Das Wichtigste in Kürze
- Air China Cargo ist die Frachtairline der Air-China-Gruppe mit Sitz in Peking und Drehkreuzen in Peking, Shanghai-Pudong und Guangzhou.
- Codes: IATA CA (gemeinsam mit Air China), ICAO CAO, Rufzeichen „AIR CHINA FREIGHT“.
- Die Boeing 777F ist das Rückgrat: Im Oktober 2026 kam die 14. Maschine dazu.
- Die 747-400F ist ein Auslaufmodell – nur noch zwei Exemplare stehen in der Flotte, die Spotter-Uhr tickt.
- Mit A330-200P2F und bestellten A350F setzt Air China Cargo zunehmend auf Airbus.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Air China Cargo im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Die Flotte: 777F als Rückgrat, Airbus im Kommen
- 4.Ehemalige Typen
- 5.Woran du Air China Cargo erkennst
- 6.Air China Cargo und die anderen chinesischen Frachtairlines
- 7.Strecken und Ziele in Europa
- 8.Air China Cargo in Frankfurt spotten
- 9.Häufige Verwechslungen
- 10.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | CA |
|---|---|
| ICAO-Code | CAO |
| Rufzeichen | AIR CHINA FREIGHT |
| Drehkreuze | PEK, PVG, CAN |
| Geschäftsmodell | Frachtairline mit eigenen Nurfrachtern, dazu Vermarktung der Frachträume in Air-China-Passagierjets |
| Sitz | Peking (Bezirk Shunyi), China |
| Gegründet | Dezember 2003; 2011 Bündelung des Frachtgeschäfts von Air China und Cathay Pacific |
| Konzern | Tochter von Air China; Cathay Pacific ist als Anteilseigner beteiligt |
| Börse | Seit 30. Dezember 2024 an der Börse Shenzhen notiert |
| Drehkreuze | Peking-Hauptstadt (PEK), Shanghai-Pudong (PVG) und Guangzhou (CAN) |
| Frachterflotte (Stand Oktober 2026) | 24 Flugzeuge: 14 Boeing 777F, 8 Airbus A330-200P2F, 2 Boeing 747-400F |
| Bestellung | 10 Airbus A350F (sechs bestellt im November 2025, vier weitere 2026 bestätigt) |
| Kennzeichen | Chinesisches Präfix B-, zum Beispiel B-229D bei der 14. Boeing 777F |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Air China Cargo?
- Air-China-Optik mit dem roten Phönix-Logo am Leitwerk und Cargo-Schriftzug am Rumpf
- Rumpf ohne Fensterreihe und mit großem Hauptdeck-Frachttor hinten links – typisch für 777F und 747-400F
- Die 747-400F hat das kurze Oberdeck und eine hochklappbare Nase – im Gegensatz zu umgebauten 747-Frachtern
- A330-200P2F erkennst du an den verschlossenen Fensterreihen und dem nachgerüsteten Frachttor vorne links
- Chinesisches Kennzeichen mit B- am Rumpf hinten
- Auf dem Tracker steht der ICAO-Code CAO, im Flugplan die Flugnummer mit CA
Weiße Frachter mit dem roten Phönix am Leitwerk sind an europäischen Frachtflughäfen kein alltäglicher Anblick – und genau deshalb lohnt sich der Blick auf Air China Cargo. Die Frachtairline der Air-China-Gruppe fliegt die Boeing 777F, hält noch zwei der klassischen 747-400F und baut parallel eine Airbus-Flotte auf. Hier erfährst du, wie die Airline aufgestellt ist, welche Typen du siehst und woran du sie sicher von anderen chinesischen Frachtairlines unterscheidest.
Jeden Frachter einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du deine Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst, welche Air-China-Cargo-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Air China Cargo im Überblick
Air China Cargo ist die Frachtairline der chinesischen Staats-Airline Air China. Gegründet wurde sie im Dezember 2003, ihren Sitz hat sie im Pekinger Bezirk Shunyi, nicht weit vom Flughafen Peking-Hauptstadt. Neben Peking dienen Shanghai-Pudong und Guangzhou als Drehkreuze.
