Das Wichtigste in Kürze
- South African Airways ist der staatliche Flag Carrier Südafrikas mit Sitz und Drehkreuz am Flughafen Johannesburg O. R. Tambo.
- Codes: IATA SA, ICAO SAA, Rufzeichen „SPRINGBOK“ – ein Erbe des alten Springbock-Logos.
- Insolvenz und Neustart: Ende 2019 ging SAA in die Business Rescue, stellte 2020 den Flugbetrieb ein und flog ab September 2021 wieder – deutlich kleiner als zuvor.
- Die Flotte ist heute reines Airbus-Gerät: laut Stand Frühjahr 2026 rund 19 Flugzeuge, vor allem A320, dazu wenige A330-300 und A340-300.
- Star Alliance seit 2006: SAA war die erste afrikanische Airline im Bündnis.
Inhaltsverzeichnis
- 1.South African Airways im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Geschichte: vom Springbock zur Flagge
- 4.Business Rescue, Flugpause und Neustart
- 5.Die Flotte: kleine Airbus-Familie
- 6.A330-300 oder A340-300? So unterscheidest du sie
- 7.Woran du South African Airways erkennst
- 8.Netz und Partner
- 9.South African Airways spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | SA |
|---|---|
| ICAO-Code | SAA |
| Rufzeichen | SPRINGBOK |
| Drehkreuze | JNB, CPT |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Staatliche Netzwerk-Airline mit Inlands-, Regional- und Langstreckenverkehr |
| Sitz | Airways Park am Flughafen O. R. Tambo, Johannesburg |
| Ursprung | 1929 als Union Airways gegründet, seit 1. Februar 1934 staatliche South African Airways |
| Drehkreuze | Johannesburg O. R. Tambo (JNB), dazu Kapstadt (CPT) |
| Allianz | Star Alliance, Mitglied seit April 2006 als erste afrikanische Airline |
| Eigentümer | Republik Südafrika (100 Prozent, nach Abbruch des Takatso-Deals) |
| Krise | Business Rescue ab Dezember 2019, Flugbetrieb 2020 eingestellt, Neustart im September 2021 |
| Flotte (Stand Frühjahr 2026) | 19 Airbus: 15 A320-200, 2 A330-300 und 2 A340-300 |
| Kennzeichen | Südafrikanisches Präfix ZS- |
| Vielfliegerprogramm | Voyager |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich South African Airways?
- Leitwerk im Design der südafrikanischen Nationalflagge – seit 1997 Markenzeichen der Airline
- Reine Airbus-Flotte: A320 auf Kurzstrecke, A330-300 und A340-300 auf Langstrecke
- Die A340-300 mit vier Triebwerken ist im Linienbetrieb selten geworden
- Südafrikanisches Kennzeichen mit ZS- am Heck
- Flugnummer beginnt mit SA, auf dem Tracker steht SAA, im Funk „SPRINGBOK“
- Auf historischen Fotos: fliegender Springbock und Orange-Blau-Weiß bis 1997
South African Airways – kurz SAA – war jahrzehntelang eine der großen Langstrecken-Airlines der Südhalbkugel: Boeing 747 in vielen Varianten, ein weltweites Netz, das berühmte Springbock-Logo. Dann kam der tiefe Fall: Sanierungsverfahren, Flugpause, Neustart mit einer Handvoll Flugzeugen. Heute ist SAA eine kleinere, reine Airbus-Airline – und für Spotter trotzdem spannend, nicht zuletzt wegen der vierstrahligen A340-300. Diese Seite zeigt dir Geschichte, Codes, Flotte und die Merkmale, an denen du SAA sicher erkennst.
Deine Südafrika-Sichtungen im Hangar
Mit Planetrack hältst du jede Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – von der SAA-A340 in Johannesburg bis zur A320 in Kapstadt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
South African Airways im Überblick
South African Airways ist der staatliche Flag Carrier Südafrikas. Firmensitz ist der Airways Park direkt am Flughafen Johannesburg O. R. Tambo, der zugleich das Drehkreuz der Airline ist. Kapstadt dient als zweites Standbein. Die Wurzeln reichen bis 1929 zurück, als die private Union Airways gegründet wurde. Am 1. Februar 1934 übernahm der Staat die Gesellschaft samt Personal und Flugzeugen – darunter Junkers F.13 – und benannte sie in South African Airways um. In Afrikaans hieß die Airline lange auch Suid-Afrikaanse Lugdiens, kurz SAL.
