Das Wichtigste in Kürze
- Fuji Dream Airlines (FDA) ist eine japanische Regional-Airline aus Shizuoka und gehört zum Logistikkonzern Suzuyo.
- Codes: IATA JH, ICAO FDA, Rufzeichen „FUJI DREAM“.
- Die Flotte besteht nur aus Embraer E-Jets: 2 E170 mit 76 und 13 E175 mit 84 Sitzen (Stand 2026).
- Jedes Flugzeug hat seine eigene Farbe – Rot, Hellblau, Pink, Gold, Silber, Grün und viele mehr. Das macht FDA zum Sammelobjekt.
- Kein Drehkreuz in Tokio: FDA verbindet Regionalflughäfen wie Shizuoka, Nagoya-Komaki, Matsumoto oder Kobe direkt miteinander.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Fuji Dream Airlines im Überblick
- 2.Codes, Rufzeichen und Codeshare
- 3.Die Flotte: nur Embraer E-Jets
- 4.Das Farbkonzept: eine Farbe pro Flugzeug
- 5.E170 oder E175? So unterscheidest du sie
- 6.Woran du Fuji Dream Airlines erkennst
- 7.Fuji Dream Airlines spotten
- 8.Sicherheit und Zwischenfälle
- 9.Einordnung im japanischen Markt
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | JH |
|---|---|
| ICAO-Code | FDA |
| Rufzeichen | FUJI DREAM |
| Drehkreuze | FSZ, NKM |
| Geschäftsmodell | Regional-Airline im japanischen Inlandsverkehr, dazu Charter- und Rundflüge |
| Sitz | Shimizu-ku, Stadt Shizuoka, Präfektur Shizuoka |
| Gegründet | Juni 2008, Flugbetrieb seit Juli 2009 ab Shizuoka |
| Eigentümer | Suzuyo & Co., ein Logistik- und Handelskonzern aus Shizuoka |
| Wichtigste Basen | Shizuoka (FSZ) und Nagoya-Komaki (NKM), dazu Stationierungen unter anderem in Kobe und Fukuoka |
| Allianz | keine; enge Codeshare-Partnerschaft mit Japan Airlines |
| Flotte (Stand 2026) | 15 Flugzeuge: 2 Embraer E170 mit 76 Sitzen und 13 Embraer E175 mit 84 Sitzen |
| Bestellung | 2 weitere Embraer E175, Auslieferung ab 2027 |
| Markenzeichen | Jedes Flugzeug in einer eigenen Vollfarbe |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Fuji Dream Airlines?
- Rumpf, Triebwerke und Flügelspitzen in einer kräftigen Vollfarbe – jedes Flugzeug anders
- Schriftzug „FUJIDREAM AIRLINES“ in Weiß am Rumpf
- Ausschließlich Embraer E-Jets: E170 und die etwas längere E175
- Kennzeichen nach dem Muster JA01FJ bis JA16FJ – die Nummer verrät die Reihenfolge der Auslieferung
- Auf dem Tracker als FDA, im Funk als „FUJI DREAM“; im Buchungssystem oft mit JAL-Codeshare-Nummer
Bei den meisten Airlines ist die Flotte eine Reihe identischer Flugzeuge. Bei Fuji Dream Airlines ist sie ein Farbkasten: Die japanische Regional-Airline lackiert jede ihrer Embraer-Maschinen in einer eigenen Farbe. Wer sie alle vor die Linse bekommen will, muss quer durch Japans Regionalflughäfen reisen – und genau das macht FDA zu einer der reizvollsten Airlines für Sammler. Diese Seite zeigt dir, wie die Airline aufgebaut ist, welche Farben es gibt und wo du sie findest.
Alle Farben im Hangar sammeln
Mit Planetrack hältst du jede FDA-Sichtung mit Foto, Kennzeichen, Typ und Spot fest – und siehst in deinem Hangar sofort, welche Farbe dir noch fehlt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fuji Dream Airlines im Überblick
Fuji Dream Airlines (FDA) ist eine japanische Regional-Airline mit Sitz im Stadtbezirk Shimizu der Stadt Shizuoka. Sie gehört vollständig zu Suzuyo, einem traditionsreichen Logistik- und Handelskonzern aus derselben Region. Gegründet wurde die Airline im Juni 2008, den Flugbetrieb nahm sie im Juli 2009 auf – zunächst mit Verbindungen vom damals neuen Flughafen Shizuoka nach Komatsu, Kagoshima und Kumamoto.
