Das Wichtigste in Kürze
- Hong Kong Airlines ist nach Cathay Pacific die zweite große Netzwerk-Airline Hongkongs, mit Drehkreuz in Chek Lap Kok und Sitz in Tung Chung.
- Codes: IATA HX, ICAO CRK, Rufzeichen „BAUHINIA“ – benannt nach der Blume auf Flagge und Wappen Hongkongs.
- Die Flotte ist reines Airbus: A320, A321 und A330-300. Die A350-900 kam 2017 und ist laut Flottendaten wieder verschwunden.
- Die A330-Frachter fliegen für Hong Kong Air Cargo, die seit 2017 eigenständige Schwester im Frachtgeschäft.
- Die Airline gehört zur HNA-Familie und ist keiner Allianz beigetreten, arbeitet aber mit Codeshare-Partnern.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | HX |
|---|---|
| ICAO-Code | CRK |
| Rufzeichen | BAUHINIA |
| Drehkreuze | HKG |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Schwerpunkt Asien-Pazifik, ab Hongkong |
| Sitz | Tung Chung auf Lantau, Hongkong |
| Gegründet | 2001 als CR Airways, Flugbetrieb ab 2003, Umbenennung in Hong Kong Airlines 2006 |
| Konzern | Teil von HNA Aviation rund um Hainan Airlines, seit der Restrukturierung 2021 unter Kontrolle der Liaoning Fangda Group |
| Drehkreuz | Flughafen Hongkong Chek Lap Kok (HKG) |
| Allianz | keine; Codeshares unter anderem mit Hainan Airlines, EVA Air und Turkish Airlines |
| Flotte (Stand 2026) | Airbus A320, A321 und A330-300; die Frachter gehören zur Schwester Hong Kong Air Cargo |
| Ehemalige Typen | Airbus A350-900, Boeing 737-800, Boeing 737-300SF, Bombardier CRJ200 und CRJ700 |
| Vielfliegerprogramm | Fortune Wings Club |
| Markenzeichen | Stilisierte Bauhinia-Blüte, das Symbol Hongkongs, im Logo am Leitwerk |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Hong Kong Airlines?
- Logo mit stilisierter Bauhinia-Blüte – dem Wahrzeichen Hongkongs – am Leitwerk
- Schriftzug „Hong Kong Airlines“ zusammen mit dem chinesischen Namen 香港航空
- Reine Airbus-Flotte: A320 und A321 auf der Kurzstrecke, A330-300 auf Mittel- und Langstrecke
- Hongkonger Kennzeichen mit B- und einem L, H oder K als zweitem Buchstaben, bei HX häufig B-L…
- Flugnummer beginnt mit HX, auf dem Tracker erscheint das Rufzeichen mit CRK
- Eine A350 mit HX-Titeln ist ein historisches Motiv – der Typ gehört nicht mehr zur Flotte
Wer in Hongkong spottet, schaut meist zuerst auf Cathay Pacific. Dabei lohnt sich der zweite Blick: Hong Kong Airlines ist die zweite große Netzwerk-Airline der Stadt, fliegt eine reine Airbus-Flotte und hat in gut zwei Jahrzehnten mehr Wendungen erlebt als viele ältere Gesellschaften – von Regionaljets über Langstrecken nach London und Kalifornien bis zur Rückkehr auf einen kompakten Asien-Pazifik-Kurs. Diese Seite zeigt dir, wie du HX erkennst, was aus der A350 wurde und wo du die Airline vor die Linse bekommst.
Jede HX-Maschine im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst, welche A330 von Hong Kong Airlines dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Hong Kong Airlines im Überblick
Hong Kong Airlines ist eine Netzwerk-Airline aus Hongkong mit Sitz in Tung Chung, also direkt gegenüber dem Flughafen Hongkong auf der Insel Lantau. Ihr einziges Drehkreuz ist Chek Lap Kok. Von dort fliegt sie vor allem Ziele in Festlandchina, Japan, Südostasien und im Pazifikraum an, dazu ausgewählte Langstrecken.
Im Hongkonger Markt steht HX zwischen zwei Welten. Auf der einen Seite steht Cathay Pacific mit ihrer Billigtochter HK Express und dem Frachter-Partner Air Hong Kong – alle unter dem Dach der Cathay Group. Auf der anderen Seite stehen kleinere Anbieter wie die junge Greater Bay Airlines. Hong Kong Airlines ist mit Business und Economy Class eine klassische Full-Service-Airline, aber deutlich kleiner als Cathay.
