Das Wichtigste in Kürze
- Air Arabia Abu Dhabi ist die Low-Cost-Airline der emiratischen Hauptstadt – ein Gemeinschaftsunternehmen von Air Arabia und Etihad Airways, gegründet 2019.
- Codes: IATA 3L, ICAO ADY. Damit ist sie klar von der Muttermarke Air Arabia aus Sharjah (G9/ABY) getrennt.
- Der Linienbetrieb startete am 14. Juli 2020 mitten in der Pandemie mit einem Flug nach Alexandria in Ägypten.
- Die Flotte besteht nur aus Airbus A320: Branchenberichte nennen zwölf Maschinen im Sommer 2025, zwei weitere waren für Ende 2025 angekündigt.
- Das Netz zielt auf Nahost, Ägypten, Indien, Zentralasien und den Kaukasus – Strecken, für die ein Großraumjet von Etihad zu groß wäre.
- In Deutschland ist Air Arabia Abu Dhabi Stand Oktober 2026 nicht regelmäßig zu sehen; wer sie spotten will, plant eine Reise nach Abu Dhabi oder an eines ihrer Ziele.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | 3L |
|---|---|
| ICAO-Code | ADY |
| Drehkreuze | AUH |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit einer Schmalrumpf-Flotte und Punkt-zu-Punkt-Verkehr ab Abu Dhabi |
| Heimatland | Vereinigte Arabische Emirate, Emirat Abu Dhabi |
| Drehkreuz | Zayed International Airport (AUH), Abu Dhabi |
| Eigentümer | Joint Venture von Air Arabia (Sharjah) und Etihad Airways |
| Gegründet | Gründung als Joint Venture 2019, Betriebsgenehmigung im April 2020 |
| Erstflug im Liniendienst | 14. Juli 2020 nach Alexandria (Ägypten), am Folgetag nach Sohag |
| Flottentyp | Airbus A320-200 (ceo); laut Branchenberichten zwölf Maschinen im Sommer 2025 |
| Nationalitätskennzeichen | A6- (Vereinigte Arabische Emirate) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Arabia Abu Dhabi?
- Lackierung im Air-Arabia-Design: weißer Rumpf mit roten Akzenten und dem Vogel-Logo der Gruppe
- Ausschließlich Airbus A320 – keine A321, keine Großraumjets
- Kennzeichen mit A6- wie alle Flugzeuge aus den Emiraten; zusammen mit der Flugnummer unterscheidet es die Abu-Dhabi-Maschinen von Air Arabia aus Sharjah
- Flugnummer mit 3L, auf Trackern ADY – Air Arabia aus Sharjah fliegt dagegen als G9 bzw. ABY
- Heimatflughafen ist Abu Dhabi (AUH), nicht Sharjah (SHJ)
Stand: Oktober 2026 – In Abu Dhabi denken die meisten Spotter zuerst an die Großraumjets von Etihad. Seit Juli 2020 rollt am Zayed International Airport aber noch eine zweite Heimat-Airline über das Vorfeld: Air Arabia Abu Dhabi. Sie ist die Low-Cost-Airline der Hauptstadt, entstand als Gemeinschaftsunternehmen von Air Arabia und Etihad und fliegt ausschließlich Airbus A320. Auf dieser Seite findest du Codes, Flotte, Netz, Erkennungsmerkmale und Tipps, wie du sie auf Reisen sicher dokumentierst.
Air Arabia Abu Dhabi als Alarm anlegen
Lege die Airline oder einzelne A6-Kennzeichen als Sichtungs-Alarm an, und Planetrack meldet dir, wenn eine Maschine im Anflug ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air Arabia Abu Dhabi im Überblick
Im Oktober 2019 gaben Etihad Airways und Air Arabia aus Sharjah bekannt, gemeinsam eine eigenständige Billigflug-Airline mit Basis in Abu Dhabi zu gründen. Die Rollen sind klar verteilt. Air Arabia bringt Marke, Produkt und die Erfahrung aus vielen Jahren Low-Cost-Betrieb ein, Etihad den Standort und die Verankerung in der Hauptstadt. Nach verbreiteten Angaben hält Etihad 51 Prozent der Anteile, Air Arabia 49 Prozent.
