Brussels Airlines

Belgiens Netzwerk-Airline mit Drehkreuz Brüssel: entstanden aus dem Erbe der Sabena, seit 2009 in der Star Alliance, seit 2017 vollständig Teil der Lufthansa Group – und der Konzernspezialist für Afrika.

Auch bekannt als: Brussels Airlines NV/SA · SN Brussels Airlines · SN

BelgienBelgienNetzwerk-AirlinesIATA: SNICAO: BEL11 Min. Lesezeit

SN

IATA-Code

BEL

ICAO-Code

18

Ziele in Subsahara-Afrika

11

Airbus A330-300 auf der Langstrecke

Das Wichtigste in Kürze

  • Brussels Airlines ist die Netzwerk-Airline Belgiens und fliegt fast ausschließlich über das Drehkreuz Brüssel (BRU).
  • Codes: IATA SN, ICAO BEL, Rufzeichen „BEE-LINE“ – der IATA-Code stammt noch von der Sabena.
  • Konzern und Allianz: seit 2009 in der Star Alliance, seit 2017 vollständig im Besitz der Lufthansa.
  • Reine Airbus-Flotte: A319, A320 und A320neo in Europa, A330-300 auf der Langstrecke.
  • Afrika ist das Profil: 18 Ziele südlich der Sahara machen Brussels Airlines zum Afrika-Spezialisten der Lufthansa Group.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Brussels Airlines im Überblick
  2. 2.Codes und Rufzeichen: SN, BEL, BEE-LINE
  3. 3.Kurze Geschichte: vom Sabena-Erbe zur Lufthansa-Tochter
  4. 4.Lackierung und Erkennungsmerkmale
  5. 5.Die Flotte 2026: reine Airbus-Sache
  6. 6.A319, A320 oder A320neo? So unterscheidest du sie
  7. 7.Spotting-Tipps: Wo du Brussels Airlines vor die Linse bekommst
  8. 8.Häufige Verwechslungen
  9. 9.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeSN
ICAO-CodeBEL
RufzeichenBEE-LINE
DrehkreuzeBRU
AllianzStar Alliance
GeschäftsmodellNetzwerk-Airline mit Europa-Verkehr und Langstrecke nach Afrika und Nordamerika
EntstehungFusion von SN Brussels Airlines und Virgin Express; Flugbetrieb unter dem heutigen Namen seit 25. März 2007
WurzelnSN Brussels Airlines startete im Februar 2002 nach dem Ende der Sabena und übernahm deren IATA-Code SN
KonzernLufthansa Group: Einstieg mit 45 Prozent 2009, vollständige Übernahme Anfang 2017
Allianz-StatusMitglied der Star Alliance seit 9. Dezember 2009
FirmensitzAm Flughafen Brüssel (Zaventem)
Flotte (laut Brussels Airlines, 2026)46 Flugzeuge: Airbus A319, A320, A320neo und A330-300
NetzMehr als 90 Ziele weltweit, darunter 18 in Subsahara-Afrika
MarkenzeichenDunkelblaues Leitwerk mit einem „b“ aus roten Punkten

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Brussels Airlines?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Dunkelblaues Leitwerk mit einem kleinen „b“ aus roten Punkten
  • Schriftzug „brussels airlines“ in Kleinbuchstaben am vorderen Rumpf
  • Belgisches Kennzeichen mit OO- am Heck
  • Nur Airbus in der Flotte: A319, A320, A320neo und A330-300
  • Auf dem Tracker Rufzeichen BEL plus Nummer, im Funk „BEE-LINE“
  • Flugnummer beginnt mit SN – dem alten Code der Sabena

Aktualisiert: Oktober 2026 – Ein kleines „b“ aus roten Punkten auf dunkelblauem Grund: Brussels Airlines gehört zu den Airlines, deren Logo du schon von Weitem erkennst. Interessant wird es hinter dem Logo. Die Flugnummer trägt noch den Code der Sabena, die Flotte ist eine reine Airbus-Sammlung, und mit den Belgian-Icons-Sonderbemalungen fliegen einige der buntesten Flugzeuge der Lufthansa Group. Diese Seite ordnet die belgische Airline ein, erklärt Codes und Erkennungsmerkmale und zeigt, wo du sie am besten vor die Linse bekommst.

