Das Wichtigste in Kürze
- ASKY Airlines ist eine private, panafrikanische Airline mit Sitz und Drehkreuz in Lomé, Togo.
- Codes: IATA KP, ICAO SKK.
- Ethiopian Airlines ist Partner und Anteilseigner – und hat ASKY von Beginn an im Management und in der Technik unterstützt.
- Reine Boeing-737-Flotte: Stand August 2026 neun 737-800 und acht 737 MAX 8, alle mit Business Class.
- Gegründet als Antwort auf das Ende von Air Afrique: Die Airline verbindet Länder in West- und Zentralafrika direkt miteinander.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | KP |
|---|---|
| ICAO-Code | SKK |
| Drehkreuze | LFW |
| Geschäftsmodell | Private, länderübergreifende Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Lomé für West- und Zentralafrika |
| Sitz | Lomé, Togo |
| Gegründet | November 2007, Gründungsversammlung im Januar 2008 in Ouagadougou; erster Linienflug im Januar 2010 |
| Drehkreuz | Lomé, Aéroport international Gnassingbé Eyadéma (LFW) |
| Strategischer Partner | Ethiopian Airlines – Minderheitsaktionär (in Quellen meist mit 40 Prozent angegeben), Management- und Technikpartner |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand August 2026) | 17 Flugzeuge: 9 Boeing 737-800 und 8 Boeing 737 MAX 8 |
| Sitzplätze | 737-800 mit 154 Plätzen (16 Business, 138 Economy), 737 MAX 8 mit 160 Plätzen (16 Business, 144 Economy) |
| Vielfliegerprogramm | ASKY Club |
| Ausbaupläne | Ziel 30 Flugzeuge und 40 Ziele binnen fünf Jahren, Langstrecke mit Boeing 787 frühestens Ende 2027 |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich ASKY Airlines?
- Schriftzug „ASKY“ am Rumpf einer Boeing 737 – andere Typen fliegt die Airline derzeit nicht
- Flugnummer beginnt mit KP, auf dem Tracker steht SKK
- Mehrere Flugzeuge, darunter neue 737 MAX 8, tragen ein äthiopisches Kennzeichen mit ET-
- Bei der 737 MAX 8: gezackte Triebwerksverkleidungen und geteilte Winglets
- Zweiklassenkabine mit 16 Business-Sitzen vorn – ungewöhnlich für eine Regional-Airline
- Am häufigsten in Lomé (LFW) und an Flughäfen in West- und Zentralafrika, nicht in Europa
Wer an einem Flughafen in Westafrika steht, sieht früher oder später eine Boeing 737 mit dem Schriftzug ASKY. Die Airline aus Togo ist eine der wenigen, die viele Länder der Region direkt miteinander verbindet – und sie hat einen Partner im Hintergrund, den du als Spotter sofort an den Kennzeichen bemerkst: Ethiopian Airlines. Diese Seite zeigt dir, wie ASKY entstanden ist, welche Flotte sie fliegt und woran du ihre Maschinen sauber zuordnest.
Seltene Airlines im Hangar sammeln
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und führst im Hangar eine Wunschliste der afrikanischen Airlines, die dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
ASKY im Überblick
ASKY Airlines ist eine private, länderübergreifende Airline mit Sitz in Lomé, der Hauptstadt Togos. Sie versteht sich als panafrikanische Fluggesellschaft: Ihr Netz verbindet vor allem Hauptstädte und Wirtschaftszentren in West- und Zentralafrika, ergänzt um einige Ziele im südlichen und östlichen Afrika. Ihr einziges Drehkreuz ist der Flughafen von Lomé.
Die Geschichte beginnt mit einer Lücke. 2002 stellte Air Afrique den Betrieb ein, die gemeinsame Airline mehrerer frankophoner Staaten. Danach war es in der Region oft mühsam, von einem Nachbarland ins andere zu fliegen – nicht selten ging es über Europa oder mit mehreren Umstiegen. Im Januar 2004 sprachen sich Minister der Region bei einem Treffen in Niamey deshalb für eine neue, privat getragene Regional-Airline aus. Als treibende Kraft hinter dem Projekt gilt der togoische Unternehmer Gervais Koffi Djondo.
Im November 2007 wurde ASKY gegründet, die Gründungsversammlung fand im Januar 2008 in Ouagadougou statt. Der erste kommerzielle Flug ging im Januar 2010 von Lomé nach Ouagadougou. Zu den Anteilseignern zählen Banken und Finanzinstitutionen der Region, private Investoren, der Staat Togo und – als wichtigster einzelner Partner – Ethiopian Airlines.
