Das Wichtigste in Kürze
- Wingo ist die Low-Cost-Marke der Copa Holdings für Kolumbien – formal fliegt die Gesellschaft AeroRepública S.A. mit Sitz in Bogotá.
- Codes: IATA P5, ICAO RPB, Rufzeichen „AEROREPUBLICA“ – übernommen von Copa Airlines Colombia.
- Die Flotte besteht aus Boeing 737-800 mit 186 Sitzen in einer Klasse; zum Start 2016 flogen noch vier 737-700.
- Die Flugzeuge tragen HP-Kennzeichen aus Panama, weil sie im Rahmen eines Flottenaustauschs von Copa kommen.
- Bogotá-El Dorado ist die wichtigste Basis, dazu kommen Abflüge aus Medellín, Cali und den Karibikstädten Kolumbiens.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | P5 |
|---|---|
| ICAO-Code | RPB |
| Rufzeichen | AEROREPUBLICA |
| Drehkreuze | BOG |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit einer Kabinenklasse und kostenpflichtigen Zusatzleistungen |
| Sitz | Bogotá, Kolumbien |
| Betreibergesellschaft | AeroRepública S.A. (gegründet 1992, seit 2005 mehrheitlich bei Copa) |
| Marke gestartet | Angekündigt im Oktober 2016, erster Flug am 1. Dezember 2016 (Bogotá–Cancún) |
| Mutterkonzern | Copa Holdings, Panama |
| Wichtigste Basis | Bogotá-El Dorado (BOG) |
| Allianz | keine |
| Flotte (Stand 2025/2026) | Rund zehn Boeing 737-800 mit je 186 Sitzen in einer Klasse |
| Vielfliegerprogramm | ConnectMiles (Programm von Copa) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Wingo?
- Eigene Wingo-Bemalung mit dem kleingeschriebenen Schriftzug „wingo“ – deutlich anders als die dunkelblau-goldene Copa-Optik
- Ausschließlich Boeing 737-800 – Typbezeichnung im Detail meist 737-8V3, die Kundennummer von Copa
- Panamaische Kennzeichen nach dem Muster HP-1xxxCMP, obwohl Wingo eine kolumbianische Airline ist
- Im Flugplan und auf Trackern unter dem ICAO-Code RPB mit dem Rufzeichen „AEROREPUBLICA“
- Flugnummern mit P5 – dem Code der früheren Copa Airlines Colombia
- Vor allem in Bogotá, an der kolumbianischen Karibikküste und auf Strecken in die Karibik und nach Mittelamerika
Wingo ist eine Airline, bei der fast nichts so ist, wie es auf den ersten Blick wirkt. Die Marke ist kolumbianisch, der Mutterkonzern sitzt in Panama, die Flugzeuge tragen panamaische Kennzeichen, und im Funk meldet sich die Crew mit einem ganz anderen Namen. Wer das einmal durchschaut hat, ordnet jede Sichtung in Sekunden richtig ein. Diese Seite zeigt dir, wie Wingo aufgebaut ist und worauf du am Spot achten solltest.
Jede 737 einzeln im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Foto, Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst, welche Wingo-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Wingo im Überblick
Wingo ist die Low-Cost-Marke der Copa Holdings in Kolumbien. Den Flugbetrieb übernimmt die Gesellschaft AeroRepública S.A. mit Sitz in Bogotá – und das erklärt fast alle Besonderheiten, die dir als Spotter begegnen. Copa hat die Marke im Oktober 2016 vorgestellt, der erste Flug ging am 1. Dezember 2016 von Bogotá nach Cancún.
Das Konzept ist typisch für einen Billigflieger: eine einzige Kabinenklasse, ein günstiger Grundtarif und Zuschläge für Gepäck, Sitzplatzwahl, Bordverpflegung oder bevorzugtes Einsteigen. Wie dieses Modell wirtschaftlich funktioniert, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
Anders als die Mutter Copa Airlines, die ihr Netz über das Drehkreuz Tocumen in Panama-Stadt organisiert und Mitglied der Star Alliance ist, gehört Wingo keiner Allianz an. Fluggäste sammeln aber Meilen im Vielfliegerprogramm ConnectMiles von Copa – ein Hinweis darauf, wie eng beide Marken verbunden sind.
