Das Wichtigste in Kürze
- Jetstar Japan ist eine japanische Low-Cost-Airline mit Sitz am Flughafen Tokio-Narita und gehört keiner Allianz an.
- Codes: IATA GK, ICAO JJP, Rufzeichen „ORANGE LINER“ – klar getrennt von Jetstar Airways (JQ/JST).
- Die Flotte ist reine A320-Familie: rund 20 A320ceo und drei A321LR.
- Eigentümer: JAL hält die Hälfte; Qantas hat 2026 angekündigt, auszusteigen, verbunden mit einem neuen Namen und einer neuen Marke.
- Drei Basen: Narita, Kansai und Chubu; der Schwerpunkt liegt auf Inlandsstrecken.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| IATA-Code | GK |
|---|---|
| ICAO-Code | JJP |
| Rufzeichen | ORANGE LINER |
| Drehkreuze | NRT, KIX, NGO |
| Geschäftsmodell | Low-Cost-Airline mit Schwerpunkt Inlandsverkehr in Japan, dazu Kurzstrecken nach Ostasien |
| Sitz | Narita, Präfektur Chiba (Flughafen Tokio-Narita) |
| Gegründet | September 2011, erste Linienflüge im Juli 2012 ab Narita |
| Eigentümer | Japan Airlines 50 %, Qantas 33,3 %, Tokyo Century 16,7 %; Qantas hat im Februar 2026 den Verkauf ihres Anteils an die Development Bank of Japan angekündigt |
| Basen | Tokio-Narita (NRT), Osaka-Kansai (KIX, seit 2014) und Nagoya-Chubu (NGO, seit 2018) |
| Allianz | keine; Codeshares unter anderem mit Japan Airlines, Qantas und American Airlines |
| Flotte (Stand 2025/2026, gerundet) | rund 20 Airbus A320ceo und drei Airbus A321LR |
| Markenzeichen | Orangefarbener Jetstar-Stern, japanisches Kennzeichen mit JA-…JJ |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Jetstar Japan?
- Marke mit orangefarbenem Stern – dieselbe Optik wie Jetstar Airways in Australien
- Japanisches Kennzeichen mit JA-; bei den A320 enden viele auf JJ (etwa JA21JJ), die A321LR auf LR
- Flugnummer beginnt mit GK, auf dem Tracker steht JJP – nicht JQ/JST wie bei Jetstar Airways
- Rufzeichen im Funk: „ORANGE LINER“
- Nur Airbus A320-Familie: A320 der ersten Generation und wenige A321LR mit großen LEAP-Triebwerken
- In Narita meist am Terminal 3, dem Low-Cost-Terminal des Flughafens
Ein orangefarbener Stern am Leitwerk, ein Airbus A320 und ein japanisches Kennzeichen: Jetstar Japan sieht auf den ersten Blick aus wie ein Ableger aus Australien – und ist doch eine eigene Airline mit eigenen Codes, eigener Geschichte und einer Eigentümerstruktur, die gerade im Umbruch ist. Wer in Tokio, Osaka oder Nagoya spottet, kommt an ihr kaum vorbei. Diese Seite zeigt dir, wie du Jetstar Japan sauber zuordnest und von der australischen Schwestermarke unterscheidest.
Jede JA-Registrierung im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Flughafen fest – und siehst, welche Jetstar-Japan-Maschinen dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Jetstar Japan im Überblick
Jetstar Japan ist eine japanische Low-Cost-Airline mit Sitz in Narita in der Präfektur Chiba, direkt am Flughafen Tokio-Narita. Angekündigt wurde das Projekt im August 2011 als Gemeinschaftsunternehmen von Qantas, Japan Airlines und dem Handelskonzern Mitsubishi, gegründet wurde die Gesellschaft im September 2011. Der Linienbetrieb begann am 3. Juli 2012 ab Narita, zunächst mit Inlandsstrecken unter anderem nach Fukuoka; Sapporo-Chitose, Okinawa-Naha und Osaka-Kansai folgten in den ersten Tagen und Wochen.
