Das Wichtigste in Kürze
- Air Arabia ist eine Low-Cost-Airline aus Sharjah, gegründet 2003 und nach eigener Darstellung die erste Billigairline im Nahen Osten.
- Codes: IATA G9, ICAO ABY, Rufzeichen „ARABIA“ – auf dem Tracker suchst du nach ABY.
- Die Flotte besteht nur aus der Airbus-A320-Familie: Ende 2025 waren es laut Airline 90 A320 und A321, darunter neue A320neo und A321LR.
- Air Arabia ist eine Gruppe: Töchter in Abu Dhabi, Ägypten und Marokko sowie die Beteiligung Fly Jinnah in Pakistan fliegen mit eigenen Codes.
- Deutschland wird zum Wachstumsmarkt: München seit Dezember 2025, Frankfurt und Düsseldorf sind ab Dezember 2026 angekündigt.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Air Arabia im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Eine Marke, mehrere Airlines: die Air-Arabia-Gruppe
- 4.Die Flotte: nur Airbus A320-Familie
- 5.ceo oder neo? So unterscheidest du die Generationen
- 6.Woran du Air Arabia erkennst
- 7.Air Arabia in Deutschland und Mitteleuropa
- 8.Spotting-Tipps
- 9.Air Arabia im Vergleich
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | G9 |
|---|---|
| ICAO-Code | ABY |
| Rufzeichen | ARABIA |
| Drehkreuze | SHJ, RKT |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Kurz- und Mittelstreckennetz über ein Drehkreuz |
| Heimatland | Vereinigte Arabische Emirate, Emirat Sharjah |
| Sitz und Drehkreuz | Sharjah International Airport (SHJ), weitere Basis in Ras al-Khaimah (RKT) |
| Gegründet | Februar 2003 – Flugbetrieb seit Oktober 2003 |
| Börse | Börsennotiert am Dubai Financial Market seit 2007 |
| Allianz | keine – Mitglied der Arab Air Carriers Organization (AACO) |
| Flotte (laut Airline, Ende 2025) | 90 Flugzeuge der Airbus-A320-Familie (A320, A320neo, A321, A321neo/LR) ohne kurzfristig geleaste Saisonflugzeuge |
| Bestellung | 120 Airbus aus 2019 – 73 A320neo, 27 A321neo und 20 A321XLR |
| Töchter und Beteiligungen | Air Arabia Abu Dhabi, Air Arabia Egypt, Air Arabia Maroc, Fly Jinnah (Pakistan) |
| Nationalitätskennzeichen | A6- (Vereinigte Arabische Emirate) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Arabia?
- Nur Schmalrumpfjets der Airbus-A320-Familie – kein Großraumjet, keine Boeing
- Die stilisierte Möwe als Markenzeichen am Leitwerk und an den Triebwerken
- Schriftzug air arabia am Rumpf, Rot als prägende Markenfarbe
- Kennzeichen mit A6- bei der Stammgesellschaft; Töchter tragen Kennzeichen ihres Heimatlands
- Flugnummer mit G9, auf Trackern ABY und im Funk das Rufzeichen „ARABIA“
Stand: Oktober 2026 – Neben Emirates, Etihad und flydubai gibt es in den Emiraten eine vierte Airline, die für Spotter immer wichtiger wird: Air Arabia aus Sharjah. Sie gilt als erste Low-Cost-Airline der arabischen Welt, fliegt ausschließlich Airbus der A320-Familie und hat Ableger in mehreren Ländern. Seit Dezember 2025 landet sie täglich in München, Frankfurt und Düsseldorf sind angekündigt. Diese Seite zeigt dir Codes, Flotte, Töchter und die Merkmale, an denen du Air Arabia sicher zuordnest.
Air Arabia im Hangar sammeln
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ und Airline fest – und siehst, welche Air-Arabia-Jets dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air Arabia im Überblick
Air Arabia ist eine Low-Cost-Airline aus dem Emirat Sharjah, das direkt an Dubai grenzt. Gegründet wurde sie im Februar 2003 per Dekret des Herrschers von Sharjah, im Oktober 2003 nahm sie den Flugbetrieb auf. Die Airline war von Beginn an auf niedrige Kosten ausgelegt: eine einheitliche Flotte, schnelle Bodenzeiten, Bordverpflegung nur gegen Bezahlung. Nach eigener Darstellung war sie damit die erste Airline dieser Art im Nahen Osten.