Jedes OO-Kennzeichen in deinem Hangar

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Brussels Airlines im Überblick

Brussels Airlines ist die Netzwerk-Airline Belgiens. Ihr Verkehr läuft über ein einziges Drehkreuz, den Flughafen Brüssel in Zaventem, wo auch die Unternehmenszentrale sitzt. Von dort verbindet die Airline nach eigenen Angaben Belgien mit mehr als 90 Zielen, darunter 18 in Subsahara-Afrika. Dazu kommen Langstreckenverbindungen nach Nordamerika.

Seit 2009 ist Brussels Airlines Mitglied der Star Alliance, seit 2017 gehört sie vollständig zur Lufthansa Group. Damit ist sie eine Konzernschwester von Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings. Wie bei Swiss und Austrian hat Lufthansa Namen, Bemalung und Drehkreuz beibehalten – die belgischen Jets sehen also bewusst nicht nach Lufthansa aus.

Mit rund 46 Flugzeugen ist Brussels Airlines deutlich kleiner als die großen Schwestern. Für Spotter ist das ein Vorteil: Die Flotte ist überschaubar, und wer sie komplett im Logbuch haben will, hat ein realistisches Ziel vor sich.

SNIATA-Code in der Flugnummer
BELICAO-Code auf dem Tracker
OO-Kennzeichen-Präfix für Belgien

Codes und Rufzeichen: SN, BEL, BEE-LINE

Die Kennungen von Brussels Airlines wirken auf den ersten Blick zusammengewürfelt. Das hat einen historischen Grund: Der IATA-Code SN ist ein Erbstück der Sabena.

Kennung Wert Wo du sie siehst
IATA-Code SN Flugnummer auf Anzeigetafel, Ticket und Bordkarte
ICAO-Code BEL Flugplan, ADS-B-Tracker, Flugsicherung
Rufzeichen BEE-LINE Funkverkehr zwischen Cockpit und Lotsen
Länderpräfix OO- Kennzeichen am Heck und unter den Tragflächen
Drehkreuz BRU Flughafen Brüssel in Zaventem

Das Rufzeichen BEE-LINE klingt verspielt, ist aber im Funk gut verständlich – und genau darauf kommt es bei Rufzeichen an. Warum Flugnummer und Rufzeichen nicht dasselbe sind, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer. Einen Überblick über das Zwei-Code-System findest du im Ratgeber zu IATA- und ICAO-Codes.

Tracker-Tipp: BEL statt SN eingeben

Auf ADS-B-Trackern laufen Flüge meist unter dem ICAO-Code, also BEL plus Nummer. Mit der SN-Flugnummer findest du nicht bei jedem Tracker zuverlässig ans Ziel. Wie du Tracker für deine Planung nutzt, steht im Guide zur Flugverfolgung per ADS-B.

Beachte außerdem Codeshares: Brussels Airlines verkauft Flüge gemeinsam mit vielen Partnern, darunter die Konzernschwestern und Star-Alliance-Mitglieder wie United und Air Canada. Eine SN-Flugnummer zeigt nur, wer den Flug verkauft – wer tatsächlich fliegt, verrät dir das Kennzeichen.

Kurze Geschichte: vom Sabena-Erbe zur Lufthansa-Tochter

Die Geschichte von Brussels Airlines beginnt mit einem Zusammenbruch. Die belgische Traditionsairline Sabena ging 2001 in Konkurs – die größte Firmenpleite der belgischen Geschichte. Aus der früheren Sabena-Regionaltochter Delta Air Transport entstand SN Brussels Airlines, die im Februar 2002 den Flugbetrieb aufnahm. Sie übernahm den IATA-Code SN und einen Teil des Netzes, vor allem die Strecken nach Afrika.

