Das Wichtigste in Kürze
- Der Col de la Tourmente ist ein Pass mit Kreisverkehr direkt vor der Piste 10 des Flughafens St. Barth – die Maschinen überfliegen ihn knapp und sinken danach steil zur Bahn.
- Die Piste ist nur 646 Meter lang und endet auf der Ostseite am Strand von Saint-Jean.
- Zugelassen sind nur kleine Flugzeuge wie Twin Otter, Caravan, PC-12 und Islander, und die Pilotinnen und Piloten brauchen eine besondere Einweisung.
- Der Passatwind kommt meist aus Osten, deshalb ist der Anflug über den Hügel auf die 10 der Normalfall.
- Der Kreisverkehr ist eine normale Straßenkreuzung. Fahrbahn, Einmündungen und Privatgrund sind tabu, Drohnen erst recht.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Der Spot in Zahlen
- 2.Steckbrief
- 3.Die besten Standpunkte
- 4.Was du hier zu sehen bekommst
- 5.Lohnt sich die Anreise?
- 6.Ein Flughafen zwischen Hügel und Strand
- 7.Der Anflug über den Col
- 8.Wind und Betriebsrichtung
- 9.Was du am Col zu sehen bekommst
- 10.Licht und Fotografie
- 11.So läuft ein guter Tag am Col
- 12.Sicherheit und Rücksicht am Kreisverkehr
- 13.Anreise nach St. Barth und zum Col
- 14.Karibik-Doppeltour und ähnliche Spots
- 15.Fazit
- 16.Häufige Fragen
Empfohlener Standpunkt17.90390, -62.84780 · Saint-Jean, Saint-Barthélemy (französische Überseegebietskörperschaft)
Auf der Karte öffnenDer Spot in Zahlen
Einschätzung der Redaktion auf einer Skala von 1 bis 5 – gemessen an dem, was du an einem normalen Tag in der häufigsten Betriebsrichtung realistisch erwarten kannst.
Steckbrief
| Flughafen | Aéroport de Saint-Barthélemy – Rémy de Haenen, früher Gustaf III (IATA: SBH, ICAO: TFFJ) |
|---|---|
| Spot-Typ | Straßenkuppe mit Kreisverkehr direkt vor dem westlichen Pistenende, unter dem Endanflug auf die Piste 10 |
| Lage | Pass zwischen Gustavia und Saint-Jean, oberhalb der Westschwelle der Piste |
| Piste | Eine Bahn: 10/28, 646 m lang, Asphaltbeton |
| Flughafenhöhe | Rund 15 m über dem Meeresspiegel |
| Blickrichtung | Nach Westen auf die anfliegenden Maschinen über Gustavia, nach Osten hinab auf Piste und Baie de Saint-Jean |
| Zugelassene Flugzeuge | Nur kleine, leichte Maschinen; Pilotinnen und Piloten brauchen eine besondere Einweisung |
| Zugang | Öffentliche Straße und Gehweg, kostenlos; keine eigene Infrastruktur für Spotter |
| Typische Aufenthaltsdauer | 1–3 Stunden, in der Hochsaison am Vormittag oder späten Nachmittag |
Die besten Standpunkte
Alle genannten Punkte liegen auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb des Sicherheitsbereichs. Zäune, Absperrungen und Betriebsflächen sind tabu – auch wenn der Winkel von dort besser wäre.
Betriebsrichtung und Licht
Flugzeuge starten und landen gegen den Wind. Die Windrichtung entscheidet deshalb, welche Pisten in welche Richtung genutzt werden – und damit, ob an deinem Standpunkt Landungen, Starts oder gar nichts zu sehen sind. Prüfe vor der Anreise die Windvorhersage und die aktuelle Betriebsrichtung (etwa über Live-Flugdaten) und gleiche sie mit dem Sonnenstand ab: Die Sonne sollte möglichst hinter dir stehen.
Am Kreisverkehr auf der Kuppe
Der Klassiker und der Grund, warum du nach St. Barth fährst. Die Maschinen tauchen über dem Hang auf der Gustavia-Seite auf, kommen direkt auf dich zu und ziehen knapp über die Straße hinweg, bevor sie hinter der Kuppe steil zur Schwelle abtauchen. Ein Standardzoom deckt fast alles ab, für Bilder mit Kreisverkehr, Autos und Flugzeug im selben Rahmen ist ein leichtes Weitwinkel Gold wert. Bleib auf dem Gehweg und nie auf der Fahrbahn.
Kuppe mit Blick hinab auf die Piste
Von der Passhöhe schaust du nach Osten über die gesamte kurze Bahn bis zur Baie de Saint-Jean. Hier fotografierst du die Maschinen von oben im steilen Sinkflug, beim Aufsetzen und Abbremsen sowie bei Starts, die übers Meer hinausführen. Für Starts am anderen Pistenende nimmst du ein moderates Tele mit. Je nachdem, wo du am Straßenrand stehst, verändert sich die Perspektive deutlich – probier ein paar Positionen aus, ohne Privatgrund zu betreten.
