Das Wichtigste in Kürze
- Air Côte d'Ivoire ist die nationale Airline der Elfenbeinküste mit Drehkreuz in Abidjan und gehört keiner Allianz an.
- Codes: IATA HF, ICAO VRE, Rufzeichen „COTE D'IVOIRE“.
- Die Flotte ist klein und übersichtlich: A319, A320, A320neo, Dash 8-400 – und seit 2025 zwei A330-900neo.
- Der A330neo bringt die Airline nach Europa: Erstes Langstreckenziel ist Paris-Charles de Gaulle.
- Ein A220 gehört nicht zur Flotte – als nächster Neuzugang sind Embraer E175 bestellt.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | HF |
|---|---|
| ICAO-Code | VRE |
| Rufzeichen | COTE D'IVOIRE |
| Drehkreuze | ABJ |
| Geschäftsmodell | Nationale Netzwerk-Airline mit Inlands-, Regional- und Langstreckenverkehr |
| Sitz und Drehkreuz | Abidjan, Flughafen Félix-Houphouët-Boigny (ABJ) in Port-Bouët |
| Gegründet | 2012 als Nachfolgerin der 2011 eingestellten Air Ivoire |
| Erster Linienflug | 12. November 2012, Abidjan–Dakar |
| Eigentümer | Mehrheitlich der ivorische Staat; Air France-KLM ist seit der Gründung Minderheitsaktionär |
| Allianz | keine |
| Flotte (laut Air Côte d'Ivoire, Stand 2026) | 14 Flugzeuge: 2 Airbus A330 (A330-900neo), 3 Airbus A320 (inkl. A320neo), 5 Airbus A319, 4 De Havilland Canada Dash 8-400 |
| Bestellung | 4 Embraer E175 für Inlands- und Regionalstrecken, erste Auslieferung für 2027 vorgesehen |
| Vielfliegerprogramm | sMiles |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Côte d'Ivoire?
- Schriftzug „Air Côte d'Ivoire“ am Rumpf
- Ivorisches Kennzeichen mit Präfix TU- am Heck
- Einziger Großraumjet: der A330-900neo mit Sharklets und großen Trent-7000-Triebwerken
- Kurz- und Mittelstrecke fast nur Airbus A319 und A320, im Regionalverkehr die Turboprop Dash 8-400
- Flugnummer beginnt mit HF, auf dem Tracker steht VRE
In Europa ist Air Côte d’Ivoire eine echte Rarität – und gerade deshalb ein spannender Eintrag für jedes Logbuch. Die nationale Airline der Elfenbeinküste ist jung, ihre Flotte klein und übersichtlich, und mit dem A330-900neo fliegt sie erst seit 2025 überhaupt Langstrecke. Diese Seite zeigt dir, wer hinter dem Code HF steckt, welche Typen du erwarten kannst und wo du die Chance auf eine Sichtung hast.
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Air Côte d’Ivoire im Überblick
Air Côte d’Ivoire ist die nationale Airline der Elfenbeinküste mit Sitz und Drehkreuz in Abidjan. Ihr Heimatflughafen ist der Félix-Houphouët-Boigny International Airport (ABJ) im Stadtteil Port-Bouët, direkt an der Lagune im Süden der Wirtschaftsmetropole.
Gegründet wurde die Airline 2012. Sie füllte eine Lücke: Die frühere Staatsairline Air Ivoire hatte den Betrieb 2011 eingestellt, und das Land stand ohne eigene Fluggesellschaft da. Beim Neustart holte sich der ivorische Staat einen erfahrenen Partner ins Boot – Air France-KLM übernahm einen Minderheitsanteil und unterstützte den Aufbau technisch und strategisch. Am 12. November 2012 hob der erste Linienflug ab, von Abidjan nach Dakar im Senegal. Das erste Flugzeug war ein gebrauchter Airbus A319, der zuvor bei Air France geflogen war.
Seitdem ist die Airline Schritt für Schritt gewachsen: erst mit weiteren A319 und A320, dann mit Turboprops für Inlandsstrecken, später mit dem A320neo. 2025 kam mit dem A330-900neo der erste Großraumjet – und damit der Sprung auf die Langstrecke nach Europa.
Eine Allianz gibt es nicht. Air Côte d’Ivoire arbeitet aber mit Partnern zusammen, unter anderem per Codeshare mit Ethiopian Airlines und per Interline-Vereinbarung mit Air France.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code HF: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und in Flugplänen.
