Presidential Flight

Der Flugbetrieb der Regierung von Abu Dhabi, bis 2009 als Abu Dhabi Amiri Flight bekannt: eine kleine VIP-Flotte aus Boeing 737 BBJ, 777 und 787 mit zivilen A6-Kennzeichen, Basis Abu Dhabi und Rufzeichen SULTAN.

Auch bekannt als: Presidential Flight Abu Dhabi · UAE Presidential Flight · Abu Dhabi Amiri Flight · Amiri Flight · Royal Flight

Vereinigte Arabische EmirateVereinigte Arabische EmirateRegierungs- & StaatsflugIATA: MOICAO: AUH10 Min. Lesezeit

AUH

ICAO-Code

SULTAN

Rufzeichen

2009

Umbenennung in Presidential Flight

A6-

Kennzeichen-Präfix

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Presidential Flight ist keine Airline, sondern der staatliche Flugbetrieb der Regierung von Abu Dhabi.
  • Bis Februar 2009 hieß sie Abu Dhabi Amiri Flight – in älteren Fotodatenbanken findest du die Flotte oft unter diesem Namen.
  • Codes: ICAO AUH, Rufzeichen „SULTAN“; der ICAO-Code ist identisch mit dem IATA-Code des Flughafens Abu Dhabi.
  • Die aktive Flotte ist fast reine Boeing: 737 BBJ2, 777 und 787 in VIP-Ausstattung.
  • 747-8 und A320 sind Geschichte: Beide Typen werden in aktuellen Flottenlisten nur noch als ausgemustert geführt.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Die Presidential Flight im Überblick
  2. 2.Codes, Rufzeichen und Kennzeichen
  3. 3.Die Flotte: Boeing in VIP-Ausstattung
  4. 4.Ausgemustert: 747-8, A320 und die älteren Jumbos
  5. 5.Woran du die Presidential Flight erkennst
  6. 6.Presidential Flight spotten: wo und wann
  7. 7.Häufige Verwechslungen
  8. 8.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeMO
ICAO-CodeAUH
RufzeichenSULTAN
DrehkreuzeAUH
ArtStaatlicher Flugbetrieb für die Regierung von Abu Dhabi, keine Airline mit Ticketverkauf
Gegründet1975 unter dem Privatbüro von Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan (laut Nachschlagewerken)
Frühere NamenRoyal Flight, Amiri Flight bzw. Abu Dhabi Amiri Flight
Heutiger NamePresidential Flight seit dem 16. Februar 2009
BasisFlughafen Abu Dhabi Zayed International (AUH), eigenes Vorfeld für die Presidential Flight
CodesICAO AUH, Rufzeichen SULTAN; als IATA-Code wird MO geführt
Flotte (laut Flottenlisten, ohne Gewähr)Boeing 737-800 BBJ2, 777-200ER, 777-300ER, 787-8 und 787-9 – zusammen rund acht Großraum- und Mittelstreckenjets
Ausgemustertu. a. Boeing 747-8, 747-400, 747SP, 767-300, Airbus A320, Avro RJ70 und RJ100
KennzeichnungZivile Kennzeichen der VAE mit Präfix A6-, z. B. A6-AUH, A6-PFC oder A6-PFE

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Presidential Flight?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Boeing-Jets mit A6-Kennzeichen, die in keinem Etihad-Flugplan auftauchen – oft mit Kombinationen wie A6-PF… oder A6-AUH
  • Auf dem Tracker als AUH plus Nummer geführt, etwa AUH04 – nicht zu verwechseln mit dem gleichlautenden Flughafencode
  • Im Funk meldet sich die Besatzung mit „SULTAN“
  • Schlichte VIP-Lackierung ohne Airline-Logo, die sich von Maschine zu Maschine im Detail unterscheidet
  • Zusätzliche Antennenkuppeln auf dem Rumpfrücken, typisch für VIP-Jets mit Satellitenkommunikation
  • Abstellung auf separaten VIP-Positionen statt an den Passagiergates

Ein weißer Boeing-Jet mit A6-Kennzeichen, der in keinem Flugplan steht, aber auf dem Tracker als „AUH“ auftaucht – das ist der Moment, in dem Spotter hellhörig werden. Hinter solchen Flügen steckt meist die Presidential Flight, der staatliche Flugbetrieb der Regierung von Abu Dhabi. Ihre Maschinen fliegen ohne Ticketverkauf und ohne feste Strecken. Diese Seite zeigt dir, woher die Organisation kommt, welche Flugzeuge sie heute fliegt, was aus 747-8 und A320 geworden ist und wie du ihre Jets sicher zuordnest.

