Akasa Air

Indiens jüngste große Low-Cost-Airline: Start im August 2022, ausschließlich Boeing 737 MAX, orange Heckpartie mit violettem Schriftzug und eine Bestellung über 226 Flugzeuge.

Auch bekannt als: SNV Aviation · Akasa · QP

IndienIndienLow-Cost-AirlinesIATA: QPICAO: AKJ11 Min. Lesezeit

QP

IATA-Code

AKJ

ICAO-Code

2022

Erster Linienflug

226

Boeing 737 MAX fest bestellt

Das Wichtigste in Kürze

  • Akasa Air ist eine junge indische Low-Cost-Airline mit Sitz in Mumbai, die im August 2022 den Flugbetrieb aufgenommen hat.
  • Codes: IATA QP, ICAO AKJ, Rufzeichen „AKASA AIR“.
  • Die Flotte besteht ausschließlich aus Boeing 737 MAX – laut Akasa sind es 43 Flugzeuge, 226 sind fest bestellt.
  • Seit März 2024 fliegt Akasa ins Ausland, zuerst nach Doha; heute vor allem an den Golf und nach Südostasien.
  • Für Spotter ist die Airline an der orangen Heckpartie mit orangen Triebwerken und dem violetten Schriftzug leicht zu erkennen.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Akasa Air im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Die Flotte: nur Boeing 737 MAX
  4. 4.737-8 oder 737-8-200? So unterscheidest du sie
  5. 5.Woran du Akasa Air erkennst
  6. 6.Netz und Spotting-Chancen
  7. 7.Akasa im indischen Markt
  8. 8.Häufige Verwechslungen
  9. 9.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeQP
ICAO-CodeAKJ
RufzeichenAKASA AIR
DrehkreuzeBOM, BLR
GeschäftsmodellLow-Cost-Airline mit reiner Economy-Kabine für Inlandsflüge in Indien und Kurz- bis Mittelstrecken an den Golf und nach Südostasien
SitzMumbai, Indien
BetreibergesellschaftSNV Aviation
Erster Linienflug7. August 2022, Mumbai–Ahmedabad
GründerEin Team um CEO Vinay Dube; Investor Rakesh Jhunjhunwala hielt einen großen Anteil
Wichtigste BasenMumbai (BOM) und Bengaluru (BLR)
Allianzkeine; Codeshare mit Etihad Airways
Flotte (laut Akasa, Herbst 2026)43 Boeing 737 MAX mit CFM-LEAP-1B-Triebwerken
BestellungFeste Bestellung über insgesamt 226 Boeing 737 MAX, darunter 737-8, 737-8-200 und 737-10
MarkenzeichenAufsteigendes „A“ in Sonnenaufgangs-Orange, Schriftzug in Violett

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Akasa Air?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Weißer Rumpf mit violettem Schriftzug „Akasa Air“ auf beiden Seiten
  • Orange Heckpartie: Die Farbe zieht sich vom hinteren Unterrumpf bis ins Leitwerk, dort sitzt das „aufsteigende A“
  • Orange Triebwerksverkleidungen und Winglets – ein Detail, das auch im Gegenlicht noch auffällt
  • Immer eine Boeing 737 MAX: gezackte Triebwerkshinterkanten und geteilte Winglets
  • Flugnummer beginnt mit QP, auf dem Tracker steht AKJ bzw. das Rufzeichen „AKASA AIR“
  • Indisches Kennzeichen mit VT- am Heck

Wenn du in Indien am Zaun stehst, sieht vieles nach IndiGo aus – bis eine weiße 737 mit knallorangem Heck und violettem Schriftzug ins Bild rollt. Das ist Akasa Air, die jüngste große Airline des Landes. Sie hat erst im August 2022 abgehoben, fliegt ausschließlich die Boeing 737 MAX und wächst trotzdem schnell. Hier erfährst du, wie du Akasa sicher zuordnest, woran du die Flottenvarianten unterscheidest und wo du die Airline außerhalb Indiens erwischst.

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Akasa Air im Überblick

Akasa Air ist eine indische Low-Cost-Airline mit Sitz in Mumbai. Betrieben wird sie von der Gesellschaft SNV Aviation. Die Idee dahinter stammt von einem Team erfahrener Branchenleute, die zuvor bei anderen indischen Airlines wie Jet Airways tätig waren. An der Spitze steht seit Beginn CEO Vinay Dube. Als großer Geldgeber stieg 2021 der bekannte indische Investor Rakesh Jhunjhunwala ein, der kurz nach dem Erstflug im August 2022 starb.

