Das Wichtigste in Kürze
- flyadeal ist die Low-Cost-Tochter von Saudia mit Sitz in Dschidda und gehört vollständig zur Saudia Group.
- Codes: IATA F3, ICAO FAD, Rufzeichen „ADEAL“.
- Reine Airbus-Flotte: A320ceo der ersten Generation und ein wachsender Anteil A320neo, je mit 186 Sitzen.
- Kein Boeing-Betreiber: 2019 wechselte flyadeal von einer geplanten 737-MAX-Flotte zur A320neo.
- Nächster Schritt Großraum: 10 Airbus A330-900 sind bestellt, die Auslieferung ist ab 2027 vorgesehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.flyadeal im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Die Flotte: reine A320-Familie
- 4.Von der 737 MAX zur A320neo
- 5.Der Schritt zur Langstrecke: A330-900
- 6.A320ceo oder A320neo? So unterscheidest du sie
- 7.Woran du flyadeal erkennst
- 8.Streckennetz: Inland zuerst, dann Golfregion und Europa
- 9.flyadeal spotten: wo und wie
- 10.flyadeal im saudi-arabischen Markt
- 11.Häufige Verwechslungen
- 12.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | F3 |
|---|---|
| ICAO-Code | FAD |
| Rufzeichen | ADEAL |
| Drehkreuze | JED, RUH, DMM |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Inlands- und Regionalverkehr ab Saudi-Arabien |
| Sitz | Dschidda, Saudi-Arabien |
| Angekündigt | 17. April 2016 durch Saudia |
| Erster Linienflug | 23. September 2017, Dschidda–Riad |
| Konzern | 100-prozentige Tochter von Saudia (Saudia Group) |
| Basen | Dschidda (JED), Riad (RUH) und Dammam (DMM) |
| Allianz | keine; Codeshare mit der Mutter Saudia |
| Flotte (Stand 2025) | Rund 40 Flugzeuge der A320-Familie: etwa 11 Airbus A320ceo und rund 30 A320neo, je 186 Sitze |
| Bestellungen | Weitere A320neo und A321neo aus der Saudia-Group-Bestellung von Mai 2024, dazu 10 Airbus A330-900 (Auslieferung ab 2027 vorgesehen) |
| Kennzeichen | HZ- (Saudi-Arabien), etwa HZ-FAB oder HZ-FAL |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich flyadeal?
- Schriftzug „flyadeal“ in Kleinbuchstaben am Rumpf
- Immer ein Airbus der A320-Familie: A320ceo oder A320neo, aus der neuen Bestellung auch A321neo
- Saudi-arabisches Kennzeichen mit HZ-, bei flyadeal etwa HZ-FAB oder HZ-FAL
- Flugnummer beginnt mit F3, auf dem Tracker steht FAD, im Funk das Rufzeichen „ADEAL“
- An den Basen Dschidda, Riad und Dammam oft direkt neben Saudia-Maschinen – die Mutter fliegt ebenfalls A320-Familie, aber in anderer Bemalung
In Europa ist flyadeal für viele Spotter noch ein unbeschriebenes Blatt. In Saudi-Arabien gehört die Airline längst zum Alltag: Auf den Inlandsstrecken zwischen Dschidda, Riad und Dammam fliegt sie Seite an Seite mit ihrer Mutter Saudia. Für dich ist flyadeal aus zwei Gründen interessant. Die Flotte besteht nur aus der Airbus-A320-Familie, der Wechsel von ceo zu neo ist mitten im Gange, und mit den ersten Großraumjets steht ein neues Kapitel an. Hier erfährst du, wie du flyadeal sauber einordnest und wo du sie zu sehen bekommst.
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flyadeal im Überblick
flyadeal ist die Low-Cost-Airline der Saudia Group und hat ihren Sitz in Dschidda. Angekündigt wurde die Marke am 17. April 2016 von der Mutter Saudia. Mit der eigenen Billigmarke kann der Konzern preisbewusste Reisende ansprechen, während Saudia selbst als Netzwerk-Airline auftritt.
