Das Wichtigste in Kürze
- Croatia Airlines ist die nationale Airline Kroatiens mit Sitz und Drehkreuz in Zagreb und gehört fast vollständig dem Staat.
- Codes: IATA OU, ICAO CTN, Rufzeichen „CROATIA“.
- Star Alliance seit 2004: Die Airline arbeitet eng mit Lufthansa, Austrian und Swiss zusammen und nutzt Miles & More.
- Die Flotte wechselt auf den Airbus A220: A220-100 und A220-300 lösen A319, A320 und Dash 8-400 Schritt für Schritt ab.
- Für Spotter in Deutschland sind Frankfurt und München die zuverlässigsten Orte für eine Sichtung.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | OU |
|---|---|
| ICAO-Code | CTN |
| Rufzeichen | CROATIA |
| Drehkreuze | ZAG |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Nationale Netzwerk-Airline mit Linienflügen in Europa, Inlandsverkehr und starkem Sommerverkehr an die Adria |
| Sitz | Zagreb, Kroatien |
| Gegründet | 1989 als Zagal – Zagreb Airlines, seit 1990 Croatia Airlines |
| Eigentümer | Fast vollständig im Besitz der Republik Kroatien |
| Drehkreuz | Flughafen Zagreb (ZAG); wichtige Stationen im Sommer sind Split, Dubrovnik und Zadar |
| Allianz | Star Alliance seit November 2004; Vielfliegerprogramm Miles & More |
| Flotte (Stand Herbst 2026) | Airbus A220-100 und A220-300 als Rückgrat, dazu noch einige Airbus A319 und De Havilland Canada Dash 8-400 |
| Kennzeichen | Kroatisches Präfix 9A-, die A220 tragen Kennzeichen der Serie 9A-CA… |
| Markenzeichen | Quadratmuster in Rot und Blau am Leitwerk, angelehnt an das kroatische Schachbrettwappen |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Croatia Airlines?
- Weißer Rumpf mit dunkelblauem Schriftzug „Croatia Airlines“
- Leitwerk mit rot-blauen Quadraten – eine Anspielung auf das Schachbrettmuster im kroatischen Wappen
- Seit der neuen Markenoptik tauchen die Quadrate auch neben dem Schriftzug und an den Flügelspitzen auf
- Heute meist ein Airbus A220: schlanker Rumpf, große Triebwerke, auffällig kurzes Fahrwerk
- Kennzeichen beginnt mit 9A-, bei den A220 mit 9A-CA…
- Flugnummer beginnt mit OU, auf dem Tracker steht CTN
Croatia Airlines ist keine Airline, die du jeden Tag im Minutentakt siehst – und genau das macht sie für Spotter reizvoll. Die kroatische Nationalairline steckt mitten in einem kompletten Flottenwechsel: Aus einem bunten Mix aus Airbus A319, A320 und Propellermaschinen wird eine Flotte aus Airbus A220. Wer jetzt genau hinschaut, erwischt noch die letzten Exemplare der alten Generation neben den fabrikneuen A220. Diese Seite zeigt dir, wie du Croatia Airlines sicher erkennst und wo du sie am besten siehst.
Alte und neue Flotte im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst auf einen Blick, welche Croatia-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Croatia Airlines im Überblick
Croatia Airlines ist die nationale Fluggesellschaft Kroatiens mit Sitz in Zagreb. Ihre Geschichte beginnt 1989 unter dem Namen Zagal – Zagreb Airlines, damals mit einer einzelnen zweimotorigen Cessna 402, die Fracht flog. 1990 bekam die Gesellschaft ihren heutigen Namen. Der erste Linienflug folgte 1991 zwischen Zagreb und Split, mit einer geleasten McDonnell Douglas MD-82. Wegen des Krieges in Kroatien musste der Flugbetrieb zeitweise ruhen; ihren Linienverkehr baute die Airline danach mit drei Boeing 737 aus, die sie von Lufthansa übernommen hatte. Ende der 1990er-Jahre kamen die ersten Airbus A320 und A319 – damit war der Grundstein für die Airbus-Flotte gelegt, die bis heute prägt.
Eigentümer ist fast vollständig die Republik Kroatien. Das Geschäftsmodell ist das einer klassischen Netzwerk-Airline: Zubringerflüge zu den großen Drehkreuzen Europas, Inlandsverbindungen zwischen Zagreb und der Küste und im Sommer viel zusätzlicher Verkehr an die Adria. Im Jahr 2025 hat Croatia Airlines laut den veröffentlichten Geschäftszahlen gut zwei Millionen Fluggäste befördert.