Strand von Saint-Jean am Ostende
Das Gegenstück unten am Wasser. Bei Starts auf der Piste 10 heben die Maschinen über dem Pistenende ab und fliegen über Strand und Bucht hinaus aufs Meer. Bei den selteneren Landungen auf der 28 kommen sie von der Seeseite herein. Der Strand ist öffentlich, liegt aber direkt in der Abflugschneise. Halte Abstand zum Pistenende und befolge die Hinweisschilder.
Was du hier zu sehen bekommst
Deine Ausbeute an Col de la Tourmente am Flughafen St. Barth
- Landungen knapp über dem Kreisverkehr – das Motiv, das den Flughafen weltweit bekannt gemacht hat
- DHC-6 Twin Otter der Inselairlines, etwa von Winair aus Sint Maarten
- Cessna 208 Caravan und Pilatus PC-12 im Pendel- und Charterverkehr
- Britten-Norman Islander als klassischer Inselhüpfer mit Kolbenmotoren
- Hubschrauber und Privatflugzeuge der Gäste aus den umliegenden Inseln
- Steiler Sinkflug auf eine 646-Meter-Piste, der zeigt, was kurzstartfähige Flugzeuge können
Lohnt sich die Anreise?
Dafür spricht
- Eines der spektakulärsten Anflugmotive der Welt, auf Augenhöhe und aus nächster Nähe
- Kurze Brennweiten reichen – kein schweres Tele nötig
- Kostenlos und öffentlich, ohne Zaun zwischen dir und dem Motiv
- In der Hochsaison dichter Takt mit vielen Kleinflugzeugen
- Strand von Saint-Jean als zweiter Spot in Gehweite
Dagegen spricht
- Wenig Platz und Autoverkehr direkt am Standort
- Kaum Typenvielfalt – große Verkehrsflugzeuge landen hier nicht
- Teure, aufwendige Anreise auf eine kleine Karibikinsel
- Kein Schatten, keine Toilette, keine Sitzgelegenheit am Kreisverkehr
- Bei Wind aus Westen landen die Maschinen auf der 28, dann bleibt die Kuppe ruhig
Aktualisiert: Oktober 2026 – Es gibt Spots, die man aus tausend Fotos kennt, bevor man je dort war. Der Col de la Tourmente auf Saint-Barthélemy gehört dazu: eine Hügelkuppe mit Kreisverkehr, darüber eine Twin Otter, die so knapp über die Autodächer streicht, dass Passanten instinktiv den Kopf einziehen. Wenige Sekunden später kippt sie nach vorn und taucht steil hinab zu einer Piste, die nach 646 Metern im Sand der Baie de Saint-Jean endet.
Diese Seite zeigt dir, wie der Anflug funktioniert, wann sich der Spot lohnt, wo du am besten stehst und warum du an diesem Kreisverkehr mehr Rücksicht brauchst als an jedem Flughafenzaun in Europa.
Deine Karibik-Sichtungen an einem Ort
Mit Planetrack postest du jede Twin Otter über dem Kreisverkehr mit Foto, Kennzeichen, Airline, Flughafen und Spot und sammelst sie in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Ein Flughafen zwischen Hügel und Strand
Saint-Barthélemy, kurz St. Barth oder St. Barts, ist eine rund 25 Quadratkilometer kleine Insel der Kleinen Antillen und eine französische Überseegebietskörperschaft. Bezahlt wird in Euro, gefahren wird rechts. Der Hauptort Gustavia und der frühere Name des Flughafens erinnern an die schwedische Zeit: 1784 kam die Insel unter König Gustav III. an Schweden und ging 1878 an Frankreich zurück.
Der Flughafen liegt im Ortsteil Saint-Jean. Lange hieß er Gustaf III, seit 2015 trägt er den Namen Aéroport de Saint-Barthélemy – Rémy de Haenen. Rémy de Haenen war ein Flugpionier der Karibik, der 1946 als Erster auf dem Gelände landete – damals noch eine Schafweide – und später Bürgermeister der Insel wurde. Das heutige Terminal stammt aus dem Jahr 1984, betrieben wird der Platz von der Inselverwaltung.
Die einzige Piste 10/28 ist nur 646 Meter lang und liegt eingeklemmt zwischen einem steilen Hügelrücken im Westen und der Baie de Saint-Jean im Osten. Genau auf diesem Hügelrücken, am Übergang von Gustavia nach Saint-Jean, liegt der Col de la Tourmente.