Die weiteren Stationen im Überblick:

  • 2005 übernahm SN Brussels Airlines die Kontrolle über die Low-Cost-Airline Virgin Express, die ebenfalls in Brüssel saß.
  • 2006 kündigten beide Gesellschaften die Fusion an.
  • 25. März 2007 flog die neue Brussels Airlines zum ersten Mal unter ihrem heutigen Namen.
  • 2009 stieg Lufthansa mit 45 Prozent ein, im Dezember desselben Jahres trat Brussels Airlines der Star Alliance bei.
  • 2017 übernahm Lufthansa die restlichen Anteile; im selben Jahr ging auch Thomas Cook Airlines Belgium in Brussels Airlines auf.

Aus den Gründungsjahren stammen Flugzeuge, die heute längst Geschichte sind: Die SN-Flotte bestand zu einem großen Teil aus Avro-RJ-Regionaljets, und von Virgin Express kamen Boeing 737 dazu. Wer alte Fotos sortiert, findet daher die Avro RJ85 im Brussels-Airlines-Archiv – im Liniendienst siehst du sie nicht mehr.

Eine Episode lohnt einen Blick: Ab 2018 flog Brussels Airlines für die Konzernschwester Eurowings Langstrecke ab Düsseldorf, mit A330-300 und Airbus A340-300. Aus dieser Zeit stammen Spotterfotos, auf denen Brussels-Airlines-Personal Eurowings-Flüge durchführt – ein klassischer Fall von Wet-Lease innerhalb eines Konzerns. Die A340 gehören heute nicht mehr zur Flotte.

Lackierung und Erkennungsmerkmale

Die Standardbemalung ist zurückhaltend: weißer Rumpf, eine hellgraue Unterseite und ein dunkelblaues Leitwerk. Auf dem Leitwerk sitzt das Logo, ein kleines „b“ aus roten Punkten. Den Namen trägt der vordere Rumpf in Kleinbuchstaben: „brussels airlines“.

Um das Logo rankt sich eine Anekdote, die gern erzählt wird: Ursprünglich habe das „b“ aus 13 Punkten bestanden. Weil abergläubische Fluggäste sich an der Zahl störten, sei ein vierzehnter Punkt dazugekommen. Belastbar belegt ist die Geschichte nicht, als Gesprächsstoff am Spotterzaun taugt sie trotzdem.

Leitwerk ansehen

Dunkelblau mit rotem Punkt-„b“ – das reicht in der Regel schon für die Zuordnung.

Schriftzug lesen

„brussels airlines“ in Kleinbuchstaben am vorderen Rumpf. Bei Sonderbemalungen kann der Rumpf völlig anders aussehen.

Kennzeichen prüfen

OO- steht für Belgien. Wie du Kennzeichen liest und einordnest, erklärt der Ratgeber zu Flugzeugkennzeichen.

Typ bestimmen

A319, A320, A320neo oder A330 – die Unterschiede zeigt der Abschnitt zur Flotte weiter unten.

Belgian Icons: die Sonderbemalungen

Das eigentliche Highlight der Flotte sind die Belgian Icons. Unter diesem Namen bemalt Brussels Airlines einzelne Flugzeuge mit Motiven der belgischen Kultur. Zu den bekanntesten zählen Tim und Struppi (inzwischen in mehreren Varianten, darunter ein Motiv zur Mondreise), das Atomium, das Musikfestival Tomorrowland sowie die Fußball-Nationalteams der Männer und Frauen, die Red Devils und die Red Flames. Frühere Motive widmeten sich unter anderem dem Maler René Magritte, Pieter Bruegel und den Schlümpfen.

Die Sammlung wechselt: Manche Bemalungen verschwinden bei der nächsten großen Wartung, neue kommen hinzu. Laut Flottenübersichten tragen etwa OO-SNB (Tintin), OO-SNM (Atomium) und OO-SBB (Tomorrowland) Sonderbemalungen, dazu kommen Flugzeuge in Star-Alliance-Farben. Prüf vor einer gezielten Jagd, welche Kennzeichen aktuell bemalt sind. Wie du Sonderlackierungen allgemein aufspürst, zeigt der Guide zum Finden von Special Liveries.

Tintin oder Atomium im Anflug?