- ICAO-Code VRE: nutzt die Flugsicherung; auf Flugtrackern siehst du oft VRE plus Flugnummer.
- Rufzeichen COTE D’IVOIRE: so meldet sich die Crew im Funk.
- Kennzeichen TU-: alle Flugzeuge der Airline sind in der Elfenbeinküste registriert.
Die Codes klingen nicht nach dem Airline-Namen – HF und VRE haben keinen erkennbaren Bezug zu „Côte d’Ivoire“. Für die Suche im Tracker lohnt es sich deshalb, beide Codes einmal bewusst zu merken. Wie Kennzeichen-Präfixe allgemein aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Tracker richtig lesen
Suchst du Air Côte d'Ivoire im Flugradar, filtere nach dem ICAO-Code VRE oder nach Kennzeichen mit TU-. Bei Langstreckenflügen nach Paris hilft zusätzlich der Typcode A339 für den A330-900neo. Mehr dazu im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: Airbus plus Turboprop
Die Flotte von Air Côte d’Ivoire ist bewusst schlank. Laut der Flottenübersicht der Airline umfasst sie 2026 vierzehn Flugzeuge in vier Typfamilien:
| Typ | Anzahl | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A330-900neo | 2 | Langstrecke, u. a. Paris | Erster Großraumjet der Airline, 242 Sitze in vier Klassen |
| Airbus A320 / A320neo | 3 | Regional- und Mittelstrecke | Mischung aus ceo und neo – Triebwerke genau ansehen |
| Airbus A319 | 5 | Regional- und Inlandsstrecken | Rückgrat der Flotte seit dem Start 2012 |
| De Havilland Canada Dash 8-400 | 4 | Inlandsflüge und kurze Regionalstrecken | Hochdecker-Turboprop mit hohem T-Leitwerk |
| Embraer E175 | 4 bestellt | Regionalverkehr | Auslieferung ab 2027 vorgesehen |
A330-900neo – der Langstrecken-Neuling
Im Oktober 2022 bestellte Air Côte d’Ivoire bei Airbus in Toulouse zwei A330neo. Die erste Maschine übernahm die Airline am 4. September 2025 in Toulouse und überführte sie direkt nach Abidjan; die zweite folgte bis Ende 2025. Nach Angaben von Airbus hat der A330-900neo von Air Côte d’Ivoire 242 Sitze in vier Klassen: 4 in der First, 44 in der Business, 21 in der Premium Economy und 173 in der Economy. Vier Klassen in einem A330 sind ungewöhnlich – viele Airlines kommen hier mit zwei oder drei aus.
Für die Airline ist der A330neo ein Meilenstein. Er ist ihr erster Großraumjet und ermöglicht Nonstop-Flüge nach Europa. Airbus nannte Paris als erstes Ziel, weitere Strecken in den Nahen Osten und nach Nordamerika gehören laut Airbus zu den Ausbauzielen.
A319 und A320 – das Rückgrat
Auf der Kurz- und Mittelstrecke setzt Air Côte d’Ivoire auf die A320-Familie. Der A319 ist mit fünf Exemplaren der häufigste Typ, dazu kommen A320 der ersten Generation und der A320neo. Den ersten A320neo erhielt die Airline im Februar 2021.
Dash 8-400 und der Nachfolger E175
Für Inlandsflüge zu kleineren Plätzen wie Bouaké, Korhogo, Man, Odienné oder San-Pédro nutzt die Airline die Dash 8-400, einen Hochdecker-Turboprop von De Havilland Canada. Die ersten Exemplare kamen ab 2014 in die Flotte. Ende 2025 bestellte Air Côte d’Ivoire vier Embraer E175 mit Option auf weitere. Die Auslieferungen beginnen nach Plan 2027; die Jets sind für Inlands- und Regionalstrecken vorgesehen. Wie du den E175 von seinen Geschwistern unterscheidest, zeigt der Guide Embraer E-Jets unterscheiden.
Und der A220?
Ein Airbus A220 taucht bei Air Côte d'Ivoire weder auf der Flottenseite noch in den bekannten Bestellungen auf. Für den Regionalverkehr hat sich die Airline für den Embraer E175 entschieden. Siehst du irgendwo einen „A220 von Air Côte d'Ivoire“, prüf die Angabe anhand von Kennzeichen und Typcode.
