Das Wichtigste in Kürze
- AeroLogic ist eine deutsche Frachtairline mit Sitz in Schkeuditz am Flughafen Leipzig/Halle.
- Codes: IATA 3S, ICAO BOX, Rufzeichen „GERMAN CARGO“.
- Joint Venture: DHL Express und Lufthansa Cargo halten je die Hälfte der Anteile.
- Reine Boeing-777F-Flotte: Im Herbst 2025 kam die 28. Maschine nach Leipzig.
- Zwei Kunden, zwei Rhythmen: Unter der Woche fliegen die Frachter überwiegend für DHL, am Wochenende überwiegend für Lufthansa Cargo.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | 3S |
|---|---|
| ICAO-Code | BOX |
| Rufzeichen | GERMAN CARGO |
| Drehkreuze | LEJ, FRA |
| Geschäftsmodell | Nurfracht-Airline für Langstreckenfracht, vor allem Express- und Stückgut |
| Sitz | Schkeuditz am Flughafen Leipzig/Halle |
| Gegründet | 2007, Flugbetrieb seit Juni 2009 |
| Gesellschafter | Je 50 Prozent DHL Express und Lufthansa Cargo |
| Basen | Leipzig/Halle (LEJ) als Heimatbasis, Frankfurt (FRA) als zweite Basis |
| Allianz | keine (Frachtairline) |
| Flotte (Stand Herbst 2025) | 28 Boeing 777F |
| Nutzlast | mehr als 100 Tonnen pro Flug |
| Einsatzgebiete | Europa, Asien und Nordamerika |
| Rufzeichen | GERMAN CARGO |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich AeroLogic?
- Immer eine Boeing 777F – ein Frachter ohne Passagierfenster mit großen GE90-Triebwerken
- Etwa die Hälfte der Flotte in DHL-Gelb mit rotem Schriftzug – auf den ersten Blick kaum von anderen DHL-Frachtern zu unterscheiden
- Der Rest fliegt im eigenen, überwiegend weißen AeroLogic-Look
- Deutsche Kennzeichen, meist aus der Reihe D-AAL…, die jüngsten Maschinen als D-AERA und D-AERB
- Auf dem Tracker mit ICAO-Code BOX, im Funk mit dem Rufzeichen „GERMAN CARGO“
- Heimat ist Leipzig/Halle – dort startet und landet ein großer Teil der Flüge, oft abends und nachts
Wenn abends in Leipzig/Halle die großen Frachter rollen, ist oft auch eine Boeing 777F von AeroLogic dabei. Die Airline ist für Spotter eine dankbare, aber auch etwas knifflige Sichtung: Es gibt nur einen einzigen Flugzeugtyp, dafür zwei völlig verschiedene Bemalungen und zwei Großkunden. Wer genau hinschaut, merkt schnell, dass nicht jeder gelbe 777-Frachter einfach „DHL“ ist. Diese Seite zeigt dir, wie du AeroLogic sicher zuordnest.
Jede 777F einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst auf einen Blick, welche AeroLogic-Frachter dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
AeroLogic im Überblick
AeroLogic ist eine deutsche Nurfracht-Airline mit Sitz in Schkeuditz, direkt am Flughafen Leipzig/Halle. Hinter ihr stehen zwei Schwergewichte der Luftfracht: DHL Express und Lufthansa Cargo halten jeweils die Hälfte der Anteile. Damit ist AeroLogic eng mit der Lufthansa Group verbunden, gehört aber nicht vollständig zu ihr.
Gegründet wurde das Unternehmen 2007. Im Mai 2009 landete die erste Boeing 777F in Leipzig – AeroLogic war damit die erste deutsche Airline, die diesen Frachter betrieb. Im Juni 2009 begann der Linienbetrieb. Seitdem ist die Flotte Schritt für Schritt gewachsen: Zu den ersten acht Neuflugzeugen kamen gebrauchte Maschinen, unter anderem von LATAM Cargo und Emirates, und weitere Neuauslieferungen direkt von Boeing.
