Das Wichtigste in Kürze
- Air Arabia Maroc ist die marokkanische Low-Cost-Tochter von Air Arabia aus Sharjah, gegründet im April 2009 gemeinsam mit marokkanischen und bahrainischen Partnern.
- Codes: IATA 3O, ICAO MAC, Rufzeichen ARABIA MAROC. Damit ist sie klar von der Muttermarke (G9/ABY) und Air Arabia Abu Dhabi (3L/ADY) getrennt.
- Der erste Linienflug ging am 6. Mai 2009 von Casablanca nach London-Stansted.
- Die Flotte besteht nur aus Airbus A320: Branchenangaben nennen elf Maschinen im Sommer 2025, alle mit marokkanischem CN-Kennzeichen.
- Das Netz verbindet vier marokkanische Basen mit Europa – vor allem mit Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und Italien, wo viele Menschen marokkanischer Herkunft leben.
- In Mitteleuropa ist sie eine realistische Sichtung: An Flughäfen wie Brüssel oder Amsterdam taucht sie regelmäßig auf; in Deutschland lohnt sich ein Blick in den Flugplan von Köln/Bonn.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | 3O |
|---|---|
| ICAO-Code | MAC |
| Rufzeichen | ARABIA MAROC |
| Drehkreuze | CMN, TNG, FEZ, NDR |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Schmalrumpf-Flotte und Punkt-zu-Punkt-Verkehr, Schwerpunkt Marokko–Europa |
| Heimatland | Marokko |
| Sitz | Ankunftsterminal des Flughafens Casablanca Mohammed V, Provinz Nouaceur |
| Basen | Casablanca (CMN), Tanger (TNG), Fès (FEZ) und Nador (NDR) |
| Muttergesellschaft | Air Arabia (Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate) |
| Gegründet | April 2009 von Air Arabia, Regional Air Lines und der Ithmaar Bank |
| Erstflug im Liniendienst | 6. Mai 2009 von Casablanca nach London-Stansted |
| Flottentyp | Airbus A320-200 (ceo); laut Branchenangaben elf Maschinen im Sommer 2025 |
| Nationalitätskennzeichen | CN- (Marokko) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air Arabia Maroc?
- Lackierung im Air-Arabia-Design: weißer Rumpf mit roten Akzenten und dem Vogel-Logo der Gruppe
- Ausschließlich Airbus A320 der klassischen ceo-Generation – keine A321, keine Großraumjets
- Kennzeichen mit CN- wie alle in Marokko registrierten Flugzeuge – der schnellste Unterschied zu den A6-Maschinen aus den Emiraten
- Flugnummer mit 3O, auf Trackern MAC und im Funk „ARABIA MAROC“ – Air Arabia aus Sharjah fliegt dagegen als G9 bzw. ABY
- Start oder Ziel fast immer an einer der Basen Casablanca, Tanger, Fès oder Nador
Stand: Oktober 2026 – Wer in Brüssel, Amsterdam oder Paris einen weiß-roten A320 mit Air-Arabia-Schriftzug sieht, denkt oft an die Emirate. Ein Blick aufs Kennzeichen verrät aber häufig etwas anderes: CN- steht für Marokko. Dahinter steckt Air Arabia Maroc, die marokkanische Low-Cost-Tochter der Air-Arabia-Gruppe. Sie fliegt seit 2009 ausschließlich Airbus A320 und verbindet Casablanca, Tanger, Fès und Nador mit zahlreichen Zielen in Europa. Auf dieser Seite findest du Codes, Flotte, Netz, Erkennungsmerkmale und Tipps, wo du sie am besten erwischst.
Air Arabia Maroc als Alarm anlegen
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Air Arabia Maroc im Überblick
Im April 2009 stellte Air Arabia aus Sharjah ihren marokkanischen Ableger vor. Partner waren die marokkanische Regional Air Lines und die Ithmaar Bank aus Bahrain. Die Idee dahinter war einfach: Die Gruppe übertrug ihr bewährtes Billigflug-Modell auf den Markt zwischen Marokko und Europa. Dort reisen viele Menschen regelmäßig zwischen ihren Wohnorten in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien oder Italien und ihren Familien in Marokko.