Seit April 2006 gehört SAA zur Star Alliance – als erste afrikanische Airline überhaupt. Damit ist sie Partnerin von Gesellschaften wie Lufthansa und Turkish Airlines. Wie die drei großen Bündnisse funktionieren, erklärt der Überblick Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code SA: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafeln, Tickets und in Flugplänen.
- ICAO-Code SAA: taucht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern auf.
- Rufzeichen SPRINGBOK: So meldet sich die Besatzung im Funk. Der Name erinnert an das Springbock-Logo, das von 1934 bis 1997 am Leitwerk prangte.
Das Kennzeichen-Präfix ZS- steht für Südafrika. Es ist bei allen südafrikanischen Airlines gleich, also auch bei Airlink und FlySafair. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, liest du im Artikel Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Drei Airlines, ein Präfix
In Johannesburg tragen fast alle Linienflugzeuge ZS-. Entscheidend für die Zuordnung sind deshalb Leitwerk und ICAO-Code im Tracker: SAA, dazu die Codes von Airlink und FlySafair. Notier Airline und Kennzeichen immer getrennt – so bleibt dein Logbuch eindeutig.
Geschichte: vom Springbock zur Flagge
Die frühen Jahrzehnte
Nach der Übernahme 1934 baute SAA zunächst das Inlandsnetz aus. Schon im selben Jahr kamen drei Junkers Ju 52/3m, die unter anderem zwischen Durban und Johannesburg flogen. Am 10. November 1945 startete der erste Interkontinentaldienst: der „Springbok Service“ nach England, geflogen mit einer Avro York und rund drei Tage unterwegs. In den Folgejahren flogen Douglas DC-3 und DC-4, Lockheed Constellation und Vickers Viscount für die Airline.
Jetzeitalter und Isolation
1960 kam mit der Boeing 707-320 der erste Jet, er blieb rund 20 Jahre im Dienst. Ab den 1970er-Jahren prägte die Boeing 747 das Bild der Airline – in fast allen Varianten: 747-200B, 747-200M Combi, 747-300, 747-400 und die verkürzte Boeing 747SP. Bei der Überführung der ersten 747SP im März 1976 flog SAA nonstop von Everett bei Seattle nach Kapstadt – ein Distanzrekord für Verkehrsflugzeuge, der bis 1989 hielt.
Die Rekordjagd hatte auch politische Gründe. Wegen der Apartheid sperrten die meisten afrikanischen Staaten ihren Luftraum für südafrikanische Airlines. SAA musste die Westküste Afrikas weiträumig umfliegen, häufig mit Zwischenstopp auf der Kapverden-Insel Sal – ein Umweg von fast 3.000 Kilometern. 1986 untersagten die USA Flüge südafrikanischer Airlines, ein Jahr später endeten auch die Verbindungen nach Australien.
Helderberg-Unglück 1987
Das schwerste Unglück der Airline ereignete sich am 28. November 1987: Die Boeing 747-200M Combi ZS-SAS „Helderberg“ stürzte auf dem Weg von Taipeh über Mauritius nach Johannesburg nach einem Feuer im Frachtraum in den Indischen Ozean. Alle 159 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die genaue Brandursache ist bis heute nicht abschließend geklärt.
Öffnung und neue Farben
Mit dem Ende der Apartheid öffnete sich die Welt für SAA wieder. Ab 1991 flog die Airline erneut nach New York, das Netz wuchs in Afrika und Asien. 1997 verschwanden Springbock und die alten Farben Orange, Weiß und Blau: Seitdem zeigt das Leitwerk ein Design auf Basis der neuen Nationalflagge. Eine 747-300 erhielt damals sogar eine knallbunte Sonderbemalung als Symbol der „Regenbogennation“. Solche historischen Farbgebungen sind heute beliebte Motive – mehr dazu im Artikel zu Retro-Lackierungen.
Ab 2002 übernahm SAA den Airbus A340-600, der bis 2021 zur Flotte gehörte. Die letzten Boeing 747-400 verließen die Airline 2010.
Business Rescue, Flugpause und Neustart
Hinter der langen Geschichte steht eine ebenso lange Krise. Laut Berichten erhielt SAA zwischen 2004 und 2020 Staatshilfen in einer Größenordnung von rund 50 Milliarden Rand – ohne dauerhaft profitabel zu werden.
