| Allianz | SkyTeam, über die Mutter Aeroméxico |
| Flotte (Stand 2025/2026) | rund 34 Embraer 190 mit 99 Sitzen (11 Clase Premier, 88 Economy) |
| Frühere Typen | NAMC YS-11, Fairchild Metro, Saab 340, Embraer ERJ 145, E170 und E175 |
| Flugnummern | Verkauf unter dem Code AM von Aeroméxico |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Aeroméxico Connect?
- Fast immer eine Embraer 190: kleiner Zweistrahler mit Triebwerken unter dem Flügel und vier Sitzen pro Reihe
- Aeroméxico-Bemalung mit dunkelblauem Leitwerk und dem Adlerkrieger-Kopf der Mutterairline
- Flugnummer beginnt mit AM – auf dem Tracker steht aber SLI statt AMX
- Rufzeichen im Funk: COSTERA
- Mexikanisches Kennzeichen mit XA- am Rumpf
- Typisch auf kurzen Inlandsstrecken und Zubringern aus Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara
Wenn in Mexiko-Stadt eine kleine Embraer in Aeroméxico-Farben zur Piste rollt, steht auf der Anzeigetafel zwar eine AM-Flugnummer – geflogen wird sie aber fast immer von Aeroméxico Connect. Die Regionaltochter ist für Spotter ein schönes Beispiel dafür, dass Marke, Flugnummer und durchführende Airline nicht dasselbe sind. Hier erfährst du, woher Connect kommt, was in der Flotte steckt und wie du die Flüge sauber zuordnest.
Jede E190 einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und setzt fehlende Connect-Maschinen auf deine Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Aeroméxico Connect im Überblick
Aeroméxico Connect ist die Regionalairline des mexikanischen Flag-Carriers Aeroméxico. Rechtlich firmiert sie bis heute als Aerolitoral, S.A. de C.V. – der Markenname Connect kam erst 2007 dazu. Die Aufgabe ist klar umrissen: Connect fliegt die kleineren Strecken, auf denen sich eine Boeing 737 nicht lohnt, und bringt Passagiere zu den Drehkreuzen der Mutter. Alle Flüge werden unter dem Code AM verkauft; wer ein Ticket bucht, merkt oft gar nicht, dass eine eigene Gesellschaft fliegt.
Die wichtigsten Basen sind Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara. Von dort aus geht es zu zahlreichen Inlandszielen, dazu kommen einzelne grenzüberschreitende Strecken, etwa in die USA. Über die Mutter ist Connect Teil des SkyTeam-Netzes, ohne selbst Vollmitglied zu sein.
Von der Golfküste zur Regionaltochter: die Geschichte
Die Wurzeln liegen nicht in Mexiko-Stadt, sondern an der Golfküste. 1988 gründete sich in Veracruz die Servicios Aéreos Litoral, kurz Aerolitoral. Den Anfang machten vier NAMC YS-11 – japanische Turboprops, die heute kaum noch jemand im Linienbetrieb kennt. Im Dezember 1990 wurde Aerolitoral eine Tochter von Aeroméxico; später rückte Monterrey zu einer der wichtigsten Basen auf.
Die 1990er-Jahre waren die Zeit der kleinen Turboprops. Ab 1991 flog Aerolitoral die Fairchild Metro, einen schlanken Turboprop-Zubringer, und wuchs damit bis Ende des Jahrzehnts auf mehr als zwei Dutzend Maschinen. 1996 kam eine zweite Aeroméxico-Tochter dazu: Aerovías de Poniente aus Guadalajara wurde mit Aerolitoral zusammengelegt. Ab Ende 1997 folgten Saab 340, die nach und nach die Metros ablösten; die letzten Metros verließen die Flotte Ende 2003.
Mitte der 2000er begann das Jet-Zeitalter. Ab 2004 ersetzten Embraer ERJ 145 die Saab 340, und 2007 kündigte Aeroméxico an, die Tochter unter dem Namen Aeroméxico Connect neu aufzustellen – passend zur Ankunft der ersten Embraer 190. Weitere E190 folgten ab 2009. Später kamen kurzzeitig auch die kleinere Embraer E170 und drei E175 dazu. 2017 waren die ERJ 145 vollständig ersetzt.