Der erste Linienflug startete am 23. September 2017, dem saudi-arabischen Nationalfeiertag, auf der wichtigsten Inlandsstrecke des Landes: von Dschidda nach Riad. Zum Start setzte flyadeal Airbus A320-200 der ersten Generation ein. Von dort wuchs das Netz schrittweise in die Fläche des Landes und ab 2022 auch ins Ausland.
Die Airline arbeitet von drei Basen aus: Dschidda (JED), Riad (RUH) und Dammam (DMM). Ein Drehkreuz im klassischen Sinn mit Umsteigewellen gibt es nicht. flyadeal setzt wie andere Billigflieger auf Direktverbindungen. Wie dieses Modell funktioniert und warum eine einheitliche Flotte so wichtig ist, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code F3: steht in der Flugnummer, also im Ticket, auf der Anzeigetafel und in Flugplänen.
- ICAO-Code FAD: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen ADEAL: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Der IATA-Code F3 enthält eine Ziffer, was Einsteiger manchmal irritiert. Das ist völlig normal: Weil die Zwei-Zeichen-Codes knapp sind, vergibt die IATA längst auch Kombinationen aus Buchstabe und Ziffer. Eindeutiger ist für Spotter ohnehin der dreistellige ICAO-Code. Wie du Tracker-Daten richtig liest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Codeshare beachten
Seit Herbst 2023 vermarktet Saudia einige flyadeal-Strecken ab Dammam unter eigener SV-Flugnummer. Steht auf der Tafel also ein Saudia-Flug, kann trotzdem eine flyadeal-Maschine kommen. Der Code FAD im Tracker bringt Klarheit.
Die Flotte: reine A320-Familie
Die Flotte ist so einheitlich, wie es zu einem Billigflieger passt. Nach den verfügbaren Flottenübersichten sah sie im Jahr 2025 ungefähr so aus. Die genauen Zahlen ändern sich laufend, weil neue Maschinen kommen und ältere zurück an Leasinggeber gehen.
| Typ | Anzahl (Stand 2025) | Sitze | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320ceo | rund 11 | 186 | Die Startflotte von 2017, kleinere Triebwerke |
| Airbus A320neo | rund 30 | 186 | Erste Maschine im August 2020, heute das Rückgrat |
| Airbus A321neo | bestellt | noch offen | Längere Version, Zulauf aus der Group-Bestellung von 2024 |
| Airbus A330-900 | 10 bestellt | noch offen | Erster Großraumjet, Auslieferung ab 2027 vorgesehen |
Airbus selbst nannte im April 2025 einen Bestand von 37 Flugzeugen der A320-Familie, spätere Übersichten kamen auf gut 40. Das zeigt, wie schnell die Flotte gerade wächst. Hersteller aller Typen ist Airbus.
Die A320neo ist das Arbeitspferd. Die erste Maschine, geleast von Avolon, landete im August 2020 in Dschidda und trägt das Kennzeichen HZ-FAL. Daneben fliegen weiterhin A320ceo der ersten Generation. Spannend wird die A321neo: Die Saudia Group hat im Mai 2024 insgesamt 105 Flugzeuge der A320neo-Familie bestellt, ein Teil davon ist für flyadeal vorgesehen, darunter die längere A321neo. Laut Flottenübersichten sind die ersten A321neo ab 2026 vorgesehen.
Zeitweise hat flyadeal zusätzlich Großraumflugzeuge anderer Airlines samt Besatzung eingesetzt, laut Flottenübersichten etwa eine A330-300 von Air Anka und eine Boeing 777-300 von Alexandria Airlines. Solche Maschinen tragen oft nicht die flyadeal-Bemalung. Was hinter diesem Modell steckt, erklärt der Artikel zum Wet-Lease.
