Hersteller von Flugzeug-Standmodellen: Herpa, GeminiJets, NG Models und weitere im Überblick

Vom Dietenhofener Traditionshaus bis zu den detailverliebten Marken aus Asien: ein Überblick über die wichtigsten Hersteller von Airliner-Standmodellen, ihre Maßstäbe, Stärken und historischen Vorgänger.

Planetrack RedaktionVeröffentlicht: 15. Oktober 202611 Min. Lesezeit

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Maßstab sortiert den Markt: 1:500 ist die Domäne von Herpa, 1:400 das Revier von GeminiJets, NG Models, Phoenix und JC Wings, 1:200 bedienen fast alle großen Marken.
  • Herpa ist der deutsche Platzhirsch: Das Unternehmen wurde 1949 in Nürnberg gegründet, sitzt heute in Dietenhofen und präsentierte 1992 auf der Nürnberger Spielwarenmesse Flugzeugmodelle in 1:500, aus denen die Reihe Herpa Wings wurde.
  • Die Konkurrenz sitzt überwiegend in Asien und den USA: GeminiJets kommt aus den USA, NG Model aus China, JC Wings und Hogan aus Hongkong, Phoenix aus Taiwan.
  • Marken kommen und gehen: Dragon Wings baute ab 1997 Airliner in 1:400 und gab 2014 auf, Schabak war mit 1:600 lange Herpas direkter Rivale und gehört seit 2006 zu Schuco.
  • Die beste Marke gibt es nicht: Entscheidend sind dein Maßstab, dein Sammelthema und wie konsequent eine Marke die Airlines und Typen abdeckt, die dich interessieren.
Inhaltsverzeichnis
  1. 1.Die kurze Antwort: Wer baut was?
  2. 2.Herpa: der deutsche Klassiker
  3. 3.GeminiJets: der große Name aus den USA
  4. 4.NG Models: der detailorientierte Herausforderer
  5. 5.JC Wings, Phoenix, Inflight200 und weitere
  6. 6.Historische Marken: Dragon Wings und Schabak
  7. 7.Die Hersteller im Vergleich
  8. 8.Welche Marke passt zu dir?
  9. 9.Worauf du beim Kauf achten solltest
  10. 10.Wo du Modelle findest
  11. 11.Fazit

Im Regal steht eine Lufthansa 747-8 in 1:500, daneben ein A350 in 1:400, und für die Lieblings-Retro-Lackierung lohnt sich vielleicht sogar ein großes 1:200-Modell. Spätestens beim zweiten Kauf stellt sich die Frage: Welcher Hersteller baut eigentlich was – und worin unterscheiden sich Herpa, GeminiJets, NG Models und die anderen? Dieser Überblick sortiert die wichtigsten Marken für Airliner-Standmodelle nach Herkunft, Maßstab und Profil. Dazu kommen die historischen Namen, die dir auf Sammlerbörsen ständig begegnen, und eine Entscheidungshilfe für die eigene Sammlung.

Vom Vorbild zum Modell

Halte die Flugzeuge, die du am Zaun gesehen hast, mit Kennzeichen, Typ und Airline im Planetrack-Hangar fest und setz Lackierungen, die dir noch fehlen, auf die Wunschliste. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Die kurze Antwort: Wer baut was?

Der Markt für Airliner-Standmodelle lässt sich am einfachsten über den Maßstab verstehen. Fast jede Marke hat einen Kernmaßstab, in dem sie die größte Auswahl hat:

  • 1:500 – das Kerngebiet von Herpa Wings aus Deutschland. Kompakt, regaltauglich, riesige Auswahl an Airlines.
  • 1:400 – das Revier von GeminiJets (USA), NG Model (China), Phoenix (Taiwan) und JC Wings (Hongkong). Hier ist die Konkurrenz am dichtesten.
  • 1:200 – der Maßstab für große Einzelstücke. Herpa, GeminiJets, JC Wings, NG Models und Inflight200 sind hier unterwegs.
  • Steckmodelle und Bausätze – Kunststoffmodelle wie die SnapFit-Reihe von Herpa oder klassische Bausätze zum Selberbauen.

