Das Wichtigste in Kürze
- Brussels Airlines ist die Netzwerk-Airline Belgiens und fliegt fast ausschließlich über das Drehkreuz Brüssel (BRU).
- Codes: IATA SN, ICAO BEL, Rufzeichen „BEE-LINE“ – der IATA-Code stammt noch von der Sabena.
- Konzern und Allianz: seit 2009 in der Star Alliance, seit 2017 vollständig im Besitz der Lufthansa.
- Reine Airbus-Flotte: A319, A320 und A320neo in Europa, A330-300 auf der Langstrecke.
- Afrika ist das Profil: 18 Ziele südlich der Sahara machen Brussels Airlines zum Afrika-Spezialisten der Lufthansa Group.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Brussels Airlines im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen: SN, BEL, BEE-LINE
- 3.Kurze Geschichte: vom Sabena-Erbe zur Lufthansa-Tochter
- 4.Lackierung und Erkennungsmerkmale
- 5.Die Flotte 2026: reine Airbus-Sache
- 6.A319, A320 oder A320neo? So unterscheidest du sie
- 7.Spotting-Tipps: Wo du Brussels Airlines vor die Linse bekommst
- 8.Häufige Verwechslungen
- 9.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | SN |
|---|---|
| ICAO-Code | BEL |
| Rufzeichen | BEE-LINE |
| Drehkreuze | BRU |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Europa-Verkehr und Langstrecke nach Afrika und Nordamerika |
| Entstehung | Fusion von SN Brussels Airlines und Virgin Express; Flugbetrieb unter dem heutigen Namen seit 25. März 2007 |
| Wurzeln | SN Brussels Airlines startete im Februar 2002 nach dem Ende der Sabena und übernahm deren IATA-Code SN |
| Konzern | Lufthansa Group: Einstieg mit 45 Prozent 2009, vollständige Übernahme Anfang 2017 |
| Allianz-Status | Mitglied der Star Alliance seit 9. Dezember 2009 |
| Firmensitz | Am Flughafen Brüssel (Zaventem) |
| Flotte (laut Brussels Airlines, 2026) | 46 Flugzeuge: Airbus A319, A320, A320neo und A330-300 |
| Netz | Mehr als 90 Ziele weltweit, darunter 18 in Subsahara-Afrika |
| Markenzeichen | Dunkelblaues Leitwerk mit einem „b“ aus roten Punkten |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Brussels Airlines?
- Dunkelblaues Leitwerk mit einem kleinen „b“ aus roten Punkten
- Schriftzug „brussels airlines“ in Kleinbuchstaben am vorderen Rumpf
- Belgisches Kennzeichen mit OO- am Heck
- Nur Airbus in der Flotte: A319, A320, A320neo und A330-300
- Auf dem Tracker Rufzeichen BEL plus Nummer, im Funk „BEE-LINE“
- Flugnummer beginnt mit SN – dem alten Code der Sabena
Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein kleines „b“ aus roten Punkten auf dunkelblauem Grund: Brussels Airlines gehört zu den Airlines, deren Logo du schon von Weitem erkennst. Interessant wird es hinter dem Logo. Die Flugnummer trägt noch den Code der Sabena, die Flotte ist eine reine Airbus-Sammlung, und mit den Belgian-Icons-Sonderbemalungen fliegen einige der buntesten Flugzeuge der Lufthansa Group. Diese Seite ordnet die belgische Airline ein, erklärt Codes und Erkennungsmerkmale und zeigt, wo du sie am besten vor die Linse bekommst.
Jedes OO-Kennzeichen in deinem Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und setzt fehlende Brussels-Airlines-Jets auf deine Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Brussels Airlines im Überblick
Brussels Airlines ist die Netzwerk-Airline Belgiens. Ihr Verkehr läuft über ein einziges Drehkreuz, den Flughafen Brüssel in Zaventem, wo auch die Unternehmenszentrale sitzt. Von dort verbindet die Airline nach eigenen Angaben Belgien mit mehr als 90 Zielen, darunter 18 in Subsahara-Afrika. Dazu kommen Langstreckenverbindungen nach Nordamerika.
Seit 2009 ist Brussels Airlines Mitglied der Star Alliance, seit 2017 gehört sie vollständig zur Lufthansa Group. Damit ist sie eine Konzernschwester von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings. Wie bei Swiss und Austrian hat Lufthansa Namen, Bemalung und Drehkreuz beibehalten – die belgischen Jets sehen also bewusst nicht nach Lufthansa aus.