VIP-Jets nicht mehr verpassen

Mit Planetrack legst du Sichtungs-Alarme für einzelne Kennzeichen wie A6-PFE oder für ganze Typen an und wirst bei Anflug und Landung benachrichtigt – genau richtig für Flugzeuge ohne Flugplan. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Die Presidential Flight im Überblick

Die Presidential Flight ist keine Airline, auch wenn sie in Datenbanken neben Etihad Airways steht. Sie ist der Flugbetrieb der Regierung von Abu Dhabi und bringt Mitglieder der Herrscherfamilie, Regierungsdelegationen und Staatsgäste an ihr Ziel. Ein Buchungssystem gibt es nicht, Strecken werden nach Bedarf geflogen.

Die Wurzeln reichen laut Nachschlagewerken bis 1975 zurück. Damals entstand der Flugbetrieb unter dem Privatbüro von Scheich Zayed bin Sultan Al Nahyan, dem Gründungspräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate. Über die Jahre trug er verschiedene Namen: zuerst Royal Flight, später Amiri Flight beziehungsweise Abu Dhabi Amiri Flight. Am 16. Februar 2009 folgte die Umbenennung in Presidential Flight.

Für Spotter ist der Namenswechsel wichtig. Wer in Fotodatenbanken nach älteren Bildern sucht, findet viele Maschinen noch unter „Abu Dhabi Amiri Flight“ – und manchmal Flugzeuge, die längst nicht mehr im Bestand sind.

AUHICAO-Code auf dem Tracker
SULTANRufzeichen im Funk
A6-Kennzeichen-Präfix der VAE

Codes, Rufzeichen und Kennzeichen

Bei einer normalen Airline schaust du auf Flugnummer, IATA-Code und Kennzeichen. Bei der Presidential Flight ist das Bild etwas anders:

  • ICAO-Code AUH: Er steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern. Die Flüge erscheinen dort mit AUH und einer kurzen Nummer, etwa AUH04.
  • Rufzeichen „SULTAN“: So meldet sich die Besatzung im Funk.
  • IATA-Code MO: Er wird in Nachschlagewerken geführt, spielt für dich als Spotter aber praktisch keine Rolle, weil es keine verkauften Flüge mit Flugnummer gibt.
  • Zivile Kennzeichen: Anders als die deutsche Flugbereitschaft mit ihren militärischen Kennungen fliegt die Presidential Flight mit zivilen Kennzeichen der VAE, also mit dem Präfix A6-.

Die größte Stolperfalle ist der Code AUH. Er ist identisch mit dem IATA-Code des Flughafens Abu Dhabi. Ein Flug mit dem Rufzeichen AUH04 kann also irgendwo in Europa starten und ganz woanders landen – das „AUH“ sagt nichts über den Abflugort, sondern nur etwas über den Betreiber.

Tracker richtig lesen

Staatsflüge erscheinen auf öffentlichen Trackern nicht immer vollständig. Siehst du ein AUH-Rufzeichen, gleich Kennzeichen und Typ ab, sobald die Daten es hergeben. Wie du ein einzelnes Flugzeug gezielt findest, zeigt der Guide Flugzeug nach Kennzeichen verfolgen, die Grundlagen erklärt Flugverfolgung für Spotter.

Die Flotte: Boeing in VIP-Ausstattung

Die Presidential Flight veröffentlicht keine offizielle Flottenliste. Die folgenden Angaben stützen sich auf gängige Flottenverzeichnisse und Fotodatenbanken. Sie geben dir eine gute Orientierung, können aber einzelne Wechsel verpassen – Stand Oktober 2026 solltest du sie als Momentaufnahme lesen.

Typ Anzahl (laut Flottenlisten) Bekannte Kennzeichen Spotter-Hinweis
Boeing 737-800 BBJ2 1 A6-AUH Baujahr 2002, der kleinste Jet der Flotte
Boeing 777-200ER 1 A6-ALN Langstrecke für große Delegationen
Boeing 777-300ER 2 u. a. A6-SIL Größter Typ der aktiven Flotte
Boeing 787-8 1 A6-PFC Kürzere der beiden Dreamliner-Versionen
Boeing 787-9 3 u. a. A6-PFE, A6-PFG A6-PFE stammt aus dem Jahr 2017

Auffällig ist, wie konsequent die Flotte auf Boeing setzt. Seit der A320 ausgemustert ist, findest du in den gängigen Listen keinen Airbus mehr im aktiven Bestand.

