Das Wichtigste in Kürze
- Iberojet ist eine spanische Ferien- und Charterairline mit Sitz in Palma de Mallorca, die bis 2020 Evelop hieß.
- Codes: IATA E9, ICAO EVE, Rufzeichen „EVELOP“ – der alte Name lebt im Funk weiter.
- Die Flotte ist klein und reine Airbus: A350-900, A330-900 und A330-300 für die Langstrecke, dazu eine A320.
- Iberojet gehört zu Ávoris, der Reisesparte der Barceló-Gruppe, und fliegt vor allem Urlaubsziele in der Karibik und in Asien an.
- Zwei Länder, zwei Zulassungen: Nach der Fusion mit der portugiesischen Orbest gibt es Flugzeuge mit EC- und mit CS-Kennzeichen.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Iberojet im Überblick
- 2.Vom Reiseveranstalter zur Airline: die Geschichte
- 3.Codes und Rufzeichen
- 4.Die Flotte: kleine Zahl, große Flugzeuge
- 5.A350, A330neo oder A330-300? So unterscheidest du sie
- 6.Woran du Iberojet erkennst
- 7.Streckennetz: Karibik, Mittelamerika, Asien
- 8.Iberojet spotten
- 9.Iberojet im spanischen Langstreckenmarkt
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | E9 |
|---|---|
| ICAO-Code | EVE |
| Rufzeichen | EVELOP |
| Drehkreuze | MAD, LIS |
| Geschäftsmodell | Ferien- und Charterairline mit Schwerpunkt Langstrecke, dazu Wet-Lease für andere Airlines |
| Betreibergesellschaft | Evelop Airlines S.L., Sitz in Palma de Mallorca |
| Gegründet | 2013 als Evelop Airlines, seit Ende 2020 unter dem Namen Iberojet |
| Konzern | Ávoris, Reisesparte der spanischen Barceló-Gruppe |
| Basen | Madrid (MAD) und Lissabon (LIS) |
| Luftverkehrsbetreiberzeugnisse | Spanien und Portugal (Erbe der früheren Schwester Orbest) |
| Allianz | keine; Interline-Abkommen mit Air Europa |
| Flotte (Stand 2026, laut Flottenübersichten) | rund ein halbes Dutzend Airbus: A350-900, A330-900, A330-300 und eine A320 |
| Typische Ziele | Karibik, Mittelamerika, Mexiko, Thailand, Mauritius |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Iberojet?
- Schriftzug „Iberojet“ auf dem weißen Rumpf eines Airbus-Großraumflugzeugs
- Fast immer ein Widebody: A350-900, A330-900 oder A330-300 – Kurzstrecken-Iberojet ist die Ausnahme
- Auf dem Tracker steht EVE plus Nummer, im Funk das Rufzeichen „EVELOP“
- Kennzeichen mit EC- (Spanien) oder CS- (Portugal) am Heck
- Reine Airbus-Flotte – eine Boeing mit Iberojet-Schriftzug gibt es nicht
- Gelegentlich mit fremder Flugnummer unterwegs, wenn die Maschine im Wet-Lease für eine andere Airline fliegt
Ein A350 mit spanischem Schriftzug, der nicht von Iberia stammt? Dann hast du gute Chancen, Iberojet erwischt zu haben. Die Airline ist klein, fliegt aber fast nur Großraumflugzeuge – und sie trägt einen Namen, der älter ist als sie selbst. Hinter Iberojet steckt die frühere Evelop, die mit der portugiesischen Orbest verschmolzen wurde. Für Spotter heißt das: neuer Name, alte Codes, zwei Kennzeichen-Länder. Diese Seite sortiert das für dich.
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Iberojet im Überblick
Iberojet ist eine spanische Ferien- und Charterairline mit Sitz in Palma de Mallorca. Rechtlich firmiert sie bis heute als Evelop Airlines S.L. – der Name Iberojet ist eine Marke, unter der die Airline seit Ende 2020 auftritt. Sie gehört zu Ávoris, der Reisesparte der Barceló-Gruppe, die neben Hotels auch Reiseveranstalter und Reisebüros betreibt.