Mit rund 46 Flugzeugen ist Brussels Airlines deutlich kleiner als die großen Schwestern. Für Spotter ist das ein Vorteil: Die Flotte ist überschaubar, und wer sie komplett im Logbuch haben will, hat ein realistisches Ziel vor sich.
Codes und Rufzeichen: SN, BEL, BEE-LINE
Die Kennungen von Brussels Airlines wirken auf den ersten Blick zusammengewürfelt. Das hat einen historischen Grund: Der IATA-Code SN ist ein Erbstück der Sabena.
| Kennung | Wert | Wo du sie siehst |
|---|---|---|
| IATA-Code | SN | Flugnummer auf Anzeigetafel, Ticket und Bordkarte |
| ICAO-Code | BEL | Flugplan, ADS-B-Tracker, Flugsicherung |
| Rufzeichen | BEE-LINE | Funkverkehr zwischen Cockpit und Lotsen |
| Länderpräfix | OO- | Kennzeichen am Heck und unter den Tragflächen |
| Drehkreuz | BRU | Flughafen Brüssel in Zaventem |
Das Rufzeichen BEE-LINE klingt verspielt, ist aber im Funk gut verständlich – und genau darauf kommt es bei Rufzeichen an. Warum Flugnummer und Rufzeichen nicht dasselbe sind, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Einen Überblick über das Zwei-Code-System findest du im Ratgeber zu IATA- und ICAO-Codes.
Tracker-Tipp: BEL statt SN eingeben
Auf ADS-B-Trackern laufen Flüge meist unter dem ICAO-Code, also BEL plus Nummer. Mit der SN-Flugnummer findest du nicht bei jedem Tracker zuverlässig ans Ziel. Wie du Tracker für deine Planung nutzt, steht im Guide zur Flugverfolgung per ADS-B.
Beachte außerdem Codeshares: Brussels Airlines verkauft Flüge gemeinsam mit vielen Partnern, darunter die Konzernschwestern und Star-Alliance-Mitglieder wie United und Air Canada. Eine SN-Flugnummer zeigt nur, wer den Flug verkauft – wer tatsächlich fliegt, verrät dir das Kennzeichen.
Kurze Geschichte: vom Sabena-Erbe zur Lufthansa-Tochter
Die Geschichte von Brussels Airlines beginnt mit einem Zusammenbruch. Die belgische Traditionsairline Sabena ging 2001 in Konkurs – die größte Firmenpleite der belgischen Geschichte. Aus der früheren Sabena-Regionaltochter Delta Air Transport entstand SN Brussels Airlines, die im Februar 2002 den Flugbetrieb aufnahm. Sie übernahm den IATA-Code SN und einen Teil des Netzes, vor allem die Strecken nach Afrika.
Die weiteren Stationen im Überblick:
- 2005 übernahm SN Brussels Airlines die Kontrolle über die Low-Cost-Airline Virgin Express, die ebenfalls in Brüssel saß.
- 2006 kündigten beide Gesellschaften die Fusion an.
- 25. März 2007 flog die neue Brussels Airlines zum ersten Mal unter ihrem heutigen Namen.
- 2009 stieg Lufthansa mit 45 Prozent ein, im Dezember desselben Jahres trat Brussels Airlines der Star Alliance bei.
- 2017 übernahm Lufthansa die restlichen Anteile; im selben Jahr ging auch Thomas Cook Airlines Belgium in Brussels Airlines auf.
Aus den Gründungsjahren stammen Flugzeuge, die heute längst Geschichte sind: Die SN-Flotte bestand zu einem großen Teil aus Avro-RJ-Regionaljets, und von Virgin Express kamen Boeing 737 dazu. Wer alte Fotos sortiert, findet daher die Avro RJ85 im Brussels-Airlines-Archiv – im Liniendienst siehst du sie nicht mehr.
Eine Episode lohnt einen Blick: Ab 2018 flog Brussels Airlines für die Konzernschwester Eurowings Langstrecke ab Düsseldorf, mit A330-300 und Airbus A340-300. Aus dieser Zeit stammen Spotterfotos, auf denen Brussels-Airlines-Personal Eurowings-Flüge durchführt – ein klassischer Fall von Wet-Lease innerhalb eines Konzerns. Die A340 gehören heute nicht mehr zur Flotte.
Lackierung und Erkennungsmerkmale
Die Standardbemalung ist zurückhaltend: weißer Rumpf, eine hellgraue Unterseite und ein dunkelblaues Leitwerk. Auf dem Leitwerk sitzt das Logo, ein kleines „b“ aus roten Punkten. Den Namen trägt der vordere Rumpf in Kleinbuchstaben: „brussels airlines“.