Das Timing war denkbar ungünstig. Die Betriebsgenehmigung kam im April 2020, also mitten in der Pandemie. Der Start musste warten, bis Reisen wieder möglich waren. Am 14. Juli 2020 hob dann der erste Linienflug nach Alexandria in Ägypten ab, einen Tag später folgte Sohag.
Seitdem ist die Airline Schritt für Schritt gewachsen. Im Sommer 2025 sprach die Air-Arabia-Gruppe von mehr als 30 Nonstop-Zielen ab Abu Dhabi im Nahen Osten, in Afrika, Zentralasien, auf dem indischen Subkontinent und in Osteuropa. Mit dem Rückzug von Wizz Air Abu Dhabi zum 1. September 2025 ist Air Arabia Abu Dhabi die einzige Low-Cost-Airline mit Basis in der Hauptstadt.
Codes und Rufzeichen
Weil es zwei Air-Arabia-Betriebe in den Emiraten gibt, lohnt sich ein genauer Blick auf die Kennungen. Grundlagen zu den Codes erklärt der Ratgeber IATA- und ICAO-Codes.
- IATA-Code 3L: steht in der Flugnummer, also auf Ticket, Anzeigetafel und in Flugplan-Apps.
- ICAO-Code ADY: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern.
- Zum Vergleich Air Arabia (Sharjah): IATA G9, ICAO ABY.
Auf dem Tracker suchst du also nach ADY. Tracker-Datenbanken führen als Rufzeichen „NAWRAS“; offizielle Angaben der Airline dazu haben wir nicht gefunden. Warum Rufzeichen und Flugnummer oft nicht übereinstimmen, steht im Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Wie du Live-Daten richtig liest, erklärt der Ratgeber zur Flugverfolgung mit ADS-B.
3L ist nicht G9
Ein Air-Arabia-A320 sieht in Abu Dhabi fast genauso aus wie einer aus Sharjah. Für dein Archiv zählen deshalb Kennzeichen und Betreiber-Code des Fluges, nicht nur der Schriftzug am Rumpf.
Die Flotte: nur Airbus A320
Air Arabia Abu Dhabi setzt konsequent auf einen einzigen Flugzeugtyp. Das passt zum Geschäftsmodell der Gruppe: Ein Muster bedeutet eine Pilotenausbildung, ein Ersatzteillager und einfache Planung. Mehr dazu, wie Billigflieger ihre Kosten drücken, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
| Typ | Rolle | Woran du ihn erkennst | Stand |
|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 | einziger Typ, ganzes Netz | Schmalrumpf, zwei Triebwerke, ceo-Generation | zwölf Maschinen im Sommer 2025, zwei weitere für Ende 2025 angekündigt |
Zum Start 2020 war die Flotte noch klein. Im Juli 2025 meldete die Gruppe die Übernahme von zwei weiteren Flugzeugen und kam damit auf zwölf A320. Zwei zusätzliche Maschinen waren bis Ende 2025 geplant, verbunden mit dem Ziel, die Kapazität im Jahr 2025 um rund 40 Prozent zu steigern. Ob die Flotte inzwischen weiter gewachsen ist, solltest du vor einer Reise über eine aktuelle Flottenliste prüfen.
A320ceo, nicht neo
Die Abu-Dhabi-Flotte besteht aus der klassischen A320-Version, im Fachjargon ceo (current engine option). Air Arabia aus Sharjah hat dagegen bereits A320neo und A321neo im Einsatz. Wenn du in Abu Dhabi einen Air-Arabia-Jet mit den großen, runden neo-Triebwerken siehst, lohnt sich deshalb ein zweiter Blick auf das Kennzeichen. Wie du beide Generationen sicher trennst, erklärt der Ratgeber A320neo oder ceo?.
Auch die Abgrenzung innerhalb der Familie ist bei dieser Airline einfach: Es gibt keine A319 und keine A321. Wer trotzdem üben will, findet im Artikel A318, A319, A320 und A321 sicher auseinanderhalten die wichtigsten Merkmale.
Jeden A320 einzeln sammeln
Trag deine Air-Arabia-Abu-Dhabi-Kennzeichen in deinen Hangar ein und setz die fehlenden Maschinen auf die Wunschliste. Planetrack ist bald verfügbar – sichere dir jetzt einen Platz auf der Warteliste.