Einen wichtigen Einschnitt brachte das Jahr 2011: Air China und Cathay Pacific legten ihr Frachtgeschäft auf dem chinesischen Festland in der neu aufgestellten Air China Cargo zusammen. Cathay Pacific ist seitdem Anteilseigner, die Kontrolle liegt bei Air China. Ende 2024 folgte der nächste Schritt: Am 30. Dezember 2024 ging Air China Cargo an die Börse in Shenzhen – es war einer der größten Börsengänge am chinesischen A-Aktien-Markt in diesem Jahr.
Das Geschäft ruht auf zwei Säulen. Zum einen fliegt die Airline eigene Nurfrachter. Zum anderen vermarktet sie die Frachträume unter dem Kabinenboden der Air-China-Passagierjets. Für dich als Spotter zählt vor allem die erste Säule – die Frachter mit dem Phönix.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code CA: Air China Cargo teilt sich den Code mit der Muttergesellschaft. In der Flugnummer allein siehst du also nicht, ob ein Passagier- oder ein Frachtflug dahintersteckt.
- ICAO-Code CAO: Der eigene Code im Flugplan der Flugsicherung – auf Flugtrackern ist er das sicherste Erkennungsmerkmal.
- Rufzeichen AIR CHINA FREIGHT: So meldet sich die Besatzung im Funk.
Genau dieser Unterschied ist für Spotter wichtig. Air China selbst fliegt mit dem ICAO-Code CCA. Taucht auf dem Tracker CAO auf, ist es ein Frachter von Air China Cargo – auch wenn die Flugnummer mit CA beginnt wie bei jedem Passagierflug.
Tracker richtig lesen
Filtere auf deinem Flugtracker nach dem Code CAO statt nach der Flugnummer. So siehst du nur die Frachter und nicht die Passagierflüge der Mutter. Wie du gezielt einzelne Kennzeichen verfolgst, erklärt der Guide Flugzeug nach Kennzeichen verfolgen.
Die Flotte: 777F als Rückgrat, Airbus im Kommen
Laut Air Cargo News umfasste die Frachterflotte im Oktober 2026 insgesamt 24 Flugzeuge. Die jüngste Auslieferung war die 14. Boeing 777F mit dem Kennzeichen B-229D, die Anfang Oktober 2026 von Boeing übernommen und nach Peking überführt wurde.
| Typ | Anzahl (Okt. 2026) | Rolle | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 777F | 14 | Langstrecken-Rückgrat | Zwei große Triebwerke, sechs Räder pro Hauptfahrwerk |
| Airbus A330-200P2F | 8 | Mittel- und Langstrecke | Umgebaute Passagierjets, Einführung ab Ende 2023 |
| Boeing 747-400F | 2 | Auslaufmodell | Kurzes Oberdeck, vier Triebwerke |
| Airbus A350F | 10 bestellt | nächste Frachter-Generation | Noch nicht im Einsatz |
Boeing 777F
Die Boeing 777F ist das Arbeitspferd der Airline auf den langen Strecken nach Europa und Nordamerika. Sie basiert auf der 777-200LR und trägt laut Air Cargo News rund 102 Tonnen Fracht über bis zu 9.200 Kilometer. Für Spotter ist die 777F an der fensterlosen Kabine, dem großen Frachttor hinten links und den beiden riesigen Triebwerken leicht zu erkennen. Wie du sie von der äußerlich verwandten 787 abgrenzt, zeigt der Vergleich Boeing 777 und 787 unterscheiden.
Boeing 747-400F
Die Boeing 747-400F war lange das Gesicht von Air China Cargo. Im Oktober 2026 stehen nur noch zwei Exemplare in der Flotte. Wichtig für die Bestimmung: Die 747-400F ist ein ab Werk gebauter Frachter mit dem kurzen Oberdeck der 747-200 und einer hochklappbaren Nase. Air China Cargo hatte früher auch umgebaute 747-400BCF und 747-400BDSF im Einsatz – diese hatten das lange Oberdeck des Passagierjets, sind aber seit 2014 nicht mehr in der Flotte. Wie du die Varianten auseinanderhältst, erklärt Boeing 747 Varianten erkennen.