Codes und Kennungen
- IATA-Code KP: steht in der Flugnummer, auf Tickets und Anzeigetafeln.
- ICAO-Code SKK: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf vielen Flugtrackern.
- Drehkreuz LFW: der IATA-Code des Flughafens Lomé, ICAO-Code DXXX.
Bei ASKY passen Code und Name auf den ersten Blick nicht zusammen: Weder KP noch SKK haben offensichtlich etwas mit „ASKY“ oder Togo zu tun. Das ist normal – Airline-Codes werden vergeben, wenn sie frei sind, und sagen nichts über das Herkunftsland aus. Den Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen erklärt der Artikel Callsign oder Flugnummer?.
Tracker richtig lesen
Suchst du ASKY auf einem Flugtracker, filtere nach SKK statt nach KP. Weil mehrere Maschinen ein äthiopisches Kennzeichen tragen, hilft dir der Airline-Code mehr als das Länderpräfix. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Rolle von Ethiopian Airlines
Ohne Ethiopian Airlines ist ASKY nicht zu verstehen. Die größte Airline Afrikas war von Anfang an technischer und strategischer Partner und hält eine Minderheitsbeteiligung, die meist mit 40 Prozent angegeben wird. In den ersten Betriebsjahren führte Ethiopian ASKY über einen Managementvertrag; auch heute ist die Geschäftsführung eng mit Addis Abeba verbunden.
Für dich als Spotter zeigt sich die Partnerschaft vor allem an drei Stellen:
- Flugzeuge: Neue Maschinen kommen häufig über Ethiopian zu ASKY. Die beiden 737 MAX 8, die im Juli 2026 in Lomé ankamen, wurden von Ethiopian übernommen.
- Kennzeichen: Viele dieser Flugzeuge sind in Äthiopien registriert und tragen ein ET- am Heck – das gleiche Präfix wie die Ethiopian-Flotte.
- Technik: Ethiopian unterstützt bei Wartung und Beschaffung. Gemeinsam planen beide Airlines ein Wartungszentrum in Lomé; als Ziel für den vollen Betrieb nennen sie Ende 2028.
Ethiopian ist Mitglied der Star Alliance, ASKY dagegen nicht. Die togoische Airline arbeitet über Codeshares – unter anderem mit Ethiopian und mit Air Sénégal. Wie die drei großen Allianzen funktionieren, erklärt der Überblick zu Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Schriftzug prüfen
Steht „ASKY“ am Rumpf, ist die Airline klar – egal, welches Kennzeichen am Heck steht.
Kennzeichen lesen
Ein ET- am Heck verrät die äthiopische Registrierung, nicht automatisch eine Ethiopian-Maschine.
Tracker abgleichen
Der ICAO-Code SKK bestätigt, dass der Flug unter ASKY läuft.
Sauber notieren
Halte Airline und Kennzeichen getrennt fest. So sortierst du später nicht versehentlich eine ASKY-737 bei Ethiopian ein.
Die Flotte: reine Boeing 737
ASKY setzt auf einen einzigen Flugzeugtyp in zwei Generationen. Laut Airline-Angaben vom Spätsommer 2026 sieht die Flotte so aus:
| Typ | Anzahl (Stand August 2026) | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 737-800 | 9 | 154 (16 Business, 138 Economy) | Rückgrat der Flotte, klassische Next Generation |
| Boeing 737 MAX 8 | 8 | 160 (16 Business, 144 Economy) | Neueste Generation, 2026 weitere Zugänge |
| Boeing 737-700 | früher im Einsatz | 115 (16 Business, 99 Economy) | Kürzere Version, in der Flotte vom August 2026 nicht mehr genannt |
Die Boeing 737-800 war lange das Arbeitspferd von ASKY. Inzwischen holt die Boeing 737 MAX 8 zahlenmäßig auf: Im Juli 2026 kamen zwei weitere Maschinen dazu, im August das 17. Flugzeug der Flotte. Für Januar und Februar 2027 hat die Airline zwei weitere Auslieferungen angekündigt. Die kürzere Boeing 737-700 gehörte früher zur Flotte, taucht in den aktuellen Angaben aber nicht mehr auf. Hersteller aller Typen ist Boeing.
Auffällig ist die Business Class mit 16 Sitzen auf allen Maschinen. Viele Kurzstrecken-Airlines in Europa verzichten auf eine echte Zweiklassenkabine – ASKY fliegt dagegen viele Geschäftsreisende zwischen Hauptstädten und setzt deshalb auf ein eigenes Premium-Produkt.
Eine ASKY-MAX fehlt dir noch?
