Hong Kong Air Cargo

Die Frachtairline aus dem Umfeld von Hong Kong Airlines fliegt seit 2017 eigenständig mit Airbus-A330-Frachtern ab Chek Lap Kok – nach Asien, Zentralasien, Nahost und bis nach Europa.

Auch bekannt als: Hong Kong Air Cargo Carrier Limited · HKAC · Hong Kong Airlines Cargo · RH

HongkongHongkongFracht-AirlinesIATA: RHICAO: HKC10 Min. Lesezeit

RH

IATA-Code

HKC

ICAO-Code

2017

eigenständig seit

6

A330-Frachter laut Airline

Das Wichtigste in Kürze

  • Hong Kong Air Cargo ist eine reine Frachtairline mit Basis am Flughafen Hongkong und die Frachtschwester von Hong Kong Airlines.
  • Codes: IATA RH, ICAO HKC, Rufzeichen „MASCOT“.
  • Eigenständig seit April 2017: Damals wurde das Frachtgeschäft von Hong Kong Airlines in eine eigene Gesellschaft mit eigener Betriebsgenehmigung ausgegliedert.
  • A330 als einziges Muster: Laut Airline fliegen sechs A330-Frachter – die Airbus-Linie begann bei Hong Kong Airlines schon 2010.
  • Europa im Netz: Ziele wie Budapest und Istanbul machen die Airline auch für europäische Spotter interessant.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Hong Kong Air Cargo im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen
  3. 3.Von der Frachtabteilung zur eigenen Airline
  4. 4.Die Flotte: A330-Frachter
  5. 5.Hong Kong Air Cargo oder Air Hong Kong?
  6. 6.Das Netz: von Asien bis Europa
  7. 7.Hong Kong Air Cargo spotten
  8. 8.Häufige Verwechslungen
  9. 9.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeRH
ICAO-CodeHKC
RufzeichenMASCOT
DrehkreuzeHKG
GeschäftsmodellNurfracht-Airline mit Linien- und Charterflügen ab Hongkong
FirmierungHong Kong Air Cargo Carrier Limited
HeimatbasisHong Kong International Airport (HKG), Chek Lap Kok
Eigenständig seitApril 2017, nach Erteilung der Betriebsgenehmigung durch die Hongkonger Luftfahrtbehörde
VorgeschichteFrachtsparte von Hong Kong Airlines, die ihren ersten A330-Frachter im September 2010 in Dienst stellte
SchwesterHong Kong Airlines (HX) aus der früheren HNA-Familie
Flotte (Stand 2026)sechs Airbus-A330-Frachter laut Angaben der Airline
NetzAsien, Südasien, Zentralasien, Nahost und Europa, unter anderem Budapest und Istanbul
Allianzkeine (Frachtairline)
RufzeichenMASCOT

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Hong Kong Air Cargo?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Durchweg Airbus A330-Frachter: Zweistrahler ohne Passagierfenster mit großer Frachttür links vorn
  • Bei der ab Werk gebauten A330-200F eine markante Verkleidung unter der Nase am Bugfahrwerk, die den Rumpf beim Beladen waagerecht hält
  • Hongkonger Kennzeichen mit B- und einem H, K oder L als zweitem Buchstaben
  • Auf dem Tracker mit dem ICAO-Code HKC, im Funk mit dem Rufzeichen „MASCOT“
  • Nicht mit Air Hong Kong (AHK) verwechseln – die fliegt ebenfalls A330-Frachter, gehört aber zur Cathay Group
  • In Europa vor allem an Frachtzielen wie Budapest und Istanbul zu erwarten, nicht an den großen Passagier-Drehkreuzen

Am Flughafen Hongkong sind Frachter keine Ausnahme, sondern Alltag. Zwischen den Jumbos von Cathay Cargo und den vielen Gastfrachtern stehen auch zweistrahlige Airbus A330 ohne Fenster – und nicht alle gehören zur selben Airline. Einige davon fliegen für Hong Kong Air Cargo, die Frachtschwester von Hong Kong Airlines. Diese Seite zeigt dir, woher die Airline kommt, was in ihrer Flotte steckt, wohin sie fliegt und wie du sie von ihrem Namensvetter Air Hong Kong unterscheidest.

Jeden A330-Frachter sauber zuordnen

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Hong Kong Air Cargo im Überblick

Hong Kong Air Cargo ist eine reine Frachtairline mit Heimatbasis am Flughafen Hongkong auf Chek Lap Kok. Die offizielle Firmierung lautet Hong Kong Air Cargo Carrier Limited. Die Airline bietet Linien- und Charterflüge an und beschreibt auf ihrer Website Spezialprodukte wie Express- und Prioritätsfracht, Gefahrgut und lebende Tiere.