Airbus A330-200P2F
Seit Ende 2023 bringt Air China Cargo umgebaute Airbus A330-200P2F in die Flotte. Die achte Maschine lieferte der Umrüster EFW im Januar 2026. Weil es ehemalige Passagierflugzeuge sind, siehst du bei genauem Hinsehen oft noch die verschlossenen Fensterausschnitte. Das große Frachttor sitzt beim A330P2F vorne links – ein Unterschied zum Werksfrachter A330-200F, der eine typische Ausbuchtung unter dem Bug für das höher gestellte Bugfahrwerk hat.
Airbus A350F
Im November 2025 bestellte Air China Cargo sechs Airbus A350F, im Mai 2026 bestätigte Airbus vier weitere – insgesamt also zehn. Der neue Großfrachter von Airbus ist noch nicht im Liniendienst; Auslieferungstermine für Air China Cargo sind nicht offiziell genannt. Bis dahin bleiben die 777F von Boeing das Maß der Dinge.
Die letzte 747 nicht verpassen
Setz die 747-400F von Air China Cargo auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn eine im Anflug auf deinen Flughafen ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Ehemalige Typen
Wer alte Fotos sortiert, stößt auf Typen, die heute nicht mehr in der Flotte sind. Diese Flugzeuge sind historisch und tauchen im aktuellen Flugplan nicht mehr auf:
- Boeing 747-200F und 747-200SF – die ersten Großfrachter, bis etwa 2010/2011 im Einsatz.
- Boeing 747-400BCF und 747-400BDSF – umgebaute Passagier-747 mit langem Oberdeck, bis 2014.
- Boeing 757-200PCF – umgebaute Schmalrumpf-Frachter, bis 2023.
- Tupolew Tu-204-120CE – ein einzelnes russisches Frachtflugzeug, zwischen 2008 und 2011 im Einsatz.
Gerade die Tu-204 ist eine Kuriosität: Ein Frachtflugzeug aus russischer Produktion mit westlichen Triebwerken bei einer chinesischen Airline war schon damals eine Seltenheit.
Woran du Air China Cargo erkennst
Die Frachter tragen die bekannte Optik der Mutter: weißer Rumpf, rotes Phönix-Logo am Leitwerk und ein Schriftzug, der die Frachtsparte ausweist. Das Phönix-Logo stammt vom chinesischen Künstler Han Meilin; der Schriftzug in chinesischen Schriftzeichen geht auf die Kalligrafie von Deng Xiaoping zurück. Auf Airbus-Maschinen der Gruppe fällt der chinesische Schriftzug kleiner aus als auf den Boeing-Flugzeugen.
Weil Passagier- und Frachtflugzeuge so ähnlich aussehen, entscheidet der zweite Blick:
Fenster prüfen
Keine Fensterreihe am Hauptdeck? Dann ist es ein Frachter. Beim A330P2F siehst du oft noch die verschlossenen Ausschnitte.
Frachttor suchen
Das große Tor am Hauptdeck sitzt bei 777F und 747-400F hinten links, beim A330P2F vorne links.
Kennzeichen lesen
Das Präfix B- zeigt die Registrierung in China. Wie das System funktioniert, erklärt der Artikel zu chinesischen B-Kennzeichen.
Tracker abgleichen
Steht dort CAO statt CCA, fliegt die Frachtairline – nicht der Passagierbetrieb von Air China.
Allgemeine Tipps, wie du Frachter von Passagierjets trennst, findest du im Guide Frachtflugzeuge erkennen.
Achtung Verwechslung
Die Passagier-777 und -747 von Air China tragen dasselbe Phönix-Logo. Wer nur das Leitwerk fotografiert, kann Fracht- und Passagierflugzeug später kaum auseinanderhalten. Mach deshalb immer auch ein Bild vom Rumpf mit Kennzeichen.