Seit dem 18. November 2004 ist die Airline Mitglied der Star Alliance. Damit steht sie in einer Reihe mit Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss – mit denen sie auch über Codeshares und das Vielfliegerprogramm Miles & More verbunden ist. Wie die drei großen Allianzen funktionieren, erklärt der Überblick zu Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code OU: steht in der Flugnummer, also auf Ticket, Bordkarte und Anzeigetafel.
- ICAO-Code CTN: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen CROATIA: so meldet sich die Crew im Funk, gefolgt von der Flugnummer.
Wie bei vielen Airlines passt der IATA-Code nicht zum Namen – OU hat mit „Croatia“ nichts zu tun. Der ICAO-Code CTN ist da schon eingängiger. Warum es überhaupt zwei Code-Systeme gibt, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Ein Detail ist für die Zuordnung wichtig: Croatia Airlines verkauft Flüge, die Partner durchführen, und Partner verkaufen Flüge von Croatia Airlines. Auf der Anzeigetafel in Frankfurt kann deshalb ein Flug nach Zagreb mit LH-Nummer stehen, der in Wahrheit ein Croatia-A220 ist. Der Tracker mit dem ICAO-Code CTN zeigt dir, wer wirklich fliegt.
Tracker richtig lesen
Such nicht nach „OU“, sondern nach „CTN“ – so findest du die Flüge auf Flugradar-Seiten zuverlässig. Der Typcode verrät dir außerdem schon vorab, ob ein A220 (BCS1 oder BCS3), ein A319 oder eine Dash 8-400 (DH8D) kommt. Mehr dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: Abschied von A319 und Dash 8
Bis 2024 war die Flotte von Croatia Airlines klein und gemischt: einige Airbus A319, ein Airbus A320 und mehrere Turboprops vom Typ De Havilland Canada Dash 8-400. Die Dash 8 flogen dabei einen großen Teil aller Flüge, vor allem auf kurzen Strecken innerhalb Kroatiens und in die Nachbarländer.
Im Herbst 2022 kündigte die Airline an, die komplette Flotte durch den Airbus A220 zu ersetzen. Sie entschied sich damit gegen die Embraer-E2-Familie. Ein Teil der Maschinen stammt aus einer Direktbestellung bei Airbus, ein Teil wird geleast. Ende Juli 2024 übernahm Croatia Airlines ihren ersten A220. Zuerst flog er im Inland, sein erster internationaler Linienflug ging am 7. August 2024 nach Frankfurt – auf derselben Strecke, auf der die Airline 1992 ihren ersten Auslandsflug durchgeführt hatte.
| Typ | Sitze | Status im Herbst 2026 | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A220-300 | rund 150 | Rückgrat der Flotte, weitere Auslieferungen offen | Die häufigste Croatia-Sichtung, Kennzeichen 9A-CA… |
| Airbus A220-100 | 127 | wenige Exemplare | Kürzere Version, deutlich seltener |
| Airbus A319 | 144 | nur noch wenige im Einsatz | Laut Airline bis 2027 durch A220 ersetzt |
| De Havilland Canada Dash 8-400 | 76 | Restbestand, Ausmusterung läuft | Seit 2025 gehen die Turboprops nach und nach |
| Airbus A320 | 174 | ausgemustert | Nicht mehr in der Flotte |
Die genauen Stückzahlen ändern sich mit jeder Auslieferung und jeder Ausmusterung, deshalb nennen wir hier bewusst keine festen Zahlen. Klar ist die Richtung: Der A220 übernimmt fast alles. Für kurze Verbindungen, auf denen früher die Dash 8 flogen, holt sich Croatia Airlines zusätzlich Turboprops samt Besatzung von einem Partner ins Netz. Was hinter diesem Modell steckt, liest du im Artikel Wet-Lease erklärt.
Mit dem A220 kamen auch Neuerungen in der Kabine: Die Airline bietet darin erstmals WLAN an Bord, dazu USB-Anschlüsse an den Sitzen. Laut Croatia Airlines verbraucht der A220 rund ein Viertel weniger Treibstoff als die Vorgänger.
