Das Wichtigste in Kürze
- Cargolux ist die große Frachtairline Luxemburgs und eine der bedeutendsten Nurfrachtgesellschaften Europas.
- Codes: IATA CV, ICAO CLX, Rufzeichen „CARGOLUX“.
- Die Flotte besteht ausschließlich aus Boeing-747-Frachtern – 747-400F und 747-8F, zusammen 30 Maschinen in der Gruppe.
- Cargolux war Erstkunde der 747-8F und brachte 1993 als erste Airline den 747-400-Frachter in den Liniendienst.
- Zehn Boeing 777-8F sind bestellt; sie sind als Nachfolger der älteren 747-400F vorgesehen.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | CV |
|---|---|
| ICAO-Code | CLX |
| Rufzeichen | CARGOLUX |
| Drehkreuze | LUX |
| Geschäftsmodell | Nurfracht-Airline mit Linien- und Charterverkehr weltweit, ergänzt durch ein europäisches Lkw-Zubringernetz |
| Sitz | Sandweiler, Heimatbasis am Flughafen Luxemburg (Findel) |
| Gegründet | 1970, Flugbetrieb zunächst mit Canadair-CL-44-Frachtern |
| Eigentümer | Luxair (35,10 %), HNCA aus der chinesischen Provinz Henan (35,00 %), BCEE (10,90 %), SNCI (10,67 %), Staat Luxemburg (8,32 %) |
| Flotte (Stand 2026) | 30 Boeing-747-Frachter der Baureihen 747-400F und 747-8F (Gruppe inkl. Cargolux Italia) |
| Bestellung | Zehn Boeing 777-8F plus sechs Optionen als Nachfolger der 747-400F |
| Tochter | Cargolux Italia mit Sitz bei Mailand-Malpensa, vier Boeing 747-400F |
| Mitarbeitende | 4.003 in der Gruppe weltweit (Stand 31. Dezember 2025, nach eigenen Angaben) |
| Kennzeichen | Luxemburgische Registrierung LX-…, die 747-8F in der Reihe LX-VCA bis LX-VCN |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Cargolux?
- Immer eine Boeing 747: vier Triebwerke und der markante Buckel – andere Typen fliegt Cargolux derzeit nicht
- Rumpf ohne Fensterreihe, kurzes Oberdeck und eine nach oben aufklappbare Bugtür
- 747-8F: längerer Rumpf, Flügelspitzen ohne Winglets, GEnx-Triebwerke mit gezackten Düsenrändern
- 747-400F: kürzerer Rumpf und hochgestellte Winglets an den Flügelenden
- Kennzeichen mit LX- für Luxemburg; Städtenamen wie „City of Vianden“ am Rumpf
- Auf dem Tracker als CLX, im Funk „CARGOLUX“
Cargolux ist für viele Spotter der Inbegriff des Jumbo-Frachters. Während andere Airlines ihre Vierstrahler längst ausgemustert haben, fliegt die luxemburgische Gesellschaft bis heute ausschließlich Boeing 747 – und zwar nur als Frachter. Wer eine 747 mit LX-Kennzeichen und ohne Fenster vor die Linse bekommt, hat fast immer eine Cargolux erwischt. Hier erfährst du, wie die Airline aufgebaut ist, wie du 747-400F und 747-8F auseinanderhältst und wo du die Chancen auf eine Sichtung erhöhst.
30 Jumbos – wie viele hast du schon?
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot fest und siehst in deinem Hangar, welche LX-Kennzeichen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Cargolux im Überblick
Cargolux Airlines International ist eine reine Frachtairline aus Luxemburg mit Sitz in Sandweiler, direkt am Flughafen Luxemburg-Findel. Gegründet wurde sie 1970; zu den Gründern gehörten die luxemburgische Luxair, eine schwedische Reederei und die isländische Airline Loftleiðir sowie private Investoren aus Luxemburg. Den Anfang machten einige Propellerturbinen-Frachter vom Typ Canadair CL-44, mit denen Cargolux zunächst nach Asien flog.