Air China Cargo und die anderen chinesischen Frachtairlines
China hat mehrere große Frachtairlines, und die Namen ähneln sich. Ein schneller Überblick hilft beim Sortieren:
| Airline | Konzern | ICAO-Code | Typische Optik |
|---|---|---|---|
| Air China Cargo | Air China | CAO | Phönix am Leitwerk |
| China Cargo Airlines | China Eastern | CKK | Schwalben-Logo von China Eastern |
| SF Airlines | SF Express | CSS | Expressdienst-Branding |
| Hong Kong Air Cargo | Hong Kong Airlines | – | Kennzeichen aus Hongkong |
Die häufigste Verwechslung ist die zwischen Air China Cargo und China Cargo Airlines. Beide kommen aus China, beide fliegen 777F – aber sie gehören zu konkurrierenden Konzernen. Auch in Frankfurt begegnen sich ihre Frachter regelmäßig, ebenso wie die von Lufthansa Cargo.
Strecken und Ziele in Europa
Air China Cargo verbindet China mit Europa, Nordamerika und weiteren Teilen Asiens. Laut den verfügbaren Streckenübersichten gehörten 2025 unter anderem diese europäischen Flughäfen zum Netz:
- Frankfurt – das klassische Ziel in Deutschland
- Lüttich in Belgien – einer der großen Frachtflughäfen Europas
- Amsterdam-Schiphol und Paris-Charles de Gaulle
- Zaragoza in Spanien
- Glasgow-Prestwick in Schottland
Prestwick ist in den letzten Jahren besonders gewachsen: Laut Air Cargo News hat Air China Cargo die Verbindung Chengdu–Prestwick im März 2026 auf täglich erhöht. Im Mai 2026 kündigte die Airline außerdem an, drei ihrer vier wöchentlichen Prestwick-Flüge ab Guangzhou nach Shanghai-Pudong zu verlegen. Außerhalb Europas fliegt die Airline in den USA unter anderem nach Anchorage, Chicago, Dallas, Los Angeles und New York.
Ein historisches Kuriosum betrifft Deutschland: 2014 flog Air China Cargo für rund drei Monate den Flughafen Frankfurt-Hahn an, beendete die Strecke dann aber wieder.
Netz ändert sich schnell
Frachtairlines passen ihre Strecken laufend an Nachfrage und Charter an. Die Liste oben ist eine Momentaufnahme. Prüf vor jeder Tour den aktuellen Plan auf einem Tracker, statt dich auf ältere Spotterberichte zu verlassen.
Air China Cargo in Frankfurt spotten
In Deutschland ist der Flughafen Frankfurt das Ziel, an dem du die besten Chancen auf Air China Cargo hast. Frachter landen dort zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Achte auf das Nachtflugverbot: Zwischen 23 und 5 Uhr finden in Frankfurt grundsätzlich keine planmäßigen Starts und Landungen statt, viele Frachter kommen deshalb in den Tagesrandzeiten.
Ein beliebter Ausgangspunkt ist die Aussichtsplattform Zeppelinheim. Welcher Spot zu welcher Betriebsrichtung passt, erklärt der Planespotting-Guide Frankfurt.
Gute Chancen auf Air China Cargo, wenn …
- auf dem Tracker ein CAO-Flug mit Ziel Frankfurt oder Lüttich unterwegs ist
- du flexibel bist und auch früh morgens oder abends spotten kannst
- du an einem Frachtflughafen wie Lüttich stehst, wo Frachter den Tag prägen
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt die 747-400F suchst – meist fliegt eine 777F
- du nach Streckenlisten von vor ein, zwei Jahren planst
Eher kein Air-China-Cargo-Tag, wenn …
- dein Flughafen kaum Langstrecken-Frachtverkehr aus Asien hat
Außerhalb Deutschlands ist der Spotterplatz am Flughafen Lüttich eine gute Adresse: Dort siehst du an einem Tag viele Frachtairlines, und eine Air-China-777F ist in diesem Umfeld eine willkommene Abwechslung. Wie selten deine Sichtung wirklich ist, kannst du mit dem Artikel Seltenheit einer Sichtung einschätzen einordnen.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, auch wenn der Frachter gerade direkt dahinter steht. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- CA-Flugnummer für einen Passagierflug halten – auch Air China Cargo fliegt mit CA, auf dem Tracker steht aber CAO.
- Air China Cargo mit China Cargo Airlines verwechseln – ähnliche Namen, aber verschiedene Konzerne und andere Logos.
