Das Wichtigste in Kürze
- Mittlere Größe der CitationJet-Reihe: Die CJ3 (Model 525B) sitzt zwischen CJ2 und CJ4 und ist ein klassischer Light Jet für bis zu neun Insassen.
- Gerader Flügel: Anders als die CJ4 hat die CJ3 einen ungepfeilten Flügel ohne Winglets – damit trennst du die beiden auch auf Distanz.
- Im Tracking als C25B: CJ2 läuft als C25A, CJ4 als C25C. Die Codes helfen dir beim Filtern.
- Drei Generationen: CJ3 mit Pro-Line-21-Cockpit (ab 2004), CJ3+ mit Garmin G3000 (ab 2014) und die CJ3 Gen2, die seit Anfang 2026 ausgeliefert wird. Die Gen3 mit Emergency Autoland ist in Erprobung.
- Ein Pilot genügt: Die CJ3 ist für den Ein-Pilot-Betrieb ausgelegt und bei Eignern beliebt, die selbst fliegen.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Hersteller | Cessna (seit 2014 Marke von Textron Aviation), Wichita, Kansas |
|---|---|
| Offizielle Bezeichnung | Model 525B (Marktnamen CJ3, CJ3+, CJ3 Gen2) |
| Familie | CitationJet (525, CJ1/M2, CJ2, CJ3, CJ4) |
| Klasse | Light Jet |
| ICAO-Typcode | C25B (Wirbelschleppenkategorie L) |
| Vorstellung | September 2002 auf der NBAA-Messe |
| Erstflug | 17. April 2003 |
| Zulassung (FAA) | Oktober 2004, erste Auslieferungen ab Dezember 2004 |
| CJ3+ | zugelassen 2014, Garmin-G3000-Cockpit |
| Besatzung | 1 oder 2 Piloten (für Ein-Pilot-Betrieb ausgelegt) |
| Insassen | bis zu 9 laut aktueller Herstellerangabe |
| Triebwerke | 2 × Williams International FJ44-3A am Heck, je rund 12,5 kN Schub |
| Länge | rund 15,6 m |
| Spannweite | 16,26 m |
| Höhe | rund 4,6 m |
| Kabine | 4,78 m lang, 1,47 m breit, 1,45 m hoch |
| Max. Startgewicht | 6.291 kg |
| Reichweite (Herstellerangabe) | 2.040 NM / rund 3.780 km |
| Max. Reisegeschwindigkeit | 416 Knoten (rund 770 km/h) |
| Max. Flughöhe | 45.000 ft |
| Startstrecke | rund 970 m (Herstellerangabe) |
| Status | in Produktion als CJ3 Gen2, CJ3 Gen3 in Flugerprobung (Stand Oktober 2026) |
Erkennungsmerkmale
Hast du wirklich diesen Flugzeugtyp vor dir?
- Gerader, ungepfeilter Flügel ohne Winglets – das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zur CJ4 und zur Phenom 300
- T-Leitwerk und zwei Triebwerke am Heck, wie bei der gesamten CitationJet-Familie
- Schlanker, gestreckter Rumpf mit relativ kleinen, runden Kabinenfenstern
- Lange, spitz zulaufende Nase mit seitlicher Gepäckklappe
- Flügel tief unter dem Rumpf angesetzt, mit deutlich sichtbarer V-Stellung
- Länger als die CJ2, aber kürzer und schlanker als die CJ4
Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein kleiner, schlanker Jet rollt zum General-Aviation-Vorfeld: T-Leitwerk, zwei Triebwerke am Heck, und die Flügel stehen fast rechtwinklig vom Rumpf ab. Gut möglich, dass du gerade eine Cessna Citation CJ3 vor dir hast. Sie ist seit 2004 auf dem Markt und gehört zu den Light Jets, die du an Business-Aviation-Plätzen in ganz Europa regelmäßig siehst. Weil die CitationJet-Familie aber aus mehreren sehr ähnlichen Modellen besteht, lohnt sich ein genauer Blick. Hier erfährst du, wie die CJ3 entstanden ist, welche Versionen es gibt und woran du sie von CJ2, CJ4 und Phenom 300 unterscheidest.
