Das Wichtigste in Kürze
- Shenzhen Airlines ist eine chinesische Netzwerk-Airline mit Drehkreuz in Shenzhen und gehört mehrheitlich Air China.
- Codes: IATA ZH, ICAO CSZ, Rufzeichen „SHENZHEN AIR“.
- Seit November 2012 Mitglied der Star Alliance – zusammen mit der Mutter Air China.
- Die Flotte ist zweigeteilt: Airbus A320-Familie und Boeing 737 stellen den Großteil, A330-300 und A350-900 sind die Ausnahme.
- In Europa selten: Langstrecken nach Europa gab es zuletzt nur vereinzelt, etwa nach London und Barcelona.
Inhaltsverzeichnis
- 1.Shenzhen Airlines im Überblick
- 2.Codes und Rufzeichen
- 3.Drehkreuz Shenzhen und das Netz
- 4.Die Flotte: A320 und 737 im Doppelpack
- 5.Vier Typen, eine Bemalung: so sortierst du
- 6.Woran du Shenzhen Airlines erkennst
- 7.Die Air-China-Familie
- 8.Star Alliance: Partner in Europa
- 9.Shenzhen Airlines in Europa spotten
- 10.Häufige Verwechslungen
- 11.Fazit
Steckbrief
| IATA-Code | ZH |
|---|---|
| ICAO-Code | CSZ |
| Rufzeichen | SHENZHEN AIR |
| Drehkreuze | SZX |
| Allianz | Star Alliance |
| Geschäftsmodell | Netzwerk-Airline mit Schwerpunkt auf dem chinesischen Inlandsverkehr, dazu Regional- und einzelne Langstrecken |
| Sitz | Flughafen Shenzhen-Bao’an, Provinz Guangdong, China |
| Gegründet | 1992, Flugbetrieb seit September 1993 |
| Mehrheitseigner | Air China (51 Prozent, seit 2010) |
| Drehkreuz | Shenzhen-Bao’an (SZX) |
| Allianz | Star Alliance (seit November 2012) |
| Flotte (Stand Oktober 2026, gerundet) | Rund 210 Flugzeuge: A320-Familie, Boeing 737-800 und 737 MAX 8, dazu wenige A330-300 und A350-900 |
| Tochter | Kunming Airlines (Mehrheitsbeteiligung) |
| Vielfliegerprogramm | PhoenixMiles (gemeinsam mit Air China) |
Woran du die Airline erkennst
Ist das wirklich Shenzhen Airlines?
- Stilisierter Peng-Vogel am Leitwerk – das mythische Fabeltier ist das Markenzeichen der Airline
- Schriftzug „深圳航空 Shenzhen Airlines“ in chinesischen Zeichen und lateinischer Schrift am Rumpf
- Mischflotte: Du siehst etwa gleich oft einen Airbus A320 wie eine Boeing 737
- Chinesisches Kennzeichen mit B- und vier Ziffern oder Buchstaben
- Flugnummer beginnt mit ZH, auf dem Tracker steht CSZ
- Einzelne Maschinen tragen die silbern-weiße Star-Alliance-Lackierung
Wer in Südchina spottet, kommt an Shenzhen Airlines nicht vorbei. Die Airline aus der Boomtown am Perlflussdelta ist Teil der Air-China-Familie, Mitglied der Star Alliance und betreibt eine Mischflotte, in der Airbus A320 und Boeing 737 in fast gleicher Zahl unterwegs sind. In Europa ist sie dagegen ein seltener Gast – umso mehr lohnt es sich, eine Sichtung richtig einzuordnen. Diese Seite zeigt dir, wie das gelingt.
Seltene Gäste im Hangar
Mit Planetrack hältst du Sichtungen mit Kennzeichen, Typ, Airline und Spot fest – und siehst auf einen Blick, welche Shenzhen-Jets dir noch fehlen. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Shenzhen Airlines im Überblick
Shenzhen Airlines ist eine chinesische Netzwerk-Airline mit Sitz am Flughafen Shenzhen-Bao’an in der Provinz Guangdong. Gegründet wurde sie 1992, als Shenzhen sich gerade vom Fischerort zur Sonderwirtschaftszone und Millionenstadt entwickelte. Hinter der Gründung standen die Stadtregierung und mehrere chinesische Finanz- und Industriepartner, unterstützt von Air China. Den Flugbetrieb nahm die Airline im September 1993 auf.