Damit gehört Jetstar Japan zur ersten Generation japanischer Low-Cost-Airlines, die 2012 an den Start gingen. Im selben Jahr begann auch Peach Aviation mit Basis in Osaka-Kansai, die heute zur ANA-Gruppe gehört. Spannend ist dieser Gegensatz bis heute: Die beiden großen japanischen Netzwerk-Airlines haben jeweils ihre eigene Billigtochter beziehungsweise Beteiligung – JAL über Jetstar Japan, All Nippon Airways über Peach.
Das Geschäftsmodell ist klassisch für einen Low-Cost-Carrier: eine einheitliche Flotte, dicht bestuhlte Kabinen, kurze Bodenzeiten und Zusatzentgelte für Gepäck, Sitzplatzwahl und Verpflegung. Wie dieses Modell grundsätzlich funktioniert, erklärt der Artikel Wie Billigflieger funktionieren.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code GK: steht in der Flugnummer, also auf der Anzeigetafel, im Ticket und in Flugplänen.
- ICAO-Code JJP: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf Flugtrackern.
- Rufzeichen ORANGE LINER: so meldet sich die Besatzung im Funk – passend zur Markenfarbe Orange.
Gerade die Codes sind der wichtigste Schlüssel, um Jetstar Japan von der australischen Jetstar Airways zu trennen. Die Australier fliegen unter JQ und JST und melden sich als „JETSTAR“. Wer auf dem Tracker GK oder JJP sieht, hat sicher die japanische Gesellschaft vor sich – auch wenn Optik und Marke identisch wirken.
Tracker richtig lesen
Viele Flugtracker zeigen das ICAO-Rufzeichen statt der Flugnummer. Steht dort JJP, fliegt Jetstar Japan; JST steht für Jetstar Airways. Wie du ADS-B-Daten am Spot sinnvoll nutzt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Eigentümer: von drei Partnern zur japanischen Lösung
Die Eigentümerstruktur ist der Teil, der Jetstar Japan von vielen anderen Billigfliegern unterscheidet. Sie hat sich seit der Gründung zweimal deutlich verschoben.
| Phase | Eigentümer | Was sich änderte |
|---|---|---|
| Gründung 2011 | Qantas, Japan Airlines, Mitsubishi | Gemeinschaftsunternehmen zum Aufbau einer japanischen Jetstar-Airline |
| Seit 2019 | JAL 50 %, Qantas 33,3 %, Tokyo Century 16,7 % | JAL übernimmt den Anteil von Mitsubishi und wird größter Eigentümer |
| Ab 2026 | Ausstieg von Qantas angekündigt | Qantas verkauft ihren Anteil an die Development Bank of Japan; neuer Name und neue Marke angekündigt |
Im Februar 2026 hat Qantas angekündigt, sich von ihrer Beteiligung zu trennen und die Anteile an die staatliche Development Bank of Japan zu verkaufen. JAL und Tokyo Century bleiben an Bord. Damit verliert die Airline auch ihre Verbindung zur Jetstar-Marke: Ein neuer Name und ein neues Erscheinungsbild sind angekündigt, die Umstellung soll bis etwa Mitte 2027 abgeschlossen sein. Der neue Name war in den von uns ausgewerteten Quellen noch nicht genannt.
Für dich als Spotter heißt das: Die heutige Jetstar-Optik in Japan ist ein Auslaufmodell. Wer A320 mit orangefarbenem Stern und JA-Kennzeichen sammeln möchte, sollte das nicht auf die lange Bank schieben. Übergangsphasen mit Hybrid-Lackierungen – alte Bemalung, neues Logo oder umgekehrt – sind bei solchen Markenwechseln typisch und oft besonders gefragte Motive. Wie du solche Mischformen erkennst, zeigt der Artikel zu Hybrid-Lackierungen.
Zum Vergleich: Die Qantas Group hatte 2025 bereits angekündigt, Jetstar Asia in Singapur einzustellen. Mit dem Rückzug aus Japan konzentriert sich der Konzern stärker auf Australien und Neuseeland, wo Qantas und Jetstar Airways weiterhin unter einem Dach fliegen.