Am 6. Mai 2009 hob der erste Linienflug ab, von Casablanca nach London-Stansted. Zu den ersten Zielen gehörten außerdem Brüssel, Marseille, Mailand und Paris. Im Sommer 2009 übernahm Jason Bitter, zuvor Chef der slowakischen Billig-Airline SkyEurope, die Leitung.
Seitdem hat sich das Netz deutlich verändert. Neben Casablanca kamen Basen in Tanger, Fès und Nador hinzu, zeitweise auch in Agadir. Diese Basis kündigte die Airline im Herbst 2019 zur Schließung an. Heute zählt die Air-Arabia-Gruppe Marokko neben den Emiraten, Ägypten und Pakistan zu ihren Drehkreuz-Ländern.
Codes und Rufzeichen
Die Air-Arabia-Gruppe betreibt mehrere eigenständige Airlines unter fast gleicher Marke. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Kennungen. Grundlagen erklärt der Ratgeber IATA- und ICAO-Codes.
- IATA-Code 3O: Ziffer drei und Buchstabe O. Er steht in der Flugnummer, also auf Ticket, Anzeigetafel und in Flugplan-Apps.
- ICAO-Code MAC: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern.
- Rufzeichen ARABIA MAROC: So meldet sich die Crew im Funk.
- Zum Vergleich: Air Arabia aus Sharjah fliegt als G9/ABY, Air Arabia Abu Dhabi als 3L/ADY.
Auf dem Tracker filterst du also nach MAC. Warum Rufzeichen und Flugnummer oft nicht übereinstimmen, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Wie du Live-Daten richtig liest, steht im Ratgeber zur Flugverfolgung mit ADS-B.
3O, nicht 30
Der IATA-Code besteht aus der Ziffer 3 und dem Buchstaben O. Auf Anzeigetafeln mit schmaler Schrift sieht das schnell wie „30“ aus. Wenn eine Suche nichts findet, probier es mit dem ICAO-Code MAC.
Die Flotte: nur Airbus A320
Wie die ganze Gruppe setzt Air Arabia Maroc auf einen einzigen Flugzeugtyp. Ein Muster bedeutet eine gemeinsame Pilotenausbildung, ein Ersatzteillager und flexible Planung, bei der jede Maschine jede Strecke fliegen kann. Wie Billigflieger damit ihre Kosten drücken, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
| Typ | Rolle | Woran du ihn erkennst | Stand |
|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 | einziger Typ, ganzes Netz | Schmalrumpf, zwei Triebwerke, ceo-Generation, CN-Kennzeichen | laut Branchenangaben elf Maschinen im Sommer 2025 |
Air Arabia gibt für ihre A320 eine Kapazität von bis zu 174 Plätzen in einer einheitlichen Economy-Kabine an. Die Flotte in Marokko ist überschaubar, was sie für Sammler attraktiv macht: Wer regelmäßig an einem westeuropäischen Flughafen mit Marokko-Verkehr steht, kann über die Jahre einen großen Teil der Maschinen fotografieren. Ob die Flotte inzwischen gewachsen ist oder einzelne Flugzeuge getauscht wurden, prüfst du am besten über eine aktuelle Flottenliste.
A320ceo, nicht neo
Die marokkanische Flotte besteht aus der klassischen A320-Version, im Fachjargon ceo (current engine option). Die Muttergesellschaft in Sharjah hat dagegen bereits A320neo im Einsatz, außerdem den größeren A321. Wenn du einen Air-Arabia-Jet mit großen, runden neo-Triebwerken siehst, ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Maschine aus Marokko. Wie du beide Generationen sicher trennst, erklärt der Ratgeber A320neo oder ceo?. Hintergründe zum Hersteller findest du auf der Seite zu Airbus.
Die ganze CN-Flotte sammeln
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Produkt und Geschäftsmodell
Air Arabia Maroc nutzt Marke, Buchungssystem und Produkt der Gruppe. Der Grundtarif ist günstig, Zusatzleistungen wie Gepäck, Sitzplatzwahl oder Verpflegung buchst du je nach Tarif dazu. Anders als manche Ultra-Low-Cost-Airlines fliegt sie dabei häufig die großen Hauptflughäfen an, etwa Paris-Charles de Gaulle oder Brüssel, und nicht nur Sekundärplätze. Beobachter beschreiben das Modell deshalb gern als Mischung aus Billigflieger und klassischer Airline.