In den folgenden Jahren wuchs Shenzhen Airlines zu einer der größeren Airlines des Landes. Nach mehreren Wechseln im Kreis der Eigentümer übernahm Air China 2010 wieder die Kontrolle: Mit einer Kapitalerhöhung stieg der Anteil der Pekinger Airline von 25 auf 51 Prozent. Seitdem ist Shenzhen Airlines eine Tochter des Flag Carriers, tritt aber weiterhin mit eigenem Code, eigener Bemalung und eigenem Drehkreuz auf.
Zwei Jahre später folgte der Schritt in die Allianz: Am 29. November 2012 wurde Shenzhen Airlines Mitglied der Star Alliance. Damit gehören vom chinesischen Festland zwei Airlines dem Bündnis an – Air China und ihre Tochter aus dem Süden. Das Vielfliegerprogramm PhoenixMiles teilt sich Shenzhen Airlines mit der Mutter.
Codes und Rufzeichen
- IATA-Code ZH: steht in der Flugnummer, auf Anzeigetafeln, Tickets und in Flugplänen.
- ICAO-Code CSZ: steht im Flugplan der Flugsicherung und auf den meisten Flugtrackern.
- Rufzeichen SHENZHEN AIR: so meldet sich die Crew im Funk.
Der ICAO-Code CSZ folgt einem typischen chinesischen Muster: Viele Airlines vom Festland beginnen mit C – Air China mit CCA, China Southern mit CSN, Shandong mit CSH. Gerade CSZ und CSN liegen nah beieinander. Wer auf dem Tracker nur flüchtig hinschaut, verwechselt Shenzhen Airlines schnell mit China Southern, die in der Region ebenfalls stark vertreten ist.
Tracker richtig lesen
Achte bei Flügen aus Südchina auf den dritten Buchstaben: CSZ ist Shenzhen Airlines, CSN China Southern, CSH Shandong Airlines. Wie du Tracker-Daten sinnvoll nutzt, erklärt der Guide zur Flugverfolgung für Spotter.
Drehkreuz Shenzhen und das Netz
Heimat und einziges echtes Drehkreuz ist der Flughafen Shenzhen-Bao’an (SZX) am Ostufer der Perlflussmündung. Von hier aus fliegt die Airline vor allem ins Inland: in die großen Metropolen, in Provinzhauptstädte und zu touristischen Zielen. Dazu kommen Schwerpunkte in weiteren Städten, darunter Peking-Capital, Guangzhou, Nanning, Shenyang, Wuxi und Zhengzhou.
International liegt der Fokus auf Asien. Typische Ziele sind Japan, Südkorea und Südostasien, also Städte wie Tokio, Osaka, Seoul, Singapur, Bangkok, Kuala Lumpur oder Hanoi. Hongkong liegt nur wenige Dutzend Kilometer entfernt; am Flughafen Hongkong begegnet dir Shenzhen Airlines deshalb neben den lokalen Airlines wie Cathay Pacific.
Die Langstrecke spielt eine kleinere Rolle. In Europa flog Shenzhen Airlines zuletzt nach London-Heathrow und Barcelona, überwiegend mit dem Airbus A330-300. Strecken und Frequenzen ändern sich bei chinesischen Airlines allerdings häufig – prüf vor einer Tour unbedingt den aktuellen Flugplan.