Die letzte Dash 8 nicht verpassen
Setz die Dash 8-400 oder einzelne Croatia-Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A220 oder A319? So unterscheidest du die Typen
Wer Croatia Airlines spottet, steht vor einer typischen Frage: Ist das noch ein A319 oder schon ein A220? Beide sind zweistrahlige Schmalrumpfjets in ähnlicher Größe und tragen dieselbe Bemalung. Die Unterschiede sind trotzdem gut zu sehen, wenn du weißt, worauf du achten musst.
Das spricht für den A220
- Sehr große Triebwerke im Verhältnis zum schlanken Rumpf
- Auffällig kurzes Fahrwerk, das Flugzeug sitzt tief am Boden
- Nase und Cockpitfenster wirken anders als bei der A320-Familie
- Große Fenster in der Kabine
- Auf Trackern als BCS1 (A220-100) oder BCS3 (A220-300) geführt
Das spricht für den A319
- Klassische Airbus-Nase der A320-Familie
- Kleinere Triebwerke unter den Flügeln
- Höheres Fahrwerk, der Rumpf steht sichtbar weiter über dem Boden
- Kennzeichen außerhalb der neuen Serie 9A-CA…
- Auf Trackern als A319 geführt
Schwieriger wird es zwischen den beiden A220-Versionen. Der A220-100 ist knapp vier Meter kürzer als der A220-300 und wirkt dadurch gedrungener. Auf dem Foto erkennst du das am besten am Abstand zwischen Flügel und vorderer Tür. Im Zweifel hilft der Typcode im Tracker oder das Kennzeichen, das du später mit einer Flottenliste abgleichst. Die Turboprop-Variante ist leicht: Die Dash 8-400 ist ein Schulterdecker mit zwei Propellern und hohem T-Leitwerk – mit einem Jet kannst du sie nicht verwechseln. Mehr Grundlagen zum Typen-Erkennen findest du im Artikel Flugzeugtypen erkennen für Anfänger.
Woran du Croatia Airlines erkennst
Die Bemalung ist schlicht und trotzdem unverwechselbar: weißer Rumpf, dunkelblauer Schriftzug „Croatia Airlines“ und ein Leitwerk mit Quadraten in Rot und Blau. Das Muster spielt auf die Šahovnica an, das rot-weiße Schachbrett im kroatischen Wappen. Mit dem A220 hat die Airline ihre Markenoptik behutsam überarbeitet: Die Quadrate vom Leitwerk tauchen jetzt auch neben dem Schriftzug und an den Flügelspitzen auf. Die Änderung ist eher Feinschliff als Neuanfang – auf den ersten Blick sehen alte und neue Maschinen sehr ähnlich aus.
Das Kennzeichen beginnt mit 9A-, dem Präfix für in Kroatien registrierte Luftfahrzeuge. Bei den A220 folgt meist die Serie 9A-CA…, die frühere Dash-8-Flotte trug Kennzeichen mit 9A-CQ…. Viele Maschinen haben außerdem Taufnamen kroatischer Städte und Regionen, etwa „Zagreb“, „Split“, „Vukovar“ oder „Zadar“. Woher die Länderkennungen kommen, erklärt der Artikel Länderkennungen bei Flugzeugen.
Begehrt sind die Sonderbemalungen. Croatia Airlines hatte in den vergangenen Jahren immer wieder ein Flugzeug in der Star-Alliance-Bemalung im Einsatz – mit großem Allianz-Logo statt der üblichen Quadrate. Wenn du eine solche Maschine suchst, hilft der Guide zu Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Den A220 fliegen in Europa auch andere Airlines, zum Beispiel airBaltic, Swiss und Brussels Airlines. Wenn du nur den Rumpf ohne Leitwerk im Bild hast, entscheidet das Kennzeichen: 9A- steht für Croatia Airlines.
Leitwerk prüfen
Rot-blaue Quadrate auf Weiß – damit ist die Airline klar.
Typ bestimmen
Große Triebwerke und kurzes Fahrwerk sprechen für den A220, die klassische Airbus-Nase für den A319.
Kennzeichen lesen
9A- plus drei Buchstaben – damit ordnest du die Maschine eindeutig zu.
Sauber notieren
Halte Typ, Kennzeichen und, falls lesbar, den Taufnamen fest. So bleibt deine Sammlung auch nach dem Flottenwechsel nachvollziehbar.