Der Name ist Programm: Shizuoka liegt am Fuß des Fuji, und der Berg findet sich nicht nur im Namen, sondern sogar im Bordmagazin wieder. Das heißt „Dream 3776“ – nach der Höhe des Fuji von 3.776 Metern.
Schon im ersten Jahr wuchs die Airline über Shizuoka hinaus. Ab April 2010 übernahm FDA Strecken, die Japan Airlines ab Matsumoto aufgegeben hatte, und flog sie im Codeshare mit JAL weiter. Noch im selben Jahr kam der Flughafen Nagoya-Komaki dazu, der Nagoya Airfield im Norden von Nagoya. Er ist heute neben Shizuoka die wichtigste Basis. Später folgten Strecken ab Kobe, Fukuoka und weiteren Regionalflughäfen.
Ein klassisches Drehkreuz wie Japan Airlines in Tokio hat FDA nicht. Das Netz verbindet Regionalflughäfen direkt miteinander, mit Nagoya-Komaki als Schwerpunkt. Angeflogen werden unter anderem Sapporo, Aomori, Hanamaki, Sendai, Yamagata, Niigata, Matsumoto, Shizuoka, Kobe, Izumo, Kochi, Fukuoka, Kumamoto und Kagoshima. Die genauen Strecken wechseln mit den Flugplänen; einige Verbindungen gibt es nur saisonal.
Codes, Rufzeichen und Codeshare
- IATA-Code JH: steht in der eigenen Flugnummer von FDA.
- ICAO-Code FDA: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen FUJI DREAM: so meldet sich die Besatzung im Funk.
Für Spotter ist ein Detail wichtig: Seit 2010 arbeitet FDA eng mit Japan Airlines zusammen. Nahezu alle Linienflüge werden zusätzlich als JAL-Codeshare verkauft. Auf Anzeigetafeln und in Buchungsportalen kann ein und derselbe Flug deshalb mit einer JL- und einer JH-Nummer auftauchen. Wie das System dahinter funktioniert, erklärt der Artikel Codeshare-Flüge erklärt.
Tracker richtig lesen
Auf Flugtrackern findest du FDA-Flüge zuverlässig über das ICAO-Rufzeichen FDA. Suchst du nur nach der JAL-Flugnummer, landest du schnell bei einem Codeshare und weißt nicht, welches Flugzeug wirklich kommt. Wie du dir für eine Airline oder ein Kennzeichen Benachrichtigungen einrichtest, zeigt der Guide Alarme für Flugzeuge, Typen und Airlines.
Die Flotte: nur Embraer E-Jets
FDA setzt von Anfang an auf eine einzige Flugzeugfamilie von Embraer. Die erste Maschine, eine E170, kam im Februar 2009 nach Shizuoka. Kurz darauf entschied sich die Airline zusätzlich für die etwas größere E175, die seither den Großteil der Flotte stellt.
| Typ | Anzahl (Stand 2026) | Sitze | Kennzeichen | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Embraer E170 | 2 | 76 | JA01FJ, JA02FJ | Die beiden ältesten Flugzeuge der Airline |
| Embraer E175 | 13 | 84 | JA03FJ, JA05FJ bis JA16FJ | Rückgrat der Flotte |
| Embraer E175 (bestellt) | 2 | – | – | Auslieferung ab 2027 |
Alle Flugzeuge haben eine reine Economy-Bestuhlung. Die Flottenstrategie ist damit klar: Mit 76 bis 84 Sitzen passen die E-Jets genau auf Strecken zwischen mittelgroßen Städten, auf denen ein Airbus A320 oder eine Boeing 737 zu groß wäre.
Ausgemustert hat FDA bisher genau ein Flugzeug: die E170 JA04FJ. Sie war die einzige gebraucht übernommene Maschine und flog vorher in den USA bei Shuttle America und Republic Airways. Im Oktober 2010 kam sie zu FDA, im März 2024 absolvierte sie ihren letzten Flug von Izumo nach Komaki. Bugsektion und ein Winglet erhielt der Flughafen Matsumoto als Erinnerungsstück.
Nur noch Gold fehlt?