Den A330neo nicht verpassen
Richte mit Planetrack einen Sichtungs-Alarm für Air Côte d'Ivoire oder ein bestimmtes TU-Kennzeichen ein und lass dich benachrichtigen, wenn die Maschine im Anflug ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Woran du die Typen unterscheidest
Weil die Flotte so klein ist, lohnt es sich, jeden Typ sicher anzusprechen. Die größte Hürde: A320 und A320neo sowie A319 und A320 sehen auf den ersten Blick ähnlich aus.
Das spricht für den A330-900neo
- Zwei sehr große, rundliche Triebwerksgondeln (Rolls-Royce Trent 7000)
- Geschwungene Sharklets an den Flügelspitzen
- Großraumjet mit zwei Gängen und deutlich längerem Rumpf als die A320-Familie
- Auf Trackern als A339 geführt
Das spricht für die A320-Familie
- Schmaler Rumpf mit einem Gang
- A319: kurz, ein Notausgang je Seite über dem Flügel
- A320: länger, zwei Notausgänge je Seite über dem Flügel
- A320neo: auffällig große Triebwerke, die weit vor die Flügelvorderkante ragen
Die Dash 8-400 ist dagegen kaum zu verwechseln – zumindest nicht mit den Jets. Der Hochdecker mit zwei Propellern und dem hohen T-Leitwerk unterscheidet sich klar. Schwieriger wird es nur gegenüber der ATR 72, die ebenfalls ein Hochdecker ist. Die Dash 8-400 hat einen längeren, schlankeren Rumpf und ein deutlich höheres Fahrwerk, das in die Triebwerksgondeln einfährt. Mehr dazu im Guide Turboprops unterscheiden. Wie du ceo und neo auseinanderhältst, zeigt A320neo oder ceo?.
Woran du Air Côte d’Ivoire erkennst
Am sichersten erkennst du die Airline an drei Dingen: dem Schriftzug „Air Côte d’Ivoire“ am Rumpf, dem Kennzeichen mit TU- am Heck und dem ICAO-Code VRE auf dem Tracker. Da die Elfenbeinküste das Präfix TU- nutzt, kannst du jede Maschine schon am Kennzeichen eindeutig dem Land zuordnen.
Hilfreich ist auch die Typenmischung. Steht in Paris ein A330-900neo mit TU-Kennzeichen am Gate, ist die Zuordnung praktisch sicher. Verwechseln kannst du sie dort am ehesten mit dem A330neo von Air Sénégal – das Kennzeichen (6V- statt TU-) klärt das sofort. In Westafrika selbst begegnen dir die A319 und A320 der Airline dagegen neben Maschinen anderer Gesellschaften der Region, etwa Air Sénégal oder ASKY Airlines.
Schriftzug prüfen
Der Name „Air Côte d'Ivoire“ am Rumpf zeigt die Airline auf einen Blick.
Kennzeichen lesen
TU- am Heck bestätigt die ivorische Registrierung.
Typ bestimmen
A330neo, A319, A320, A320neo oder Dash 8-400 – Triebwerke und Notausgänge helfen.
Sauber notieren
Halte Kennzeichen, Typ und Spot getrennt von der HF-Flugnummer fest.
Das Streckennetz
Das Netz von Air Côte d’Ivoire ist auf Westafrika und Zentralafrika ausgerichtet. Von Abidjan aus fliegt die Airline unter anderem nach Accra, Dakar, Conakry, Bamako, Bissau, Ouagadougou, Cotonou, Lomé, Lagos, Abuja, Niamey, Monrovia, Douala, Yaoundé, Libreville, Brazzaville, Pointe-Noire und Kinshasa. Im Inland verbindet sie Abidjan mit Bouaké, Korhogo, Man, Odienné und San-Pédro.
Die Langstrecke ist neu. Seit Herbst 2025 fliegt die Airline mit dem A330-900neo nonstop von Abidjan nach Paris-Charles de Gaulle. Im Buchungssystem taucht zusätzlich New York (JFK) auf. Ob solche Verbindungen mit eigenen Flugzeugen oder über Partner laufen, ändert sich – prüf deshalb vor dem Spotten den aktuellen Flugplan (Stand Oktober 2026).