Citations sauber auseinanderhalten
Mit Planetrack postest du jede Sichtung mit Foto, Flugzeugtyp, Kennzeichen, Airline bzw. Betreiber, Flughafen und Spot und sammelst CJ2, CJ3 und CJ4 in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Was ist die Cessna Citation CJ3?
Die CJ3 ist das mittlere Modell der CitationJet-Reihe von Cessna. Offiziell trägt sie die Typbezeichnung Model 525B, „CJ3“ ist der Marktname. Sie gehört zur Klasse der Light Jets: größer als Very Light Jets wie die Citation Mustang oder die Phenom 100, aber klar unterhalb von Midsize-Jets wie der Citation XLS.
Die Wurzeln reichen zurück in die späten 1980er-Jahre. Cessna stellte 1989 die ursprüngliche CitationJet (Model 525) vor, die 1991 erstmals flog und ab 1993 ausgeliefert wurde. Aus ihr entstanden schrittweise die CJ1, die gestreckte CJ2 (Model 525A) und schließlich die CJ3 als noch einmal verlängerte Version. Später folgte mit der CJ4 (Model 525C) das bislang größte Mitglied der Familie.
Vorgestellt wurde die CJ3 im September 2002 auf der US-Fachmesse NBAA. Der erste Prototyp hob am 17. April 2003 ab, im Oktober 2004 folgte die Zulassung durch die US-Luftfahrtbehörde FAA, und ab Dezember 2004 gingen die ersten Maschinen an Kunden. Gebaut wird der Typ in Wichita, Kansas, dem traditionellen Cessna-Standort. Seit 2014 gehört Cessna zusammen mit Beechcraft zu Textron Aviation.
Das Konzept ist klar umrissen: genug Kabine und Reichweite für Geschäftsreisen über mittlere Distanzen, kurze Pisten und ein Cockpit, das ein einzelner Pilot beherrschen kann. Gerade Eigner, die selbst im linken Sitz Platz nehmen, schätzen das. Im gewerblichen Einsatz fliegen je nach Vorschriften und Betreiber oft zwei Piloten.
Die CitationJet-Familie im Überblick
Wer die CJ3 sicher bestimmen will, muss ihre Geschwister kennen. Alle teilen sich das Grundlayout mit Hecktriebwerken und T-Leitwerk, unterscheiden sich aber in Länge, Flügel und Triebwerk.
| Modell | Typbezeichnung | ICAO-Code | Flügel | Einordnung |
|---|---|---|---|---|
| CitationJet, CJ1, CJ1+, M2 | Model 525 | C525 | gerade | kleinstes Familienmitglied |
| CJ2, CJ2+ | Model 525A | C25A | gerade | gestreckte CJ1 |
| CJ3, CJ3+, CJ3 Gen2 | Model 525B | C25B | gerade | nochmals gestreckt, größerer Flügel |
| CJ4 | Model 525C | C25C | leicht gepfeilt | größtes Modell, stärkere Triebwerke |
Laut den verfügbaren Lieferübersichten wurden zwischen Ende 2004 und Frühjahr 2018 rund 500 CJ3 und CJ3+ ausgeliefert. Seitdem ist die Zahl weiter gewachsen. Die CJ3 ist damit kein Exot, sondern ein fester Bestandteil der europäischen Business-Aviation-Szene. Spannend wird sie, wie bei allen Businessjets, über die Kennzeichen: Private Eigner, Charterfirmen und Unternehmen aus ganz Europa sorgen für viel Abwechslung im Logbuch.
Die Versionen der CJ3
Von außen hat sich die CJ3 seit 2004 kaum verändert. Im Cockpit und in der Kabine hat Cessna den Typ aber mehrfach überarbeitet.
CJ3 (2004)
Die erste Serienversion fliegt mit zwei Williams International FJ44-3A am Heck, die jeweils rund 12,5 kN Schub liefern. Im Cockpit steckt ein Rockwell Collins Pro Line 21 mit großen Bildschirmen. Der Flügel ist gegenüber der CJ2 vergrößert, der Rumpf verlängert. Damit wuchsen Kabine, Tankvolumen und Reichweite.