Klein heißt hier nicht ruhig. Für 2023 weisen die veröffentlichten Verkehrszahlen rund 41.000 Flugbewegungen und gut 200.000 Passagiere aus, am dichtesten ist der Betrieb in den Tagen rund um den Jahreswechsel. Für eine Insel mit gut 10.000 Einwohnern ist das eine enorme Dichte – und für dich am Kreisverkehr heißt das: In der Hochsaison wartest du selten lange auf das nächste Motiv.
Der Anflug über den Col
Bei Landungen auf die Piste 10 kommen die Maschinen von Westen, aus Richtung Gustavia und Hafen. Vor ihnen liegt der Hügelrücken mit dem Kreisverkehr. Laut Nachschlagewerken überfliegen sie die Kuppe nur mit rund 30 Metern Abstand und gehen unmittelbar danach in einen auffallend steilen Sinkflug, um auf der kurzen Bahn rechtzeitig aufzusetzen. Am Ende der Landestrecke wartet der Strand.
Zwischen 2003 und 2005 wurde die Kuppe etwas abgetragen und die Straße verlegt, damit der Autoverkehr nicht mehr ganz so direkt unter der Anfluglinie liegt. Ende 2004 war der Flughafen dafür sogar rund sechs Wochen geschlossen. Spektakulär ist der Anflug trotzdem geblieben: Von der Kuppe aus wirkt es noch immer, als würden die Flugzeuge direkt über die Autos hinweg auf die Piste kippen.
Bei Landungen auf die Piste 28 kommen die Maschinen dagegen über das Meer und den Strand herein. Der Anflug ist offener, dafür liegt das Hindernis jetzt am Ende der Bahn. Starts von der 28 in Richtung Hügel sind deshalb grundsätzlich nicht vorgesehen.
Wer hier landen darf
Am Flughafen St. Barth sind nur kleine, leichte Flugzeuge zugelassen – die meisten davon mit weniger als 20 Sitzplätzen. Außerdem dürfen nur Pilotinnen und Piloten starten und landen, die eine besondere Einweisung für den Platz absolviert haben. Das größte Muster, das hier je zugelassen war, ist die de Havilland Canada Dash 7. Dokumentiert ist außerdem die Landung einer leicht beladenen Douglas DC-3.
Wind und Betriebsrichtung
St. Barth liegt im Gürtel der Passatwinde, die überwiegend aus östlichen Richtungen wehen. Weil gegen den Wind gelandet wird, ist der Anflug über den Col de la Tourmente auf die Piste 10 der Normalfall. Gestartet wird in der Regel ebenfalls auf der 10, also nach Osten über den Strand von Saint-Jean und hinaus aufs Meer.
| Situation | Was du am Col siehst | Wie oft | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Passat aus Osten, Betrieb auf 10 | Landungen knapp über dem Kreisverkehr, Starts in der Ferne über der Bucht | der Normalfall | Kuppe ist die erste Wahl |
| Böiger Passat | unruhige Anflüge mit sichtbaren Korrekturen | häufig | Serienbild einstellen, Motive mitnehmen |
| Wind aus Westen, Landungen auf 28 | wenig am Kreisverkehr, Anflüge kommen übers Meer | selten | an den Strand von Saint-Jean wechseln |
Gerade an böigen Tagen werden die Anflüge über die Kuppe lebendig: Du siehst, wie die Pilotinnen und Piloten mit Querruder und Leistung arbeiten, bevor die Maschine hinter dem Hang abtaucht. Wie solche Situationen am Flughafen entstehen, beschreibt der Beitrag zur Seitenwindlandung. Wie Wind und Pistenwahl allgemein zusammenhängen, erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Vor dem Aufbruch kurz prüfen
Ein Blick auf die Windvorhersage verrät dir, ob der Passat wie gewohnt aus Osten weht. Dann landen die Maschinen über den Hügel, und der Kreisverkehr ist der richtige Ort. Wie du Wetterkarten dafür nutzt, steht im Beitrag Windy und andere Wetterkarten für Spotter. Mit Planetrack siehst du Wetter, Wind und aktive Pisten am Flughafen direkt in der App.
Was du am Col zu sehen bekommst
Wer vorher am Maho Beach auf Sint Maarten war, muss umdenken. Statt Großraumjets dominieren hier Turboprops und Kolbenmotoren mit meist unter 20 Sitzplätzen. Typenvielfalt ist nicht die Stärke des Spots, die Motive sind es dafür umso mehr.
- DHC-6 Twin Otter: Der Klassiker unter den Inselhüpfern der Karibik. Robust, kurzstartfähig und mit dem hohen Flügel über dem Kreisverkehr ein perfektes Motiv. Hergestellt wird sie von De Havilland Canada.
- Cessna 208 Caravan: Einmotoriger Turboprop von Textron Aviation, auf St. Barth vor allem in der verlängerten Version Grand Caravan unterwegs.