Das Geschäftsmodell ist typisch für einen Ferienflieger mit Konzernanbindung: Iberojet fliegt Urlauber zu Fernzielen, oft im Paket mit Hotel und Transfer, verkauft aber auch einzelne Sitzplätze. Dazu kommen Charteraufträge und Wet-Lease-Einsätze, bei denen Iberojet Flugzeug und Crew für eine andere Airline stellt. Wie diese Modelle sich unterscheiden, erklären die Artikel zu Charter- und Linienflug und zum Wet-Lease.
Die wichtigsten Basen sind Madrid und Lissabon. Saisonal startet Iberojet auch ab Barcelona. Einer Allianz gehört die Airline nicht an; mit Air Europa besteht ein Interline-Abkommen, über das sich Anschlussflüge auf ein Ticket buchen lassen.
Vom Reiseveranstalter zur Airline: die Geschichte
Der Name Iberojet hat in Spanien eine lange Tradition. Ursprünglich stand Iberojet für einen Reiseveranstalter, der Pauschalreisen ans Mittelmeer, in die Karibik und zu weiteren Fernzielen verkaufte. Heute gehört die Marke zu Ávoris und steht dort für Reisen und Flüge gleichermaßen. Wer heute „Iberojet“ hört, denkt in Spanien deshalb oft zuerst an Urlaubsreisen – und erst dann an Flugzeuge.
Die Airline selbst ist deutlich jünger. 2013 entstand Evelop Airlines als Fluggesellschaft der Barceló-Gruppe, zunächst vor allem für Reiseveranstalter. Im selben Jahr kam die portugiesische Orbest unter das Dach der Gruppe – eine Schwesterairline mit Sitz in Lissabon und eigener portugiesischer Betriebsgenehmigung. Beide flogen in den folgenden Jahren nebeneinander, mit ähnlichem Profil und ähnlichen Flugzeugen.
Einen großen Schritt machte Evelop 2019 mit dem ersten Airbus A350-900, 2020 folgte der zweite. Damit zählte eine kleine spanische Ferienairline zu den wenigen A350-Betreibern im Land. Im Dezember 2020 wurden Evelop und Orbest zusammengeführt und treten seitdem gemeinsam als Iberojet auf. Die beiden Betriebsgenehmigungen – eine spanische und eine portugiesische – blieben dabei bestehen.
2022 übernahm Iberojet die Linienverbindungen in die Karibik, die zuvor Wamos Air geflogen war. Seitdem ist die Airline auf den Urlaubsstrecken zwischen Spanien und der Karibik präsenter als früher. 2024 flog Iberojet erstmals planmäßig in die USA, nach Orlando; die Verbindung wurde später wieder eingestellt – ein gutes Beispiel dafür, wie beweglich das Streckennetz einer Ferienairline ist.
Neuer Name, alte Codes
Der Markenwechsel von Evelop zu Iberojet hat die technischen Kennungen nicht berührt. ICAO-Code EVE und Rufzeichen „EVELOP“ sind geblieben. Wer am Funkscanner „Evelop“ hört, hört also Iberojet.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code E9: steht in der Flugnummer, also auf Anzeigetafel, Ticket und in Buchungssystemen.
- ICAO-Code EVE: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen EVELOP: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Gerade auf Trackern verwirrt das gern: Du suchst nach „Iberojet“ und findest nur „EVE“ plus Nummer. Weil Iberojet im Wet-Lease auch für andere Airlines fliegt, kann eine Iberojet-Maschine zudem unter fremder Flugnummer unterwegs sein – oder umgekehrt ein fremdes Flugzeug unter E9. Wie du ADS-B-Daten richtig liest, zeigt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Die Flotte: kleine Zahl, große Flugzeuge
Iberojet ist eine reine Airbus-Airline, und der Schwerpunkt liegt eindeutig auf der Langstrecke. Laut gängigen Flottenübersichten umfasst die Flotte rund ein halbes Dutzend Flugzeuge. Die genaue Zahl schwankt, weil einzelne Maschinen zeitweise an andere Airlines vermietet oder abgegeben werden – deshalb hier bewusst ohne exakte Stückzahlen pro Typ.