CJ3+ (2014)
Die CJ3+ erhielt 2014 ihre Zulassung. Das Kernstück ist ein neues Cockpit: Statt Pro Line 21 kommt das Garmin G3000 mit Touchscreen-Bedienung zum Einsatz. In der Kabine gab es neue Sitze mit klappbaren Armlehnen. Triebwerke und Abmessungen blieben gleich.
CJ3 Gen2 (2026)
Im Oktober 2025 meldete Textron Aviation die FAA-Zulassung der CJ3 Gen2, im Januar 2026 übernahmen die ersten Kunden ihre Maschinen. Die Gen2 bringt Garmin-Autothrottles, die den Schub automatisch regeln, rund 4,5 Zoll (gut elf Zentimeter) mehr Beinfreiheit für die Piloten und eine frei konfigurierbare Kabine. Standard sind neun Passagierplätze, optional gibt es eine Variante mit acht Plätzen und mehr Stauraum.
CJ3 Gen3 (in Erprobung)
Bereits im Oktober 2024 hatte Textron Aviation die nächste Generation angekündigt. Die CJ3 Gen3 erhält Garmin Emergency Autoland: Fällt der Pilot aus, kann ein Passagier per Knopfdruck eine automatische Landung auslösen. Das System wählt einen geeigneten Flughafen, spricht mit der Flugsicherung, landet den Jet und bringt ihn zum Stillstand. Der Prototyp absolvierte im Sommer 2026 in Wichita seinen Erstflug. Laut Textron folgt die Gen3 auf die CJ4 Gen3, als Ziel nannte der Hersteller 2027. Wann genau die ersten Maschinen ausgeliefert werden, hängt von der Zulassung ab.
| Version | Cockpit | Besonderheit | Zeitraum |
|---|---|---|---|
| CJ3 | Rockwell Collins Pro Line 21 | Erstversion, FJ44-3A | ab 2004 |
| CJ3+ | Garmin G3000 | neue Kabinensitze | ab 2014 |
| CJ3 Gen2 | Garmin G3000 | Autothrottles, mehr Beinfreiheit, neue Kabine | ab 2026 |
| CJ3 Gen3 | Garmin G3000 | Emergency Autoland | in Erprobung (Stand Oktober 2026) |
C25B im Tracking filtern
Alle CJ3-Versionen teilen sich den ICAO-Typcode C25B. Ob eine Maschine eine frühe CJ3, eine CJ3+ oder eine Gen2 ist, verrät dir erst das Kennzeichen. Wie die Codes aufgebaut sind, erklärt der Beitrag ICAO-Typcodes erklärt.
So erkennst du die CJ3
Die Grundform teilt die CJ3 mit vielen Light Jets: zwei Triebwerke am Heck, ein T-Leitwerk und ein tief angesetzter Flügel. Der Unterschied liegt im Flügel selbst. Er ist nicht gepfeilt und endet ohne Winglets, dazu hat er eine deutlich sichtbare V-Stellung. Von unten oder schräg vorn wirkt die CJ3 dadurch fast wie ein Turboprop mit Jettriebwerken – ein Eindruck, der bei modernen Businessjets selten geworden ist.
Der Rumpf ist schlank und gestreckt, die Kabinenfenster sind eher klein und rund. Die Nase läuft lang und spitz zu und enthält ein Gepäckfach mit seitlicher Klappe. Wer die CJ2 kennt, sieht die Familienähnlichkeit sofort: gleiche Linienführung, aber die CJ3 ist länger und hat mehr Spannweite.
Layout prüfen
Hecktriebwerke, T-Leitwerk, kompakter Rumpf: Du bist bei den Light Jets.
Flügel ansehen
Ein gerader, ungepfeilter Flügel ohne Winglets spricht für die CitationJet-Familie bis zur CJ3. Leichte Pfeilung deutet auf eine CJ4.
Länge einschätzen
Wirkt der Rumpf im Verhältnis zum Flügel lang und schlank, ist es eher eine CJ3 als eine CJ1 oder CJ2.
Kennzeichen bestätigen
Typcode C25B im Tracking oder ein Blick in die Registerdatenbank klärt die Frage endgültig.