Die Pandemie traf auch Connect hart: Aeroméxico ging im Juni 2020 in den USA ins Chapter-11-Verfahren, der Flugbetrieb lief während der Sanierung weiter. Im selben Jahr verließen die letzten E170 die Flotte. Seitdem fliegt Connect einen reinen E190-Bestand.
1988 – Gründung
Servicios Aéreos Litoral startet in Veracruz mit vier NAMC YS-11.
1990 – Tochter
Aerolitoral wird Teil von Aeroméxico und fliegt fortan als Zubringer der Mutter.
2007 – Connect
Mit den ersten Embraer 190 kommt der neue Markenname Aeroméxico Connect.
2020 – reine E190-Flotte
Die letzten E170 gehen, seitdem fliegt Connect nur noch die E190.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code 5D: gehört zu Aerolitoral, taucht im Alltag aber kaum auf, weil die Flüge unter AM-Nummern verkauft werden.
- ICAO-Code SLI: steht im Flugplan der Flugsicherung und damit auf den meisten Trackern.
- Rufzeichen COSTERA: so meldet sich die Crew im Funk – ein Überbleibsel aus der Gründungszeit an der Küste.
Diese Aufteilung ist typisch für Regionaltöchter. Die Vermarktung läuft über die Mutter, der Flugbetrieb über eine eigene Gesellschaft mit eigener Betriebsgenehmigung. Wie solche Konstruktionen funktionieren und warum eine Flugnummer nicht verrät, wer tatsächlich fliegt, erklärt der Artikel zu Codeshare-Flügen.
Tracker richtig lesen
Steht auf dem Tracker SLI mit einer E190, ist es ein Connect-Flug. Steht dort AMX, fliegt die Mutter selbst – meist mit 737 oder 787. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll liest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: Embraer 190 im Zwei-Klassen-Layout
Heute ist die Flotte bemerkenswert einheitlich. Nach Flottendaten aus 2025 betreibt Connect rund 34 Embraer 190, alle im selben Layout mit 99 Sitzen. Die genaue Zahl schwankt je nach Quelle und Stichtag, weil einzelne Maschinen geleast sind und zurückgegeben werden.
| Typ | Zeitraum | Sitze | Status | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Embraer 190 | seit 2007 | 99 (11 Premier, 88 Economy) | aktiv, rund 34 Maschinen | Rückgrat der Flotte, auf vielen Strecken ab Mexiko-Stadt im Rückzug |
| Embraer E170 | 2012–2020 | – | historisch | Kürzerer Rumpf, nur noch auf Archivfotos |
| Embraer E175 | 2013–2017 | – | historisch | Nur drei Maschinen, echte Rarität im Archiv |
| Embraer ERJ 145 | 2004–2017 | – | historisch | Schlanker Regionaljet mit Hecktriebwerken |
| Saab 340 | ab 1997, 2000er | – | historisch | Turboprop der Zwischenphase |
| Fairchild Metro | 1990er–2003 | – | historisch | Kleiner Turboprop der frühen Jahre |
Die Clase Premier der E190 hat elf Sitze in einer Zwei-plus-eins-Anordnung, die Economy klassisch zwei plus zwei. Mittelsitze gibt es damit nicht – ein Grund, warum die E-Jets bei Passagieren beliebt sind. Für Aeroméxico waren sie lange das Mittel, um auch Städte mit wenig Nachfrage im Jet-Komfort anzubinden. Seit Juni 2025 rüstet Aeroméxico die E190 zudem schrittweise mit WLAN nach. Hersteller aller Connect-Jets ist Embraer aus Brasilien.
Eine Connect-E190 fehlt dir noch?
Setz Kennzeichen oder Typen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Abschied von der E190 in Mexiko-Stadt
Die E190 ist ein Auslaufmodell im Aeroméxico-Netz. 2024 kündigte die Airline in Unterlagen für die geplante Rückkehr an die New Yorker Börse an, die Connect-Jets von den Strecken ab Mexiko-Stadt abzuziehen und dort größere Boeing 737 MAX 8 und 737 MAX 9 einzusetzen. Der Hintergrund ist der begrenzte Platz am Flughafen Mexiko-Stadt: Weil dort kaum zusätzliche Slots zu bekommen sind, bringt jeder Start mit einem größeren Flugzeug mehr Sitze. Aeroméxico nannte 181 Sitze in der 737 MAX 9 gegenüber 99 in der E190 – ein Plus von gut 80 Prozent pro Abflug, dazu deutlich mehr Premium-Sitze.