| Typ | Rolle bei Iberojet | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|
| Airbus A350-900 | Flaggschiff auf den nachfrageträchtigsten Fernstrecken | Seit 2019 in der Flotte, sehr dicht bestuhlt |
| Airbus A330-900 (A330neo) | Moderne Langstrecke | Große Rolls-Royce-Trent-7000-Triebwerke, Sharklets |
| Airbus A330-300 | Ältere Langstrecke | Kleinere Triebwerke, klassische Flügelspitzen |
| Airbus A320 | Kürzere Strecken und Charter | Einziger Schmalrumpf der Flotte |
Der Airbus A350-900 ist das Aushängeschild. Iberojet nutzt ihn mit sehr vielen Sitzen – laut Flottenübersichten deutlich über 400 –, was zum Ferienmodell passt: Viele Plätze pro Flug drücken die Kosten pro Passagier. Neben der Economy vermarktet Iberojet eine Komfortklasse namens Turista+; laut Flottenübersichten haben A350 und A330-900 zudem eine kleine Business-Kabine, während A330-300 und A320 reine Economy-Bestuhlung haben.
Der Airbus A330-900 ist die modernisierte Version des A330 mit neuen Triebwerken und überarbeitetem Flügel. Der ältere A330-300 sieht auf den ersten Blick ähnlich aus, unterscheidet sich aber an Triebwerk und Flügelspitze. Hersteller aller Typen ist Airbus.
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A350, A330neo oder A330-300? So unterscheidest du sie
Weil Iberojet drei Großraumtypen mischt, lohnt sich ein genauer Blick. Die Bemalung hilft dir dabei nicht – die Details am Flugzeug schon.
Cockpitfenster prüfen
Der A350 hat eine dunkle „Maske“ um die Cockpitfenster, die an eine Sonnenbrille erinnert. Die A330 haben die klassische Airbus-Fensterform ohne Maske.
Flügelspitze ansehen
Der A350 hat elegant nach oben gebogene Flügelenden. Die A330-900 trägt große, hochgezogene Sharklets, die A330-300 kleine, kantige Winglets.
Triebwerke vergleichen
Der A330neo hat deutlich größere Triebwerke als die A330-300 – im direkten Vergleich wirkt die Gondel fast wuchtig.
Fahrwerk zählen
Alle drei Typen haben zwei Hauptfahrwerke. Wer vier Triebwerke sieht, hat keinen A330, sondern einen A340 – bei Iberojet ausgeschlossen.
Mehr zu den Unterschieden findest du in den Vergleichen A350 oder Boeing 787 und A330 oder A340. Gerade die Abgrenzung zur 787 ist wichtig, weil viele Airlines an den gleichen Flughäfen beide Muster einsetzen.
Woran du Iberojet erkennst
Iberojet trägt den Schriftzug „Iberojet“ auf dem weißen Rumpf. Wichtiger als die Bemalung ist aber das Gesamtbild: Ein Großraumflugzeug einer spanischen Airline, das nicht zu Iberia oder Air Europa gehört, ist schon ein starker Hinweis. Für die sichere Bestimmung brauchst du das Kennzeichen.
Und da wird es spannend. Weil Iberojet aus zwei Gesellschaften hervorgegangen ist und eine spanische und eine portugiesische Betriebsgenehmigung hat, findest du in der Flotte sowohl EC-Kennzeichen (Spanien) als auch CS-Kennzeichen (Portugal). Das Präfix verrät dir also, unter welcher Zulassung ein Flugzeug fliegt. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen.
Hybrid-Bemalungen im Blick
Nach Fusionen, Rückgaben und Vermietungen tauchen immer wieder Mischlackierungen auf – etwa ein Flugzeug mit altem Schriftzug oder ganz ohne Airline-Namen. Woran du solche Fälle einordnest, zeigt der Guide zu Hybrid-Liveries.