Spannend ist die Konstruktion der Gruppe. Air Arabia gründet in Ländern mit großem Verkehrspotenzial eigene Airlines mit lokalem Luftverkehrsbetreiberzeugnis, statt alles aus Sharjah zu fliegen. So entstehen Verkehrsrechte ab dem jeweiligen Land, und die Airline kann direkt zwischen Marokko und Europa verkehren. Marokko war 2009 der erste Schritt, später folgten weitere Ableger. Wie Airlines mit mehreren Marken unter einem Dach arbeiten, liest du im Ratgeber zu Mehrmarkenstrategien.
Im Heimatmarkt trifft Air Arabia Maroc auf starke Konkurrenz. Royal Air Maroc ist die Netzwerk-Airline des Landes mit Drehkreuz Casablanca. Dazu kommen europäische Billigflieger wie Ryanair, easyJet, Transavia France, Transavia und Vueling, die ebenfalls viel nach Marokko fliegen.
Netz: vier Basen, viele Ziele in Europa
Das Streckennetz folgt den Reiseströmen zwischen Marokko und Europa: Familienbesuche, Urlaub und Geschäftsreisen. Jede Basis hat dabei ihr eigenes Profil.
- Casablanca (CMN): Die größte Basis und Sitz der Airline am Flughafen Mohammed V. Von hier gehen viele Strecken nach Frankreich, Italien, Spanien und Belgien sowie einzelne Inlandsflüge.
- Tanger (TNG): Die Basis im Norden mit Verbindungen unter anderem nach Frankreich, Belgien, Spanien und in die Niederlande.
- Fès (FEZ): Verbindet die Königsstadt mit Zielen wie Paris, Brüssel und Amsterdam, dazu kommen Inlandsstrecken.
- Nador (NDR): Die Basis im Nordosten ist stark auf die Rif-Region ausgerichtet, aus der viele Familien in Belgien, den Niederlanden und Deutschland stammen.
Neben den Basen fliegt Air Arabia Maroc weitere marokkanische Städte an, je nach Flugplan zum Beispiel Marrakesch, Agadir, Rabat oder Oujda. Außerhalb Europas stand unter anderem Istanbul im Netz. Netz und Frequenzen ändern sich laufend, oft auch saisonal: Im Sommer und rund um religiöse Feiertage steigt die Nachfrage deutlich. Wie Sommer- und Winterflugplan das Angebot verschieben, erklärt der Artikel zum IATA-Sommer- und Winterflugplan.
Und Deutschland?
Netzübersichten führen Verbindungen zwischen Nador und Köln/Bonn, in früheren Jahren wurden auch weitere deutsche Flughäfen bedient. Ob eine Strecke Stand Oktober 2026 aktiv ist, prüfst du im aktuellen Flugplan. Die Air-Arabia-Flüge nach München sind dagegen G9-Flüge mit Maschinen aus Sharjah.
Lackierung erkennen
Air Arabia Maroc tritt unter der Marke Air Arabia auf. Die Maschinen tragen das bekannte Design der Gruppe: einen überwiegend weißen Rumpf mit roten Akzenten, den großen Air-Arabia-Schriftzug und das stilisierte Vogel-Logo am Leitwerk.
Für die Zuordnung reichen meist diese Angaben:
- Kennzeichen – CN- steht für Marokko, A6- für die Emirate. Wie Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Artikel zu Flugzeugkennzeichen, die Präfixe ordnet der Ratgeber zu Länderkennungen ein.
- Flugnummer – 3O auf der Anzeigetafel, MAC auf dem Tracker.
- Flughafen – Start oder Ziel in Marokko spricht klar für Air Arabia Maroc.
- Version – ein A320neo oder A321 deutet auf eine andere Air-Arabia-Airline hin.
Leicht zu erkennen
- Nur ein Flugzeugtyp: Airbus A320
- CN-Kennzeichen grenzt sie klar von Sharjah und Abu Dhabi ab
- Eigene Codes 3O und MAC auf Tafel und Tracker
Schwer zu unterscheiden
- Lackierung fast identisch mit den anderen Air-Arabia-Airlines
- Ohne lesbares Kennzeichen kaum sicher zuzuordnen
- Strecken ändern sich saisonal, alte Netzkarten sind schnell veraltet
Spotting in Europa und Marokko
Anders als bei vielen Golf-Airlines musst du für Air Arabia Maroc nicht weit reisen. Gute Chancen hast du an Flughäfen mit viel Marokko-Verkehr:
- Brüssel: Am Flughafen Brüssel ist die Airline seit dem ersten Betriebsjahr präsent. Ein bewährter Standort ist die Spotterzone Steenokkerzeel, mehr Tipps im Ratgeber Planespotting in Brüssel.