Gute Chancen auf Air Côte d'Ivoire, wenn …
- du in Paris-Charles de Gaulle spottest und ein HF-Flug aus Abidjan im Plan steht
- du in Westafrika unterwegs bist, etwa in Abidjan, Dakar, Accra oder Lomé
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Berichten planst – das Langstreckennetz ist jung und kann sich schnell ändern
- du einen bestimmten A330neo suchst, denn es gibt nur zwei Exemplare
Eher kein Air-Côte-d'Ivoire-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen stehst – nach aktuellem Stand fliegt die Airline Deutschland nicht an
Air Côte d’Ivoire in Paris spotten
Für Spotter aus Deutschland ist Paris der realistischste Ort für eine Sichtung. Der Flughafen Paris-Charles de Gaulle ist ohnehin ein Ziel mit enormer Vielfalt an afrikanischen Airlines – neben Air Côte d’Ivoire landen hier unter anderem Royal Air Maroc, Air Sénégal und Ethiopian Airlines. Wie du dich auf dem riesigen Gelände orientierst und welche Spots sich lohnen, erklärt der Guide zu Paris-Charles de Gaulle.
Weil Air Côte d’Ivoire nur zwei A330neo besitzt und Paris ihr einziges Ziel in Europa ist, ist Planung alles. Mit einem Alarm für Airlines und Kennzeichen verpasst du den Anflug nicht. Schau in den Flugplan, prüf am Vortag, welche Betriebsrichtung erwartet wird, und rechne mit Verspätungen auf der Langstrecke. Eine Sichtung dieser Airline zählt in Europa klar zu den selteneren – wie du solche Funde einordnest, zeigt der Artikel Wie selten ist meine Sichtung?.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu. In vielen Ländern Westafrikas gelten zudem strenge Regeln für das Fotografieren an Flughäfen – informier dich vor Ort, bevor du die Kamera hebst.
Häufige Verwechslungen
- Air Côte d’Ivoire mit Air Ivoire verwechseln – Air Ivoire ist die historische Vorgängerin und stellte 2011 den Betrieb ein.
- Einen A220 in die Flotte schreiben – bestellt sind Embraer E175, kein A220.
- A319 als A320 notieren – zähl die Notausgänge über dem Flügel.
- A320neo und A320ceo vermischen – die neo hat deutlich größere Triebwerke.
- Dash 8-400 und ATR 72 verwechseln – höheres Fahrwerk und schlankerer Rumpf sprechen für die Dash 8.
- HF für einen Ländercode halten – IATA-Codes sind reine Airline-Kennungen.
Air Côte d'Ivoire im Blick behalten
Lass dich benachrichtigen, wenn der A330neo von Air Côte d'Ivoire in Paris anfliegt, und poste deine Sichtung mit Foto, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air Côte d’Ivoire ist eine junge, kompakte Airline mit klarem Profil: A319 und A320 für die Region, die Dash 8-400 fürs Inland und seit 2025 zwei A330-900neo für die Langstrecke nach Paris. Wer in Europa eine Sichtung will, plant am besten einen Tag in Paris-Charles de Gaulle ein – und notiert neben Typ und Kennzeichen auch den VRE-Code.
Kurzfazit
Air Côte d'Ivoire (IATA HF, ICAO VRE) ist die nationale Airline der Elfenbeinküste mit Drehkreuz Abidjan. Die Flotte besteht aus A319, A320, A320neo, Dash 8-400 und zwei A330-900neo; in Europa siehst du sie vor allem in Paris.
Zusammenfassung
- Air Côte d'Ivoire ist 2012 als Nachfolgerin von Air Ivoire entstanden und hat ihr Netz vor allem in West- und Zentralafrika aufgebaut.
- Mit dem A330-900neo hat die Airline ihren ersten Großraumjet und fliegt damit nonstop nach Paris – die beste Chance, sie in Europa zu sehen.
- Für die Zuordnung helfen der HF-/VRE-Code, das TU-Kennzeichen und die überschaubare Typenmischung.
- In Europa ist jede Sichtung eher selten: Air Côte d'Ivoire bedient hier nach aktuellem Stand nur Paris.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Côte d'Ivoire?
Der IATA-Code ist HF, der ICAO-Code VRE. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „COTE D'IVOIRE“. Auf Flugtrackern taucht deshalb meist VRE plus Flugnummer auf, auf der Anzeigetafel dagegen HF.
Welche Flugzeuge fliegt Air Côte d'Ivoire?
Laut der Flottenseite der Airline (Stand 2026) gehören 14 Flugzeuge zur Flotte: 2 Airbus A330 (A330-900neo), 3 Airbus A320 einschließlich A320neo, 5 Airbus A319 und 4 De Havilland Canada Dash 8-400. Zusätzlich sind vier Embraer E175 bestellt.
Fliegt Air Côte d'Ivoire den Airbus A220?