Die Zeitleiste ist für eine Airline bemerkenswert kurz:

Datum Ereignis
Oktober 2021 Unbedenklichkeitsbescheinigung des indischen Luftfahrtministeriums
November 2021 Erste Bestellung über 72 Boeing 737 MAX
Dezember 2021 Vorstellung von Marke und Logo, Slogan „It’s Your Sky“
Juni 2022 Übernahme der ersten Boeing 737-8
Juli 2022 Luftverkehrsbetreiberzeugnis der Behörde DGCA
7. August 2022 Erster Linienflug Mumbai–Ahmedabad
März 2024 Erster Auslandsflug Mumbai–Doha
Januar 2025 Aufnahme in den Branchenverband IATA

Der Name „Akasa“ geht auf das Sanskrit-Wort für Himmel zurück – daher auch der Slogan. Laut eigener Darstellung verbindet die Airline inzwischen 30 Ziele in Indien und sieben im Ausland und hat mehr als 31 Millionen Fluggäste befördert. Das Geschäftsmodell ist klassisch Low-Cost: eine einzige Flugzeugfamilie, nur Economy an Bord, Essen, Sitzplatzwahl und andere Extras gegen Aufpreis. Wie dieses Modell grundsätzlich funktioniert, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.

Der Weg war nicht ohne Rückschläge. Im Spätsommer 2023 wechselten mehrere Piloten kurzfristig zu Air India Express; Akasa musste daraufhin über 700 Flüge streichen. Die Airline hat sich davon erholt und setzt ihr Wachstum fort.

QPIATA-Code in der Flugnummer
AKJICAO-Code auf dem Tracker
VT-Kennzeichen-Präfix Indiens

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code QP: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Bordkarte und in Flugplänen.
  • ICAO-Code AKJ: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
  • Rufzeichen AKASA AIR: so meldet sich die Crew im Funk.

Der Code QP hat, wie alle IATA-Codes, keinen inhaltlichen Bezug zum Namen – er ist eine reine Kennung. Warum es zwei Code-Systeme gibt und wofür Spotter welches brauchen, erklärt IATA- und ICAO-Codes erklärt.

Tracker richtig lesen

Auf Flugtrackern läuft Akasa fast immer unter AKJ plus Flugnummer. Der Typcode lautet bei der 737-8 B38M – was solche Codes bedeuten, erklärt der Artikel zu ICAO-Typcodes. Wie du ADS-B-Daten am Spot sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Die Flotte: nur Boeing 737 MAX

Akasa setzt kompromisslos auf eine Flugzeugfamilie. Laut Airline fliegen derzeit 43 Boeing 737 MAX, alle mit Triebwerken vom Typ LEAP-1B des Herstellers CFM International. Akasa wirbt mit einer der jüngsten Flotten weltweit – bei einer Airline, deren erstes Flugzeug 2022 kam, ist das kaum überraschend.

Spannender ist die Bestellung. Sie ist in drei Schritten auf 226 Flugzeuge angewachsen: 72 Maschinen im November 2021, vier weitere 737-8 im Sommer 2023 und schließlich 150 Flugzeuge im Januar 2024. Mit der letzten Order kam auch die längste Version der Familie ins Spiel.

Typ Rolle bei Akasa Sitze Spotter-Hinweis
Boeing 737-8 (737 MAX 8) Erster Typ der Flotte seit 2022 189 Basismodell der MAX-Generation
Boeing 737-8-200 Dichter bestuhlte Variante, bereits im Einsatz und in großer Stückzahl bestellt 197 Zusätzliche Notausgänge hinter dem Flügel
Boeing 737-10 2024 bestellt, Auslieferungen bis in die 2030er-Jahre vorgesehen – Längste 737, bei Akasa noch nicht im Einsatz

Die Boeing 737 MAX 8 ist der Typ, mit dem alles anfing. Die 737-8-200 ist eine Version mit zusätzlichen Türen, die mehr Sitze in derselben Rumpflänge erlaubt – genau das, was ein Billigflieger auf dicht gebuchten Inlandsstrecken braucht. Die 737 MAX 10 ist die gestreckte Variante, die Akasa erst in einigen Jahren in größerer Zahl einflotten wird. Hersteller aller drei ist Boeing.

Eine Besonderheit am Rand: Einige Akasa-Flugzeuge wurden über Sale-and-Lease-back finanziert, also verkauft und zurückgemietet. Das ist in der Branche üblich und ändert für dich am Spot nichts – die Maschinen fliegen weiter in Akasa-Farben. Mehr zum Hintergrund findest du im Artikel zum Flugzeugleasing.