AeroLogic fliegt vor allem Langstreckenfracht. Laut der Airline führen die Strecken nach Europa, Asien und Nordamerika. Pro Flug trägt eine 777F mehr als 100 Tonnen. Beschäftigt sind nach Angaben des Unternehmens mehr als 1.000 Menschen.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code 3S: taucht in Flugnummern und Frachtdokumenten auf. Für Spotter spielt er eine kleinere Rolle, weil Frachtflüge selten auf Anzeigetafeln stehen.
- ICAO-Code BOX: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern. Der Code ist leicht zu merken – eine Box ist schließlich genau das, was AeroLogic transportiert.
- Rufzeichen GERMAN CARGO: so meldet sich die Besatzung im Funk. Der Name geht auf eine frühere Frachttochter der Lufthansa zurück.
Gerade bei Frachtairlines ist der ICAO-Code das wichtigste Werkzeug. Viele Frachter sehen auf den ersten Blick wie Maschinen des Auftraggebers aus, werden aber von einer ganz anderen Gesellschaft geflogen. Was Flugnummer und Rufzeichen jeweils bedeuten, erklärt der Artikel zum Unterschied zwischen Callsign und Flugnummer; eine allgemeine Einführung findest du unter IATA- und ICAO-Codes erklärt.
Tracker richtig lesen
Siehst du in Leipzig einen gelben 777-Frachter, prüf den ICAO-Code: Steht dort BOX, fliegt AeroLogic. Andere Codes deuten auf eine andere Airline aus dem DHL-Netz hin. Wie du ADS-B-Daten sinnvoll nutzt, liest du im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Ein Joint Venture mit zwei Kunden
Das Besondere an AeroLogic ist ihr Doppelleben. Die Airline arbeitet für beide Gesellschafter, und zwar nach einem festen Rhythmus: Unter der Woche fliegen die Frachter überwiegend im Netz von DHL Express, das sein großes europäisches Drehkreuz in Leipzig betreibt. Am Wochenende sind sie überwiegend für Lufthansa Cargo unterwegs, deren wichtigster Standort Frankfurt ist. Deshalb ist Frankfurt neben Leipzig die zweite Basis von AeroLogic.
Für dich als Spotter hat das praktische Folgen. Ein Frachter, den du am Dienstag in Leipzig fotografierst, kann am Samstag auf einer ganz anderen Strecke unterwegs sein. Willst du AeroLogic gezielt in Frankfurt sehen, schau also nicht nur auf Werktage.
| Merkmal | Unter der Woche | Am Wochenende |
|---|---|---|
| Hauptkunde | DHL Express | Lufthansa Cargo |
| Typischer Bezugspunkt | Leipzig/Halle mit dem DHL-Drehkreuz | Frankfurt als Standort von Lufthansa Cargo |
| Was du siehst | Viel Verkehr am Abend und in der Nacht | Einsätze im Lufthansa-Cargo-Netz |
Neben AeroLogic fliegt in Leipzig auch European Air Transport Leipzig für DHL. Die beiden werden gern verwechselt, sind aber getrennte Gesellschaften: European Air Transport ist eine DHL-Tochter mit gemischter Flotte, AeroLogic ein Gemeinschaftsunternehmen mit reiner 777F-Flotte.
Typ prüfen
Ist es eine Boeing 777F? Andere Typen schließen AeroLogic sofort aus.
Bemalung ansehen
DHL-Gelb oder weißer AeroLogic-Look – beides ist bei AeroLogic möglich.
Kennzeichen lesen
Ein deutsches D-Kennzeichen, meist aus der Reihe D-AAL… oder D-AER…, passt zu AeroLogic.
Tracker abgleichen
Der ICAO-Code BOX bestätigt, dass AeroLogic den Flug durchführt.