Wie du Flügelspitzen-Formen auf Distanz liest, erklärt der Beitrag Winglets, Sharklets und Raked Wingtips erkennen. Für den Blick auf Nase und Cockpitfenster hilft der Guide Flugzeugtypen an Nase und Cockpitfenstern erkennen.
Häufige Verwechslungen
Im Light-Jet-Segment ähneln sich viele Muster. Diese Tabelle hilft beim Ausschließen.
| Verwechslung | Woran du sie trennst |
|---|---|
| Cessna Citation CJ4 | leicht gepfeilter Flügel, längerer Rumpf, insgesamt wuchtiger |
| Cessna Citation CJ2 | gleiche Bauweise, aber kürzerer Rumpf und kleinere Spannweite – sicher nur über Kennzeichen oder C25A |
| Citation Mustang | deutlich kleiner und kürzer, Very Light Jet |
| Embraer Phenom 300 | gepfeilte Flügel mit nach oben gezogenen Winglets, rundlicherer Rumpf mit großen Fenstern |
| Pilatus PC-24 | ebenfalls gerader Flügel, aber höherer Rumpf und große Frachttür hinten links |
| HondaJet | Triebwerke auf Pylonen über den Flügeln statt am Heck |
| Learjet 75 | Winglets, sehr schlanker Rumpf mit langer Nase und gepfeiltem Flügel |
| Citation XLS | gerader Flügel, aber kein T-Leitwerk, sondern Kreuzleitwerk und deutlich größerer Rumpf |
Die heikelste Verwechslung ist die CJ2: Gleiche Flügelform, gleiche Hecktriebwerke, gleiches Leitwerk. Ohne Vergleichsbild ist der Längenunterschied schwer zu schätzen. Hier ist das Kennzeichen dein bester Freund. Wie du ein Flugzeug über Kennzeichen oder Hex-Code findest, erklärt der Beitrag Flugzeug per Kennzeichen verfolgen. Einen breiteren Überblick über das Segment bietet Businessjet-Typen unterscheiden.
Schnellbestimmung: kleiner Jet mit Hecktriebwerken
Cessna Citation CJ3
Gerader Flügel und schlanker Rumpf passen zur CJ3. Prüf das Kennzeichen, um sie sicher von der kürzeren CJ2 zu trennen.
Cessna Citation CJ4
Die leichte Flügelpfeilung ist das Markenzeichen der CJ4. Sie ist das größte Modell der CitationJet-Familie.
Embraer Phenom 300
Winglets und großer, rundlicher Rumpf sprechen für die Phenom 300 – den häufigsten Konkurrenten der CJ3.
Wo du die CJ3 antriffst
Die CJ3 ist ein typisches Flugzeug für Eigner, Unternehmen und Charterfirmen. Feste Strecken gibt es nicht, du findest sie dort, wo Business Aviation stattfindet. In der Schweiz ist der Flughafen Genf eine der ersten Adressen; von der Aussichtsterrasse hast du das Geschehen gut im Blick, Tipps dazu liefert der Planespotting-Guide Genf. Auch am Flughafen Zürich sind Light Jets regelmäßig unterwegs, etwa vom Butzenbüel aus zu sehen.
Im Winter lohnen sich Alpenflughäfen. Am Flughafen Salzburg bringen Wochenenden in der Skisaison viele Businessjets, die Besucherterrasse ist dafür ein bequemer Standpunkt. Im Sommer verlagert sich der Verkehr an die Küsten, etwa nach Nizza. Und wer die Business-Aviation-Hochburg Europas sehen will, plant einen Besuch in Paris-Le Bourget ein.