Produkt und Geschäftsmodell
Air Arabia Abu Dhabi bietet nach eigener Darstellung dasselbe preiswerte Produkt wie Air Arabia in Sharjah. Typisch für das Modell ist ein günstiger Grundtarif, zu dem du Zusatzleistungen je nach Tarif dazubuchst. In der Kabine gibt es eine einheitliche Economy-Bestuhlung.
Spannend ist die Konstruktion. In vielen Ländern gründen große Netzwerk-Airlines ihre Billigtöchter selbst. In Abu Dhabi hat sich Etihad dagegen einen erfahrenen Partner gesucht und die Low-Cost-Marke von Air Arabia übernommen. Für Etihad hat das den Vorteil, dass Strecken mit vielen preisbewussten Reisenden bedient werden, ohne das eigene Premium-Produkt zu verwässern. Wie die großen Golf-Airlines insgesamt aufgestellt sind, liest du im Artikel Emirates, Qatar Airways, Etihad. Ein ähnliches Prinzip mit mehreren Marken unter einem Dach beschreibt der Ratgeber zu Mehrmarkenstrategien.
Air Arabia selbst nutzt das Modell schon länger. Neben Sharjah gibt es Ableger und Beteiligungen in mehreren Ländern, zum Beispiel Air Arabia Maroc. Abu Dhabi ist der zweite Standort innerhalb der Emirate.
Netz: Nahost, Indien, Zentralasien
Das Streckennetz folgt den Reiseströmen, die Abu Dhabi prägen: Arbeitsmigration, Familienbesuche und Urlaub. Ein großer Teil der Strecken führt in arabische Nachbarländer, nach Ägypten, auf den indischen Subkontinent und nach Zentralasien. Für Großraumjets wären viele dieser Ziele zu klein.
- Ägypten: Von Anfang an der Schwerpunkt. Nach Alexandria und Sohag kamen weitere Städte hinzu, darunter seit Februar 2026 der Flughafen Sphinx bei Kairo.
- Levante: Damaskus steht im Flugplan, seit Juli 2026 laut Ankündigung auch Aleppo. Dazu kommen weitere Ziele in den Nachbarländern.
- Indien und Südasien: Mehrere Städte in Indien und Pakistan, die für Arbeitsmigranten und Familienbesuche wichtig sind.
- Zentralasien und Kaukasus: Jerewan und Tiflis kamen bereits im Juli 2021 ins Netz, später folgten weitere Ziele in Zentralasien.
- Osteuropa: Einzelne Ziele, deren Angebot sich in den vergangenen Jahren mehrfach geändert hat.
Netz und Frequenzen ändern sich laufend, gerade bei einer jungen Airline. Prüfe vor jeder Reise den aktuellen Flugplan. Wie Sommer- und Winterflugplan das Angebot verschieben, erklärt der Artikel zum IATA-Sommer- und Winterflugplan.
Und Deutschland?
Stand Oktober 2026 ist keine regelmäßige 3L-Verbindung nach Deutschland bekannt. Den Air-Arabia-Schriftzug siehst du hierzulande trotzdem: Air Arabia aus Sharjah fliegt seit Dezember 2025 nach München. Das sind aber G9-Flüge mit Maschinen aus Sharjah.
Lackierung erkennen
Air Arabia Abu Dhabi tritt unter der Marke Air Arabia auf. Die Maschinen tragen das bekannte Design der Gruppe: einen überwiegend weißen Rumpf mit roten Akzenten, den großen Air-Arabia-Schriftzug und das stilisierte Vogel-Logo am Leitwerk. Etihad-Farben suchst du vergeblich.
Für Spotter ist genau das die Herausforderung. Eine Air-Arabia-A320 aus Sharjah und eine aus Abu Dhabi sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Sicher wird die Zuordnung erst mit diesen Angaben:
- Kennzeichen – mit einer aktuellen Flottenliste abgleichen. Wie Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Artikel zu Flugzeugkennzeichen, das Präfix A6- ordnet der Ratgeber zu Länderkennungen ein.
- Flugnummer – 3L oder G9 auf der Anzeigetafel bzw. ADY oder ABY auf dem Tracker.