Die Flotte: A320 und 737 im Doppelpack
Anders als viele Airlines setzt Shenzhen Airlines nicht auf einen einzigen Hersteller. Die Kurz- und Mittelstreckenflotte besteht etwa zur Hälfte aus Airbus- und zur Hälfte aus Boeing-Jets. Die folgenden Zahlen sind gerundet und beruhen auf öffentlich zugänglichen Flottenübersichten mit Stand Oktober 2026; sie ändern sich laufend durch Auslieferungen und Ausmusterungen.
| Typ | ungefähre Anzahl | Rolle | Spotter-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Airbus A320-200 (ceo) | rund 70 | Inland und Regionalverkehr | Kleinere Triebwerke, Sharklets oder klassische Wingtip-Fences |
| Airbus A320neo | rund 35 | Inland und Regionalverkehr | Große Triebwerke mit deutlich mehr Durchmesser |
| Airbus A321neo | knapp 10 | dichte Strecken | Längster Rumpf der Familie |
| Boeing 737-800 | rund 70 | Inland und Regionalverkehr | Glatte Triebwerksverkleidung |
| Boeing 737 MAX 8 | rund 15 | Inland und Regionalverkehr | Gezackte Triebwerkshinterkanten |
| Airbus A330-300 | 6 | Langstrecke, dichte Inlandsstrecken | Zweistrahliger Widebody, u. a. Europa |
| Airbus A350-900 | wenige, von Air China übernommen | Langstrecke | Neuester Typ der Flotte, seit 2026 |
Weitere Bestellungen für die A320neo-Familie und die 737 MAX 8 sind offen. Früher flogen auch Airbus A319, Boeing 737-300, 737-700 und 737-900 für Shenzhen Airlines – diese Typen sind aus der Flotte verschwunden. Hersteller der Jets sind Airbus und Boeing.
Die beiden großen Säulen sind die Airbus A320 und die Boeing 737-800. Beide Typen bekommen nach und nach Nachfolger aus der neuen Generation: die A320neo und A321neo auf der einen, die 737 MAX 8 auf der anderen Seite. Auf der Langstrecke ergänzen der A330-300 und die A350-900 die Flotte.
Die A350 fehlt noch?
Richte Sichtungs-Alarme für einzelne Kennzeichen, Typen oder Airlines ein – Planetrack meldet dir Anflug und Landung. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein.
Vier Typen, eine Bemalung: so sortierst du
Weil alle Schmalrumpfjets dieselbe Bemalung tragen, entscheidet der Blick auf die Technik. Mit vier Schritten kommst du sicher zum richtigen Typ.
Nase und Fahrwerk
Die 737 steht tiefer und hat eine spitzere Nase, der A320 eine rundere Nase und ein höheres Bugfahrwerk.
Triebwerke ansehen
Bei der 737 sind die Triebwerkseinläufe unten abgeflacht. Gezackte Hinterkanten verraten die MAX 8.
Airbus-Generation klären
Sehr große, runde Triebwerke stehen für die neo; die ceo hat deutlich schlankere Gondeln.
Kennzeichen notieren
Das B-Kennzeichen macht die Sichtung eindeutig – erst recht bei einer Flotte, in der viele Jets gleich aussehen.
Detaillierte Merkmale findest du in den Guides A320neo oder ceo? und Boeing 737 Original, Classic, NG und MAX unterscheiden. Bei den Flügelspitzen hilft dir der Überblick zu Winglets, Sharklets und Split Scimitar.
Das spricht für einen Airbus
- Rundere Nase, höheres Bugfahrwerk
- Runde Triebwerkseinläufe
- Sharklets oder kleine Wingtip-Fences an den Flügelspitzen
- Auf Trackern als A320, A20N oder A21N geführt
Das spricht für eine Boeing
- Spitzere Nase, tief liegender Rumpf
- Unten abgeflachte Triebwerkseinläufe
- Hochgezogene Winglets, bei der MAX geteilt
- Auf Trackern als B738 oder B38M geführt
Woran du Shenzhen Airlines erkennst
Das wichtigste Merkmal sitzt am Leitwerk: ein stilisierter Peng, ein riesiger Vogel aus der chinesischen Mythologie. Die Wahl ist kein Zufall – Shenzhen trägt im Chinesischen den Beinamen „Stadt des Peng“. Das Logo verbindet traditionelle und moderne Gestaltung und steht für Werte wie Beständigkeit, Ehrlichkeit und Fortschritt. Am Rumpf steht der Name zweisprachig: in chinesischen Zeichen (深圳航空) und als „Shenzhen Airlines“.