Das Konzept ging früh auf. Schon im ersten Jahr schrieb Air Arabia nach eigenen Angaben schwarze Zahlen, 2007 folgte der Börsengang am Dubai Financial Market. Heute arbeitet die Airline seit Jahren profitabel. Für 2025 meldete sie einen Rekordgewinn von rund 1,8 Milliarden Dirham vor Steuern, 21,8 Millionen Fluggäste und eine Auslastung von 85 Prozent. Im selben Jahr kamen 30 neue Strecken dazu; das Netz der Gruppe umfasste damit laut Airline 219 Ziele.
Firmensitz und Hauptbasis ist der Sharjah International Airport (SHJ), wo die Airline ihre Zentrale direkt auf dem Flughafengelände hat. Dazu kommt eine Basis in Ras al-Khaimah im Norden der Emirate. Wie flydubai arbeitet Air Arabia über ein Drehkreuz: Viele Passagiere steigen in Sharjah um, etwa von Europa nach Indien, Pakistan oder Ostafrika.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code G9: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und in den meisten Flugplänen.
- ICAO-Code ABY: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern.
- Rufzeichen ARABIA: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Anders als bei vielen Airlines lässt sich der ICAO-Code nicht direkt aus dem Namen ableiten: ABY statt etwa „AAR“. Merk ihn dir, wenn du Air Arabia auf dem Tracker suchst. Und wie bei Ryanair gilt: Die Marke Air Arabia steht auf mehreren Gesellschaften, die jeweils eigene Codes nutzen. Was hinter IATA- und ICAO-Kennungen steckt, erklärt der Beitrag zu IATA- und ICAO-Codes.
Tracker richtig lesen
Erscheint ein Flugzeug in Air-Arabia-Farben auf dem Tracker nicht als ABY, sondern als ADY oder RBG, fliegt eine Tochter aus Abu Dhabi oder Ägypten. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Eine Marke, mehrere Airlines: die Air-Arabia-Gruppe
Air Arabia ist früh über die Emirate hinausgewachsen. Statt alle Strecken selbst zu fliegen, hat die Airline in anderen Ländern Gemeinschaftsunternehmen mit lokalen Partnern gegründet. Für Spotter heißt das: Gleiche Optik, aber unterschiedliche Codes, Kennzeichen und Heimatflughäfen.
| Gesellschaft | Land | Basis | Codes | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Air Arabia | VAE | Sharjah, Ras al-Khaimah | G9 / ABY | Stammgesellschaft, seit 2003 |
| Air Arabia Abu Dhabi | VAE | Abu Dhabi | 3L / ADY | Seit 2020, gegründet gemeinsam mit der Etihad-Gruppe |
| Air Arabia Egypt | Ägypten | Alexandria (Borg el-Arab) | E5 / RBG | Flugbetrieb seit 2010 |
| Air Arabia Maroc | Marokko | Casablanca | eigene Codes | Seit 2009, fliegt viel nach Europa |
| Fly Jinnah | Pakistan | Karachi | eigene Codes | Gegründet 2021, Flugbetrieb seit 2022, Partner ist die Lakson Group |
Zwei frühere Ableger sind inzwischen Geschichte: Air Arabia Jordan (2015 bis 2018, entstanden aus einer Beteiligung an Petra Airlines) und Fly Arna in Armenien, die 2024 den Betrieb eingestellt hat.
Für dich als Spotter in Mitteleuropa ist vor allem Air Arabia Maroc interessant. Sie verbindet Marokko mit zahlreichen Städten in Europa und taucht deshalb an Flughäfen auf, die die Stammgesellschaft aus Sharjah gar nicht anfliegt. Ein Air-Arabia-Jet in Westeuropa kommt deshalb oft aus Casablanca, nicht aus den Emiraten. Auch Air Arabia Abu Dhabi lohnt einen eigenen Blick, weil sie die Marke in die Hauptstadt der Emirate bringt – direkt neben Etihad.
Bemalung prüfen
Möwe am Leitwerk und der Schriftzug air arabia zeigen die Gruppe.