Heute ist Cargolux eine der großen Nurfrachtgesellschaften Europas. Nach eigenen Angaben arbeiteten Ende 2025 rund 4.000 Menschen für die Gruppe, das Netz umfasst je nach Angabe mehr als 70 beziehungsweise über 90 Ziele weltweit. Innerhalb Europas ergänzt ein dichtes Netz aus Lkw-Verbindungen die Flüge: Viele Sendungen erreichen Luxemburg auf der Straße und gehen erst dort an Bord eines Jumbos. Das erklärt auch, warum du Cargolux an vielen europäischen Flughäfen seltener siehst, als ihre Größe vermuten lässt.
Die Eigentümerstruktur ist ungewöhnlich bunt. Größte Anteilseigner sind Luxair mit 35,10 Prozent und die chinesische Investmentgesellschaft HNCA aus der Provinz Henan mit 35,00 Prozent. Dazu kommen die luxemburgische Staatssparkasse BCEE, die Förderbank SNCI und der luxemburgische Staat. Die Verbindung nach Henan zeigt sich auch im Flugplan: Zhengzhou ist ein wichtiges Ziel, und eine Maschine (LX-VCJ) trägt sogar den Namen „City of Zhengzhou“.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code CV: steht in der Flugnummer, etwa im Frachtbrief oder im Flugplan des Flughafens.
- ICAO-Code CLX: der eindeutige Betreibercode im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen CARGOLUX: So meldet sich die Besatzung im Funk.
Wie IATA- und ICAO-Codes zusammenhängen und warum es beide gibt, erklärt der Artikel IATA- und ICAO-Codes erklärt. Den Unterschied zwischen Flugnummer und Rufzeichen findest du in Callsign und Flugnummer: der Unterschied.
Tracker-Trick
Filter auf deinem Flugtracker nach CLX. Weil Cargolux-Frachter oft lange Umläufe rund um die Welt fliegen, siehst du so frühzeitig, ob eine Maschine deinen Flughafen ansteuert. Wie das genau funktioniert, liest du im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: nur Jumbos
Cargolux setzt seit Jahrzehnten auf einen einzigen Flugzeugtyp: die Boeing 747 als Frachter. Nach Angaben der Airline umfasst die Flotte der Gruppe 30 Maschinen der Baureihen 747-400F und 747-8F. Stand 2026 ergibt sich daraus folgendes Bild:
| Typ | Anzahl | Status | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 747-8F | 14 | im Einsatz | Cargolux war Erstkunde, Kennzeichen LX-VCA bis LX-VCN |
| Boeing 747-400F (inkl. ERF) | 16 | im Einsatz, vier davon bei Cargolux Italia | Ältere Flotte, als Ersatz ist die 777-8F bestellt |
| Boeing 777-8F | 10 bestellt, 6 Optionen | Auslieferung offen, nicht vor 2027 erwartet | Frachtversion der 777X-Familie |
Die Boeing 747-8 hat bei Cargolux eine besondere Geschichte: Die Airline war Erstkunde der Frachtversion. Im Oktober 2011 übernahm Cargolux in Everett die erste 747-8F, nachdem es zuvor noch Unstimmigkeiten mit Boeing über den Vertrag gegeben hatte. Schon fast zwei Jahrzehnte vorher hatte Cargolux Geschichte geschrieben: 1993 setzte sie als erste Airline die Frachtversion der Boeing 747-400 im Liniendienst ein.
Für die Zukunft hat Cargolux sich entschieden: 2022 bestellte die Airline fest zehn Boeing 777-8F und sicherte sich sechs Optionen. Sie gehört zur 777X-Familie, deren Passagierversion du als Boeing 777-9 kennst. Cargolux hat die zweistrahligen Frachter als Ersatz für die 747-400F bestellt. Wann die erste Maschine nach Luxemburg kommt, hängt vom Zulassungsverlauf der 777X ab – Branchenberichte nennen unterschiedliche Jahre, früher als 2027 ist nicht zu erwarten. Die jüngeren 747-8F sind von dieser Bestellung nicht betroffen.