Richte Sichtungs-Alarme für Kennzeichen oder Airlines ein und lass dich benachrichtigen, wenn sie deinen Flughafen anfliegen oder dort landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
737-800 oder 737 MAX 8? So unterscheidest du sie
Bei ASKY ist die Unterscheidung die eigentliche Spotter-Aufgabe, denn außer der 737 gibt es keinen anderen Typ. Beide Versionen sind fast gleich lang und tragen dieselbe Bemalung – die Details liegen an Triebwerken, Flügelspitzen und Heck.
Das spricht für die 737 MAX 8
- Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
- Geteilte Winglets mit einer Spitze nach oben und einer nach unten
- Schlanker, verlängerter Heckkonus
- Auf Trackern als B38M geführt
Das spricht für die 737-800
- Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
- Klassische, nach oben gebogene Winglets
- Kürzerer, kantigerer Heckabschluss
- Auf Trackern als B738 geführt
Am zuverlässigsten sind die Triebwerke: Die gezackte Hinterkante der MAX-Verkleidung siehst du auch auf Fotos aus größerer Entfernung. Einen ausführlichen Vergleich aller Generationen von der Ur-737 bis zur MAX findest du im Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Woran du ASKY erkennst
Das wichtigste Merkmal ist der Schriftzug „ASKY“ am Rumpf. Weil die Flotte nur aus Boeing 737 besteht, hilft dir der Typ allein wenig – an vielen westafrikanischen Flughäfen landen auch 737 anderer Airlines. Achte deshalb auf Schriftzug, Kennzeichen und den Code auf dem Tracker.
Dazu kommt das Kennzeichen. Ein Teil der Flotte ist in Äthiopien registriert und trägt ET-, wie die beiden Neuzugänge ET-BCJ und ET-BCK aus dem Juli 2026. Wie Länderpräfixe funktionieren und warum Flugzeuge oft nicht im Land ihrer Airline registriert sind, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen. Über Leasing und Überlassung zwischen Airlines lohnt sich auch ein Blick in Flugzeugleasing erklärt.
Achtung Verwechslung
Eine 737 mit ET-Kennzeichen in Lomé, Accra oder Lagos muss nicht von Ethiopian stammen. Mach immer ein Bild, auf dem Schriftzug und Kennzeichen gleichzeitig zu sehen sind – sonst landet die Sichtung beim Sortieren schnell bei der falschen Airline. Wie du ein Kennzeichen gezielt nachverfolgst, zeigt der Guide Flugzeug nach Kennzeichen verfolgen.
Netz und Drehkreuz Lomé
ASKY arbeitet nach dem klassischen Hub-and-Spoke-Prinzip: Fast alle Flüge beginnen oder enden in Lomé, wo Passagiere zwischen den Strecken umsteigen. Das Netz umfasst rund 30 Ziele, darunter Abidjan, Accra, Lagos, Abuja, Dakar, Cotonou, Ouagadougou, Bamako, Niamey, Douala, Libreville, Kinshasa, Brazzaville und Luanda. Auch weiter entfernte Ziele wie Nairobi gehören dazu. Das genaue Streckennetz ändert sich immer wieder – prüf den aktuellen Flugplan, bevor du eine Tour planst.
Der Flughafen Lomé heißt offiziell Aéroport international Gnassingbé Eyadéma (IATA LFW, ICAO DXXX). Er hat eine Piste, 04/22, mit rund 3.000 Metern Länge; 2016 ging ein neues Terminal in Betrieb. Neben ASKY fliegen hier unter anderem Ethiopian und Royal Air Maroc.
Für die nächsten Jahre hat ASKY große Pläne angekündigt: 30 Flugzeuge und 40 Ziele innerhalb von fünf Jahren, neue afrikanische Strecken nach Kapstadt, Entebbe und Kigali und eine zusätzliche Nachtwelle am Drehkreuz Lomé. Langfristig will die Airline auch auf die Langstrecke – mit Boeing 787-8 oder einer anderen 787-Version, beschafft über Ethiopian. Genannt werden London, Paris, Dubai, Mumbai und Dschidda. Den Start hat ASKY allerdings auf Ende 2027 oder Anfang 2028 verschoben, und solche Pläne können sich noch ändern.
