Saudia Cargo

Die Frachtsparte der saudischen Staats-Airline: eigene Boeing 777F mit HZ-Kennzeichen, dazu angemietete 747- und A330-Frachter mit fremden Kennzeichen, Drehkreuze in Dschidda und Riad und Frachtziele in ganz Europa.

Auch bekannt als: Saudi Airlines Cargo Company · Saudia Cargo Company · Saudi Arabian Airlines Cargo

Saudi-ArabienSaudi-ArabienFracht-AirlinesIATA: SVICAO: SVA11 Min. Lesezeit

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eigene Boeing 777F (Juli 2026)

+4

Boeing 777F bestellt

JED

Hauptdrehkreuz

2019

Beitritt zu SkyTeam Cargo

Das Wichtigste in Kürze

  • Saudia Cargo ist die Frachtsparte der saudischen Staats-Airline Saudia, mit Sitz in Dschidda und Drehkreuzen in Dschidda und Riad.
  • Das Rückgrat sind vier eigene Boeing 777F; im Juli 2026 hat Saudia vier weitere 777F bestellt.
  • Viel Kapazität ist angemietet: 747-Frachter fliegen über Air Atlanta Europe, A330-Frachter über ASL Airlines Ireland – jeweils mit deren Kennzeichen.
  • SV-Flugnummer heißt nicht HZ-Kennzeichen: Erst Kennzeichen und ICAO-Code auf dem Tracker zeigen, wer den Frachtflug wirklich durchführt.
  • In Europa stehen laut Streckenübersichten unter anderem Frankfurt, Amsterdam, Brüssel, Lüttich, Maastricht und Mailand auf der Liste der Frachtziele.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Saudia Cargo im Überblick
  2. 2.Codes, Rufzeichen und die SV-Falle
  3. 3.Die Flotte: eigene 777F und gemietete Jumbos
  4. 4.777F, 747-400F oder A330P2F? So unterscheidest du sie
  5. 5.Ein Blick zurück: 747-8F und MD-11F
  6. 6.Woran du Saudia Cargo erkennst
  7. 7.Netz und Drehkreuze
  8. 8.Saudia Cargo in Europa spotten
  9. 9.Saudia Cargo im Vergleich
  10. 10.Häufige Verwechslungen
  11. 11.Fazit

Steckbrief

IATA-CodeSV
ICAO-CodeSVA
RufzeichenSAUDIA
DrehkreuzeJED, RUH
GeschäftsmodellFrachtairline mit eigenen Nurfrachtern, angemieteten Frachtern und Vermarktung der Frachträume in Saudia-Passagierjets
SitzDschidda, Saudi-Arabien
Gegründet2007 als eigenständige Gesellschaft im Zuge der Privatisierung von Unternehmensteilen der Saudia
KonzernTochter von Saudia, Teil der Saudia Group
DrehkreuzeDschidda (JED) und Riad (RUH)
AllianzSkyTeam Cargo, Mitglied seit April 2019
Eigene Flotte (Stand Juli 2026)Vier Boeing 777F
Angemietete Frachter (Stand 2026)Boeing 747-400F und 747-400BDSF über Air Atlanta Europe, zwei Airbus A330-300P2F über ASL Airlines Ireland
BestellungVier weitere Boeing 777F, unterzeichnet im Juli 2026; erste Auslieferung für das vierte Quartal 2026 angekündigt, der Rest im Laufe von 2027
KennzeichenHZ- bei den eigenen Frachtern; angemietete Maschinen tragen das Kennzeichen ihres Betreibers

Woran du die Airline erkennst

Ist das wirklich Saudia Cargo?

Hak ab, was auf das Flugzeug zutrifft, das du gerade siehst.