- Flughafen – Start oder Ziel in Abu Dhabi (AUH) spricht für Air Arabia Abu Dhabi, Sharjah (SHJ) für die Muttermarke.
- Version – ein A320neo oder A321 deutet auf die Sharjah-Flotte hin.
Leicht zu erkennen
- Nur ein Flugzeugtyp: Airbus A320
- Air-Arabia-Design auch aus großer Entfernung eindeutig
- Eigene Codes 3L und ADY auf Tafel und Tracker
Schwer zu unterscheiden
- Abu-Dhabi- und Sharjah-Maschinen in fast gleicher Lackierung
- Einzelne A320 ohne Kennzeichen auf dem Foto kaum zuzuordnen
- Netz ändert sich häufig, ältere Routenkarten sind schnell veraltet
Spotting in Abu Dhabi
Der natürliche Ort für eine Sichtung ist das Drehkreuz selbst: der Flughafen Abu Dhabi Zayed International. Hier stehen die A320 von Air Arabia Abu Dhabi neben den Boeing 787, A350 und A321 von Etihad, dazu kommen Gäste aus Asien, Afrika und Europa. Wer mehrere Flughäfen der Region verbindet, findet im Ratgeber Planespotting in Dubai Tipps für den Flughafen Dubai, wo du zusätzlich flydubai und Emirates erwischst.
Wichtig in den Emiraten: Fotografieren an Flughäfen kann dort deutlich strenger gehandhabt werden als in Mitteleuropa. Informiere dich vorher über die Regeln vor Ort, bleib auf öffentlich zugänglichen Flächen und frag im Zweifel nach. Hintergründe liefert der Artikel Spotten im Ausland. Dazu kommt das Klima: Im Sommer sind Hitze und Hitzeflimmern ein echtes Thema, mehr dazu im Ratgeber Hitzeflimmern vermeiden.
Flugplan prüfen
Such im Flugplan nach 3L-Flügen ab und nach Abu Dhabi. Auf dem Tracker filterst du nach ADY und siehst, welche Maschinen gerade unterwegs sind.
Tageszeit wählen
In der Golfregion ist das Licht mittags hart und die Luft flimmert. Morgens und am späten Nachmittag bekommst du klarere Bilder. Plane den Stand der Sonne mit dem Artikel zum Sonnenstand.
Kennzeichen sichern
Fotografiere so, dass das A6-Kennzeichen lesbar ist. Nur so ordnest du die Maschine später sicher Abu Dhabi oder Sharjah zu.
Betreiber notieren
Halte zu jeder Sichtung Flugnummer und Flughafen fest. Das erspart dir später die Suche, welcher Air-Arabia-Betrieb gerade unterwegs war.
Wenn du die Airline unterwegs an einem ihrer Zielflughäfen siehst, gilt dasselbe Prinzip: Kennzeichen und Flugnummer festhalten. Wie selten eine solche Sichtung in deiner Sammlung ist, hilft dir der Ratgeber Wie selten ist meine Sichtung? einzuschätzen.
Bereit für deine Air-Arabia-Abu-Dhabi-Sichtung?
- Ich habe die 3L-Flüge im Flugplan gefunden.
- Ich kann ADY auf dem Tracker filtern.
- Ich kenne die Regeln zum Fotografieren am Flughafen vor Ort.
- Ich plane morgens oder am späten Nachmittag.
- Das Kennzeichen wird auf meinem Foto lesbar sein.
- Ich notiere Flugnummer und Flughafen zu jeder Sichtung.
Häufige Verwechslungen
- Air Arabia Abu Dhabi und Air Arabia gleichsetzen: Gleiche Marke, aber zwei Fluggesellschaften mit eigenen Codes und eigener Basis.
- Etihad-Tochter in Etihad-Farben erwarten: Etihad ist Miteigentümer, die Flugzeuge tragen aber das Air-Arabia-Design.
- Wizz Air Abu Dhabi: War ein Ableger von Wizz Air mit eigener Lackierung und hat den Betrieb im September 2025 eingestellt. Mit Air Arabia Abu Dhabi hat sie nichts zu tun.
- A6- gleich Air Arabia: Das Präfix tragen alle Flugzeuge aus den Emiraten, also auch Etihad, Emirates oder flydubai.