- Amsterdam: Am Flughafen Schiphol landen laut Netzübersichten Verbindungen aus Tanger, Fès und Nador. Ein entspannter Einstieg ist das Panoramaterras, weitere Ideen im Ratgeber Planespotting in Schiphol.
- Paris: Am Flughafen Paris-Charles de Gaulle fliegt sie aus mehreren marokkanischen Städten ein, siehe Planespotting in Paris-Charles de Gaulle.
- Köln/Bonn: Für Spotter in Deutschland der naheliegende Kandidat. Prüfe den Flugplan und such dir einen Platz auf der Besucherterrasse Köln/Bonn, mehr dazu im Ratgeber Planespotting in Köln/Bonn.
Wer nach Marokko reist, sieht die A320 natürlich an den Basen, dort neben Royal Air Maroc und vielen europäischen Billigfliegern. Informiere dich vor Ort über die Regeln zum Fotografieren an Flughäfen, die können deutlich strenger sein als in Mitteleuropa. Hintergründe liefert der Artikel Spotten im Ausland. Im Sommer kommen Hitze und flimmernde Luft dazu, Tipps dagegen findest du im Ratgeber Hitzeflimmern vermeiden.
Flugplan prüfen
Such im Flugplan deines Flughafens nach 3O-Flügen von und nach Marokko. Auf dem Tracker filterst du nach MAC und siehst, welche Maschinen gerade unterwegs sind.
Saison nutzen
Im Sommer und rund um Feiertage gibt es oft zusätzliche Flüge. Dann steigen deine Chancen, mehrere Maschinen an einem Tag zu sehen.
Licht planen
Prüfe, aus welcher Richtung die Sonne zur Ankunftszeit steht. Wie das geht, erklärt der Artikel zum Sonnenstand.
Kennzeichen sichern
Fotografiere so, dass das CN-Kennzeichen lesbar ist. Nur so ordnest du die Maschine später sicher Air Arabia Maroc zu.
Wie besonders eine Sichtung an deinem Heimatflughafen ist, hilft dir der Ratgeber Wie selten ist meine Sichtung? einzuschätzen.
Bereit für deine Air-Arabia-Maroc-Sichtung?
- Ich habe die 3O-Flüge im Flugplan gefunden.
- Ich kann MAC auf dem Tracker filtern.
- Ich kenne die Ankunftszeit und den Sonnenstand am Spot.
- Ich weiß, welche Piste gerade in Betrieb ist.
- Das CN-Kennzeichen wird auf meinem Foto lesbar sein.
- Ich notiere Flugnummer und Herkunftsflughafen zu jeder Sichtung.
Häufige Verwechslungen
- Air Arabia Maroc und Air Arabia gleichsetzen: Gleiche Marke, aber eigene Fluggesellschaften mit eigenen Codes, eigenen Kennzeichen und eigenen Basen.
- Royal Air Maroc als Mutter vermuten: Die staatliche Airline Marokkos ist ein Konkurrent, keine Muttergesellschaft.
- G9-Flug nach München als Marokko-Sichtung verbuchen: Die Air-Arabia-Flüge nach München kommen aus Sharjah.
- 3O als „30“ lesen: Der Code enthält den Buchstaben O, nicht die Ziffer null.
- CN- mit anderen Präfixen verwechseln: CN- ist Marokko, A6- die Emirate, SU- Ägypten.
Deine Sichtungen sauber dokumentieren
Poste deine Fotos mit Kennzeichen, Typ, Airline, Flughafen und Spot und tausch dich mit anderen Spottern über die Air-Arabia-Familie aus. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Fazit
Air Arabia Maroc war der erste Ableger der Air-Arabia-Gruppe in Nordafrika und ist seit 2009 eine feste Größe im Verkehr zwischen Marokko und Europa. Das Profil ist klar: Billigflüge ab vier marokkanischen Basen, eine überschaubare Flotte aus Airbus A320 und ein Netz, das sich stark an den Reisewegen der marokkanischen Gemeinschaften in Westeuropa orientiert. Für Spotter in Mitteleuropa ist sie damit eine erreichbare Sichtung, die mit CN-Kennzeichen und 3O-Flugnummer leicht von den Schwester-Airlines zu unterscheiden ist.