  • Rumpf ohne Fensterreihe, großes Hauptdeck-Frachttor hinten links – das Grundmuster der Boeing 777F
  • Saudia-Markenauftritt mit dem Namenszug „SAUDIA“ und arabischer Schrift, bei den Frachtern teils mit Cargo-Zusatz
  • Eigene Frachter mit saudi-arabischem Kennzeichen HZ-
  • Angemietete Boeing 747 mit maltesischem 9H--Kennzeichen von Air Atlanta Europe
  • Angemietete Airbus A330-300P2F mit irischem EI--Kennzeichen von ASL Airlines Ireland
  • Flugnummer mit SV; auf dem Tracker steht bei Charterbetreibern deren eigener ICAO-Code statt SVA

Wer an einem Frachtflughafen wie Lüttich oder Maastricht steht, kennt das Bild: Ein Jumbo rollt heran, auf dem Tracker steht eine SV-Flugnummer – und am Heck klebt ein maltesisches Kennzeichen. Willkommen bei Saudia Cargo. Die Frachtsparte der saudischen Staats-Airline fliegt mit eigenen Boeing 777F, aber auch mit angemieteten Frachtern anderer Betreiber. Diese Seite zeigt dir, wie du die Flugzeuge sauber zuordnest, welche Typen dahinterstecken und wo du sie in Europa findest.

Jeder Frachter mit eigenem Eintrag

Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot fest – so bleibt der 9H-Jumbo im SV-Einsatz sauber von der eigenen 777F getrennt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Saudia Cargo im Überblick

Saudia Cargo ist die Frachttochter von Saudia, der staatlichen Netzwerk-Airline Saudi-Arabiens. Als eigenständige Gesellschaft mit Sitz in Dschidda entstand sie 2007, als Saudia mehrere Unternehmensbereiche ausgliederte und für private Beteiligungen öffnete. Fracht flog die Airline aber schon lange vorher: In den 1980er-Jahren baute Saudia eigene Frachtstationen im Ausland auf, unter anderem in Brüssel.

Heute arbeitet Saudia Cargo auf zwei Ebenen. Einerseits betreibt sie Nurfrachter – eigene und angemietete Maschinen, die ausschließlich Fracht befördern. Andererseits vermarktet sie die Frachträume im Bauch der Saudia-Passagierjets, laut Unternehmensangaben auf mehr als 50 internationalen Zielen. Für dich als Spotter zählt vor allem der erste Teil: die Frachter, die du an Cargo-Flughäfen in ganz Europa sehen kannst.

Die beiden Drehkreuze liegen in Dschidda am Roten Meer und in der Hauptstadt Riad. Für beide Flughäfen kündigte Saudia Cargo 2018 neue Frachtterminals an. Seit 2008 ist die Airline außerdem in der IATA-Initiative Cargo iQ aktiv, die Qualitätsstandards für Luftfracht entwickelt.

SVIATA-Code in der Flugnummer
HZ-Kennzeichen der eigenen Frachter
4 + 4Boeing 777F in Betrieb und bestellt

Codes, Rufzeichen und die SV-Falle

Saudia Cargo hat keinen eigenen IATA-Code. Die Frachtflüge laufen unter dem Code der Mutter:

  • IATA-Code SV: steht in der Flugnummer, auf Frachtbriefen und in Flugplänen.
  • ICAO-Code SVA: steht im Flugplan der Flugsicherung, wenn ein eigenes Flugzeug fliegt.
  • Rufzeichen SAUDIA: so meldet sich die Crew der eigenen Maschinen im Funk.

Genau hier liegt die Falle. Ein Teil der Frachtkapazität ist im ACMI-Verfahren angemietet – also samt Flugzeug, Crew, Wartung und Versicherung. Diese Flüge tragen zwar eine SV-Flugnummer, werden aber von einer anderen Airline durchgeführt. Auf dem Tracker steht dann deren ICAO-Code: zum Beispiel AAE für Air Atlanta Europe oder ABR für ASL Airlines Ireland. Warum Flugnummer und Rufzeichen auseinanderfallen können, erklärt der Beitrag Callsign und Flugnummer.

Tracker richtig lesen

Such bei Saudia-Cargo-Flügen nicht nur nach der SV-Flugnummer, sondern schau dir den ICAO-Code und das Kennzeichen an. SVA mit HZ-Kennzeichen heißt: eigener Frachter. AAE oder ABR heißt: angemietete Maschine. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.