Ein Vorteil der CJ3 für Spotter: Dank kurzer Start- und Landestrecken von rund 970 beziehungsweise 840 Metern laut Hersteller kommt sie auch auf kleinere Regionalflughäfen. Wer in der Nähe eines solchen Platzes wohnt, hat oft bessere Chancen, als er denkt. Wie du dort am besten vorgehst, erklärt der Beitrag General Aviation spotten.
| Ort | Trefferchance | Warum |
|---|---|---|
| Genf | hoch | eine der wichtigsten Business-Aviation-Drehscheiben Europas |
| Paris-Le Bourget | hoch | reiner Business-Aviation-Flughafen |
| Salzburg (Winter) | mittel bis hoch | Skisaison bringt viele Privatjets |
| Zürich | mittel | Businessjets neben dem Linienverkehr |
| Regionale Plätze | wechselnd | kurze Pisten reichen der CJ3, aber unregelmäßige Bewegungen |
Bewegungen sind kaum planbar
Businessjets fliegen nach Bedarf, nicht nach Flugplan. Prüf kurz vor deiner Tour im Tracking, ob eine C25B im Anflug ist, statt dich auf ältere Beobachtungen zu verlassen.
Keine CJ3 mehr verpassen
Richte Sichtungs-Alarme für Typen oder Kennzeichen ein: Planetrack benachrichtigt dich, wenn eine CJ3 an deinem Flughafen anfliegt oder landet. Fehlt sie dir noch, setzt du sie auf die Wunschliste in deinem Hangar. Planetrack startet bald – hier geht’s zur Warteliste.
Spotting-Tipps für Light Jets
Die CJ3 ist klein. Am Business-Aviation-Vorfeld steht sie oft weit weg, zwischen größeren Jets versteckt. Ein paar Punkte helfen dir zu guten Bildern.
Brennweite einplanen
Mit rund 15,6 Metern Länge füllt die CJ3 das Bild viel später als ein Airliner. Nimm lieber etwas mehr Brennweite mit.
Seitenprofil für den Flügel
Der gerade Flügel ist ihr Erkennungszeichen. Schräg von unten oder im Profil kurz nach dem Abheben zeigt er sich am besten.
Kennzeichen lesbar halten
Bei Businessjets ist das Kennzeichen am Rumpf hinten oft das wichtigste Detail. Achte darauf, dass es scharf und nicht verdeckt ist.
Licht im Rücken
Viele Businessjets sind weiß lackiert. Mit flachem Licht von hinten behältst du Zeichnung im Rumpf und vermeidest ausgefressene Flächen.
Wann das Licht an deinem Spot passt, berechnest du vorab mit dem Guide Sonnenstand planen für deinen Fotospot. Mehr zu Kennzeichensystemen findest du in Flugzeugkennzeichen verstehen, speziell zu deutschen Registrierungen und ihren Gewichtsklassen im Beitrag Deutsche Luftfahrzeugkennzeichen. Ob du an deinem Standpunkt überhaupt fotografieren darfst, klärt Ist Planespotting erlaubt?. Und einen allgemeinen Einstieg in das Segment gibt der Beitrag Businessjets spotten.
Bereit für deine Businessjet-Session?
- Ich habe im Tracking nach C25B und verwandten Codes gefiltert.
- Ich weiß, wo am Flughafen das General-Aviation-Vorfeld liegt.
- Ich kenne die voraussichtliche Betriebsrichtung.
- Mein Standpunkt ist öffentlich zugänglich und erlaubt.
- Die Brennweite reicht auch für kleine Jets auf Distanz.
Häufige Fehler bei der Bestimmung
Es spricht für die CJ3, wenn …
- ein kleiner Jet mit T-Leitwerk und Hecktriebwerken einen geraden Flügel ohne Winglets hat
- der Rumpf schlank und gestreckt wirkt
- dein Tracking den Code C25B anzeigt
Sieh genauer hin, wenn …
- der Rumpf auffällig kurz wirkt – dann kann es eine CJ2 oder CJ1/M2 sein
- du den Flügel nur frontal siehst und die Pfeilung nicht beurteilen kannst
- du CJ3, CJ3+ und Gen2 trennen willst – das klappt nur über das Kennzeichen
Es ist keine CJ3, wenn …
- der Flügel gepfeilt ist oder Winglets trägt
- die Triebwerke über den Flügeln sitzen
- das Leitwerk kein T-Leitwerk ist, sondern ein Kreuzleitwerk
Wie besonders deine Sichtung ist, hängt am Ende vom Kennzeichen ab. Eine CJ3 mit exotischer Registrierung von außerhalb Europas ist spannender als die zehnte Maschine desselben Charterbetreibers. Wie du das einschätzt, steht im Beitrag Wie selten ist meine Sichtung?.