Vor der Pandemie hatte Aeroméxico noch überlegt, die Regionaljets durch die neue E2-Generation wie die Embraer E195-E2 oder einen Airbus A220 zu ersetzen – am Ende fiel die Wahl auf die 737 MAX, die bei der Mutter ohnehin im Einsatz ist. Nach Angaben der Airline können die E190 stattdessen verstärkt von Monterrey und Guadalajara aus eingesetzt werden.
Wichtig für deine Planung: Der Wechsel läuft schrittweise, und Aeroméxico rüstet die E190 parallel noch mit WLAN nach – die Maschinen verschwinden also nicht über Nacht. Wie viele Maschinen im Oktober 2026 noch in der Hauptstadt fliegen, lässt sich nicht verlässlich beziffern – prüf den aktuellen Plan, bevor du eine Tour gezielt auf Connect auslegst.
Jetzt dokumentieren
Typen, die eine Airline gerade ausflottet, sind für Sammler besonders spannend. Wer die Connect-E190 in Mexiko-Stadt im Archiv haben will, sollte nicht zu lange warten.
Woran du Aeroméxico Connect erkennst
Die Bemalung hilft dir nur halb weiter: Connect fliegt in den Farben der Mutter, mit dunkelblauem Leitwerk und dem stilisierten Kopf eines aztekischen Adlerkriegers. Mehr zu Allianz- und Konzernbemalungen findest du im Artikel zu Allianz-Lackierungen. Auf dem Leitwerk allein siehst du also keinen Unterschied zu einer Aeroméxico-737. Entscheidend sind andere Merkmale:
- Der Flugzeugtyp: Eine Embraer 190 in Aeroméxico-Farben ist praktisch immer Connect. Die Mutter selbst fliegt Boeing 737 und 787.
- Die Proportionen: Die E190 ist deutlich kürzer und niedriger als eine 737, mit Triebwerken unter dem Flügel und einer Kabine mit nur vier Sitzen pro Reihe.
- Das Kennzeichen: Mexikanische Verkehrsflugzeuge tragen das Präfix XA-. Wie du ein Kennzeichen liest, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen; mehr zu den Präfixen liest du im Artikel zu Länderkennungen.
- Der ICAO-Code: SLI statt AMX auf dem Tracker bestätigt die Zuordnung.
Das spricht für Connect
- Embraer 190 mit zwei Triebwerken unter dem Flügel
- Vier Sitze pro Reihe, kurze Kabine
- Tracker zeigt SLI und Typ E190
- Kurze Inlandsstrecke oder Zubringer
Das spricht für die Mutter Aeroméxico
- Boeing 737 oder 787 in derselben Bemalung
- Sechs Sitze pro Reihe oder Großraumjet
- Tracker zeigt AMX
- Langstrecke oder große Inlandsachse
E190 oder E170? So hältst du die E-Jets auseinander
Weil Connect früher auch E170 und E175 flog, findest du in Fotodatenbanken Bilder aller drei Versionen in denselben Farben. Alle gehören zur ersten E-Jet-Generation und sehen sich sehr ähnlich. Die wichtigsten Unterschiede:
- Länge: Die E190 ist sichtbar länger als E170 und E175. Achte auf die Fensterreihe zwischen Tür und Flügel – bei der E190 ist sie deutlich länger.
- Fahrwerk und Flügel: Die E190 hat einen größeren Flügel und ein kräftigeres Hauptfahrwerk als die kleinen Schwestern.
- Datum des Fotos: Eine Connect-E170 nach 2020 gibt es nicht mehr, eine E175 nach 2017 ebenfalls nicht.
Eine ausführliche Anleitung mit allen Versionen findest du im Guide E170, E175, E190 und E195 auseinanderhalten. Wer allgemein unsicher bei kleinen Jets ist, startet mit Regionaljets erkennen.
