Das Wichtigste in Kürze
- Copa Airlines ist die Netzwerk-Airline Panamas und betreibt ihr gesamtes Netz über den Flughafen Tocumen bei Panama-Stadt.
- Codes: IATA CM, ICAO CMP, Rufzeichen „COPA“.
- Reine Boeing-737-Flotte aus 737-700, 737-800, 737 MAX 8 und 737 MAX 9; die 737 MAX 10 ist bestellt.
- Star-Alliance-Mitglied seit 2012 und langjähriger Partner von United – die Bemalung erinnert bis heute an Continental.
- Nicht in Europa unterwegs: Copa siehst du in Nord-, Mittel- und Südamerika und in der Karibik, nicht an deutschen Flughäfen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Copa Airlines im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Der „Hub of the Americas“ in Tocumen
- 4.Star Alliance und die Nähe zu United
- 5.Die Flotte: nur Boeing 737
- 6.NG oder MAX? So unterscheidest du die Copa-737
- 7.Woran du Copa erkennst
- 8.Copa Holdings und Wingo
- 9.Geschichte in Kürze
- 10.Copa spotten: wo und wie
- 11.Häufige Verwechslungen
- 12.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | CM |
|---|---|
| ICAO-Code | CMP |
| Rufzeichen | COPA |
| Drehkreuze | PTY |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Umsteigeverkehr über ein einziges Drehkreuz |
| Sitz | Panama-Stadt, Panama |
| Gegründet | 1944 mit Beteiligung von Pan Am, Flugbetrieb seit August 1947 |
| Konzern | Copa Holdings, zu der auch die kolumbianische AeroRepública mit der Marke Wingo gehört |
| Drehkreuz | Flughafen Panama-Tocumen (PTY), vermarktet als „Hub of the Americas“ |
| Allianz | Star Alliance (seit 2012) |
| Flotte | Ausschließlich Boeing 737: 737-700, 737-800, 737 MAX 8 und 737 MAX 9, dazu 737 MAX 10 in Bestellung |
| Vielfliegerprogramm | ConnectMiles |
| Kennzeichen | Panamaisch, Präfix HP-, bei Copa meist mit der Endung CMP |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Copa Airlines?
- Weißer Rumpf mit dunkelblauem Schriftzug „Copa Airlines“
- Dunkelblaues Leitwerk mit goldenem Globus-Logo – optisch eng verwandt mit der früheren Continental-Bemalung
- Immer eine Boeing 737: NG oder MAX, andere Typen fliegt Copa nicht mehr
- Kennzeichen mit HP- vorn und meist CMP am Ende, etwa im Muster HP-1234CMP
- Flugnummer beginnt mit CM, auf dem Tracker erscheint CMP
- Fast jeder Flug startet oder endet in Panama-Tocumen
Für Spotter in Deutschland ist Copa Airlines eine Airline aus der Ferne: Kein einziger Copa-Flug landet in Frankfurt, München oder Hamburg. Wer aber in die USA, nach Mexiko, in die Karibik oder nach Südamerika reist, begegnet dem dunkelblauen Leitwerk mit dem goldenen Globus sehr wahrscheinlich. Copa ist die Netzwerk-Airline Panamas, fliegt ausschließlich Boeing 737 und verbindet über ihr Drehkreuz Tocumen die halben Amerikas. Diese Seite zeigt dir, wie Copa funktioniert, woran du die Flugzeuge erkennst und wie du die vier 737-Versionen der Flotte auseinanderhältst.