Die 737-8-200 fehlt dir noch?

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737-8 oder 737-8-200? So unterscheidest du sie

Weil Akasa nur MAX-Flugzeuge fliegt, fällt die übliche Frage „NG oder MAX?“ weg. Stattdessen musst du innerhalb der MAX-Familie unterscheiden – und das ist kniffliger, denn 737-8 und 737-8-200 haben dieselbe Länge, dieselben Triebwerke und dieselben Winglets.

Das spricht für die 737-8-200

  • Zusätzliches Paar Notausgänge hinter dem Flügel
  • Mehr Fensterreihen-Unterbrechungen durch die zusätzlichen Türen
  • Höhere Sitzzahl, wenn du das Kabinenlayout kennst

Das spricht für die 737-8

  • Hinter dem Flügel keine zusätzlichen Türen
  • Sonst identisch: gleiche Triebwerke, gleiche geteilte Winglets
  • Auf dem Tracker ebenfalls als B38M geführt

Das zuverlässigste Merkmal sind also die Türen hinter dem Flügel. Fotografiere die Maschine von der Seite, am besten beim Rollen oder im kurzen Endanflug, und zoome später auf den Bereich zwischen Flügelhinterkante und Heck. Gegenüber älteren 737-Generationen erkennst du die MAX ohnehin sofort an den gezackten Hinterkanten der Triebwerksverkleidungen und am geteilten Winglet. Alle Generationen im Vergleich zeigt der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden; speziell zu den Flügelspitzen hilft Winglets, Sharklets und Split Scimitar erkennen.

Bemalung prüfen

Orange Heckpartie, orange Triebwerke, violetter Schriftzug – damit ist die Airline klar.

Generation bestätigen

Gezackte Triebwerkshinterkanten und geteilte Winglets zeigen dir die MAX.

Türen zählen

Ein zusätzliches Türpaar hinter dem Flügel deutet auf die 737-8-200 hin.

Kennzeichen notieren

Das VT-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig – und lässt sich später mit Flottenlisten abgleichen.

Woran du Akasa Air erkennst

Die Bemalung ist eine der auffälligsten im indischen Markt. Der Rumpf ist überwiegend weiß, auf beiden Seiten steht der Name „Akasa Air“ in Violett. Ab dem hinteren Unterrumpf zieht sich Orange nach oben bis ins Leitwerk, dort sitzt das Logo: ein spitzes, „aufsteigendes A“, das laut Airline an Himmel, Sonnenaufgang und einen Vogel im Flug erinnert. Auch Triebwerke und Winglets sind orange – das ist das Detail, an dem du Akasa selbst aus größerer Entfernung oder im Gegenlicht noch erkennst. Dazu kommen blaue Akzente an einigen Kanten.

Orange steht dabei laut Akasa für Wärme und Optimismus, Violett für Leidenschaft und Unabhängigkeit. Welche Bausteine eine Bemalung grundsätzlich ausmachen, erklärt Livery-Design erklärt.

Am Heck verrät das VT-Kennzeichen die indische Registrierung. Alle Flugzeuge, die in Indien eingetragen sind, tragen dieses Präfix – auch die von IndiGo, Air India und SpiceJet. Wie Kennzeichen aufgebaut sind und wie du sie liest, zeigt Flugzeug-Kennzeichen verstehen.

Achtung Verwechslung

Orange ist in Indien eine beliebte Airline-Farbe. Auch Air India Express fliegt in Orange – allerdings kombiniert mit Türkis und gemusterten Leitwerken, außerdem mit gemischter Flotte inklusive Airbus. Akasa erkennst du am violetten Schriftzug, den orangen Triebwerken und daran, dass es immer eine 737 MAX ist.

Netz und Spotting-Chancen

Akasa ist eine Inlands-Airline mit wachsendem Auslandsgeschäft. Die wichtigsten Basen sind Mumbai und Bengaluru. Von dort und von weiteren Städten aus fliegt Akasa vor allem auf dicht gebuchten Inlandsstrecken. Laut Airline sind es inzwischen 30 Ziele in Indien. Der Flughafen Navi Mumbai und der neue Flughafen bei Noida im Großraum Delhi gelten als wichtige Bausteine für das weitere Wachstum – wie stark Akasa dort präsent ist, prüfst du am besten im aktuellen Flugplan.

Ins Ausland geht es seit März 2024. Der erste internationale Flug führte von Mumbai nach Doha. Inzwischen gehören unter anderem Doha, Abu Dhabi, Kuwait, Riad, Dschidda, Phuket und Hanoi zum Netz. Damit liegt der Schwerpunkt klar am Golf, wo viele indische Arbeitskräfte leben, ergänzt um Ferienziele in Südostasien.