Aeroméxico Connect spotten
Für Spotter aus Europa ist Connect eine reine Fernreise-Sichtung: Die Airline fliegt vor allem innerhalb Mexikos und nur auf einzelnen Strecken ins nahe Ausland, etwa in die USA. Die größte Dichte findest du an den drei Basen.
Gute Chancen auf Connect, wenn …
- du in Monterrey oder Guadalajara stehst, wo die E190 eine wichtige Rolle spielen
- du in Mexiko-Stadt die Inlandswellen am Morgen und Abend erwischst
- du kleinere mexikanische Flughäfen besuchst, die mit Zubringern an die Drehkreuze angebunden sind
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt in Mexiko-Stadt auf E190 hoffst – dort werden sie schrittweise ersetzt
- du mit alten Spotterberichten oder Fotos aus der E170-Zeit planst
Eher kein Connect-Tag, wenn …
- du an einem europäischen Flughafen stehst – hierher fliegt nur die Mutter mit Großraumjets
Mexiko-Stadt ist für Spotter ein besonderer Platz: Der Flughafen liegt auf rund 2.200 Metern Höhe mitten im Stadtgebiet, und die Flugzeuge brauchen in der dünnen Luft längere Startstrecken. Wie die Pisten genutzt werden, hängt vom Wind ab – der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen hilft dir beim Einschätzen. Neben Connect und der Mutter triffst du dort vor allem die Low-Cost-Konkurrenz von Volaris und Viva Aerobus, die fast ausschließlich Airbus fliegen.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Orten aus und respektiere Absperrungen. Gerade an großen Flughäfen im Ausland gelten oft strengere Regeln als zu Hause. Grundlegendes zum Thema liest du im Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Einordnung: Connect im Vergleich
Regionaltöchter mit E-Jets gibt es auf dem ganzen Kontinent. In den USA fliegt etwa Republic Airways große E170/E175-Flotten für die Netzwerk-Airlines, und Aeroméxicos langjähriger Partner Delta Air Lines setzt ebenfalls auf Regionalpartner für kleinere Strecken. Der Unterschied: Connect ist eine echte Konzerntochter und fliegt ausschließlich für Aeroméxico, nicht für mehrere Auftraggeber.
Innerhalb Mexikos war Connect lange nicht die einzige Regionalairline. Aeromar flog bis zu ihrer Einstellung 2023 mit ATR-Turboprops – heute ist Connect damit einer der letzten klassischen Zubringer im Land. Wie Zubringer und Drehkreuz zusammenspielen, erklärt der Artikel Hub-and-Spoke und Point-to-Point.
Häufige Verwechslungen
- Jede Aeroméxico-Maschine für die Mutter halten – eine E190 in diesen Farben fliegt für Connect.
- AM-Flugnummer mit durchführender Airline gleichsetzen – der ICAO-Code SLI zeigt, wer wirklich fliegt.
- Connect noch mit E170 erwarten – die E170 ist seit 2020, die E175 seit 2017 nicht mehr in der Flotte.
- 5D mit Aeroméxico verwechseln – 5D gehört zur Tochter, AM zur Mutter.
- „COSTERA“ für eine eigene Airline halten – das ist schlicht das Rufzeichen von Connect.
- E190 und E195 verwechseln – Connect fliegt keine E195; eine längere E-Jet in diesen Farben ist eher ein Fehlschluss beim Sortieren.
Connect im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die E190 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Aeroméxico Connect ist die stille Arbeitsbiene im Aeroméxico-Netz. Hinter den AM-Flugnummern steckt die Gesellschaft Aerolitoral, die 1988 mit japanischen Turboprops an der Golfküste begann und heute eine reine Embraer-190-Flotte fliegt. Weil Aeroméxico die E190 in Mexiko-Stadt durch größere Boeing-Jets ersetzt, lohnt sich der genaue Blick jetzt besonders – und wer Typ und ICAO-Code mitnotiert, ordnet jede Sichtung sauber zu.
Kurzfazit
Aeroméxico Connect (IATA 5D, ICAO SLI, Rufzeichen „COSTERA“) ist die Regionaltochter von Aeroméxico mit rund 34 Embraer 190. Die Bemalung teilt sie mit der Mutter – den Unterschied machen Flugzeugtyp und ICAO-Code.