- Pilatus PC-12: Der Schweizer Einmot-Turboprop von Pilatus taucht vor allem im Shuttle- und Charterverkehr auf.
- Britten-Norman Islander: Kleiner Zweimot-Hochdecker mit Kolbenmotoren, auf kurzen Inselpisten seit Jahrzehnten zu Hause. Neben der Twin Otter das zweite typische „Inselflugzeug“ am Kreisverkehr.
- Hubschrauber und Privatflugzeuge: Vom Inselhelikopter bis zur Kleinmaschine von Villengästen, die aus den Nachbarinseln herüberkommen.
Bei den Betreibern lohnt ein Blick in die aktuellen Flugpläne, denn die Liste verändert sich immer wieder. In den zuletzt veröffentlichten Übersichten tauchen unter anderem St Barth Commuter, Winair aus Sint Maarten, Tradewind Aviation, St Barth Executive und Cape Air auf, dazu Hubschrauber- und Charteranbieter sowie Frachtflüge. Air Antilles aus Guadeloupe, die St. Barth lange angeflogen hat, hat den Flugbetrieb inzwischen eingestellt. Ziele sind vor allem Sint Maarten und Saint-Martin, Guadeloupe, Antigua, Anguilla, Saba sowie San Juan und St. Thomas.
Twin Otter im Anflug? Du weißt es vorher.
Planetrack benachrichtigt dich mit Sichtungs-Alarmen, wenn ein beobachtetes Kennzeichen, ein Typ oder eine Airline im Anflug auf St. Barth ist. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Licht und Fotografie
Am Col de la Tourmente fotografierst du in zwei Richtungen, und für beide gilt ein anderes Zeitfenster. Holst du die Maschinen beim Anflug nach Westen über die Gustavia-Seite heran, steht die Sonne am Vormittag hinter dir. Schaust du nach Osten hinab auf Piste und Bucht, ist der Nachmittag besser, wenn die Sonne im Westen steht. Um die Mittagszeit steht die Sonne in den Tropen sehr hoch, das Licht ist hart und die Unterseiten der Flugzeuge liegen im Schatten. Plane deine Session deshalb in die Randstunden und nutze dafür einen Sonnenstand-Rechner – wie das geht, steht im Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.
Bei der Ausrüstung kommst du mit wenig aus. Die Maschinen sind so nah, dass ein Standardzoom für die meisten Bilder genügt. Ein leichtes Weitwinkel hilft für das klassische Motiv mit Kreisverkehr, Autos und Flugzeug in einem Rahmen. Nur für Starts am anderen Pistenende oder Details auf der Bahn brauchst du ein moderates Tele. Welche Brennweite wofür passt, erklärt der Ratgeber zum Objektiv fürs Planespotting.
Wichtiger als Brennweite ist Tempo. Zwischen dem Auftauchen hinter dem Hang und dem Abtauchen zur Schwelle vergehen nur wenige Sekunden. Stell Serienbild und kontinuierlichen Autofokus ein und such dir dein Motiv vorher. Weil fast alles hier Propeller hat, lohnt ein Kompromiss bei der Verschlusszeit: zu kurz, und die Propeller frieren unnatürlich ein; zu lang, und das Flugzeug wird unscharf. Wie du die richtige Zeit findest, steht im Beitrag Propeller fotografieren: die richtige Verschlusszeit.
Welche Verschlusszeit für den Propeller?
Richtwert ohne Gewähr. Die tatsächliche Drehzahl hängt vom Flugzustand ab und ist von außen nicht messbar.
Ein Hinweis zum Kennzeichen: Bei den steilen Anflügen siehst du die Flugzeuge oft von schräg unten. Achte darauf, dass die Registrierung am Rumpf lesbar bleibt, sonst wird die Zuordnung später schwierig. Welche Präfixe dir in der Karibik begegnen und wie du sie deutest, erklärt der Beitrag Flugzeugkennzeichen verstehen.
So läuft ein guter Tag am Col
Wind prüfen
Weht der Passat aus Osten, landen die Maschinen über den Hügel. Dann geht es zum Kreisverkehr, sonst an den Strand.
Am Vormittag an die Kuppe
Mit der Sonne im Rücken holst du die Anflüge nach Westen heran. Such dir einen Platz auf dem Gehweg, der niemandem im Weg ist.
Motiv vorher festlegen
Mit Kreisverkehr im Bild oder Flugzeug formatfüllend? Entscheide vor dem Anflug, denn für einen Wechsel bleibt keine Zeit.
Mittags Pause
Das harte Tropenlicht ist für Fotos wenig ergiebig. Nutze die Zeit für einen Abstecher nach Gustavia oder an die Bucht.