Um das Logo rankt sich eine Anekdote, die gern erzählt wird: Ursprünglich habe das „b“ aus 13 Punkten bestanden. Weil abergläubische Fluggäste sich an der Zahl störten, sei ein vierzehnter Punkt dazugekommen. Belastbar belegt ist die Geschichte nicht, als Gesprächsstoff am Spotterzaun taugt sie trotzdem.
Leitwerk ansehen
Dunkelblau mit rotem Punkt-„b“ – das reicht in der Regel schon für die Zuordnung.
Schriftzug lesen
„brussels airlines“ in Kleinbuchstaben am vorderen Rumpf. Bei Sonderbemalungen kann der Rumpf völlig anders aussehen.
Kennzeichen prüfen
OO- steht für Belgien. Wie du Kennzeichen liest und einordnest, erklärt der Ratgeber zu Flugzeugkennzeichen.
Typ bestimmen
A319, A320, A320neo oder A330 – die Unterschiede zeigt der Abschnitt zur Flotte weiter unten.
Belgian Icons: die Sonderbemalungen
Das eigentliche Highlight der Flotte sind die Belgian Icons. Unter diesem Namen bemalt Brussels Airlines einzelne Flugzeuge mit Motiven der belgischen Kultur. Zu den bekanntesten zählen Tim und Struppi (inzwischen in mehreren Varianten, darunter ein Motiv zur Mondreise), das Atomium, das Musikfestival Tomorrowland sowie die Fußball-Nationalteams der Männer und Frauen, die Red Devils und die Red Flames. Frühere Motive widmeten sich unter anderem dem Maler René Magritte, Pieter Bruegel und den Schlümpfen.
Die Sammlung wechselt: Manche Bemalungen verschwinden bei der nächsten großen Wartung, neue kommen hinzu. Laut Flottenübersichten tragen etwa OO-SNB (Tintin), OO-SNM (Atomium) und OO-SBB (Tomorrowland) Sonderbemalungen, dazu kommen Flugzeuge in Star-Alliance-Farben. Prüf vor einer gezielten Jagd, welche Kennzeichen aktuell bemalt sind. Wie du Sonderlackierungen allgemein aufspürst, zeigt der Guide zum Finden von Special Liveries.
Tintin oder Atomium im Anflug?
Leg Sichtungs-Alarme für die Belgian-Icons-Kennzeichen an – Planetrack benachrichtigt dich, wenn eines davon im Anflug ist oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Die Flotte 2026: reine Airbus-Sache
Brussels Airlines fliegt ausschließlich Flugzeuge von Airbus. Laut Airline umfasst die Flotte 2026 insgesamt 46 Maschinen in vier Typen.
| Typ | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Airbus A319 | Europa-Strecken mit geringerer Nachfrage | ältester Teil der Flotte, wird schrittweise durch A320neo ersetzt |
| Airbus A320 | Europa-Strecken | Rückgrat der Kurzstrecke, Träger vieler Belgian Icons |
| Airbus A320neo | Europa-Strecken | acht fabrikneue Jets seit November 2023, 180 Sitze |
| Airbus A330-300 | Langstrecke nach Afrika und Nordamerika | elf Maschinen, einziger Großraumtyp der Flotte |
Kurz- und Mittelstrecke
Auf Europa-Strecken fliegt Brussels Airlines die A320-Familie in drei Varianten. Die A319 ist die kürzeste und älteste. Die A320 stellt den größten Teil der Kurzstreckenflotte. Neu dazugekommen ist die A320neo: Die erste Maschine kam am 1. November 2023 direkt aus Toulouse – das erste fabrikneue Flugzeug in der Geschichte der Airline. Bis Juni 2026 wuchs die neo-Flotte auf acht Exemplare. Die neuen Jets ersetzen nach und nach A319; laut Flottenübersichten sind weitere A320neo bestellt.
Langstrecke
Auf der Langstrecke setzt Brussels Airlines allein auf die Airbus A330-300. Mit ihr bedient sie das Afrika-Netz und die Verbindungen nach Nordamerika. Aktuell sind elf Maschinen im Einsatz. Ob die Langstreckenflotte wächst, ist offen: Zusätzliche A330 waren angekündigt, laut Fachpresse aus dem Sommer 2026 aber vorerst zurückgestellt. Für neue Langstreckenkabinen hat die Airline einen Betrag von über 100 Millionen Euro genannt.