Die Flotte: reine A320-Familie
Jetstar Japan setzt ausschließlich auf Flugzeuge der Airbus-A320-Familie. Die genauen Zahlen schwanken in den Quellen leicht, weil einzelne Flugzeuge zwischen Jetstar-Gesellschaften getauscht wurden. Stand 2025/2026 ergibt sich ungefähr dieses Bild:
| Typ | Anzahl (gerundet) | Sitze | Triebwerke | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Airbus A320ceo | rund 20 | 180 | IAE V2500 | Kennzeichen meist JA…JJ, Arbeitspferd auf allen Strecken |
| Airbus A321LR | 3 | über 230 | CFM LEAP-1A | Kennzeichen JA26LR bis JA28LR, deutlich längerer Rumpf |
Der Airbus A320 der ersten Generation bildet das Rückgrat. Er fliegt die dichten Inlandsstrecken, etwa von Narita nach Sapporo, Fukuoka oder Okinawa, aber auch die Kurzstrecken nach Taiwan oder Hongkong. Hersteller ist Airbus.
Die drei A321LR sind die Langstrecken-Variante des A321neo mit zusätzlichem Tank und höherem Abfluggewicht. Bei Jetstar Japan spielen sie ihre Reichweite kaum aus, sondern bringen auf den nachfragestarken Strecken einfach mehr Sitze pro Start – ein typischer Ansatz an Flughäfen, an denen Slots knapp sind.
Nur noch der A321LR fehlt?
Setz die drei LR-Kennzeichen auf deine Wunschliste und lass dich benachrichtigen, wenn eines davon an deinem Flughafen landet. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
A320ceo oder A321LR? So unterscheidest du sie
Beide Typen tragen dieselbe Bemalung. Wer die Rumpflänge nicht im direkten Vergleich sieht, verwechselt sie im Anflug schnell. Diese Merkmale helfen:
Das spricht für den A321LR
- Deutlich längerer, gestreckter Rumpf
- Große LEAP-Triebwerke mit fast runder, voluminöser Verkleidung
- Mehr Türen bzw. Notausgänge entlang des Rumpfs als beim A320
- Kennzeichen endet auf LR, auf Trackern meist als A21N geführt
Das spricht für den A320ceo
- Kompakter Rumpf mit kurzer Kabine
- Schlankere V2500-Triebwerke mit langer Verkleidung
- Zwei Notausgänge über dem Flügel, keine Zusatztüren
- Kennzeichen meist auf JJ, auf Trackern als A320 geführt
Am zuverlässigsten sind Triebwerke und Kennzeichen. Die Länge täuscht aus manchen Perspektiven, die Triebwerke der neo-Generation sind dagegen auch aus größerer Entfernung gut zu sehen. Wer tiefer einsteigen will, findet die Unterschiede ausführlich in den Guides A318, A319, A320 und A321 auseinanderhalten und A320neo oder ceo?.
Woran du Jetstar Japan erkennst
Die Bemalung entspricht dem Jetstar-Design, das du auch aus Australien kennst: der Schriftzug „Jetstar“ am Rumpf und der orangefarbene Stern als Markenzeichen am Leitwerk. Orange ist die Leitfarbe, und auch das Rufzeichen „ORANGE LINER“ greift sie auf. Sonderbemalungen hat es immer wieder gegeben; bekannt wurde etwa eine Spider-Man-Lackierung, die von 2017 bis Anfang 2018 auf dem A320 JA20JJ unterwegs war. Solche Motive sind kurzlebig, deshalb lohnt der Blick auf aktuelle Hinweise – wie du sie findest, erklärt der Artikel zu Special Liveries.
Der sicherste Unterschied zur australischen Schwester steckt im Kennzeichen. Japanische Flugzeuge tragen das Präfix JA, gefolgt von Ziffern und Buchstaben. Jetstar Japan nutzt dabei gern eigene Endungen: JJ bei vielen A320, LR bei den A321LR. Australische Jetstar-Maschinen tragen dagegen ein VH-Kennzeichen. Wie Kennzeichen grundsätzlich aufgebaut sind, zeigt der Guide Flugzeugkennzeichen verstehen.
Stern prüfen
Orangefarbener Stern und Jetstar-Schriftzug zeigen die Marke – aber noch nicht, welche Gesellschaft fliegt.