Die Flotte: eigene 777F und gemietete Jumbos

Laut Branchenberichten vom Juli 2026 setzt sich die Frachterflotte so zusammen:

Typ Anzahl Betreiber Kennzeichen Spotter-Hinweis
Boeing 777F 4 Saudia (eigene Flugzeuge) HZ- Die eigentlichen Saudia-Frachter, einzige mit Saudi-Kennzeichen
Boeing 777F 4 bestellt Saudia – Erste Auslieferung für Q4 2026 angekündigt, Rest 2027
Boeing 747-400F / 747-400BDSF je nach Quelle 3 bis 4 Air Atlanta Europe (ACMI) 9H- Mischung aus ab Werk gebauten und umgebauten Frachtern
Airbus A330-300P2F 2 ASL Airlines Ireland EI- Umgebaute Passagierjets, deutlich kleiner als 777F

Die Boeing 777F ist das Herzstück. Es ist die Frachtversion der 777-200LR, mit zwei großen GE90-Triebwerken und einem Hauptdeck-Frachttor hinten links. Die vier eigenen Maschinen tragen saudi-arabische HZ-Kennzeichen und sind damit die einzigen Saudia-Cargo-Frachter, die wirklich der Airline gehören.

Am 6. Juli 2026 unterschrieb Saudia einen Vertrag mit Boeing über vier weitere Boeing 777F. Damit würde sich die Zahl der eigenen 777F auf acht verdoppeln. Die erste Maschine war für das vierte Quartal 2026 angekündigt, die übrigen drei für 2027. Ob die neuen Frachter angemietete Jumbos ersetzen oder zusätzliche Kapazität bringen, ließ die Airline bei der Bestellung offen. Halte also die Augen offen: Eine fünfte HZ-777F wäre ein schöner Fang.

Die Jumbos stammen von Air Atlanta Europe, der maltesischen Schwester von Air Atlanta Icelandic. Dabei mischen sich zwei Varianten: die Boeing 747-400F, die ab Werk als Frachter gebaut wurde, und die 747-400BDSF, ein umgebauter Passagierjet. Wie viele davon gerade für Saudia fliegen, geben die Quellen unterschiedlich an – mal drei, mal vier Maschinen.

Die beiden Airbus A330-300P2F fliegen für Saudia über ASL Airlines Ireland. Die Abkürzung P2F steht für „Passenger to Freighter“: Die Flugzeuge flogen früher Passagiere und wurden später zu Frachtern umgebaut. Mehr zu dieser Variante findest du auf der Seite zum Airbus A330-P2F.

Die neue 777F nicht verpassen

Setz Saudia Cargo, die 777F oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.

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777F, 747-400F oder A330P2F? So unterscheidest du sie

Alle drei Typen haben keine Passagierfenster und ein großes Frachttor. Trotzdem sind sie gut auseinanderzuhalten, wenn du auf ein paar Details achtest.

Triebwerke zählen

Vier Triebwerke heißt Jumbo. Zwei Triebwerke heißt 777F oder A330 – dann geht es mit dem nächsten Schritt weiter.

Bug und Oberdeck ansehen

Der Buckel vorn gehört zur 747. Bei der 747-400F ist das Oberdeck kurz, beim umgebauten BDSF lang wie beim Passagierjet.

Fahrwerk prüfen

Die 777F hat Hauptfahrwerke mit je sechs Rädern, der A330 nur vier pro Seite. Das siehst du im Anflug sehr gut.

Kennzeichen notieren

HZ-, 9H- oder EI- verrät dir den Betreiber – und damit, ob ein eigener oder ein gemieteter Frachter fliegt.

Bei der 777F hilft dir außerdem das Heck: Es endet in einer flachen, messerartigen Kante, und die Triebwerke sind enorm groß. Wenn du 777 und 787 auseinanderhalten willst, hilft der Beitrag Boeing 777 und 787 unterscheiden. Bei den Jumbos ist die Unterscheidung zwischen ab Werk gebautem Frachter und Umbau der spannendere Teil. Der Werksfrachter 747-400F hat das kurze Oberdeck der 747-200 und eine aufklappbare Nase; beim BDSF bleibt die Nase fest, das lange Oberdeck aber erhalten. Alle Varianten der 747 im Detail findest du im Beitrag Boeing 747-100 bis 747-8.