Herkunft klären
Kommt der Flug aus Sharjah, Abu Dhabi, Alexandria oder Casablanca? Der Abflugort grenzt die Gesellschaft ein.
Tracker abgleichen
ABY, ADY oder RBG – der ICAO-Code im Tracker bestätigt, wer fliegt.
Kennzeichen notieren
A6- steht für die Emirate, Töchter tragen Kennzeichen ihres Heimatlands. Halte es immer mit fest.
Die Flotte: nur Airbus A320-Familie
Seit dem ersten Tag setzt Air Arabia auf einen einzigen Flugzeugtyp-Baukasten: die A320-Familie von Airbus. Ende 2025 bestand die Flotte laut Airline aus 90 Maschinen der Typen A320 und A321, kurzfristig gemietete Saisonflugzeuge nicht eingerechnet. Allein 2025 kamen neun neue Flugzeuge dazu, darunter fünf A320neo.
| Typ | Rolle bei Air Arabia | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Airbus A320 (ceo) | Rückgrat der Flotte seit 2003 | Kleinere Triebwerke, Sharklets oder klassische Wingtip-Fences |
| Airbus A320neo | Neue Standardmaschine, u. a. auf München | Deutlich größere Triebwerke, immer mit Sharklets |
| Airbus A321 (ceo) | Mehr Sitze auf stark gefragten Strecken | Längerer Rumpf, zusätzliche Türen vor und hinter dem Flügel |
| Airbus A321neo / A321LR | Längere Strecken, seit 2019 im Einsatz | LR mit größerer Reichweite, äußerlich kaum vom A321neo zu trennen |
| Airbus A321XLR | 20 Stück bestellt, erste ab 2027 erwartet | Noch nicht im Einsatz |
Im November 2019 bestellte Air Arabia auf der Dubai Airshow 120 Flugzeuge der A320neo-Familie: 73 A320neo, 27 A321neo und 20 A321XLR. Die Auslieferungen haben sich verzögert, inzwischen kommen die ersten neo-Jets aus diesem Auftrag in die Flotte. Die A321LR fliegt Air Arabia bereits seit 2019 – mit ihr kann die Airline längere Strecken ohne Zwischenstopp fliegen.
Die A321LR fehlt dir noch?
Setz Typen, Airlines oder Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
ceo oder neo? So unterscheidest du die Generationen
Weil Air Arabia beide Generationen nebeneinander fliegt, ist die Unterscheidung die eigentliche Sammleraufgabe. Die Bemalung hilft dir dabei nicht – Triebwerke und Rumpflänge schon.
Das spricht für eine neo
- Deutlich größere, rundliche Triebwerksgondeln
- Immer Sharklets an den Flügelspitzen
- Auf Trackern als A20N bzw. A21N geführt
- Deutlich leiser im Anflug
Das spricht für eine ceo
- Schlankere, kleinere Triebwerksgondeln
- Sharklets oder ältere, kleine Wingtip-Fences
- Auf Trackern als A320 bzw. A321 geführt
Ob A320 oder A321, erkennst du an der Rumpflänge und an den Türen: Die A321 hat vor und hinter dem Flügel je ein zusätzliches Paar großer Türen, die A320 stattdessen kleine Notausgänge über dem Flügel. Eine ausführliche Anleitung findest du in den Beiträgen A320neo oder ceo? und A318 bis A321 sicher auseinanderhalten.
Woran du Air Arabia erkennst
Zum 15. Geburtstag im Oktober 2018 hat Air Arabia ihren Auftritt erneuert. Die bekannte Möwe blieb als Symbol erhalten, wurde aber modernisiert und mit weiter ausgebreiteten Flügeln gezeichnet. Du findest sie am Leitwerk und an den Triebwerken. Am Rumpf steht der Schriftzug air arabia in Kleinbuchstaben, Rot ist die prägende Markenfarbe.
Weil die Töchter fast dieselbe Bemalung tragen, reicht ein Foto vom Leitwerk nicht für eine saubere Zuordnung. Achte zusätzlich auf das Kennzeichen: Die Flugzeuge der Stammgesellschaft und von Air Arabia Abu Dhabi sind in den Emiraten registriert und tragen A6-, die Ableger in Ägypten und Marokko die Kennzeichen ihrer Länder. Wie Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Beitrag Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Achtung Verwechslung
Air Arabia Abu Dhabi und Air Arabia aus Sharjah sehen fast gleich aus. Wer beide einzeln im Logbuch führen will, braucht den ICAO-Code vom Tracker oder ein lesbares Kennzeichen – am besten beides.
