Das Wichtigste in Kürze
- Lauda Europe ist eine maltesische Airline der Ryanair Group mit Sitz in Pietà und gehört keiner Allianz an.
- Codes: IATA LW, ICAO LDA, Rufzeichen „BEAUFORT“.
- Einziger Airbus-Betreiber der Group: Laut Ryanair sind 26 Airbus A320 mit je 180 Sitzen im Einsatz.
- Wet Lease statt eigener Marke: Die meisten Flüge laufen unter FR-Flugnummern von Ryanair.
- Erbe von Niki und Laudamotion: Lauda Europe hat 2020 Flotte und Betrieb der österreichischen Lauda übernommen.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | LW |
|---|---|
| ICAO-Code | LDA |
| Rufzeichen | BEAUFORT |
| Drehkreuze | VIE, PMI, ZAG |
| Geschäftsmodell | Wet-Lease- und Charter-Airline, fliegt überwiegend im Auftrag von Ryanair |
| Sitz | Pietà, Malta |
| Gegründet | Januar 2019 als Beaufort Limited, seit Juli 2020 Lauda Europe, Flugbetrieb seit September 2020 |
| Konzern | Ryanair Holdings – Schwester von Ryanair DAC, Malta Air, Buzz und Ryanair UK |
| Vorgänger | Österreichische Lauda (bis 2019 Laudamotion), Betrieb Ende Oktober 2020 eingestellt |
| Basen (Stand 2026) | Wien (VIE), Palma de Mallorca (PMI), Zagreb (ZAG), im Sommer zusätzlich Zadar (ZAD) |
| Allianz | keine |
| Flotte (laut Ryanair, Stand Oktober 2026) | 26 Airbus A320 mit je 180 Sitzen |
| Kennzeichen | maltesisch, Präfix 9H- |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Lauda Europe?
- Ein Airbus A320 mit Ryanair-Flugnummer – das ist innerhalb der Group fast immer Lauda Europe
- Maltesisches Kennzeichen mit 9H- am Rumpfheck
- Auf dem Flugtracker steht der ICAO-Code LDA statt RYR
- Im Funk meldet sich die Crew mit dem Rufzeichen „BEAUFORT“
- Flugnummer beginnt meist mit FR, weil Lauda Europe im Wet Lease für Ryanair fliegt
- A320 der ersten Generation mit vergleichsweise schlanken Triebwerken – keine A320neo
Ein Airbus in einer Ryanair-Rotation? Wer an europäischen Flughäfen spottet, stolpert früher oder später über genau diesen Widerspruch. Die Auflösung heißt fast immer Lauda Europe: eine maltesische Airline, die zur Ryanair Group gehört, Airbus A320 fliegt und dabei meist unter Ryanair-Flugnummern unterwegs ist. Für Passagiere ist das kaum der Rede wert – für dich als Spotter ist es eine eigene Airline mit eigener Geschichte, eigenem Code und eigenem Kennzeichen-Präfix.
Jeden Lauda-A320 sauber im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und setzt fehlende 9H-Kennzeichen auf deine Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Lauda Europe im Überblick
Lauda Europe ist eine Airline mit Sitz in Pietà auf Malta und gehört zur Ryanair Holdings. Sie selbst beschreibt sich als maltesische Gesellschaft für Wet Lease und Charter mit einer Flotte aus Airbus A320. In der Praxis heißt das: Lauda Europe stellt Flugzeuge und Crews, und Ryanair verkauft die Tickets und vergibt die Flugnummern. Wie dieses Modell funktioniert, erklärt der Artikel Wet Lease erklärt.
Gesellschaftsrechtlich ist das Unternehmen jünger, als der Name vermuten lässt. Gegründet wurde es im Januar 2019 als Beaufort Limited, im Juli 2020 kam die Umbenennung in Lauda Europe, und im September 2020 nahm die Airline den Flugbetrieb auf. Kurz darauf, Ende Oktober 2020, gingen Flotte und Betrieb der österreichischen Lauda auf die maltesische Gesellschaft über.
Eine Allianz gibt es nicht, ein klassisches Drehkreuz ebenso wenig. Stattdessen verteilt sich die Flotte auf Basen: Nachschlagewerke nennen für 2026 Wien, Palma de Mallorca und Zagreb, im Sommer zusätzlich Zadar.