Setz einzelne FDA-Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn genau diese Maschine an deinem Flughafen anfliegt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Das Farbkonzept: eine Farbe pro Flugzeug
Das Markenzeichen von FDA ist die sogenannte Multicolor-Flotte. Jedes Flugzeug trägt eine eigene, kräftige Vollfarbe auf Rumpf, Triebwerken und Flügelspitzen. Der Schriftzug steht weiß auf dem farbigen Rumpf, auch das Leitwerk trägt die Farbe des jeweiligen Flugzeugs.
Den Anfang machte JA01FJ in Rot, danach kamen nach und nach weitere Farben dazu. Nach den Angaben, die zur Flotte öffentlich dokumentiert sind, ergibt sich etwa diese Zuordnung:
| Kennzeichen | Typ | Farbe |
|---|---|---|
| JA01FJ | E170 | Rot |
| JA02FJ | E170 | Hellblau |
| JA03FJ | E175 | Pink |
| JA05FJ | E175 | Orange |
| JA06FJ | E175 | Lila |
| JA07FJ | E175 | Gelb |
| JA08FJ | E175 | Teegrün |
| JA09FJ | E175 | Gold |
| JA10FJ | E175 | Silber |
| JA11FJ | E175 | Grün |
| JA12FJ | E175 | Weiß mit roten Akzenten |
| JA13FJ | E175 | Marineblau |
| JA14FJ | E175 | Weinrot |
| JA15FJ | E175 | Rosa |
| JA16FJ | E175 | Violett |
Einige Farben haben eine eigene Geschichte. Die Farbe der ausgemusterten JA04FJ, ein Grün, war der Favorit einer Online-Abstimmung. JA11FJ trägt ebenfalls Grün und übernahm von ihr die Rolle als fliegender Tourismusbotschafter der Stadt Matsumoto. JA12FJ fällt aus dem Rahmen: Ihr Rumpf ist überwiegend weiß, Schriftzug, Logo, Triebwerke und Flügelspitzen sind rot. Gold und Silber gehören zu den auffälligsten Motiven der Flotte.
Dazu kommen Namensrechte und Sonderthemen: Einzelne Maschinen tragen Namen von Präfekturen, Städten oder Sponsoren, und die pinke JA03FJ war mit Motiven der Anime-Figur Chibi Maruko-chan unterwegs. Solche Zusätze ändern sich immer wieder. Wenn du Sonderlackierungen systematisch festhalten willst, hilft dir der Guide Sonderlackierungen sammeln und dokumentieren; wie Farben, Logos und Schriftzüge in einer Livery zusammenwirken, erklärt Livery-Design erklärt.
Farben sind kein sicheres Erkennungsmerkmal
Die Farbtabelle ist eine Orientierung, kein Dogma. Ähnliche Töne wie Pink und Rosa oder Lila und Violett sind auf Fotos schwer zu unterscheiden, und Lackierungen können sich bei Wartungen ändern. Notiere deshalb immer das Kennzeichen – das ist eindeutig.
E170 oder E175? So unterscheidest du sie
Beide Typen gehören zur ersten Generation der E-Jets und sehen sich sehr ähnlich: gleiche Flügel, gleiche Triebwerke unter den Tragflächen, gleiche Bemalung. Der wichtigste Unterschied ist die Rumpflänge. Die E175 ist eine leicht gestreckte Version der E170; bei FDA bietet sie Platz für 84 statt 76 Fluggäste.
Das spricht für die E175
- Etwas längerer Rumpf mit mehr Fenstern vor und hinter dem Flügel
- Kennzeichen JA03FJ oder JA05FJ bis JA16FJ
- Auf Trackern als E175 geführt
Das spricht für die E170
- Kürzerer, gedrungener wirkender Rumpf
- Kennzeichen JA01FJ (Rot) oder JA02FJ (Hellblau)
- Auf Trackern als E170 geführt
Ohne direkten Vergleich ist der Längenunterschied im Feld schwer zu sehen. Bei FDA hast du aber einen Vorteil: Weil es nur zwei E170 gibt und beide eine bekannte Farbe tragen, ist die Zuordnung über Farbe und Kennzeichen fast immer eindeutig. Wer die E-Jet-Familie grundsätzlich auseinanderhalten will, findet im Guide Embraer E170, E175, E190 und E195 unterscheiden die passenden Merkmale.