Gesellschaftsrechtlich gehört HX zur Familie von Hainan Airlines. Hainan Airlines stieg 2006 ein, und die Airline wurde Teil der HNA-Gruppe, deren Luftfahrtsparte heute als HNA Aviation auftritt. Nach der Umstrukturierung der HNA-Gruppe wird die Kontrolle seit 2021 der Liaoning Fangda Group zugeordnet.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code HX: steht in der Flugnummer, auf Anzeigetafeln, Bordkarten und in den meisten Flugplänen.
- ICAO-Code CRK: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern. Die Buchstaben gehen auf den Gründungsnamen CR Airways zurück.
- Rufzeichen BAUHINIA: so meldet sich die Besatzung im Funk. Die Bauhinia-Blüte ist das Wahrzeichen Hongkongs und ziert auch die Flagge der Sonderverwaltungszone.
Gerade das ICAO-Kürzel sorgt bei Einsteigern für Verwirrung, weil es mit dem heutigen Namen nichts zu tun hat. Wenn auf dem Tracker CRK auftaucht, ist das also kein unbekannter Exot, sondern Hong Kong Airlines. Wie du Tracker-Daten richtig liest, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
CRK nicht mit CPA verwechseln
Am Himmel über Hongkong fliegen ständig Maschinen mit CPA (Cathay Pacific), HKE (HK Express) und CRK (Hong Kong Airlines). Wenn du Codes und Rufzeichen nebeneinander kennst, sortierst du schon auf der Live-Karte vor, wer als Nächstes landet.
Geschichte: vom Regionaljet zum A330
Die Wurzeln liegen in CR Airways, gegründet 2001 von der China Rich Holdings des Hongkonger Unternehmers Robert Yip. 2003 nahm CR Airways den Flugbetrieb auf, zunächst mit Charterflügen und einem geleasten Regionaljet vom Typ Bombardier CRJ200. Später kamen unter anderem Boeing 737-800 hinzu, bevor die Airline ganz auf Airbus umstellte. Die Airline galt als erste Gesellschaft, die nach der Rückgabe Hongkongs an China eine neue Betreiberlizenz erhielt.
2006 kam der große Umbruch: Hainan Airlines beteiligte sich, und CR Airways wurde zu Hong Kong Airlines. Mit dem neuen Namen kam das Bauhinia-Logo. 2007 bestellte die Airline 51 Airbus-Flugzeuge aus Schmal- und Großraumfamilien, und ab 2010 kamen Airbus A330 hinzu. Im September 2010 nahm der erste A330-Frachter den Dienst auf, im Oktober trat die Airline der IATA bei.
Die Ambitionen reichten weit. Im März 2012 startete Hong Kong Airlines tägliche Flüge nach London-Gatwick. Nach rund sechs Monaten war die Strecke wieder Geschichte. Ein zweiter Anlauf in die Langstrecke folgte 2017: Die erste Airbus A350-900 kam im September 2017; ab Dezember 2017 flog HX damit nach Los Angeles, einige Monate später auch nach San Francisco. Ebenfalls 2017 wurde das Frachtgeschäft als Hong Kong Air Cargo ausgegliedert.
Danach wurde es schwierig. 2018 und 2019 gab es Wechsel in der Führung, die Passagierflotte schrumpfte, und mehrere Langstrecken wurden gestrichen. Anfang 2019 berichteten lokale Medien sogar über eine drohende Abwicklung wegen hoher Schulden. Die Corona-Jahre verschärften die Lage: 2020 kündigte die Airline den Abbau von rund 400 Stellen an, 2021 die vorübergehende Stilllegung der gesamten A320-Flotte. In dieser Phase verließ auch die A350 die Flotte.
Seit 2024 baut Hong Kong Airlines wieder Langstrecken auf, allerdings mit A330 statt A350: Anfang 2025 kehrten Gold Coast und Vancouver in den Flugplan zurück, im Dezember 2025 folgte Melbourne. Welche Strecken im Herbst 2026 genau bedient werden, prüfst du am besten im aktuellen Flugplan.
2001–2006: CR Airways
Gründung, Flugbetrieb ab 2003, erste Flugzeuge wie CRJ200 und Boeing 737-800.
2006–2012: Neuer Name
Hainan Airlines steigt ein, Airbus-Bestellung, ab 2010 A330 – und 2012 der kurze London-Ausflug.