Fazit
Die Citation CJ3 ist der Light Jet für Spotter, die genau hinsehen. Auf den ersten Blick wirkt sie wie viele andere kleine Jets, doch der gerade Flügel ohne Winglets trennt sie schnell von Phenom 300 und CJ4. Die eigentliche Herausforderung bleibt die Abgrenzung zur kürzeren CJ2 – hier entscheiden Typcode und Kennzeichen. Mit der Gen2 ist die CJ3 seit 2026 in einer neuen Version im Dienst, die Gen3 mit Emergency Autoland ist in der Erprobung. Der Typ bleibt also noch lange ein vertrauter Anblick auf europäischen Vorfeldern.
Kurzfazit
T-Leitwerk, Hecktriebwerke, gerader Flügel ohne Winglets und ein schlanker Rumpf: Das ist die Citation CJ3. Wer sie gezielt sucht, filtert nach C25B und plant Business-Aviation-Plätze wie Genf, Le Bourget oder Salzburg in der Skisaison ein.
Zusammenfassung
- Die Cessna Citation CJ3 ist ein zweistrahliger Light Jet aus Wichita mit Hecktriebwerken, T-Leitwerk und geradem Flügel.
- Sie flog erstmals im April 2003 und wird seit Ende 2004 ausgeliefert. Die CJ3+ brachte 2014 das Garmin-G3000-Cockpit, die CJ3 Gen2 ist seit Januar 2026 im Dienst.
- Mit rund 2.040 NM Reichweite und bis zu neun Insassen deckt sie typische Geschäftsreisen innerhalb Europas ab.
- Spotter erkennen sie am geraden Flügel ohne Winglets, am schlanken Rumpf und am Typcode C25B im Tracking.
Häufige Fragen
Was ist die Cessna Citation CJ3?
Ein zweistrahliger Light Jet aus der CitationJet-Familie von Cessna, offiziell als Model 525B zugelassen. Sie bietet Platz für bis zu neun Insassen, kann von einem einzelnen Piloten geflogen werden und erreicht laut Hersteller eine Reichweite von rund 2.040 nautischen Meilen.
Welchen ICAO-Typcode hat die CJ3?
CJ3, CJ3+ und CJ3 Gen2 laufen alle unter C25B. Die kleinere CJ2 hat den Code C25A, die größere CJ4 den Code C25C. CitationJet, CJ1 und M2 teilen sich C525.
Wie unterscheide ich CJ3 und CJ4?
Am Flügel: Die CJ4 hat einen leicht gepfeilten Flügel, der von der Citation Sovereign abgeleitet ist. Die CJ3 fliegt mit einem geraden Flügel. Dazu ist die CJ4 länger, schwerer und hat stärkere FJ44-4A-Triebwerke.
Wie unterscheide ich CJ3 und CJ2?
Beide haben gerade Flügel und sehen sich sehr ähnlich. Die CJ3 ist eine weitere Streckung der CJ2 mit längerer Kabine, größerem Flügel und stärkeren Triebwerken. Auf dem Foto hilft das Längenverhältnis, sicher bist du aber erst mit dem Kennzeichen oder dem Typcode C25A bzw. C25B.
Was ist der Unterschied zwischen CJ3 und CJ3+?
Die CJ3+ wurde 2014 zugelassen und bekam statt des Rockwell-Collins-Cockpits Pro Line 21 ein Garmin G3000 mit Touch-Bedienung sowie neue Kabinensitze. Triebwerke und Grundmaße blieben gleich. Von außen sind die beiden praktisch nicht zu unterscheiden.
Was ist die CJ3 Gen2?
Die aktuelle Serienversion. Textron Aviation meldete im Oktober 2025 die FAA-Zulassung, im Januar 2026 übernahmen die ersten Kunden ihre Maschinen. Neu sind unter anderem Garmin-Autothrottles, rund elf Zentimeter mehr Beinfreiheit im Cockpit und eine frei konfigurierbare Kabine.
Was ist die CJ3 Gen3?