Wie groß ein Modell im jeweiligen Maßstab tatsächlich wird und warum Sammler sich meist auf einen festlegen, erklärt der Artikel Maßstäbe von Flugzeugmodellen im Detail.

1949Gründung von Herpa in Nürnberg
1992Herpa zeigt 1:500-Flugzeuge auf der Spielwarenmesse
1:400der am härtesten umkämpfte Sammlermaßstab

Herpa: der deutsche Klassiker

Herpa Miniaturmodelle wurde 1949 von Wilhelm Hergenröther in Nürnberg gegründet und hat seinen Sitz heute im mittelfränkischen Dietenhofen. Bekannt geworden ist die Firma zunächst mit Auto- und Lkw-Modellen. Flugzeuge kamen später hinzu: Erste Muster einer Boeing 747-200 in 1:500 gab es bereits Ende der 1980er-Jahre, auf der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentierte Herpa seine 1:500-Flugzeuge dann 1992, und unter dem Namen Herpa Wings wurde daraus die wohl bekannteste Airliner-Modellreihe im deutschsprachigen Raum.

Was Herpa auszeichnet:

  • 1:500 als Hauptmaßstab. Kein anderer Anbieter deckt diesen Maßstab ähnlich breit ab. Wer viele Airlines auf wenig Regalfläche zeigen möchte, landet fast zwangsläufig bei Herpa.
  • Weitere Maßstäbe. Neben 1:500 baut Herpa Flugzeuge unter anderem in 1:400, 1:200 und 1:1000. Mit SnapFit gibt es außerdem eine Reihe von Steckmodellen aus Kunststoff.
  • Eigene Sammlerszene. 1999, zum 50-jährigen Jubiläum, wurde der Herpa Wings Club gegründet. Schon seit 1997 erscheint das Sammlermagazin WingsWorld. Clubmitglieder bekommen unter anderem ein jährliches Clubmodell.
  • Airline-Editionen. Herpa hat Modelle für Fluggesellschaften wie Singapore Airlines und Cathay Pacific produziert, die nur über die Airline verkauft wurden, etwa an Bord. Solche Editionen tauchen nicht im regulären Handel auf.
  • Werbemodelle. Unter „Ihr Flugzeug in Klein“ bietet Herpa auch individuelle Modelle für Unternehmen an.

Eng mit Herpa verbunden ist außerdem Hogan Wings. Die Marke stammt ursprünglich aus Hongkong und wurde von Herpa als günstigere Linie übernommen. Hogan-Modelle gibt es in 1:200, 1:400, 1:500 und 1:1000. Bekannt sind vor allem die 1:200-Modelle, die als Steckmodelle zur Selbstmontage geliefert werden. Im Herpa-Sortiment findest du außerdem Modelle der Marke Oxford Aviation.

Wie du gezielt eine Herpa-Sammlung aufbaust, welche Serien es gibt und worauf Sammler bei Neuheiten achten, steht im Artikel Herpa Wings sammeln.

GeminiJets: der große Name aus den USA

GeminiJets gehört zu den bekanntesten Marken für Airliner-Modelle aus Metall. Das Unternehmen kommt aus den USA, als Rechteinhaber der Website tritt die Firma Airliners Distributing auf. Der Schwerpunkt liegt klar auf 1:400, dazu kommen Modelle in 1:200 und eine kleinere Auswahl an Militärmodellen in 1:72.

Praktisch für Sammler: An den Artikelnummern erkennst du den Maßstab sofort. 1:400-Modelle beginnen mit „GJ“, 1:200-Modelle mit „G2“. Gerade auf Gebrauchtbörsen, wo Anzeigen oft unvollständig sind, hilft das bei der Einordnung.

GeminiJets ist besonders stark bei nordamerikanischen Airlines, bietet aber auch europäische, asiatische und lateinamerikanische Fluggesellschaften an. Ein Beispiel aus dem aktuellen Sortiment ist eine Boeing 787-9 von Aeroméxico in 1:200. Wer Airlines sammelt, die er auf Reisen in die USA oder an großen Drehkreuzen gesehen hat, wird hier häufig fündig.