Von AeroRepública zu Wingo
Die Geschichte beginnt lange vor der Marke Wingo. AeroRepública wurde 1992 in Kolumbien gegründet und nahm im Juni 1993 den Flugbetrieb auf – damals mit Boeing 727 von Bogotá an die Karibikküste. Später prägten Maschinen der MD-80-Familie das Bild der Airline.
2005 stieg Copa aus Panama ein und übernahm die Mehrheit an AeroRepública. Die Flotte wurde auf Embraer 190 und Boeing 737 umgestellt, und 2010 bekam die Airline den Namen Copa Airlines Colombia. Damit trugen die kolumbianischen Flugzeuge dieselbe Optik wie die Copa-Flotte in Panama.
Wirtschaftlich lief das Geschäft in Kolumbien über Jahre nicht rund. Copa zog deshalb 2016 die Konsequenz und ersetzte den größten Teil von Copa Airlines Colombia durch Wingo. Die neue Marke übernahm Codes, Rufzeichen und weitgehend auch die Strecken der Vorgängerin, setzte aber auf ein Billigflieger-Konzept. Neu hinzu kamen Verbindungen zum Flughafen Panamá Pacífico, einem ehemaligen Militärflugplatz westlich von Panama-Stadt.
Warum Wingo „AEROREPUBLICA“ funkt
Wingo ist ein Markenname, keine eigene Fluggesellschaft im rechtlichen Sinn. Die Betriebsgenehmigung liegt bei AeroRepública – deshalb tragen Flugplan, Rufzeichen und ICAO-Code den alten Namen.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code P5: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code RPB: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen AEROREPUBLICA: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Für Einsteiger ist das eine typische Stolperfalle: Je nach Tracker erscheint der Flug unter dem Markennamen, unter AeroRepública oder nur mit dem Code RPB. Am zuverlässigsten findest du die Flüge über RPB. Mehr dazu, wie du ADS-B-Daten richtig liest, steht im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Tracker-Trick
Filtere nach dem ICAO-Code RPB statt nach dem Markennamen. So siehst du alle Wingo-Flüge auf einen Blick – auch dann, wenn ein Tracker die Marke nicht kennt. Wie du ein einzelnes Flugzeug gezielt verfolgst, erklärt der Artikel Flugzeug nach Kennzeichen verfolgen.
Die Flotte: Boeing 737-800 aus dem Copa-Pool
Wingo setzt auf eine einheitliche Flotte, so wie es viele Low-Cost-Airlines tun. Die Zahl der Maschinen ist klein und kann schwanken, weil die Flugzeuge aus dem Bestand von Copa kommen. Die Flottenübersichten aus 2025 und 2026 nennen neun bis zehn Boeing 737-800.
| Typ | Anzahl | Sitze | Zeitraum | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Boeing 737-800 | rund 10 | 186 (eine Klasse) | seit 2019/2020 | Heute einziger Typ, Detailbezeichnung meist 737-8V3 |
| Boeing 737-700 | 4 | – | 2016 bis 2020 (historisch) | Startflotte, ging an Copa zurück |
Die Boeing 737-800 ist bei Wingo im Schnitt schon älter – die Maschinen haben vorher bei Copa Dienst getan. Die kürzere Boeing 737-700 war nur in den ersten Jahren im Einsatz; vier Exemplare flogen ab dem Start im Dezember 2016 bis zur Rückgabe an Copa zwischen 2019 und 2020. Hersteller beider Typen ist Boeing.
Die Kennung 737-8V3 verrät die Herkunft: „V3“ ist die Boeing-Kundennummer von Copa. Copa selbst fliegt neben der 737-800 längst auch die Boeing 737 MAX 9. Bei Wingo spielt die MAX dagegen keine Rolle – wenn du eine Maschine mit gezackten Triebwerksverkleidungen in Copa-Farben siehst, ist das eine Copa, keine Wingo. Wie du die Generationen der 737 auseinanderhältst, zeigt der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Eine bestimmte Wingo fehlt dir noch?
Setz die Maschine auf die Wunschliste in deinem Hangar und richte einen Sichtungs-Alarm für das Kennzeichen oder die Airline ein – Planetrack benachrichtigt dich bei Anflug und Landung. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Kolumbianische Airline, panamaisches Kennzeichen
Das spannendste Detail für Spotter steht am Heck. Obwohl Wingo eine kolumbianische Airline ist, tragen ihre Flugzeuge keine kolumbianischen **HK-**Kennzeichen, sondern panamaische **HP-**Kennzeichen. Die Maschinen kommen aus der Flotte von Copa Airlines und werden über Vereinbarungen zum Flottenaustausch eingesetzt. Deshalb sehen die Kennzeichen genauso aus wie bei Copa: HP-, eine vierstellige Nummer und die Endung CMP, zum Beispiel HP-1714CMP.