Einige Maschinen fallen aus dem Rahmen. Einzelne A320 und 737-800 tragen die Star-Alliance-Lackierung mit dem Allianzlogo, ein A330-300 wirbt mit einer Sonderbemalung für Shenzhen als Stadt der Innovation und Mode, und eine A350-900 trägt eine Sonderbemalung zu Kultur und Tourismus in Shenzhen. Solche Abweichungen sind die begehrten Motive der Flotte. Wie du sie aufspürst, erklären die Guides Special Liveries finden und Allianz-Lackierungen.
Achtung Verwechslung
Shenzhen Airlines gehört zu Air China, trägt aber nicht deren roten Phönix. Notiere Shenzhen-Jets deshalb immer als eigene Airline. Auch ein B-Kennzeichen allein verrät die Airline nicht – in China wechseln Flugzeuge innerhalb einer Gruppe gelegentlich den Betreiber. Wie das chinesische System funktioniert, erklärt der Artikel zu den chinesischen B-Kennzeichen.
Die Air-China-Familie
Shenzhen Airlines ist nicht die einzige Tochter der Pekinger Airline. Zur Gruppe gehören unter anderem auch Shandong Airlines und Air Macau. Für Spotter ist wichtig: Jede dieser Airlines fliegt unter eigenem IATA- und ICAO-Code und in eigenen Farben.
| Airline | Rolle in der Gruppe | ICAO-Code | Allianz |
|---|---|---|---|
| Air China | Flag Carrier, Muttergesellschaft | CCA | Star Alliance |
| Shenzhen Airlines | Tochter mit Drehkreuz in Südchina | CSZ | Star Alliance |
| Shandong Airlines | Tochter mit Basis in Jinan | CSH | keine |
Shenzhen Airlines hat außerdem selbst eine Tochter: Kunming Airlines aus der Provinz Yunnan, die unter eigenem Namen fliegt und nicht zur Star Alliance gehört. In der Region konkurriert Shenzhen Airlines vor allem mit China Southern aus dem nahen Guangzhou, außerdem mit Hainan Airlines und Xiamen Airlines.
Star Alliance: Partner in Europa
Über die Star Alliance ist Shenzhen Airlines mit europäischen Airlines verbunden. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss, mit denen es eine Joint-Venture-Vereinbarung für den Verkehr zwischen China und Europa gibt. Dazu kommen Codeshares mit Allianzpartnern in Asien wie ANA, Asiana, EVA Air, Singapore Airlines und Thai sowie mit Cathay Pacific.
Für dich bedeutet das: Auf Abflugtafeln in Europa kann eine ZH-Flugnummer auftauchen, obwohl ein Lufthansa- oder Swiss-Jet fliegt. Die eigentliche Shenzhen-Sichtung ist das nicht. Entscheidend ist wie immer, welche Airline den Flug tatsächlich durchführt – das zeigt dir der ICAO-Code auf dem Tracker.
Shenzhen Airlines in Europa spotten
In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind Shenzhen-Jets nach unserem Kenntnisstand kein regelmäßiger Anblick. Die besten Chancen in Europa hast du dort, wo die Airline Linienflüge anbietet – zuletzt London-Heathrow und Barcelona. In London eignen sich Spots wie die Myrtle Avenue oder Hatton Cross, in Barcelona der Mirador de aviones El Prat.
Gute Chancen auf Shenzhen Airlines, wenn …
- du in Südchina, Hongkong oder Südostasien spottest
- der aktuelle Flugplan einen ZH-Langstreckenflug an deinen Flughafen zeigt
- du die Ankunft der Langstrecke vorher über einen Tracker prüfst
Prüf es vorher, wenn …
- du nach alten Spotterberichten oder Saisonplänen planst
- eine ZH-Flugnummer als Codeshare auf einem Partnerflug läuft
Eher kein Shenzhen-Tag, wenn …
- du an einem deutschen Flughafen ohne Linienverbindung nach Shenzhen stehst
Besonders lohnend ist eine Reise nach Asien. In Shenzhen selbst prägt die Airline das Vorfeld, und auch in Hongkong, Guangzhou oder Peking siehst du sie regelmäßig. Eine Mischflotte aus A320 und 737 mit gleicher Bemalung ist dann eine gute Übung fürs schnelle Sortieren.