Zum Vergleich: Andere Frachtairlines setzen bei der Langstrecke schon heute auf die zweistrahlige Boeing 777F, etwa Lufthansa Cargo oder AeroLogic. Cargolux geht diesen Schritt erst mit der nächsten Generation.
Den nächsten Jumbo nicht verpassen
Richte einen Sichtungs-Alarm für Cargolux oder einzelne LX-Kennzeichen ein – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie bei deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Ein Blick zurück: von der CL-44 zur 747
Die Anfänge waren bescheiden: Ein einzelner CL-44-Frachter verband Luxemburg mit Hongkong, 1973 bestand die Flotte bereits aus fünf CL-44 und einer Douglas DC-8. Ab 1978 schieden die Propellermaschinen aus, im selben Jahr bestellte Cargolux die ersten Boeing 747, die 1979 ausgeliefert wurden. Die letzte DC-8 verließ die Flotte 1984. Seitdem ist die Gesellschaft untrennbar mit dem Jumbo verbunden – mehr zur Geschichte des Typs liest du in Die Geschichte der Boeing 747.
1970
Gründung in Luxemburg, Start mit Canadair-CL-44-Frachtern.
1979
Die ersten Boeing 747 kommen in die Flotte.
1993
Cargolux setzt als erste Airline den 747-400-Frachter ein.
2009
Die Tochter Cargolux Italia nimmt in Mailand den Flugbetrieb auf.
2011
Als Erstkunde erhält Cargolux die erste Boeing 747-8F.
2022
Feste Bestellung über zehn Boeing 777-8F als Nachfolger der 747-400F.
Woran du Cargolux erkennst
Der erste Schritt ist leicht: Jede Cargolux ist eine Boeing 747. Vier Triebwerke, der Buckel des Oberdecks und die gewaltigen Abmessungen machen den Typ auch auf große Entfernung unverwechselbar. Als Frachter hat die Maschine keine Fensterreihe am Rumpf und ein verkürztes Oberdeck. Steht sie mit hochgeklappter Bugtür auf der Parkposition, hast du eines der eindrucksvollsten Motive der Frachtfliegerei vor dir.
Spannender wird die Frage, welche Version du siehst:
- Boeing 747-8F: Der Rumpf ist sichtbar länger, die Flügelspitzen laufen schräg nach hinten aus und haben keine Winglets. Die GEnx-Triebwerke tragen gezackte Hinterkanten an den Düsen. Bei Cargolux tragen die 747-8F die Kennzeichen LX-VCA bis LX-VCN.
- Boeing 747-400F: kürzerer Rumpf, hochgestellte Winglets an den Flügelenden. Die Kennzeichen sind bunter gemischt, zum Beispiel LX-OCV, LX-SCV oder LX-NCL.
Das Kennzeichen beginnt immer mit LX-, der Länderkennung Luxemburgs. Wie solche Präfixe weltweit verteilt sind, steht in Länderkennungen von Flugzeugen. Ein schönes Detail für Nahaufnahmen sind die Namen: Viele Maschinen sind nach luxemburgischen Städten benannt, etwa „City of Vianden“ (LX-VCA) oder „City of Echternach“ (LX-VCE). LX-VCL ehrt Joe Sutter, den Chefkonstrukteur der ursprünglichen 747.
Auch Sonderbemalungen gibt es. LX-NCL fliegt in einer Retro-Bemalung, LX-VCC trägt den Namen „Spirit of Cargolux“, und LX-VCF ist als „Facemask“-Jumbo mit aufgemalter Gesichtsmaske bekannt. Tipps, wie du solche Maschinen gezielt aufspürst, findest du in Special Liveries finden.