Eigenständig ist sie seit April 2017. Davor lief das Frachtgeschäft innerhalb von Hong Kong Airlines, der zweiten großen Netzwerk-Airline der Stadt. Mit der Erteilung einer eigenen Betriebsgenehmigung durch die Hongkonger Luftfahrtbehörde wurde die Fracht in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert.

Wichtig für die Einordnung: Hong Kong Air Cargo hat nichts mit Cathay Pacific zu tun und gehört nicht zur Cathay Group. Die Airline gehört zum gleichen Firmenumfeld wie Hong Kong Airlines, also zur Familie, die einst unter dem Dach der HNA-Gruppe rund um Hainan Airlines gewachsen ist.

RHIATA-Code
HKCICAO-Code auf dem Tracker
HKGHeimatbasis Chek Lap Kok

Codes und Rufzeichen

  • IATA-Code RH: steht in Frachtbriefen, Buchungssystemen und Flugplänen.
  • ICAO-Code HKC: erscheint im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
  • Rufzeichen MASCOT: so meldet sich die Besatzung im Funk.

Für dich als Spotter ist HKC der entscheidende Code. Frachtflüge stehen auf keiner Abflugtafel, und die Flugnummer bekommst du selten zu sehen. Auf dem Tracker filterst du dagegen gezielt nach dem ICAO-Präfix und siehst sofort, welche Maschine gerade wohin unterwegs ist. Das Rufzeichen „MASCOT“ ist ungewöhnlich, weil es nicht vom Airline-Namen abgeleitet ist – wer Funk mithört, sollte es kennen, sonst geht es leicht unter.

Tracker-Filter setzen

Filtere nach dem Präfix HKC und dem Typ A330, dann trennst du Hong Kong Air Cargo sauber von Air Hong Kong (AHK). Wie du ADS-B-Daten am Spot sinnvoll liest, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Von der Frachtabteilung zur eigenen Airline

Die Geschichte von Hong Kong Air Cargo beginnt bei der Passagierschwester. Die wichtigsten Etappen:

Jahr Ereignis
2006 Hainan Airlines steigt bei CR Airways ein, die Airline heißt fortan Hong Kong Airlines
2010 Hong Kong Airlines stellt im September ihren ersten Airbus-A330-Frachter in Dienst, zunächst auf der Strecke Hongkong–Hangzhou
2017 Im April wird das Frachtgeschäft als Hong Kong Air Cargo mit eigener Betriebsgenehmigung eigenständig
2017 Atlas Air kündigt im August an, drei Boeing-747-400-Frachter im Auftrag von Hong Kong Air Cargo zu betreiben
2021 Nach der Umstrukturierung der HNA-Gruppe wird die Kontrolle über Hong Kong Airlines der Liaoning Fangda Group zugeordnet

Die A330-Frachter waren also schon vor der Ausgliederung im Einsatz – nur eben unter dem Dach von Hong Kong Airlines. Mit der eigenen Gesellschaft bekam das Frachtgeschäft einen eigenen Auftritt als Airline. Für Spotter bedeutet das: Ältere Fotos von Frachtern aus dieser Familie können unter Hong Kong Airlines verbucht sein, neuere unter Hong Kong Air Cargo. Wer sein Archiv sauber führen will, sollte das Datum der Aufnahme mit dem Wechsel 2017 abgleichen.

Die Fangda-Gruppe taucht übrigens auch auf der Website der Frachtairline auf, und zwar in den verlinkten Partnerseiten neben Hong Kong Airlines. Wie die Beteiligungen genau verschachtelt sind, legt die Airline dort nicht offen. Sicher ist nur: Beide Hongkonger Airlines gehören zusammen und stehen außerhalb der Cathay Group.

Die Jumbo-Episode

Kurz nach der Ausgliederung wollte Hong Kong Air Cargo größer denken. Im August 2017 gab der US-Anbieter Atlas Air bekannt, drei Boeing 747-400F für die Airline zu betreiben. Atlas sollte die Maschinen im Auftrag betreiben – ein typisches ACMI-Modell, bei dem der Anbieter Flugzeug, Besatzung, Wartung und Versicherung stellt und der Kunde die Fracht verkauft. Die erste Maschine sollte im September 2017 zwischen Asien und den USA starten, die anderen beiden 2018.