Für Spotter aus Europa heißt das: Akasa siehst du nicht in Frankfurt oder München, sondern auf Reisen. Am Flughafen Doha Hamad teilt sich Akasa das Vorfeld mit Qatar Airways, am Flughafen Abu Dhabi mit Etihad Airways – mit Etihad hat Akasa Ende 2024 auch ein Codeshare vereinbart. In Kuwait triffst du die orangen 737 neben Jazeera Airways. Und am Flughafen Delhi stehen sie neben dem Rest der indischen Szene: IndiGo, Air India, Air India Express und SpiceJet.

Gute Chancen auf Akasa, wenn …

  • du in Mumbai oder Bengaluru bist, den beiden wichtigsten Basen
  • du an einem großen indischen Flughafen wie Delhi spottest
  • du am Golf bist und im Flugplan QP-Flüge nach Indien stehen

Prüf es vorher, wenn …

  • du an kleineren indischen Flughäfen unterwegs bist – das Netz ändert sich mit jeder neuen Auslieferung
  • du in Südostasien spottest, wo Akasa nur einzelne Ziele bedient

Eher kein Akasa-Tag, wenn …

  • du an einem europäischen Flughafen stehst – dort fliegt Akasa planmäßig nicht

Weil die Flotte noch überschaubar ist, lohnt sich bei Akasa das Kennzeichen-Sammeln: Mit etwas Ausdauer kommst du auf einen guten Teil der Flotte, und jede neue Auslieferung bringt ein neues VT-Kennzeichen dazu. Wie du das Hobby systematisch angehst, erklärt Registrierungen sammeln.

Sicherheit und Regeln

In Indien gelten für Fotos an Flughäfen oft strenge Vorschriften, und auch am Golf solltest du vorsichtig sein. Informiere dich vorher, fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Orten und verzichte im Zweifel auf das Foto. Was in Indien zu beachten ist, fasst der Artikel Planespotting in Indien zusammen; die Grundlagen findest du unter Ist Planespotting erlaubt?.

Akasa im indischen Markt

Indien ist einer der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsmärkte der Welt, und Akasa ist mitten in einen Markt gestartet, den IndiGo mit großem Abstand anführt. Dazu kommt die Air-India-Gruppe mit Air India und Air India Express. Akasa positioniert sich als Herausforderer im Low-Cost-Segment und setzt dabei auf eine einheitliche, junge Flotte – ein Ansatz, der an Airlines wie Ryanair oder Southwest erinnert, die ebenfalls ganz auf die 737 setzen.

Für dich als Spotter ist das ein Vorteil: Wo IndiGo fast nur Airbus fliegt, ist Akasa reine Boeing. Schon der Flugzeugtyp sortiert also vor, wer da gerade anrollt. SpiceJet fliegt zwar ebenfalls 737, aber mit anderer Bemalung und teils älteren Generationen.

Airline Hauptflotte Typische Farbe Erkennungstipp
Akasa Air Boeing 737 MAX Orange und Violett auf Weiß Orange Triebwerke
IndiGo Airbus A320-Familie Indigoblau Fast immer Airbus
Air India Express Boeing 737 und Airbus A320-Familie Orange und Türkis Gemusterte Leitwerke
SpiceJet Boeing 737 Rot Rotes Leitwerk

Häufige Verwechslungen

  • Akasa für Air India Express halten – beide nutzen Orange, aber Akasa kombiniert es mit Violett und fliegt nur 737 MAX.
  • Jede orange 737 in Indien für Akasa halten – auch Air India Express fliegt 737-8 in orangen Tönen. Achte auf Schriftzug und Leitwerk.
  • 737-8 und 737-8-200 gleichsetzen – die -200 hat zusätzliche Notausgänge hinter dem Flügel, der Typcode allein hilft oft nicht.
  • QP mit einem Länder- oder Ortskürzel verwechseln – IATA-Codes sind reine Airline-Kennungen.
  • Akasa für eine alte Airline halten – Akasa ist erst seit 2022 im Liniendienst und hat mit früheren indischen Airlines nichts zu tun, auch wenn viele Gründer von dort kamen.
  • Die 737 MAX 10 schon im Logbuch erwarten – sie ist bestellt, aber bei Akasa noch nicht im Einsatz.

Indien-Reise mit Kamera?