Achtung Verwechslung
Auch andere Airlines fliegen 747-Frachter, etwa Atlas Air oder UPS Airlines. Bemalung und Kennzeichen trennen sie sicher: US-Maschinen beginnen mit N, Cargolux-Jumbos mit LX-. Einen allgemeinen Überblick gibt der Artikel Frachtflugzeuge erkennen.
Cargolux Italia: die Tochter in Mailand
Ende 2008 gründete Cargolux eine italienische Tochter, die im Juni 2009 den Flugbetrieb aufnahm. Cargolux Italia hat ihren Sitz in Vizzola Ticino direkt am Flughafen Mailand-Malpensa und betreibt vier Boeing 747-400F mit den Kennzeichen LX-VCV, LX-UCV, LX-WCV und LX-YCV. Statt Städtenamen tragen sie die Namen von Alpengipfeln: „Monviso“, „Tre Cime di Lavaredo“, „Monte Cervino“ und „Monte Rosa“. Ab Mailand fliegt die Tochter unter anderem nach Hongkong, Tokio-Narita und Zhengzhou.
Für Spotter ist das eine kleine Falle: LX-VCV klingt nach der 747-8F-Reihe LX-VC…, ist aber eine 747-400F der italienischen Tochter. Achte deshalb immer auf den dritten Buchstaben und auf die Winglets.
Cargolux spotten
Der sicherste Ort für Cargolux ist die Heimatbasis Luxemburg-Findel. Dort starten und landen die Jumbos über den Tag verteilt, und auch die Wartungshalle der Airline liegt am Flughafen – mit etwas Glück siehst du Maschinen, die gerade aus der Wartung kommen. Gut erreichbar ist Luxemburg von Saarland, Rheinland-Pfalz und dem Raum Trier aus; eine Tour lässt sich etwa mit einem Besuch der Flugausstellung Hermeskeil verbinden.
Zweiter Pflichtort ist Mailand-Malpensa, wo Cargolux Italia zu Hause ist. An anderen Flughäfen hängt es stark vom Linienplan und von Charteraufträgen ab: Cargolux fliegt viele Ziele nur wenige Male pro Woche an, manche Sondertransporte tauchen spontan auf. Prüf vor deiner Tour also den Tracker nach CLX-Flügen und lies die Betriebsrichtung, wie im Guide Betriebsrichtung am Flughafen verstehen beschrieben. Für die großen Vierstrahler lohnt sich außerdem ein Blick auf den Sonnenstand, damit das Licht auf der Rumpfseite stimmt.
Gute Chancen auf Cargolux, wenn …
- du in Luxemburg oder Mailand-Malpensa spottest
- du vorher auf dem Tracker nach CLX-Flügen gefiltert hast
- die Betriebsrichtung zu deinem Spot passt
Prüf es vorher, wenn …
- du an einem anderen europäischen Frachtflughafen auf einen Jumbo hoffst
- du gezielt eine bestimmte Sonderbemalung suchst
Eher kein Cargolux-Tag, wenn …
- du an einem kleinen Regionalflughafen ohne Frachtverkehr stehst
Sicherheit und Regeln
Frachtbereiche sind Sicherheitszonen. Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Flächen, halte Abstand zu Zäunen und Zufahrten und lass die Drohne zu Hause. Was erlaubt ist, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- LX-VCV für eine 747-8F halten – sie gehört zu Cargolux Italia und ist eine 747-400F.
- Jeden Jumbo-Frachter für Cargolux halten – Atlas Air, UPS und weitere Airlines fliegen ebenfalls 747F; das LX-Kennzeichen entscheidet.
- Cargolux mit Luxair verwechseln – Luxair ist Hauptaktionärin, fliegt aber Passagierflugzeuge in eigener Bemalung.
- Die 777-8F schon heute erwarten – bislang fliegt Cargolux ausschließlich 747.