Die Flotte: nur Boeing 777F
AeroLogic setzt seit dem ersten Tag auf einen einzigen Typ: die Boeing 777F. Sie ist die Frachtversion der Boeing 777 und basiert auf der Langstreckenversion 777-200LR; die Familie lernst du auf der Seite zur Boeing 777-200ER kennen. Laut AeroLogic sind 28 Maschinen im Einsatz; die 28. Maschine, D-AERB, kam im September 2025 nach Leipzig, kurz nach ihrer Schwester D-AERA.
| Typ | Anzahl | Nutzlast | Triebwerke | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 777F | 28 (Stand Herbst 2025) | mehr als 100 t | 2 × General Electric GE90 | Teils DHL-Bemalung, teils weißes AeroLogic-Design |
Die 777F ist ein Langstreckenfrachter mit großem Hauptdeck und Frachtraum im Unterdeck. Ihre zwei GE90-Triebwerke gehören zu den größten Triebwerken im Linienbetrieb und sind schon aus der Ferne ein Hingucker. Im Vergleich zu älteren Vierstrahlern wie der Boeing 747-8 in der Frachtversion oder dreistrahligen Klassikern wie der MD-11 gilt sie als sparsamer und leiser; AeroLogic selbst bezeichnet ihre Flotte als eine der leiseren und treibstoffeffizienteren Frachtflotten.
Die Flottenstruktur macht AeroLogic für Sammler interessant: Mit 28 Flugzeugen ist die Flotte überschaubar. Wer konsequent Kennzeichen notiert, kann sich vornehmen, irgendwann alle Maschinen im Logbuch zu haben.
Nur noch D-AERB fehlt?
Setz einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie in deiner Nähe anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Woran du AeroLogic erkennst
Bei AeroLogic gibt es zwei Gesichter. Rund die Hälfte der Flotte trägt die volle DHL-Bemalung: gelber Rumpf, rote Schriftzüge, das bekannte DHL-Logo. Diese Maschinen sind auf den ersten Blick kaum von anderen DHL-Frachtern zu unterscheiden – hier helfen nur Kennzeichen und ICAO-Code weiter. Die übrigen Maschinen fliegen im eigenen, überwiegend weißen AeroLogic-Design.
Das spricht für AeroLogic
- Boeing 777F – zweistrahlig, ohne Passagierfenster
- Deutsches Kennzeichen, meist D-AAL… oder D-AER…
- ICAO-Code BOX auf dem Tracker
- DHL-Gelb oder weißes AeroLogic-Design
Das spricht gegen AeroLogic
- Anderer Typ, etwa ein Airbus-Frachter oder eine Boeing 757 oder 767
- Ausländisches Kennzeichen
- Ein anderer ICAO-Code als BOX
- Lufthansa-Cargo-Bemalung – dann fliegt meist Lufthansa Cargo selbst
Zur Unterscheidung von anderen 777-Frachtern lohnt ein Blick in den Guide Frachtflugzeuge erkennen. Und wenn du wissen willst, was die Buchstaben nach dem D- bedeuten, hilft der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen.
Achtung Verwechslung
Eine gelbe 777F in Leipzig ist nicht automatisch AeroLogic. DHL arbeitet mit mehreren Airlines zusammen. Mach deshalb immer auch ein Foto, auf dem das Kennzeichen lesbar ist, und gleich den ICAO-Code ab, bevor du die Sichtung einträgst.
AeroLogic in Deutschland spotten
Leipzig/Halle
Der Heimatflughafen ist die erste Adresse. Leipzig/Halle ist einer der wichtigsten Frachtflughäfen Europas und Standort des großen DHL-Drehkreuzes. Hier herrscht vor allem abends und nachts Betrieb, weil Expressfracht über Nacht umgeschlagen wird. Einen Überblick über den Platz findest du auf der Seite zum Flughafen Leipzig/Halle, einen offiziellen Aussichtspunkt beschreibt der Eintrag zur Besucherterrasse am Flughafen Leipzig/Halle.
Wer bei Dunkelheit fotografiert, braucht andere Technik als tagsüber. Tipps zu Belichtung und Stativ findest du im Artikel Flugzeuge nachts fotografieren. Warum in Leipzig nachts überhaupt so viel geflogen wird, erklärt der Überblick zu Nachtflugverboten an deutschen Flughäfen.