Copa im Hangar festhalten
Mit Planetrack postest du deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen, Airline und Spot – und siehst in deinem Hangar, welche Copa-737 dir noch fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Copa Airlines im Überblick
Copa Airlines ist die Netzwerk-Airline Panamas. Der volle Name lautet Compañía Panameña de Aviación, also „Panamaische Luftfahrtgesellschaft“ – Copa ist schlicht die Abkürzung. Gegründet wurde die Gesellschaft 1944 von panamaischen Investoren gemeinsam mit Pan Am, die damals knapp ein Drittel der Anteile hielt. Den Flugbetrieb nahm Copa im August 1947 auf, zunächst mit drei Douglas C-47 auf Inlandsstrecken. In den 1960er-Jahren kamen erste Auslandsziele wie Costa Rica, Jamaika und Kolumbien hinzu. 1971 stieg Pan Am aus, seitdem ist Copa in panamaischer Hand.
Den größten Schub brachte 1998 der Einstieg von Continental Airlines. Daraus entstand die Copa Holdings, an der Continental zunächst knapp die Hälfte hielt. Die Partnerschaft brachte Codeshares, ein gemeinsames Vielfliegerprogramm und eine Bemalung, die bis heute an Continental erinnert. Bis 2008 hatte Continental seine Anteile vollständig verkauft; die Holding ist seit Ende 2005 an der New Yorker Börse notiert.
Heute betreibt Copa ein reines Amerika-Netz. Laut eigenen Angaben und Branchenübersichten fliegt die Airline rund 90 Ziele in gut 30 Ländern an – von Kanada und den USA über Mexiko und die Karibik bis nach Argentinien, Chile und Brasilien. Nahezu alle Flüge laufen über einen einzigen Punkt: Panama-Tocumen.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code CM: steht in der Flugnummer, auf der Anzeigetafel und im Ticket.
- ICAO-Code CMP: steht im Flugplan der Flugsicherung und wird auf den meisten Flugtrackern angezeigt.
- Rufzeichen COPA: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Eine Besonderheit macht Copa für Spotter angenehm: Der ICAO-Code CMP taucht nicht nur auf dem Tracker auf, sondern meist auch am Ende des Kennzeichens. Ein typisches Copa-Kennzeichen folgt dem Muster HP-1234CMP – vorn das panamaische Länderpräfix HP-, dann eine Zahlenfolge, hinten die Airline-Kennung. Panama erlaubt diese Kombination aus Ziffern und Buchstaben, die du aus Europa so kaum kennst. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Guide Flugzeug-Kennzeichen verstehen.
Tracker richtig lesen
Auf Flugtrackern erscheint ein Copa-Flug meist als CMP plus Nummer. Weil Copa nur einen Flugzeugtyp betreibt, lohnt der Blick auf die genaue Variante: B737, B738, B38M oder B39M. Wie du ADS-B-Daten am Spot sinnvoll nutzt, liest du im Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Der „Hub of the Americas“ in Tocumen
Das Herz von Copa ist der Flughafen Tocumen (IATA PTY, ICAO MPTO) östlich von Panama-Stadt. Copa vermarktet ihn als „Hub of the Americas“, und der Name trifft es: Panama liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Nord- und Südamerika. Von hier aus erreicht eine 737 sowohl Ziele im Osten der USA und in Kanada als auch große Teile Südamerikas. Copa bündelt die Ankünfte und Abflüge in Wellen, sodass Passagiere aus Nordamerika in kurzer Zeit Anschluss nach Südamerika finden und umgekehrt. Wie dieses Prinzip funktioniert, erklären die Guides Hub-and-Spoke und Point-to-Point und Hub-Wellen verstehen und nutzen.
Für dich als Spotter heißt das: Tocumen ist der Ort, an dem du Copa in Massen siehst. Mehrmals am Tag landen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Copa-737 nacheinander, stehen gemeinsam an den Gates und starten dann wieder in schneller Folge. Zwischen den Wellen wird es deutlich ruhiger.