Streckennetz: Karibik, Mittelamerika, Asien
Iberojet fliegt vor allem dorthin, wo Spanier Urlaub machen und Reiseveranstalter Pakete verkaufen. Auf der eigenen Website bewirbt die Airline Flüge ab Madrid und Barcelona unter anderem nach:
- Karibik: Punta Cana und La Romana in der Dominikanischen Republik
- Mexiko: Cancún für die Riviera Maya, dazu Querétaro
- Mittelamerika: San José in Costa Rica, Tegucigalpa in Honduras, San Salvador
- Asien und Indischer Ozean: Bangkok und Mauritius
Viele dieser Verbindungen sind saisonal und werden je nach Nachfrage angepasst. Strecken wie Havanna, Orlando oder Usbekistan standen zeitweise im Plan und wurden wieder eingestellt. Stand Oktober 2026 gilt deshalb: Nimm die Liste als Orientierung, nicht als festen Fahrplan.
Iberojet spotten
Der Spot Nummer eins ist Madrid-Barajas. Hier liegt die wichtigste Basis, und hier startet der Großteil der Langstreckenflüge. Tipps zu Standorten und Pistenrichtungen findest du im Guide Planespotting in Madrid-Barajas und auf der Seite zum Flughafen Madrid-Barajas. Ein bewährter Standort dort ist La Muñoza. Saisonal lohnt auch der Flughafen Barcelona-El Prat. Zweite Basis ist der Flughafen Lissabon – Spots dort beschreibt der Guide Planespotting in Lissabon.
Für die Planung gilt die typische Langstrecken-Logik: Richtung Karibik starten die Flüge meist tagsüber, zurück kommen sie oft nach einem Nachtflug am frühen Morgen. Wann Fernflüge in Europa typischerweise ankommen, erklärt der Artikel zu den Ankunftszeiten der Langstrecke.
Gute Chancen auf Iberojet, wenn …
- du in Madrid-Barajas stehst und E9-Flüge im Plan sind
- Ferienzeit ist und die Karibik-Strecken voll laufen
- du früh morgens die Rückkehrer aus Übersee abpasst
Prüf es vorher, wenn …
- du in Barcelona spotten willst – dort fliegt Iberojet nur saisonal
- du nach alten Spotterberichten planst, denn das Netz ändert sich oft
Eher kein Iberojet-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen ohne Charter- oder Wet-Lease-Einsatz auf sie wartest
In Mitteleuropa ist Iberojet ein seltener Gast. Wenn eine Maschine auftaucht, steckt meist ein Charterauftrag oder ein Wet-Lease dahinter. Genau das macht solche Sichtungen wertvoll – und es lohnt sich, auf dem Tracker gezielt nach dem Code EVE Ausschau zu halten.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Zäune und Sicherheitsbereiche sind tabu, auch an ausländischen Flughäfen. Informiere dich vor einer Spotting-Reise nach Spanien oder Portugal über die örtlichen Regeln – für Spanien hilft der Artikel Spotten in Spanien.
Iberojet im spanischen Langstreckenmarkt
Spanien hat für ein Land seiner Größe erstaunlich viele Langstrecken-Airlines. Neben der Netzwerkairline Iberia und Air Europa fliegen mehrere kleinere Anbieter Großraumflugzeuge – etwa Plus Ultra oder Wamos Air. Iberojet unterscheidet sich von ihnen durch die enge Anbindung an einen Reisekonzern: Die Nachfrage kommt zu einem großen Teil aus Pauschalreisen der eigenen Gruppe.
Für dich als Spotter heißt das: In Madrid siehst du an einem guten Tag mehrere spanische Widebody-Betreiber nebeneinander. Wer sie sauber auseinanderhält, braucht neben Bemalung und Typ vor allem den ICAO-Code und das Kennzeichen. Vergleichbar ist Iberojet am ehesten mit deutschen Ferienfliegern wie Condor – nur deutlich kleiner und noch stärker auf Fernziele konzentriert.
Häufige Verwechslungen
- Iberojet für eine Iberia-Tochter halten – der Name klingt ähnlich, aber Iberojet gehört zu Ávoris und Barceló, nicht zur IAG.