Boeing 737-800 BBJ2 – der Mittelstrecken-Jet

Die A6-AUH ist eine Business-Jet-Version der Boeing 737-800, gebaut 2002. Boeing nennt diese Ausführung BBJ2. Von außen sieht sie fast aus wie eine normale 737-800, verrät sich aber durch zusätzliche Antennen auf dem Rumpfrücken und die VIP-Lackierung ohne Airline-Logo. Das Kennzeichen ist für Sammler ein kleiner Gag: Es ist zugleich der ICAO-Code des Betreibers.

Boeing 777 – die großen Delegationen

Für lange Strecken und große Delegationen stehen eine Boeing 777-200ER und zwei Boeing 777-300ER bereit. Bekannte Kennzeichen sind A6-ALN (777-200ER) und A6-SIL (777-300ER). Die beiden Versionen unterscheidest du vor allem an der Rumpflänge und an den nach hinten gezogenen Flügelspitzen der 777-300ER; Tipps dazu findest du im Beitrag Boeing 777 und 787 unterscheiden.

Boeing 787 – die Dreamliner-Flotte

Die Kennzeichen mit A6-PF… gehören zum Dreamliner-Teil der Flotte. Die A6-PFC ist eine Boeing 787-8, die A6-PFE eine Boeing 787-9 aus dem Jahr 2017. Dazu kommen die 787-9 A6-PFG und die A6-PFH, ein weiterer Dreamliner, dessen genaue Version in öffentlichen Quellen nicht eindeutig angegeben ist. Nicht jede dieser Maschinen muss eine reine VIP-Kabine haben – Beobachter vermuten, dass einzelne Dreamliner eher Begleitpersonal oder Gepäck transportieren. Belegt ist das nicht, aber es erklärt, warum bei großen Reisen oft mehrere Jets kurz hintereinander auftauchen.

Die ganze Flotte im Hangar

Setz A6-AUH, A6-ALN, A6-SIL und die A6-PF-Dreamliner auf deine Wunschliste und hak sie in deinem Hangar ab, sobald du sie erwischt hast. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Ausgemustert: 747-8, A320 und die älteren Jumbos

Viele Spotter verbinden die Presidential Flight noch mit einem Jumbo – und mit dem Airbus A320, der jahrelang regelmäßig in Europa zu sehen war. Beide gehören inzwischen zur Geschichte:

  • Boeing 747-8: Die VIP-747-8 mit dem Kennzeichen A6-PFA war das Aushängeschild der Flotte. Flottenlisten führen sie inzwischen als ausgemustert, als Zeitpunkt wird Oktober 2017 genannt.
  • Airbus A320: Die A6-DLM, Baujahr 2005, war der einzige Airbus der jüngeren Flotte und unter anderem in Genf ein regelmäßiger Gast. Laut Flottenlisten endete ihr Einsatz 2023.
  • Boeing 747-400 und 747-400M: Zwei Jumbos der vierten Generation flogen bis 2015.
  • Boeing 747SP: Die verkürzte Langstrecken-747 verließ die Flotte bereits 2007.
  • Weitere frühere Typen: Boeing 767-300 und 737-700 BBJ (beide bis 2010) sowie die Regionaljets Avro RJ70 und RJ100 (bis 2015 bzw. 2016).

Wichtig für dein Archiv: Wenn du Fotos dieser Maschinen hast, sortiere sie unter dem Betreibernamen ein, der zum Aufnahmezeitpunkt galt. Vor Februar 2009 war das Abu Dhabi Amiri Flight. Wie du die 747-Generationen auseinanderhältst, erklärt der Beitrag Boeing 747-100 bis 747-8 erkennen.

Und die Global-Jets?

Immer wieder liest man, die Presidential Flight fliege auch Bombardier-Global-Jets. In den öffentlich bekannten Flottenlisten haben wir dafür keinen Beleg gefunden. Siehst du einen Businessjet mit A6-Kennzeichen, kann er ebenso gut einem anderen Betreiber aus den Emiraten gehören. Prüf deshalb immer den ICAO-Code im Tracker, bevor du ihn der Presidential Flight zuordnest. Hilfe beim Bestimmen der kleinen Jets findest du unter Businessjet-Typen unterscheiden.