Ein paar Eckdaten zum Flughafen:
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Codes | IATA PTY, ICAO MPTO |
| Hauptpiste | 03R/21L, rund 3.050 Meter lang, überwiegend für Linienverkehr |
| Zweite Piste | 03L/21R, vor allem für Fracht, Privatflüge und als Ergänzung zu Spitzenzeiten |
| Terminals | Bestehendes Terminal 1 und das neue Südterminal (Terminal 2), in Betrieb seit Juni 2022 |
| Anbindung | Metrostation „Aeropuerto“ der Metro Panama seit März 2023 |
Copa betreibt in Tocumen zusammen mit United zudem eine eigene Lounge, den Copa Club, der auch Star-Alliance-Gästen offensteht.
Spotten im Ausland
Regeln fürs Fotografieren an Flughäfen sind in jedem Land anders. Informier dich vor einer Reise nach Panama oder in andere Länder Lateinamerikas, was erlaubt ist. Einen Überblick gibt der Artikel Spotten im Ausland.
Star Alliance und die Nähe zu United
Copa hat eine bewegte Allianz-Geschichte hinter sich. 2007 trat die Airline gemeinsam mit Continental als assoziiertes Mitglied SkyTeam bei. Als Continental 2009 SkyTeam verließ, um mit United zusammenzugehen, zog Copa mit. Im Juni 2012 wurde Copa dann Vollmitglied der Star Alliance.
Die enge Bindung an United Airlines sieht man bis heute. Copa nutzte lange das Vielfliegerprogramm von Continental und später MileagePlus von United, bevor es 2015 vollständig auf das eigene Programm ConnectMiles umstellte. Auch der Schriftzug auf dem Rumpf ähnelt seit der Überarbeitung 2012 der Typografie von United. Wie die drei großen Allianzen aufgebaut sind, erklärt der Guide Star Alliance, oneworld und SkyTeam.
Im eigenen Markt trifft Copa auf starke Konkurrenz: Die kolumbianische Avianca ist ebenfalls Star-Alliance-Mitglied und betreibt mit Bogotá ein eigenes Drehkreuz, nur wenige Flugstunden von Panama entfernt.
Die Flotte: nur Boeing 737
Copa setzt konsequent auf einen einzigen Flugzeugtyp. Das spart Kosten bei Ausbildung, Wartung und Ersatzteilen und passt gut zu einem Netz, in dem fast alle Strecken in Reichweite der 737 liegen. Die Zahlen schwanken mit Auslieferungen und Ausmusterungen; Stand Mitte 2025 umfasste die Passagierflotte laut verfügbaren Übersichten gut 100 Flugzeuge.
| Typ | Generation | Sitze (Business/gesamt) | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Boeing 737-700 | Next Generation | 12 / 126 | Kürzeste Version der Flotte, inzwischen eher selten |
| Boeing 737-800 | Next Generation | 16 / 160 | Lange das Rückgrat der Flotte, oft mit geteilten Winglets |
| Boeing 737 MAX 8 | MAX | 16 / 166 | Kleinere MAX-Version, seltener als die MAX 9 |
| Boeing 737 MAX 9 | MAX | 12 bis 16 / 166 bis 174 | Größte Version im Dienst, teils mit Liegesitzen in der Business |
| Boeing 737 MAX 10 | MAX | noch offen | Bestellt, längste Version der 737 |
Die 737 MAX 9 ist für Copa besonders wichtig: Copa war der erste Betreiber dieser Version in Lateinamerika. Ein Teil der MAX-Flotte hat in der Business Class Sitze, die sich zum flachen Bett umklappen lassen – ungewöhnlich für einen Schmalrumpfjet. Grundlage ist eine Bestellung über 61 Boeing 737 MAX aus dem Jahr 2015; 2017 kamen 15 Exemplare der MAX 10 dazu. Hersteller aller Flugzeuge ist Boeing.
Daneben gibt es einen kleinen Frachtbereich: Im Konzern fliegen einige zu Frachtern umgebaute Boeing 737-800BCF ohne Passagierfenster.
Nur noch die MAX 9 fehlt?