- Jeden Phönix für einen Frachter halten – Air China fliegt auch Passagier-777 und -747 in derselben Optik.
- Die 747-400F für einen Umbau halten – das kurze Oberdeck zeigt den Werksfrachter.
- A330P2F und A330-200F gleichsetzen – der Umbau hat das Frachttor vorne links und keine Ausbuchtung am Bugfahrwerk.
- Alte 757- oder Tu-204-Fotos als aktuelle Flotte führen – beide Typen sind historisch.
Air China Cargo im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen, die 747-400F oder die ganze Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Air China Cargo ist die Frachtairline, die den roten Phönix von Air China auf fensterlose Rümpfe bringt. Die Boeing 777F prägt das Bild, die umgebauten A330-200P2F und die bestellten A350F zeigen die Zukunft – und die letzten zwei 747-400F sind ein Motiv, das nicht mehr lange zu sehen sein dürfte. Wer den ICAO-Code CAO im Tracker beobachtet und auf Frachttor und Kennzeichen achtet, ordnet jede Sichtung sicher zu.
Kurzfazit
Air China Cargo (ICAO CAO, IATA CA) ist die Frachtairline der Air-China-Gruppe aus Peking. Das Rückgrat bilden 14 Boeing 777F, dazu kommen A330-200P2F und noch zwei 747-400F. Phönix am Leitwerk plus fensterloser Rumpf heißt: Fracht von Air China.
Zusammenfassung
- Air China Cargo erkennst du an der Air-China-Bemalung mit Phönix auf einem fensterlosen Frachter und am ICAO-Code CAO auf dem Tracker.
- Die meisten Sichtungen in Europa sind Boeing 777F; eine 747-400F ist inzwischen ein echtes Highlight.
- Die umgebauten A330-200P2F tragen noch die Spuren ihres Passagierlebens – achte auf verschlossene Fenster und das Frachttor.
- In Deutschland ist Frankfurt das klassische Ziel; Netz und Frequenzen ändern sich bei Frachtairlines aber schneller als bei Passagier-Airlines.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Air China Cargo?
Air China Cargo nutzt den IATA-Code CA gemeinsam mit der Muttergesellschaft Air China. Im Flugplan der Flugsicherung und auf Trackern steht dagegen der eigene ICAO-Code CAO. Im Funk meldet sich die Besatzung mit „AIR CHINA FREIGHT“.
Welche Flugzeuge fliegt Air China Cargo?
Laut Air Cargo News bestand die Frachterflotte im Oktober 2026 aus 24 Flugzeugen: 14 Boeing 777F, 8 Airbus A330-200P2F und 2 Boeing 747-400F. Dazu kommen 10 bestellte Airbus A350F.
Fliegt Air China Cargo noch die Boeing 747?
Ja, aber nur noch mit wenigen Exemplaren. Nach den Angaben vom Oktober 2026 sind zwei Boeing 747-400F in der Flotte. Wann sie endgültig ausgemustert werden, ist nicht offiziell bekannt. Wenn du eine Air-China-747 fotografieren willst, warte besser nicht zu lange.
Was ist der Unterschied zwischen Air China Cargo und China Cargo Airlines?
Das sind zwei verschiedene Airlines. Air China Cargo gehört zur Air-China-Gruppe in Peking und fliegt mit dem ICAO-Code CAO. China Cargo Airlines ist die Frachttochter von China Eastern mit Sitz in Shanghai. Die Namen klingen ähnlich, Bemalung und Codes unterscheiden sich aber deutlich.
Gehört Air China Cargo zur Star Alliance?
Die Muttergesellschaft Air China ist seit 2007 Mitglied der Star Alliance. Für Air China Cargo als eigene Frachtairline ist keine Allianz-Mitgliedschaft belegt. An ihren Frachtern siehst du deshalb in der Regel keine Allianz-Lackierung.
Wo kann ich Air China Cargo in Europa spotten?
Zu den europäischen Zielen zählen nach Angaben von 2025 und 2026 unter anderem Frankfurt, Lüttich, Amsterdam, Paris-Charles de Gaulle, Zaragoza und Glasgow-Prestwick. Frachtflugpläne ändern sich häufig – prüf vor der Tour die aktuellen Bewegungen auf einem Flugtracker.