Kennzeichen lesen
JA- heißt Japan, VH- heißt Australien. Endungen wie JJ oder LR deuten auf Jetstar Japan.
Tracker abgleichen
JJP bestätigt Jetstar Japan, JST Jetstar Airways.
Sauber notieren
Halte Airline, Typ und Kennzeichen getrennt fest. Nach dem Markenwechsel bleibt die Sichtung so eindeutig zuordenbar.
Achtung Verwechslung
Weil einzelne A320 zwischen Jetstar-Gesellschaften wechselten, kann dasselbe Flugzeug in deiner Sammlung unter zwei Kennzeichen auftauchen. Die Seriennummer des Herstellers (MSN) hilft dir, solche Wechsel nachzuvollziehen.
Netz und Basen
Jetstar Japan fliegt von drei Basen aus: Tokio-Narita als Heimatbasis, Osaka-Kansai seit 2014 und Nagoya-Chubu seit 2018. Der Schwerpunkt liegt klar auf dem Inlandsverkehr. Von Narita aus geht es unter anderem nach Sapporo-Chitose, Fukuoka, Kagoshima, Kumamoto, Matsuyama, Takamatsu und Okinawa-Naha; von Kansai und Chubu aus vor allem nach Sapporo, Fukuoka und Naha.
International bleibt die Airline in der Nachbarschaft. Ziele waren zuletzt unter anderem Taipeh, Kaohsiung, Hongkong, Shanghai und Manila. Das Netz ändert sich bei Low-Cost-Airlines allerdings häufig – prüf vor jeder Tour den aktuellen Flugplan.
| Basis | Code | Rolle | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Tokio-Narita | NRT | Heimatbasis und Firmensitz | Low-Cost-Verkehr am Terminal 3, viele Bewegungen am Morgen und Abend |
| Osaka-Kansai | KIX | Zweite Basis seit 2014 | Gemeinsamer Flughafen mit Peach – zwei japanische Low-Cost-Airlines nebeneinander |
| Nagoya-Chubu | NGO | Dritte Basis seit 2018 | Kleinerer Betrieb, gut für ruhige Fotosessions |
In Narita teilt sich Jetstar Japan den Low-Cost-Verkehr mit Peach und anderen Billigfliegern, während die großen Netzwerk-Airlines dort vor allem Langstrecke anbieten. Auf der Langstrecke ist mit ZIPAIR eine weitere JAL-Tochter in Narita zu Hause – ein schöner Kontrast, weil ZIPAIR Boeing 787 statt A320 fliegt. Am innerstädtischen Flughafen Haneda spielt Jetstar Japan dagegen keine Rolle; dort dominieren JAL, ANA und Skymark.
Jetstar Japan spotten
Die besten Chancen hast du in Narita. Dort startet ein großer Teil der Flotte morgens zu den Inlandszielen und kehrt abends zurück. Narita hat zwei parallele Pisten, die Betriebsrichtung hängt vom Wind ab. Welche Aussichtspunkte und Spots rund um Tokio sich lohnen, beschreibt der Guide Planespotting in Tokio.
Gute Chancen auf Jetstar Japan, wenn …
- du in Narita, Kansai oder Chubu spottest
- du früh morgens oder am frühen Abend vor Ort bist, wenn die Basis-Flugzeuge kommen und gehen
- du an einem Inlandsziel wie Sapporo, Fukuoka oder Naha unterwegs bist
Prüf es vorher, wenn …
- du gezielt einen A321LR suchst – von ihm gibt es nur drei Exemplare
- du außerhalb Japans spottest, etwa in Taipeh oder Manila
Eher keine Jetstar-Japan-Sichtung, wenn …
- du in Haneda oder in Europa spottest
Sicherheit und Regeln
Japanische Flughäfen bieten oft offizielle Aussichtsterrassen. Bleib dort und an öffentlich zugänglichen Stellen, respektiere Zäune und Absperrungen und lass die Drohne zu Hause – in Flughafennähe ist sie tabu.
Häufige Verwechslungen
- Jetstar Japan mit Jetstar Airways gleichsetzen – gleiche Marke, aber eigene Gesellschaft mit eigenen Codes (GK/JJP statt JQ/JST).