Die erste A321neo nicht verpassen
Leg einen Sichtungs-Alarm für flyadeal oder die A321neo an und lass dich bei Anflug oder Landung benachrichtigen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Von der 737 MAX zur A320neo
Ein Detail macht flyadeal für Flottenkenner besonders interessant: Fast wäre die Airline ein Boeing-Betreiber geworden. Zunächst hatte flyadeal zugesagt, 30 Boeing 737 MAX mit Optionen auf 20 weitere zu übernehmen, die Bestellung aber nie fest gemacht. Dann kam im März 2019 das weltweite Flugverbot für die MAX. Im Juli 2019 entschied sich flyadeal stattdessen für 30 A320neo mit Optionen auf 20 weitere.
Für dich als Spotter heißt das: Eine flyadeal-737 gibt es nicht. Taucht im Tracker eine Boeing unter FAD auf, ist das sehr wahrscheinlich ein angemietetes Flugzeug einer anderen Airline, etwa eine 777 im Wet-Lease.
Der Schritt zur Langstrecke: A330-900
Im April 2025 gab die Saudia Group bei Airbus in Toulouse eine Bestellung über 10 Airbus A330-900 für flyadeal bekannt. Es ist die erste eigene Großraumbestellung der Airline. Laut Airbus sollen die Jets neue, längere Strecken ermöglichen, angetrieben werden sie wie jede A330neo von Rolls-Royce Trent 7000. Die Auslieferung ist ab 2027 vorgesehen.
Wie die A330-900 bei flyadeal bemalt und bestuhlt sein wird, ist Stand Oktober 2026 nicht offiziell bekannt. Klar ist: Eine Low-Cost-A330neo aus Saudi-Arabien wird an europäischen Flughäfen ein neues Motiv sein.
A320ceo oder A320neo? So unterscheidest du sie
Beide Versionen fliegen bei flyadeal mit 186 Sitzen und in derselben Bemalung. Ein paar Details verraten trotzdem die Generation. Mehr Hintergrund liefert der Artikel A320neo oder ceo?.
Das spricht für die A320neo
- Deutlich größere, rundere Triebwerksgondeln, die tiefer unter dem Flügel hängen
- Gondeln wirken im Verhältnis zum Rumpf auffällig wuchtig
- Auf Trackern meist als A20N geführt
- Die erste neo von 2020 trägt das Kennzeichen HZ-FAL
Das spricht für die A320ceo
- Schlankere Triebwerke mit kleinerem Durchmesser
- Mehr Abstand zwischen Triebwerk und Boden
- Auf Trackern als A320 geführt
- Gehört meist zur Startflotte von 2017
Die Sharklets an den Flügelspitzen helfen dir bei flyadeal nicht weiter: Auch viele A320ceo wurden damit ausgeliefert. Achte deshalb auf die Triebwerke, die du auch im Anflug von der Seite gut erkennst.
Woran du flyadeal erkennst
Am Rumpf steht der Name „flyadeal“ in Kleinbuchstaben und in einem Wort geschrieben. Das unterscheidet ihn deutlich vom Schriftzug der Mutter Saudia.
Für die Zuordnung verlässt du dich aber besser auf harte Merkmale:
Typ prüfen
Eine A320-Familie? Dann passt es. Eine Boeing oder ein Großraumjet deutet auf ein angemietetes Flugzeug hin.
Kennzeichen lesen
HZ- steht für Saudi-Arabien. Bei flyadeal findest du etwa HZ-FAB oder HZ-FAL. Gleich das Kennzeichen am besten mit einer Flottenliste ab.
Tracker abgleichen
FAD im Tracker bestätigt flyadeal, SVA wäre Saudia, KNE die Konkurrentin flynas.
Sauber notieren
Halte Kennzeichen und Generation getrennt fest. So weißt du später, ob dir noch eine neo oder ceo fehlt.
Wie saudi-arabische Kennzeichen und Registrierungen allgemein aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Achtung Verwechslung
An saudi-arabischen Flughäfen stehen drei Airlines mit A320-Familie dicht nebeneinander: Saudia, flyadeal und flynas. Alle drei tragen HZ-Kennzeichen. Wer nur das Leitwerk fotografiert, sollte immer auch ein Bild mit lesbarem Kennzeichen und Schriftzug machen.