Diese Jumbos zählten nicht zur eigenen Flotte, und wie lange sie tatsächlich für Hong Kong Air Cargo unterwegs waren, ist öffentlich kaum dokumentiert. Heute setzt die Airline ausschließlich auf A330-Frachter. Wer eine 747 im HKC-Umlauf im Archiv hat, besitzt damit ein historisches Bild.

Die Flotte: A330-Frachter

Laut eigener Website betreibt Hong Kong Air Cargo sechs Airbus-A330-Frachter. Nachschlagewerke führen die Maschinen als Airbus A330-200F, also als ab Werk gebauten Frachter von Airbus.

Typ Rolle Spotter-Hinweis
Airbus A330-200F Rückgrat der Flotte Ab Werk gebauter Frachter mit Bugfahrwerks-Verkleidung
Boeing 747-400F 2017 angekündigt, Betrieb durch Atlas Air im Auftrag Historisch, nicht Teil der eigenen Flotte

Die A330-200F basiert auf dem Passagiermodell A330-200. Airbus hat dafür den Rumpf zum Frachter umgestaltet: keine Fensterreihe, verstärkter Boden im Hauptdeck und eine große Frachttür auf der linken Seite hinter dem Cockpit. Das auffälligste Detail sitzt aber unter der Nase.

Warum die A330-200F eine Beule hat

Die A330 steht von Haus aus leicht nach vorn geneigt auf dem Fahrwerk. Für Passagiere ist das egal, für einen Frachter nicht: Paletten und Container müssen auf einem waagerechten Hauptdeck rollen. Airbus hat deshalb das Bugfahrwerk der A330-200F tiefer gesetzt und mit einer großen Verkleidung unter dem Rumpf versehen. So steht der Frachter am Boden nahezu waagerecht. Diese Beule ist das einfachste Erkennungsmerkmal überhaupt.

Zum Vergleich gibt es auch umgebaute A330, die A330-200P2F und A330-300P2F. Sie haben diese Verkleidung nicht und stehen mit der typischen Nasenneigung auf dem Vorfeld. Wenn du in Hongkong also einen A330-Frachter ohne Beule siehst, lohnt ein zweiter Blick auf den Tracker – das kann eine Maschine einer anderen Airline sein.

Die sechs HKC-Frachter komplett sammeln

Setz Kennzeichen, Typ oder Airline auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn eine Maschine in deiner Nähe anfliegt oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Hong Kong Air Cargo oder Air Hong Kong?

Die beiden Namen klingen fast gleich, beide Airlines sitzen in Hongkong und beide fliegen A330-Frachter. Trotzdem haben sie nichts miteinander zu tun.

Hong Kong Air Cargo

  • Codes RH und HKC, Rufzeichen MASCOT
  • Frachtschwester von Hong Kong Airlines
  • Verkauft Kapazität an Spediteure, Linie und Charter
  • Netz bis Zentralasien, Nahost und Europa

Air Hong Kong

  • Codes LD und AHK, Rufzeichen AIR HONG KONG
  • Tochter von Cathay Pacific
  • Fliegt vor allem das asiatische Expressnetz von DHL
  • A330-200F und umgebaute A330-300P2F

Die Details zur Cathay-Tochter findest du auf der Seite zu Air Hong Kong. Merke dir als Faustregel: HKC = Hong Kong Airlines-Familie, AHK = Cathay und DHL.

Fenster prüfen

Keine Fensterreihe und eine große Tür vorn links? Dann hast du einen Frachter vor dir.

Bugfahrwerk ansehen

Die Beule unter der Nase verrät eine ab Werk gebaute A330-200F.

Kennzeichen lesen

Hongkonger Flugzeuge tragen B- und einen Buchstabenblock mit H, K oder L am Anfang.

Tracker abgleichen

HKC oder AHK? Erst der ICAO-Code macht die Sichtung eindeutig.

Wie das Hongkonger Kennzeichensystem mit dem B-Präfix funktioniert und warum es sich vom Festland unterscheidet, erklärt der Artikel zu den B-Kennzeichen. Allgemeine Merkmale von Frachtern, von der Tür bis zur Fensterreihe, sammelt der Guide Frachtflugzeuge erkennen. Und falls dir bei schlechter Sicht die Triebwerkszahl nicht sofort klar ist, hilft dir A330 oder A340? weiter.