2017–2023: A350-Ära
A350-900 auf Langstrecken in die USA, Ausgliederung der Fracht, danach Schrumpfkurs und Abgabe der A350.
Seit 2024: Neustart
Langstrecken mit der A330-300 nach Australien und Kanada, Kurzstrecke mit A320 und A321.
Die Flotte: reines Airbus
Hong Kong Airlines fliegt heute ausschließlich Airbus. Die Zahlen schwanken je nach Quelle und Stichtag leicht; Flottenübersichten aus dem Jahr 2026 ergeben ungefähr dieses Bild:
| Typ | Anzahl (Stand 2026) | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 | 17 | Kurz- und Mittelstrecke | Teils mit Sharklets, teils mit kleinen Wingtip Fences; Versionen mit und ohne Business Class |
| Airbus A321-200 | 3 | dichte Regionalstrecken | Seltenster Schmalrumpf, reine Economy mit 220 Plätzen |
| Airbus A330-300 | 7 | Regional- und Langstrecke | Großraumjet der Airline, mehrere Kabinenversionen mit Business und Economy |
| Airbus A330-200 | 1 | laut Flottendaten Anfang 2026 inaktiv | Kürzerer Rumpf als die -300 |
| A330-200F / A330-200P2F | 6 | Fracht für Hong Kong Air Cargo | Frachter ohne Fensterreihe, auf dem Frachtvorfeld |
Der Star ist die Airbus A330-300. Mit ihr fliegt HX sowohl dichte Regionalstrecken nach Festlandchina und Japan als auch die neuen Langstrecken. Die Kabinen unterscheiden sich je nach Flugzeug: Nachschlagewerke nennen Versionen mit 285, 292 und 303 Sitzen. Eine einzelne A330-200 war Anfang 2026 nicht aktiv im Einsatz.
Auf der Kurzstrecke dominiert die Airbus A320 der ersten Generation, ergänzt um wenige A321. 2021 kündigte die Airline an, die A320-Flotte vorübergehend komplett stillzulegen; inzwischen ist sie wieder das Rückgrat des Regionalnetzes. Hersteller aller aktuellen Typen ist Airbus.
Die A321 fehlt dir noch?
Setz Typen oder Kennzeichen von Hong Kong Airlines auf deine Wunschliste und richte Sichtungs-Alarme ein, die dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Was wurde aus der A350?
Für viele Spotter ist Hong Kong Airlines vor allem mit der Airbus A350-900 verbunden. Im September 2017 übernahm HX die erste Maschine und flog damit ab Dezember 2017 die prestigeträchtigen Strecken an die US-Westküste. Fotos aus dieser Zeit zeigen die A350 im HX-Design in Los Angeles und San Francisco – heute sind sie Archivmaterial.
Mit der Krise ab 2018 und den Corona-Jahren verlor die A350 ihre Aufgabe. Nachschlagewerke berichten, dass die A350-Flotte 2023 verkauft wurde, und führen den Typ unter den ehemaligen Flugzeugen der Airline. Wenn du heute einen Großraumjet von Hong Kong Airlines siehst, ist es also fast sicher eine A330.
Über die weitere Flottenplanung gibt es immer wieder Berichte, etwa zur Übernahme gebrauchter Boeing 787 aus der Hainan-Familie. Belastbar bestätigt ist davon bisher wenig. Bis neue Typen tatsächlich auf dem Vorfeld stehen, bleibt HX eine reine Airbus-Airline.
Alte Fotos richtig einordnen
Hast du HX-Bilder aus den Jahren um 2017 bis 2020 im Archiv, lohnt ein genauer Blick: Eine A350 von Hong Kong Airlines ist heute ein historisches Motiv. Halte Kennzeichen und Datum sauber fest, dann bleibt die Sichtung auch in Jahren noch eindeutig.
A330-300 oder A350? So unterscheidest du sie
Beide Typen sind zweistrahlige Großraumjets von Airbus und auf Distanz leicht zu verwechseln – besonders, wenn du ältere Fotos sortierst. Ein paar Merkmale helfen dir dabei.