Streckennetz: Inland zuerst, dann Golfregion und Europa
Das Rückgrat von flyadeal ist der saudi-arabische Inlandsverkehr. Neben den Basen Dschidda, Riad und Dammam fliegt die Airline zahlreiche Regionalflughäfen an, darunter Abha, Medina, Tabuk, Taif, Dschasan und Neom. Die erste internationale Strecke folgte erst im Juni 2022 von Dammam nach Kairo.
Seitdem ist das Auslandsnetz deutlich gewachsen:
- Golfregion und Naher Osten: Dubai und Amman. Seit Juni 2024 fliegt flyadeal von Riad auch nach Dubai World Central.
- Kaukasus: Baku und Tiflis.
- Ägypten: Kairo und Sharm El-Sheikh.
- Türkei: Istanbul seit November 2022 ab Dschidda und Riad, dazu saisonal Ziele wie Antalya, Bodrum und Trabzon.
- Europa: Sarajevo und Larnaka, im Sommer 2026 (Juli bis September) außerdem Mailand-Bergamo ab Riad.
- Asien und Afrika: unter anderem Karatschi, Lahore, Kolkata, Taschkent, Makassar sowie, teils nur saisonal, Kano, Niamey und N’Djamena.
Das Netz ändert sich schnell, viele Strecken laufen nur saisonal. Prüf deshalb vor jeder Planung den aktuellen Flugplan.
Gute Chancen auf flyadeal, wenn …
- du in Saudi-Arabien, Dubai, Istanbul oder Kairo unterwegs bist
- Sommer ist und saisonale Strecken nach Europa und in die Türkei laufen
- du an einem Flughafen bist, der F3-Flüge im aktuellen Plan führt
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Streckenmeldungen planst
- du eine bestimmte Generation suchst – ceo und neo wechseln sich auf den Strecken ab
Eher kein flyadeal-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen stehst – Deutschland gehört bislang nicht zum Netz
flyadeal spotten: wo und wie
In Saudi-Arabien siehst du flyadeal am häufigsten in Dschidda und Riad. Dort steht sie oft neben Saudia und flynas, in Riad zudem neben der neuen Riyadh Air. Erkundige dich vorab genau, welche Regeln für das Fotografieren an Flughäfen vor Ort gelten, und halte dich an Absperrungen und Anweisungen des Personals.
In der Golfregion ist Dubai der naheliegende Ort. Am Flughafen Dubai International und am Flughafen Dubai World Central kommen Low-Cost-Airlines aus der ganzen Region zusammen, darunter flydubai und Air Arabia. Tipps für die Spots findest du im Guide Planespotting in Dubai.
In Europa bieten sich vor allem Istanbul und die saisonalen Ziele an. Am Flughafen Istanbul ist flyadeal seit 2022 regelmäßig zu Gast. Wie du dort am besten vorgehst, zeigt Planespotting in Istanbul. Saisonal kamen zuletzt Ziele wie der Flughafen Mailand-Bergamo hinzu, außerdem steht der Flughafen Larnaka im Netz.
Sicherheit und Regeln
Die Regeln für Fotografie an Flughäfen unterscheiden sich stark von Land zu Land. Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen, respektiere Absperrungen und lass Drohnen in Flughafennähe am Boden. Für Deutschland erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?, was gilt.
flyadeal im saudi-arabischen Markt
Saudi-Arabien baut seinen Luftverkehr im Rahmen der Vision 2030 stark aus. flyadeal ist dabei die Billigmarke des Staatskonzerns und steht in direktem Wettbewerb zur privaten flynas, die ebenfalls auf die A320-Familie setzt. Mit Riyadh Air kommt zusätzlich eine neue Netzwerk-Airline aus Riad hinzu. Wie die großen Golf-Airlines ihr Geschäft aufgebaut haben, liest du im Artikel zum Geschäftsmodell der Golf-Airlines.