Von Niki über Laudamotion zu Lauda Europe
Die Vorgeschichte erklärt, warum ausgerechnet in der Boeing-lastigen Ryanair Group eine Airbus-Flotte fliegt. Sie beginnt in Österreich – und mit einem bekannten Namen.
2016: Laudamotion
Der frühere Formel-1-Weltmeister Niki Lauda übernimmt die Charterfirma Amira Air vollständig und benennt sie in Laudamotion um.
2018: Start mit Niki-Flugzeugen
Nach der Insolvenz der Airbus-Airline Niki erhält Laudamotion im Januar den Zuschlag. Ende März startet der Linienverkehr; im selben Jahr steigt Ryanair ein und übernimmt bis Dezember alle Anteile.
2019/2020: Lauda
Im März 2019 wird aus Laudamotion schlicht Lauda. Ab Juni 2020 fliegen die A320 unter Ryanair-Flugnummern – Lauda wird zum konzerneigenen Wet-Lease-Partner.
Ende 2020: Lauda Europe
Die österreichische Lauda stellt am 31. Oktober 2020 den Betrieb ein. Flotte und Betrieb gehen an die maltesische Lauda Europe über.
Zwischendurch war bei Laudamotion sogar von einer großen A321neo-Bestellung die Rede. Daraus wurde nichts: Ryanair strich die offenen Airbus-Bestellungen für Lauda, und Michael O’Leary deutete im Mai 2020 an, die Airbus-Flotte über die folgenden Jahre durch Boeing zu ersetzen. Gekommen ist es anders: 2022 kündigte O’Leary an, die A320-Leasingverträge bis 2028 zu verlängern, und 2024 sprach er davon, die Laufzeiten weiter zu strecken. Stand Oktober 2026 fliegt Lauda Europe weiterhin ausschließlich A320.
Ein Name, drei Airlines: Laudamotion beziehungsweise Lauda hat nichts mit der älteren Lauda Air zu tun, die Niki Lauda 1979 gründete und die später in Austrian Airlines aufging. Beim Sortieren historischer Fotos lohnt es sich, die drei auseinanderzuhalten.
Gut zu wissen
Zum Start 2018 übernahm Condor kurzzeitig Vertrieb und Vermarktung für Laudamotion, außerdem flog Laudamotion eine Zeit lang im Wet Lease für Eurowings. Beide Vereinbarungen endeten noch im Frühjahr 2018.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code LW: der eigene Code von Lauda Europe. Du siehst ihn selten, weil die meisten Flüge mit Ryanair-Flugnummer laufen.
- ICAO-Code LDA: steht im Flugplan der Flugsicherung und im Flugtracker – das ist dein wichtigstes Erkennungsmerkmal.
- Rufzeichen BEAUFORT: so meldet sich die Crew im Funk, ein Überbleibsel des ursprünglichen Firmennamens Beaufort Limited.
Der Knackpunkt ist die Trennung zwischen vermarktender und durchführender Airline. Auf der Anzeigetafel steht ein FR-Flug, im Funk und im Tracker aber BEAUFORT bzw. LDA. Warum Flugnummer und Rufzeichen auseinanderfallen können, erklärt der Artikel Callsign oder Flugnummer?; die Grundlagen zu den Codes findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Tracker richtig lesen
Suchst du gezielt Lauda Europe, filtere im Tracker nach dem ICAO-Code LDA statt nach FR-Flugnummern. Mit Planetrack legst du dir für die Airline einen Sichtungs-Alarm an und wirst benachrichtigt, sobald ein Lauda-A320 deinen Flughafen anfliegt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Flotte: 26 Airbus A320
Die Flotte ist schnell erzählt – und gerade deshalb so markant. Laut der Flottenübersicht von Ryanair (Stand Oktober 2026) sieht sie so aus:
| Typ | Anzahl | Sitze | Herkunft | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A320 (erste Generation) | 26 | 180 | übernommen von Lauda/Laudamotion | Einziger Airbus-Typ der Ryanair Group |
Es handelt sich um den klassischen Airbus A320 der ersten Generation, nicht um die neuere A320neo. Die Maschinen sind entsprechend nicht mehr jung: Die deutschsprachige Wikipedia gab das Durchschnittsalter im Frühjahr 2025 mit gut 17 Jahren an. Mit 180 Sitzen ist der A320 in einer einzigen Klasse bestuhlt – passend zum Ryanair-Produkt, in dem er fliegt. Hersteller ist Airbus.