Dezember 2019
Am 5. Dezember geht SAA in die Business Rescue, das südafrikanische Sanierungsverfahren. Zwei Sanierungsverwalter übernehmen.
2020
Der Staat stoppt im April die Finanzierung, die Belegschaft geht in unbezahlten Urlaub, der Flugbetrieb ruht. Im Oktober fließen 10,5 Milliarden Rand für die Sanierung.
April 2021
Am 30. April verlässt SAA die Business Rescue. Im Juni wird der Teilverkauf an das Takatso-Konsortium angekündigt.
September 2021
Ende September hebt SAA wieder ab – mit zunächst acht genehmigten Flugzeugen und einem kleinen Netz.
Mitten in der Krise trennte sich SAA von großen Teilen ihrer Flotte. Besonders bitter für Spotter: Die vier geleasten Airbus A350-900, die erst ab Februar 2020 kamen, gingen noch im selben Jahr an die Leasinggeber zurück; zwei davon übernahm danach Air Mauritius. Auch die Low-Cost-Tochter Mango stellte im Juli 2021 den Betrieb ein.
Die geplante Teilprivatisierung kam nicht zustande: Nach fast drei Jahren Verhandlungen brach die Regierung den Takatso-Deal ab, SAA ist wieder vollständig in Staatsbesitz. Finanziell meldete die Airline für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 wieder Gewinne, für 2025 rund 155 Millionen Rand. Südafrikanische Medien stellten diese Zahlen allerdings teils in Frage. An der Spitze gab es 2026 erneut Wechsel: CEO John Lamola trat im April zurück, seitdem führen Interims-Chefs die Airline.
Für dein Archiv
Fotos aus der Zeit vor 2020 haben einen echten Dokumentationswert: A340-600, A350-900, A319 und Mango-737 siehst du in SAA-Diensten nicht mehr. Wenn du alte Bilder hast, beschrifte sie sauber mit Kennzeichen und Datum.
Die Flotte: kleine Airbus-Familie
Nach dem Neustart fliegt SAA ausschließlich Airbus. Laut Flottenübersichten sah die Flotte im Frühjahr 2026 so aus:
| Typ | Anzahl (Stand Frühjahr 2026) | Sitze | Einsatz | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 | 15 | 138 (24 Business, 114 Economy), Konfiguration kann je Flugzeug abweichen | Inland und Regionalstrecken in Afrika | Arbeitspferd der Flotte, erste A320-Generation |
| Airbus A330-300 | 2 | 249 (46 Business, 203 Economy) | Langstrecke | Zweistrahlig, langer Rumpf |
| Airbus A340-300 | 2 | 253 (38 Business, 215 Economy) | Langstrecke | Vier Triebwerke, selten gewordener Typ |
Die Airline kündigte an, die Flotte auf 21 Flugzeuge zu vergrößern. Weil Leasingflugzeuge kommen und gehen, schwanken die Zahlen – nimm die Tabelle als Orientierung, nicht als exakte Momentaufnahme für Oktober 2026.
Der Airbus A320 bei SAA gehört zur ersten Generation mit kleineren Triebwerken. Wie du ihn von der neo unterscheidest, zeigt der Artikel A320neo oder ceo?. Auf der Langstrecke ist die A340-300 das Highlight: Vierstrahlige Airbus-Jets sind im Linienverkehr weltweit selten geworden. Die A330-300 sieht ihr äußerlich sehr ähnlich – bis auf die Zahl der Triebwerke. Hersteller aller drei Typen ist Airbus.
A340 auf der Wunschliste?
Leg Sichtungs-Alarme für Typen, Kennzeichen oder Airlines an – Planetrack benachrichtigt dich, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Seltene Typen merkst du dir auf der Wunschliste in deinem Hangar. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A330-300 oder A340-300? So unterscheidest du sie
Beide Typen stammen aus demselben Entwicklungsprogramm und teilen Rumpf, Flügel und Cockpit. Weil SAA beide Typen einsetzt, ist das eine gute Übung für den schnellen Blick.
Das spricht für die A340-300
- Vier Triebwerke unter den Flügeln
- Zusätzliches Hauptfahrwerk in der Rumpfmitte
- Auf Trackern als A343 geführt
Das spricht für die A330-300
- Zwei große Triebwerke
- Nur zwei Hauptfahrwerke unter den Flügeln
- Auf Trackern als A333 geführt
Von der Seite reicht meist schon die Triebwerkszahl. Steht das Flugzeug frontal auf dich zu, hilft das mittlere Fahrwerk. Ausführlich mit allen Varianten erklärt es der Guide A330 oder A340?.