Für deine Sammlung heißt das zweierlei. Erstens: Das Kennzeichen allein verrät nicht, ob eine Maschine gerade für Wingo oder für Copa fliegt – erst die Bemalung und der ICAO-Code zeigen das. Zweitens: Ein Flugzeug kann im Lauf der Jahre zwischen beiden Marken wechseln. Die frühen 737-700 von Wingo flogen vorher und nachher bei Copa. Wenn du gern Registrierungen sammelst, sind solche Wechsel echte Leckerbissen – mehr dazu im Artikel Registrierungen sammeln.
Dass Flugzeuge nicht im Land der Airline registriert sind, ist übrigens keine Seltenheit. Warum das so oft vorkommt, erklärt der Beitrag Warum viele Flugzeuge in Irland, Bermuda oder Malta registriert sind. Die Grundlagen zu Präfixen und Länderkennungen findest du unter Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Bemalung prüfen
„wingo“-Schriftzug oder die Copa-Optik mit goldenem Globus? Das entscheidet über die Marke.
Kennzeichen lesen
HP-1xxxCMP zeigt dir: Das Flugzeug stammt aus dem Copa-Pool, egal unter welcher Marke es fliegt.
Tracker abgleichen
RPB und das Rufzeichen „AEROREPUBLICA“ bestätigen einen Wingo-Flug; Copa fliegt unter eigenem Code.
Sauber notieren
Halte Marke, Kennzeichen und Datum fest. So bleibt nachvollziehbar, wann die Maschine für wen geflogen ist.
Woran du Wingo erkennst
Wingo fliegt in einer eigenen Bemalung mit dem kleingeschriebenen Schriftzug „wingo“. Damit hebt sie sich klar von der Copa-Optik mit dunkelblauem Leitwerk und goldenem Globus ab. Weil nur eine Flugzeugfamilie im Einsatz ist, lohnt der Blick auf Details – etwa auf Winglets, Antennen oder Abweichungen in der Bemalung.
Bei der Typbestimmung hilft dir ein einfacher Grundsatz: Bei Wingo ist heute jede Maschine eine 737-800. Ein auffallend kurzer Rumpf mit Wingo-Schriftzug deutet auf eine historische 737-700 aus den ersten Jahren hin – solche Fotos sind inzwischen Archivmaterial.
Das spricht für Wingo
- „wingo“-Schriftzug in Kleinbuchstaben
- Eigene Wingo-Farben statt Dunkelblau und Gold
- ICAO-Code RPB, Rufzeichen „AEROREPUBLICA“
- Flugnummer mit P5
Das spricht für Copa
- Dunkelblaues Leitwerk mit goldenem Copa-Logo
- Auch Boeing 737 MAX im Einsatz
- ICAO-Code CMP, Flugnummer mit CM
- Starker Verkehr am Drehkreuz Tocumen
Strecken und Basen
Wingo verbindet Kolumbien mit Zielen in der Karibik, in Mittelamerika und in Nachbarländern; dazu kommen Inlandsstrecken. Die wichtigste Basis ist Bogotá-El Dorado. Außerdem startet Wingo aus Städten wie Medellín, Cali, Cartagena, Barranquilla und San Andrés. Zu den internationalen Zielen gehören unter anderem Cancún, Aruba, Curaçao und Havanna.
Eine Besonderheit ist der Panama-Verkehr: Statt am großen Copa-Drehkreuz Tocumen landet Wingo am Flughafen Panamá Pacífico (BLB). So bleiben Low-Cost-Angebot und Netzwerk-Airline auch am Boden voneinander getrennt. Zum Konzern gehört außerdem eine panamaische Gesellschaft unter dem Namen Wingo Panama.
Das Streckennetz ändert sich bei Wingo wie bei vielen Billigfliegern recht häufig. Neue Ziele kommen hinzu, andere werden ausgesetzt – 2024 etwa stellte Wingo die Strecken von Bogotá nach Quito und Guayaquil in Ecuador sowie Medellín–Havanna ein. Prüf deshalb vor jeder Tour den aktuellen Flugplan (Stand dieser Seite: Oktober 2026).