Leg Sichtungs-Alarme für die Belgian-Icons-Kennzeichen an – Planetrack benachrichtigt dich, wenn eines davon im Anflug ist oder landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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Die Flotte 2026: reine Airbus-Sache

Brussels Airlines fliegt ausschließlich Flugzeuge von Airbus. Laut Airline umfasst die Flotte 2026 insgesamt 46 Maschinen in vier Typen.

Typ Einsatz Spotter-Hinweis
Airbus A319 Europa-Strecken mit geringerer Nachfrage ältester Teil der Flotte, wird schrittweise durch A320neo ersetzt
Airbus A320 Europa-Strecken Rückgrat der Kurzstrecke, Träger vieler Belgian Icons
Airbus A320neo Europa-Strecken acht fabrikneue Jets seit November 2023, 180 Sitze
Airbus A330-300 Langstrecke nach Afrika und Nordamerika elf Maschinen, einziger Großraumtyp der Flotte

Kurz- und Mittelstrecke

Auf Europa-Strecken fliegt Brussels Airlines die A320-Familie in drei Varianten. Die A319 ist die kürzeste und älteste. Die A320 stellt den größten Teil der Kurzstreckenflotte. Neu dazugekommen ist die A320neo: Die erste Maschine kam am 1. November 2023 direkt aus Toulouse – das erste fabrikneue Flugzeug in der Geschichte der Airline. Bis Juni 2026 wuchs die neo-Flotte auf acht Exemplare. Die neuen Jets ersetzen nach und nach A319; laut Flottenübersichten sind weitere A320neo bestellt.

Langstrecke

Auf der Langstrecke setzt Brussels Airlines allein auf die Airbus A330-300. Mit ihr bedient sie das Afrika-Netz und die Verbindungen nach Nordamerika. Aktuell sind elf Maschinen im Einsatz. Ob die Langstreckenflotte wächst, ist offen: Zusätzliche A330 waren angekündigt, laut Fachpresse aus dem Sommer 2026 aber vorerst zurückgestellt. Für neue Langstreckenkabinen hat die Airline einen Betrag von über 100 Millionen Euro genannt.

Jetzt fotografieren lohnt sich bei …

  • Airbus A319 – werden schrittweise ersetzt
  • Belgian Icons – Motive wechseln mit der Zeit
  • A330-300 – nur elf Exemplare, außerhalb Brüssels selten

Hat noch Zeit

  • A320neo – die jüngsten Flugzeuge der Flotte
  • A320 – bleiben das Rückgrat der Kurzstrecke

A319, A320 oder A320neo? So unterscheidest du sie

Gleiche Bemalung, gleiche Silhouette – die drei Kurzstreckentypen sehen sich ähnlich. Mit drei Merkmalen trennst du sie sicher. Mehr Grundlagen liefert der Ratgeber zum Unterscheiden von Airbus und Boeing.

  • Notausgänge über dem Flügel: Die A319 hat auf jeder Seite einen, die A320 und die A320neo haben zwei. Damit trennst du die A319 schnell ab.
  • Rumpflänge: Die A319 wirkt sichtbar gedrungener, der Abstand zwischen Flügel und Leitwerk ist kürzer.
  • Triebwerke: Die A320neo hat deutlich größere Triebwerke mit einem auffällig großen Einlass. Die A320 der ersten Generation hat kleinere, schlankere Triebwerke.

Die A330-300 verwechselst du dagegen kaum: zwei große Triebwerke, ein langer Großraumrumpf und kein Mittelfahrwerk. Verwechslungsgefahr besteht höchstens bei alten Fotos aus der Eurowings-Episode, als auch vierstrahlige A340-300 im Spiel waren.

Achtung bei Leihflugzeugen

Wie viele Netzwerk-Airlines mietet auch Brussels Airlines in Engpässen Flugzeuge samt Crew bei anderen Gesellschaften. Steht eine SN-Flugnummer auf der Anzeige, aber ein fremdes Flugzeug vor dir, ist das kein Fehler – notier dann die durchführende Airline und ihr Kennzeichen.