Frankfurt
Frankfurt ist die zweite Basis und der Standort von Lufthansa Cargo. Hier hast du vor allem am Wochenende gute Chancen, wenn AeroLogic-Frachter im Lufthansa-Cargo-Netz unterwegs sind. Am Flughafen Frankfurt bietet sich die Aussichtsplattform Zeppelinheim an. Dort siehst du je nach Tag auch andere Frachtairlines wie Cargolux, FedEx Express oder UPS Airlines – ideal, um die 777F im direkten Vergleich zu sehen.
Gute Chancen auf AeroLogic, wenn …
- du am Abend oder in der Nacht in Leipzig/Halle bist
- du am Wochenende in Frankfurt spottest
- der Tracker Flüge mit dem Code BOX in der Nähe anzeigt
Prüf es vorher, wenn …
- du nur tagsüber Zeit hast – Frachtverkehr ballt sich oft zu Randzeiten
- du nach alten Spotterberichten planst
Eher kein AeroLogic-Tag, wenn …
- dein Flughafen kaum Langstreckenfracht abfertigt
Bevor du dich an einen Spot stellst, lohnt sich ein Blick auf die Betriebsrichtung. Wie du sie einschätzt, zeigt der Guide zur Betriebsrichtung am Flughafen. Bist du neu dabei, hilft dir Planespotting für Einsteiger beim Start.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Frachtareale sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Was rechtlich gilt, erklärt der Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
AeroLogic im Vergleich
AeroLogic ist eine von mehreren Frachtairlines, die du in Deutschland regelmäßig siehst. Der Vergleich hilft beim Einordnen:
| Airline | Heimat | Typische Flugzeuge | Merkmal |
|---|---|---|---|
| AeroLogic | Leipzig/Halle | Boeing 777F | Joint Venture von DHL und Lufthansa Cargo |
| Lufthansa Cargo | Frankfurt | Boeing 777F und weitere Frachter | Frachttochter der Lufthansa, eigene Bemalung |
| European Air Transport Leipzig | Leipzig/Halle | gemischte Frachtflotte | DHL-Tochter |
| Cargolux | Luxemburg | Boeing 747 Frachter | Eine der großen Nurfracht-Airlines Europas |
Die Passagier-Schwester der 777F siehst du in Frankfurt ebenfalls häufig, etwa als Boeing 777-300ER bei Emirates oder Lufthansa. Der Frachter ist kürzer als die 777-300ER und hat keine Fensterreihen – das erkennst du schnell, wenn beide nacheinander landen.
Häufige Verwechslungen
- Jede gelbe 777F für „DHL“ halten – viele davon fliegt AeroLogic. Kennzeichen und ICAO-Code entscheiden.
- AeroLogic mit European Air Transport Leipzig verwechseln – beide fliegen für DHL ab Leipzig, sind aber getrennte Airlines mit verschiedenen Codes.
- AeroLogic für eine reine Lufthansa-Tochter halten – Lufthansa Cargo hält nur die Hälfte, die andere Hälfte gehört DHL Express.
- Rufzeichen GERMAN CARGO falsch zuordnen – es gehört zu AeroLogic, nicht zu Lufthansa Cargo.
- Die 777F mit einer 777-200 verwechseln – fehlende Fenster und die große Frachttür am Hauptdeck verraten den Frachter.
AeroLogic im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
AeroLogic ist die Frachtairline, die du in Leipzig fast nicht verpassen kannst – und die du trotzdem leicht falsch einträgst. Hinter der gelben DHL-Bemalung oder dem weißen eigenen Design steckt immer dieselbe Gesellschaft mit derselben Boeing 777F. Wer Kennzeichen und ICAO-Code notiert, ordnet jede Sichtung sauber zu und kann sich Stück für Stück durch die überschaubare Flotte sammeln.
Kurzfazit
AeroLogic (IATA 3S, ICAO BOX) ist eine Frachtairline aus Leipzig, an der DHL Express und Lufthansa Cargo je zur Hälfte beteiligt sind. Sie fliegt ausschließlich Boeing 777F – teils in DHL-Gelb, teils im eigenen weißen Look.