Woran du Fuji Dream Airlines erkennst
Kaum eine Airline ist so leicht zu erkennen und gleichzeitig so schwer vollständig zu sammeln. Die Merkmale im Überblick:
Vollfarbe prüfen
Ein E-Jet in einer einzigen, kräftigen Farbe mit weißem Schriftzug – in Japan ist das praktisch immer FDA.
Schriftzug lesen
Der weiße Schriftzug „FUJIDREAM AIRLINES“ am Rumpf bestätigt die Airline.
Kennzeichen lesen
JA plus zwei Ziffern plus FJ: Die Ziffern zeigen dir, welche Maschine – und damit welche Farbe – du vor dir hast.
Sauber notieren
Halte Kennzeichen, Typ und Farbe getrennt fest. So siehst du später auf einen Blick, welche Maschinen noch fehlen.
Das japanische Nationalitätszeichen JA steht bei FDA vorne am Kennzeichen, die Buchstaben FJ am Ende sind die Kennung der Airline. Wer Registrierungen sammelt, hat bei FDA also eine überschaubare und gut geordnete Reihe vor sich. Tipps zum Sammeln von Kennzeichen findest du in Registrierungen sammeln.
Fuji Dream Airlines spotten
FDA ist eine Airline der Regionen. In Tokio wirst du sie im Linienverkehr nicht finden – weder in Haneda noch in Narita. Wer beim Planespotting in Tokio unterwegs ist, muss für FDA also einen Abstecher einplanen.
Nagoya-Komaki ist der wichtigste Ort für FDA-Sichtungen. Der Flughafen im Norden von Nagoya wird im Linienverkehr vor allem von FDA genutzt, die Airline fliegt von dort viele Regionalstrecken. Weil hier mehrere Maschinen stationiert sind, stehen deine Chancen gut, an einem Tag mehrere Farben zu sehen. Shizuoka liegt zwischen Tokio und Nagoya und ist die Heimat der Airline; der Fuji ist bei klarem Wetter in der Region ein mögliches Hintergrundmotiv.
Dazu kommen Regionalflughäfen wie Matsumoto in den Bergen der Präfektur Nagano, Kobe, Fukuoka, Niigata, Yamagata, Hanamaki, Aomori, Izumo, Kochi, Kumamoto oder Kagoshima, außerdem Sapporo mit dem großen Flughafen New Chitose und dem kleinen Stadtflughafen Okadama. An vielen dieser Plätze ist der Verkehr überschaubar – ideal, um gezielt auf eine bestimmte Farbe zu warten. Allgemeine Tipps für kleine Flughäfen findest du im Guide Spotting an kleinen Regionalflughäfen.
Gute Chancen auf FDA, wenn …
- du in Nagoya-Komaki oder Shizuoka spottest
- der Flugplan deines Regionalflughafens JH-Flüge oder FDA-Codeshares zeigt
- du früh am Tag da bist, wenn die stationierten Maschinen starten
Prüf es vorher, wenn …
- du nach älteren Spotterberichten planst – Strecken werden immer wieder eingestellt, ausgesetzt oder neu aufgenommen
- du eine saisonale Verbindung im Blick hast
Eher kein FDA-Tag, wenn …
- du nur an den großen Tokioter Flughäfen spottest
Willst du eine bestimmte Farbe gezielt erwischen, lohnt sich ein Blick auf den Tracker am Vortag: Über das Kennzeichen siehst du, auf welchen Strecken die Maschine gerade unterwegs ist. Die Umläufe wechseln aber, verlass dich also nicht darauf, dass eine Farbe jeden Tag dieselbe Route fliegt.
Sicherheit und Regeln
Fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen wie Aussichtsterrassen oder Wegen außerhalb des Zauns. Sicherheitsbereiche sind tabu, und Drohnen haben in der Nähe von Flughäfen nichts verloren. Viele japanische Flughäfen bieten Aussichtsdecks an – sie sind meist der beste und sicherste Ausgangspunkt.
Sicherheit und Zwischenfälle
Der bekannteste Zwischenfall in der Geschichte von FDA stammt vom 23. April 2019: Beim Startlauf in Yamagata brach die Besatzung der E175 JA11FJ den Start ab, die Maschine kam links von der Piste ab und blieb im Gras stehen. Alle Menschen an Bord blieben unverletzt. Das Verkehrsministerium stufte den Vorfall als schwere Störung ein. Die japanische Unfalluntersuchungsbehörde führte ihn auf einen mutmaßlich fehlerhaften Mikroschalter im Steuerhorn zurück: Das Flugzeug blieb dadurch im Rollmodus, sodass die Seitenruderpedale keine Richtungskontrolle ermöglichten.