Für Spotter ergibt sich daraus eine spannende Mischung: Im Inland fliegen drei A320-Betreiber nebeneinander, dazu wächst bei allen die neo-Flotte. Wer die Unterschiede zwischen den Airlines und Generationen sicher erkennt, ist in Dschidda oder Riad klar im Vorteil.
Häufige Verwechslungen
- flyadeal mit Saudia verwechseln – beide fliegen die A320-Familie mit HZ-Kennzeichen; Schriftzug und ICAO-Code (FAD oder SVA) entscheiden.
- flyadeal mit flynas verwechseln – flynas ist eine eigenständige private Airline mit ICAO-Code KNE.
- F3 für einen Tippfehler halten – IATA-Codes mit Ziffer sind normal.
- Jede A320 für eine neo halten – flyadeal fliegt weiterhin A320ceo. Die Triebwerke verraten die Generation.
- Eine Boeing unter FAD für eine flyadeal-Maschine halten – flyadeal betreibt selbst keine Boeing, das ist fast immer ein angemietetes Flugzeug.
- Codeshare-Flüge falsch zuordnen – ein SV-Flug ab Dammam kann von flyadeal durchgeführt werden.
flyadeal im Blick behalten
Beobachte die Airline, einzelne Kennzeichen oder die A320neo und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und teile deine Sichtung mit der Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
flyadeal ist eine junge Airline mit klarem Profil: Billigtochter von Saudia, reine Airbus-A320-Familie und ein Netz, das von Saudi-Arabien aus immer weiter in die Region und saisonal nach Europa reicht. Spannend ist sie gerade jetzt, weil sich die Flotte im Umbruch befindet. Die A320ceo der ersten Stunde fliegen neben einer wachsenden neo-Flotte, die A321neo kommt hinzu, und mit der A330-900 steht der erste Großraumjet bevor.
Kurzfazit
flyadeal (IATA F3, ICAO FAD) ist die Low-Cost-Tochter von Saudia mit Sitz in Dschidda und einer reinen Airbus-A320-Familie. Das HZ-FA..-Kennzeichen und die Triebwerke verraten dir Airline und Generation.
Zusammenfassung
- flyadeal erkennst du an der Kombination aus Airbus A320-Familie, saudi-arabischem HZ-Kennzeichen und dem Schriftzug in Kleinbuchstaben.
- Die eigentliche Spotter-Frage ist ceo oder neo: Seit 2020 wächst der A320neo-Anteil, die älteren A320ceo fliegen aber weiter mit.
- Hauptmarkt ist der saudi-arabische Inlandsverkehr; international fliegt flyadeal in die Golfregion, nach Ägypten, in die Türkei, nach Südasien und saisonal nach Europa.
- Außerhalb Saudi-Arabiens begegnet dir flyadeal am ehesten an Flughäfen wie Dubai, Istanbul oder Kairo – in Europa nur saisonal.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat flyadeal?
Der IATA-Code von flyadeal ist F3, der ICAO-Code FAD. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „ADEAL“. Auf Flugtrackern taucht deshalb meist FAD plus Flugnummer auf, auf der Anzeigetafel F3.
Gehört flyadeal zu Saudia?
Ja. flyadeal ist eine hundertprozentige Tochter von Saudia, der nationalen Airline Saudi-Arabiens. Saudia kündigte die Low-Cost-Marke im April 2016 an, der erste Linienflug ging am 23. September 2017 von Dschidda nach Riad. Seit 2023 vermarktet Saudia zudem einige flyadeal-Strecken ab Dammam im Codeshare.
Welche Flugzeuge fliegt flyadeal?
Ausschließlich Airbus der A320-Familie. Stand 2025 bestand die Flotte aus rund 40 Flugzeugen: etwa 11 A320ceo und rund 30 A320neo, beide mit 186 Sitzen in einer Klasse. Aus einer Bestellung der Saudia Group vom Mai 2024 kommen weitere A320neo und A321neo hinzu, außerdem hat flyadeal 10 Airbus A330-900 bestellt.