- Evelop und Iberojet für zwei Airlines halten – es ist dieselbe Gesellschaft; Codes und Rufzeichen tragen noch den alten Namen.
- Jedes CS-Kennzeichen für eine portugiesische Airline notieren – auch Iberojet fliegt Maschinen mit portugiesischer Registrierung.
- A330-900 und A330-300 verwechseln – Triebwerksgröße und Sharklets verraten die neo.
- Die E9-Flugnummer mit dem Flugzeug gleichsetzen – im Wet-Lease kann eine andere Maschine unter Iberojet-Nummer fliegen und umgekehrt.
Iberojet im Blick behalten
Beobachte Kennzeichen, Typen oder die ganze Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – dann postest du deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Flughafen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Iberojet ist klein, aber für Spotter reizvoll: eine Ferienairline mit fast reiner Großraumflotte, einem traditionsreichen Markennamen und einer Fusionsgeschichte, die sich an den Kennzeichen ablesen lässt. Wer in Madrid spottet, hat gute Chancen auf einen A350 oder A330 mit Iberojet-Schriftzug. Anderswo ist jede Sichtung ein kleiner Glücksfall – umso wichtiger, sie sauber mit Kennzeichen und Typ festzuhalten.
Kurzfazit
Iberojet (IATA E9, ICAO EVE, Rufzeichen „EVELOP“) ist die frühere Evelop und gehört zur Barceló-Reisesparte Ávoris. Die kleine Airbus-Flotte aus A350-900 und A330 fliegt vor allem in die Karibik; EC- und CS-Kennzeichen zeigen die spanisch-portugiesische Herkunft.
Zusammenfassung
- Iberojet ist eine der seltenen Airlines mit fast reiner Großraumflotte – wenn du sie siehst, dann meist als A350 oder A330 auf dem Weg in die Karibik.
- Der Name stammt von einer traditionsreichen spanischen Reisemarke, die Airline selbst ist erst 2013 als Evelop entstanden; Codes und Rufzeichen zeigen noch den alten Namen.
- Spannend wird es beim Kennzeichen: EC- und CS-Registrierungen erzählen die Geschichte der Fusion mit Orbest.
- Am besten spottest du Iberojet in Madrid-Barajas; in Mitteleuropa begegnet sie dir eher zufällig, etwa bei Charter- oder Wet-Lease-Einsätzen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Iberojet?
Iberojet nutzt den IATA-Code E9 und den ICAO-Code EVE. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „EVELOP“. Beides stammt noch aus der Zeit, als die Airline Evelop hieß – der Markenwechsel zu Iberojet hat die technischen Kennungen nicht verändert.
Sind Evelop und Iberojet dieselbe Airline?
Ja. Die Betreibergesellschaft heißt bis heute Evelop Airlines S.L. und hat ihren Sitz in Palma de Mallorca. Gegründet wurde sie 2013, Ende 2020 wurde sie mit der portugiesischen Schwester Orbest zusammengeführt und tritt seitdem als Iberojet auf.
Welche Flugzeuge fliegt Iberojet?
Iberojet fliegt ausschließlich Airbus. Den Kern bilden Großraumflugzeuge: der Airbus A350-900, der A330-900 (A330neo) und der ältere A330-300. Laut gängigen Flottenübersichten ist die Flotte mit rund einem halben Dutzend Flugzeugen klein; dazu kommt eine A320 für kürzere Strecken. Die genaue Zahl schwankt, weil einzelne Maschinen zeitweise vermietet oder ausgeflottet werden.
Wem gehört Iberojet?
Iberojet gehört zu Ávoris, der Reisesparte der spanischen Barceló-Gruppe. Die Airline arbeitet eng mit den Reiseveranstaltern des Konzerns zusammen, verkauft aber auch einzelne Flugtickets.
Wohin fliegt Iberojet?
Der Schwerpunkt liegt auf Urlaubszielen auf der Langstrecke. Iberojet bewirbt Flüge ab Madrid und Barcelona unter anderem nach Cancún, Punta Cana, La Romana, San José in Costa Rica, Tegucigalpa, San Salvador, Querétaro, Bangkok und Mauritius. Viele Strecken sind saisonal – prüf vor dem Spotten den aktuellen Flugplan.