Zum Vergleich: Die übrigen Gesellschaften der Group fliegen die Boeing 737-800 mit 189 und die 737-8200 auf Basis der 737 MAX 8 mit 197 Sitzen. Ein Lauda-A320 bietet also etwas weniger Plätze als die Boeing-Schwestern, die im selben Netz unterwegs sind.
Alle 26 im Blick
Setz die Lauda-Kennzeichen, die dir noch fehlen, auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A320 oder 737? So trennst du Lauda von den Schwestern
Weil Lauda Europe im Ryanair-Netz fliegt, steht ein Lauda-A320 oft direkt neben einer Ryanair-737. Auf dem Vorfeld sind die Unterschiede deutlich, im Anflug auf größere Distanz brauchst du einen geübten Blick. Diese Merkmale helfen – mehr dazu im Guide Airbus und Boeing unterscheiden.
Das spricht für den Lauda-A320
- Runde Nase und Cockpitfenster mit dem typischen Airbus-Knick
- Runde Triebwerkseinläufe, die frei unter dem Flügel hängen
- Höheres Fahrwerk, der Rumpf sitzt sichtbar höher über dem Boden
- Auf Trackern als A320 bzw. A320-200 mit ICAO-Code LDA
Das spricht für eine 737 der Group
- Spitzere Nase und andere Cockpitfenster-Form
- Bei der 737-800 unten abgeflachte Triebwerksverkleidung
- Rumpf sitzt tief, die Triebwerke hängen nah am Boden
- Auf Trackern als B738 oder B38M mit RYR, MAY, RYS oder RUK
Eine zweite Verwechslung lauert innerhalb der Airbus-Familie: Ein A320 der ersten Generation hat deutlich kleinere Triebwerke als die A320neo. Wenn dir an einem Lauda-Flug also auffällig große Triebwerke begegnen, prüf das Kennzeichen noch einmal – dann fliegt vermutlich eine andere Airline.
Woran du Lauda Europe erkennst
Bei der Bemalung lohnt sich ein genauer Blick auf das jeweilige Flugzeug, denn über die Jahre waren unterschiedliche Lackierungen und Titel unterwegs. Verlässlicher als die Farbe ist deshalb die Kombination aus drei Merkmalen:
- Flugzeugtyp: Ein Airbus A320 im Ryanair-Umlauf ist in der Group praktisch ein Alleinstellungsmerkmal.
- Kennzeichen: Die A320 sind in Malta registriert, das Präfix lautet 9H-. Wie Länderpräfixe funktionieren, erklärt der Artikel Länderkennungen an Flugzeugen.
- ICAO-Code: Im Tracker steht LDA – damit ist die Sache eindeutig.
Achtung Verwechslung
Auch Malta Air registriert ihre Flugzeuge mit 9H-. Ein 9H-Kennzeichen allein beweist also noch keinen Lauda-Flug. Erst zusammen mit dem Typ – A320 bei Lauda, Boeing 737 bei Malta Air – oder dem ICAO-Code ist die Zuordnung sicher. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, zeigt der Guide Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Übrigens: Mit KM Malta Airlines fliegt eine weitere Airline mit 9H-Kennzeichen, die nichts mit der Ryanair Group zu tun hat. Spotter mit Malta-Faible haben also gleich mehrere Gesellschaften, die sie über dasselbe Präfix sortieren müssen.
Lauda Europe in Österreich und Deutschland spotten
Wien ist für Spotter aus dem deutschsprachigen Raum die naheliegende Adresse. Am Flughafen Wien sind die Lauda-A320 im Ryanair-Programm stationiert und starten frühmorgens zu ihren ersten Umläufen. Gute Standorte sind der Spotterhügel am Flughafen Wien und die Besucherterrasse Wien. Dort begegnet dir Lauda Europe neben Austrian Airlines – ein guter Vergleich, weil Austrian ebenfalls Airbus der A320-Familie einsetzt.