Wingo im kolumbianischen Markt
In Kolumbien triffst du Wingo neben dem Platzhirsch Avianca und LATAM Airlines Colombia. Der Vergleich ist für Spotter dankbar, weil sich die Flotten klar unterscheiden: Avianca und LATAM fliegen im Inland überwiegend Airbus der A320-Familie, Wingo dagegen nur Boeing 737. Auf einen Blick sortierst du so am Spot schon vor.
Der kolumbianische Low-Cost-Markt war in den vergangenen Jahren in Bewegung. Die Einstellung von Viva Air Colombia 2023 hat gezeigt, wie hart der Wettbewerb ist. Regional ergänzen Clic und die staatliche Satena das Bild mit kleineren Regionalflugzeugen. In der Karibik begegnet dir Wingo zudem neben anderen 737-Billigfliegern wie Arajet aus der Dominikanischen Republik.
Gute Chancen auf Wingo, wenn …
- du in Bogotá-El Dorado spottest
- du an der kolumbianischen Karibikküste oder auf San Andrés unterwegs bist
- du an einem Karibik-Flughafen mit Verbindungen nach Kolumbien stehst
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Streckenlisten planst
- du in Panama spottest – Wingo und Copa nutzen unterschiedliche Flughäfen
Kein Wingo-Tag, wenn …
- du in Europa spottest – Wingo fliegt keine Langstrecke
Sicherheit und Regeln
Gerade auf Reisen gilt: Informiere dich vorher, ob und wo Fotografieren am Flughafen erlaubt ist. Bleib in öffentlich zugänglichen Bereichen, halte Abstand zu Zäunen und Sicherheitszonen und lass die Drohne zu Hause. Grundsätzliches dazu steht im Artikel Ist Planespotting erlaubt?.
Häufige Verwechslungen
- Nur nach dem Namen Wingo suchen – im Flugplan steht RPB mit dem Rufzeichen „AEROREPUBLICA“.
- Vom HP-Kennzeichen auf Copa schließen – auch Wingo-Maschinen tragen HP-…CMP; entscheidend ist die Bemalung.
- P5 für Copa Airlines Colombia halten – der Code gehört heute zu Wingo, die Marke Copa Airlines Colombia ist abgelöst.
- Eine 737 MAX als Wingo notieren – Wingo fliegt 737-800, die MAX 9 gehört zur Copa-Flotte.
- Wingo in Tocumen erwarten – in Panama nutzt Wingo den Flughafen Panamá Pacífico.
- Wingo für eine Star-Alliance-Airline halten – nur die Mutter Copa ist Mitglied.
Wingo im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die ganze Airline, werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Wingo ist ein Paradebeispiel dafür, dass Marke, Betreiber und Kennzeichen drei verschiedene Dinge sein können. Die Marke ist kolumbianisch, der Betreiber heißt AeroRepública, die Flugzeuge kommen mit HP-Kennzeichen aus dem Copa-Pool. Wer das im Kopf hat, liest RPB auf dem Tracker richtig, verwechselt die 737-800 nicht mit einer Copa und notiert seine Sichtungen so, dass sie auch Jahre später noch eindeutig sind.
Kurzfazit
Wingo (IATA P5, ICAO RPB) ist die kolumbianische Low-Cost-Marke der Copa Holdings mit Basis in Bogotá. Sie fliegt ausschließlich Boeing 737-800 – mit panamaischen HP-Kennzeichen aus dem Copa-Pool.
Zusammenfassung
- Wingo erkennst du an der 737-800 mit „wingo“-Schriftzug – und vor allem am panamaischen HP-Kennzeichen.
- Hinter der Marke steht AeroRepública, die frühere Copa Airlines Colombia. Daher stammen IATA-Code P5, ICAO-Code RPB und das Rufzeichen.
- Die Flugzeuge kommen aus dem Pool von Copa Airlines; einzelne Kennzeichen können zwischen beiden Marken wechseln.
- Gute Chancen auf Wingo hast du in Bogotá, an der kolumbianischen Karibikküste und an Zielen in Mittelamerika und der Karibik.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Wingo?
Wingo fliegt mit dem IATA-Code P5 und dem ICAO-Code RPB. Im Funk meldet sich die Besatzung mit „AEROREPUBLICA“. Alle drei Kennungen stammen von der Betreibergesellschaft AeroRepública, die früher als Copa Airlines Colombia auftrat.
Gehört Wingo zu Copa Airlines?