Air Arabia in Deutschland und Mitteleuropa
Lange war Air Arabia für deutsche Spotter eine Reise-Airline. Das hat sich geändert. Am 15. Dezember 2025 landete der erste Flug aus Sharjah in München; seitdem fliegt Air Arabia die Strecke täglich mit dem A320neo. Für Dezember 2026 hat die Airline zwei weitere deutsche Ziele angekündigt: Frankfurt ab dem 15. Dezember und Düsseldorf ab dem 16. Dezember, jeweils täglich.
Auch im übrigen Europa wächst das Netz ab Sharjah. Laut Air Arabia gehören dazu unter anderem Wien, Prag, Mailand-Bergamo, Athen, Rom, Krakau, Warschau und London-Gatwick. Dazu kommen Danzig und Kattowitz in Polen. Viele Strecken richten sich an Urlauber, die in die Emirate wollen, und an Umsteiger Richtung Asien und Afrika.
Gute Chancen auf Air Arabia, wenn …
- du in München bist und den G9-Flug im aktuellen Ankunftsplan findest
- du ab Mitte Dezember 2026 in Frankfurt oder Düsseldorf spottest
- du in Wien, Prag oder Mailand-Bergamo unterwegs bist
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten oder Flugplänen planst
- du eine bestimmte Tochter sehen willst – Air Arabia Maroc fliegt andere Flughäfen an
Eher kein Air-Arabia-Tag, wenn …
- dein Flughafen weder aus Sharjah noch aus Marokko angeflogen wird
Spotting-Tipps
In München steht der G9-Flug täglich im Plan, die Abflugzeiten wechseln aber je nach Wochentag zwischen Mittag und Abend. Ein guter Platz ist der Besucherhügel am Flughafen München; mehr Spots und Tipps sammelt der Spotting-Guide München. In Frankfurt bietet sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim an, in Düsseldorf die Besucherterrasse. In Österreich ist der Spotterhügel am Flughafen Wien eine bewährte Adresse.
Wer Air Arabia zu Hause erwischen will, sollte die Betriebsrichtung vorher prüfen. Ein einzelner Tagesflug ist schnell verpasst, wenn du auf der falschen Seite der Piste stehst. Bei Abendankünften im Winter wird zudem das Licht knapp – plane dann lieber den Abflug ein, falls der bei Tageslicht stattfindet.
In den Emiraten selbst ist Sharjah die Heimat der Airline. Dort gelten allerdings strenge Regeln für das Fotografieren an Flughäfen. Lies vorher den Beitrag Fotografieren an Flughäfen in den VAE und den Guide Planespotting in Dubai, bevor du die Kamera auspackst.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. In den Vereinigten Arabischen Emiraten kann das Fotografieren an Flughäfen ohne Erlaubnis ernste Folgen haben. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind überall tabu, Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren.
Air Arabia im Vergleich
Im Nahen Osten ist Air Arabia nicht allein. flydubai aus dem Nachbaremirat setzt auf die Boeing 737, Air Arabia auf Airbus – das ist der schnellste Unterschied am Spot. Weitere Low-Cost-Airlines der Region sind Jazeera Airways aus Kuwait und flynas aus Saudi-Arabien, die ebenfalls Airbus-Schmalrumpfjets einsetzen. Aus Europa fliegen dazu Wizz Air und Pegasus in die Golfregion. Wie das Geschäftsmodell dieser Airlines funktioniert, erklärt der Beitrag Wie Billigflieger funktionieren.
Mit den großen Netzwerk-Airlines Emirates und Etihad hat Air Arabia wenig gemeinsam: Dort dominieren Großraumjets wie A380, 777 und 787, Air Arabia fliegt nur Schmalrumpfflugzeuge. Wer sich für die Strategie der Golf-Airlines interessiert, findet den Hintergrund im Artikel über das Geschäftsmodell der Golf-Airlines.
Häufige Verwechslungen
- Air Arabia mit flydubai verwechseln – Air Arabia fliegt Airbus aus Sharjah, flydubai Boeing 737 aus Dubai.