Zusammenfassung
- Aeroméxico Connect erkennst du am Flugzeugtyp: Wo eine Embraer 190 in Aeroméxico-Farben rollt, fliegt fast immer die Tochter Aerolitoral.
- Auf dem Tracker trennt der ICAO-Code SLI die Connect-Flüge von denen der Mutter, die als AMX unterwegs ist – obwohl beide AM-Flugnummern tragen.
- Die E170 und E175 sind bei Connect historisch; wer heute ein E-Jet-Foto aus Mexiko-Stadt hat, sollte die Version an Länge und Fenstern prüfen.
- Weil Aeroméxico die E190 in Mexiko-Stadt durch 737 MAX ersetzen will, lohnt es sich, die verbliebenen Maschinen jetzt zu dokumentieren.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Aeroméxico Connect?
Aeroméxico Connect hat den IATA-Code 5D und den ICAO-Code SLI; im Funk meldet sich die Besatzung als „COSTERA“. Den IATA-Code siehst du allerdings selten, weil die Flüge unter der Flugnummer von Aeroméxico (AM) verkauft werden. Auf Flugtrackern steht dagegen meist SLI.
Warum heißt Aeroméxico Connect im Funk „COSTERA“?
Das Rufzeichen dürfte auf die Gründungszeit zurückgehen. Die Airline begann 1988 als Servicios Aéreos Litoral in Veracruz an der Golfküste – „costera“ bedeutet auf Spanisch so viel wie „die von der Küste“. Auch der rechtliche Name Aerolitoral und der ICAO-Code SLI erinnern an diesen Ursprung.
Fliegt Aeroméxico Connect noch die Embraer E170?
Nein. Die E170 gehörte von 2012 bis 2020 zur Flotte, die E175 nur von 2013 bis 2017. Heute fliegt Connect ausschließlich die Embraer 190 – laut Flottendaten aus 2025 rund 34 Maschinen. Ältere Fotos mit E170 in Connect-Farben sind damit historische Aufnahmen.
Wie viele Sitze hat die Embraer 190 von Aeroméxico Connect?
Die E190 ist mit 99 Sitzen ausgestattet: 11 in der Clase Premier mit zwei plus einem Sitz pro Reihe und 88 in der Economy mit zwei plus zwei Sitzen. Damit ist sie das kleinste Jet-Muster im Aeroméxico-Verbund.
Gehört Aeroméxico Connect zu SkyTeam?
Ja, indirekt. Aeroméxico ist Gründungsmitglied von SkyTeam, und die Regionaltochter fliegt als Teil des Netzes der Mutter mit. Ein eigenes Vollmitglied ist Connect nicht, Meilen und Vorteile laufen über das Programm von Aeroméxico.
Wird die Embraer 190 bei Aeroméxico ersetzt?
Aeroméxico hat 2024 angekündigt, die E190 von Strecken ab Mexiko-Stadt abzuziehen und dort größere Boeing 737 MAX einzusetzen. Hintergrund sind knappe Slots: Mit größeren Flugzeugen bietet die Airline mehr Sitze an, ohne mehr Starts zu brauchen. Wie weit der Umbau im Oktober 2026 fortgeschritten ist, prüfst du am besten im aktuellen Flugplan.
Wo kann ich Aeroméxico Connect spotten?
Die größten Chancen hast du an den Basen in Mexiko-Stadt, Monterrey und Guadalajara. Dazu kommen viele kleinere Inlandsflughäfen, die von dort angeflogen werden, sowie einzelne Ziele im nahen Ausland, etwa in den USA. In Europa ist Connect nicht unterwegs.
Woran unterscheide ich Connect-Flüge von Aeroméxico-Flügen?
Beide tragen AM-Flugnummern und dieselbe Bemalung. Unterscheiden kannst du sie über den Flugzeugtyp – Embraer 190 bei Connect, Boeing 737 und 787 bei der Mutter – und über den ICAO-Code auf dem Tracker: SLI für Connect, AMX für Aeroméxico.