- CV auf dem Tracker suchen – im Betrieb läuft die Airline unter CLX.
Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erfährst du in Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Jumbo-Sichtungen teilen
Poste deine Cargolux-Sichtung mit Foto, Kennzeichen und Spot, plane mit dem Sonnenstand-Planer das beste Licht und tausch dich mit anderen Frachtfans in der Community aus. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Cargolux ist ein Muss für alle, die den Jumbo lieben: eine reine 747-Flotte, Erstkunde der 747-8F, Städtenamen am Rumpf und eine überschaubare Zahl an Kennzeichen, die sich komplett sammeln lassen. Am sichersten erwischst du die Frachter in Luxemburg und Mailand. Und weil die 777-8F die älteren 747-400F ablösen wird, lohnt es sich, die Maschinen mit Winglets jetzt ins Logbuch zu bringen.
Kurzfazit
Cargolux (IATA CV, ICAO CLX) ist die Nurfracht-Airline Luxemburgs mit Basis am Flughafen Luxemburg. Die Gruppe fliegt 30 Boeing-747-Frachter, davon 14 747-8F; zehn 777-8F sind bestellt.
Zusammenfassung
- Ein Jumbo-Frachter mit LX-Kennzeichen ist fast immer eine Cargolux – auf dem Tracker bestätigt CLX die Zuordnung.
- Die 14 Boeing 747-8F mit LX-VC…-Kennzeichen sind die modernsten Maschinen und gut an Rumpflänge und Flügelspitzen zu erkennen.
- Sicher siehst du Cargolux in Luxemburg; anderswo hängt es von Linienplan und Charteraufträgen ab.
- Mit der kommenden 777-8F endet bei Cargolux langfristig die reine 747-Ära – ein guter Grund, die 747-400F jetzt zu fotografieren.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Cargolux?
Cargolux nutzt den IATA-Code CV und den ICAO-Code CLX. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „CARGOLUX“.
Welche Flugzeuge fliegt Cargolux?
Ausschließlich Boeing-747-Frachter: Die Gruppe betreibt nach eigenen Angaben 30 Maschinen der Baureihen 747-400F und 747-8F, darunter 14 Boeing 747-8F. Vier 747-400F fliegen für die Tochter Cargolux Italia.
Wann kommt die Boeing 777-8F zu Cargolux?
Cargolux hat 2022 zehn Boeing 777-8F fest bestellt und sich sechs Optionen gesichert. Die Maschinen sind als Ersatz für die 747-400F bestellt. Der Termin der ersten Auslieferung hängt vom Zulassungsfortschritt der 777X-Familie ab und wird in Berichten unterschiedlich angegeben – vor 2027 ist nicht damit zu rechnen.
Wo ist die Basis von Cargolux?
Heimatbasis ist der Flughafen Luxemburg (Findel), der Firmensitz liegt in Sandweiler direkt am Flughafen. Die Tochter Cargolux Italia sitzt bei Mailand-Malpensa.
Wem gehört Cargolux?
Nach Angaben von Cargolux halten Luxair 35,10 Prozent, die chinesische Investmentgesellschaft HNCA aus der Provinz Henan 35,00 Prozent, die Staatssparkasse BCEE 10,90 Prozent, die Förderbank SNCI 10,67 Prozent und der Staat Luxemburg 8,32 Prozent.
Was ist Cargolux Italia?
Cargolux Italia ist eine Tochtergesellschaft, die im Dezember 2008 gegründet wurde und seit Juni 2009 fliegt. Sitz ist Vizzola Ticino bei Mailand-Malpensa. Die vier Boeing 747-400F tragen die Namen von Alpengipfeln wie „Monte Rosa“ oder „Monviso“.
Wie unterscheide ich 747-8F und 747-400F bei Cargolux?