- G9-Flug in Deutschland als Abu-Dhabi-Sichtung verbuchen: Die Air-Arabia-Flüge nach München kommen aus Sharjah.
Reise-Sichtungen sauber dokumentieren
Poste deine Fotos mit Kennzeichen, Typ, Airline, Flughafen und Spot und tausch dich mit anderen Spottern über die Golf-Airlines aus. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Fazit
Air Arabia Abu Dhabi ist eine junge, überschaubare Airline mit klarem Profil: Billigflüge ab der Hauptstadt, ein Gemeinschaftsprojekt von Air Arabia und Etihad und eine Flotte, die nur aus Airbus A320 besteht. Für Spotter liegt der Reiz im Detail. Weil sie unter der bekannten Air-Arabia-Marke fliegt, gelingt die richtige Zuordnung nur mit Kennzeichen, Flugnummer und Flughafen. Wer nach Abu Dhabi reist, hat gute Chancen, die komplette Flotte zu sammeln.
Kurzfazit
3L auf der Tafel, ADY auf dem Tracker, A6- am Rumpf und ein A320 in Air-Arabia-Farben mit Heimat Abu Dhabi: Daran erkennst du Air Arabia Abu Dhabi. In Deutschland ist sie Stand Oktober 2026 nicht regelmäßig zu sehen, plane deine Sichtung deshalb in Abu Dhabi.
Zusammenfassung
- Air Arabia Abu Dhabi erkennst du am Air-Arabia-Design, am A320 und vor allem an der Kombination aus 3L-Flugnummer, ADY auf dem Tracker und Abu Dhabi als Start- oder Zielflughafen.
- Die Airline ist kein Etihad-Ableger in Etihad-Farben, sondern nutzt Marke und Produkt von Air Arabia. Etihad bringt den Standort Abu Dhabi mit, Air Arabia das Low-Cost-Know-how.
- Für Sammler ist sie eine echte Reise-Airline: Den besten Zugang hast du am Zayed International Airport, wo die A320 zwischen den Großraumjets von Etihad auffallen.
- Strecken und Flottengröße ändern sich regelmäßig. Prüfe vor jeder Reise den aktuellen Flugplan, statt dich auf ältere Netzkarten zu verlassen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Arabia Abu Dhabi?
Der IATA-Code ist 3L, der ICAO-Code ADY. Auf Ticket und Anzeigetafel steht also 3L plus Flugnummer, auf ADS-B-Trackern meist ADY. Die Muttermarke Air Arabia aus Sharjah nutzt dagegen G9 und ABY.
Wem gehört Air Arabia Abu Dhabi?
Air Arabia Abu Dhabi ist ein Joint Venture von Air Arabia aus Sharjah und Etihad Airways. Beide Partner haben das Gemeinschaftsunternehmen 2019 vereinbart. Nach verbreiteten Angaben hält Etihad 51 und Air Arabia 49 Prozent. Die Marke, das Produkt und das Geschäftsmodell stammen von Air Arabia.
Welche Flugzeuge fliegt Air Arabia Abu Dhabi?
Ausschließlich den Airbus A320 in der klassischen ceo-Version. Im Sommer 2025 waren es laut Branchenberichten zwölf Maschinen. Für Ende 2025 waren zwei weitere A320 angekündigt.
Seit wann fliegt Air Arabia Abu Dhabi?
Die Betriebsgenehmigung kam im April 2020, der erste Linienflug startete am 14. Juli 2020 von Abu Dhabi nach Alexandria. Einen Tag später folgte die zweite Strecke nach Sohag, ebenfalls in Ägypten.
Fliegt Air Arabia Abu Dhabi nach Deutschland?
Stand Oktober 2026 ist keine regelmäßige Verbindung von Air Arabia Abu Dhabi nach Deutschland bekannt. In München landet seit Dezember 2025 Air Arabia aus Sharjah. Das sind aber Flüge mit dem Code G9, nicht 3L.
Was ist der Unterschied zu Air Arabia aus Sharjah?
Beide fliegen in nahezu gleicher Optik und mit demselben Produkt. Der Unterschied liegt im Betreiber: Air Arabia Abu Dhabi ist eine eigene Fluggesellschaft mit eigenem Luftverkehrsbetreiberzeugnis, eigenen Codes (3L/ADY) und Basis in Abu Dhabi. Air Arabia fliegt als G9/ABY ab Sharjah und ist zusätzlich an Airlines in weiteren Ländern beteiligt, etwa in Marokko.