Regeln im Ausland beachten
Fotografieren an Flughäfen ist nicht überall gleich geregelt. Gerade in China und anderen Ländern Asiens gelten teils strengere Vorschriften als in Mitteleuropa. Informiere dich vor der Reise und fotografiere nur von öffentlich zugänglichen Bereichen aus. Drohnen haben in Flughafennähe nichts verloren.
Häufige Verwechslungen
- Shenzhen Airlines als Air China notieren – die Tochter fliegt unter eigenem Code ZH/CSZ und mit eigenem Vogel-Logo.
- CSZ und CSN vertauschen – CSN ist China Southern, die große Konkurrentin aus Guangzhou.
- ZH-Codeshare für eine echte Sichtung halten – auf Partnerflügen der Star Alliance fliegt oft ein anderer Jet.
- A320ceo und neo verwechseln – die neo hat deutlich größere Triebwerke.
- 737-800 und MAX 8 gleichsetzen – gezackte Triebwerkshinterkanten und geteilte Winglets verraten die MAX.
- Kunming Airlines als Shenzhen Airlines notieren – die Tochter aus Yunnan fliegt unter eigenem Namen.
Shenzhen Airlines im Blick behalten
Lass dich bei Anflug oder Landung einer Shenzhen-Maschine oder einer Sonderlackierung benachrichtigen – und poste deine Sichtung mit Foto, Typ, Kennzeichen und Spot für die Community. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Fazit
Shenzhen Airlines ist die Star-Alliance-Airline aus Südchina: Tochter von Air China, aber mit eigenem Gesicht. Der Peng-Vogel am Leitwerk macht sie unverwechselbar, die Mischflotte aus A320 und 737 macht sie für Spotter spannend. In Europa bleibt sie eine Rarität – wer sie erwischt, sollte Typ, Kennzeichen und Spot sauber dokumentieren.
Kurzfazit
Shenzhen Airlines (IATA ZH, ICAO CSZ) ist eine chinesische Netzwerk-Airline mit Drehkreuz in Shenzhen, mehrheitlich im Besitz von Air China und seit 2012 in der Star Alliance. Ihre Flotte besteht vor allem aus Airbus A320 und Boeing 737.
Zusammenfassung
- Shenzhen Airlines erkennst du am Peng-Vogel am Leitwerk und am zweisprachigen Schriftzug am Rumpf.
- Die Airline ist eine Tochter von Air China, fliegt aber unter eigenem Code ZH und in eigenen Farben – getrennt notieren lohnt sich.
- Spannend für Spotter ist die Mischflotte: Zwischen A320ceo, A320neo, 737-800 und 737 MAX 8 sortierst du über Triebwerke und Flügelspitzen.
- In Europa ist Shenzhen Airlines ein seltener Gast; die meisten Sichtungen gelingen in Südchina und Ostasien.
Häufige Fragen
Welchen IATA- und ICAO-Code hat Shenzhen Airlines?
Der IATA-Code von Shenzhen Airlines ist ZH, der ICAO-Code CSZ. Im Funk meldet sich die Besatzung mit dem Rufzeichen „SHENZHEN AIR“. Auf Anzeigetafeln und Tickets siehst du die ZH-Flugnummer, auf Flugtrackern meist das ICAO-Rufzeichen.
Gehört Shenzhen Airlines zur Star Alliance?
Ja. Shenzhen Airlines ist seit dem 29. November 2012 Mitglied der Star Alliance. Damit ist sie neben Air China eine von zwei Star-Alliance-Airlines vom chinesischen Festland. Lufthansa, Austrian Airlines und Swiss sind also Allianzpartner.
Gehört Shenzhen Airlines zu Air China?
Ja, mehrheitlich. Air China hält seit 2010 51 Prozent der Anteile und ist damit Mehrheitseigner. Weitere Anteile liegen bei Investoren aus Shenzhen. Shenzhen Airlines tritt trotzdem als eigene Airline auf – mit eigenem Code, eigener Bemalung und eigenem Drehkreuz.
Welche Flugzeuge fliegt Shenzhen Airlines?