Croatia Airlines in Deutschland und im Nachbarland spotten
In Deutschland siehst du Croatia Airlines am zuverlässigsten an den beiden Lufthansa-Drehkreuzen. Am Flughafen Frankfurt und am Flughafen München landen regelmäßig Flüge aus Zagreb, im Sommer oft ergänzt durch Verbindungen von der Küste. In Frankfurt bietet sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim an, in München der Besucherhügel. Je nach Saison fliegt die Airline auch weitere deutsche Ziele an, etwa Berlin, Düsseldorf oder Hamburg.
Außerhalb Deutschlands sind Wien und Zürich naheliegende Ziele: Am Spotterhügel in Wien oder auf der Zuschauerterrasse B in Zürich erwischst du Croatia Airlines oft zwischen Maschinen von Austrian und Swiss. In Zürich kannst du den Croatia-A220 dabei direkt mit den A220 von Swiss vergleichen.
Wer den vollen Croatia-Betrieb sehen will, fährt nach Kroatien: In Zagreb ist das Drehkreuz, im Sommer kommen in Split, Dubrovnik und Zadar viele zusätzliche Flüge dazu. Dort teilt sich Croatia Airlines den Himmel mit zahlreichen Ferien- und Low-Cost-Airlines aus ganz Europa.
Gute Chancen auf Croatia Airlines, wenn …
- du in Frankfurt, München, Wien oder Zürich spottest
- Sommer ist und die Airline zusätzliche Flüge an die Adria anbietet
- du vorher im Tracker nach CTN gesucht hast
Prüf es vorher, wenn …
- du eine bestimmte Maschine wie den A319 oder die Dash 8 suchst – die werden immer seltener
- du an kleineren deutschen Flughäfen spottest, an denen Croatia nur saisonal fliegt
Eher kein Croatia-Tag, wenn …
- dein Flughafen keine Verbindung nach Kroatien im aktuellen Flugplan hat
Bevor du losfährst, lohnt ein Blick auf die Betriebsrichtung – sonst stehst du mit dem Teleobjektiv auf der falschen Seite. Wie du das einschätzt, zeigt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Wenn du gerade erst anfängst, hilft dir Planespotting für Einsteiger beim Start.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- OU für einen Länder-Code halten – OU ist eine reine Airline-Kennung und gehört zu Croatia Airlines.
- Jeden A220 mit Croatia-Leitwerk für einen A220-300 halten – es gibt auch die kürzere A220-100, deutlich seltener.
- A220 und A319 verwechseln – achte auf Triebwerksgröße, Fahrwerkshöhe und Nase.
- LH-Flugnummer mit durchführender Airline gleichsetzen – auf Codeshare-Flügen nach Zagreb fliegt oft Croatia Airlines selbst.
- Den Wet-Lease-Turboprop als Croatia-Maschine notieren – eingemietete Flugzeuge tragen das Kennzeichen und oft die Farben des Partners.
- Croatia Airlines für eine Lufthansa-Tochter halten – sie ist Star-Alliance-Partner und staatlich, gehört aber nicht zur Lufthansa Group.
Croatia Airlines im Blick behalten
Beobachte Typen, Kennzeichen oder Sonderbemalungen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Croatia Airlines ist eine kleine, aber spannende Star-Alliance-Airline – und gerade jetzt besonders interessant. Der Wechsel auf den Airbus A220 macht die Flotte moderner und einheitlicher, die letzten A319 und Dash 8-400 werden zu echten Sammlerstücken. Wer Kennzeichen und Typ sauber notiert, dokumentiert mit jeder Sichtung ein Stück dieses Umbruchs.
Kurzfazit
Croatia Airlines (IATA OU, ICAO CTN) ist Kroatiens nationale Airline und Mitglied der Star Alliance. Erkennbar an den rot-blauen Quadraten am Leitwerk, fliegt sie heute vor allem den Airbus A220 – in Deutschland siehst du sie am sichersten in Frankfurt und München.
Zusammenfassung
- Croatia Airlines erkennst du am Leitwerk mit rot-blauen Quadraten und am weißen Rumpf mit dunkelblauem Schriftzug.
- Die Flotte ist im Umbruch: Der Airbus A220 dominiert inzwischen, A319 und Dash 8-400 werden seltener – jede Sichtung der alten Typen lohnt sich.
- A220-100 und A220-300 unterscheidest du am besten über die Rumpflänge und den Typcode im Tracker (BCS1 oder BCS3).