Das spricht für die A330-300
- Kleine, schräg nach oben stehende Winglets an den Flügelspitzen
- Cockpitfenster mit klassischem Airbus-Rahmen ohne schwarze Maske
- Gerade Flügel ohne starke Biegung im Flug
- Auf Trackern als A333 geführt
Das spricht für die A350-900
- Lange, nach oben geschwungene Flügelspitzen ohne klassisches Winglet
- Schwarze „Maske“ um die Cockpitfenster
- Deutlich nach oben gebogene Flügel im Reiseflug
- Auf Trackern als A359 geführt
Wie du die A350 außerdem von der Boeing 787 unterscheidest, zeigt der Artikel A350 oder Boeing 787?. Und weil die A330 auf manchen Bildern auch einer A340 ähnelt, hilft der Vergleich A330 oder A340? – der Blick auf die Zahl der Triebwerke entscheidet.
Woran du Hong Kong Airlines erkennst
Das wichtigste Merkmal ist das Logo mit der stilisierten Bauhinia-Blüte. Die Blume ist das Symbol Hongkongs, und die Airline nutzt sie seit 2006 als Markenzeichen. Daneben trägt der Rumpf den Schriftzug „Hong Kong Airlines“ zusammen mit dem chinesischen Namen 香港航空. Seit 2017 wirbt die Airline mit dem Slogan „Where Hong Kong Begins“.
Bei der Bemalung ist Bewegung drin: Laut Nachschlagewerken plant die Airline eine neue Lackierung, die die „blühende Bauhinia“ in den Mittelpunkt stellt und auf das HNA-Aviation-Logo verzichtet. Je nach Flugzeug kann es deshalb sein, dass du altes und neues Design nebeneinander siehst. Halte bei Sichtungen fest, welches Design das Flugzeug trägt.
Dazu kommen Sonderbemalungen, die sich für Sammler lohnen. Belegt sind unter anderem:
- B-LPP (A320): „Ocean Park Panda Friends“, eine Werbebemalung für den Hongkonger Freizeitpark, seit März 2026
- B-LHR (A330-300): Bemalung für die Zeitung „Ta Kung Pao“, seit Dezember 2024
Wie du solche Motive gezielt sammelst, erklärt der Guide Sonderlackierungen sammeln und dokumentieren.
Ein weiteres Erkennungszeichen ist das Kennzeichen. Hongkong nutzt als Sonderverwaltungszone das chinesische Präfix B-, aber mit einem Buchstaben statt Ziffern dahinter – typischerweise B-H, B-K oder B-L. Die Flugzeuge von Hong Kong Airlines tragen häufig Kennzeichen, die mit B-L beginnen. Wie das chinesische System insgesamt funktioniert, erklärt der Artikel über B-Kennzeichen.
Achtung Verwechslung
Cathay Pacific, HK Express und Hong Kong Airlines tragen alle Hongkonger B-Kennzeichen. Das Präfix allein verrät also nur das Land, nicht die Airline. Fotografiere deshalb immer auch Leitwerk und Rumpftitel und gleiche den ICAO-Code im Tracker ab.
Hong Kong Airlines spotten
Der beste Ort für HX ist ganz klar der Heimatflughafen. Am Chek Lap Kok siehst du die Airline jeden Tag, oft im Wechsel mit Cathay Pacific, HK Express und Greater Bay Airlines.
Welche Spots sich lohnen, wie das Drei-Pisten-System funktioniert und wie du ohne Auto nach Sha Lo Wan oder zum Sky Deck kommst, beschreibt der ausführliche Guide Planespotting in Hongkong. Die Geschichte des alten Stadtflughafens, an dem HX selbst nie flog, findest du im Artikel über Kai Tak in Hongkong.
Außerhalb Hongkongs ist HX vor allem in Festlandchina, Japan, Südostasien und Australien zu sehen. Regelmäßige Europaflüge gibt es derzeit nicht – die London-Episode von 2012 ist lange vorbei. Wenn du von Europa aus planst, ist eine Hongkong-Reise also der sicherste Weg zur Sichtung.
Gute Chancen auf HX, wenn …
- du in Hongkong spottest – HX ist dort täglich mit vielen Umläufen unterwegs
- du an einem Flughafen in Japan, Südostasien oder Festlandchina bist, den HX im Plan hat
- du gezielt nach der A330-300 auf Regionalstrecken suchst
Prüf es vorher, wenn …
- du auf eine Langstrecke nach Australien oder Kanada hoffst
- du eine bestimmte Sonderbemalung suchst
Eher kein HX-Tag, wenn …
- du in Europa spottest – reguläre Flüge sind derzeit nicht bekannt
- du auf eine A350 von Hong Kong Airlines hoffst
Sicherheit und Regeln
Fotografiere in Hongkong nur von öffentlichen Wegen, Aussichtspunkten und den freigegebenen Bereichen im Terminal aus. Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Bei hohen Taifunsignalen wird der Nahverkehr teils eingeschränkt oder eingestellt – plane abgelegene Spots dann nicht ein.