Den Großteil der Flotte stellen Airbus A320 (ceo und neo) und Boeing 737-800, dazu kommen Boeing 737 MAX 8 und einige A321neo. Für längere Strecken hat die Airline wenige A330-300 und seit 2026 auch A350-900, die von Air China übernommen wurden. Insgesamt sind es Stand Oktober 2026 rund 210 Flugzeuge.
Fliegt Shenzhen Airlines nach Deutschland?
Eine regelmäßige Verbindung nach Deutschland ist uns nicht bekannt. In Europa flog Shenzhen Airlines zuletzt nach London-Heathrow und Barcelona, überwiegend mit dem A330-300. Nach Deutschland reist du mit Partnern aus der Star Alliance wie Lufthansa. Prüf vor einer Spotter-Tour immer den aktuellen Flugplan.
Was bedeutet der Vogel am Leitwerk?
Das Logo zeigt einen stilisierten Peng, einen Riesenvogel aus der chinesischen Mythologie. Er passt zur Heimatstadt: Shenzhen trägt im Chinesischen den Beinamen „Stadt des Peng“. Das Logo verbindet traditionelle und moderne Gestaltung und steht für Werte wie Beständigkeit, Ehrlichkeit und Fortschritt.
Was ist Kunming Airlines?
Kunming Airlines ist eine Tochtergesellschaft von Shenzhen Airlines mit Sitz in Kunming in der Provinz Yunnan. Sie fliegt unter eigenem Namen und eigenem Code und ist kein Mitglied der Star Alliance.
Shenzhen Airlines im Blick behalten
Beobachte die Airline oder einzelne Kennzeichen und werde bei Anflug oder Landung benachrichtigt – und poste deine Sichtung mit Typ, Kennzeichen und Spot. Planetrack startet bald – trag dich in die Warteliste ein und sichere dir frühen Zugang.
Flugzeugtypen in der Flotte
Airbus A320 (ceo)
Der Jet, mit dem Airbus den Kurzstreckenmarkt umgekrempelt hat: Die A320 der ersten Generation ist seit 1988 im Dienst und noch immer an fast jedem Flughafen zu sehen. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypAirbus A320neo
Die Neuauflage des Bestsellers: Die A320neo kombiniert die bewährte A320-Zelle mit einer neuen Triebwerksgeneration und ist heute an fast jedem großen Flughafen zu sehen.
FlugzeugtypAirbus A321neo
Der lange Bruder der A320neo: Die A321neo ist der größte Jet der Familie und fliegt als LR und XLR sogar über den Atlantik. So erkennst du sie und ihre Varianten.
FlugzeugtypBoeing 737-800
Das Arbeitspferd der Kurz- und Mittelstrecke: Die 737-800 ist die meistgebaute Version der 737 Next Generation und an vielen Flughäfen Europas ein Dauergast.
FlugzeugtypBoeing 737 MAX 8
Große LEAP-Triebwerke mit gezackten Gondelkanten, gegabelte Flügelspitzen und ein neu geformtes Heck: Die 737 MAX 8 ist die vierte Generation von Boeings Bestseller. So trennst du sie sicher von der 737-800.
FlugzeugtypAirbus A330-300
Langer Rumpf, zwei Triebwerke, aufgesetzte Winglets: Die A330-300 ist seit über 30 Jahren ein Arbeitstier der Langstrecke. So erkennst du sie und grenzt sie von ihren Geschwistern ab.
FlugzeugtypAirbus A350-900
Schwarze Cockpit-Maske, elegant hochgebogene Flügelspitzen, zwei mächtige Trent-XWB-Triebwerke: Die A350-900 ist Airbus’ moderner Langstrecken-Twin. So erkennst du sie sicher.
Weitere Airlines
Air China
Chinas Flag Carrier aus Peking: Star-Alliance-Mitglied, roter Phönix am Leitwerk und eine gemischte Flotte von der Boeing 747-8 über die A350 bis zur heimischen Comac C919.
NetzwerkShandong Airlines
Chinesische Airline aus Jinan in der Provinz Shandong: seit 2023 unter Kontrolle von Air China, reine Boeing-737-Flotte und ein dichtes Inlandsnetz mit Strecken nach Ost- und Südostasien.