Gute Chancen auf ASKY, wenn …
- du in Lomé bist – hier starten und landen fast alle Flüge der Airline
- du an einem großen Flughafen der Region wie Accra, Lagos, Abidjan oder Dakar spottest
- du die Bankzeiten am Drehkreuz kennst, in denen viele ASKY-Flüge gleichzeitig ankommen
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Streckenlisten planst
- du ein bestimmtes Kennzeichen suchst – die Flotte wächst gerade
Kein ASKY-Tag, wenn …
- du in Europa spottest – ASKY fliegt derzeit keine europäischen Ziele an
Fotografieren an afrikanischen Flughäfen
In vielen Ländern der Region ist das Fotografieren an Flughäfen strenger geregelt als in Mitteleuropa. Informiere dich vor der Reise über die örtlichen Regeln, fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und frag im Zweifel nach. Grundsätzliches zur Rechtslage in Deutschland findest du unter Ist Planespotting erlaubt?.
ASKY im Vergleich zu anderen afrikanischen Airlines
ASKY ist nicht die nationale Airline Togos im klassischen Sinn, sondern ein länderübergreifendes Projekt mit privaten Investoren. Damit unterscheidet sie sich von Staatsairlines wie Air Côte d’Ivoire oder RwandAir. Mit ihrem Drehkreuz-Modell und der Partnerschaft mit Ethiopian erinnert sie eher an eine regionale Verlängerung des Ethiopian-Netzes in Westafrika.
In der Region begegnest du ASKY häufig neben Air Peace aus Nigeria, Air Côte d’Ivoire und Air Sénégal. Weiter östlich teilt sie sich Ziele wie Nairobi mit Kenya Airways. Im Vergleich fällt ASKY durch die einheitliche 737-Flotte auf – andere Airlines der Region fliegen oft eine Mischung aus Jets und Turboprops.
Häufige Verwechslungen
- ET-Kennzeichen für Ethiopian halten – mehrere ASKY-Maschinen sind in Äthiopien registriert. Der Schriftzug entscheidet.
- KP oder SKK einem anderen Land zuordnen – Airline-Codes sagen nichts über das Herkunftsland aus.
- ASKY für einen Star-Alliance-Partner halten – Ethiopian ist Mitglied, ASKY selbst nicht.
- 737-800 und 737 MAX 8 nur nach Länge sortieren – beide sind fast gleich lang, die Triebwerke verraten die Generation.
- ASKY für die Staatsairline Togos halten – der Staat Togo ist nur einer von vielen Anteilseignern neben Ethiopian, Banken und privaten Investoren aus der Region.
- Langstreckenpläne als laufenden Betrieb notieren – Flüge nach Europa sind angekündigt, aber noch nicht gestartet.
ASKY im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die ganze Airline, werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
ASKY Airlines füllt eine Lücke, die Air Afrique 2002 hinterlassen hat: Sie verbindet Länder in West- und Zentralafrika über ihr Drehkreuz Lomé direkt miteinander. Für Spotter ist sie eine überschaubare, aber spannende Airline – eine reine Boeing-737-Flotte, zwei Generationen zum Unterscheiden und Kennzeichen, die auf den Partner Ethiopian verweisen. Wer Schriftzug, Kennzeichen und den Code SKK zusammen notiert, ordnet jede Sichtung sicher zu.
Kurzfazit
ASKY Airlines (IATA KP, ICAO SKK) ist eine panafrikanische Airline aus Lomé mit reiner Boeing-737-Flotte. Ethiopian Airlines ist Partner und Anteilseigner – deshalb tragen mehrere Maschinen ein äthiopisches ET--Kennzeichen.
Zusammenfassung
- ASKY erkennst du am Schriftzug auf einer Boeing 737 und an den Codes KP und SKK – ein Teil der Flotte trägt äthiopische ET-Kennzeichen.
- Hinter der togoischen Airline steht Ethiopian Airlines als strategischer Partner; Flugzeuge, Wartung und Management kommen zu großen Teilen aus Addis Abeba.
- Die 737-800 und die 737 MAX 8 unterscheidest du an Triebwerken, Winglets und Heckkonus.
- In Europa begegnet dir ASKY derzeit nicht; Langstreckenpläne nach London und Paris hängen an Boeing 787, die frühestens Ende 2027 kommen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat ASKY Airlines?
Der IATA-Code von ASKY ist KP, der ICAO-Code SKK. KP steht in der Flugnummer und auf Anzeigetafeln, SKK im Flugplan der Flugsicherung und auf vielen Flugtrackern.
Was hat ASKY mit Ethiopian Airlines zu tun?
Ethiopian Airlines war von Anfang an technischer und strategischer Partner von ASKY und hält eine Minderheitsbeteiligung, die in Quellen meist mit 40 Prozent angegeben wird. In den ersten Betriebsjahren führte Ethiopian die Airline per Managementvertrag, bis heute kommen Unterstützung bei Management, Wartung und Flugzeugbeschaffung aus Addis Abeba. Auch die Neuzugänge 2026 kamen über Ethiopian.