Nachmittags Blick nach Osten
Jetzt steht die Sonne im Westen. Fotografiere von der Kuppe hinab auf Piste, Bucht und Starts übers Meer.
Bist du bereit für den Col de la Tourmente?
- Windrichtung geprüft, Passat aus Osten
- Standardzoom und leichtes Weitwinkel eingepackt
- Serienbild und kontinuierlicher Autofokus eingestellt
- Sonnenschutz, Kopfbedeckung und Wasser dabei
- Parkmöglichkeit oder Taxi abseits des Kreisverkehrs organisiert
- Strand von Saint-Jean als Ausweichspot im Kopf
- Keine Drohne im Gepäck
Sicherheit und Rücksicht am Kreisverkehr
Der Col de la Tourmente ist kein abgegrenzter Spotterplatz, sondern eine ganz normale Straßenkreuzung auf einer Insel mit engen, oft vollen Straßen. Autos, Roller und Fußgänger sind hier unterwegs, und viele Fahrer achten beim Passieren selbst auf die Flugzeuge. Damit der Spot für alle entspannt bleibt, gelten ein paar klare Regeln.
Was am Col nicht verhandelbar ist
Stell dich nie auf die Fahrbahn, nicht in den Kreisverkehr und nicht in Einmündungen – auch nicht für das perfekte Bild. Bleib auf dem Gehweg und halte Abstand zur Bordsteinkante, weil Fahrzeuge in der Kurve wenig Platz haben. Parke nur dort, wo es ausdrücklich erlaubt ist, und blockiere keine Einfahrten. Betritt keine Privatgrundstücke am Hang. Drohnen haben im Endanflug eines Flughafens nichts verloren. Mehr dazu im Beitrag Ist Planespotting erlaubt?
Am Strand von Saint-Jean gilt dasselbe in Grün: Der Strand ist öffentlich, liegt aber direkt in der Abflugschneise. Am Pistenende stehen Hinweisschilder, die vor startenden Flugzeugen warnen. Halte Abstand zum Zaun und zum Pistenende und folge den Schildern. Warum es unter einer Anflug- oder Abflugschneise klug ist, ein paar Grundregeln zu kennen, erklärt der Beitrag Spotten unter der Anflugschneise.
Und noch ein Wort zur Geschichte: Am 24. März 2001 verunglückte eine Twin Otter der Air Caraïbes im Anflug auf die Piste 10 und stürzte auf ein Haus. 20 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Bewohner am Boden. Der Unfall ist auf der Insel nicht vergessen – ein Grund mehr, sich am Hügel ruhig und respektvoll zu verhalten.
Anreise nach St. Barth und zum Col
St. Barth hat keine Langstreckenverbindungen. Die meisten Reisenden steigen am Princess Juliana International Airport auf Sint Maarten um, die Nachbarinsel liegt nur rund 35 Kilometer entfernt. Weitere wichtige Abflughäfen sind San Juan auf Puerto Rico und Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe. Schon der Zubringerflug ist für Spotter ein Erlebnis: Im Kleinflugzeug erlebst du den Steilanflug über den Col aus der Kabine – ein guter Vorgeschmack auf die Perspektive vom Boden.
Alternativ fahren Fähren von Sint Maarten und Saint-Martin nach Gustavia. Abfahrtshäfen, Fahrpläne und Preise ändern sich, prüf sie deshalb vor der Reise direkt bei den Anbietern.
Auf der Insel selbst bist du mit Mietwagen oder Taxi am flexibelsten. Die Straßen sind schmal und oft voll, Parkplätze sind knapp. Die Kuppe liegt direkt an der Straße zwischen Gustavia und Saint-Jean, vom Flughafen oder vom Hafen aus bist du in wenigen Minuten dort. Wer gut zu Fuß ist, erreicht sie vom Terminal aus auch zu Fuß bergauf – bei Tropenhitze aber nur mit Wasser und Kopfbedeckung.
Der Col passt, wenn …
- der Passat aus Osten weht und auf der 10 gelandet wird
- du spektakuläre Anflugmotive aus nächster Nähe suchst
- du Propellerflugzeuge und Inselhüpfer magst
- du ohne schweres Tele reisen willst
Kombiniere weiter, wenn …
- du Starts übers Meer willst – dann der Strand von Saint-Jean
- du ohnehin auf Sint Maarten bist – dann eine Doppeltour mit Maho Beach
- du mittags Pause machst – dann Gustavia und der Hafen
Fahr woanders hin, wenn …
- du Großraumjets oder viele verschiedene Typen suchst
- der Wind auf West dreht und auf der 28 gelandet wird
- du einen Spot mit Toilette, Schatten und Sitzplätzen brauchst
Karibik-Doppeltour und ähnliche Spots
St. Barth ergänzt sich perfekt mit dem großen Nachbarn: Am Maho Beach auf Sint Maarten ziehen Jets aus Nordamerika und Europa knapp über den Badestrand, auf St. Barth sind es Twin Otter und Islander über dem Kreisverkehr. Mit einem kurzen Flug oder der Fähre bekommst du beide Welten in einem Urlaub. Wie du einen Spotter-Abstecher in die Reise einbaust, beschreibt der Beitrag Planespotting im Urlaub, und für die Kamera im Flieger hilft der Ratgeber Kameraausrüstung im Handgepäck.