Setz Typen, Airlines oder einzelne Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn sie an deinem Flughafen anfliegen oder landen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
NG oder MAX? So unterscheidest du die Copa-737
Weil alle Copa-Flugzeuge dieselbe Bemalung tragen, entscheiden Details. Zuerst die Generation, dann die Länge.
Das spricht für eine 737 MAX
- Triebwerksverkleidungen mit gezackter Hinterkante
- Größerer Triebwerksdurchmesser, Gondel sitzt weiter vorn
- Werkseitig geteilte Winglets mit Spitze nach oben und unten
- Auf Trackern als B38M (MAX 8) oder B39M (MAX 9) geführt
Das spricht für eine 737 NG
- Glatte Triebwerksverkleidung ohne Zacken
- Klassische Winglets – oder nachgerüstete geteilte Winglets
- Kleinere, etwas flachere Triebwerksgondel
- Auf Trackern als B737 (-700) oder B738 (-800) geführt
Vorsicht beim Winglet: Copa hat 2014 als erste Airline Lateinamerikas geteilte „Split Scimitar“-Winglets an seinen 737 NG nachgerüstet. Eine 737-800 mit geteilten Winglets ist bei Copa also nichts Ungewöhnliches. Verlässlicher sind die Triebwerke. Mehr zu den Flügelspitzen-Formen liest du unter Winglets, Sharklets und Split Scimitar erkennen.
Für die Länge innerhalb einer Generation hilft der Blick auf die Notausgänge und die Rumpfproportionen: Die 737-700 wirkt deutlich gedrungener als die 737-800, die MAX 9 ist spürbar länger als die MAX 8. Eine ausführliche Anleitung bietet der Guide Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden.
Leitwerk prüfen
Dunkelblau mit goldenem Globus – damit ist Copa klar.
Triebwerk ansehen
Gezackte Hinterkante bedeutet MAX, glatte Verkleidung bedeutet NG.
Länge schätzen
Kurz und kompakt oder gestreckt? So trennst du -700 von -800 und MAX 8 von MAX 9.
Kennzeichen notieren
HP-…CMP fotografieren und mit dem Tracker abgleichen – so ist die Variante sicher.
Woran du Copa erkennst
Die Bemalung ist schlicht: weißer Rumpf, dunkelblauer Schriftzug „Copa Airlines“ und ein dunkelblaues Leitwerk mit goldenem Globus. Die Grundidee stammt aus der Zeit der Partnerschaft mit Continental, deren Flugzeuge früher ein sehr ähnliches Globus-Logo trugen. Wer ältere Fotos von Continental kennt, sieht die Verwandtschaft sofort. 2012 wurde der Schriftzug modernisiert.
Besonders begehrt sind Sonderlackierungen. Zum 100. Jahrestag der Republik Panama trugen 2003 Copa-737 ein Jubiläumsmotiv, 2012 bekam eine 737 die Star-Alliance-Bemalung, und eine Maschine warb für das Biomuseo in Panama-Stadt. Zum 100. Geburtstag des Panamakanals 2014 erhielten Copa-Flugzeuge ein Jubiläumsmotiv. Ob und welche dieser Bemalungen noch fliegen, solltest du vor einer Tour prüfen. Wie du solche Motive sammelst, erklärt der Guide Sonderlackierungen sammeln und dokumentieren; einen Überblick über Allianz-Bemalungen findest du unter Allianz-Lackierungen.
Achtung Verwechslung
Die Copa-Bemalung erinnert stark an Continental. Bei alten Fotos oder Archivbildern hilft das Kennzeichen: Continental flog mit US-Kennzeichen (N-), Copa trägt das panamaische HP-.
Copa Holdings und Wingo
Copa ist nicht allein. Zur Copa Holdings gehört seit 2005 auch die kolumbianische AeroRepública, die zunächst unter dem Namen Copa Airlines Colombia auftrat. Im Dezember 2016 startete der Konzern zusätzlich die Low-Cost-Marke Wingo, deren erster Flug von Bogotá nach Cancún ging. Wingo setzt ebenfalls auf die Boeing 737, tritt aber mit eigener, deutlich bunterer Optik auf. So deckt der Konzern sowohl Umsteigeverkehr über Panama als auch günstige Direktflüge ab.