Woran du die Presidential Flight erkennst

Eine einheitliche Hauslackierung wie bei Etihad gibt es nicht. Die Jets sind überwiegend weiß gehalten, tragen kein Airline-Logo und unterscheiden sich im Detail von Maschine zu Maschine. Deshalb führt der sicherste Weg über Daten, nicht über Farben.

Kennzeichen lesen

A6- verrät die VAE. Kombinationen wie A6-PF…, A6-AUH, A6-ALN oder A6-SIL sind bekannte Presidential-Flight-Kennzeichen.

Tracker abgleichen

Steht als Rufzeichen AUH plus Nummer im Tracker, fliegt die Presidential Flight – egal, wo der Flug startet.

Details prüfen

Zusätzliche Antennenkuppeln auf dem Rumpf und eine schlichte weiße Lackierung ohne Logo passen zum VIP-Profil.

Sauber notieren

Halte Kennzeichen, Typ und Betreiber getrennt fest. So bleibt die Sichtung auch eindeutig, wenn die Flotte sich ändert.

Ein Detail hilft beim Unterscheiden von anderen Golf-VIP-Flotten: Die Qatar Amiri Flight und die Royal Flight of Oman nutzen ebenfalls große Boeing- und Airbus-Jets in VIP-Ausstattung. Ein A7- am Heck führt dich nach Katar, ein A4O- nach Oman, ein A6- in die Emirate. Innerhalb der Emirate gibt es zudem weitere Staats- und VIP-Betreiber, etwa den Flugbetrieb der Regierung von Dubai oder die Charterfirma Royal Jet aus Abu Dhabi. Das Präfix allein reicht also nicht – erst der ICAO-Code macht die Zuordnung sicher.

Spricht für die Presidential Flight

  • Rufzeichen AUH plus Nummer auf dem Tracker
  • Bekanntes Kennzeichen wie A6-AUH, A6-ALN, A6-SIL oder A6-PF…
  • Boeing 737 BBJ, 777 oder 787 in Weiß ohne Logo
  • Abstellung auf einer VIP- oder Regierungsposition

Spricht eher für einen anderen Betreiber

  • Rufzeichen ETD – dann fliegt Etihad, auch wenn die Kabine VIP-ausgestattet ist
  • Kennzeichen mit A7- oder A4O- statt A6-
  • Kleiner Businessjet ohne bekanntes Presidential-Flight-Kennzeichen
  • Ein Airbus A320 mit Datum nach 2023

Presidential Flight spotten: wo und wann

Die Heimat der Flotte ist der Flughafen Abu Dhabi Zayed International. Dort steht die Presidential Flight auf einem eigenen Vorfeld, getrennt vom Linienverkehr von Etihad oder Air Arabia Abu Dhabi. Wer in Abu Dhabi umsteigt, sieht manchmal einen der weißen Boeing-Jets aus dem Terminal – fotografieren solltest du aber nur, wo es eindeutig erlaubt ist.

Strenge Regeln in den Emiraten

Das Fotografieren an Flughäfen und von Regierungseinrichtungen ist in den VAE deutlich strenger geregelt als in Deutschland. Staats- und Militärflugzeuge sind besonders heikel. Lies vor einer Reise den Beitrag Fotografieren an Flughäfen in den VAE und halte dich im Zweifel zurück.

Realistischer sind Sichtungen außerhalb der Emirate. Die Jets tauchen bei Staatsbesuchen, internationalen Gipfeln und Konferenzen auf, aber auch bei privaten Reisen. In Europa gilt Genf seit Jahren als guter Ort für VIP-Jets aus der Golfregion; sowohl die A6-AUH als auch der frühere A320 A6-DLM und die 787-9 A6-PFE sind dort fotografiert worden. Einen festen Rhythmus gibt es allerdings nicht. Wo du dort am besten stehst, zeigt der Guide Planespotting in Genf.

Gute Chancen, wenn …

  • ein Staatsbesuch aus den VAE oder ein großer Gipfel in deiner Nähe angekündigt ist
  • du am Flughafen eine Besucherterrasse mit Blick auf die VIP-Positionen hast
  • dein Tracker bereits einen AUH-Flug im Anflug zeigt

Prüf es vorher, wenn …

  • du nur einen Hinweis aus sozialen Medien hast
  • der Flug auf öffentlichen Trackern nicht vollständig angezeigt wird

Eher kein Erfolg, wenn …

  • du gezielt nach der 747-8 oder dem A320 suchst – beide sind ausgemustert
  • du nur von gesperrtem Gelände aus fotografieren könntest

Wie du Regierungsflieger generell planst und welche Strategie sich bewährt hat, beschreibt der Beitrag Regierungsflugzeuge spotten. Für die rechtliche Seite in Deutschland lohnt ein Blick in Ist Planespotting erlaubt?, für die kleinen Jets auf dem VIP-Vorfeld in Businessjets spotten.