Jetzt fotografieren lohnt sich bei …
- Airbus A319 – werden schrittweise ersetzt
- Belgian Icons – Motive wechseln mit der Zeit
- A330-300 – nur elf Exemplare, außerhalb Brüssels selten
Hat noch Zeit
- A320neo – die jüngsten Flugzeuge der Flotte
- A320 – bleiben das Rückgrat der Kurzstrecke
A319, A320 oder A320neo? So unterscheidest du sie
Gleiche Bemalung, gleiche Silhouette – die drei Kurzstreckentypen sehen sich ähnlich. Mit drei Merkmalen trennst du sie sicher. Mehr Grundlagen liefert der Ratgeber zum Unterscheiden von Airbus und Boeing.
- Notausgänge über dem Flügel: Die A319 hat auf jeder Seite einen, die A320 und die A320neo haben zwei. Damit trennst du die A319 schnell ab.
- Rumpflänge: Die A319 wirkt sichtbar gedrungener, der Abstand zwischen Flügel und Leitwerk ist kürzer.
- Triebwerke: Die A320neo hat deutlich größere Triebwerke mit einem auffällig großen Einlass. Die A320 der ersten Generation hat kleinere, schlankere Triebwerke.
Die A330-300 verwechselst du dagegen kaum: zwei große Triebwerke, ein langer Großraumrumpf und kein Mittelfahrwerk. Verwechslungsgefahr besteht höchstens bei alten Fotos aus der Eurowings-Episode, als auch vierstrahlige A340-300 im Spiel waren.
Achtung bei Leihflugzeugen
Wie viele Netzwerk-Airlines mietet auch Brussels Airlines in Engpässen Flugzeuge samt Crew bei anderen Gesellschaften. Steht eine SN-Flugnummer auf der Anzeige, aber ein fremdes Flugzeug vor dir, ist das kein Fehler – notier dann die durchführende Airline und ihr Kennzeichen.
Spotting-Tipps: Wo du Brussels Airlines vor die Linse bekommst
In Brüssel
Der Flughafen Brüssel ist der einzige Ort, an dem du die ganze Flotte an einem Tag sehen kannst – von der A319 bis zur A330-300 und, mit etwas Glück, mehrere Belgian Icons. Eine legale Anlaufstelle für Spotter ist die Spotterzone Steenokkerzeel. Welche Piste gerade in Betrieb ist, hängt vom Wind ab; warum das über deinen Standort entscheidet, erklärt der Artikel zur Betriebsrichtung am Flughafen.
Die Langstreckenflüge nach Afrika und Nordamerika starten und landen gebündelt zu bestimmten Tageszeiten. Wer gezielt auf die A330 aus ist, schaut vorher in Flugplan oder Tracker. In Brüssel triffst du außerdem auf die anderen belgischen Gesellschaften, etwa TUI fly Belgium.
In Deutschland
In Deutschland begegnet dir Brussels Airlines vor allem dort, wo es Direktverbindungen nach Brüssel gibt. Innerhalb des Konzerns sind die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München mit Brüssel verbunden; welche Konzern-Airline die einzelnen Flüge durchführt, wechselt allerdings. Wenn Brussels Airlines selbst fliegt, stehen fast immer Maschinen der A320-Familie vor dir, Großraumjets sind die Ausnahme. Prüf vor dem Besuch den aktuellen Flugplan. Als Standorte bieten sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim in Frankfurt und der Besucherhügel in München an.
Bereit für deine Brussels-Airlines-Session?
- Ich habe auf dem Tracker nach BEL-Flügen gesucht, nicht nur nach SN.
- Ich weiß, welche Brussels-Airlines-Flüge in meinem Zeitfenster ankommen oder starten.
- Ich habe geprüft, welche Belgian Icons gerade unterwegs sind.
- Ich kenne Betriebsrichtung und Sonnenstand an meinem Spot.
- Ich habe eine Liste der OO-Kennzeichen, die mir noch fehlen.
- Ich notiere zu jedem Foto Kennzeichen, Typ und Ort.
Licht und Perspektive
Das dunkle Blau des Leitwerks säuft im Gegenlicht schnell ab, das rote Punkt-„b“ verliert dann seine Wirkung. Seitliches Licht holt beides am besten heraus. Wie du den Sonnenstand vorab planst, zeigt der Ratgeber zum Sonnenstand am Fotospot. Wer eine größere Tour plant, findet weitere Ziele im Überblick der besten Spotting-Spots in Europa.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- SN für einen neuen Code halten – SN stammt von der Sabena und wurde 2002 übernommen.