Wollte flyadeal nicht Boeing 737 MAX fliegen?
Ursprünglich ja. flyadeal hatte zunächst Boeing 737 MAX zugesagt, die Bestellung aber nie fest gemacht. Während des weltweiten Flugverbots für die MAX entschied sich die Airline im Juli 2019 für die A320neo und blieb damit bei Airbus.
Fliegt flyadeal nach Europa?
Ja, aber überwiegend saisonal. Zu den europäischen Zielen zählen Istanbul und weitere türkische Flughäfen, Sarajevo, Larnaka und im Sommer 2026 (Juli bis September) Mailand-Bergamo ab Riad. Deutschland gehört bislang nicht zum Streckennetz – wer flyadeal in Europa fotografieren will, plant am besten einen Sommerausflug nach Italien, auf den Balkan oder in die Türkei.
Wofür hat flyadeal den Airbus A330-900 bestellt?
Die zehn A330-900 sind die ersten Großraumflugzeuge, die flyadeal selbst bestellt hat. Airbus und Saudia Group gaben die Bestellung im April 2025 bekannt. Die Jets sollen neue, längere Strecken ermöglichen; die Auslieferung ist ab 2027 vorgesehen.
Wie unterscheide ich A320ceo und A320neo bei flyadeal?
Am sichersten an den Triebwerken: Die neo hat deutlich größere Triebwerksgondeln mit größerem Durchmesser, die fast bis zum Boden reichen. Die Sharklets an den Flügelspitzen helfen nicht, weil auch viele A320ceo damit ausgeliefert wurden. Im Tracker steht bei der neo meist A20N, bei der ceo A320.
flyadeal im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Saudia
Die nationale Airline Saudi-Arabiens aus Dschidda: SkyTeam-Mitglied seit 2012, Langstrecke mit Boeing 777-300ER, 787 und Airbus A330, Kurz- und Mittelstrecke mit der A320-Familie – und regelmäßig zu Gast in Frankfurt, München und Wien.
Low-Costflynas
Saudi-Arabiens erste Low-Cost-Airline aus Riad: fast reine Airbus-A320neo-Flotte, ein paar A330 für Spitzen wie die Pilgersaison und saisonale Flüge nach Europa – auch nach Wien, Salzburg und Berlin.
NetzwerkRiyadh Air
Die junge Netzwerk-Airline aus Riad: gegründet vom saudischen Staatsfonds PIF, regulärer Linienbetrieb seit Juni 2026 mit Boeing 787-9, Bestellungen für A321neo und A350-1000 – und in Europa vor allem in London, Manchester, Madrid und ab Dezember 2026 Mailand zu sehen.
Low-Costflydubai
Die zweite Airline aus Dubai: flydubai fliegt ausschließlich Boeing 737, verbindet Dubai mit über 125 Zielen und taucht im deutschsprachigen Raum vor allem in Salzburg und Basel auf – ein Fall für gezielte Spotting-Ausflüge.
Low-CostAir Arabia
Die Low-Cost-Pionierin der arabischen Welt: Air Arabia fliegt ab Sharjah ausschließlich Airbus A320 und A321, hat Töchter in drei Ländern und landet seit Dezember 2025 auch in München.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Istanbul
Einer der größten Flughäfen Europas, gebaut in Rekordzeit am Schwarzen Meer: Seit April 2019 schlägt hier das Herz von Turkish Airlines – mit sechs Bahnen, einem Terminal unter einem Dach und der ersten offiziellen Spotterzone der Türkei.
FlughafenFlughafen Dubai International
Der Flughafen mit dem meisten internationalen Passagierverkehr der Welt: Dubai International ist Heimat von Emirates und flydubai, hat mit Concourse A die erste eigens für den A380 gebaute Halle – und verlangt von Spottern viel Fingerspitzengefühl.
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