Woran du South African Airways erkennst
Das wichtigste Merkmal ist das Leitwerk im Design der südafrikanischen Nationalflagge, das SAA seit 1997 trägt. Am Heck findest du das Kennzeichen mit ZS-. Weil die Flotte heute nur aus Airbus besteht, kannst du eine Boeing mit SAA-Optik in aktuellen Bildern praktisch ausschließen – sie stammt dann aus einer älteren Epoche.
Ein Detail für Allianz-Fans: Beim Beitritt zur Star Alliance 2006 erhielten zwei SAA-Flugzeuge die einheitliche Bündnis-Lackierung. Solche Allianz-Farben gehören zu den Motiven, die viele Spotter gezielt sammeln – mehr dazu im Artikel über Allianz-Lackierungen.
Achtung Verwechslung
In Johannesburg und Kapstadt fliegen mehrere südafrikanische Airlines mit A320-Familie oder ähnlichen Kurzstreckenjets – alle mit ZS-Kennzeichen. Fotografiere immer so, dass Leitwerk und Kennzeichen erkennbar sind, sonst wird das Sortieren später mühsam.
Netz und Partner
Nach dem Neustart konzentriert sich SAA auf Inlandsstrecken, vor allem Johannesburg–Kapstadt, und auf Ziele im südlichen, westlichen und zentralen Afrika. Interkontinental flog die Airline zuletzt vor allem nach São Paulo (wieder seit Oktober 2023) und nach Perth (wieder seit April 2024, ab Januar 2025 fünfmal pro Woche). Frühere Langstreckenziele wie New York, London, Frankfurt und München tauchen nach unserem Kenntnisstand (Oktober 2026) nicht mehr im Flugplan auf.
Dazu kommen Codeshare-Partner, unter anderem Turkish Airlines, Kenya Airways und die brasilianische GOL. Auf dem afrikanischen Kontinent konkurriert SAA mit großen Netzwerk-Airlines wie Ethiopian Airlines, im eigenen Land mit Airlink und FlySafair. Das Vielfliegerprogramm heißt Voyager.
Gute Chancen auf SAA, wenn …
- du in Johannesburg O. R. Tambo spottest
- du in Kapstadt auf die Inlandsflüge nach Johannesburg wartest
- du abends die Langstreckenabflüge im Blick hast
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt die A340-300 oder A330-300 erwischen willst – mit nur je zwei Exemplaren ist das Glückssache
- du nach alten Flugplänen oder Spotterberichten planst
Eher kein SAA-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen stehst – dort ist SAA nach heutigem Stand nicht im Plan
South African Airways spotten
Wer SAA fotografieren will, kommt um eine Reise nach Südafrika kaum herum. Der wichtigste Ort ist das Drehkreuz Johannesburg O. R. Tambo: Hier startet und landet der Großteil der Flotte, dazu viel Verkehr anderer afrikanischer und internationaler Airlines. Welche Spots es dort und in Kapstadt gibt und worauf du vor Ort achten solltest, liest du im Guide Planespotting in Südafrika.
Ein paar Punkte helfen bei der Planung:
- Licht: Auf der Südhalbkugel steht die Sonne mittags im Norden. Plan deinen Standort so, dass du nicht ins Gegenlicht fotografierst.
- Höhe: Johannesburg liegt auf rund 1.700 Metern. Flugzeuge brauchen dort längere Startstrecken, und die Luft ist oft sehr klar – gute Bedingungen für scharfe Bilder.
- Seltene Typen zuerst: Mit nur wenigen Langstreckenflugzeugen lohnt es sich, die A340-300 per Tracker gezielt abzupassen.
- Zeitplan prüfen: Der Flugplan von SAA hat sich seit 2021 mehrfach verändert. Verlass dich nicht auf alte Erfahrungsberichte.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus und respektiere Absperrungen. In Südafrika gelten eigene Regeln rund um Flughäfen – informier dich vorab und achte auch auf deine persönliche Sicherheit, etwa indem du nicht allein an abgelegenen Zäunen stehst.