Spotting-Tipps: Wo du Brussels Airlines vor die Linse bekommst

In Brüssel

Der Flughafen Brüssel ist der einzige Ort, an dem du die ganze Flotte an einem Tag sehen kannst – von der A319 bis zur A330-300 und, mit etwas Glück, mehrere Belgian Icons. Eine legale Anlaufstelle für Spotter ist die Spotterzone Steenokkerzeel. Welche Piste gerade in Betrieb ist, hängt vom Wind ab; warum das über deinen Standort entscheidet, erklärt der Artikel zur Betriebsrichtung am Flughafen.

Die Langstreckenflüge nach Afrika und Nordamerika starten und landen gebündelt zu bestimmten Tageszeiten. Wer gezielt auf die A330 aus ist, schaut vorher in Flugplan oder Tracker. In Brüssel triffst du außerdem auf die anderen belgischen Gesellschaften, etwa TUI fly Belgium.

In Deutschland

In Deutschland begegnet dir Brussels Airlines vor allem dort, wo es Direktverbindungen nach Brüssel gibt. Innerhalb des Konzerns sind die Lufthansa-Drehkreuze Frankfurt und München mit Brüssel verbunden; welche Konzern-Airline die einzelnen Flüge durchführt, wechselt allerdings. Wenn Brussels Airlines selbst fliegt, stehen fast immer Maschinen der A320-Familie vor dir, Großraumjets sind die Ausnahme. Prüf vor dem Besuch den aktuellen Flugplan. Als Standorte bieten sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim in Frankfurt und der Besucherhügel in München an.

Bereit für deine Brussels-Airlines-Session?

Hak ab, was du vorbereitet hast – ab vier Haken bist du gut aufgestellt.

  • Ich habe auf dem Tracker nach BEL-Flügen gesucht, nicht nur nach SN.
  • Ich weiß, welche Brussels-Airlines-Flüge in meinem Zeitfenster ankommen oder starten.
  • Ich habe geprüft, welche Belgian Icons gerade unterwegs sind.
  • Ich kenne Betriebsrichtung und Sonnenstand an meinem Spot.
  • Ich habe eine Liste der OO-Kennzeichen, die mir noch fehlen.
  • Ich notiere zu jedem Foto Kennzeichen, Typ und Ort.

Licht und Perspektive

Das dunkle Blau des Leitwerks säuft im Gegenlicht schnell ab, das rote Punkt-„b“ verliert dann seine Wirkung. Seitliches Licht holt beides am besten heraus. Wie du den Sonnenstand vorab planst, zeigt der Ratgeber zum Sonnenstand am Fotospot. Wer eine größere Tour plant, findet weitere Ziele im Überblick der besten Spotting-Spots in Europa.

Sicherheit und Regeln

Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Häufige Verwechslungen

  • SN für einen neuen Code halten – SN stammt von der Sabena und wurde 2002 übernommen.
  • Nach „BA“ oder „BR“ suchen – der ICAO-Code lautet BEL, das Rufzeichen BEE-LINE.
  • Brussels Airlines und SN Brussels Airlines gleichsetzen – die heutige Airline entstand erst 2007 aus der Fusion mit Virgin Express.
  • Jedes OO-Kennzeichen für Brussels Airlines halten – OO- steht für Belgien, auch TUI fly Belgium und Frachtgesellschaften fliegen damit.
  • A320 und A320neo verwechseln – die Triebwerksgröße entscheidet, nicht die Bemalung.
  • Brussels Airlines für eine Low-Cost-Airline halten – sie ist eine Netzwerk-Airline mit Umsteigeverkehr und Langstrecke, auch wenn ihr Vorgänger Virgin Express ein Billigflieger war.

Die ganze Flotte im Blick

Beobachte einzelne OO-Kennzeichen oder die A330-300 und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Brussels Airlines ist klein genug, um sie komplett zu sammeln, und bunt genug, damit es nicht langweilig wird. Hinter dem gepunkteten „b“ stecken das Erbe der Sabena, eine reine Airbus-Flotte und ein Afrika-Netz, das in Europa kaum eine andere Airline so dicht bietet. Wer SN und BEL auseinanderhält, die Belgian Icons im Auge behält und einmal nach Brüssel fährt, hat die belgische Airline schnell im Logbuch.