Die nächste Generation, die Textron Aviation im Oktober 2024 vorgestellt hat. Wichtigste Neuerung ist Garmin Emergency Autoland, das den Jet bei Ausfall des Piloten selbstständig landen kann. Der Prototyp flog im Sommer 2026, der Hersteller nannte 2027 als Ziel für die Indienststellung.
Wo sehe ich die CJ3 in der Schweiz, Österreich oder Deutschland?
Überall, wo Business Aviation stattfindet: in Genf und Zürich, im Winter an Alpenflughäfen wie Salzburg, dazu an vielen regionalen Plätzen mit ausreichend langer Piste. Ein Tracking-Filter auf C25B zeigt dir, ob gerade eine CJ3 im Anflug ist.
Cessna Citation CJ3/CJ3+ sammeln statt nur sehen
Foto mit Kennzeichen, Typ, Flughafen und Spot posten, den Typ in deinem Hangar abhaken und per Alarm erfahren, wann ein gesuchtes Kennzeichen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
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Leicht gepfeilter Flügel, T-Leitwerk, zwei kräftige Williams-Triebwerke am Heck: Die Citation CJ4 ist das größte Mitglied der CitationJet-Familie. So erkennst du sie und trennst sie sicher von CJ3, Phenom 300 und Co.
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BusinessjetCessna Citation Excel/XLS
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Seit Jahren der meistausgelieferte Light Jet der Welt: Die Phenom 300 fliegt bei NetJets, Charterfirmen und Eignern, die selbst im Cockpit sitzen. So erkennst du sie und so findest du sie in Europa.
BusinessjetEmbraer Phenom 100
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BusinessjetPilatus PC-24
Ein Businessjet, der auf Gras, Kies und Schnee landen darf und eine Frachttür wie ein Lieferwagen hat: Der Pilatus PC-24 aus der Schweiz ist ein Sonderling unter den Jets. So erkennst du ihn.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Textron Aviation
Skyhawk auf dem Flugplatz, Citation am Businessjet-Terminal, King Air beim Rettungsdienst, Caravan im Frachtnetz von FedEx: Hinter all diesen Mustern steht Textron Aviation aus Wichita. Hier erfährst du, wie Cessna, Beechcraft und Hawker unter ein Dach kamen, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
FlughafenFlughafen Genf
Zweitgrößter Flughafen der Schweiz mit nur einer Piste – dafür der längsten des Landes. Genf lebt von easyJet, SWISS und einer der stärksten Business-Aviation-Szenen Europas. Mit der kostenlosen Terrasse Panorama und dem Bahnhof direkt am Terminal ist er außerdem eines der bequemsten Spotting-Ziele der Schweiz.
FlughafenFlughafen Zürich
Der größte Flughafen der Schweiz hat drei Pisten in drei Richtungen, ein Betriebskonzept, das mit Uhrzeit und Wetter wechselt, und ein offizielles Netz von Spotterpunkten rund um den Zaun. Wer die Konzepte kennt, steht in Zürich fast immer am richtigen Ort.
FlughafenFlughafen Salzburg
Österreichs zweitgrößter Flughafen hat nur eine Piste, einen Anflug fast immer von Norden über Bayern und einen Wintersamstag, der aus dem ruhigen Regionalflughafen einen der spannendsten Charterplätze der Alpen macht – mit Hangar-7 und Bergkulisse als Zugabe.
Wo du die Cessna Citation CJ3/CJ3+ siehst
Konkrete Standpunkte mit Betriebsrichtung, Lichtzeiten, Koordinaten und einer ehrlichen Einschätzung, ob sich die Anreise lohnt.
Aussichtsterrasse Flughafen Genf
Im vierten Stock von Terminal 1 schaust du über das Vorfeld auf die längste Piste der Schweiz und die Jurakette dahinter. Die Terrasse Panorama kostet nichts, du kommst ohne Sicherheitskontrolle hinein – und dank Business-Aviation, easyJet-Basis und Langstreckengästen wird es selten langweilig. Einziger Haken: Sie ist nur von Mitte März bis Ende Oktober offen.
SpotterhügelButzenbüel und Spotterhügel am Flughafen Zürich
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