Gehört Iberojet zu einer Allianz?
Nein. Iberojet ist weder Mitglied von SkyTeam noch von oneworld oder der Star Alliance. Es gibt aber ein Interline-Abkommen mit Air Europa, über das sich Flüge beider Airlines auf einem Ticket kombinieren lassen.
Wo kann ich Iberojet spotten?
Die beste Chance hast du in Madrid-Barajas, der wichtigsten Basis. Auch Lissabon gehört zu den Basen, und saisonal startet Iberojet ab Barcelona. In Deutschland ist die Airline kein regelmäßiger Gast; Sichtungen ergeben sich eher bei Charterflügen oder wenn eine Maschine für eine andere Airline im Wet-Lease fliegt.
Iberojet im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-900neo
Klassischer A330-Rumpf, aber mit Sharklets, schwarzer Cockpit-Maske und deutlich größeren Triebwerken: Die A330-900neo ist die Neuauflage eines Langstrecken-Klassikers. So erkennst du sie sicher.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
Weitere Airlines
Air Europa
Spaniens private Netzwerk-Airline von Mallorca: Drehkreuz Madrid-Barajas, SkyTeam-Mitglied, reine Boeing-Flotte aus 737 und 787 Dreamliner und ein starker Fokus auf Lateinamerika.
NetzwerkIberia
Die spanische Netzwerk-Airline aus Madrid: 1927 gegründet, Drehkreuz Barajas mit Terminal 4, Teil der International Airlines Group, Mitglied von oneworld und Erstkunde der Airbus A321XLR.
CharterWamos Air
Die spanische Charter- und Wet-Lease-Airline aus Madrid startete 2003 als Pullmantur Air für Kreuzfahrtgäste, flog jahrelang Jumbos und ist heute mit Airbus A330 für andere Airlines in aller Welt unterwegs.
NetzwerkPlus Ultra Líneas Aéreas
Kleine spanische Langstreckenairline aus Madrid: Airbus A330 nach Lima, Caracas und Buenos Aires, eine A340-Vergangenheit und eine viel diskutierte Staatshilfe aus der Corona-Zeit.
FerienfliegerCondor
Einer der bekanntesten deutschen Ferienflieger: Condor fliegt ab Frankfurt und weiteren deutschen Flughäfen zu Urlaubszielen auf Kurz-, Mittel- und Langstrecke.
FerienfliegerPullmantur Air
Historische spanische Charterairline aus Madrid: 2003 gegründet, um Kreuzfahrtgäste mit Jumbos zu den Schiffen zu fliegen, später mit Boeing 747-400 in die Karibik unterwegs – und Ende 2014 in Wamos Air umbenannt.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Airbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
FlughafenFlughafen Madrid-Barajas
Spaniens größter Flughafen und das Tor nach Lateinamerika: vier Start- und Landebahnen, zwei Betriebsrichtungen mit klaren Regeln, Terminal 4 als Heimat von Iberia und oneworld – und eine Spotterszene, die zwischen Schotterweg, Autobahnbrücke und offizieller Aena-Zone pendelt.
FlughafenFlughafen Barcelona-El Prat
Spaniens zweitgrößter Flughafen liegt direkt am Mittelmeer: zwei Parallelbahnen und eine Querbahn, Vueling als Platzhirsch, Low-Cost-Basen von Ryanair und easyJet, dazu Langstrecke vom Golf und aus Nordamerika – und Spotterplätze zwischen Strand, Friedhof und Terminalbalkon.
FlughafenFlughafen Palma de Mallorca
Der Ferienflughafen schlechthin: Auf Mallorca landen im Sommer Hunderte Jets am Tag, ein großer Teil davon aus Deutschland, Großbritannien und der Schweiz. Zwei parallele Bahnen am Rand der Bucht von Palma, Anflüge übers Meer und eine bunte Mischung aus Low-Cost, Charter und Businessjets – nur eine offizielle Besucherterrasse gibt es nicht.
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Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
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