Aeroméxico Connect im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Embraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
FlugzeugtypEmbraer E170
Der kleinste E-Jet der ersten Generation: Die E170 brachte 2004 bei LOT die ganze Familie in den Liniendienst, wird nicht mehr gebaut und ist in Europa ein Auslaufmodell. So trennst du sie von der fast identischen E175.
FlugzeugtypEmbraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
FlugzeugtypEmbraer ERJ 145
Lange Nase, Hecktriebwerke, T-Leitwerk und drei Sitze pro Reihe: Die ERJ 145 ist das 50-sitzige Grundmodell der ERJ-Familie und Embraers Durchbruch bei den Jets – mit über 1.200 gebauten Familienmitgliedern.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 9
Die gestreckte Schwester der MAX 8: Die 737 MAX 9 ist länger, hat einen zusätzlichen Ausgang hinter dem Flügel und ist in Europa ein eher seltener Gast. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
Weitere Airlines
Aeroméxico
Mexikos Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Mexiko-Stadt: Gründungsmitglied von SkyTeam, Joint-Venture-Partner von Delta und mit Boeing 787 Dreamliner regelmäßig in Madrid, Paris, Amsterdam, London und Rom zu Gast.
NetzwerkDelta Air Lines
Die US-Netzwerk-Airline aus Atlanta: 1925 als Schädlingsbekämpfer gestartet, Gründungsmitglied von SkyTeam und mit rund 1.000 Flugzeugen eine der größten Airlines der Welt – in Deutschland vor allem in Frankfurt und München zu sehen.
RegionalRepublic Airways
Die Regionalairline aus Carmel, Indiana, fliegt ausschließlich Embraer E170 und E175 – in den Farben von American Eagle, Delta Connection und United Express. Seit der Fusion mit Mesa Ende 2025 ist sie nach eigenen Angaben die zweitgrößte unabhängige Regionalairline der USA.
RegionalAeromar
Historische Regionalairline aus Mexiko: 1987 gegründet, rund 35 Jahre lang mit ATR-Turboprops ab Mexiko-Stadt unterwegs, eng mit United verbunden – und im Februar 2023 nach hohen Schulden am Boden.
Low-CostViva Aerobus
Mexikanische Low-Cost-Airline aus Monterrey: 2006 mit Boeing 737-300 gestartet, heute reine Airbus-Flotte aus A320 und A321 – seit 2024 unter dem Kurznamen Viva unterwegs.
Low-CostVolaris
Mexikos passagierstärkste Airline fliegt als Ultra-Low-Cost-Carrier eine reine Airbus-A320-Familie, verbindet Mexiko eng mit den USA und hat eigene Töchter in Costa Rica und El Salvador.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Embraer
Vom Zubringer-Turboprop Bandeirante zum E195-E2 mit 146 Sitzen: Embraer aus São José dos Campos gilt nach Airbus und Boeing als dritte große Kraft im Verkehrsflugzeugbau – und baut nebenbei Businessjets, den Militärtransporter C-390 und den Super Tucano. Hier erfährst du, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
AllianzSkyTeam
Die jüngste der drei großen Airline-Allianzen: im Jahr 2000 von Delta, Air France, Aeroméxico und Korean Air gegründet, heute mit Schwerpunkt in Amsterdam und Paris – und mit einer silbernen Sonderlackierung, die Spotter gezielt suchen.
FlughafenFlughafen Mexiko-Stadt
Ein Großflughafen mitten in der Stadt und auf 2.230 Metern Höhe: Am AICM landen Aeroméxico, Volaris und Viva Aerobus im Minutentakt über Wohnvierteln, und die Spotter-Community hat sich ihre Plätze auf Fußgängerbrücken, Dachterrassen und in Cafés gesucht.
Passende Guides aus dem Blog
- Embraer E-Jets unterscheiden: E170, E175, E190, E195 und E2
- Regionaljets erkennen: CRJ, E-Jet, A220, Avro RJ und Fokker im Vergleich
- Codeshare-Flüge erklärt: warum ein Flug mehrere Flugnummern hat
- Länderkennungen von Flugzeugen: Präfixe von D- bis N erklärt
- Flugverfolgung für Spotter: ADS-B, Flightradar & Co. richtig nutzen
- Allianz-Lackierungen: Star Alliance, oneworld und SkyTeam erkennen