Kurzfazit
3O auf der Tafel, MAC auf dem Tracker, CN- am Rumpf und ein A320 in Air-Arabia-Farben mit Start oder Ziel in Marokko: Daran erkennst du Air Arabia Maroc. Die besten Chancen hast du in Brüssel, Amsterdam und Paris. In Deutschland lohnt sich ein Blick in den Flugplan von Köln/Bonn.
Zusammenfassung
- Air Arabia Maroc erkennst du am Air-Arabia-Design, am A320 und vor allem an der Kombination aus CN-Kennzeichen, 3O-Flugnummer und MAC auf dem Tracker.
- Die Airline ist kein Ableger von Royal Air Maroc, sondern Teil der Air-Arabia-Gruppe aus Sharjah. Marke und Produkt kommen aus den Emiraten, Flugzeuge und Crews sind in Marokko zu Hause.
- Für Spotter in Mitteleuropa ist sie keine Exotin: Ihre A320 verbinden Marokko mit vielen Flughäfen in Westeuropa, besonders zu Ferien- und Feiertagszeiten.
- Strecken, Basen und Flottengröße haben sich seit 2009 mehrfach geändert. Prüfe vor jedem Spottertag den aktuellen Flugplan, statt dich auf alte Netzkarten zu verlassen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air Arabia Maroc?
Der IATA-Code ist 3O (Ziffer drei und Buchstabe O), der ICAO-Code MAC. Im Funk meldet sich die Crew als „ARABIA MAROC“. Die Muttermarke Air Arabia aus Sharjah fliegt dagegen als G9 bzw. ABY.
Wem gehört Air Arabia Maroc?
Air Arabia Maroc wurde 2009 von Air Arabia, der marokkanischen Regional Air Lines und der Ithmaar Bank gegründet. Muttergesellschaft ist Air Arabia aus Sharjah, die Marokko zu ihren Drehkreuzen zählt. Genaue, aktuelle Anteilsquoten haben wir nicht verlässlich gefunden.
Welche Flugzeuge fliegt Air Arabia Maroc?
Ausschließlich den Airbus A320 in der klassischen ceo-Version. Im Sommer 2025 waren es laut Branchenangaben elf Maschinen. Air Arabia gibt für ihre A320 bis zu 174 Sitze in einer einheitlichen Economy-Kabine an.
Seit wann fliegt Air Arabia Maroc?
Die Airline wurde im April 2009 offiziell vorgestellt. Der erste Linienflug startete am 6. Mai 2009 von Casablanca nach London-Stansted. Zu den ersten Zielen gehörten außerdem Brüssel, Marseille, Mailand und Paris.
Fliegt Air Arabia Maroc nach Deutschland?
Netzübersichten führen Verbindungen zwischen Nador und Köln/Bonn, in der Vergangenheit wurden auch weitere deutsche Ziele bedient. Ob und wie oft Stand Oktober 2026 geflogen wird, prüfst du im aktuellen Flugplan. Die Air-Arabia-Flüge nach München kommen dagegen aus Sharjah und laufen als G9.
Ist Air Arabia Maroc eine Tochter von Royal Air Maroc?
Nein. Royal Air Maroc ist die staatliche Netzwerk-Airline Marokkos mit Drehkreuz Casablanca. Air Arabia Maroc gehört zur Air-Arabia-Gruppe und ist ein Konkurrent im Verkehr zwischen Marokko und Europa.
Was ist der Unterschied zu Air Arabia aus Sharjah?
Beide fliegen in nahezu gleicher Optik und mit demselben Produkt. Air Arabia Maroc ist aber eine eigene Fluggesellschaft mit marokkanischem Luftverkehrsbetreiberzeugnis, eigenen Codes (3O/MAC), CN-Kennzeichen und Basen in Marokko. Air Arabia fliegt als G9/ABY mit A6-Kennzeichen.