Die 747-8F ist deutlich länger, hat schräg nach hinten gezogene Flügelspitzen ohne Winglets und GEnx-Triebwerke mit gezackten Düsenrändern. Die 747-400F ist kürzer und trägt hochgestellte Winglets. Bei Cargolux helfen auch die Kennzeichen: Die 747-8F laufen in der Reihe LX-VCA bis LX-VCN.
Gibt es Sonderbemalungen bei Cargolux?
Ja, zum Beispiel eine Retro-Bemalung auf LX-NCL, der Name „Spirit of Cargolux“ auf LX-VCC und eine aufgemalte Gesichtsmaske auf LX-VCF. Viele Maschinen tragen außerdem Namen luxemburgischer Städte.
Cargolux im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 747-8
Der letzte Jumbo: Die 747-8 ist die längste und modernste Version der Boeing 747. So erkennst du Passagierversion und Frachter und grenzt sie von der 747-400 ab.
FlugzeugtypBoeing 747-400
Der meistgebaute Jumbo: Woran du die Boeing 747-400 und ihre Frachter erkennst, wie du sie von 747-8 und älteren 747 abgrenzt und wo du sie Stand Oktober 2026 noch erwischst.
FlugzeugtypBoeing 777-9 (777X)
Klappbare Flügelspitzen, das größte Triebwerk der Welt und der längste Passagierjet überhaupt: Die 777-9 ist Boeings neuer Langstrecken-Riese. So erkennst du sie – und so stehen Zulassung und Erstauslieferung.
FlugzeugtypBoeing 777F
Ein 777-Rumpf ganz ohne Fensterreihe, ein riesiges Tor hinter dem Flügel und zwei GE90 unter den Tragflächen: Die 777F ist der wichtigste Langstrecken-Frachter unserer Zeit. So erkennst du sie und findest sie in Frankfurt und Leipzig.
Weitere Airlines
Luxair
Luxemburgs nationale Airline: seit 1962 in der Luft, Heimat am Findel, eine bunte Flotte aus Q400-Turboprops und Boeing 737 – und mitten im Umbau auf Embraer E2 und neue 737-Generation.
FrachtLufthansa Cargo
Die Frachttochter der Lufthansa Group: Boeing-777F-Flotte mit Basis Frankfurt, ICAO-Code GEC aus German-Cargo-Zeiten, dazu Beiladefracht in den Passagierjets des Konzerns und die Beteiligung an AeroLogic.
FrachtAeroLogic
Die Frachtairline aus Leipzig ist ein Gemeinschaftsunternehmen von DHL Express und Lufthansa Cargo und fliegt ausschließlich Boeing 777F – teils in DHL-Gelb, teils im eigenen weißen Look.
CharterAtlas Air
Die US-Frachtairline, die für andere fliegt: Atlas Air betreibt die größte Flotte von Boeing-747-Frachtern, fliegt im Auftrag von Kunden wie DHL und Amazon, steuert Boeings Dreamlifter und hat die letzte jemals gebaute 747 übernommen.
FrachtMartinair
Die Frachtairline von Air France-KLM: gegründet 1958 als Martin's Air Charter, seit 2011 reiner Frachtbetrieb ab Amsterdam-Schiphol, heute mit einer kleinen Flotte Boeing 747-400-Frachter – teils in Martinair-, teils in KLM-Cargo-Farben.
FrachtFedEx Express
Die größte Frachtairline der Welt aus Memphis: eine bunte Flotte aus MD-11, Boeing 777F, 767, 757 und A300, dazu Zubringer-Turboprops – und in Europa Drehkreuze in Paris und Köln/Bonn.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Mailand-Malpensa
Italiens zweitgrößter Passagierflughafen und die Nummer eins bei der Fracht: zwei fast 4.000 Meter lange Parallelbahnen am Rand des Ticino-Parks, eine große easyJet-Basis, Langstrecke von Emirates bis Cathay Pacific und Frachter von FedEx, DHL und Cargolux. Eine Besucherterrasse gibt es nicht – gespottet wird am Zaun und am Terminal.
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