Geschichte in Kürze
- 1944: Gründung als Compañía Panameña de Aviación, Pan Am beteiligt sich.
- 1947: Erste Flüge mit drei Douglas C-47 im Inland.
- 1960er: Erste internationale Strecken nach Costa Rica, Jamaika und Kolumbien.
- 1971: Pan Am zieht sich zurück.
- 1980er: Die Boeing 737 kommt in die Flotte; ab 1988 wird die 737-200 zum Arbeitspferd und bleibt bis 2005.
- 1992: Flug 201, eine 737-200, stürzt nach einem Instrumentenausfall im Darién ab; 47 Menschen sterben. Es ist der einzige tödliche Unfall der Airline-Geschichte.
- 1998: Einstieg von Continental, Gründung der Copa Holdings.
- 2005: Übernahme von AeroRepública, Börsengang in New York; die ersten Embraer 190 kommen in die Flotte.
- 2012: Beitritt zur Star Alliance.
- 2015: Bestellung von 61 Boeing 737 MAX, Wechsel zu ConnectMiles.
- 2016: Start der Low-Cost-Marke Wingo.
- 2020: Die Embraer 190 verlassen die Flotte, Copa fliegt seitdem nur noch 737.
Copa spotten: wo und wie
Weil Copa nicht nach Europa fliegt, gehört eine Copa-Sichtung für Spotter aus Deutschland meist zu einer Reise. Gute Chancen hast du an folgenden Orten:
Gute Chancen auf Copa, wenn …
- du in Panama-Tocumen bist – dort ist Copa die dominierende Airline
- du an großen US-Flughäfen wie Miami spottest, die Copa regelmäßig anfliegt
- du in der Karibik, in Mittelamerika oder in Südamerika unterwegs bist
Prüf es vorher, wenn …
- dein Zielflughafen nur wenige Copa-Flüge pro Woche hat
- politische Lagen den Verkehr beeinflussen – Flüge nach Venezuela waren zeitweise ausgesetzt
Eher kein Copa-Tag, wenn …
- du an einem europäischen Flughafen stehst – Copa fliegt Europa nicht an
Planst du eine Spotter-Reise in die Staaten, findest du Hinweise im Guide Planespotting-Reise in die USA. Für die allgemeine Vorbereitung lohnt außerdem Spotting-Urlaub planen. Copa-Flüge aus Panama landen in den USA oft zu festen Tageszeiten, weil sie auf die Umsteigewellen in Tocumen abgestimmt sind. Ein Blick in den Flugplan oder auf den Tracker zeigt dir, wann sich der Spot lohnt.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune, Absperrungen und Sicherheitsbereiche sind tabu, Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren – auch im Ausland.
Häufige Verwechslungen
- Copa für Continental halten – das Globus-Logo ist ähnlich, das HP-Kennzeichen verrät Copa.
- CM-Flugnummer mit CMP verwechseln – CM ist der IATA-Code, CMP der ICAO-Code; beides gehört zu Copa.
- Geteilte Winglets als sicheres MAX-Merkmal nehmen – Copa hat auch 737-800 nachgerüstet.
- MAX 8 und MAX 9 gleichsetzen – die MAX 9 ist länger und die häufigere MAX-Version bei Copa.
- Wingo für Copa halten – Wingo gehört zum selben Konzern, fliegt aber unter eigener Marke und in eigener Bemalung.
- Embraer 190 bei Copa erwarten – die E190 sind seit 2020 ausgemustert.