Wie erkenne ich auf dem Foto, ob es Air Arabia Maroc ist?
Am einfachsten am Kennzeichen: CN- steht für Marokko, A6- für die Emirate, SU- für Ägypten. Zusammen mit der Flugnummer 3O ist die Zuordnung eindeutig.
Air Arabia Maroc im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Air Arabia
Die Low-Cost-Pionierin der arabischen Welt: Air Arabia fliegt ab Sharjah ausschließlich Airbus A320 und A321, hat Töchter in drei Ländern und landet seit Dezember 2025 auch in München.
Low-CostAir Arabia Abu Dhabi
Die Billigflug-Airline der Hauptstadt: Air Arabia Abu Dhabi ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Air Arabia und Etihad, fliegt seit Juli 2020 ausschließlich Airbus A320 und verbindet Zayed International mit Zielen in Nahost, Asien und Afrika.
NetzwerkRoyal Air Maroc
Marokkos staatliche Airline mit dem geflügelten Stern: Drehkreuz Casablanca, seit 2020 bei oneworld, eine Flotte aus Boeing 737 und 787 – und regelmäßig in Deutschland zu sehen.
Low-CostRyanair
Europas größte Low-Cost-Airline aus Irland: fast reine Boeing-737-Flotte, Punkt-zu-Punkt-Verkehr statt Drehkreuz und mehrere Schwestergesellschaften, die unter Ryanair-Flugnummern fliegen.
Low-CostTransavia France
Die französische Low-Cost-Airline der Air France-KLM-Gruppe: Hauptbasis Paris-Orly, Regionalbasen von Lyon bis Bordeaux, eine Flotte im Wechsel von der Boeing 737-800 zum Airbus A320neo – und dieselben grünen Farben wie die niederländische Schwester.
Low-CostTransavia
Die Low-Cost-Tochter von KLM aus den Niederlanden: Basen in Amsterdam, Rotterdam, Eindhoven und Brüssel, eine Flotte im Umbruch von der Boeing 737-800 zum Airbus A321neo und eine französische Schwester unter gleichem Namen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Brüssel-Zaventem
Belgiens größter Flughafen liegt in Zaventem vor den Toren Brüssels: drei Pisten, Heimat von Brussels Airlines und TUI fly Belgium, ein großes Frachtzentrum, Militär auf der Melsbroek-Seite – und zwei offizielle Spotting-Plattformen.
FlughafenFlughafen Köln/Bonn
Tagsüber Eurowings und Ferienflieger, abends die Frachter von UPS und FedEx, im Westen die Regierungsjets der Flugbereitschaft: Köln/Bonn ist kein Drehkreuz für Passagiere, aber einer der abwechslungsreichsten Flughäfen Deutschlands – mit Bahnhof unter den Terminals und kostenloser Dachterrasse.
FlughafenFlughafen Amsterdam Schiphol
Sechs Start- und Landebahnen, ein einziges Terminal und das Heimatdrehkreuz der KLM: Schiphol ist einer der größten Flughäfen Europas – und mit offiziellen Spotterplätzen wie an der Polderbaan einer der spotterfreundlichsten.
Wo du Air Arabia Maroc vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Spotterzonen in Steenokkerzeel am Flughafen Brüssel
Rund um Steenokkerzeel liegen die wichtigsten Spotterpunkte des Flughafens Brüssel – allen voran die offizielle Plattform an der Piste 25L neben dem Tervuursesteenweg. Hier erfährst du, welcher Standpunkt bei welcher Betriebsrichtung funktioniert und wann das Licht passt.
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Die Dachterrasse auf Terminal 1 ist der bequemste legale Standpunkt am Flughafen Köln/Bonn: kostenlos, ohne Sicherheitskontrolle, mit dem Zug direkt erreichbar – und mit Blick auf Vorfeld, Hauptpiste und den militärischen Teil des Platzes.
BesucherterrassePanoramaterras am Flughafen Amsterdam Schiphol
Die kostenlose Dachterrasse über dem Terminal von Schiphol ist der Spot für Vorfeld, Gates und lesbare Kennzeichen: ohne Sicherheitskontrolle, ohne Glas vor der Linse, mit einer ausgemusterten Fokker 100 der KLM als Bonus – und nur wenige Minuten vom Bahnhof entfernt.
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