Häufige Verwechslungen
- HX mit Cathay Pacific verwechseln – beide sind Hongkonger Netzwerk-Airlines, gehören aber zu völlig verschiedenen Gruppen.
- CRK für eine fremde Airline halten – das ICAO-Kürzel stammt vom Gründungsnamen CR Airways und gehört zu Hong Kong Airlines.
- Jede HX-Großraummaschine als A350 notieren – die A350 ist nicht mehr in der Flotte, heute ist es die A330-300.
- A330-Frachter Hong Kong Airlines zuordnen – die Frachter fliegen für die Schwester Hong Kong Air Cargo.
- HX für ein Allianz-Mitglied halten – die Airline ist in keiner der großen Allianzen, wie der Überblick zu Star Alliance, oneworld und SkyTeam zeigt.
- B-Kennzeichen mit Festlandchina gleichsetzen – Hongkonger Flugzeuge tragen B- mit Buchstaben, Festlandchina B- mit Ziffern.
Hong Kong Airlines im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die Sonderbemalungen der A320 und A330 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Hong Kong Airlines ist die Airline, die du in Hongkong neben Cathay Pacific leicht übersiehst – und die eine spannende Geschichte mitbringt. Von CR Airways mit Regionaljets über die London- und A350-Jahre bis zum heutigen Kurs mit A320, A321 und A330-300 hat sich die Flotte mehrfach verändert. Wer auf Bauhinia-Logo, Kennzeichen und ICAO-Code achtet, ordnet jede Sichtung sicher zu und erkennt auch alte A350-Fotos als das, was sie heute sind: Luftfahrtgeschichte.
Kurzfazit
Hong Kong Airlines (IATA HX, ICAO CRK) ist Hongkongs zweite Netzwerk-Airline mit reiner Airbus-Flotte. Großraumjet ist heute die A330-300, die A350 gehört der Vergangenheit an – erkennbar ist die Airline am Bauhinia-Logo.
Zusammenfassung
- Hong Kong Airlines erkennst du am Bauhinia-Logo und an der Airbus-Flotte; die Codes HX und CRK zeigen dir auf Tracker und Anzeigetafel, wer fliegt.
- Die interessante Spotter-Frage ist bei HX der Typ: A330-300 statt A350, A321 statt A320 – und im Archiv die kurze A350-Ära zwischen 2017 und den frühen 2020er-Jahren.
- Die Geschichte ist bewegt: Start als CR Airways mit Regionaljets, Wachstum unter HNA, Langstrecken nach London und in die USA, danach mehrere Schrumpfrunden.
- Spotten kannst du Hong Kong Airlines vor allem am Heimatflughafen Chek Lap Kok, wo HX täglich neben Cathay Pacific, HK Express und Greater Bay Airlines unterwegs ist.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Hong Kong Airlines?
Der IATA-Code ist HX, der ICAO-Code CRK. Das Rufzeichen im Funk lautet „BAUHINIA“. Das CRK erinnert an den Ursprung der Airline: Sie startete 2001 als CR Airways.
Fliegt Hong Kong Airlines noch den Airbus A350?
Nach den verfügbaren Flottendaten nicht mehr. Die erste A350-900 kam 2017 und ermöglichte Langstrecken in die USA. Später wurde die A350-Flotte abgegeben; Nachschlagewerke führen den Typ inzwischen unter den ehemaligen Flugzeugen. Großraumjet der Airline ist heute die A330-300.
Welche Flugzeuge fliegt Hong Kong Airlines?
Stand 2026 besteht die Passagierflotte aus Airbus A320 und A321 für die Kurzstrecke sowie sieben Airbus A330-300 für längere Strecken. Die A330-300 fliegen in mehreren Kabinenversionen mit Business und Economy Class. Dazu kommen A330-Frachter, die für die Schwester Hong Kong Air Cargo im Einsatz sind.
Gehört Hong Kong Airlines zu Cathay Pacific?
Nein. Hong Kong Airlines ist ein eigenständiger Konkurrent von Cathay Pacific und gehört zur HNA-Familie um Hainan Airlines. Zur Cathay Group gehören dagegen HK Express und Air Hong Kong.