Ja. Wingo ist eine Marke der Copa Holdings aus Panama, die auch Copa Airlines betreibt. Copa übernahm 2005 die Mehrheit an der kolumbianischen AeroRepública und startete 2016 unter dem Namen Wingo ein Low-Cost-Angebot, das das verlustreiche Geschäft von Copa Airlines Colombia weitgehend ersetzte.
Welche Flugzeuge fliegt Wingo?
Wingo fliegt nur Boeing 737-800, laut Flottenübersichten aus 2025 und 2026 rund zehn Maschinen mit je 186 Sitzen in einer einzigen Klasse. Zum Start im Dezember 2016 setzte Wingo vier Boeing 737-700 ein, die zuvor bei Copa geflogen waren; sie gingen zwischen 2019 und 2020 an Copa zurück.
Warum haben Wingo-Flugzeuge panamaische Kennzeichen?
Die Flugzeuge kommen aus der Flotte von Copa Airlines und werden über Vereinbarungen zum Flottenaustausch eingesetzt. Deshalb tragen sie das panamaische Präfix HP- und die für Copa typische Endung CMP, etwa HP-1714CMP. Ein kolumbianisches HK-Kennzeichen findest du bei Wingo in der Regel nicht.
Ist Wingo Mitglied der Star Alliance?
Nein. Die Muttergesellschaft Copa Airlines ist Mitglied der Star Alliance, Wingo als Low-Cost-Marke aber nicht. Fluggäste können allerdings im Vielfliegerprogramm ConnectMiles von Copa Meilen sammeln.
Wo ist die Basis von Wingo?
Die wichtigste Basis ist der Flughafen Bogotá-El Dorado (BOG). Daneben fliegt Wingo ab weiteren kolumbianischen Städten wie Medellín, Cali, Cartagena, Barranquilla und San Andrés. In Panama nutzt Wingo den Flughafen Panamá Pacífico statt des großen Copa-Drehkreuzes Tocumen.
Fliegt Wingo nach Europa?
Nein. Wingo ist eine Kurz- und Mittelstrecken-Airline mit Boeing 737 und fliegt innerhalb Kolumbiens sowie in die Karibik, nach Mittelamerika und in Nachbarländer. In Europa wirst du Wingo nicht spotten – die Airline gehört zu den Zielen für eine Spottingreise nach Lateinamerika.
Wingo im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737-700
Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 9
Die gestreckte Schwester der MAX 8: Die 737 MAX 9 ist länger, hat einen zusätzlichen Ausgang hinter dem Flügel und ist in Europa ein eher seltener Gast. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Copa Airlines
Panamas Netzwerk-Airline mit dem „Hub of the Americas“ in Tocumen: reine Boeing-737-Flotte, Star-Alliance-Mitglied seit 2012 und ein Streckennetz, das Nord-, Mittel- und Südamerika samt Karibik über Panama-Stadt verknüpft.
NetzwerkAvianca
Kolumbiens Flag-Carrier mit Drehkreuz Bogotá: 1919 als SCADTA gegründet, nach KLM die zweitälteste noch bestehende Airline der Welt, Star-Alliance-Mitglied und heute Teil der Abra Group – in Europa mit der Boeing 787-8 zu Gast.
NetzwerkLATAM Airlines Colombia
Die kolumbianische Tochter der LATAM-Gruppe entstand aus der Regionalairline AIRES. Heute fliegt sie mit Airbus A320 ab Bogotá durch Kolumbien und in die Region – Kolumbiens Nummer zwei hinter Avianca.
Low-CostViva Air Colombia
Historische Low-Cost-Airline aus Kolumbien: 2012 als VivaColombia gestartet, mit reiner A320-Flotte und Ablegern in Peru – im Februar 2023 eingestellt, nachdem die Übernahme durch Avianca nicht rechtzeitig genehmigt wurde.
Low-CostArajet
Die junge Low-Cost-Airline aus Santo Domingo fliegt seit 2022 ausschließlich Boeing 737 MAX 8, benennt ihre Jets nach Naturschätzen der Dominikanischen Republik und verbindet die Karibik mit Nord-, Mittel- und Südamerika.
Low-CostSouthwest Airlines
Die Low-Cost-Pionierin aus Dallas: seit 1971 in der Luft, größter Boeing-737-Betreiber der Welt und Vorbild für Ryanair und Co. – mit einer Flotte, die nur aus einem Typ besteht, und Sonderlackierungen für ganze US-Bundesstaaten.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Boeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
AllianzStar Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
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