Ein Blick zurück: 747-8F und MD-11F

Saudia Cargo hat schon einige spannende Frachter eingesetzt, die heute nicht mehr in der Flotte sind:

  • Boeing 747-8F: Zwei Exemplare der modernsten Jumbo-Generation flogen ab 2013 für Saudia. 2021 wurden sie ausgeflottet und an andere Betreiber weitervermietet. Mehr zum Typ steht auf der Seite zur Boeing 747-8F.
  • McDonnell Douglas MD-11: Den Dreistrahler setzte Saudia seit den 1990er-Jahren ein; Branchenberichten zufolge flog er später auch als Frachter für die Cargo-Sparte, ist heute aber nicht mehr in der Flotte. Den Typ stellt die Seite zur MD-11 vor.

Wer alte Fotos von Saudia-Frachtern im Archiv hat, sollte genau hinsehen: 747-8F und MD-11 in Saudia-Farben sind heute echte Rückblicke. Auch die angemieteten Jumbos haben in den Jahren gewechselt – mal kamen sie von Air Atlanta Icelandic, mal von anderen ACMI-Anbietern.

Woran du Saudia Cargo erkennst

Die eigenen Frachter tragen den Saudia-Markenauftritt: den großen Namenszug „SAUDIA“, den Namen in arabischer Schrift und das HZ-Kennzeichen. Seit 2023 nutzt Saudia eine Optik, die an das Design der 1970er-Jahre anknüpft. Weil Flugzeuge nicht alle auf einmal umlackiert werden, kann dir bei Frachtern auch noch eine ältere Bemalung begegnen.

Bei den angemieteten Maschinen ist das Bild uneinheitlich. Manche tragen Saudia-Schriftzüge, andere fliegen in neutraler Bemalung oder in den Farben ihres Betreibers. Hier entscheidet das Kennzeichen: 9H- steht für Malta und damit für Air Atlanta Europe, EI- für Irland und damit für ASL Airlines Ireland. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.

Eigener Saudia-Frachter

  • Boeing 777F mit zwei Triebwerken
  • Kennzeichen mit HZ-
  • Auf dem Tracker als SVA
  • Im Funk „SAUDIA“

Angemietete Maschine

  • Boeing 747-400 oder Airbus A330-300P2F
  • Kennzeichen mit 9H- oder EI-
  • Auf dem Tracker als AAE oder ABR
  • Flugnummer trotzdem mit SV

Grundsätzliches zu Frachtern – fehlende Fenster, Frachttore, verstärkte Böden – findest du im Beitrag Frachtflugzeuge erkennen.

Netz und Drehkreuze

Die Frachtflüge starten und enden fast immer in Dschidda oder Riad, teils auch in Dammam. Von dort aus fliegt Saudia Cargo nach Streckenübersichten (Stand 2026) unter anderem diese Regionen an:

Region Ziele (Auswahl)
Europa Frankfurt, Amsterdam, Brüssel, Lüttich, Maastricht, Mailand
Asien Hongkong, Shanghai, Guangzhou, Mumbai, Dhaka, Ho-Chi-Minh-Stadt
Afrika Addis Abeba, Nairobi, Johannesburg, Khartum, N’Djamena
Nahost Dubai, Sharjah
Amerika New York JFK, Houston
Australien Avalon bei Melbourne

Frachtnetze ändern sich schneller als Passagiernetze. Ziele kommen dazu oder fallen weg, je nachdem, wie sich die Nachfrage entwickelt. 2026 wurde etwa eine Verbindung zwischen Riad und Melbourne gemeldet. Nimm die Tabelle deshalb als Orientierung, nicht als Fahrplan.

Seit 2019 gehört Saudia Cargo zu SkyTeam Cargo, der Frachtallianz mit Mitgliedern wie Air France-KLM Cargo, Delta Cargo und Korean Air Cargo. Die Passagier-Airline Saudia ist schon seit 2012 Mitglied der SkyTeam-Allianz. Im Wettbewerb am Golf steht Saudia Cargo neben deutlich größeren Frachtsparten wie der von Qatar Airways und Emirates.