Palma de Mallorca ist die zweite große Basis. Am Flughafen Palma mischt sich Lauda Europe im Sommer unter eine Flut von Ferienfliegern; hier hilft der Tracker-Filter auf LDA besonders, um die A320 im dichten Verkehr nicht zu übersehen.
In Deutschland hat Lauda Europe keine eigene Basis. Die A320 tauchen trotzdem auf, weil sie im gesamten Ryanair-Netz eingesetzt werden – etwa auf Verbindungen zwischen Palma und deutschen Flughäfen. Welche Maschine auf einer FR-Verbindung tatsächlich fliegt, kann sich von Tag zu Tag ändern.
Gute Chancen auf Lauda Europe, wenn …
- du in Wien, Palma oder Zagreb spottest – im Sommer auch in Zadar
- du früh am Morgen da bist, wenn die Basis-Flugzeuge starten
- im Tracker FR-Flüge mit dem ICAO-Code LDA auftauchen
Prüf es vorher, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen auf einen Lauda-A320 hoffst
- du nach alten Spotterberichten planst – Basen und Einsätze wechseln
Eher kein Lauda-Tag, wenn …
- an deinem Flughafen kaum FR-Flüge im Plan stehen
Für die Planung gilt wie immer: Erst die Betriebsrichtung prüfen, dann den Spot wählen. Wien hat zwei Pisten, und je nach Wind kommen die Anflüge aus völlig unterschiedlichen Richtungen. Wie du das einschätzt, erklärt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Für die ADS-B-Suche nach LDA hilft dir der Artikel zur Flugverfolgung für Spotter.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus, halte Abstand zu Zäunen und Sicherheitsbereichen und lass die Drohne zu Hause. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Lauda Europe mit Lauda Air verwechseln – Lauda Air ist eine ältere Airline, die in Austrian Airlines aufging.
- Jeden FR-Flug für Ryanair DAC halten – bei einem A320 fliegt fast immer Lauda Europe.
- Jedes 9H-Kennzeichen für Lauda halten – Malta Air und KM Malta Airlines nutzen dasselbe Präfix.
- Den Lauda-A320 als A320neo notieren – Lauda fliegt die erste Generation mit kleineren Triebwerken.
- Lauda Europe für eine österreichische Airline halten – Sitz und Registrierung liegen seit 2020 in Malta.
- LW mit dem Code im Tracker gleichsetzen – dort steht meist der ICAO-Code LDA, auf der Anzeigetafel die FR-Flugnummer.
Lauda Europe im Blick behalten
Beobachte einzelne 9H-Kennzeichen oder die ganze Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Lauda Europe ist die Ausnahme in einer Group der Regeln: Wo sonst fast nur Boeing 737 fliegen, setzt die maltesische Tochter ausschließlich Airbus A320 ein – ein Erbe von Niki und Laudamotion. Wer auf Typ, 9H-Kennzeichen und den ICAO-Code LDA achtet, erkennt die Airline auch dann, wenn auf der Anzeigetafel nur eine Ryanair-Flugnummer steht.
Kurzfazit
Lauda Europe (IATA LW, ICAO LDA, Rufzeichen BEAUFORT) ist die maltesische Wet-Lease-Tochter von Ryanair mit 26 Airbus A320. Ein A320 unter FR-Flugnummer mit 9H-Kennzeichen ist fast immer ein Lauda-Flug.
Zusammenfassung
- Lauda Europe erkennst du am einfachsten an der Kombination aus Airbus A320, maltesischem 9H-Kennzeichen und dem ICAO-Code LDA auf dem Tracker.
- Für Passagiere ist es ein Ryanair-Flug, für Spotter eine eigene Airline: Die FR-Flugnummer verrät nicht, wer tatsächlich fliegt.
- Die Geschichte reicht über Laudamotion zurück bis zur Insolvenz von Niki – daher die Airbus-Flotte in einem sonst fast reinen Boeing-Konzern.
- Gute Chancen auf Lauda Europe hast du an den Basen, allen voran in Wien, wo die A320 regelmäßig im Ryanair-Programm unterwegs sind.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Lauda Europe?
Lauda Europe führt den IATA-Code LW und den ICAO-Code LDA, das Rufzeichen im Funk lautet „BEAUFORT“ – angelehnt an den ursprünglichen Firmennamen Beaufort Limited. Im Alltag siehst du den IATA-Code selten, weil die meisten Flüge unter Ryanair-Flugnummern mit FR laufen.