Zusammenfassung
- AeroLogic erkennst du daran, dass es nur einen Typ gibt: die Boeing 777F. Die Frage ist eher, ob die Maschine in DHL-Gelb oder im weißen AeroLogic-Look unterwegs ist.
- Auf dem Tracker hilft der ICAO-Code BOX: Er zeigt, dass AeroLogic den Flug durchführt – auch wenn das Flugzeug wie ein DHL-Frachter aussieht.
- Die besten Chancen hast du in Leipzig/Halle, dem Heimatflughafen mit starkem Nachtfrachtverkehr, und in Frankfurt als zweiter Basis.
- Für die Sammlung lohnt es sich, Kennzeichen zu notieren: Die Flotte ist überschaubar, und du kannst dir gezielt fehlende Maschinen vornehmen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat AeroLogic?
Der IATA-Code von AeroLogic ist 3S, der ICAO-Code BOX. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „GERMAN CARGO“. Das Rufzeichen erinnert an eine frühere Frachttochter der Lufthansa.
Wem gehört AeroLogic?
AeroLogic ist ein Gemeinschaftsunternehmen: DHL Express und Lufthansa Cargo halten je 50 Prozent. Gegründet wurde die Gesellschaft 2007, den Flugbetrieb nahm sie im Juni 2009 auf.
Welche Flugzeuge fliegt AeroLogic?
Ausschließlich die Boeing 777F, die Frachtversion der Boeing 777. Mit der Übergabe der Maschine D-AERB im September 2025 wuchs die Flotte auf 28 Flugzeuge. Jede 777F trägt mehr als 100 Tonnen Fracht und wird von zwei GE90-Triebwerken angetrieben.
Warum sehen manche AeroLogic-Frachter aus wie DHL-Flugzeuge?
Ein Teil der Flotte, rund die Hälfte, trägt die volle DHL-Bemalung in Gelb und Rot. Diese Maschinen gehören trotzdem zur AeroLogic-Flotte und werden von AeroLogic betrieben. Sicher zuordnen kannst du sie über Kennzeichen und ICAO-Code. Die übrigen Maschinen fliegen im eigenen, überwiegend weißen Design.
Fliegt AeroLogic für DHL oder für Lufthansa Cargo?
Für beide. Unter der Woche ist die Flotte überwiegend im Netz von DHL Express unterwegs, am Wochenende überwiegend für Lufthansa Cargo. Für dich als Spotter heißt das: Strecken und Uhrzeiten können sich von Werktag zu Wochenende unterscheiden.
Wo kann ich AeroLogic spotten?
Am besten am Flughafen Leipzig/Halle, wo AeroLogic ihren Sitz hat und wo DHL sein großes Drehkreuz betreibt. Zweite Basis ist Frankfurt. Weil Fracht viel nachts fliegt, lohnt sich der Blick in den Flugplan oder auf einen Tracker, bevor du losfährst.
Wie viele Flugzeuge hat AeroLogic?
Laut AeroLogic sind 28 Boeing 777F im Einsatz. Die 28. Maschine kam im September 2025 nach Leipzig. Flottenzahlen ändern sich, wenn neue Frachter dazukommen oder Leasingverträge enden – prüf im Zweifel die Angaben der Airline.
Ist AeroLogic dasselbe wie European Air Transport Leipzig?
Nein. Beide sind in Leipzig zu Hause und fliegen im DHL-Netz, sind aber getrennte Airlines. European Air Transport Leipzig ist eine DHL-Tochter mit eigenem ICAO-Code und gemischter Flotte, AeroLogic ein Joint Venture mit Lufthansa Cargo und reiner 777F-Flotte. Auf dem Tracker trennst du sie über den ICAO-Code.
AeroLogic im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 777F
Ein 777-Rumpf ganz ohne Fensterreihe, ein riesiges Tor hinter dem Flügel und zwei GE90 unter den Tragflächen: Die 777F ist der wichtigste Langstrecken-Frachter unserer Zeit. So erkennst du sie und findest sie in Frankfurt und Leipzig.