- Nach „BA“ oder „BR“ suchen – der ICAO-Code lautet BEL, das Rufzeichen BEE-LINE.
- Brussels Airlines und SN Brussels Airlines gleichsetzen – die heutige Airline entstand erst 2007 aus der Fusion mit Virgin Express.
- Jedes OO-Kennzeichen für Brussels Airlines halten – OO- steht für Belgien, auch TUI fly Belgium und Frachtgesellschaften fliegen damit.
- A320 und A320neo verwechseln – die Triebwerksgröße entscheidet, nicht die Bemalung.
- Brussels Airlines für eine Low-Cost-Airline halten – sie ist eine Netzwerk-Airline mit Umsteigeverkehr und Langstrecke, auch wenn ihr Vorgänger Virgin Express ein Billigflieger war.
Die ganze Flotte im Blick
Beobachte einzelne OO-Kennzeichen oder die A330-300 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Brussels Airlines ist klein genug, um sie komplett zu sammeln, und bunt genug, damit es nicht langweilig wird. Hinter dem gepunkteten „b“ stecken das Erbe der Sabena, eine reine Airbus-Flotte und ein Afrika-Netz, das in Europa kaum eine andere Airline so dicht bietet. Wer SN und BEL auseinanderhält, die Belgian Icons im Auge behält und einmal nach Brüssel fährt, hat die belgische Airline schnell im Logbuch.
Kurzfazit
SN auf der Anzeigetafel, BEL auf dem Tracker, BEE-LINE im Funk und BRU als Drehkreuz. Die Flotte ist reines Airbus-Revier mit A319, A320, A320neo und A330-300 – die echten Trophäen sind die Belgian-Icons-Sonderbemalungen.
Zusammenfassung
- Brussels Airlines erkennst du am dunkelblauen Leitwerk mit dem gepunkteten „b“, am Schriftzug in Kleinbuchstaben und am OO-Kennzeichen.
- Auf Trackern suchst du nach BEL, auf der Anzeigetafel nach SN – beide Codes gehören zur selben Airline.
- Die Belgian-Icons-Sonderbemalungen sind die begehrtesten Motive der Flotte und lohnen gezielte Planung.
- Die ganze Flotte inklusive A330 siehst du nur in Brüssel; in Deutschland begegnet dir vor allem die A320-Familie.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Brussels Airlines?
Der IATA-Code ist SN, der ICAO-Code BEL. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „BEE-LINE“. SN steht in der Flugnummer auf Ticket und Anzeigetafel, BEL siehst du im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern.
Ist Brussels Airlines die Nachfolgerin der Sabena?
Nicht direkt, aber sie trägt deren Erbe weiter. Nach dem Ende der Sabena 2001 startete im Februar 2002 SN Brussels Airlines und übernahm den IATA-Code SN sowie einen Teil des Netzes, vor allem nach Afrika. 2007 ging daraus durch die Fusion mit Virgin Express die heutige Brussels Airlines hervor.
Zu welcher Allianz gehört Brussels Airlines?
Brussels Airlines ist seit dem 9. Dezember 2009 Mitglied der Star Alliance. Seit 2017 gehört sie außerdem vollständig zur Lufthansa Group, gemeinsam mit Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings.
Welche Flugzeugtypen fliegt Brussels Airlines?
Ausschließlich Airbus. Auf Europa-Strecken sind A319, A320 und A320neo unterwegs, auf der Langstrecke die A330-300. Laut Brussels Airlines umfasst die Flotte 2026 insgesamt 46 Flugzeuge. Zwischen November 2023 und Juni 2026 kamen acht fabrikneue A320neo dazu, sie ersetzen nach und nach ältere A319.
Was bedeutet das „b“ aus Punkten am Leitwerk?
Das „b“ ist das Logo der Airline und besteht aus roten Punkten. Nach einer oft erzählten Anekdote hatte das ursprüngliche Logo 13 Punkte und wurde auf 14 erweitert, weil abergläubische Fluggäste sich an der Unglückszahl störten.
Was sind die Belgian Icons?
So nennt Brussels Airlines ihre Sonderbemalungen, die belgische Kultur feiern. Bekannte Motive sind Tim und Struppi (Tintin), das Atomium, das Festival Tomorrowland und die Fußball-Nationalteams. Die Motive wechseln über die Jahre, prüf vor der Jagd also, welche Flugzeuge aktuell bemalt sind.