Saudia Cargo in Europa spotten

Für Spotter in Mitteleuropa sind die Frachtflughäfen in Belgien, den Niederlanden und Deutschland die besten Adressen. Laut Übersichten fliegt Saudia Cargo dort mehrere Ziele an, die nah beieinander liegen.

Zeitweise flogen angemietete Jumbos für Saudia Cargo auch den Flughafen Frankfurt-Hahn an. Ob das aktuell der Fall ist, prüfst du am besten kurz vor deiner Tour.

Gute Chancen auf Saudia Cargo, wenn …

  • du an einem Frachtflughafen wie Lüttich oder Maastricht stehst
  • auf dem Tracker ein SV-Flug mit Ziel in Europa angezeigt wird
  • du flexibel bist und auch spät abends oder nachts losziehst

Prüf es vorher, wenn …

  • du nach alten Spotterberichten planst – Frachtpläne wechseln häufig
  • du gezielt die 777F mit HZ-Kennzeichen sehen willst

Eher kein Saudia-Cargo-Tag, wenn …

  • du nur auf Passagierflughäfen ohne nennenswerten Frachtverkehr unterwegs bist

Weil Frachter oft an Tagesrandzeiten oder nachts fliegen, spielt das Licht eine große Rolle. Plane deine Tour so, dass die Sonne hinter dir steht, und schau vorher, welche Piste gerade genutzt wird. Ein festes Wochenraster wie bei Passagierlinien solltest du bei Saudia Cargo nicht erwarten.

Sicherheit und Regeln

Gerade an Frachtflughäfen liegen Spots oft an Landstraßen oder Feldwegen. Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Flächen, halte dich von Zäunen und Absperrungen fern und parke nicht auf Zufahrten. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.

Saudia Cargo im Vergleich

Neben anderen Frachtairlines wirkt Saudia Cargo eher klein. Lufthansa Cargo betreibt eine deutlich größere eigene 777F-Flotte ab Frankfurt, Cargolux setzt auf eine große Flotte von Boeing-747-Frachtern. Die Besonderheit von Saudia Cargo ist der hohe Anteil angemieteter Kapazität. Genau das macht sie für Spotter interessant: Hinter einer einzigen Marke stecken drei Betreiber, drei Kennzeichen-Präfixe und drei Flugzeugtypen.

Häufige Verwechslungen

  • Jede SV-Flugnummer für ein Saudia-Flugzeug halten – viele Frachtflüge führen Air Atlanta Europe oder ASL Airlines Ireland durch.
  • Den 9H-Jumbo als Saudia-747 notieren – er gehört Air Atlanta Europe und fliegt nur im Auftrag von Saudia.
  • 747-400F und 747-400BDSF gleichsetzen – der Werksfrachter hat ein kurzes Oberdeck und eine Bugklappe, der Umbau nicht.
  • A330-300P2F für eine 777F halten – der A330 hat kleinere Triebwerke und vier statt sechs Räder pro Hauptfahrwerk.
  • Die 747-8F in der aktuellen Flotte suchen – sie flog nur von 2013 bis 2021 für Saudia.
  • Saudia Cargo mit Riyadh Air oder flynas verwechseln – beide sind eigenständige Airlines ohne Bezug zur Frachtsparte von Saudia.

Saudia Cargo im Blick behalten

Beobachte Saudia Cargo, die 777F oder einzelne Jumbos und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – dazu siehst du am Spot Wetter, Wind und aktive Pisten. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Saudia Cargo ist eine Airline für Spotter, die gern genau hinsehen. Die eigenen Boeing 777F mit HZ-Kennzeichen sind selten, weil es bisher nur vier gibt – und die bestellten Neuzugänge machen die nächsten Monate spannend. Daneben fliegen gemietete Jumbos und A330-Frachter unter SV-Flugnummer. Wer Kennzeichen und ICAO-Code mitnotiert, ordnet jede Sichtung richtig zu.

Kurzfazit

Saudia Cargo ist die Frachtsparte von Saudia mit Drehkreuzen in Dschidda und Riad. Eigene Boeing 777F tragen HZ-Kennzeichen, angemietete 747 und A330P2F fliegen mit 9H- oder EI-Kennzeichen unter SV-Flugnummer.