Das Netz: von Asien bis Europa

Hong Kong Air Cargo verbindet Hongkong mit Märkten, die für eine kleine A330-Flotte erstaunlich weit gestreut sind. Auf ihrer Website nennt die Airline unter anderem diese Ziele für Linien- und Charterflüge:

  • Ost- und Südostasien: Shanghai, Taipeh, Bangkok, Hanoi, Manila und Singapur
  • Südasien: Delhi, Chennai und Dhaka
  • Nahost: Amman
  • Europa und Schnittstelle Europa–Asien: Budapest und Istanbul

Nachschlagewerke führen zusätzlich Frachtziele wie Almaty und Taschkent in Zentralasien sowie London-Stansted. Einige frühere Frachtziele, etwa Glasgow-Prestwick und Mailand-Malpensa, sind dort inzwischen als beendet vermerkt. Die genaue Liste ändert sich mit der Nachfrage, deshalb lohnt vor jeder Tour ein Blick auf den aktuellen Flugplan.

Daneben führt die Website in ihrer Stationsliste deutlich mehr Flughäfen, darunter Brisbane, Melbourne, Sydney und Vancouver. Dabei handelt es sich nicht zwingend um eigene Flüge – Frachtairlines verkaufen oft Weiterbeförderung über Partner oder per Lkw. Für dich als Spotter zählen nur die Ziele, die tatsächlich mit einer HKC-Maschine angeflogen werden.

Ziele mit Spotter-Potenzial

Einige Frachtziele kennst du vielleicht als Passagierflughäfen: Shanghai-Pudong, Bangkok Suvarnabhumi, Singapur Changi und Delhi. Dort fällt ein einzelner A330-Frachter zwischen hunderten Bewegungen kaum auf – der Tracker hilft.

Hong Kong Air Cargo spotten

In Hongkong

Die Heimat ist Chek Lap Kok, einer der größten Frachtflughäfen der Welt. Hier startet und landet der Großteil der HKC-Flüge. Welche Aussichtspunkte rund um den Flughafen sich lohnen, liest du im Guide Planespotting in Hongkong.

In Hongkong teilt sich die Airline den Platz mit Cathay Pacific, der Cathay-Frachttochter Air Hong Kong, der Billigairline HK Express und neueren Anbietern wie Greater Bay Airlines. Die Passagierschwester Hong Kong Airlines fliegt ebenfalls A330 – allerdings als A330-300 mit Fensterreihe. Wer beide Familienmitglieder im selben Tagesprotokoll haben will, hat am Heimatflughafen die besten Karten.

In Europa

In Europa ist HKC selten, aber nicht unmöglich. Die besten Chancen bieten die Frachtziele aus der Netzliste:

Gute Chancen auf Hong Kong Air Cargo, wenn …

  • du in Hongkong spottest und auf das Frachtvorfeld blicken kannst
  • der Tracker einen HKC-Flug nach Budapest oder Istanbul anzeigt
  • du an einem asiatischen Frachtziel wie Bangkok, Hanoi oder Delhi bist

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach älteren Berichten mit Zielen wie Mailand oder Prestwick planst
  • du gezielt in London auf HKC hoffst

Eher kein HKC-Tag, wenn …

  • du an einem europäischen Flughafen stehst, der nicht im Frachtnetz der Airline auftaucht

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und halte dich an Absperrungen. Frachtflüge landen oft spät abends oder nachts – bleib auf sicheren Wegen und sag jemandem Bescheid, wo du bist. Mehr dazu im Artikel Nachts oder allein spotten.

Häufige Verwechslungen

  • Hong Kong Air Cargo mit Air Hong Kong gleichsetzen – zwei völlig verschiedene Unternehmen; Air Hong Kong gehört zu Cathay.
  • Die Frachter Hong Kong Airlines zuordnen – seit 2017 fliegen sie unter Hong Kong Air Cargo; nur ältere Fotos gehören zur Passagierschwester.
  • Jeden A330-Frachter in Hongkong für HKC halten – auch AHK und Gastairlines fliegen A330-Frachter; der ICAO-Code entscheidet.
  • Das Rufzeichen überhören – im Funk heißt es „MASCOT“, nicht „Hong Kong Cargo“.
  • Die Atlas-747 zur eigenen Flotte zählen – die Jumbos waren für den Betrieb im Auftrag vorgesehen, die eigene Flotte besteht aus A330.

Frachtfans unter sich

Poste deine HKC-Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot, sammel die A330-Frachter in deinem Hangar und tausch dich in der Community mit anderen Frachtfans aus. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Hong Kong Air Cargo ist die kleine, oft übersehene Frachtschwester von Hong Kong Airlines. Seit 2017 eigenständig, fliegt sie mit einer überschaubaren Flotte aus A330-Frachtern ein Netz, das von Südostasien über Indien und Zentralasien bis nach Budapest und Istanbul reicht. Wer den ICAO-Code HKC kennt, die Beule unter der Nase der A330-200F erkennt und die Airline sauber von Air Hong Kong trennt, hat mit ihr eine schöne Ergänzung fürs Logbuch – in Hongkong regelmäßig, in Europa nur mit gezielter Planung.