Beobachte Akasa-Kennzeichen oder die 737-8-200, plane Licht und Standort mit Spot-Karte und Sonnenstand-Planer und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Akasa Air ist der Neuling unter Indiens großen Airlines – und gerade deshalb spannend. Die Flotte ist jung, einheitlich und wächst Jahr für Jahr, die Bemalung mit oranger Heckpartie und orangen Triebwerken ist leicht zu erkennen. Wer genauer hinsieht, unterscheidet zwischen 737-8 und 737-8-200 und sammelt die VT-Kennzeichen einer Flotte, die noch überschaubar ist. In Europa bleibt Akasa ein seltener Gast; in Indien und am Golf gehört die Airline dagegen längst zum Alltag am Zaun.

Kurzfazit

Akasa Air (IATA QP, ICAO AKJ) ist eine indische Low-Cost-Airline mit Sitz in Mumbai und reiner Boeing-737-MAX-Flotte. Orange Heck, orange Triebwerke und violetter Schriftzug zeigen die Airline, die Türen hinter dem Flügel verraten die 737-8-200.

Zusammenfassung

  • Akasa Air erkennst du an der orangen Heckpartie, den orangen Triebwerken und dem violetten Schriftzug auf weißem Rumpf.
  • Die Flotte ist einheitlich Boeing 737 MAX – spannend wird es beim Unterscheiden von 737-8 und der dichter bestuhlten 737-8-200.
  • Mumbai und Bengaluru sind die wichtigsten Basen; außerhalb Indiens triffst du Akasa vor allem an Golf-Flughäfen wie Doha oder Abu Dhabi.
  • In Europa fliegt Akasa nicht. Wer die Airline sehen will, braucht eine Reise nach Indien, an den Golf oder nach Südostasien.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Akasa Air?

Der IATA-Code von Akasa Air ist QP, der ICAO-Code AKJ. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „AKASA AIR“. Auf Flugtrackern taucht die Airline deshalb meist als AKJ plus Flugnummer auf.

Seit wann gibt es Akasa Air?

Die Marke wurde im Dezember 2021 vorgestellt, das Luftverkehrsbetreiberzeugnis der indischen Luftfahrtbehörde DGCA folgte im Juli 2022. Der erste Linienflug ging am 7. August 2022 von Mumbai nach Ahmedabad. Akasa gehört damit zu den jüngsten Airlines Indiens.

Welche Flugzeuge fliegt Akasa Air?

Ausschließlich Flugzeuge der Boeing 737 MAX-Familie mit CFM-LEAP-1B-Triebwerken. Laut Akasa umfasst die Flotte 43 Maschinen (Stand Herbst 2026). Bestellt sind insgesamt 226 Flugzeuge, darunter die 737-8, die dichter bestuhlte 737-8-200 und die verlängerte 737-10.

Gehört Akasa Air zu einer Allianz?

Nein. Akasa Air ist in keiner der großen Allianzen Mitglied. Ende 2024 wurde aber ein Codeshare mit Etihad Airways vereinbart, und seit Januar 2025 ist Akasa Mitglied im Branchenverband IATA.

Fliegt Akasa Air nach Europa?

Nein, Stand Oktober 2026 nicht. Das internationale Netz konzentriert sich auf den Golf und Südostasien – dazu gehören unter anderem Doha, Abu Dhabi, Kuwait, Riad, Dschidda, Phuket und Hanoi. Planmäßige Flüge nach Europa gibt es nicht.

Wie unterscheide ich die 737-8 von der 737-8-200?

Von außen sind beide fast gleich. Das wichtigste Merkmal ist ein zusätzliches Paar Notausgänge hinter dem Flügel, das die 737-8-200 für ihre höhere Sitzzahl braucht. Auf Trackern hilft das wenig, weil beide oft unter dem Typcode B38M laufen – ein Seitenfoto mit Blick auf die Türen bringt Klarheit.

Was ist das Besondere an Akasa Air?

Akasa ist innerhalb weniger Jahre von null auf eine Flotte von über 40 Flugzeugen gewachsen und setzt konsequent auf eine einzige Flugzeugfamilie. Laut Airline war sie zudem die erste indische Gesellschaft, die schon rund 19 Monate nach dem Start ins Ausland flog. An Bord gibt es nur Economy; Essen und Zusatzleistungen kosten extra.

Wo kann ich Akasa Air gut spotten?

In Indien vor allem an den Basen Mumbai und Bengaluru sowie an großen Flughäfen wie Delhi. Außerhalb Indiens hast du die besten Chancen an Golf-Flughäfen wie Doha oder Abu Dhabi. Beachte, dass das Fotografieren an indischen Flughäfen streng geregelt sein kann – informiere dich vorher genau.

Akasa Air im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

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