Häufige Verwechslungen

  • AUH als Abflugort lesen – im Rufzeichen steht AUH für den Betreiber, nicht für den Flughafen Abu Dhabi.
  • Jeden weißen A6-Jet der Presidential Flight zuordnen – in den Emiraten gibt es weitere Staats- und VIP-Betreiber. Erst der ICAO-Code bestätigt die Zuordnung.
  • Die 747-8 noch erwarten – die A6-PFA wird in Flottenlisten als ausgemustert geführt.
  • Den A320 A6-DLM als aktuell notieren – er ist seit 2023 nicht mehr im aktiven Bestand.
  • Etihad-VIP-Flüge verwechseln – fliegt eine Etihad-Maschine mit Staatsgästen, bleibt es ein Etihad-Flug mit ETD-Rufzeichen.
  • Alte Fotos falsch beschriften – vor dem 16. Februar 2009 hieß der Betreiber Abu Dhabi Amiri Flight.

Die Presidential Flight im Blick

Beobachte einzelne A6-Kennzeichen oder Typen wie die 787-9, lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Die Presidential Flight ist eine der spannendsten VIP-Flotten am Golf – klein, schwer planbar und deshalb ein echtes Sammelziel. Wer ICAO-Code AUH, Rufzeichen SULTAN und die bekannten A6-Kennzeichen im Kopf hat, ordnet die Jets sicher zu. Die großen Namen von früher, 747-8 und A320, sind Geschichte. Heute fliegt die Organisation fast ausschließlich Boeing: 737 BBJ2, 777 und 787.

Kurzfazit

Die Presidential Flight (ICAO AUH, Rufzeichen SULTAN) ist der Flugbetrieb der Regierung von Abu Dhabi, bis 2009 als Abu Dhabi Amiri Flight bekannt. Ihre Boeing 737 BBJ2, 777 und 787 erkennst du am A6-Kennzeichen und am AUH-Rufzeichen auf dem Tracker.

Zusammenfassung

  • Die Presidential Flight erkennst du weniger an der Lackierung als an Kennzeichen und Tracker-Daten: A6-Kennzeichen plus AUH-Rufzeichen ohne Flugnummer.
  • Die Flotte ist klein und überschaubar – ein Sammelziel, das du in Etappen abhaken kannst, wenn du Geduld mitbringst.
  • Typische Gelegenheiten außerhalb der VAE sind Staatsbesuche, Gipfel und private Reisen der Herrscherfamilie, etwa nach Genf.
  • In den VAE selbst gelten strenge Regeln fürs Fotografieren an Flughäfen. Informier dich vorher genau und fotografiere nur dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist.

Häufige Fragen

Was ist die Presidential Flight?

Die Presidential Flight ist der staatliche Flugbetrieb der Regierung von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie fliegt Mitglieder der Herrscherfamilie, Regierungsdelegationen und Gäste des Staates. Tickets verkauft sie nicht – sie ist also keine Airline im klassischen Sinn, sondern das emiratische Gegenstück zu Regierungsstaffeln wie der deutschen Flugbereitschaft.

Was ist der Unterschied zwischen Presidential Flight und Abu Dhabi Amiri Flight?

Es ist dieselbe Organisation. Bis zum 16. Februar 2009 trat sie als Abu Dhabi Amiri Flight auf, davor auch als Royal Flight. Seitdem heißt sie Presidential Flight. Fotos aus der Zeit vor 2009 sind in Datenbanken deshalb oft noch unter dem alten Namen abgelegt.

Welchen ICAO-Code und welches Rufzeichen hat die Presidential Flight?

Der ICAO-Code ist AUH, das Rufzeichen im Funk „SULTAN“. Auf Flugtrackern erscheinen die Flüge mit AUH und einer Nummer, etwa AUH04. Achtung: AUH ist zugleich der IATA-Code des Flughafens Abu Dhabi – ein Flug mit Rufzeichen AUH04 hat also nichts mit dem Abflugort zu tun. Als IATA-Code wird in Nachschlagewerken MO geführt.

Welche Flugzeuge fliegt die Presidential Flight?