Wenn dich kurze Pisten und spektakuläre Anflüge reizen, sind auch diese Ziele etwas für dich:
- Skiathos: Am Pistenende des Flughafens Skiathos kommen Ferienjets knapp über die Straße herein.
- Gibraltar: An der Winston Churchill Avenue kreuzt eine Straße die Piste.
- Madeira: Vom Pico do Facho über Machico schaust du auf eine der anspruchsvollsten Pisten Europas.
- Hochgebirge: Courchevel und die Altiports der Alpen sowie Lukla in Nepal zeigen, wie extrem kurze Pisten im Gebirge aussehen.
Den Überblick über den Flughafen mit allen Spots, Hintergründen und Regeln findest du im Guide Planespotting auf St. Barth. Die spektakulärsten Plätze weltweit sammelt der Beitrag Die spektakulärsten Flughäfen der Welt, und wer seine Reiseliste füllen will, schaut in die Bucket List der Spotting-Spots weltweit.
Den besten Platz am Kreisverkehr finden
Auf der Spot-Karte von Planetrack siehst du Anreise, bestes Licht, Bewertungen und Community-Fotos vom Col de la Tourmente – und der Sonnenstand-Planer zeigt dir, wann die Sonne hinter dir steht. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Der Col de la Tourmente ist kein Spot für Sammler, die an einem Tag möglichst viele Typen und Airlines abhaken wollen. Er ist ein Spot für ein einziges, unverwechselbares Motiv: ein kleines Propellerflugzeug, das knapp über einen Kreisverkehr streicht und sich dann steil auf eine der kürzesten Linienpisten der Karibik stürzt. Dafür brauchst du kein schweres Tele, keinen Zaun und keinen Eintritt – nur östlichen Passatwind, das richtige Licht und Respekt vor dem Straßenverkehr.
Wer ohnehin in der Karibik unterwegs ist, kombiniert St. Barth mit Sint Maarten und bekommt so zwei der berühmtesten Anflüge der Welt in einer Reise. Plane die Randstunden ein, halte den Strand von Saint-Jean als zweiten Standort bereit, und du kommst mit Bildern nach Hause, die jeder Spotter sofort erkennt.
Kurzfazit
Einer der spektakulärsten Anflugpunkte der Welt: Twin Otter, Caravan und Islander knapp über dem Kreisverkehr, kostenlos und ohne Zaun. Ideal bei Passat aus Osten am Vormittag – wenig Typenvielfalt, wenig Platz und viel Autoverkehr verlangen aber Planung und Rücksicht.
Zusammenfassung
- Am Col de la Tourmente stehst du an einem der berühmtesten Anflugpunkte der Welt – ohne Zaun, ohne Eintritt und mit dem Flugzeug oft nur wenige Dutzend Meter über dir.
- Der Spot lebt von Landungen auf der Piste 10, die bei östlichem Passatwind die Regel sind. Dreht der Wind auf West, wechselst du an den Strand von Saint-Jean.
- Typenvielfalt ist nicht die Stärke: Twin Otter, Caravan, PC-12 und Islander bestimmen das Bild. Dafür sind die Motive einmalig.
- Wer Maho Beach auf Sint Maarten besucht, kombiniert St. Barth am besten mit einem kurzen Flug oder der Fähre zu einer Karibik-Doppeltour.
Häufige Fragen
Wo genau liegt der Col de la Tourmente?
Auf dem Pass zwischen dem Hauptort Gustavia und dem Ortsteil Saint-Jean, direkt oberhalb des westlichen Endes der Piste 10/28. Auf der Kuppe liegt ein Kreisverkehr, über den die Maschinen im Endanflug auf die 10 hinwegfliegen. Der Flughafen selbst liegt unten in Saint-Jean an der gleichnamigen Bucht.
Warum fliegen die Flugzeuge so tief über den Kreisverkehr?
Weil die Piste unmittelbar hinter dem Hügel beginnt und nur 646 Meter lang ist. Die Maschinen müssen die Kuppe überqueren und danach in einen ungewöhnlich steilen Sinkflug gehen, um rechtzeitig aufzusetzen. Laut Nachschlagewerken überfliegen sie den Hügel dabei nur mit rund 30 Metern Abstand. Zwischen 2003 und 2005 wurde die Kuppe etwas abgetragen und die Straße verlegt, damit der Autoverkehr nicht mehr ganz so direkt unter der Anfluglinie liegt.