- Jede Möwe für Sharjah halten – auch Air Arabia Abu Dhabi, Egypt und Maroc fliegen in ähnlicher Bemalung.
- Den ICAO-Code raten – er lautet ABY, nicht AAR oder ARB.
- A321LR für eine normale A321neo halten – äußerlich kaum zu unterscheiden; Zusatztanks verraten sich nur in den Daten.
- A320 und A320neo zusammenwerfen – die Triebwerksgröße entscheidet, nicht die Bemalung.
- Air Arabia für eine Netzwerk-Airline halten – es gibt keine Allianz und keine Großraumjets.
Air Arabia im Blick behalten
Beobachte Air Arabia oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air Arabia ist die Low-Cost-Airline der Emirate, die du in Deutschland inzwischen ohne Fernreise fotografieren kannst. Hinter der Möwe stecken mehrere Gesellschaften in mehreren Ländern, zwei Generationen der A320-Familie und ab 2027 voraussichtlich auch die A321XLR. Wer ICAO-Code und Kennzeichen mitnotiert und auf die Triebwerke achtet, macht aus einer Air-Arabia-Sichtung einen sauberen Logbuch-Eintrag.
Kurzfazit
Air Arabia (IATA G9, ICAO ABY) gilt als erste Low-Cost-Airline der arabischen Welt und fliegt ab Sharjah nur die Airbus-A320-Familie. In Deutschland landet sie seit Dezember 2025 in München, Frankfurt und Düsseldorf folgen ab Dezember 2026.
Zusammenfassung
- Air Arabia erkennst du an der Möwe am Leitwerk, dem Schriftzug in Kleinbuchstaben und daran, dass immer ein Airbus der A320-Familie kommt.
- Auf der Anzeigetafel steht G9, auf ADS-B-Trackern ABY. Bei Flügen aus Abu Dhabi, Ägypten oder Marokko fliegen oft die Töchter – mit eigenem Code und Kennzeichen.
- Für Spotter in Deutschland ist München die verlässlichste Adresse; mit Frankfurt und Düsseldorf kommen zwei große Flughäfen dazu.
- Spannend für Sammler sind die Generationen: A320 gegen A320neo, A321 gegen A321neo und die Langstreckenversion A321LR, später auch die A321XLR.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Arabia?
Der IATA-Code ist G9, der ICAO-Code ABY. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „ARABIA“. Auf dem Ticket und an der Anzeigetafel steht G9, auf Flugtrackern meist ABY plus Flugnummer.
Ist Air Arabia dasselbe wie Emirates oder flydubai?
Nein. Air Arabia sitzt im Emirat Sharjah und ist eine börsennotierte, eigenständige Airline. Emirates und flydubai kommen aus dem Nachbaremirat Dubai, Etihad aus Abu Dhabi. Alle drei sind von Air Arabia unabhängig, auch wenn die Flughäfen Sharjah und Dubai nur wenige Kilometer auseinanderliegen.
Welche Flugzeuge fliegt Air Arabia?
Ausschließlich Airbus der A320-Familie: A320, A320neo, A321 und A321neo in der Langstreckenversion LR. Ende 2025 umfasste die Flotte laut Air Arabia 90 Flugzeuge, kurzfristig gemietete Saisonflugzeuge nicht mitgezählt.
Fliegt Air Arabia nach Deutschland?
Ja. Seit dem 15. Dezember 2025 fliegt Air Arabia täglich von Sharjah nach München, eingesetzt wird der A320neo. Für Dezember 2026 hat die Airline tägliche Flüge nach Frankfurt (ab 15. Dezember) und Düsseldorf (ab 16. Dezember) angekündigt. Prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.
Welche Töchter gehören zu Air Arabia?
Zur Gruppe gehören Air Arabia Abu Dhabi (IATA 3L, ICAO ADY), Air Arabia Egypt mit Basis Alexandria (IATA E5, ICAO RBG) und Air Arabia Maroc mit Basis Casablanca. Dazu kommt die pakistanische Low-Cost-Airline Fly Jinnah als Gemeinschaftsunternehmen. Die armenische Beteiligung Fly Arna hat den Betrieb 2024 eingestellt.
Gehört Air Arabia zu einer Allianz?