Einordnung im japanischen Markt
Im japanischen Inlandsverkehr dominieren Japan Airlines und All Nippon Airways mit ihren Drehkreuzen in Tokio und Osaka. Low-Cost-Airlines wie Peach Aviation und Jetstar Japan sowie die unabhängige Skymark Airlines setzen auf Airbus A320 oder Boeing 737. FDA besetzt eine eigene Nische darunter: kleinere Jets auf Strecken zwischen Regionalstädten, die für größere Flugzeuge zu dünn sind, und das als Partner von JAL, ohne Teil des Konzerns zu sein.
Der Vergleich hilft auch beim Erkennen. Ein E-Jet in Japan kann außer FDA auch zur JAL-Regionaltochter J-Air gehören – die trägt aber die normale JAL-Bemalung mit dem roten Kranich. Eine farbige Vollbemalung bleibt das Erkennungszeichen von FDA.
Häufige Verwechslungen
- FDA-Flug als JAL-Flug notieren – die JL-Nummer ist oft nur ein Codeshare, durchgeführt wird der Flug von FDA.
- Farbe statt Kennzeichen notieren – ähnliche Farbtöne wie Pink und Rosa sind auf Fotos schnell vertauscht.
- E170 und E175 verwechseln – nur JA01FJ und JA02FJ sind E170, alle anderen aktiven Maschinen E175.
- JA04FJ noch suchen – die grüne E170 ist seit März 2024 außer Dienst.
- FDA in Tokio erwarten – die Airline fliegt im Linienverkehr weder Haneda noch Narita an.
- Jeden japanischen E-Jet für FDA halten – E-Jets in JAL-Optik gehören zur JAL-Gruppe.
Die bunte Flotte im Blick
Beobachte einzelne FDA-Kennzeichen, werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen, Airline und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Fuji Dream Airlines ist klein, aber für Spotter eine der spannendsten Airlines Japans. Statt einer einheitlichen Flotte fliegt hier jedes Flugzeug in einer eigenen Farbe, und wer alle sehen will, kommt an Japans Regionalflughäfen viel herum. Mit dem Kennzeichen als Anker und Nagoya-Komaki als bester Anlaufstelle wird aus der bunten Flotte eine Sammlung, die sich Stück für Stück vervollständigen lässt.
Kurzfazit
Fuji Dream Airlines (IATA JH, ICAO FDA) ist eine japanische Regional-Airline aus Shizuoka mit Embraer E170 und E175. Jedes Flugzeug trägt eine eigene Farbe – das Kennzeichen JA..FJ zeigt dir, welche Maschine du vor dir hast.
Zusammenfassung
- Fuji Dream Airlines erkennst du sofort an den einfarbigen Embraer-Jets mit weißem Schriftzug.
- Weil fast jedes Flugzeug eine andere Farbe trägt, ist das Kennzeichen JA..FJ der Schlüssel, um deine Sichtungen sauber zu sortieren.
- Die wichtigste Bühne ist der Flughafen Nagoya-Komaki, wo FDA den Linienverkehr prägt; dazu kommen Shizuoka und zahlreiche Regionalflughäfen.
- Tokio-Haneda und Narita fliegt FDA im Linienverkehr nicht an – für eine Sichtung musst du in die Regionen.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Fuji Dream Airlines?
Der IATA-Code ist JH, der ICAO-Code FDA. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „FUJI DREAM“. Weil FDA-Flüge zusätzlich als Codeshare von Japan Airlines verkauft werden, taucht derselbe Flug in Buchungssystemen auch mit einer JL-Flugnummer auf.
Warum hat jedes Flugzeug von Fuji Dream Airlines eine andere Farbe?
Das Farbkonzept ist seit dem Start 2009 das Markenzeichen der Airline. Jede Maschine bekommt eine eigene Vollfarbe, die Rumpf, Triebwerke und Flügelspitzen prägt. So wird jedes neue Flugzeug zu einem eigenen Motiv – und die Flotte zu einer Sammlung, die Spotter gern komplett haben wollen.
Welche Flugzeuge fliegt Fuji Dream Airlines?