Häufige Verwechslungen
- SAA mit Airlink verwechseln – beide kommen aus Südafrika und tragen ZS-, Leitwerk und ICAO-Code unterscheiden sie.
- A340-300 als A330-300 notieren – zähl die Triebwerke, bei SAA fliegen beide Typen.
- Alte Fotos falsch einordnen – Springbock-Logo und Orange-Blau stammen aus der Zeit bis 1997, Boeing 747 und A340-600 sind bei SAA Geschichte.
- Den IATA-Code SA mit „South America“ deuten – SA steht schlicht für South African Airways.
- Mango als aktive Airline führen – die Low-Cost-Tochter fliegt seit Juli 2021 nicht mehr.
- SAA in Frankfurt erwarten – nach dem Neustart ist Deutschland nach heutigem Stand nicht im Netz.
Spotting-Reise nach Südafrika?
Mit Planetrack findest du Spots mit Anreise, bestem Licht und Community-Fotos, planst den Sonnenstand und checkst Wetter, Wind und Pisten am Flughafen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
South African Airways hat fast ein Jahrhundert Luftfahrtgeschichte hinter sich: vom Springbock über Rekordflüge mit der 747SP bis zum Absturz in die Business Rescue. Heute fliegt der Flag Carrier deutlich kleiner, aber wieder regelmäßig – mit einer reinen Airbus-Flotte, in der die A340-300 ein echter Leckerbissen ist. Wer SAA sammeln will, plant am besten eine Tour nach Johannesburg und hält Kennzeichen und Typ sauber fest.
Kurzfazit
South African Airways (IATA SA, ICAO SAA, Rufzeichen SPRINGBOK) ist der staatliche Flag Carrier Südafrikas und Mitglied der Star Alliance. Nach Business Rescue und Neustart 2021 fliegt sie eine kleine Airbus-Flotte aus A320, A330-300 und A340-300 – zu erkennen am Leitwerk im Flaggendesign und am Kennzeichen ZS-.
Zusammenfassung
- South African Airways erkennst du am Leitwerk im Design der südafrikanischen Flagge, am Kennzeichen ZS- und am Rufzeichen SPRINGBOK.
- Die Airline ist nach Business Rescue und Flugpause 2021 neu gestartet und fliegt seither mit einer kleinen, reinen Airbus-Flotte.
- Spotter-Highlight ist die A340-300: Vierstrahlige Airbus-Langstrecker sind im Linienverkehr selten geworden.
- Deutschland steht nach dem Neustart nach heutigem Stand nicht im Flugplan – für SAA-Sichtungen planst du am besten eine Reise nach Johannesburg oder Kapstadt.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat South African Airways?
Der IATA-Code von South African Airways ist SA, der ICAO-Code SAA. Im Funk meldet sich die Airline mit dem Rufzeichen „SPRINGBOK“, das an den fliegenden Springbock erinnert, das frühere Logo der Airline.
Ist South African Airways pleite gegangen?
Nicht im Sinne einer Liquidation. SAA ging am 5. Dezember 2019 in die Business Rescue, ein südafrikanisches Sanierungsverfahren. 2020 wurde der Flugbetrieb eingestellt, im Oktober 2020 stellte der Staat 10,5 Milliarden Rand für die Sanierung bereit. Am 30. April 2021 verließ SAA das Verfahren, im September 2021 hob sie wieder ab – mit einer stark verkleinerten Flotte.
Welche Flugzeuge fliegt South African Airways?
Nach Stand Frühjahr 2026 fliegt SAA rund 19 Airbus-Flugzeuge: etwa 15 A320-200 auf Inlands- und Regionalstrecken sowie je zwei A330-300 und A340-300 auf der Langstrecke. Weitere Flugzeuge sind angekündigt. Weil sich die Flotte nach dem Neustart häufig verändert hat, lohnt ein Blick in aktuelle Flottenlisten.
Gehört South African Airways zur Star Alliance?
Ja. SAA trat der Star Alliance am 10. April 2006 bei und war damit die erste afrikanische Airline im Bündnis. Zu den Partnern gehören unter anderem Lufthansa und Turkish Airlines.
Fliegt South African Airways nach Deutschland?
Früher flog SAA nach Frankfurt und München. Nach dem Neustart 2021 tauchen beide Ziele nach unserem Kenntnisstand (Oktober 2026) nicht mehr im Flugplan auf – München wurde schon im Januar 2020 aufgegeben. Interkontinental fliegt SAA aktuell vor allem nach São Paulo und Perth. Prüf vor einer Planung den aktuellen Flugplan.