NG Models: der detailorientierte Herausforderer

NG Model ist ein Hersteller aus China, der vor allem in 1:400 einen guten Ruf bei Sammlern genießt, dazu kommen Modelle in 1:200. Die Marke gehört zu den jüngeren Namen am Markt und wird in Sammlerkreisen häufig für ihre Detaillierung und ihre Typauswahl genannt. Auch in Darstellungen zur Geschichte von Herpa Wings taucht NG Models neben GeminiJets, Phoenix und JC Wings als Konkurrent auf.

Beachte: Die Abkürzung „NG“ taucht bei Herpa ebenfalls auf. Dort steht „New Generation“ für eine eigene Modellgeneration, die Herpa ab 2001 eingeführt hat. Mit der Marke NG Models hat das nichts zu tun. Bei Gebrauchtangeboten lohnt sich deshalb ein zweiter Blick auf Hersteller und Artikelnummer.

Die Lackierung live erleben

Mit Sichtungs-Alarmen meldet dir Planetrack, wenn eine Special Livery oder ein bestimmtes Kennzeichen an deinem Flughafen anfliegt – so fotografierst du das Vorbild, bevor es ins Regal kommt. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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JC Wings, Phoenix, Inflight200 und weitere

Neben den großen drei gibt es eine Reihe weiterer Marken, die du kennen solltest:

  • JC Wings (Hongkong): Eine der breitesten Maßstabspaletten am Markt. Auf der Herstellerseite stehen Modelle von 1:72 über 1:100, 1:144 und 1:200 bis 1:400 und 1:500, aufgeteilt in zivile Verkehrsflugzeuge und Militärjets. Wer zivile und militärische Luftfahrt sammelt, findet hier beides unter einem Dach.
  • Phoenix Model (Taiwan): Ein fester Name im 1:400-Segment. Phoenix-Modelle sieht man häufig in Sammlungen, die auf asiatische Airlines und Großraumjets setzen. Nicht zu verwechseln mit der britischen Firma Phoenix Models, die Resin-Modelle herstellt.
  • Inflight200: Eine Marke, die vor allem für Modelle im Maßstab 1:200 bekannt ist, also für große, repräsentative Einzelstücke.
  • AeroClassics (USA): Bei Sammlern vor allem für historische Flugzeuge und klassische Lackierungen bekannt.
  • Hobby Master (China) und Corgi (Großbritannien): Eher bei Militär- und Oldtimer-Sammlern verbreitet. Corgi gehört seit 2008 zum britischen Modellbahnkonzern Hornby.

Ein Maßstab, mehrere Marken

Gerade in 1:400 und 1:200 kannst du Modelle verschiedener Hersteller problemlos nebeneinander stellen, weil der Maßstab identisch ist. Unterschiede siehst du eher bei Standfüßen, Antennen und Fahrwerksdetails. Wer Wert auf ein einheitliches Bild legt, bleibt pro Vitrinenbrett bei einer Marke.

Historische Marken: Dragon Wings und Schabak

Auf Sammlerbörsen und in Online-Kleinanzeigen begegnen dir regelmäßig Marken, die keine neuen Airliner mehr produzieren. Zwei davon sind besonders wichtig:

Dragon Wings war die Flugzeuglinie des Hongkonger Herstellers Dragon Models. Ab 1997 brachte Dragon Airliner in 1:400 auf den Markt, mehr als hundert Airliner-Modelle kamen zusammen. Daneben gab es eine Warbird-Reihe in 1:72. 2014 wurde Dragon Wings eingestellt, laut gängiger Darstellung wegen der wachsenden Konkurrenz. Für Sammler älterer Lackierungen sind Dragon-Wings-Modelle bis heute eine wichtige Quelle.