- Jetstar Japan für eine Qantas-Tochter halten – größter Eigentümer ist JAL, Qantas hat 2026 den Ausstieg angekündigt.
- Den A321LR als A320 notieren – Rumpflänge, LEAP-Triebwerke und das Kennzeichen auf LR verraten den größeren Typ.
- Den A320ceo als A320neo notieren – Jetstar Japan fliegt beim A320 die erste Generation mit V2500-Triebwerken.
- Jetstar Japan mit Peach verwechseln – Peach fliegt in Pink-Violett und gehört zur ANA-Gruppe.
- Jetstar Japan in Haneda suchen – die Airline ist vor allem in Narita, Kansai und Chubu zu Hause.
Jetstar Japan im Blick behalten
Beobachte einzelne Kennzeichen oder die Airline und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Jetstar Japan ist eine der prägenden japanischen Low-Cost-Airlines – mit australischer Marke, japanischer Lizenz und JAL als größtem Eigentümer. Die Flotte ist überschaubar und einheitlich, die spannenden Details stecken in Kennzeichen, Codes und den drei A321LR. Mit dem angekündigten Ausstieg von Qantas und dem angekündigten Markenwechsel bekommt die Airline zudem eine zeitliche Komponente: Die Jetstar-Optik in Japan wird es nicht mehr lange geben.
Kurzfazit
Jetstar Japan (IATA GK, ICAO JJP) ist eine japanische Low-Cost-Airline mit Basis in Narita und reiner A320-Familie. Der Stern zeigt die Marke, das JA-Kennzeichen und der Code JJP zeigen, dass die japanische Gesellschaft fliegt.
Zusammenfassung
- Jetstar Japan erkennst du am Jetstar-Stern, am JA-Kennzeichen und am ICAO-Code JJP auf dem Tracker.
- Die australische Jetstar Airways sieht fast gleich aus – Kennzeichen (VH- statt JA-) und Codes (JQ/JST statt GK/JJP) trennen die beiden sauber.
- Zwischen A320ceo und A321LR unterscheidest du über Rumpflänge, Triebwerke und Türanordnung.
- Weil Qantas aussteigt und ein Markenwechsel angekündigt ist, lohnt es sich, die Jetstar-Optik in Japan jetzt zu dokumentieren.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Jetstar Japan?
Der IATA-Code ist GK, der ICAO-Code JJP. Im Funk meldet sich die Airline als „ORANGE LINER“. Jetstar Airways aus Australien nutzt dagegen JQ und JST – die beiden Airlines teilen sich nur die Marke.
Wem gehört Jetstar Japan?
Japan Airlines hält 50 Prozent, Qantas 33,3 Prozent und der Leasingkonzern Tokyo Century 16,7 Prozent. JAL hatte seinen Anteil 2019 durch den Kauf der Beteiligung von Mitsubishi erhöht. Im Februar 2026 hat Qantas angekündigt, ihre Anteile an die Development Bank of Japan zu verkaufen; der Ausstieg ist mit einem neuen Namen und einer neuen Marke verbunden.
Ist Jetstar Japan dasselbe wie Jetstar Airways?
Nein. Jetstar Airways ist die australische Low-Cost-Tochter von Qantas mit Sitz in Melbourne. Jetstar Japan ist eine eigenständige japanische Gesellschaft mit eigener Lizenz, eigenen Codes und japanischen Kennzeichen. Gemeinsam haben beide die Marke und den orangefarbenen Stern.
Welche Flugzeuge fliegt Jetstar Japan?
Ausschließlich Flugzeuge der Airbus-A320-Familie: rund 20 A320 der ersten Generation (ceo) mit 180 Sitzen und drei A321LR, die als Langstreckenversion des A321neo mehr als 230 Passagieren Platz bieten. Die genaue Anzahl schwankt leicht, weil einzelne A320 zwischen Jetstar-Gesellschaften getauscht wurden.
Gehört Jetstar Japan zu einer Allianz?