Ist Hong Kong Airlines in einer Allianz?
Nein. Hong Kong Airlines ist weder in der Star Alliance noch bei oneworld oder SkyTeam. Stattdessen arbeitet sie mit Codeshare-Partnern, darunter Hainan Airlines, EVA Air, Etihad, Asiana und Turkish Airlines.
Fliegt Hong Kong Airlines nach Europa?
Derzeit sind keine regulären Europaflüge bekannt. 2012 bot Hong Kong Airlines kurz tägliche Flüge nach London-Gatwick an, die nach rund sechs Monaten wieder endeten. Wer HX spotten will, plant am besten eine Reise nach Hongkong oder an einen Flughafen in Asien-Pazifik.
Was ist Hong Kong Air Cargo?
Hong Kong Air Cargo ist die Frachtschwester von Hong Kong Airlines. Das Frachtgeschäft wurde im April 2017 in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Sie betreibt A330-200F und einen umgebauten A330-200P2F – Flugzeuge, die du in Hongkong regelmäßig auf dem Frachtvorfeld siehst.
Woher kommt der Name des Rufzeichens BAUHINIA?
Die Bauhinia ist eine Orchideenbaum-Blüte und das Symbol Hongkongs – sie steht auch auf der Flagge der Sonderverwaltungszone. Hong Kong Airlines nutzt die Blüte im Logo und im Rufzeichen, um die Verbindung zur Stadt zu zeigen.
Hong Kong Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321 (ceo)
Der lange Airbus aus Hamburg: Die A321ceo ist der gestreckte Ableger der A320 und seit 1994 bei Lufthansa im Einsatz. Vier Türpaare und schlanke Proportionen verraten sie – so erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-200F
Fensterloser A330-Rumpf, Frachttor vorn links und eine auffällige Beule unter der Nase: Die A330-200F ist der Werksfrachter der A330-Familie. So erkennst du ihn und weißt, wer ihn heute noch fliegt.
Weitere Airlines
Cathay Pacific
Die Flag Carrier Hongkongs: Drehkreuz Chek Lap Kok, Gründungsmitglied von oneworld, Langstrecke mit A350 und Boeing 777 – und mit Cathay Cargo eine der großen 747-Frachtflotten der Welt.
Low-CostHK Express
Die Low-Cost-Airline aus Hongkong: seit 2019 Teil der Cathay Group, reine Airbus-A320-Familie mit vielen A320neo und A321neo und ein Netz, das sich auf Japan, Korea, Taiwan und Südostasien konzentriert.
Low-CostGreater Bay Airlines
Hongkongs jüngste Passagier-Airline: Flugbetrieb seit 2022, eine kleine Boeing-737-Flotte aus gebrauchten 737-800 und neuen 737-9 und ein Netz nach Festlandchina, Japan und Südostasien.
FrachtHong Kong Air Cargo
Die Frachtairline aus dem Umfeld von Hong Kong Airlines fliegt seit 2017 eigenständig mit Airbus-A330-Frachtern ab Chek Lap Kok – nach Asien, Zentralasien, Nahost und bis nach Europa.
NetzwerkHainan Airlines
Chinas größte nicht-staatliche Netzwerk-Airline aus Haikou: Skytrax-Fünf-Sterne-Bewertung, keine Allianz, Boeing 787 und Airbus A330 auf der Langstrecke und Strecken nach Europa – darunter Berlin.
FrachtAir Hong Kong
Die Frachtairline aus Hongkong gehört zur Cathay Group und fliegt mit Airbus-A330-Frachtern das nächtliche Expressnetz von DHL in Asien – gelegentlich auch bis Leipzig.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Hongkong Chek Lap Kok
Auf einer künstlichen Insel vor Lantau gebaut, 1998 als Nachfolger von Kai Tak eröffnet: Chek Lap Kok ist die Heimat von Cathay Pacific, seit Jahren in der Weltspitze bei der Luftfracht und seit 2024 ein Flughafen mit drei Pisten.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
Airline-GruppeCathay Group
Grüne Brushwing, violetter Low-Cost-Jet, Jumbo-Frachter in der Nacht: Hinter allen dreien steht die Cathay Group aus Hongkong. Wer am Chek Lap Kok oder in Frankfurt spottet, sollte Cathay Pacific, HK Express, Cathay Cargo und Air Hong Kong auseinanderhalten können.
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