Schabak wurde 1966 gegründet und kommt wie Herpa aus dem Raum Nürnberg. Die Marke war vor allem für Airliner im Maßstab 1:600 bekannt und galt lange als direkter Konkurrent von Herpa. Herpa trat 2005 mit einer eigenen 1:600-Reihe gegen Schabak an. Im Januar 2006 wurde Schabak von Schuco übernommen, das die Marke auf Flugzeuge konzentrierte. Gerade für alte deutsche und europäische Lackierungen tauchen Schabak-Modelle immer wieder im Gebrauchtmarkt auf.

Die Geschichte dieser Marken zeigt: Modellreihen hängen am Geschäftserfolg der Hersteller. Wer eine bestimmte Serie komplettieren will, sollte nicht zu lange warten, wenn eine Marke ins Wanken gerät.

Die Hersteller im Vergleich

Marke Herkunft Kernmaßstab Weitere Maßstäbe Profil
Herpa Wings Deutschland 1:500 1:400, 1:200, 1:1000, SnapFit größte 1:500-Auswahl, eigener Sammlerclub
Hogan Wings Hongkong (von Herpa übernommen) 1:200 1:400, 1:500, 1:1000 Steckmodelle in 1:200
GeminiJets USA 1:400 1:200, 1:72 (Militär) stark bei nordamerikanischen Airlines
NG Model China 1:400 1:200 jüngere Marke, Fokus auf Detaillierung
JC Wings Hongkong 1:400 / 1:200 1:72 bis 1:500 zivil und militärisch
Phoenix Model Taiwan 1:400 – fester Name im 1:400-Segment
Dragon Wings Hongkong 1:400 1:72 (Warbirds) historisch, 1997–2014
Schabak Deutschland 1:600 – historisch, seit 2006 bei Schuco

Die Tabelle beschreibt Schwerpunkte, keine vollständigen Programme. Die Sortimente ändern sich mit jeder Neuheitenrunde, Stand Oktober 2026.

Welche Marke passt zu dir?

Die Wahl der Marke ergibt sich meist aus der Wahl des Maßstabs. Der folgende Finder hilft dir beim ersten Schritt.

Welcher Hersteller passt zu deiner Sammlung?

Drei Fragen – am Ende bekommst du eine Empfehlung als Startpunkt.

Empfehlung

1:500 mit Herpa Wings

Kleine Modelle, riesige Auswahl, ein Hersteller für fast alle Airlines. Ideal, wenn du viele Fluggesellschaften auf wenig Platz zeigen willst.

Empfehlung

1:400 mit GeminiJets, NG Models, Phoenix oder JC Wings

Der Kompromiss aus Größe und Detail. Vergleiche für jeden Typ die Modelle der verschiedenen Marken und entscheide dich pro Typ für das beste.

Empfehlung

1:200 für einzelne Hingucker

Große Modelle von Herpa, GeminiJets, JC Wings, NG Models oder Inflight200 für die Flugzeuge, die dir am meisten bedeuten.

Wenn du ganz am Anfang stehst, lies vorher den Leitfaden Flugzeugmodelle sammeln: der Einstieg. Dort geht es um Sammelthemen, Budget und die ersten Käufe.

Worauf du beim Kauf achten solltest

Egal welche Marke: Ein paar Punkte entscheiden darüber, ob du lange Freude an einem Modell hast.

Gute Zeichen

  • Kennzeichen und Lackierung stimmen mit einem realen Flugzeug überein
  • Originalverpackung mit Artikelnummer vorhanden
  • Fahrwerk, Antennen und Standfuß vollständig
  • Druck sauber, keine Lackläufer an Fenstern und Schriftzügen

Warnzeichen

  • fehlende oder nachträglich angeklebte Kleinteile
  • Hersteller in der Anzeige unklar oder widersprüchlich
  • vergilbter oder verkratzter Klarlack
  • Preis für eine „limitierte“ Edition ohne nachvollziehbare Angaben

Ein Vorteil für Spotter: Du kennst die Vorbilder oft aus eigener Anschauung. Wenn ein Modell ein konkretes Kennzeichen trägt, kannst du prüfen, ob die Lackierung zu diesem Flugzeug in der richtigen Zeit passt. Wie Kennzeichen aufgebaut sind, erklärt der Artikel Flugzeugkennzeichen verstehen. Besonders begehrt sind Modelle von Sonderlackierungen. Welche Designs Geschichte geschrieben haben, zeigt Legendäre Airline-Lackierungen, und wie du Sonderlackierungen am Flughafen aufspürst, steht in Special Liveries finden.