Welche Flugzeuge fliegt ASKY?
Ausschließlich Boeing 737. Stand August 2026 besteht die Flotte aus neun 737-800 und acht 737 MAX 8 – zusammen 17 Flugzeuge. Die 737-800 hat 154 Sitze, die MAX 8 160 Sitze, beide mit 16 Plätzen in der Business Class. Früher gehörten auch 737-700 zur Flotte.
Gehört ASKY zu einer Allianz?
Nein. ASKY ist kein Mitglied von Star Alliance, oneworld oder SkyTeam, obwohl Partner Ethiopian zur Star Alliance gehört. ASKY arbeitet stattdessen über Codeshares, etwa mit Ethiopian und Air Sénégal. Seit 2021 ist die Airline IATA-Mitglied.
Fliegt ASKY nach Europa oder Deutschland?
Derzeit nicht. Das Netz liegt in West-, Zentral- und Teilen des südlichen und östlichen Afrikas. ASKY plant Langstreckenflüge unter anderem nach London und Paris mit Boeing 787, der Start hat sich laut Airline aber auf Ende 2027 oder Anfang 2028 verschoben. Nach Deutschland ist keine Verbindung angekündigt.
Warum tragen ASKY-Flugzeuge äthiopische Kennzeichen?
Mehrere Maschinen kommen über Ethiopian Airlines zu ASKY und sind in Äthiopien registriert. Die beiden 737 MAX 8, die im Juli 2026 in Lomé ankamen, tragen zum Beispiel die Kennzeichen ET-BCJ und ET-BCK. Das ET- am Heck heißt also nicht automatisch, dass du eine Ethiopian-Maschine vor dir hast.
Wo liegt das Drehkreuz von ASKY?
Am Flughafen Lomé, offiziell Aéroport international Gnassingbé Eyadéma (IATA LFW, ICAO DXXX). Er hat eine Piste mit der Bezeichnung 04/22 und rund 3.000 Metern Länge sowie ein 2016 eröffnetes Terminal. Von hier aus fliegt ASKY sternförmig in die Region.
Seit wann gibt es ASKY?
Die Gesellschaft wurde im November 2007 gegründet, die Gründungsversammlung fand im Januar 2008 in Ouagadougou statt. Der erste kommerzielle Flug ging im Januar 2010. Den Anstoß gab das Ende von Air Afrique im Jahr 2002, nach dem Politiker der Region eine neue, privat getragene Regional-Airline forderten.
ASKY Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 737-700
Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.
FlugzeugtypBoeing 787-8 Dreamliner
Glatte Nase mit nur vier Cockpitfenstern, gezackte Triebwerkshinterkanten und Flügel, die sich im Flug weit nach oben biegen: Die 787-8 ist der kürzeste Dreamliner. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Ethiopian Airlines
Afrikas größte Airline-Gruppe aus Addis Abeba: Star-Alliance-Mitglied seit 2011, moderne Langstreckenflotte aus A350 und 787, eine starke Frachtsparte mit 777F – und Stammgast in Frankfurt, Wien und Zürich.
NetzwerkAir Côte d'Ivoire
Die nationale Airline der Elfenbeinküste startete 2012 als Nachfolgerin von Air Ivoire. Vom Drehkreuz Abidjan fliegt sie durch West- und Zentralafrika – und seit 2025 mit dem A330neo auch nach Paris.
NetzwerkAir Sénégal
Die staatliche Airline Senegals fliegt seit 2018 ab Dakar-Blaise Diagne, war erster afrikanischer Betreiber der A330neo und steckt mitten in einem Umbau mit kleinerem Netz und neuen Flugzeugtypen.
NetzwerkAir Peace
Nigerias größte Airline aus Lagos: Boeing 777 nach London-Gatwick, Embraer E195-E2 im Regionalnetz, dazu eine der letzten großen Flotten der Boeing 737 Classic – mit 5N-Kennzeichen am Heck.
NetzwerkRwandAir
Die staatliche Airline Ruandas fliegt vom Drehkreuz Kigali aus mit einer gemischten Flotte aus Airbus A330, Boeing 737-800, CRJ900 und Dash 8-400 – auf der Langstrecke bis nach Brüssel, London und Paris.
NetzwerkKenya Airways
Kenias Flag Carrier aus Nairobi: einzige afrikanische Airline in SkyTeam, Langstrecke mit der Boeing 787-8, Regionalnetz mit Embraer E190 und der Schriftzug „Pride of Africa“ am Rumpf.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
AllianzStar Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
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