Kurzfazit

SN auf der Anzeigetafel, BEL auf dem Tracker, BEE-LINE im Funk und BRU als Drehkreuz. Die Flotte ist reines Airbus-Revier mit A319, A320, A320neo und A330-300 – die echten Trophäen sind die Belgian-Icons-Sonderbemalungen.

Zusammenfassung

  • Brussels Airlines erkennst du am dunkelblauen Leitwerk mit dem gepunkteten „b“, am Schriftzug in Kleinbuchstaben und am OO-Kennzeichen.
  • Auf Trackern suchst du nach BEL, auf der Anzeigetafel nach SN – beide Codes gehören zur selben Airline.
  • Die Belgian-Icons-Sonderbemalungen sind die begehrtesten Motive der Flotte und lohnen gezielte Planung.
  • Die ganze Flotte inklusive A330 siehst du nur in Brüssel; in Deutschland begegnet dir vor allem die A320-Familie.

Häufige Fragen

Welchen IATA- und ICAO-Code hat Brussels Airlines?

Der IATA-Code ist SN, der ICAO-Code BEL. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „BEE-LINE“. SN steht in der Flugnummer auf Ticket und Anzeigetafel, BEL siehst du im Flugplan der Flugsicherung und auf ADS-B-Trackern.

Ist Brussels Airlines die Nachfolgerin der Sabena?

Nicht direkt, aber sie trägt deren Erbe weiter. Nach dem Ende der Sabena 2001 startete im Februar 2002 SN Brussels Airlines und übernahm den IATA-Code SN sowie einen Teil des Netzes, vor allem nach Afrika. 2007 ging daraus durch die Fusion mit Virgin Express die heutige Brussels Airlines hervor.

Zu welcher Allianz gehört Brussels Airlines?

Brussels Airlines ist seit dem 9. Dezember 2009 Mitglied der Star Alliance. Seit 2017 gehört sie außerdem vollständig zur Lufthansa Group, gemeinsam mit Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Eurowings.

Welche Flugzeugtypen fliegt Brussels Airlines?

Ausschließlich Airbus. Auf Europa-Strecken sind A319, A320 und A320neo unterwegs, auf der Langstrecke die A330-300. Laut Brussels Airlines umfasst die Flotte 2026 insgesamt 46 Flugzeuge. Zwischen November 2023 und Juni 2026 kamen acht fabrikneue A320neo dazu, sie ersetzen nach und nach ältere A319.

Was bedeutet das „b“ aus Punkten am Leitwerk?

Das „b“ ist das Logo der Airline und besteht aus roten Punkten. Nach einer oft erzählten Anekdote hatte das ursprüngliche Logo 13 Punkte und wurde auf 14 erweitert, weil abergläubische Fluggäste sich an der Unglückszahl störten.

Was sind die Belgian Icons?

So nennt Brussels Airlines ihre Sonderbemalungen, die belgische Kultur feiern. Bekannte Motive sind Tim und Struppi (Tintin), das Atomium, das Festival Tomorrowland und die Fußball-Nationalteams. Die Motive wechseln über die Jahre, prüf vor der Jagd also, welche Flugzeuge aktuell bemalt sind.

Warum fliegt Brussels Airlines so viel nach Afrika?

Das Afrika-Netz geht auf die Sabena zurück, die traditionell stark nach Zentralafrika flog. Brussels Airlines hat diese Rolle übernommen und fliegt heute 18 Ziele in Subsahara-Afrika an. Innerhalb der Lufthansa Group ist sie damit der Spezialist für den Kontinent.

Wo kann ich Brussels Airlines spotten?

Am besten am Flughafen Brüssel, wo die gesamte Flotte stationiert ist – inklusive der A330-300. Eine legale Anlaufstelle ist die Spotterzone in Steenokkerzeel. In Deutschland siehst du Brussels Airlines vor allem an Flughäfen mit Verbindungen nach Brüssel, meist mit Flugzeugen der A320-Familie. Prüf vorher den aktuellen Flugplan.

Brussels Airlines im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

Früher Zugang, Vorteile zum Start und Mitsprache bei neuen Features.

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