Zusammenfassung

  • Saudia Cargo ist eine der Frachtairlines, bei denen die Bemalung allein wenig verrät: Neben den eigenen 777F fliegen angemietete Jumbos und A330-Frachter unter SV-Flugnummer.
  • Die eigenen Boeing 777F mit HZ-Kennzeichen sind die begehrtesten Motive, weil es bisher nur vier davon gibt.
  • Die Boeing 747-8F war bei Saudia nur ein Zwischenspiel von 2013 bis 2021 – Fotos davon sind heute Archivmaterial.
  • An Frachtflughäfen wie Lüttich, Maastricht oder Frankfurt lohnt der Blick auf den Tracker, denn die Flüge folgen keinem so festen Rhythmus wie Passagierlinien.

Häufige Fragen

Welche Codes nutzt Saudia Cargo?

Frachtflüge von Saudia Cargo werden unter der Flugnummer der Mutter mit dem IATA-Code SV vermarktet. Die eigenen Frachter fliegen unter dem ICAO-Code SVA und dem Rufzeichen „SAUDIA“. Bei angemieteten Maschinen erscheint auf dem Tracker dagegen oft der ICAO-Code des Betreibers, etwa AAE für Air Atlanta Europe oder ABR für ASL Airlines Ireland.

Welche Flugzeuge fliegt Saudia Cargo?

Selbst betreibt Saudia Cargo nach Branchenberichten vom Juli 2026 vier Boeing 777F. Dazu kommen angemietete Frachter: Boeing 747-400F und 747-400BDSF über Air Atlanta Europe sowie zwei Airbus A330-300P2F über ASL Airlines Ireland. Wie viele Jumbos gerade im Einsatz sind, wird in den Quellen unterschiedlich angegeben.

Hat Saudia Cargo neue Flugzeuge bestellt?

Ja. Am 6. Juli 2026 unterzeichnete Saudia einen Vertrag über vier weitere Boeing 777F. Die erste Maschine war für das vierte Quartal 2026 angekündigt, die übrigen drei für 2027. Ob die neuen Frachter angemietete Kapazität ersetzen oder zusätzlich fliegen, hatte die Airline zum Zeitpunkt der Bestellung nicht festgelegt.

Gehört Saudia Cargo zu einer Allianz?

Ja. Saudia Cargo ist seit dem 15. April 2019 Mitglied von SkyTeam Cargo, der Frachtallianz rund um Air France-KLM Cargo, Delta Cargo und Korean Air Cargo. Die Passagier-Airline Saudia gehört schon seit 2012 zur Allianz SkyTeam.

Wo kann ich Saudia Cargo in Europa spotten?

Streckenübersichten nennen in Europa unter anderem Frankfurt, Amsterdam, Brüssel, Lüttich, Maastricht und Mailand. In Frankfurt kommen die Frachter laut Flughafen-Übersichten aus Dammam und Riad. Weil Frachtpläne häufig wechseln, prüf vor deiner Tour den Tracker und den aktuellen Flugplan.

Ist eine 747 mit SV-Flugnummer ein Saudia-Flugzeug?

Meist nicht. Die Jumbos, die heute unter SV-Flugnummer Fracht fliegen, gehören zu Air Atlanta Europe und tragen ein maltesisches 9H--Kennzeichen. Saudia mietet sie samt Crew, Wartung und Versicherung an. Eigene 747-Frachter mit HZ-Kennzeichen hatte Saudia zuletzt mit den beiden 747-8F, die 2021 ausgeflottet wurden.

Was ist der Unterschied zwischen Saudia und Saudia Cargo?

Saudia ist die Netzwerk-Airline mit Passagierflügen, Saudia Cargo die Frachttochter. Saudia Cargo betreibt eigene und angemietete Nurfrachter und vermarktet außerdem die Frachträume unter dem Kabinenboden der Saudia-Passagierjets – laut Unternehmensangaben auf mehr als 50 internationalen Zielen.

Saudia Cargo im Blick behalten

Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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