Kurzfazit

Hong Kong Air Cargo (IATA RH, ICAO HKC, Rufzeichen MASCOT) ist seit 2017 die eigenständige Frachtschwester von Hong Kong Airlines und fliegt Airbus-A330-Frachter ab Hongkong. In Europa siehst du sie am ehesten in Budapest oder Istanbul.

Zusammenfassung

  • Hong Kong Air Cargo ist aus der Frachtabteilung von Hong Kong Airlines entstanden und gehört zum gleichen Firmenumfeld, nicht zur Cathay Group.
  • Die Flotte besteht aus Airbus-A330-Frachtern; den Typ erkennst du an der fensterlosen Kabine, der großen Frachttür und – bei der A330-200F – an der Beule unter der Nase.
  • Das Netz reicht von Ost- und Südostasien über Indien und Zentralasien bis nach Nahost und Europa, ergänzt um Charterflüge.
  • Am sichersten identifizierst du die Airline über den ICAO-Code HKC, denn in Hongkong fliegen mehrere Airlines A330-Frachter.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Hong Kong Air Cargo?

Der IATA-Code ist RH, der ICAO-Code HKC. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „MASCOT“. Auf Flugtrackern siehst du in der Regel den ICAO-Code.

Gehört Hong Kong Air Cargo zu Hong Kong Airlines?

Sie ist die Frachtschwester. Bis 2017 war das Frachtgeschäft Teil von Hong Kong Airlines, im April 2017 wurde es nach Erteilung einer eigenen Betriebsgenehmigung als eigenständige Gesellschaft ausgegliedert. Beide stammen aus dem Umfeld der früheren HNA-Gruppe; auf der Website der Frachtairline wird auch die Fangda-Gruppe verlinkt, die seit 2021 als Kontrollaktionär von Hong Kong Airlines gilt.

Ist Hong Kong Air Cargo dasselbe wie Air Hong Kong?

Nein. Air Hong Kong (LD/AHK) ist eine Tochter von Cathay Pacific und fliegt vor allem für DHL. Hong Kong Air Cargo (RH/HKC) gehört zum Umfeld von Hong Kong Airlines und verkauft ihre Kapazität selbst. Beide fliegen A330-Frachter – unterscheide sie über den ICAO-Code.

Welche Flugzeuge fliegt Hong Kong Air Cargo?

Laut eigenen Angaben betreibt die Airline sechs Airbus-A330-Frachter. Nachschlagewerke führen die Flotte als A330-200F; die genaue Zusammensetzung kann sich ändern, schau für den aktuellen Stand in eine Flottendatenbank.

Hat Hong Kong Air Cargo auch Boeing 747 geflogen?

Atlas Air kündigte im August 2017 an, drei Boeing-747-400-Frachter für Hong Kong Air Cargo zu betreiben, im sogenannten ACMI-Modell mit Atlas-Besatzungen. Die Jumbos sollten vor allem zwischen Asien und den USA fliegen. Wie lange die Jumbos tatsächlich für die Airline unterwegs waren, ist öffentlich kaum dokumentiert. Heute besteht die Flotte nur aus A330-Frachtern, eine 747 im HKC-Umlauf wäre also ein historisches Motiv.

Wohin fliegt Hong Kong Air Cargo?

Die Airline nennt unter anderem Amman, Bangkok, Budapest, Chennai, Delhi, Dhaka, Hanoi, Istanbul, Manila, Shanghai, Singapur und Taipeh als Ziele im Linien- und Charterverkehr. Nachschlagewerke führen außerdem Frachtziele wie Almaty, Taschkent und London-Stansted. Das Netz ändert sich mit der Nachfrage, prüf den aktuellen Stand vor deiner Tour.

Kann ich Hong Kong Air Cargo in Europa spotten?

Ja, an den europäischen Frachtzielen der Airline. Budapest und Istanbul stehen auf der Zielliste der Airline, laut Nachschlagewerken auch London-Stansted. Die Flüge sind selten und oft zu Randzeiten, behalte deshalb den ICAO-Code HKC auf dem Tracker im Blick.

Ist Hong Kong Air Cargo Mitglied einer Allianz?

Nein. Wie die meisten Frachtairlines gehört Hong Kong Air Cargo keiner der großen Passagier-Allianzen an.

Hong Kong Air Cargo im Blick behalten

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