Nein, nach den verfügbaren Angaben nicht. Weder die Flottenseite der Airline noch die bekannten Bestellungen nennen einen A220. Für den Regionalverkehr hat Air Côte d'Ivoire stattdessen Ende 2025 vier Embraer E175 bestellt, deren Auslieferung nach Plan 2027 beginnt. Wer einen A220 mit TU-Kennzeichen notiert, sollte das noch einmal prüfen.
Wo kann ich Air Côte d'Ivoire in Europa spotten?
Am ehesten am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. Dorthin fliegt die Airline seit Herbst 2025 nonstop ab Abidjan mit dem A330-900neo. Andere europäische Ziele stehen nach aktuellem Stand (Oktober 2026) nicht im Flugplan.
Gehört Air Côte d'Ivoire zu einer Allianz?
Nein. Die Airline ist weder Mitglied von SkyTeam noch von Star Alliance oder oneworld. Sie arbeitet aber mit Partnern zusammen, etwa per Codeshare mit Ethiopian Airlines und per Interline-Abkommen mit Air France.
Was hat Air Côte d'Ivoire mit Air France zu tun?
Air France-KLM war bei der Gründung 2012 technischer und strategischer Partner und ist seitdem Minderheitsaktionär. Der größte Teil der Anteile liegt beim ivorischen Staat. Auch das erste Flugzeug der Airline, ein gebrauchter Airbus A319, stammte 2012 aus Air-France-Beständen.
Woran unterscheide ich A319 und A320 von Air Côte d'Ivoire?
Am einfachsten an der Länge und an den Notausgängen über dem Flügel: Der A319 ist kürzer und hat über dem Flügel nur einen Notausgang je Seite, der A320 zwei. Beim A320neo hilft zusätzlich der Blick auf die deutlich größeren Triebwerke.
Air Côte d'Ivoire im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypDe Havilland Canada Dash 8-400 (Q400)
Hochdecker, T-Leitwerk, Sechsblatt-Propeller und ein Fahrwerk, das nach hinten in die Triebwerksgondeln klappt: Die Dash 8-400 ist der schnellste und größte Regional-Turboprop im Liniendienst. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypEmbraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
Weitere Airlines
Air Sénégal
Die staatliche Airline Senegals fliegt seit 2018 ab Dakar-Blaise Diagne, war erster afrikanischer Betreiber der A330neo und steckt mitten in einem Umbau mit kleinerem Netz und neuen Flugzeugtypen.
NetzwerkASKY Airlines
Die panafrikanische Airline aus Togo verbindet von ihrem Drehkreuz Lomé aus West- und Zentralafrika – mit einer reinen Boeing-737-Flotte und Ethiopian Airlines als strategischem Partner und Anteilseigner.
NetzwerkEthiopian Airlines
Afrikas größte Airline-Gruppe aus Addis Abeba: Star-Alliance-Mitglied seit 2011, moderne Langstreckenflotte aus A350 und 787, eine starke Frachtsparte mit 777F – und Stammgast in Frankfurt, Wien und Zürich.
NetzwerkAir France
Frankreichs Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle: Gründungsmitglied von SkyTeam, Teil der Air France-KLM-Gruppe und mit einer Langstreckenflotte aus Airbus A350 und Boeing 777.
NetzwerkRoyal Air Maroc
Marokkos staatliche Airline mit dem geflügelten Stern: Drehkreuz Casablanca, seit 2020 bei oneworld, eine Flotte aus Boeing 737 und 787 – und regelmäßig in Deutschland zu sehen.
NetzwerkKenya Airways
Kenias Flag Carrier aus Nairobi: einzige afrikanische Airline in SkyTeam, Langstrecke mit der Boeing 787-8, Regionalnetz mit Embraer E190 und der Schriftzug „Pride of Africa“ am Rumpf.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Paris-Charles de Gaulle
Größter Flughafen der EU und Heimat von Air France: vier Ost-West-Bahnen in zwei Paaren, ein riesiges Terminal 2, das FedEx-Drehkreuz für Europa – und ein Spotter-Umfeld, das ohne Genehmigung, Auto und gute Vorbereitung schnell frustriert.
Airline-GruppeAir France-KLM
Air France-KLM ist ein französisch-niederländischer Konzern mit zwei Netzwerk-Airlines, zwei Transavia-Betrieben und eigenen Regionaltöchtern. Wer am Zaun nur auf Blau-Weiß-Rot oder KLM-Blau achtet, verpasst die halbe Gruppe.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
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