NetzwerkChina Southern Airlines
Gemessen an der Flotte die größte Airline Chinas: Drehkreuz in Guangzhou, rund 700 Flugzeuge, auf Langstrecke A350, Boeing 787-9 und 777-300ER – und mit China Southern Cargo eine eigene 777-Frachtsparte, die auch Europa anfliegt.
NetzwerkXiamen Airlines
Chinesische Airline aus der Küstenstadt Xiamen: SkyTeam-Mitglied, Tochter von China Southern, jahrzehntelang reine Boeing-Flotte und mit der 787 auf Langstrecke nach Europa unterwegs.
NetzwerkHainan Airlines
Chinas größte nicht-staatliche Netzwerk-Airline aus Haikou: Skytrax-Fünf-Sterne-Bewertung, keine Allianz, Boeing 787 und Airbus A330 auf der Langstrecke und Strecken nach Europa – darunter Berlin.
NetzwerkCathay Pacific
Die Flag Carrier Hongkongs: Drehkreuz Chek Lap Kok, Gründungsmitglied von oneworld, Langstrecke mit A350 und Boeing 777 – und mit Cathay Cargo eine der großen 747-Frachtflotten der Welt.
Flughäfen & Hersteller dazu
Flughäfen, Hersteller, Airline-Gruppen und Allianzen – wer dahintersteht und was du als Spotter wissen solltest.
Star Alliance
Die 1997 gegründete Luftfahrtallianz rund um Lufthansa, United und Air Canada – mit Sitz in Frankfurt am Main und eigener Allianz-Sonderlackierung.
FlughafenFlughafen Hongkong Chek Lap Kok
Auf einer künstlichen Insel vor Lantau gebaut, 1998 als Nachfolger von Kai Tak eröffnet: Chek Lap Kok ist die Heimat von Cathay Pacific, seit Jahren in der Weltspitze bei der Luftfracht und seit 2024 ein Flughafen mit drei Pisten.
FlughafenFlughafen London Heathrow
Europas verkehrsreichster Flughafen kommt mit nur zwei Bahnen aus – und genau das macht ihn für Spotter so spannend: Großraumflugzeuge im Minutentakt, ein fester Runway-Wechsel um 15 Uhr und mit der Myrtle Avenue einer der bekanntesten Anflugspots der Welt.
FlughafenFlughafen Barcelona-El Prat
Spaniens zweitgrößter Flughafen liegt direkt am Mittelmeer: zwei Parallelbahnen und eine Querbahn, Vueling als Platzhirsch, Low-Cost-Basen von Ryanair und easyJet, dazu Langstrecke vom Golf und aus Nordamerika – und Spotterplätze zwischen Strand, Friedhof und Terminalbalkon.
Wo du Shenzhen Airlines vor die Linse bekommst
Spotting-Spots, an denen diese Airline regelmäßig zu sehen ist – mit Standpunkten, Lichtzeiten und Koordinaten.
Myrtle Avenue am Flughafen London Heathrow
Am Ende einer ruhigen Wohnstraße in Hatton liegt eine Wiese direkt unter dem Endanflug auf die Piste 27L. Hier ziehen A380, 777 und A350 so tief über dich hinweg wie kaum irgendwo sonst in Europa – vorausgesetzt, du kennst den Runway-Wechsel von Heathrow.
AnflugschneiseHatton Cross am Flughafen London Heathrow
Hatton Cross ist für die meisten Spotter nur die U-Bahn-Station auf dem Weg zur Myrtle Avenue. Dabei liegen rund um den Knoten an der Südostecke von Heathrow eigene Standpunkte unter dem Anflug auf die 27L – mit anderem Licht, anderen Winkeln und kürzeren Wegen.
SpotterhügelMirador d'avions an der Piste 24R in Barcelona-El Prat
Am Ostende der Nordbahn von Barcelona-El Prat weist die Gemeinde El Prat Aussichtspunkte für Flugzeugfans aus. Von der kleinen Plattform an der Schwelle 24R und dem Hügel unter dem Anflug siehst du tagsüber fast jede Landung – vom Vueling-Airbus bis zum A380 aus Dubai.
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