Typen, die fast jede Marke im Programm hat

Bestimmte Flugzeugtypen gehören zum Standardrepertoire nahezu aller Hersteller, weil sie bei Sammlern besonders gefragt sind. Dazu zählen die Boeing 747-8 und ihre Vorgänger, der Airbus A380, moderne Langstreckenjets wie der Airbus A350-900 und die Boeing 787-9 sowie Klassiker wie die Concorde. Gerade bei diesen Typen lohnt sich der Markenvergleich, weil du oft aus mehreren Umsetzungen wählen kannst. Die meisten Vorbilder stammen von den beiden großen Flugzeugbauern Airbus und Boeing.

Wo du Modelle findest

Neuheiten bekommst du im Modellbau-Fachhandel, bei spezialisierten Online-Händlern und teils direkt beim Hersteller. Herpa betreibt einen eigenen Onlineshop, am Stammsitz in Dietenhofen gibt es zudem ein Museum mit Verkaufsausstellung. Darüber hinaus gibt es drei Bezugsquellen, die gerade für Spotter interessant sind:

  • Airline- und Flughafenshops: Manche Modelle gibt es nur dort oder an Bord. Einen Überblick gibt der Artikel Airline- und Flughafen-Shops.
  • Sammlerbörsen: Hier findest du ausverkaufte Modelle und historische Marken wie Dragon Wings oder Schabak.
  • Gebrauchtplattformen: Große Auswahl, aber prüfe Fotos und Beschreibung genau.

Wer lieber selbst baut, als fertige Modelle zu kaufen, findet im Artikel Flugzeug-Bausätze bauen den Einstieg ins Plastikmodell. Und wenn die Sammlung wächst, hilft Flugzeugmodelle aufbewahren und präsentieren bei Vitrine, Staubschutz und Licht.

Bist du bereit für den nächsten Modellkauf?

Hak ab, was du geklärt hast – am Ende siehst du, ob du gezielt kaufen kannst.

  • Ich habe mich für einen Hauptmaßstab entschieden.
  • Ich weiß, welche Marken in diesem Maßstab den gewünschten Typ anbieten.
  • Ich habe Kennzeichen und Lackierung mit dem Vorbild abgeglichen.
  • Ich weiß, ob das Modell neu erhältlich oder nur noch gebraucht zu haben ist.
  • Ich habe einen Platz, an dem das Modell staubfrei steht.

Sammeln am Zaun und im Regal

Poste deine Sichtungen mit Foto, Typ, Kennzeichen und Airline, sammle sie im Hangar und zeig der Community, welches Vorbild zu deinem neuen Modell gehört. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.

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Fazit

Der Markt für Airliner-Standmodelle ist überschaubar, wenn du ihn über den Maßstab sortierst. Herpa Wings beherrscht 1:500 und pflegt mit Club und Magazin seit Jahrzehnten eine eigene Szene. In 1:400 und 1:200 konkurrieren GeminiJets, NG Models, Phoenix, JC Wings und Herpa um die Gunst der Sammler. Historische Marken wie Dragon Wings und Schabak bereichern den Gebrauchtmarkt. Die eine beste Marke gibt es nicht. Es gibt nur die Marke, die deinen Maßstab, deine Lieblingstypen und deine Airlines am besten abdeckt. Wer als Spotter zusätzlich die Vorbilder kennt, kauft gezielter und erkennt Fehler schneller. Passende Geschenkideen für Gleichgesinnte findest du übrigens in Geschenke für Planespotter.