FlugzeugtypBoeing 777-300ER
Der meistverkaufte 777-Ableger: Die 777-300ER ist länger als eine A380, fliegt nur mit GE90-Triebwerken und prägt seit 2004 die Langstrecke. So erkennst du die 77W sicher.
FlugzeugtypBoeing 777-200ER
Die 777-200ER ist die Langstrecken-777 der ersten Generation: kürzer als die 300ER, ohne schräge Flügelspitzen und mit drei möglichen Triebwerken. So erkennst du sie sicher – auch in Wien.
FlugzeugtypBoeing 747-8
Der letzte Jumbo: Die 747-8 ist die längste und modernste Version der Boeing 747. So erkennst du Passagierversion und Frachter und grenzt sie von der 747-400 ab.
FlugzeugtypMcDonnell Douglas MD-11
Drei Triebwerke, Winglets und ein Triebwerk mitten im Seitenleitwerk: Die MD-11 war der letzte große Trijet und fliegt heute fast nur noch als Frachter. So erkennst du sie, so grenzt du sie von der DC-10 ab und so stehen deine Chancen nach dem Grounding 2025.
Weitere Airlines
Lufthansa Cargo
Die Frachttochter der Lufthansa Group: Boeing-777F-Flotte mit Basis Frankfurt, ICAO-Code GEC aus German-Cargo-Zeiten, dazu Beiladefracht in den Passagierjets des Konzerns und die Beteiligung an AeroLogic.
FrachtEuropean Air Transport Leipzig
Die Frachtairline von DHL mit Sitz am Flughafen Leipzig/Halle: gelbe A300-600F, A330-Frachter und 757F, viel Nachtbetrieb und ein ICAO-Code, der verrät, wer im DHL-Netz wirklich fliegt.
NetzwerkLufthansa
Deutschlands größte Airline und Kern der Lufthansa Group: Netzwerk-Airline mit den Drehkreuzen Frankfurt und München, Gründungsmitglied der Star Alliance.
FrachtCargolux
Europas große Nurfracht-Airline aus Luxemburg: eine reine Flotte aus Boeing 747-400F und 747-8F, Erstkunde der 747-8F, Basis am Flughafen Luxemburg und eine Tochter in Mailand.
FrachtFedEx Express
Die größte Frachtairline der Welt aus Memphis: eine bunte Flotte aus MD-11, Boeing 777F, 767, 757 und A300, dazu Zubringer-Turboprops – und in Europa Drehkreuze in Paris und Köln/Bonn.
FrachtUPS Airlines
Die Frachtairline des Paketdienstes UPS: Drehkreuz Worldport in Louisville, Europa-Drehkreuz Köln/Bonn, größter Betreiber der Boeing 747-8F und seit dem Aus der MD-11 eine Flotte aus vier Typenfamilien.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Lufthansa Group
Die Lufthansa Group ist keine Airline, sondern ein Konzern mit einem Dutzend Flugbetrieben – von Lufthansa über SWISS und Austrian bis Eurowings und ITA Airways. Wer am Zaun nur den Kranich sucht, übersieht die halbe Gruppe.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
Wo du AeroLogic vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Besucherterrasse am Flughafen Leipzig/Halle
Der alte Tower zwischen Passagierterminal und General Aviation Terminal ist die klassische Besucherterrasse am Frachtdrehkreuz Leipzig/Halle. Was du von dort siehst, warum du vor der Anreise den Status prüfen musst und welche legalen Alternativen es am Flughafen gibt.
SpotterhügelAussichtsplattform Zeppelinheim am Flughafen Frankfurt
Der Klassiker unter den Frankfurter Spotterpunkten: Von der Plattform an der Autobahnbrücke bei Zeppelinheim schwebt bei Westwind der Großteil der Landungen auf die Südbahn ein – kostenlos, öffentlich und mit der S-Bahn schnell vom Frankfurter Hauptbahnhof erreichbar.
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