Gehört Lauda Europe zu Ryanair?
Ja. Lauda Europe ist eine Tochter der Ryanair Holdings und damit eine Schwester von Ryanair DAC, Malta Air, Buzz und Ryanair UK. Sie fliegt überwiegend im Wet Lease für Ryanair, also mit eigenen Flugzeugen und eigenen Crews, aber unter Ryanair-Flugnummern und im Ryanair-Vertrieb.
Welche Flugzeuge fliegt Lauda Europe?
Ausschließlich Airbus A320 der ersten Generation. Laut der Flottenübersicht von Ryanair (Stand Oktober 2026) sind es 26 Maschinen mit je 180 Sitzen. Damit ist Lauda Europe der einzige Airbus-Betreiber in einer Group, die sonst fast nur Boeing 737 fliegt.
Warum fliegt eine Ryanair-Tochter Airbus?
Das ist ein Erbe der Vorgänger. Die österreichische Laudamotion übernahm 2018 Teile der insolventen Niki, die Airbus flog, und baute ihre Flotte auf A320 auf. Als Ryanair Lauda übernahm und den Betrieb 2020 nach Malta verlegte, blieben die A320 – 2022 kündigte Ryanair-Chef Michael O’Leary an, die Leasingverträge bis 2028 zu verlängern.
Was ist der Unterschied zwischen Lauda, Laudamotion und Lauda Europe?
Laudamotion war die österreichische Airline mit Sitz in Schwechat, die 2018 mit dem Linienverkehr startete und 2019 in Lauda umbenannt wurde. Ende Oktober 2020 stellte sie den Betrieb ein, ihre Flugzeuge gingen an die maltesische Lauda Europe, die seither fliegt. Nicht zu verwechseln mit der früheren Lauda Air, die später in Austrian Airlines aufging.
Wo kann ich Lauda Europe spotten?
Am verlässlichsten an den Basen: Wien, Palma de Mallorca und Zagreb, im Sommer auch Zadar. Weil die A320 im gesamten Ryanair-Netz eingesetzt werden, tauchen sie aber auch an anderen Flughäfen auf, darunter deutsche Ziele. Ob eine bestimmte FR-Verbindung mit einem Lauda-A320 fliegt, siehst du am ICAO-Code LDA im Flugtracker.
Welches Kennzeichen tragen die Flugzeuge von Lauda Europe?
Als maltesische Airline registriert Lauda Europe ihre A320 in Malta. Die Kennzeichen beginnen deshalb mit 9H-, dem Länderpräfix Maltas. Dasselbe Präfix nutzt auch Malta Air – dort steht aber eine Boeing 737 dahinter.
Lauda Europe im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
Weitere Airlines
Ryanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
NetzwerkKM Malta Airlines
Maltas nationale Airline seit dem 31. März 2024: Nachfolgerin von Air Malta, Heimat am Flughafen Luqa, eine kleine und sehr junge Flotte aus Airbus A320neo – und ein neuer ICAO-Code, der alte Logbücher durcheinanderbringt.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Wien-Schwechat
Größter Flughafen Österreichs und Drehkreuz von Austrian Airlines: zwei sich kreuzende Pisten, ein Terminal 3 im Umbau, starker Low-Cost-Verkehr – und seit dem Aus der Besucherterrasse ein Spotterhügel als wichtigster legaler Standpunkt.
FlughafenFlughafen Palma de Mallorca
Der Ferienflughafen schlechthin: Auf Mallorca landen im Sommer Hunderte Jets am Tag, ein großer Teil davon aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Zwei parallele Bahnen am Rand der Bucht von Palma, Anflüge übers Meer und eine bunte Mischung aus Low-Cost, Charter und Businessjets – nur eine offizielle Besucherterrasse gibt es nicht.
Wo du Lauda Europe vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Spotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Wien
Die lange Dachterrasse auf Terminal 3 war jahrelang der bequemste Spot in Wien – derzeit ist sie wegen der Bauarbeiten an der Süderweiterung geschlossen. Hier liest du, was offiziell bekannt ist und welche legalen Alternativen dir am Flughafen Wien bleiben.
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