Was ist mit Mango und SA Express passiert?
Mango war die Low-Cost-Tochter von SAA mit Boeing 737-800 und stellte den Flugbetrieb im Juli 2021 ein. South African Express war eine Zubringer-Airline, die ab 1994 flog. Beide Marken siehst du heute nur noch auf älteren Fotos.
Was war der Takatso-Deal?
Im Juni 2021 kündigte die Regierung eine Teilprivatisierung an: Das Takatso-Konsortium sollte 51 Prozent übernehmen, der Staat 49 Prozent behalten. Nach fast drei Jahren Verhandlungen wurde der Deal abgebrochen. SAA ist seither wieder vollständig in Staatsbesitz.
Wo kann ich South African Airways spotten?
Am besten am Heimatflughafen Johannesburg O. R. Tambo, wo der Großteil der Flotte startet und landet. Auch in Kapstadt, dem zweiten Standbein, siehst du viele SAA-A320. Tipps für die Spots vor Ort findest du im Guide zum Planespotting in Südafrika.
South African Airways im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A340-300
Vier schlanke Triebwerke, ein drittes Fahrwerksbein unter dem Rumpf und der Rumpf einer A330: Die A340-300 ist Airbus’ klassischer Langstrecken-Vierstrahler – und verschwindet gerade aus Europas Flotten. So erkennst du sie, solange es noch geht.
FlugzeugtypAirbus A340-600
Über 75 Meter lang, vier Triebwerke, ein Mittelfahrwerk mit vier Rädern: Die A340-600 ist der längste Airbus, der je gebaut wurde. Im Oktober 2026 verabschiedet Lufthansa den Typ – so erkennst du ihn und wo du ihn noch findest.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 747-400
Der meistgebaute Jumbo: Woran du die Boeing 747-400 und ihre Frachter erkennst, wie du sie von 747-8 und älteren 747 abgrenzt und wo du sie Stand Oktober 2026 noch erwischst.
FlugzeugtypBoeing 747SP
Kurzer Rumpf, riesiges Leitwerk, enorme Reichweite: Die Boeing 747SP war der Ultra-Langstrecken-Jumbo der 1970er. Hier erfährst du, wie du ihn erkennst, welche Rekorde er flog und wo du ihn heute noch siehst.
Weitere Airlines
Airlink
Südafrikas große Regional-Airline aus Johannesburg: reine Embraer-Flotte vom kleinen ERJ 135 bis zur neuen E195-E2, ein Netz quer durch das südliche Afrika und die Linie nach St. Helena.
Low-CostFlySafair
Südafrikas Marktführer im Inlandsverkehr: FlySafair fliegt ausschließlich Boeing 737-800, startete 2014 als Low-Cost-Marke des Frachtspezialisten Safair – der jahrzehntelang zivile Lockheed L-100 Hercules einsetzte.
NetzwerkKenya Airways
Kenias Flag Carrier aus Nairobi: einzige afrikanische Airline in SkyTeam, Langstrecke mit der Boeing 787-8, Regionalnetz mit Embraer E190 und der Schriftzug „Pride of Africa“ am Rumpf.
NetzwerkEthiopian Airlines
Afrikas größte Airline-Gruppe aus Addis Abeba: Star-Alliance-Mitglied seit 2011, moderne Langstreckenflotte aus A350 und 787, eine starke Frachtsparte mit 777F – und Stammgast in Frankfurt, Wien und Zürich.
NetzwerkAir Mauritius
Die nationale Airline von Mauritius: kleine Flotte aus Airbus A350-900, A330-900 und ATR 72, Drehkreuz am Flughafen Sir Seewoosagur Ramgoolam und Langstrecke nach Paris und London.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Flughafen Johannesburg O. R. Tambo
Südafrikas wichtigstes Drehkreuz liegt rund 1.700 Meter hoch auf dem Highveld: zwei lange Parallelbahnen, Airlines aus ganz Afrika und Langstrecke aus Europa, Nahost und Asien – dazu Besucherterrassen, ein spottertauglicher Hotelparkplatz und ein paar Regeln, die du vor Ort kennen solltest.
AllianzStar Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
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- Allianz-Lackierungen: Star Alliance, oneworld und SkyTeam erkennen
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