Nein. Air Arabia ist weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. Die Airline ist aber Mitglied der Arab Air Carriers Organization, des Branchenverbands arabischer Airlines.
Bekommt Air Arabia die A321XLR?
Ja. Die Bestellung über 120 Airbus von 2019 enthält 20 A321XLR. Die Airline hat die ersten Maschinen für 2027 in Aussicht gestellt; der Termin hängt von Airbus ab.
Woran unterscheide ich Air Arabia von Air Arabia Abu Dhabi?
Die Bemalung ist sehr ähnlich, deshalb entscheiden Code und Ausgangsflughafen. Flüge der Stammgesellschaft starten meist in Sharjah oder Ras al-Khaimah und laufen auf Trackern als ABY, Air Arabia Abu Dhabi startet in Abu Dhabi und erscheint als ADY. Im Zweifel hilft ein Blick auf das Kennzeichen und eine Registerabfrage.
Air Arabia im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321XLR
Ein Schmalrumpfjet über den Atlantik: Die A321XLR ist die Extra-Long-Range-Version der A321neo mit festem Hecktank. Was sie kann, wer sie fliegt und wie du sie bestimmst.
Weitere Airlines
Air Arabia Abu Dhabi
Die Billigflug-Airline der Hauptstadt: Air Arabia Abu Dhabi ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Air Arabia und Etihad, fliegt seit Juli 2020 ausschließlich Airbus A320 und verbindet Zayed International mit Zielen in Nahost, Asien und Afrika.
Low-CostAir Arabia Maroc
Die marokkanische Billigflug-Tochter der Air-Arabia-Gruppe: Air Arabia Maroc fliegt seit Mai 2009 mit Airbus A320 von Casablanca, Tanger, Fès und Nador nach Europa – und ist damit auch an Flughäfen wie Brüssel, Amsterdam oder Köln/Bonn zu sehen.
Low-Costflydubai
Die zweite Airline aus Dubai: flydubai fliegt ausschließlich Boeing 737, verbindet Dubai mit über 125 Zielen und taucht im deutschsprachigen Raum vor allem in Salzburg und Basel auf – ein Fall für gezielte Spotting-Ausflüge.
NetzwerkEmirates
Die Langstrecken-Airline aus Dubai: Emirates betreibt die größte A380-Flotte der Welt, fliegt fast ausschließlich Großraumjets und ist an vier deutschen Flughäfen ein fester Bestandteil des Spotteralltags.
NetzwerkEtihad Airways
Die Airline aus Abu Dhabi: Etihad fliegt mit 787, A350-1000 und einer kleinen A380-Flotte über das Drehkreuz Zayed International und ist in Frankfurt, München und Düsseldorf regelmäßig zu sehen.
Low-CostJazeera Airways
Kuwaits private Low-Cost-Airline: reine Airbus-A320-Familie, ein einziges Drehkreuz am Flughafen Kuwait mit eigenem Terminal und ein Netz vom Nahen Osten bis nach Südasien.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen München
Zweitgrößter Flughafen Deutschlands und zweites Drehkreuz der Lufthansa: zwei parallele 4.000-Meter-Bahnen im Erdinger Moos, ein Terminal 2 nur für Lufthansa und Star Alliance – und mit dem Besucherpark einer der bequemsten Spotterplätze des Landes.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen Düsseldorf
Größter Flughafen Nordrhein-Westfalens und Heimat der Eurowings: zwei dicht nebeneinander liegende Bahnen im Norden der Stadt, drei Terminals unter einem Dach, strenge Kapazitätsregeln – und für Spotter eine Lage, die sich seit der Pandemie spürbar verändert hat.
Wo du Air Arabia vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
SpotterhügelSpotterhügel Flughafen Wien
Seit die Besucherterrasse auf Terminal 3 geschlossen ist, führt in Wien kaum ein Weg am Spotterhügel vorbei: ein vom Flughafen aufgeschütteter Erdhügel östlich der Piste 16/34, kostenlos, rund um die Uhr erreichbar und morgens mit der Sonne im Rücken.
SpotterhügelAussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
BesucherterrasseBesucherterrasse Flughafen Düsseldorf
Der bequemste Einstieg ins Planespotting an Rhein und Ruhr: Von der Besucherterrasse blickst du über das Vorfeld auf die beiden parallelen Pisten des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.
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