Welche Flugzeuge sehe ich am Col de la Tourmente?
Ausschließlich kleine Maschinen: vor allem die DHC-6 Twin Otter, die Cessna 208 Caravan, die Pilatus PC-12 und die Britten-Norman Islander, dazu Hubschrauber und Privatflugzeuge. Das größte Muster, das hier je zugelassen war, ist die Dash 7.
Welche Airlines fliegen St. Barth an?
Das Angebot wechselt, prüfe deshalb die aktuellen Flugpläne. In den zuletzt veröffentlichten Übersichten tauchen unter anderem St Barth Commuter, Winair, Tradewind Aviation, St Barth Executive und Cape Air auf, dazu Hubschrauber-, Charter- und Frachtanbieter.
Wann ist das Licht am Col de la Tourmente am besten?
Das hängt davon ab, in welche Richtung du fotografierst. Holst du die anfliegenden Maschinen nach Westen über Gustavia heran, steht die Sonne am Vormittag hinter dir. Fotografierst du nach Osten hinab auf Piste und Bucht, ist der Nachmittag besser. Wie du das für deinen Reisetag berechnest, steht im Beitrag Sonnenstand am Fotospot planen.
Was passiert, wenn der Wind dreht?
Dann landen die Maschinen von der Seeseite auf der Piste 28, und am Kreisverkehr wird es ruhig. Starts von der 28 in Richtung Hügel sind dagegen grundsätzlich nicht vorgesehen. Bei Westwind lohnt sich der Strand von Saint-Jean, wo die Landungen dann über das Wasser hereinkommen. Mehr zur Pistenwahl erklärt der Ratgeber Betriebsrichtung am Flughafen verstehen.
Ist der Flughafen St. Barth gefährlich?
Eine TV-Dokumentation hat ihn einst auf Rang drei der gefährlichsten Flughäfen der Welt gesetzt. Fachleute sehen das nüchterner: Gerade weil der Platz so anspruchsvoll ist, gelten strenge Regeln für Flugzeuggröße und Pilotenausbildung, und der Betrieb gilt als sicher. Am 24. März 2001 verunglückte allerdings eine Twin Otter der Air Caraïbes im Anflug auf die Piste 10 und stürzte auf ein Haus, 20 Menschen kamen ums Leben.
Darf ich am Col de la Tourmente eine Drohne fliegen lassen?
Nein. Du stehst direkt im Endanflug eines Flughafens, die Maschinen fliegen sehr tief über bewohntem Gebiet und einer Straße. Fotografiere vom Boden aus. Was beim Spotten sonst erlaubt ist, fasst der Beitrag Ist Planespotting erlaubt? zusammen.
Wie komme ich nach St. Barth?
Die meisten Reisenden steigen am Princess Juliana International Airport auf Sint Maarten um, weitere wichtige Abflughäfen sind San Juan auf Puerto Rico und Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe. Alternativ fahren Fähren von Sint Maarten und Saint-Martin nach Gustavia. Vom Hafen oder vom Terminal bist du mit Taxi oder Mietwagen in wenigen Minuten an der Kuppe.
Col de la Tourmente am Flughafen St. Barth in der Planetrack App
Spot auf der Karte mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, dazu Pisten, Wetter und Wind am Flughafen – und deine Sichtungen postest du direkt mit Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Spots in der Nähe
Maho Beach am Princess Juliana International Airport
Der wohl berühmteste Spotting-Spot der Welt: Am Maho Beach ziehen landende Flugzeuge in weniger als 30 Metern Höhe über den Badestrand auf die Piste 10 des Princess Juliana Airport. Was dich dort wirklich erwartet, wann sich die Jets zeigen und warum du dich nie hinter ein startendes Flugzeug stellst.
AnflugschneisePistenende am Flughafen Skiathos
Am Südende der kurzen Piste von Skiathos ziehen Ferienjets so tief über die Uferstraße, dass der Spot oft mit Maho Beach verglichen wird. Spektakulär, aber saisonal, wetterabhängig und mit echter Jetblast-Gefahr – hier erfährst du, wie du den Spot sicher und mit gutem Ergebnis nutzt.
AnflugschneiseWinston Churchill Avenue am Flughafen Gibraltar
Eine Straße, die mitten über die Start- und Landebahn führt: An der Winston Churchill Avenue in Gibraltar wartest du an der Schranke, während ein Jet vor dem Felsen vorbeirollt – und läufst danach selbst über die Piste.
SpotterhügelPico do Facho am Flughafen Madeira
Vom Pico do Facho schaust du rund 300 Meter über dem Meer auf die Bucht von Machico und die aufgeständerte Piste des Flughafens Madeira. Kein Zaunspot für Kennzeichen, sondern eine Panorama-Kanzel für die berühmten Anflüge – mit Wind, Wolken und Morgenlicht als großen Variablen.