Welche Rolle spielt Cathay Pacific bei Air China Cargo?
Air China und Cathay Pacific haben 2011 ihr Frachtgeschäft in Air China Cargo gebündelt. Cathay Pacific ist seitdem als Anteilseigner beteiligt. Die genauen Anteile haben sich mit dem Börsengang Ende 2024 verändert; die Kontrolle liegt bei Air China.
Air China Cargo im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 777F
Ein 777-Rumpf ganz ohne Fensterreihe, ein riesiges Tor hinter dem Flügel und zwei GE90 unter den Tragflächen: Die 777F ist der wichtigste Langstrecken-Frachter unserer Zeit. So erkennst du sie und findest sie in Frankfurt und Leipzig.
FlugzeugtypBoeing 747-400F und 747-400ERF
Der werksneue Frachtjumbo mit hochklappbarer Nase: Woran du 747-400F und 400ERF erkennst, wie du sie von Umbaufrachtern und der 747-8F trennst und wer sie Stand Oktober 2026 noch fliegt.
FlugzeugtypAirbus A330-200P2F und A330-300P2F
Großraum-Airbus ohne Fenster, aber auch ohne Beule unter der Nase: Das ist die A330P2F, der Umbaufrachter der Elbe Flugzeugwerke aus Dresden. So erkennst du beide Versionen und findest sie an Europas Frachtdrehkreuzen.
FlugzeugtypAirbus A350F
Ein A350-Rumpf ohne Fensterreihe, ein riesiges Frachttor hinter dem Flügel und die Maske am Cockpit: Die A350F ist Airbus’ neuer Großraumfrachter. Seit Ende September 2026 fliegt der erste Prototyp – hier erfährst du, was ihn ausmacht.
Weitere Airlines
Air China
Chinas Flag Carrier aus Peking: Star-Alliance-Mitglied, roter Phönix am Leitwerk und eine gemischte Flotte von der Boeing 747-8 über die A350 bis zur heimischen Comac C919.
FrachtChina Cargo Airlines
Die Frachtairline der China-Eastern-Gruppe: eine reine Boeing-777F-Flotte, Drehkreuz Shanghai-Pudong, Rufzeichen „CARGO KING“ – und ein Name, der sich leicht mit Air China Cargo und China Airlines verwechseln lässt.
NetzwerkCathay Pacific
Die Flag Carrier Hongkongs: Drehkreuz Chek Lap Kok, Gründungsmitglied von oneworld, Langstrecke mit A350 und Boeing 777 – und mit Cathay Cargo eine der großen 747-Frachtflotten der Welt.
FrachtHong Kong Air Cargo
Die Frachtairline aus dem Umfeld von Hong Kong Airlines fliegt seit 2017 eigenständig mit Airbus-A330-Frachtern ab Chek Lap Kok – nach Asien, Zentralasien, Nahost und bis nach Europa.
FrachtSF Airlines
Die Airline des Paketdienstes SF Express aus Shenzhen: über 90 Boeing-Frachter vom kleinen 737-Umbau bis zur 747-400, ein eigener Frachtflughafen in Ezhou und neue Strecken nach Europa.
FrachtLufthansa Cargo
Die Frachttochter der Lufthansa Group: Boeing-777F-Flotte mit Basis Frankfurt, ICAO-Code GEC aus German-Cargo-Zeiten, dazu Beiladefracht in den Passagierjets des Konzerns und die Beteiligung an AeroLogic.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
FlughafenFlughafen Shanghai-Pudong
Seit 1999 das internationale Tor nach Shanghai: Pudong ist der größte Passagierflughafen Chinas, Drehkreuz von China Eastern und Shanghai Airlines und nach Hongkong der zweitgrößte Frachtflughafen der Welt.
Wo du Air China Cargo vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Aussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterpunktSpotterplätze am Flughafen Lüttich
Lüttich ist einer der größten Frachtflughäfen Europas: Jumbo-Frachter, 777F und 737-Frachter an einer langen Piste, Betrieb rund um die Uhr – und Zaunspots auf beiden Seiten, für die du eine Leiter und einen Plan brauchst.
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