Kurzfazit

Erst den Maßstab wählen, dann die Marke: 1:500 heißt meist Herpa, 1:400 öffnet die Wahl zwischen GeminiJets, NG Models, Phoenix und JC Wings, 1:200 ist für einzelne Hingucker. Vergleiche pro Flugzeugtyp, prüf Kennzeichen und Lackierung am Vorbild und greif bei historischen Marken auf Sammlerbörsen zurück.

Zusammenfassung

  • Bei Airliner-Standmodellen aus Metall bestimmen ein Dutzend Marken den Markt. Fast alle haben einen Kernmaßstab, an dem du sie erkennst.
  • Herpa deckt mit Herpa Wings vor allem 1:500 ab, dazu 1:400, 1:200 und Steckbausätze. Mit dem Herpa Wings Club und dem Magazin WingsWorld pflegt die Marke seit den 1990ern eine eigene Sammlerszene.
  • GeminiJets, NG Models, Phoenix und JC Wings konkurrieren vor allem in 1:400 und 1:200. Sie unterscheiden sich in Typauswahl, Detaillierung und Auflagenpolitik.
  • Historische Marken wie Dragon Wings und Schabak sind heute auf dem Gebrauchtmarkt interessant, besonders für Sammler älterer Lackierungen.

Häufige Fragen

Welcher Hersteller baut die besten Flugzeugmodelle?

Das hängt vom Maßstab und deinem Anspruch ab. In 1:500 führt kaum ein Weg an Herpa Wings vorbei, weil kein anderer Anbieter dort eine vergleichbar breite Auswahl hat. In 1:400 und 1:200 konkurrieren GeminiJets, NG Models, Phoenix, JC Wings und Herpa. Jede Marke hat Stärken bei bestimmten Typen oder Airlines. Am besten vergleichst du konkrete Modelle desselben Flugzeugtyps, statt nach einem Gesamturteil zu suchen.

Aus welchem Material sind Flugzeug-Standmodelle?

Die meisten Sammlermodelle sind Druckguss-Modelle aus Metall. Bei Druckgussmodellen ist das in der Regel eine Zinklegierung wie Zamak. Kleinteile wie Fahrwerk, Antennen oder Triebwerkseinläufe sind oft aus Kunststoff. Daneben gibt es Steckmodelle aus Kunststoff, etwa die SnapFit-Reihe bei Herpa, und klassische Bausätze zum Selberbauen.

Welche Marke passt zu welchem Maßstab?

Als grobe Orientierung: 1:500 ist vor allem Herpa Wings, 1:400 ist das Kernrevier von GeminiJets, NG Models, Phoenix und JC Wings, in 1:200 sind Herpa, GeminiJets, JC Wings, NG Models und Inflight200 aktiv. Historisch war 1:600 das Revier von Schabak. Die Zuordnung ist eine Tendenz, viele Marken bieten mehrere Maßstäbe an.

Gibt es Dragon Wings und Schabak noch?

Dragon Wings, die Flugzeuglinie des Hongkonger Herstellers Dragon Models, startete 1997 mit Airlinern in 1:400 und wurde 2014 eingestellt. Schabak aus Nürnberg wurde 2006 von Schuco übernommen. Modelle beider Marken findest du heute vor allem auf dem Gebrauchtmarkt und bei Sammlerbörsen.

Was ist der Herpa Wings Club?

Der Herpa Wings Club wurde 1999 zum 50-jährigen Bestehen von Herpa gegründet. Mitglieder bekommen unter anderem das Sammlermagazin WingsWorld und ein jährliches Clubmodell. Die aktuellen Konditionen stehen beim Hersteller.

Wo kaufe ich Flugzeugmodelle am besten?

Neuheiten bekommst du im Fachhandel, in spezialisierten Online-Shops und teils direkt beim Hersteller. Manche Modelle gibt es nur über Airline-Shops oder an Bord, etwa die Airline-Editionen, die Herpa unter anderem für Singapore Airlines und Cathay Pacific produziert hat. Ältere und ausverkaufte Modelle findest du auf Sammlerbörsen und Gebrauchtplattformen.

PT

Planetrack Redaktion

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