Flugzeugtypen, die du hier bestimmen kannst
De Havilland Canada DHC-6 Twin Otter
Hochdecker mit Flügelstreben, starres Fahrwerk, zwei schlanke PT6-Turboprops: Die Twin Otter landet auf Strand, Wasser, Schnee und Schotter. So erkennst du den kanadischen Klassiker.
✈ FlugzeugtypCessna 208 Caravan
Ein einzelner Turboprop in der langen Nase, Flügel oben mit Strebe, starres Fahrwerk und oft eine Frachtgondel unter dem Bauch: Die Cessna 208 Caravan ist Frachter, Zubringer, Absetzmaschine und Wasserflugzeug in einem. So erkennst du sie und ihre Varianten.
✈ FlugzeugtypPilatus PC-12
Ein einziger Turboprop vorn, ein hohes T-Leitwerk und eine riesige Frachttür hinten links: Die Pilatus PC-12 aus der Schweiz ist Geschäftsflugzeug, Ambulanz und Arbeitstier in einem. So erkennst du sie.
✈ FlugzeugtypDe Havilland Canada DHC-7 Dash 7
Vier Propeller an einem Hochdecker, ein hohes T-Leitwerk und Landestrecken unter 600 Metern: Der Dash 7 war das Kurzstartflugzeug, mit dem der London City Airport überhaupt erst möglich wurde. Heute ist er eine echte Rarität. So erkennst du ihn und so findest du die letzten Exemplare.
✈ FlugzeugtypDouglas DC-3 / C-47
Zwei Sternmotoren, Spornrad, schräg stehender Rumpf am Boden: Die DC-3 und ihre Militärschwester C-47 sind Legenden. So erkennst du sie und so findest du die letzten Flieger in Europa.
Airlines, die hier fliegen
Winair
Die Inselairline von Sint Maarten: Twin Otter und ATR 42-500 ab Princess Juliana Airport, ein dichtes Netz in der Ostkaribik und planmäßige Landungen auf der extrem kurzen Piste von Saba.
RegionalCape Air
Die Commuter-Airline aus Hyannis fliegt seit 1989 mit neunsitzigen Kolbenmotor-Zweimots zu Inseln und Kleinstädten – von Cape Cod über die Karibik bis nach Montana. Für Spotter ist sie eine der letzten Linien-Airlines mit Cessna 402.
NetzwerkAir Caraïbes
Die Airline der französischen Antillen: Sitz auf Guadeloupe, Langstrecke ab Paris-Orly mit Airbus A350 und A330, ein ATR-Netz zwischen den Inseln – und French Bee als Schwester im selben Konzern.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
De Havilland Canada
Vom Buschflugzeug Beaver über die Twin Otter bis zur Dash 8 und dem Löschflugzeug DHC-515: De Havilland Canada steht für robuste Kurzstart-Flugzeuge. Hier erfährst du, wie das Unternehmen entstand, wem es gehörte und wo du seine Typen heute vor die Linse bekommst.
HerstellerPilatus Aircraft
Pilatus aus Stans baut seit 1939 Flugzeuge in der Zentralschweiz – vom Buschflieger PC-6 Porter über die Trainer PC-7, PC-9 und PC-21 bis zum Einmotorer PC-12 und dem Businessjet PC-24. Wer die Familien an Propeller, Cockpit und Leitwerk unterscheiden kann, hat an jedem Business-Aviation-Vorfeld einen Vorsprung.
HerstellerTextron Aviation
Skyhawk auf dem Flugplatz, Citation am Businessjet-Terminal, King Air beim Rettungsdienst, Caravan im Frachtnetz von FedEx: Hinter all diesen Mustern steht Textron Aviation aus Wichita. Hier erfährst du, wie Cessna, Beechcraft und Hawker unter ein Dach kamen, wie du die Familien auseinanderhältst und wo du sie in Europa vor die Linse bekommst.
Passende Guides aus dem Blog
- St. Barthélemy: der steile Anflug über den Hügel und Spots am Strand
- Die spektakulärsten Flughäfen der Welt: Wo Landen zur Kunst wird
- Spotting-Bucket-List: Die legendärsten Planespotting-Spots der Welt
- Betriebsrichtung am Flughafen verstehen: Wind, Pisten und was das für deinen Spot bedeutet
- Sonnenstand planen: So stehst du am Flughafen nie im Gegenlicht
- Propellerflugzeuge fotografieren: Verschlusszeit und Mitzieher richtig wählen
- Ist Planespotting erlaubt? Was in Deutschland, Österreich und der Schweiz am Flughafen gilt