Laut gängigen Flottenlisten besteht die aktive Flotte aus einer Boeing 737-800 BBJ2, einer 777-200ER, zwei 777-300ER, einer 787-8 und drei 787-9. Offizielle Flottenzahlen veröffentlicht die Presidential Flight nicht, deshalb solltest du die Liste als Orientierung verstehen.

Fliegt die Presidential Flight noch die Boeing 747-8?

Nein. Die Presidential Flight hatte eine VIP-Boeing 747-8 mit dem Kennzeichen A6-PFA. In aktuellen Flottenlisten taucht sie nur noch unter den ausgemusterten Flugzeugen auf; als Ausmusterung wird Oktober 2017 genannt. Auch die älteren 747-400 und die 747SP sind nicht mehr im Bestand.

Gehört ein Airbus A320 zur Flotte?

Nicht mehr. Der VIP-Airbus A320 mit dem Kennzeichen A6-DLM, Baujahr 2005, war viele Jahre Teil der Flotte und unter anderem in Genf zu sehen. Flottenlisten führen ihn inzwischen als ausgemustert, mit Ausmusterung im Jahr 2023.

Hat die Presidential Flight Bombardier-Global-Jets?

Dafür haben wir keinen verlässlichen Beleg gefunden. Die öffentlich bekannten Flottenlisten nennen ausschließlich Boeing-Großraumjets und die 737 BBJ2. Businessjets mit A6-Kennzeichen, die du an europäischen Flughäfen siehst, können anderen Betreibern aus den Emiraten gehören – prüf deshalb immer Betreiber und ICAO-Code im Tracker.

Wo kann ich Maschinen der Presidential Flight spotten?

Die Heimatbasis ist der Flughafen Abu Dhabi Zayed International, dort steht die Flotte auf einem eigenen Vorfeld. Außerhalb der Emirate tauchen die Jets bei Staatsbesuchen, Gipfeln und privaten Reisen auf; in Europa ist zum Beispiel Genf ein bekannter Ort für Golf-VIP-Jets. Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen und beachte, dass in den VAE besonders strenge Regeln gelten.

Presidential Flight im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Flugzeugtypen in der Flotte

Weitere Airlines

Netzwerk

Etihad Airways

Die Airline aus Abu Dhabi: Etihad fliegt mit 787, A350-1000 und einer kleinen A380-Flotte über das Drehkreuz Zayed International und ist in Frankfurt, München und Düsseldorf regelmäßig zu sehen.

Charter

Royal Jet

VIP-Charter aus Abu Dhabi: Royal Jet fliegt eine der größten Flotten an Boeing Business Jets weltweit, dazu Bombardier Global 5000 – und hat drei ACJ320neo bestellt.

Staatsflug

Qatar Amiri Flight

Der staatliche VIP-Flugdienst Katars: Seit 1977 fliegt Qatar Amiri Flight die Herrscherfamilie und Regierungsvertreter – mit Boeing 747-8 BBJ, Airbus A340-500, A330 und Corporate Jets, meist in Qatar-Airways-Optik und mit A7-Kennzeichen.

Staatsflug

Royal Flight of Oman

Der VIP-Flugdienst des omanischen Königshofs: Seit 1974 fliegt die Royal Flight of Oman den Sultan und seine Delegationen – mit Boeing 747-8 BBJ, 747-400, Airbus A320, ACJ319, Gulfstream G550 und Hubschraubern, alle in Weiß mit rot-grünen Zierstreifen und A4O-Kennzeichen.

Staatsflug

Flugbereitschaft des BMVg

Der Lufttransportverband der Luftwaffe für Regierung, Parlament und Bundeswehr: drei Airbus A350-900, A319, A321 und A321LR, Bombardier Global 5000 und 6000 sowie Cougar-Hubschrauber – mit militärischen Kennungen statt Kennzeichen und Basen in Köln/Bonn und Berlin.

Staatsflug

Lufttransportdienst des Bundes

Der Lufttransportdienst des Bundes fliegt Bundesrat, Parlament und Verwaltung der Schweiz: eine kleine Flotte aus Bombardier Global 7500, Dassault Falcon 900EX, Turboprops und EC135-Hubschraubern – mit T-Kennungen der Luftwaffe und Heimat in Bern-Belp.

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Planetrack Redaktion

Die Airline-Datenbank entsteht aus eigener Beobachtung, Community-Sichtungen und öffentlich zugänglichen Quellen. Flotten, Strecken und Eigentümer ändern sich laufend – gesicherte Angaben stehen im Steckbrief, alles Veränderliche ist als solches gekennzeichnet.

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