Copa auf der Reise nicht verpassen
Lass dich bei Anflug oder Landung von Copa-Maschinen benachrichtigen, finde mit der Spot-Karte den passenden Fotostandort samt bestem Licht und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Copa Airlines ist ein Lehrbuchbeispiel für ein Drehkreuz-Modell: eine Airline, ein Flugzeugtyp, ein Hub. Für Spotter aus Europa ist sie eine Reise-Sichtung, die sich aber lohnt – die Unterscheidung von 737-700, 737-800, MAX 8 und MAX 9 macht die einheitliche Flotte spannender, als sie auf den ersten Blick wirkt. Mit dem Kennzeichen-Muster HP-…CMP und einem Blick auf die Triebwerke ordnest du jede Copa-737 sauber zu.
Kurzfazit
Copa Airlines (IATA CM, ICAO CMP) ist Panamas Netzwerk-Airline mit dem Drehkreuz Tocumen, Mitglied der Star Alliance und Betreiberin einer reinen Boeing-737-Flotte. Erkennungszeichen: goldener Globus auf dunkelblauem Leitwerk und Kennzeichen nach dem Muster HP-…CMP.
Zusammenfassung
- Copa erkennst du am dunkelblauen Leitwerk mit dem goldenen Globus und am Kennzeichen-Muster HP-…CMP.
- Das Geschäftsmodell ist ein klassisches Drehkreuz: Fast alle Flüge führen nach oder von Panama-Tocumen, wo sich Verbindungen zwischen den Amerikas treffen.
- Spannend für Spotter ist die Unterscheidung von 737-700, 737-800, MAX 8 und MAX 9 innerhalb einer optisch einheitlichen Flotte.
- Wer Copa fotografieren will, braucht eine Reise in die Amerikas – etwa nach Miami, in die USA oder direkt nach Panama.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Copa Airlines?
Der IATA-Code von Copa Airlines ist CM, der ICAO-Code CMP. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „COPA“. Die Flugnummer auf der Anzeigetafel beginnt also mit CM, auf Flugtrackern taucht meist CMP auf.
Gehört Copa Airlines zur Star Alliance?
Ja. Copa ist seit Juni 2012 Mitglied der Star Alliance. Davor war die Airline von 2007 bis 2009 als assoziiertes Mitglied bei SkyTeam, damals gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner Continental Airlines. Als Continental zu United und damit in die Star Alliance wechselte, folgte Copa.
Welche Flugzeuge fliegt Copa Airlines?
Copa fliegt ausschließlich Boeing 737: die 737-700 und 737-800 der Next Generation sowie die 737 MAX 8 und 737 MAX 9. Die 737 MAX 10 ist bestellt. Früher gehörten auch Embraer 190 zur Flotte; diese Regionaljets hat Copa 2020 ausgemustert.
Fliegt Copa Airlines nach Deutschland oder Europa?
Nein. Copa betreibt ein reines Amerika-Netz mit Zielen in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik. Die Reichweite der 737 setzt dem Netz Grenzen. Nach Europa kommst du mit Copa nur über Codeshare-Partner, die eigene Langstreckenflugzeuge einsetzen.
Was ist der „Hub of the Americas“?
So vermarktet Copa sein Drehkreuz am Flughafen Tocumen (IATA PTY) in Panama-Stadt. Durch die Lage in der Mitte des Doppelkontinents lassen sich von dort aus sowohl Nordamerika als auch Südamerika mit der 737 erreichen. Copa bündelt seine Flüge in Wellen, damit Passagiere schnell umsteigen können.
Woran erkenne ich ein Copa-Flugzeug am Kennzeichen?
Copa-Maschinen sind in Panama registriert und tragen das Präfix HP-. Typisch für Copa ist, dass das Kennzeichen meist mit CMP endet – also dem ICAO-Code der Airline. Das Muster HP-1234CMP ist bei Spottern entsprechend leicht wiederzuerkennen.
Was ist Wingo?