Warum fliegt Brussels Airlines so viel nach Afrika?
Das Afrika-Netz geht auf die Sabena zurück, die traditionell stark nach Zentralafrika flog. Brussels Airlines hat diese Rolle übernommen und fliegt heute 18 Ziele in Subsahara-Afrika an. Innerhalb der Lufthansa Group ist sie damit der Spezialist für den Kontinent.
Wo kann ich Brussels Airlines spotten?
Am besten am Flughafen Brüssel, wo die gesamte Flotte stationiert ist – inklusive der A330-300. Eine legale Anlaufstelle ist die Spotterzone in Steenokkerzeel. In Deutschland siehst du Brussels Airlines vor allem an Flughäfen mit Verbindungen nach Brüssel, meist mit Flugzeugen der A320-Familie. Prüf vorher den aktuellen Flugplan.
Brussels Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A319
Kurz, kompakt und seit 1996 im Liniendienst: Die A319 ist das gestutzte Mitglied der A320-Familie. So trennst du sie sicher von A318, A320 und A319neo.
FlugzeugtypAirbus A340-300
Vier schlanke Triebwerke, ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf und der Rumpf einer A330: Die A340-300 ist Airbus’ klassischer Langstrecken-Vierstrahler – und verschwindet gerade aus Europas Flotten. So erkennst du sie, solange es noch geht.
FlugzeugtypBAe 146 / Avro RJ85
Hoch angesetzter Flügel, vier kleine Triebwerke, T-Leitwerk und eine Heckklappe als Luftbremse: Der Avro RJ85 ist eines der markantesten Regionalflugzeuge überhaupt – und inzwischen eine echte Rarität.
Weitere Airlines
Lufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
NetzwerkSwiss International Air Lines
Die Schweizer Netzwerk-Airline mit dem roten Leitwerk: 2002 aus Crossair und dem Erbe der Swissair entstanden, heute Teil der Lufthansa Group und Mitglied der Star Alliance.
NetzwerkAustrian Airlines
Österreichs Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Wien: seit 2009 Teil der Lufthansa Group, seit 2000 in der Star Alliance – und mitten im größten Flottenumbau seit Jahren.
Low-CostEurowings
Die Direktflug-Airline der Lufthansa Group: Eurowings fliegt mit Jets der A320-Familie ab Düsseldorf und weiteren deutschen Basen quer durch Europa – und bekommt ab 2027 die Boeing 737 MAX 8.
FerienfliegerTUI fly Belgium
Der belgische Ferienflieger der TUI Group: früher Jetairfly, heute mit Boeing 737 und Embraer E195-E2 ab Brüssel, Ostende und Antwerpen unterwegs – und mit einem ICAO-Code, der noch an den alten Namen erinnert.
NetzwerkSabena
Historische belgische Nationalairline von 1923 bis 2001: Sabena flog von Brüssel nach Europa, Nordamerika und vor allem nach Afrika – mit Caravelle, Boeing 707, 747 und zuletzt Airbus A330 und A340, bis der Konkurs im November 2001 alles beendete.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Lufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
AllianzStar Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
FlughafenFlughafen Brüssel-Zaventem
Belgiens größter Flughafen liegt in Zaventem vor den Toren Brüssels: drei Pisten, Heimat von Brussels Airlines und TUI fly Belgium, ein großes Frachtzentrum, Militär auf der Melsbroek-Seite – und zwei offizielle Spotting-Plattformen.
FlughafenFlughafen Frankfurt
Deutschlands größter Flughafen und Heimatdrehkreuz der Lufthansa: vier Start- und Landebahnen, zwei Passagierterminals und ein Verkehrsmix vom Regionaljet bis zum Großraumfrachter.
Wo du Brussels Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Spotterzonen in Steenokkerzeel am Flughafen Brüssel
Rund um Steenokkerzeel liegen die wichtigsten Spotterpunkte des Flughafens Brüssel – allen voran die offizielle Plattform an der Piste 25L neben dem Tervuursesteenweg. Hier erfährst du, welcher Standpunkt bei welcher Betriebsrichtung funktioniert und wann das Licht passt.
SpotterhügelAussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
SpotterhügelBesucherhügel am Flughafen München
Der bekannteste Aussichtspunkt am Lufthansa-Drehkreuz München: Vom Besucherhügel im Besucherpark blickst du erhöht über das Flughafengelände – mit eigener S-Bahn-Haltestelle direkt nebenan.
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