Ausschließlich Embraer E-Jets. Stand 2026 sind es zwei Embraer E170 mit 76 Sitzen und 13 Embraer E175 mit 84 Sitzen. Zwei weitere E175 sind bestellt, ihre Auslieferung beginnt 2027. Die E170 JA04FJ, das einzige gebraucht übernommene Flugzeug, wurde im März 2024 ausgemustert.
Gehört Fuji Dream Airlines zu einer Allianz?
Nein. FDA ist kein Mitglied von oneworld, Star Alliance oder SkyTeam. Seit 2010 arbeitet die Airline aber eng mit Japan Airlines zusammen; nahezu alle Linienflüge werden auch als JAL-Codeshare angeboten.
Wo kann ich Fuji Dream Airlines spotten?
Die besten Chancen hast du an ihren Basen, vor allem am Flughafen Nagoya-Komaki (Nagoya Airfield) und in Shizuoka nahe dem Fuji. Regelmäßig ist FDA außerdem an Regionalflughäfen wie Matsumoto, Kobe, Fukuoka, Niigata, Yamagata oder Sapporo zu sehen. Das Streckennetz ändert sich mit jedem Flugplan, prüf deshalb vorher den aktuellen Plan.
Fliegt Fuji Dream Airlines nach Tokio?
Im Linienverkehr nein. Das Netz verbindet Regionalflughäfen direkt miteinander, ohne Umweg über Haneda oder Narita. Wer in Tokio spottet, sieht FDA deshalb in der Regel nicht.
Was bedeuten die Kennzeichen JA01FJ bis JA16FJ?
JA ist das Nationalitätszeichen Japans. Die Ziffern zählen die Flugzeuge von FDA in der Reihenfolge ihrer Auslieferung durch, FJ steht für die Airline. JA01FJ ist also das erste Flugzeug, eine rote E170. Die Lücke bei 04 stammt von der ausgemusterten grünen E170 JA04FJ.
Was unterscheidet die E170 von der E175?
Die E175 ist eine leicht verlängerte Version der E170. Bei FDA hat sie 84 statt 76 Sitzen. Von außen erkennst du sie am etwas längeren Rumpf mit mehr Fenstern vor und hinter dem Flügel. Weil beide Typen dieselbe Bemalung tragen, hilft beim Zuordnen auch das Kennzeichen: Nur JA01FJ und JA02FJ sind E170.
Fuji Dream Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Embraer E170
Der kleinste E-Jet der ersten Generation: Die E170 brachte 2004 bei LOT die ganze Familie in den Liniendienst, wird nicht mehr gebaut und ist in Europa ein Auslaufmodell. So trennst du sie von der fast identischen E175.
FlugzeugtypEmbraer E175
Der kleine E-Jet mit der großen US-Karriere: Die E175 fliegt mit rund 76 bis 88 Sitzen in 2+2-Kabine, ist Embraers Bestseller und in Europa vor allem bei KLM Cityhopper und LOT zu sehen.
Weitere Airlines
Japan Airlines
Japans traditionsreicher Flag Carrier mit dem roten Kranich am Leitwerk: Drehkreuze Haneda und Narita, Mitglied von oneworld und eine Langstreckenflotte im Umbruch von der 777 zu A350-1000 und Boeing 787.
NetzwerkAll Nippon Airways
Japans große Netzwerk-Airline aus Tokio: Star-Alliance-Mitglied seit 1999, Erstkunde der Boeing 787, drei A380 im Schildkröten-Look für Hawaii und eine Flotte, in der fast alles von Boeing stammt.
Low-CostPeach Aviation
Japans pinke Low-Cost-Airline aus Osaka: reine Airbus-A320-Familie, Heimat im Low-Cost-Terminal von Kansai und seit der Fusion mit Vanilla Air die Billigmarke der ANA-Gruppe.
Low-CostSkymark Airlines
Japans unabhängige Nummer drei hinter JAL und ANA: Boeing-737-Flotte, Basen in Tokio-Haneda und Kobe, eine A380-Bestellung, die 2015 in die Insolvenz führte, und der Neustart samt Börsengang 2022.
RegionalJapan Transocean Air
Die JAL-Tochter aus Okinawa: Basis Naha, eine reine Flotte aus Boeing 737-800, Verbindungen zwischen den Ryukyu-Inseln und Japans Hauptinseln – und Walhai-Sonderlackierungen, für die Spotter extra nach Okinawa reisen.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
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