Nein. Jetstar Japan ist kein Mitglied von oneworld, Star Alliance oder SkyTeam. Über Codeshares mit Japan Airlines, Qantas und American Airlines lassen sich einzelne Flüge aber mit Partnernetzen kombinieren.
Wo kann ich Jetstar Japan spotten?
Am meisten Betrieb hast du in Tokio-Narita, der Heimatbasis. Dazu kommen Osaka-Kansai und Nagoya-Chubu sowie Ziele wie Sapporo-Chitose, Fukuoka und Okinawa-Naha. Außerhalb Japans fliegt die Airline unter anderem nach Taiwan, Hongkong, Shanghai und Manila. In Europa wirst du Jetstar Japan nicht sehen.
Woran erkenne ich ein Jetstar-Japan-Flugzeug am Kennzeichen?
Japanische Flugzeuge tragen das Präfix JA. Bei Jetstar Japan enden die Kennzeichen der A320 häufig auf JJ (zum Beispiel JA21JJ), die der A321LR auf LR (zum Beispiel JA26LR). Ein VH-Kennzeichen zeigt dagegen ein australisches Flugzeug von Jetstar Airways.
Was bedeutet das Rufzeichen „ORANGE LINER“?
Das Rufzeichen passt zur Markenfarbe Orange, die zum Jetstar-Stern gehört. Für Spotter mit Funkscanner ist es praktisch: Du hörst sofort, dass Jetstar Japan und nicht Jetstar Airways (Rufzeichen „JETSTAR“) unterwegs ist.
Jetstar Japan im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
Weitere Airlines
Jetstar Airways
Die Low-Cost-Tochter der Qantas Group aus Melbourne: A320-Familie auf Kurz- und Mittelstrecke, A321LR auf längeren Routen und eine kleine Flotte Boeing 787-8 für die Langstrecke.
NetzwerkJapan Airlines
Japans traditionsreicher Flag Carrier mit dem roten Kranich am Leitwerk: Drehkreuze Haneda und Narita, Mitglied von oneworld und eine Langstreckenflotte im Umbruch von der 777 zu A350-1000 und Boeing 787.
Low-CostPeach Aviation
Japans pinke Low-Cost-Airline aus Osaka: reine Airbus-A320-Familie, Heimat im Low-Cost-Terminal von Kansai und seit der Fusion mit Vanilla Air die Billigmarke der ANA-Gruppe.
Low-CostZIPAIR Tokyo
Die Langstrecken-Low-Cost-Tochter von Japan Airlines fliegt ab Tokio-Narita mit Boeing 787-8 nach Asien und Nordamerika. Viele ihrer Dreamliner kennst du noch aus der JAL-Flotte.
NetzwerkQantas
Australiens Flag Carrier mit dem roten Känguru am Leitwerk: oneworld-Gründungsmitglied, A380 und 787-9 auf der Langstrecke, Perth–London nonstop und mit Project Sunrise ab 2027 angekündigt auch Sydney–London ohne Zwischenstopp.
NetzwerkAll Nippon Airways
Japans große Netzwerk-Airline aus Tokio: Star-Alliance-Mitglied seit 1999, Erstkunde der Boeing 787, drei A380 im Schildkröten-Look für Hawaii und eine Flotte, in der fast alles von Boeing stammt.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Qantas Group
Hinter dem roten Känguru am Leitwerk steht ein ganzer Konzern: Qantas für Langstrecke und Inlandsnetz, Jetstar als Low-Cost-Marke und QantasLink als Regionalverbund aus mehreren Betreibern. Wer in Australien spottet, sollte die Ebenen auseinanderhalten können.
FlughafenFlughafen Tokio-Narita
Kein großer Flughafen der Welt hat eine so umkämpfte Vorgeschichte wie Narita: Jahrzehnte des Widerstands, eine gestürmte Kontrollzentrale, eine zu kurze zweite Bahn. Heute ist NRT Japans wichtigstes Tor für Langstrecke, Fracht und Low-Cost – und mit seinen Spotterhügeln ein Ziel, das auf jede Asien-Liste gehört.
HerstellerAirbus
Europäisches Luft- und Raumfahrtunternehmen und einer der beiden großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen – mit Flugzeugfamilien vom A220 bis zum A350.
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