Wingo ist eine Low-Cost-Marke der Copa Holdings. Sie startete im Dezember 2016 mit einem Flug von Bogotá nach Cancún und wird von der kolumbianischen Konzerntochter AeroRepública betrieben, die Copa 2005 übernommen hat. Auch Wingo setzt auf die Boeing 737.
Wo kann ich Copa Airlines am besten spotten?
Am meisten Copa-Verkehr siehst du natürlich in Panama-Tocumen. Außerhalb Panamas fliegt Copa zahlreiche Ziele in den USA, Kanada, Mexiko, der Karibik und Südamerika an – Miami ist für viele Spotter auf USA-Reise eine gute Gelegenheit. Prüf vorher den aktuellen Flugplan, weil sich das Netz laufend ändert.
Copa Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Boeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 9
Die gestreckte Schwester der MAX 8: Die 737 MAX 9 ist länger, hat einen zusätzlichen Ausgang hinter dem Flügel und ist in Europa ein eher seltener Gast. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypBoeing 737-700
Kurz, stämmig und seit 1997 in der Luft: Die 737-700 ist die kompakte Next-Generation-737. Sie wird seltener – so erkennst du sie und weißt, wo du sie noch findest.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 10
Die längste 737, die Boeing je gebaut hat: Die MAX 10 bekommt ein Fahrwerk, das sich beim Start streckt, wartet seit Jahren auf ihre Zulassung und tritt gegen Airbus’ A321neo an. So erkennst du sie.
FlugzeugtypEmbraer E190
Der Regionaljet mit Mittelstrecken-Komfort: Die E190 bringt rund 100 Passagiere in einer 2+2-Kabine ohne Mittelsitz in die Luft – und wird gern mit ihrer Nachfolgerin E190-E2 verwechselt.
Weitere Airlines
United Airlines
Die US-Netzwerk-Airline mit dem Globus am Leitwerk: Wurzeln bis 1926, Sitz in Chicago, Gründungsmitglied der Star Alliance und in Europa vor allem mit 767, 777 und 787 unterwegs.
NetzwerkAvianca
Kolumbiens Flag-Carrier mit Drehkreuz Bogotá: 1919 als SCADTA gegründet, nach KLM die zweitälteste noch bestehende Airline der Welt, Star-Alliance-Mitglied und heute Teil der Abra Group – in Europa mit der Boeing 787-8 zu Gast.
Low-CostWingo
Die kolumbianische Low-Cost-Marke der Copa Holdings: hervorgegangen aus AeroRepública, Basis Bogotá-El Dorado, reine Boeing-737-Flotte mit panamaischen Kennzeichen.
NetzwerkContinental Airlines
Historische US-Netzwerkairline: 1934 als Varney Speed Lines gegründet, später mit Drehkreuzen in Newark, Houston, Cleveland und Guam – und seit der Fusion 2010 bis 2012 in United aufgegangen, deren Globus-Design von Continental stammt.
NetzwerkPan American World Airways
Historische US-Weltairline: Pan Am flog von 1927 bis 1991, brachte 707 und 747 in den Liniendienst, verband West-Berlin mit Westdeutschland und ging nach Lockerbie und Golfkrieg unter.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
HerstellerBoeing
Boeing ist der US-amerikanische Gegenpol zu Airbus und baut seit der 707 Verkehrsjets in Serie. Wer 737, 777 und 787 an Fahrwerk, Flügelspitzen und Heck auseinanderhalten kann, bestimmt einen großen Teil des Verkehrs an jedem europäischen Flughafen – auch ohne Lackierungshinweis.
FlughafenFlughafen Miami (MIA)
Vom Pan-Am-Flugfeld an der 36th Street zum Tor der USA nach Lateinamerika: American Airlines mit ihrem Karibik-Drehkreuz, Frachter aus Bogotá, Santiago und Lima im Minutentakt und vier Pisten mitten im Großraum Miami – der Flughafen, an dem Frachtspotting zur Hauptsache wird.
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