Hat Air Arabia Abu Dhabi etwas mit Wizz Air Abu Dhabi zu tun?
Nein. Wizz Air Abu Dhabi war ein eigenständiger Ableger von Wizz Air und hat den Flugbetrieb zum 1. September 2025 eingestellt. Seitdem ist Air Arabia Abu Dhabi die einzige Low-Cost-Airline mit Basis in der Hauptstadt.
Wie erkenne ich auf dem Foto, ob es Air Arabia Abu Dhabi ist?
An der Lackierung allein oft nicht, weil beide Air-Arabia-Betriebe sehr ähnlich aussehen. Sicher wird es mit dem Kennzeichen und der Flugnummer: Gleiche das A6-Kennzeichen mit einer Flottenliste ab und notiere, ob der Flug als 3L oder G9 lief.
Air Arabia Abu Dhabi im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
Weitere Airlines
Air Arabia
Die Low-Cost-Pionierin der arabischen Welt: Air Arabia fliegt ab Sharjah ausschließlich Airbus A320 und A321, hat Töchter in drei Ländern und landet seit Dezember 2025 auch in München.
NetzwerkEtihad Airways
Die Airline aus Abu Dhabi: Etihad fliegt mit 787, A350-1000 und einer kleinen A380-Flotte über das Drehkreuz Zayed International und ist in Frankfurt, München und Düsseldorf regelmäßig zu sehen.
Low-Costflydubai
Die zweite Airline aus Dubai: flydubai fliegt ausschließlich Boeing 737, verbindet Dubai mit über 125 Zielen und taucht im deutschsprachigen Raum vor allem in Salzburg und Basel auf – ein Fall für gezielte Spotting-Ausflüge.
NetzwerkEmirates
Die Langstrecken-Airline aus Dubai: Emirates betreibt die größte A380-Flotte der Welt, fliegt fast ausschließlich Großraumjets und ist an vier deutschen Flughäfen ein fester Bestandteil des Spotteralltags.
Low-CostAir Arabia Maroc
Die marokkanische Billigflug-Tochter der Air-Arabia-Gruppe: Air Arabia Maroc fliegt seit Mai 2009 mit Airbus A320 von Casablanca, Tanger, Fès und Nador nach Europa – und ist damit auch an Flughäfen wie Brüssel, Amsterdam oder Köln/Bonn zu sehen.
Low-CostWizz Air
Ungarns Low-Cost-Airline aus Budapest: reine Airbus-Flotte mit Schwerpunkt A321neo, drei Gesellschaften mit HA-, 9H- und G-Kennzeichen und ein Netz, das von Mittel- und Osteuropa bis in den Nahen Osten reicht.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Abu Dhabi Zayed International
Das Drehkreuz von Etihad Airways: zwei parallele Bahnen mit über vier Kilometern Länge, seit Ende 2023 ein einziges, riesiges Terminal A mitten auf dem Feld und seit 2024 ein neuer Name. Für Spotter ein Ziel mit viel Langstrecke – aber auch mit strengen Regeln.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Dubai International
Der Flughafen mit dem meisten internationalen Passagierverkehr der Welt: Dubai International ist Heimat von Emirates und flydubai, hat mit Concourse A die erste eigens für den A380 gebaute Halle – und verlangt von Spottern viel Fingerspitzengefühl.
Passende Guides aus dem Blog
- Wie Billigflieger funktionieren: Kosten, Einheitsflotte und Zusatzerlöse
- Emirates, Qatar Airways, Etihad: das Drehkreuzmodell der Golf-Airlines
- Planespotting in Dubai: DXB und DWC, Regeln und Möglichkeiten
- IATA- und ICAO-Codes erklärt: Flughäfen, Airlines und Flugzeugtypen entschlüsseln
- A320neo oder ceo? Triebwerke, Sharklets und weitere Erkennungsmerkmale
- A318, A319, A320 und A321 sicher auseinanderhalten
- Länderkennungen von Flugzeugen: Präfixe von D- bis N erklärt