- Als Star-Alliance-Partner fliegt Croatia Airlines vor allem Drehkreuze wie Frankfurt, München, Wien und Zürich an.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Croatia Airlines?
Der IATA-Code von Croatia Airlines ist OU, der ICAO-Code CTN. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „CROATIA“. Auf Flugtrackern siehst du deshalb meist CTN plus Flugnummer, auf der Anzeigetafel dagegen OU.
Gehört Croatia Airlines zu einer Allianz?
Ja. Croatia Airlines ist seit dem 18. November 2004 Mitglied der Star Alliance. Zu den engsten Partnern gehören Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss; das Vielfliegerprogramm ist Miles & More.
Welche Flugzeuge fliegt Croatia Airlines?
Das Rückgrat der Flotte ist inzwischen der Airbus A220 in zwei Größen: A220-100 mit 127 Sitzen und A220-300 mit rund 150 Sitzen. Daneben fliegen im Herbst 2026 noch einige Airbus A319 und wenige De Havilland Canada Dash 8-400. Die A319 will Croatia Airlines bis 2027 ebenfalls durch A220 ersetzen. Genaue Zahlen ändern sich mit jeder Auslieferung – prüf im Zweifel eine aktuelle Flottenübersicht.
Seit wann fliegt Croatia Airlines den Airbus A220?
Den ersten A220 hat Croatia Airlines Ende Juli 2024 übernommen. Nach ersten Inlandsflügen ging es am 7. August 2024 erstmals international auf Linie von Zagreb nach Frankfurt. Seitdem kommen laufend weitere Maschinen dazu. Teils hat die Airline die Flugzeuge direkt bei Airbus bestellt, teils least sie sie.
Woran erkenne ich ein Flugzeug von Croatia Airlines?
Am Leitwerk mit rot-blauen Quadraten, die an das kroatische Schachbrettwappen erinnern, und am dunkelblauen Schriftzug „Croatia Airlines“ auf weißem Rumpf. Das Kennzeichen beginnt mit 9A-, dem Präfix für in Kroatien registrierte Luftfahrzeuge.
Wo kann ich Croatia Airlines in Deutschland spotten?
Am verlässlichsten in Frankfurt und München, den beiden Drehkreuzen von Lufthansa, die Croatia Airlines aus Zagreb regelmäßig anfliegt. Je nach Saison kommen weitere deutsche Ziele dazu, etwa Berlin, Düsseldorf oder Hamburg. Der Flugplan ändert sich zwischen Sommer und Winter deutlich – prüf ihn vor deiner Tour.
Fliegt Croatia Airlines noch Propellerflugzeuge?
Nur noch wenige. Die Dash 8-400 waren lange das Arbeitspferd auf kurzen Strecken, seit 2025 gibt Croatia Airlines sie nach und nach ab. Für kurze Verbindungen setzt die Airline zusätzlich auf eingemietete Turboprops mit fremder Besatzung, also einen Wet-Lease.
Croatia Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A220-300
Schlanker Rumpf, riesige Getriebefan-Triebwerke, große Fenster: Die A220-300 begann als Bombardier CS300 und ist heute bei Swiss, airBaltic und Air France Alltag. So erkennst du sie.
FlugzeugtypAirbus A220-100
Kurz, bullig, mit überraschend großen Triebwerken: Die A220-100 begann als Bombardier CS100 und wird seltener. So erkennst du die kleine Schwester der A220-Familie sicher.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypDe Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)
Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkairBaltic
Die lettische Airline mit dem hellgrünen Leitwerk: Drehkreuz Riga, eine Flotte nur aus Airbus A220-300 und viele Einsätze im Wet-Lease für die Lufthansa Group – dazu ein Umbau, der 2026 die Flotte deutlich verkleinert.
NetzwerkBrussels Airlines
Belgiens Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Brüssel: entstanden aus dem Erbe der Sabena, seit 2009 in der Star Alliance, seit 2017 vollständig Teil der Lufthansa Group – und der Konzernspezialist für Afrika.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
Wo du Croatia Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
SpotterhügelSpotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
BesucherterrasseZuschauerterrasse B Flughafen Zürich
Auf dem Dach von Dock B stehst du mitten im Geschehen des größten Schweizer Flughafens: SWISS-Langstrecke, Rollverkehr direkt unter dir und schwere Starts auf der längsten Piste. Der wohl bekannteste legale Spotterplatz der Schweiz – mit Sicherheitskontrolle, Eintritt und klaren Regeln.
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